März, 2000 Archive PsychoForum

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Von – Christiane Turnheim

Geschrieben am März 30th, 2000

Nicole, am Loslassen hindern Sie noch das “unerledigte” , daß Ihr Freund Sie nur benutzt hat und die Trauer über die Erfolglosigkeit Ihrer Bemühungen um emotionale Zuwendung. Es gibt mehrere Wege: Entweder Sie hoffen, daß die auch diese Wunden heilt (was natürlich die Gefahr birgt, daß Sie nicht wirklich darüber hinwegkommen, sondern ihre verletzten Gefühle nur verdrängen. Daher nicht zu empfehlen.) oder Sie versuchen durch Gespräche mit Freunden/-innen und auch mit ihrem Ex über diese Gefühle hinwegzukommen. Die dritte Möglichkeit: Sie versuchen es mit professioneller . In diesem Fall freue ich mich, wenn Sie mir ein Mail schreiben. MfG Turnheim

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Von – Nicole Hoefs

Geschrieben am März 29th, 2000

Hallo,
ich habe nun seit 5 Monaten eine von meinem damaligen Freund zu durchleben, wir waren 10 zusammen, ich war mitten im Examen als er mir eröffnete, daß er eine 20jährige liebt, ich bin 31, er 33. Die erste war ein Alptraum, obwohl die Beziehung komplett am war und ich auch völlig unzufrieden in der Beziehung war, habe ich extrem stark gelitten und hatte große Angst völlig durchzudrehen, auch nun noch mit einiger Distanz habe ich das , daß ich kurz davor war. Ich glaube diese Beziehung war das, was man eine Sucht-Beziehung nennt, ich war immer die STarke, er der Schwache, ich war wohl die Co-Abhängige. Mittlerweile ist mein Zustand wieder stabil, ich kann meinen Alltag wieder bewältigen, der Kontrollverlust der ersten 2-3 Monate ist vorüber. Der Schmerz und die Traurigkeit überkommen mich immer wieder, auch wenn mir jeder sagt, daß dies normal ist und die Zeit braucht zum Heilen, habe ich oft große Angst, daß es niemals ganz aufhört und ich nie wirklich mit Güte und ohne Schmerz an die Zeit zurückdenken kann, die wir gemeinsam verbrachten und auch an die schlimme erste Zeit direkt nach der Trennung. Ich fühle mich auch so benutzt, weil ich so darum gekämpft habe von diesem Mann emotional etwas zu bekommen, was leider nicht möglich war und bin sehr gekränkt, weil ich sehe, daß seine neue Freundin all das von ihm bekommt. Ich möchte weder ihm noch ihr etwas böses wünschen, möchte gerne loslassen in und Nachsicht. Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.
Nicole

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Von – Christiane Turnheim

Geschrieben am März 27th, 2000

Haben Sie Ihren schon gefragt, warum er das getan hat? Sie sollten zunächst einmal mit ihm darüber sprechen. Vielleicht bezeichnet er es als ‘in’ in seiner oder als Mutprobe. Dann sollten Sie Kontakt mit der aufnehmen. Seine Selbstverletzung könnte allerdings auch Ausdruck einer (z.B. ausgelöst durch und/oder Überforderung in der , Probleme mit Gleichaltrigen oder in der Familie) sein oder eine Reaktion auf eine traumatische . Selbstverletzungen sind oft ein deutlicher Schrei nach , gehen Sie der also nach. Vielleicht schreiben Sie mir ein ausführlicheres Mail oder wenden sich einmal an den Schulpsychologen. Herzliche Grüsse, Turnheim

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Von – sido

Geschrieben am März 26th, 2000

vor 7 tagen ritzte sich mein (12J) den arm auf. bisher betraf mich das thema “selbstverstümmelung” nicht. jetzt bin ich hilflos.

bitte um reaktionen.

sido

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Von – Christiane Turnheim

Geschrieben am März 24th, 2000

Lieber Roman, ich habe einige -Adressen für Sie wo Sie in erster Linie mit Betroffenen Kontakt aufnehmen können:
Verein Väter für : www.vaeterfuerkinder.de
Väter- : www.vaeter-onlinde.de/.htm
Newsgroup: de.soc.familie.vaeter
Eine Buchbesprechung zum Thema unter: www.pappa.com//neu1198.htm
Falls Sie in Wien leben, die Gemeinde Wien hat “psychologische Beratungsstellen für Scheidungsfragen, Mediation und Konfliktregelung” eingerichtet. Unter www.magwien.gv.at/ma11/seiten/erzfrag/scheidbe.htm finden Sie die Adressen, Telefonnummern und Beratungszeiten. Viel Glück und falls Sie mehr wissen wollen, schreiben Sie mir, Turnheim

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Von – Roman

Geschrieben am März 23rd, 2000

Email: office@heissenberger.com
Sehr geehrte Frau Turnheim.

Also ich finde Ihre Idee der psychologischen echt total toll. Nun zu meinem Problem. Ich bin einer der vielen österreichischen Väter, welche durch die den Kontakt zu seinen verloren hat. Meine Ex-Gattin verhindert seit mehr als 1. jahr jegliches Besuchsrecht. Die Gerichte sind eigentlich relativ machtlos bzw. warten darauf das “wir” eine Lösung finden. Da aber meine Ex-Frau jegliches Gespräch ablehnt wird es eine solche auch nicht mehr geben. Nun wurde eine Sachverständige bestellt, welche darüber zu urteilen hat, ob eine Übertragung der minderjährigen auf meine Person dem Kindeswohl entspricht. Man muß auch noch sagen, daß gegen meine Ex-Gattin ein Strafverfahren wegen Vernachlässigung von minderjährigen anhängig ist.
Nun habe ich solange um meine Kinder gekämpft und habe Angst, daß sie mich nicht mehr kennen, mich meine Ex-Gattin schlecht gemacht hat oder im Extremfall ihnen sogar etwas antut, bevor Sie die Kinder im gegeben Falle an mich übergibt. Ich habe mich in dem letzten Jahr wirklich sehr intensiv mit allen Themen der Kinderpsychologie beschäftigt – wirklich Lösungsansätze bzw. die “optimale” Lösung habe ich nicht gefunden.
Zu meiner Person – ich hatte sicherlich auch meine Probleme nach der Scheidung – jedoch denke, daß ich eigentlich eine sehr starke ausgeprägte Persönlichkeit habe, welche mir in den ärgsten Zeiten stark geholfen hat.
Meine Ex-Frau hatte schon immer mit Ihrer Psycho eher Probleme – wurde in ihrer Kinderheit von Ihrem total unterdrückt und kommt seitdem anscheinden mit ihrem Leben nicht mehr klar. Einige Selbstmordversuche usw. Der Scheidungsgrund war – ich habe einfach nicht mehr mit ihr Leben können – ich hatte es das das sie nicht in der Realität lebt – anfänglich habe ich versucht ihr zu helfen – aber soviel Kraft konnte ich auch nicht aufbringen – vielleicht habe ich auch einwenig das ihr zuwenig geholfen zu haben bzw. hätte ich sie zu einer Therpie überreden sollen – aber dann hatte sie immer das Gefühl, daß ich glaube das sie verrückt ist.
Wirklich wichtig sind mir nun nur noch die Kinder – gibt es da eventuell eine Organisations die Helfen kann bzw. einem berät wie man sich in einer solchen Situation soll.

Danek – super Seite echt – wenn sie einmal EDV Unterstützung benötigen sollten – na dann kontaktieren sie mich doch einfach.

Und an alle die hier Ihre Probleme offenbaren. Nicht aufgeben Freunde – das Leben ist doch echt toll. Wenn es mir schlecht geht dann affektiere ich das Problem einfach und mit der funkioniert dann alles wieder. Ausserdem richtige Probleme gibt es gar nicht – man muß einfach ein wenig kämpfen denke ich.

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Von – Christiane Turnheim

Geschrieben am März 22nd, 2000

Sophie, Sie können sich an mich wenden und mir ein Mail schicken. Wir können dann gemeinsam versuchen etwas Klarheit in Ihr derzeitiges Gefühls-Chaos zu bringen.Herzliche Grüsse, Turnheim

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Von – Sophie

Geschrieben am März 22nd, 2000

Hallo,
so recht weiss ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Eigentlich geht es mir darum, daß ich fürchte depressiv zu sein. Ich habe im letzten Jahr sehr viel beruflich negativen mitgemacht. Um durchzuhalten habe ich Beruhigungsmittel genommen, später dann auch Johanniskrautprodukte, weil ich mich immer schlechter fühlte. Ich habe immer funktioniert, nur in letzter fordert etwas in mir wieder Freude. Und das sehr hartnäckig. Ich habe das , daß ich meine Persönlichkeit zu lange unterdrückt habe. Jetzt finde ich alles schrecklich. Ich denke, es ist gut, daß ich mir einen neuen suche, aber mittlerweile leidet auch meine . Wir haben sogar von gesprochen. Ich schwanke nur so sehr. Auf der einen Seite will ich aus allem raus und rücksichtslos . Auf der anderen Seite will ich aber &Geborgenheit. Und die kann mir mein Mann schon geben. Zu allem Überfluß schliddere ich auch noch in eine Affäre rein. Es tut mir einfach gut, daß hier jemand ist, der mich einfach toll findet. Manchmal will ich mich nur in ein Loch vergraben, manchmal einfach nur feiern. Hört sich recht pubertär an, aber mit 32 bin ich das wohl nicht mehr…oder wieder? Ich kenne mich selbst nicht mehr. An wen kann ich mich wenden? Und wie?

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Von – Christiane Turnheim

Geschrieben am März 21st, 2000

Sylvia,
ich kann mir sehr gut vorstellen, daß Sie und Unterstützung benötigen. Wie kann ich Ihnen jedoch helfen, wenn Sie mir keine Adresse hinterlassen? Ich glaube nicht, daß Ihnen ein paar Zeilen von mir hier im ausreichen. Schreiben Sie mir bitte ein Mail:cturnheim@psychohelp.at(Sie können gern anonym bleiben)oder wenden Sie sich an ein Beratungs- oder Therapiezentrum.
Herzliche Grüsse, Turnheim

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Von – Sylvia

Geschrieben am März 21st, 2000

Hallo,

mein problem ist nicht einfach zu schildern. Als ich 10 alt war mußte ich mit ansehen, wie mein meine in meinen Beisein mit den Hammer erschlagen hat. Den Rest meiner Kindheit bin ich dann bei meiner Tante, die selbst noch und auch ständig wechselnde hatte, aufgewachsen.
Während der bei meiner Tante, lernte ich meinen damaligen Freund, der mich vor meinen Problemen ablenkte kennen. (ich war damals 16) Nach meinem Abitur sind wir zusammengezogen, und die Beziehung ist ein halbes Jahr später zerbrochen.
Seitdem habe ich das Problem, daß ich keine vernünftige Beziehung mehr führen kann. Ich kann niemanden an mich heranlassen, habe 2 Freunde gleichzeitig, und fühle mich, als könnte ich niemande mehr lieben.
Außerdem fühle ich mich schrecklich einsam, da ich in dem Sinn keine Familie mehr habe.
Ich habe gedacht ich könnte das alles schön verdrängen, was bis vor kurzer Zeit auch hervorragend geklappt hat.
Jetzt ist der Punkt erreicht, wo ich nicht mehr kann, einfach am bin

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Von – marion

Geschrieben am März 18th, 2000

vielen dank, langsam trennt sich die spreu vom weizen. hab jetzt einige infos mehr durch die angegebenen adressen und auch eine liste mit telefonnummern aus dem raum heidelberg. vielen dank und ein schönes wochenende noch.

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Von – Christiane Turnheim

Geschrieben am März 17th, 2000

Entschuldige Marion, ich habe mich verschrieben: nicht kukuck, sondern kuckuck. Also noch einmal die ganze Adresse: www.kuckuck.solution.de.
Zu Ihrer Frage: Ich empfehle eine Psychotherapie. Sowohl Psychiater, als auch Neurologen oder benötigen dafür eine Zusatzausbildung, die zur Ausübung der Psychotherapie berechtigt. Bei Panik- und Depressionsanfällen ist es unter Umständen zu überlegen, zusätzlich zur Therapie Medikamente zu nehmen. Die Entscheidung darüber kann allerdings nur ein Facharzt treffen. Mein Rat an Sie: Wenden Sie sich doch an den Sozialpsychiatrischen Dienst in Heidelberg und lassen sich dort beraten, ob nur Therapie oder Kombination Therapie/.Eine andere Möglichkeit ist der Informationsdienst des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und : www.psychotherapiesuche.de.
Ich hoffe, ich habe Ihnen geholfen Turnheim

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Von – Marion

Geschrieben am März 17th, 2000

Danke für die schnelle Antwort. Die Addresse mit Kukuck läuft nicht!
Wollte eigentlich wissen ob ich mich zu einem , oder Neurologen begeben soll und wo darin die Unterschiede liegen. Komme aus Heidelberg .

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Von – Christiane Turnheim

Geschrieben am März 17th, 2000

Marion,
es gibt mehrere Informationsstellen, die Ihnen weiterhelfen können. Da ich nicht weiß, wo Sie leben, kann ich Ihnen nur allgemein empfehlen, unter meinen Links bei den Berufsverbänden nachzuschauen. Nähere und jede Menge Links für finden Sie unter www.kukuck.solution.de. In gibt es außerdem eine Selbsthilfegruppe: PAN-Selbsthilfe-Initiative für Menschen mit Angst- und Panikgefühlen, Postfach 4112, 54231 Trier, Tel. 0651/1441020.

Sie können mir auch ein Mail mit der Angabe Ihres Wohnortes schicken, dann kann ich Ihnen konkretere Informationen geben. Liebe Grüße, Turnheim

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Von – marion

Geschrieben am März 17th, 2000

hallo,folgendes problem:
in letzter werde ich des öfteren von panik und depressionsanfällen “überfallen”.ich habe mich deshalb entschlossen eine therapie zu beginnen, bin mir aber unsicher wer im prinzip für mein problem zuständig ist.im telefonbuch stehen ewig viele ärzte, nur weiss ich nicht wo ich mich mich hinwenden soll.

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Von – Christiane Turnheim

Geschrieben am März 15th, 2000

Elke, bitte schreiben Sie mir, wo Sie zu Hause sind. Ich kann Ihnen Adressen von Beratungsstellen bzw. Therapeuten geben. Ich glaube, daß Sie benötigen, melden Sie sich daher bitte. Sie können mir auch gern anonym schreiben.
MfG Turnheim

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Von – Elke

Geschrieben am März 15th, 2000

Hallo
ich beginne in zwei Wochen mein Medizinstudium. Muss hierzu umziehen, meine Familie “verlassen”, bin zudem Bulimikerin und habe große Sorge wie ich denn neben dem Kotzen und Essen auch noch das Studium packen soll. Ich bin bereits 27 alt und jetzt kommen nur noch Zweifel hoch. Ich merke ganz deutlich, daß mir jetzt alles zu viel wird. Heute ist ein besonders schlimmer Tag. Ich weine gerade und kann nicht mehr. Aber immer noch besser, als schon wieder alles mit Essen und Kotzen zu lösen. Wie kann ich nur mit dem Kotzen aufhören? Ich kann nicht mehr. Ich bin so ziemlich am ! Auch die bisherigen Therapien hattten bei mir nicht den einschlagenden Erfolg. Ich glaube einfach an nichts mehr. Ich hab Angst.
Elke

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Von – Christiane Turnheim

Geschrieben am März 14th, 2000

Lieber Sven, ob ein ernstzunehmendes Problem dahintersteckt läßt sich nach den wenigen Zeilen nicht beurteilen. Ich kann mir einige “harmlose” Gründe vorstellen: einem Modetrend nacheifern, es Freundinnen gleich tun wollen oder einer Freundin imponieren wollen etc. Mein Ratschlag: Auch wenn es Ihnen schwerfällt, sprechen Sie mit Ihrer Freundin über dieses Thema. Versuchen Sie herauszufinden, was ihre Beweggründe sind und sagen Sie ihr Ihre Meinung dazu. Falls ich “Freundin” hier richtig verstehe als Ihre “Sexualpartnerin” sollten sie einen gemeinsamen Weg finden. Ihre Freundin sollte sich außerdem vielleicht auch über die körperlichen Folgen eines Piercing im Genitalbereich informieren. Ich denke an unangenehme Druckgefühle, Schmerzen bis hin zu Infektionen, aber diesbezüglich bin ich absoluter Laie.Grüsse, Turnheim

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Von – Sven

Geschrieben am März 14th, 2000

Hallo zusammen!!!
Ich mache mir in letzter Gedanken um meine Freundin, es fällt mir jedoch schwer, mit Menschen, die ich kenne, darüber zu , da es ein eher heikles Thema ist.
Sie hat vor, sich im Genitalbereich piercen zu lassen, angeblich, weil sie es schön findet.
Ich frage mich nun, was dahinter steckt. Können allein ästhetische Gesichspunkte ausschlaggebend sein, oder ist eine derartige ” Verstümmelung” (tut mir leid, aber als solches sehe ich es an ) Ausdruck eines ernstzunehmenden Problems???

Es wäre schön, wenn mir jemand helfen könnte.
Sven

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Von – Christiane Turnheim

Geschrieben am März 6th, 2000

Isabella,
wenn Sie mir persönlich schreiben und meine Zusatzfragen zu Ihrem Problem beantworten habe ich sicherlich Ratschläge für Sie. Jede Situation hat ihre Besonderheiten. Nachdem, was ich jetzt weiß, kann ich Ihnen nur allgemeine 0815-Ratschläge geben, wie Fortbildungskurse, doch Verein etc. MfG Turnheim

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Von – Unbekannt

Geschrieben am März 3rd, 2000

Hallöchen,

ich bin 23 alt und vor 1 Jahr von Köln in den Schwarzwald zu meinem Verlobten (30) gezogen. Ich habe eigentlich einen recht angenehmen und mein Verlobter und ich (wir wollen im Mai heiraten) verstehen uns wirklich gut. Mein Problem ist, dass ich mich in meiner neuen Umgebung furchtbar Einsam fühle. Ich bin nicht soderlich schüchtern, ich gehe auch gerne auf andere Menschen zu, aber ich finde hier im Schwarzwald einfach keine Freunde/Bekannte, mit denen man ab und zu mal in ein Cafe gehen kann oder am Wochenende etwas unternimmt. Der Bekanntenkreis meines Verlobten ist sehr, sehr klein, daher habe ich da nicht die Möglichkeit jemanden kennen zu . Es sind ja auch hauptsächlich Herren ohne Freundin, die erkennt. Vor einiger habe ich mich in einem Fitnessclub angemeldet, aber die Leute die ich dort treffe, sind meistens ältere Hausfrauen mit oder aber Frauen, die mir nicht sympatisch sind. Außerdem bin ich absolut kein Vereinsmensch (was hier in der Gegend wohl das A und O zu sein scheint). Ich habe das , dass ich hier in der Gegend einfach nicht akzeptiert werde.
In Köln war alles anders, ich hatte sehr viele Bekannte und Freunde mit denen ich fast täglich ausgegangen bin. Am Wochenende habe ich aufgrund der Entfernung die komplette Zeit mit meinem Verlobten verbracht.

Ich gehe nach wie vor gerne mit ihm weg, wir unternehmen auch sehr oft etwas miteinander, aber ich möchte so gerne wieder alleine etwas unternehmen. Er ist auch aus beruflichen Gründen oft unterwegs, d. h., ich bin auch sehr oft alleine, so wie jetzt. Ich versuche mich ja auch zu mobilisieren: dekoriere unsere Wohnung, pflege unseren kleinen Garten, gehe Joggen, gehe morgens vor der Arbeit in ein Cafe zum Frühstücken usw.. Aber das funktioniert alles nicht, abends sitze ich oft da und heule – ich fühle mich einfach furchtbar einsam, aber ich möchte nicht, dass mein zukünftiger Mann sich verpflichtet fühlt seine komplette Freizeit mit mir zu verbringen. Es macht mir ja dann auch kein !

Ich beginne langsam an mir selbst zu zweifeln, vielleicht sind meine Ansprüche zu hoch??? Vielleicht erwarte ich auch zu viel und muss noch etwas warten, bis sich eine Bekannschaft ergibt?
Aber andererseits ist schon 1 Jahr vergangen und dieses schreckliche Gefühl von Einsamkeit und Leere hält immer noch an. Vielleicht haben Sie einen Ratschlag für mich??

Vielen Dank + Gruss,

Isabella

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Von – Christiane Turnheim

Geschrieben am März 1st, 2000

Sie können Adressen über den Wiener Landesverband für Psychotherapie bekommen. Der Landesverband gibt Mo,Mi u. Do von 14:00 bis 16:00 Uhr und Sa von 10:00 bis 12:00 telefonisch Auskunft (Tel.Nr.:512 7102).

Unter www.psychnet.at können Sie ebenfalls Adressen finden.

Eine Therapeutin, die ich persönlich kenne und empfehlen kann ist: Dr. Karin Kail, Währingerstr. 15/6, 1090 Wien, Tel.: 408 73 35.

Falls sie etwas über Hypnose lesen möchten: www.psychologie.at.

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