Liebe Heidi,
da Sie mir auch persönlich geschrieben haben, werde ich Ihnen ebenfalls persönlich und nicht hier im Forum antworten.
Juni, 2000 Archive PsychoForum
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Von – Christiane Turnheim
Geschrieben am Juni 28th, 2000Tags: christiane, Forum, Liebe
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Von – Christiane Turnheim
Geschrieben am Juni 27th, 2000Aufgrund einer kurzen Wochenendreise von mir hier einige späte Antworten, gereiht nach Datum der Anfrage ( gleich bei dieser Gelegenheit: Ich bin vom 5. bis 30. Juli auf Urlaub.):
Hallo Sofie,
ich weiß nicht, welche Art von Therapien Sie gemacht haben. Für eine Traumabewältigung ist eine Therapie eigentlich der geeignete Weg, aber vielleicht sind Sie kein “Typ” für eine Gesprächstherapie, hätten aber mehr Erfolg mit einer Gestalttherapie oder einer Hypnosetherapie? Schreiben Sie mir persönlich, damit ich Ihnen eventuell Adressen geben kann. Sie sollten auf jeden Fall etwas gegen die Depressionen und Suizidgedanken unternehmen.
Hallo Mabrukk,
auch Ihnen kann ich nur eine erneute Therapie empfehlen. Die erste Therapie hat sich offensichtlich mit den typischen Symptomen eines in der Kindheit mißbrauchten Menschen beschäftigt ohne zum Kern des Problems, dem Mißbrauch selbst, vorzustossen. Jetzt sind Sie aber einen Schritt weitergekommen und können sich mit dem eigentlichen Problem in einer Therapie auseinandersetzen. Dadurch haben Sie die Chance die Vergangenheit zu bewältigen und hinter sich zu lassen.
Hallo Andrea,
die Trauer und Einsamkeitsgefühle nach dem Tod Ihres Vaters verschlimmern sicher noch Ihr Problem, daß Sie bisher über die Enttäuschung mit der großen Liebe nicht hinweggekommen sind. Auch Ihnen kann ich daher nur raten, zumal Sie schon von Panikgefühlen sprechen, eine Psychotherapie zu beginnen. Ich gebe Ihnen gern Adressen.
Und jetzt noch ein Wort an alle Leser und Schreiber:
Ich finde, es ist wirklich keine Schande, wenn man nicht mit allen Widrigkeiten des Lebens allein fertigwerden kann, sondern auch einmal Hilfe in Anspruch nehmen muß. Ich bin gern bereit mit Adressen von Therapeuten und Hilfseinrichtungen weiterzuhelfen. Dafür muß ich allerdings zumindest den Wohnort des Betreffenden kennen.
Herzliche Grüsse an alle, Christiane Turnheim
Tags: christiane, Depression, Depressionen, Einsamkeit, Ende, Gefühl, Gesprächstherapie, hilfe, Kind, Liebe, Symptome, Therapeut, Vater
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Von – Heidi
Geschrieben am Juni 27th, 2000Liebe Christiane,
ich bin 33 und wünsche mir ein Kind. Leider habe ich seit Dezember jeden Monat wieder eine Enttäuschung erlebt. Außerdem muß ich eine Wochenendehe führen und wenn ich meinen Job nicht aufgeben will, wird das auch für die nächsten Jahre so bleiben. Ich leide unter Herzrasen, Angstzuständen, Weinkrämpfen und bin einfach einsam und todunglücklich. Wenn ich mit meinem Mann zusammen bin, bin ich wie ausgewechselt und glücklich, wenn ich wieder fahren muß kämpfe ich wieder mit den Tränen. Mein Mann und ich haben Krankheit, Arbeitslosigkeit usw. hinter uns und wir müssen immer kämpfen, kämpfen, kämpfen. Ich habe keine Kraft mehr!
Tags: Arbeitslosigkeit, christiane, Ehe, Ende, Jahre, job, Kind, Liebe, USA
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Von – andrea
Geschrieben am Juni 27th, 2000Hallo, Christiane,
ich bin das erste mal hier, bin mir auch nicht sicher, ob es überhaupt sinn macht, mit einem psychologen zu reden… ich bin sehr deprimiert aus verschiedenen gründen. seit jahren bin ich nicht in der lage, eine beziehung einzugehen, denn ich habe nur so lange vertrauen zu männern, solange sie nichts von mir wollen. das hängt sicher damit zusammen, dass einmal meine grosse liebe mein vertrauen sehr enttäuscht hat. ich versuche, daran zu arbeiten und mich zu ändern, aber das ergebnis ist stets, dass die beziehungsangst immer größer wird, und ich schon beinahe nicht mehr in der lage bin, das überhaupt auszusprechen.
eine große hilfe war mir immer mein vater, der mir immer versucht hat, zu helfen. eine stütze für mich war. er ist aber vor anderthalb monaten gestorben und seither fühle ich einsamkeit und immer größer werdende panik. wobei das sicherlich nicht der richtige weg ist…ich würde gern aus dem kreis ausbrechen, aber ich weiss nicht recht, wo ich da anfangen soll…
Tags: christiane, Ehe, Einsamkeit, Ende, Gross, hilfe, Jahre, Liebe, Männer, Psychologen, reden, USA, Vater
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Von – mabrukk
Geschrieben am Juni 25th, 2000hallo. was mach ich nur? Ich habe depressionen. Lange schon. Kann das sein, dass ich einen weiteren missbrauchsvrfall verdränge (ich weiss über ein paar bescheid). Nun vermute ich noch einen. Meine Mutter. So unglaublich das klingt, das puzzle wird durch diese Erkenntnis vollständig. Ich weiß jetzt warum ich mich wann wie verhalten habe. Ich habe auch schon eine Therapie hinter mir. Da ging es um meine nächtlichen Angstzustände, meine Essprobleme, meine Unfähigkeit Gafühle zu spüren. Das gibts fast nicht mehr. Jetzt habe ich diesen Kack am Hals. Kann ich meine Vergangenheit ruhen lassen? Oder habe ich dann auf Ewig Depressionen weil ich alles Verdränge, Gefühlsmäßig verdränge was mit meiner Mutter zu tun hat?
Kein Plan. Vielleicht wissen sie ja was.
Tags: Depression, Depressionen, Gefühl, Missbrauch, Mutter, Verhalten
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Von – Sofie
Geschrieben am Juni 24th, 2000Hallo
Ich schlage mich seit 4 Jahren mit starken Despressionen und Suizidgedanken herum.
Ich hatte in meiner Vergangenheit ein sehr schlimmes Erlebnis, welches sich in meinen Träumen ständig wiederholt. Therapien waren stets zwecklos, da ich nicht wußte, wie ich mich öffnen sollte – ich weiss es immernoch nicht…
Was soll ich nur machen?
Wie kann ich mich vor mir selbst schützen?
Was soll ich machen, wenn der Drang nach dem Tode zu stark wird?
mit lieben Grüßen, Sofie
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Von – Diana
Geschrieben am Juni 18th, 2000Liebe Christine,
Ich möchte mich erstmal für ihre Antwort bedanken. Mittlerweile hat meine Mutter eine Mail angefangen zu schreiben, für sie, denn ich bin, da ich mich lange herausgehalten habe nicht auf dem laufenden und habe auch nicht alles mitbekommen. In den nächsten Tagen wird meine Mutter die Mail fertig haben und sie ihnen zuschicken. Doch eines kann ich gleich sagen *lächel* ein Machtkampf herrscht in unserer Familie nicht…
Ich denke wenn sie die Mail gelesen haben, werden sie es besser verstehen, denn wenn ich jetzt meine Mail durchlese, kommt mir das für jemanden, der nicht dabei war, ziemlich durcheinander vor…
Tags: e mail, Ehe, Ende, Familie und Kindererziehung, Liebe, Mutter
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Von – Marion
Geschrieben am Juni 18th, 2000Hallo, hatte mich vor einiger Zeit schon mal gemeldet. Leide seit geraumer Zeit unter Stimmungschwankungen, und bekomme das alleine nicht mehr in den Griff. Ich hatte jetzt auch schon 3 Termine bei verschiedenen Psychologen, habe aber gemerkt, daß ich mich in der Situation einfach nicht wohlfühle. Die Gespräche waren nicht sehr produktiv, hatte eher das Gefühl abgehandelt zu werden, bzw. auch nicht erstgenommen zu sein. Es fällt mir zudem schwer, einer vollkommen fremden Person von meinem Leben zu berichten. Deshalb meine Frage, gibt es Alternativen zur klassischen Gesprächstherapie, zB. Hypnose oä. Muss etwas unternehmen, aber habe die Motivation für weitere Arztbesuche ehrlich gesagt durch diese für mich negativen Erfahrungen eher verloren.
Vielen Dank und Grüße
Tags: Arzt, Ehe, Erfahrung, Gefühl, Gesprächstherapie, Psychologen, Stimmung, Zeit
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Von – Christiane Turnheim
Geschrieben am Juni 16th, 2000Liebe Diana,
auf mich wirken Ihre Schilderungen so, als ob da ein Machtkampf in Ihrer Familie stattfindet. Können Sie mit Ihrer Schwester persönlich sprechen? Vielleicht ist sie ja selbst nicht glücklich darüber zwischen Mann und Mutter zu stehen? Respektieren Sie aber auch, wenn ihre Schwester derzeit stärker zu dem Mann hält. Ziehen Sie und Ihre Mutter sich dann eher zurück und warten sie ab, bis Ihre Schwester von selbst zur Familie kommt. Je mehr Druck die Familie jetzt auf Ihre Schwester ausübt, desto stärker wird die Beziehung unter Umständen belastet. Vielleicht schreiben Sie mir persönlich noch ein Mail.
Herzliche Grüsse, Christiane Turnheim
Tags: christiane, Ehe, Familie und Kindererziehung, Liebe, Mutter, Zeit
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Von – Diana
Geschrieben am Juni 14th, 2000Hallo Christiane
In meiner Familie herrscht ein kleines großes Problem, ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll,…. ich probiere es einfach mal…
Meine Schwester ist 5 Jahre älter als ich, sie hatte immer Probleme Kontakte zu knüpfen im gegensatz zu mir, die beziehung zu meinen Eltern ist bei ihr auch nicht sehr ausgeprägt. Mit 21 schrieb sie Kontaktanzeigen und lernte nach 2 Männern ihren jetzigen Mann kennen.
Ihr Mann ist Iraner und hat, jedenfalls von uns aus gesehen eine komische einstellung. Aber ich gehe schon wieder zuweit, um ihnen deutlich zu machen, was wir unter komisch verstehen hier einige Beispiele:
_ Meine Mutter hat keinen Führerschein, sie bat meine Schwester, als sie mal wieder zu Besuch war, sie doch bitte zur gemeinde zu fahren, da sie ihren Perso abholen müßte. Meine schwester fragte daraufhin, ihren (damals noch Freund) Mann, ob sie mit ihrem Auto, ihre Mutter fahren dürfe… er meinte daraufhin, das wäre ein Umweg (5km) und es würde zuviel Sprit kosten. Sie fuhr sie also nicht…
- Als ich einmal meiner Schwester keinen Gefallen tat, um den sie mich bat, erklährte sie, das ich nicht mehr ihre Schwester wäre
- Meine Schwester teile meiner Mutter, eine Woche vor der Heirat mit, das sie heiraten würde und lud sie ein Trauzeuge zu sein. Meine Mutter, fragte daraufhin meinen Onkel, ob diese Heirat gut wäre, da sie anscheinend nur stattfinden würde, damit Kambiz (Der Iraner) nicht abgeschoben würde. Außerdem war er Arbeitslos und wenn sie sich trennen würden irgendwann, müßte meine Schwetser ihm Unterhalt zahlen… Kambiz bekam das mit und sah es als einen Persönlichen angriff, woraufhin er meine Elter von der Hochzeit auslud… ich selbst wurde erst gar nicht eingeladen…
-Kambiz beschäftigt sich mit Nostradamus, und den verschlüsselten bedeutungen von zahlen, wie zum Beispiel die Zahlen 13 und 23… außerdem zitiert er immer wieder Philosophen und versteht es dann nicht, wenn meine Mutter nichts damit anfangen kann….
- es gibt noch einiges mehr dazu zu sagen, aber das würde den Rahmen sprengen.. Meine Mutter hält E-Mail kontakt mit ihnen und gestern ist nach mehrmaligen, anscheinend mißverstandenen Mails, eine eine Mutter sehr verletzende Mail angekommen…. sie war am Boden zerstört und weinte hemmungslos, das kommt sehr, sehr selten bei ihr vor.. (ich habe sie in meinem Leben vieleicht 10 mal weinen sehen)
Daraufhin laß ich die Letzten Mailwechsel und beschloss zu antworten, auf meine Verantwortung, denn die ganze zeit hielt ich mich raus…
Ich schrieb in der Mail auch, daß dies alles mein Gedankengut wäre, (was ja auch stimmt) und meine Mutter nichts von der Mail wisse (Ich habe sie ihr erst gegeben, als ich sie schon abgeschickt hatte).. der einzige Kommentar von meinem Schwager war, das ich mich lächerlich mache…
Meine Mutter schrieb ihm natürlich auch, und daraufhin meinte er wieder sie würde alles falsch verstehen.. usw.
es sind noch ein paar kurze Mails in form von 2 sätzen abgeschickt worden und die letzte kam von meinem Schwager : “Schreibt uns nichts mehr, wir haben die schnautze voll!”
Ich möchte hier nicht fragen was ich unternehmen soll, sondern eigendlich nur, ob unsere ganze Familie zu dumm ist die beiden zu begreifen, oder ob Kambiz.. ähm.. sagen wir es mal so… nicht ganz richtig im kopf ist….
Ich kann ihnen gerne die Lange Mail ins Forum stellen oder Per Mail abschicken, doch wollte ich ersteinmal ihre Meinung dazu hören…
Diana
Tags: christiane, e mail, Ehe, Eltern, Ende, Familie und Kindererziehung, Forum, Jahre, Kontakte, Kosten, Männer, Mutter, Zeit
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Von – Christiane Turnheim
Geschrieben am Juni 5th, 2000Liebe Claudia,
wenn ich richtig gerechnet habe, ist Ihr Freund 21 Jahre alt – also noch sehr jung. Haben Sie mit ihm darüber gesprochen, warum er gegen eine Übersiedlung von Ihnen ist. Vielleicht will er einfach noch keine feste Beziehung, fühlt sich zu jung dafür? Vielleicht hat er Angst, daß Sie dann “Ansprüche” stellen, weil Sie für ihn übersiedelt sind. Können Sie einen gemeinsamen Sommerurlaub machen und in dieser Zeit abklären, welche Bedeutung die Beziehung für jeden von ihnen hat?
Herzliche Grüsse, Christiane Turnheim
Tags: christiane, Jahre, Liebe, Zeit
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Von – Claudia
Geschrieben am Juni 3rd, 2000Hallo
Ich führe eine Beziehung auf Distanz (mehrere hundert Kilometer). Und
das schon seit 1,5 Jahren…wir sehen uns vielleicht 2x im Jahr haben
aber oft Kontakt via Internet und Telefon. Wir lieben uns, aber als
ich angeboten habe, zu ihm zu ziehen sagte er, er hätte Angst davor
(wohl weil wir uns so selten sehen). Ich bin 27 und 6 Jahre älter als
er…mittlerweile stelle ich fest, daß ich immer öfter deprimiert bin
ohne konkreten Anlaß…ich fühle mich so hiflos. Ich habe Angst, ihn
zu verlieren…ich habe auch Angst ihn zu drängen uns öfter zu
treffen, das wäre wohl nicht gut. Aber diese Depressionszustände
nehmen Einfluss auf mein Leben, ich sitze manchmal nur da, starre an
eine Wand und denke nach, suche nach Antworten, was mit nichts weiter
bringt als Tränen und Kopfschmerzen. Ihn zu verlieren wäre das
Schllimmste, ich habe Angst davor, weiß nicht wie ich damit umgehen
soll
Tags: Depression, Ehe, Internet, Jahre, Liebe
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