September, 2000 Archive PsychoForum
Geschrieben am September 30th, 2000
Hilfe!
Ich komme mit meinem komischen Gefühlsleben nicht klar!
Meine Situation:
Ich bin alleine mit einem Mädchen zusammen, in das ich mich schon ziemlich verliebt habe.
Meine Gefühle sind da, nur sobald ich das Gefühl habe, daß es jetzt “weiter” geht, bekomme ich außer kleinen Angstgefühlen auch das Gefühl “Hm, ich will eigentlich garnicht so sehr, würde gern gehe” (aber eher lustlos als ängstlich) und das schlimmste:
Ich frage mich, was ich eigentlich gerade tue, komme mir fehl am Platz vor und ziehe nur noch ein Befriedigungsprogramm ab, anstatt spontan gefühlvoll sein zu können.
Das ganze wird für mich so langweilig, daß ich echt gern oft nach Hause gehen würde.
Und ich kann nichts dagegen tun, obwohl mir das Problem innerlich klar ist!
Hat jemand ne Idee? Ich wäre sehr sehr dankbar!
Paddi
Tags: Ehe, Gefühl, hilfe, Mädchen, USA
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Geschrieben am September 29th, 2000
Hallo Claudia!!!!!
Ich habe leider auch keinen Rat für dich,……….aber eine Empfehlung!!!!
Komm doch einfach mal hier in den Chatroom…..so Abends ab 18/19 Uhr…………Du wirst dort lauter Frauen treffen,..(außer mir). und du wirst feststellen, dass du nicht allein bist, mit deiner Problematik…………das ist doch schon mal was……. Ich wünsche dir gute Gefühle………das beste, das einem Mensch passieren kann…….Roland
Tags: Frauen, Gefühl
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Geschrieben am September 27th, 2000
Hallo
Ich verstehe das Verhalten meines Freundes nicht:( Mein eigenes allerdings auch nicht. Immer wenn ich mich wegen etwas das er getan oder gesagt hat, gekränkt fühle dreht er das ganze immer um und schafft es, daß ich mich schlecht fühle. Als ich ihm letztens an den Kopf geworfen habe daß er mich nicht liebe (ich war verletzt weil er keine Zeit für mich hat, ich wollte eigentlich nur hören, daß er es doch tut) sagte er, daß er sich verletzt fühlt, nicht wisse was vorsich geht und jetzt besser gehen muß bevor er einen weiteren Fehler macht
Er gibt mit keine Zeit es zu erklären…ich bin mir auch nicht sicher ob er es verstehen würde :/ Ich weiß nun gar nicht mehr was ich machen soll und warum er es immer schafft, daß ich mich so schuldig fühle. Ich würde gerne verstehen wieso er so handelt denn ich liebe ihn sehr und möchte ihn nicht verlieren
Haben Sie einen Rat?
Danke
Tags: Ehe, Gene, Liebe, Verhalten, Zeit
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Geschrieben am September 26th, 2000
Liebe Hanna,
ich bin der gleichen Meinung wie Roland und Angie: Es ist sicher nicht korrekt, was dein Vater mit dir aufführt. Hier in den USA, wo ich derzeit lebe, fällt ein solches Verhalten unter den Begriff “sexueller Mißbrauch”. Die Frage ist, wie du dich wehren kannst. Mein vorschlag ist: such dir erst einmal Unterstützung (Freundin, ein Verwandter…)und wende dich an Stellen, wie Schulpsychologe, Beratungsstelle für vergewaltigte Frauen und Mädchen, Beratungsstelle im Jugendamt oder an ein Frauenhaus. Ich hoffe, du findest einen vernünftigen Erwachsenen, der dir hilft und deinen Eltern klarmacht, was sie anrichten.
Hallo Chiara,
ihr Bruder und seine Frau haben offensichtlich große Probleme. Ich habe meine Zweifel, ob es wirklich möglich sein wird, ein sachliches Gespräch mit ihnen zu führen, da es kaum um Sachfragen geht. Was steht hinter den Vorwürfen ihres Bruders? Haben sie eine Vorstellung, warum die beiden so verletzt sind, daß sie sich derartig benehmen? Wenn sie wüßten, worum es wirklich geht, könnten Sie das Problem ansprechen. Darüber hinaus fällt mir nur ein, selbst Respekt von Bruder und Schwägerin zu verlangen, vor allem auch eine respektvolle Haltung ihrem Mann gegenüber. Andernfalls sollten sie sich die Fortsetzung des Kontaktes überlegen.
An Matthias: Falls Sie in Deutschland leben könnten Sie sich an den sozialpsychiatrischen Dienst wenden oder auch einen Facharzt für Psychiatrie aufsuchen (vorzugsweise einen mit therapeutischer Zusatzausbildung. In Österreich wäre zusätzlich der Besuch bei einem Klinischen Psychologen auf Krankenschein möglich, über Deutschland weiß ich hier zuwenig.
Grüsse an alle, Christiane Turnheim
PS: Danke an Roland für das Kompliment. Ich sende Ihnen ein Mail, das ich gerade hier in den USA bekommen habe zum Thema Nikotinsucht.
Tags: Arzt, Beratung, Bruder, christiane, Deutschland, Eltern, Ende, Erwachsene, Frauen, Gewalt, Kontakte, Liebe, Mädchen, Österreich, Psychologen, Therapeut, USA, Vater, Verhalten, Zeit
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Geschrieben am September 26th, 2000
An Angi und Roland
Vielen , vielen Dank für Euren Eintrag im Forum.
Er hat mir Mut gemacht und Kraft gegeben !
Grüße , Hanna !
Tags: Forum
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Geschrieben am September 26th, 2000
An Angi und Roland !
Vielen , vielen Dank für Eure Hilfbereitschaft und den Eintrag im Forum . Es tut mir wirklich gut zu hören ,
dass ihr das Verhalten meines Vaters auch schlimm findet. Das gibt mir wirklich Kraft .
Grüße, Hanna R.
Tags: Forum, Vater, Verhalten
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Geschrieben am September 26th, 2000
An Angi und Roland !
Vielen , vielen Dank für Eure Hilfsbereitschaft und
für Euren EIntrag im Forum !!
Es tut wirklich sehr gut zu wissen , daß ihr das Verhalten meines Vaters auch schlecht findet !
Diese Rückmeldung gibt mir Kraft .
Grüße , Hanna R
Tags: Forum, Vater, Verhalten
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Geschrieben am September 26th, 2000
Hallo Hanna R,
Roland hat mich gebeten, Dir hier im Forum eine Nachricht zu hinterlassen. Ich bin in so was nicht besonders gut, deshalb wollte ich erst nicht, aber das was ich in dem Chat (Roland hatte den Namen in seinem Eintrag hier geändert) geschrieben habe, ist nun mal meine Meinung und dazu stehe ich. Ich bin der Meinung, es ist falsch, daß Du an Dir zweifelst. Niemand, absolut niemand hat das Recht sich so einem anderen Menschen gegenüber zu verhalten. Das was Dein Vater da mit Dir abzieht, ist für mich sexuelle Belästigung. Ich hab mal in einem meiner Bücher gestöbert und folgende Definition des Begriffes “sexuelle Belästigung” gefunden:… Sexuelle Belästigung ist jedes sexuell bestimmte Verhalten, das von den Betroffenen nicht erwünscht und von ihnen als beleidigend und abwertend empfunden wird. Sexuelle Belästigung ist ein Verhalten, durch das sie sich peinlich berührt, gedemütigt und eingeschüchtert fühlen (welches bei Dir der Fall ist ); es kann sich in Worten, Gesten, Handlungen ausdrücken, durch anzügliche Bemerkungen über Aussehen oder Privatleben, Erzählen anzüglicher Witze, Zeigen von pornographischen Darstellungen, taxierende Blicke, ungewollte Berührungen bis hin zu strafrechtlich relevanten Tatbeständen wie Erzwingen sexueller Handlungen (Nötigung) und Vergewaltigung… Und nach dem Wort liberal (liberale Erziehung) hab ich auch gleich mal geschaut. Liberal bedeutet, gütig, großzügig, für die Rechte des Individuums eintretend. Also für mich ist der Erziehungsstil Deiner Eltern (besonders Deines Vaters) alles andere als liberal.
Ich finde, Du hast absolut keinen Grund Schuldgefühle zu haben.Wenn sich einer mies fühlen muß, dann Dein Vater. Und ich denke, daß es viele Leute gibt, die der selben Meinung sind. Ich bin mir nicht sicher, wie man sich am besten gegen so etwas wehrt, aber ich denke Frau Christiane Turnheim hat vielleicht eine Ahnung und kann Dir sicher weiterhelfen.
Wenn Du Lust hast, kannst Du ja mal in den Chat kommen. Die besten Chancen dort jemanden zu treffen hat man Abends ab ca. 20:00Uhr.
Wie auch immer, lass den Kopf nicht hängen, Du bist im Recht!
Alles Gute, Angi
Tags: christiane, Definition, Ehe, Eltern, Ende, Forum, Gefühl, Gewalt, Schuldgefühl, Vater, Verhalten
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Geschrieben am September 26th, 2000
Ich bin 21 Jahre alt,mein Bruder ist 37.Bis er geheiratet hat,damals war ich 12,hatten wir ein prima Verhältnis,glaube ich zumindest.Mit seiner Frau habe ich mich von Anfang an überhaupt nicht verstanden,sie fand ungefähr jedes zweite Wort von mir “respektlos”,und so haben wir uns immer seltener gesehen,was mir aber eigentlich Recht war,ich wollte mir ja nicht andauernd sagen lassen, was für ein schlechter Mensch ich bin.Die beiden haben mir alle paar Monate beleidigende Briefe geschrieben,d.h. einmal waren sie auch auf meine Mutter sauer und haben einen 15 (!!) Seiten langen Brief geschrieben,dass ich so schnell wie möglich ausziehen sollte,da sie mich sowieso nicht unterstützen würde,mir keine Kleidung kaufen würde und was weiß ich noch alles,was aber völliger Blödsinn war,ich verstehe mich mit meinen Eltern in jeder Hinsicht super.
1998 habe ich geheiratet.Danach war erstmal Ruhe und ich dachte,alles würde sich irgendwie einspielen.Immerhin war Hannah inzwischen (nach 7 Jahren) endlich schwanger und mein Bruder kam sogar zu meinem AbiBall und hat sich “ganz normal” benommen.Mein Mann (Nigerianer) und ich haben sie auch mal besucht und so war alles relativ in Ordnung.Dachte ich.
Im Januar 2000 hatte ich die Bestätigung für meinen Studienplatz in der Hand,und zwei Wochen später erfuhr ich,dass ich ein Baby erwartete.Es war für mich eine mittlere Katastrophe,weil ich doch an die Uni wollte.Klar,ich wusste,dass ich meine Pille nicht gut vertrage (deshalb war ich auch beim Frauenarzt,an dem Tag wo ich von der Schwangerschaft erfahren hab,ich wollte die Pille wechseln),aber ich hätte NIE gedacht,dass ich ein Kind erwarte.Meine Eltern und mein Mann haben mich dann überzeugt,dass es doch nicht schlimm ist,und dass ich ja auch 2001 noch studieren kann und so habe ich mich dann auch drauf gefreut.Als mein Bruder angerufen hat,hab ich ihm’s erzählt und er hat gemeint,dass er sich auch freut.Fand ich zwar überaschend,aber toll.Also dass er sich freut.
Ein paar Tage später hat meine Mama die 3 (ihr Baby wurde am 26.12.99 geboren) besucht und hat was ganz anderes zu hören bekommen.Ich hätte mein Kind nur aus Eifersucht gezeugt,weil ich ihnen nicht gönnen wollte,auch mal im Mittelpunkt zu stehn.Zudem wäre es respektlos,dass ich im Hause meiner eltern Sex mit meinem Mann hab (gut,wir wohnen noch da,aber wir haben 2 Zimmer für uns und bezahlen den Mietanteil,ich wolle meine Eltern nur ausnutzen,Charles (mein Mann) sei sowieso das letzte immerhin sei er schwarz (Hannah ist aus Polen,also auch nicht deutsch,aber immerhin ne Weiße,oder wie?!?) und hätte nicht studiert (hat er nicht,aber er ist trotzdem der beste und liebste für mich!).Das muss man sich mal geben,ich bin 21 und hatte ganz BESTIMMT andere Pläne als jetzt im Moment Himbeerblättertee zu trinken
und Windelpreise zu vergleichen.
Ich wollte ihrer Tochter die Aufmerksamkeit meine Eltern nicht gönnen.Zudem würde mich mein Kind sowieso hassen (ja das hat er so gesagt) weil es ne dunkle Hautfarbe kriegt.
Das hat mich wirklich verletzt,aber ich weiß bis heute nicht,wie ich richtig reagieren soll.Ins Gespräch zu kommen scheiterte bis jetzt einfach daran,dass die Diskussion mit den Worten ” ich bin immerhin 16 Jahre älter,du darfst nicht respektlos mit mir reden” unterbrochen wurde.Was soll ich darauf antworten?Dass “älter sein” kein Verdienst ist?Oder was?Wenn sie uns in Ruhe lassen würden,fänd ich’s ja schon mal in Ordnung,aber was immer ich tue wird von vornherein verurteilt.
hat jemand von Euch nen Rat?Es wäre echt hilfreich,ich hab nämölich jetzt schon panik was passiert wenn ich im KH lieg wegen der geburt und die mich besuchen kommen.
Bis dann
Chiara
Tags: Arzt, Baby, Bruder, Diskussion, Ehe, Eltern, Ende, Frauen, Jahre, Katastrophe, Kind, Mutter, reden, Studie
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Geschrieben am September 26th, 2000
An Hanna R.
Hallo Hanna, was da bei euch vorgeht, ist eine Schweinerei!
Nicht du solltest an dir zweifeln, du bist OK. Dein Vater ist derjenige der die Dinge auf den Kopf stellt.
Sein Verhalten ist absolut unmöglich……..Ich hab dir ein Gespräch kopiert, das ich gestern im Chattroom geführt habe, den Namen der Gesprächspartnerin habe ich geändert….Ich weiß nicht ob ihr so was recht ist…………..Ich werde sie bitten dir hier im Forum eine Nachricht zu hinterlassen……
Hier das Gespräch: (Bitte von unten nach oben lesen.)
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Gisela : Im Büro wär das sexuelle belästigung. Auch wenn es bisher keine tätlichen Übergriffe gegeben hat, find ich geht es schon zu weit (17:59:20)
Gisela : ja, das hab ich heut morgen gelesen, ich find den Vater und die Familie zum kotzen. Die wolln Ihr doch glatt einreden das ist normal und sie zweifelt nun an sich. Solche Leute könnt ich schlagen ehrlich (17:58:33)
Roland : Warst du schon heute im Forum…….da hat ein Mädel geschrieben…….zimmliche Scheiße, in der sie steckt…………. (17:57:16)
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Wünsche dir alles Gute…….du bist im Recht…….las dich nicht beirren……….Roland
Tags: Familie und Kindererziehung, Forum, reden, Test, Vater, Verhalten
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Geschrieben am September 25th, 2000
Guten Tag.
Mein Name ist Roland……………….ich habe diesen “Psychoserver” gesucht unter dem Suchbegriff ..Kettenraucher…..darum bin ich hier! ……….Ich bin 55 Jahre alt und rauche ca. 60 bis 90 Zigaretten am Tag, und das, seit etwa 40 Jahren! ……. Seit etwa 20 Jahren befasse ich mich Psychologie, — gezwungenermaßen –…..Ich hatte gemerkt, dass ich Dinge tue, die nicht von meinem Willen gesteuert wurden, sondern von “irgend etwas anderem”. .Man nennt das wohl Unterbewußtsein. ……….Ich habe dann eine dreijährige Psychotherapie gemacht.. Ich hab dort jede Menge gelernt…….schreibt sich so einfach, –war aber recht Anstrengend……… Ich habe gelernt zu fühlen…..Ich konnte das bis dahin nicht………das war nicht üblich in unserer Familie. ………..Mein Bruder hat es ohne Therapie versucht…… Er starb vor 20 Jahren……Selbstmord. ………… Er war Alkoholiker, –.im Suff erhängt sich’s halt leichter! ………Diese Psychotherapie war dringend nötig bei mir, .sonst wäre ich sicherlich heute nicht hier. …….Vor 18 Jahren hat sich meine erste Frau mit Autoabgasen umgebracht……wir hatten zwei Kinder….damals 11 und 12 Jahre alt…………. Vor sechs Jahren wurde mein Sohn erschossen…….Ein Auftragsmord………Ein früherer Freund des Mädchens wollte sie zurück……… Die Mörder wurden gefaßt……….Ich habe der Verhandlung beigewohnt………….Ich hab’s überlebt……….aber es war furchtbar………. Ich habe in all diesen Situationen Psychologische Hilfe in Anspruch genommen….Allein hätte ich das nie geschafft!! Ich nehme auch jetzt Hilfe in Anspruch, das heißt, ich bitte darum…………Ich bin Nikotiniker, das heißt, ich bin schwer abhängiger Raucher. Ich suche diesmal keinen Psychologen…………die alten Einstellungen des Herrn Sigmund Freund kenne ich…………auch die von heutigen Psychologen……….Ich halte absolut nichts davon……jedenfalls nicht in Falle von Nikotinikern, und Alkoholikern! ….Wenn — Nikotin und Alkohol Drogen sind, die süchtig machen,…..warum dann nicht alle Menschen? Dafür gibt es Gründe,…sehr gute Gründe…..Ich kenne diese Gründe, aber das nutzt mir überhaupt nichts……. Diese Dinge sind rational, mit dem Bewußtsein nicht zu verändern……..Ich suche Menschen, die sich mit mir unterhalten über ihre Rauchgewohnheiten……..selbst wenn das hier im Internet geschieht .ist es möglich eine Beziehung aufzubauen, was die Voraussetzung dafür ist in das Unterbewußtsein vorzudringen, um dort einiges zum Vorteil zu verändern………. Falls mir jemand eine E- Mail schicken möchte, oder Informationen haben möchte, hier die Adresse: RolandAdalbert@gmx.de ……………………… Ich möchte nicht versäumen Frau Turnheim zu danken, die diese Art der Kommunikation möglich gemacht hat. ..Die Gestaltung, und das Angebot auf diesem Server sind hervorragend gemacht. …….. Vielen Dank!
Tags: Alkohol, Bruder, Familie und Kindererziehung, Gene, hilfe, Informationen, Internet, Jahre, Kind, Kinder, Mädchen, Psychologen, Sohn, Zigaretten
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Geschrieben am September 24th, 2000
Sehr geehrte Frau Christiane Turnheim !
Ich habe ein ernstes Problem mit meinem Vater und damit auch mit meiner Familie .
Ich hasse meinen Vater sogar , da er ” sexuell so bestimmend ist ” . Er attakiert mich nämlich ( seiner Meinung nach nur zu meinem Nutzen ) verbal mit Anzüglichkeiten .
Er sagt zum Beispiel , daß es Zeit wäre , daß ich lerne wie sich ein Mann anfühlt , da ich noch keinen Freund habe . Er lacht und grinst , wenn ich mir eine
Banane schäle und meint mit einem betrunkenen Glitzern Ãn den Augen : ” Soetwas wirst Du später mal andauernd in der HAnd halten !” Meine Mutter sagte dann , nachdem sie meinen VAter ins Bett gebracht hatte: Dein VAter hat die Banane fei nicht mit soetwas verglichen . Oft meinte ich schon , ich hätte Halluzination , da es mir so schlecht geht , wenn mein
Vater mich so beschämt , daß ich nicht mehr sein möchte Ãn diesen Momenten. Tätliche Übergriffe gab es aber nie . Mein VAter und Freunde der Familie nennen
den Erziehungsstiel meiner Eltern liberal. Das tut mir im innersten Herzen weh , da mir mein VAter damit so
weh tut und ich mich als kleines Kind sehr bedrängt gefühlt habe , wenn meine ELtern vor uns ihr Sexleben ausgebreitet haben .
Mein größtes Problem ist der Schmerz darüber , daß niemand wahrnimmt , daß das Verhalten meines Vaters böse und schädlich ist . Folglich bin ich die Familien-
zerstörerin , weil ich den Vater nicht lieben kann .
Oft habe ich auch Schuldgefühle , wenn ich wegen meiner Seelenschmerzen getröstet werden will ,
weil ich Angst habe , zu “spinnen ” und mir nur einzubilden ,daß mein VAter mir irgendeine Form von Gewalt antut .
ICh würde gerne wissen , was Sie dazu denken .
Geschieht mir Unrecht in meiner Familie ?!
ICh hoffe ,sonst hat sich Vieles in mir ( Vertrauen zu Männern usw ) von allein zerstört und die Wurzeln sind unauffindbar .
Tags: christiane, Eltern, Ende, Familie und Kindererziehung, Gefühl, Gewalt, Kind, Liebe, Männer, Mutter, Schuldgefühl, Seele, Vater, Verhalten, Zeit
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Geschrieben am September 24th, 2000
Hallo Christiane,
vielen Danke für Ihre Antwort und für Ihre Hinweise, wie ich etwas tun kann….
wie könnte Ihrer Meinung nach ein solches Beratungsgespräch (welchen Weg ich zur Heilung einschlagen sollte) erfolgen, wer würde dieses zuverlässig (daß das Ergebnis sicher ist) durchführen und wie kann ich es finanzieren (ich bin Zivildienstleistender und bei der Heilfürsorge versichert, die so etwas nicht übernimmt) ?
Eine Psychtherapie könnte ich mir nicht leisten….
Mit freundlichen Grüßen
Matthias
Tags: Beratung, christiane, Ende, Hinweise
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Geschrieben am September 22nd, 2000
An Matthias und Helmuth,
ich habe den Eindruck, daß es bei Ihnen beiden um eine ähnliche Problematik geht, nämlich um Selbstvertrauen. Sie scheinen beide daran zu zweifeln, daß Sie, so wie Sie sind, liebenswert, gut, interessant, sympathisch etc sind. Durch Selbstbeobachtung versuchen Sie Kontrolle über Ihre Wirkung auf andere zu bekommen, bezahlen dafür aber mit noch größerer Hemmung und Angst. Ihr Verhalten wird dadurch so blockiert, daß Sie sich selbst die Chancen auf eine positive Wirkung auf andere reduzieren. Sie stecken also in einem Teufelskreis.
Die Frage ist jetzt, wie können Sie Ihr Selbstvertrauen verbessern. Nun, da gibt es verschiedene Wege. Manche Menschen engagieren sich in Bereichen, in denen sie gut sind und daher positives Feedback erhalten. Andere werden sozial aktiv und finden Selbstvertrauen durch das Gefühl gebraucht zu werden. Ein weiterer Weg ist, mithilfe einer Therapie die Ursache für die Probleme aufzudecken. Manchen Menschen ist nämlich einfach schon geholfen, wenn sie verstehen, warum sie bestimmte Gefühle haben. Andere versuchen über Verhaltenstherapie oder auch Kommunikationskurse, Workshops zum selbstsicheren Auftreten und dergleichen eine Lösung zu finden. Welcher der für Sie individuell richtige Weg ist kann das Ergebnis einer ausführlichen Beratung sein.
Herzliche Grüsse, Christiane Turnheim
Tags: Beratung, christiane, Ehe, Gefühl, hilfe, Kontrolle, Liebe, Ursache, Verhalten, Verhaltenstherapie, Wirkung
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Geschrieben am September 19th, 2000
Hallo Helmuth!
Dein Verhalten kommt mir bekannt vor. Immer toll sein, immer lieb sein, immer nach Anerkennung hecheln! Mit diesem Verfahren unterdrückst du deine höchst eigene Persönlichkeit! Du wirst sozusagen zu einem Anpassungsgenie! ……..Prima, für die Leute um dich herum………..aber………..eine Katastrophe für dich! ……………. Du hast offensichtlich Angst, dein „wahres ich” zu zeigen. ……..Jedes Verhalten eines Menschen hat einen Grund der in der Vergangenheit liegt. Dieses Selbstunterdrückungssystem hast du offensichtlich in deiner Kindheit erlernt. Du mußtest dich so Verhalten, um dich an deine (damalige) Umwelt anzupassen. Du machst diese Dinge heute immer noch, obwohl sie jetzt völlig unsinnig geworden sind. Denk mal nach……..wenn solch eine Situation wieder vorbei ist. Was wolltest du mit deinem Verhalten erreichen….. Wem, wolltest du gefallen……… Und, welche Belohnung wolltest du, für dein Verhalten? …………… Die Erkenntnis dieser Dinge zerstört bereits einen Teil solcher Verhaltensmuster. Übrigens, ich war auch mal so…………………… Nun denk mal nicht ich bin vollkommen. Bin ich nicht…Dein Beitrag hat mich dazu veranlaßt auch mal meine Problematik zu Papier zu bringen, und ins Forum zu senden. Mach ich die nächsten Tage……………..Anmerkung: Du solltest mal eine solche Situation „laufen lassen” und erst später darüber nachdenken, weil solche Situationen praktisch immer mit einer leichten Bewußtseinstrübung behaftet sind………. Wünsche dir viel Erfolg……….Wenn du Lust hast komm mal in den Chattroom……. Am besten Abends…….. Machs gut! Roland
Tags: Ende, Forum, Gene, Katastrophe, Kind, Test, USA, Verhalten
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Geschrieben am September 17th, 2000
Ich hab mal eine Frage:
Ich habe manchmal ernsthaftere psychische Probleme, die sich in einer starken gesellschaftlichen Unsicherheit äußern. Ich versuche ständig, mich selbst und mein Wirken auf Andere zu analysieren und zu optimieren, was mich immer mehr unspontan und verkrampft werden lässt.
Ich schaffe es einfach nicht, ich selbst zu sein, sonderen fühle mich Zwängen wie: In jedes Gespräch hineinzukommen gezwungen fühlen, vor meinem Gesprächspartner ganz toll wirken und ihn gut zu unterhalten, dabei aber mich selbst aus den Augen zu verlieren…und in hohle depressive Phasen zu verfallen.
Psychotherapie kann ich nicht mehr machen, da ich im Zivildienst bin und die Heilfürsorge (in der ich zwangsweise bin) keine Psychotherapie bezahlt.
Ich habe mich zu einem Meditationskurs angemeldet, habe aber Angst, daß er meine psychische Situation durch die große Abschottung eher verschlechtert als verbessert…. können Sie mir weiterhelfen?
Ciao Matze
Mein Leben bereitet mir so keine Freude mehr.
Tags: Ehe, Phase
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Geschrieben am September 17th, 2000
Hallo!
Ich habe in meinem Leben ein sehr großes Problem:
Ich bekomme manchmal, wenn ich mit Menschen zusammen bin, aus unerfindlichen Gründen sehr mißmutig eingestellte Phasen, in denen ich ständig denke, daß ich am liebsten aus der Konversation ausbrechen und mich irgendwohin verziehen möchte, weil ich mich irgendwie total unter Druckk gesetzt fühle, etwas bestimmtes sagen zu müssen oder daß ich negativ beurteilt werde von der Gesprächsperson.
Und ich habe vor Treffen mit Menschen oft keinen Lust darauf, weil ich sehr viele negative Gefühle in das Kommende hineinprojiziere.
Ich habe Angst, nicht gut und unterhaltsam genug zu sein.Ich denke immer:”Jetzt sollte ich das sagen, jetzt das….”um eben möglichst gut dazustehen…..aber ich verliere meine eigenen Interessen und Geprächsthemen, die mich wirklich interessieren, völlig aus den Augen und reagiere mit depressiven Ansätzen.
Dies gibt mir oft das Gefühl, alleine unter einer Käseglocke zu leben und andere sprechen zu sehen, aber nicht wirklich zu hören.
Ich bekomme diese fast “ohnmächtigen” Phasen am öftesten bei Menschen, die mir beziehungstechnisch (damit meine ich feste Beziehung) sehr wichtig sind und am allermeisten, wenn ich die Möglichkeit habe, Sex zu haben, weil ich neben “ihr” nereits im Bett liege.
Und genau dann verfalle ich in diese “alles ist doof”- Phasen.
Ich habe das Gefühl, allen macht die Liebe Spaß, ich fühle mich nur gelähmt und unter Druck gesetzt, wärend ich bei einer mir sehr lieben Person liege!
Selbst mit meiner Ex-Freundin schreckte ich vor Verkehr zurück und empfand die langen Nächte mit ihr oft als Belastung…was stimmt mit mir nicht?
Könnte es (auch das gesellschaftliche) daran liegen, daß ich Probleme mit meinem Penis habe( ich finde ihn zu kurz und habe Angst, Ansprüchen nicht zu genügen , belächelt zu werden oder daß “seine” Größe sich rumspricht.Ich kann einfach nicht hinter “ihm” stehen!!!
Einen Psychologen (PsychologIN) habe ich bereits, die sagt das gleiche wie der Urologe…nützt nichts!
Ich will endlich raus aus der Lähmung!
Wenn Sie eine Idee haben: Ich bin dankbar für jede Reaktion….
Tschüss
Tags: Belastung, Ehe, Ende, Gefühl, Gene, Interessen, Liebe, Phase, Psychologen, Psychologin, Spaß, Test, USA
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Geschrieben am September 16th, 2000
ich hab das problem das ich 88 bin und nicht darüber glücklich ,jedoch,deutschland den… ihr wisst ,und im nord land ruht all Vater Wotan ihr wisst,wie ihr seht ich tus schon wieder immer addi in´ner birne !!,ich geh jetzt richtung norden und ,werd sehn ob ich eine lösung für meine probleme finde !
Tags: Deutschland, Vater
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Geschrieben am September 16th, 2000
Kennt jemand eine HP oder ein Forum für Angehörige von Alkoholikern? Dafür wäre ich sehr dankbar.
Liebe Grüsse, Pikatchu
Tags: Alkohol, Forum, Liebe
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Geschrieben am September 15th, 2000
Ich bin mir nicht ganz sicher ob ich hier an der richtigen Stelle bin , aber wo ist man das schon . Wir haben einen Sohn der ein ADS mit Hyperaktivität hat. Nicht unbedingt der schlimmste Fall aber er kann schon gut.Was ich gerne wissen würde ist, ob ich nicht selbst davon betroffen bin . Ich kann mich in vielen seinen Problemen spiegeln und ihn auch gut verstehen, nur bin ich leider oft mals selber so impulsiv , sage oder tue etwas was mir 2Minuten später dann wieder leid tut.Ich bin wie ein Clown mit zwei Gesichtern nach außen versuche ich mich immer im Griff zu haben , bloß nicht irgendwie auffallen und nach innen stehe ich ständig unter Strom , bin total unruhig muß ständig was zu tun haben nur damit ich nicht sitzen und vielleicht über irgendetwas nachdenken muß , was nämlich zur Folge hat , daß ich soviel denke , das ich am Schluß vom Denken total wirr bin. Manchmal erwische ich mich dabei, das ich ständig dazwischen rede, das ich meine Meinung direkt und ohne umschweife sage, so das ich Menschen ziemlich verletze ohne das ich das eigendlich will, passiert einfach so wie es in den Kopf schießt muß es raus , auch wenn es nicht gerade schön klingt. Probleme hab ich auch mit dem Schlafen, da ich nachts oft aufwache , weil ich mir einen Plan zurecht lege , was ich alles am nächsten Tag machen muß . Allein der Plan macht mich wahnsinnig, weil ich denke das ich das nie an einem Tag schaffe. In der Regel habe ich dann meistens alles nach 3-4 Stunden erledigt und bin dann total down . Obwohl ich es aus der Erfahrung ja wissen müsste , läuft es beim nächsten mal genauso ab. Ich habe auch das Problem das ich von einer sekunde auf die andere die Stimmung wechsle von himmelhoch jauchzend zu tode betrübt. Mein Stressbarometer ist vom 0 auf 180 in 5 Sekunden . Mein Mann ist der Ansicht ich lebe in der Extreme es gäbe kein normales Level. Ich glaube er hat recht. Ich neige dazu für mich unwichtige Dinge schnell zu vergessen ( gehe von einem Raum in den anderen und weis nicht mehr was ich holen wollte . Ich bin erst 27 also denke ich das es keine Allzheimer ist) Dinge die mich brennend interessieren kann ich mir gut merken und führe ich auch zu Ende . Es gibt aber auch Dinge die ich anfange und nie beende, viele Dinge versuche ich auch gleichzeitig zu erledigen, damit ich schneller bin, was dazu führt das ich eher nervös und gereizt werde und mich in alles total hineinsteigere ohne jemals wieder runterzukommen und wenn ich dann unten bin , bin ich total erledigt. Ich hab noch andere kleine Mängel würde mich freuen von Leuten zu hören die ähnliche Probleme haben und mir vielleicht auch einen Arzt empfehlen können in meiner Nähe ( Neustadt/Wstr.) Bin eigendlich Diagnostiziert mit einer Angst und Panikstörung und Depressionen ( eben typisch weiblich ) hatte diese Probleme schon seit ich denken kann wurden auch nicht besser durch die Verhaltenstherapie die zu meiner Vergangenheitsbewältigung diente, was auch klappte. Nur die Hauptsymtome die ich schon immer hatte sind immer noch da. Ich bekomme seit 2Jahren Medikamente depressiv bin ich jetzt nicht mehr in dem Maße wie ich es damals war. Hab nur ab und zu kleine Aussetzer in diese Richtung aber es geht.Nur “normal ” kann dieses Verhalten ja auch nicht sein. Auf der Arbeit bin ich 8 Stunden voll flexibell ( ich arbeite im Kindergarten ist mein Traumjob ) nur wenn ich nach Hause komme muß alles nach Plan verlaufen, da darf nichts dazwischen kommen , das haut mich voll aus der Bann und macht mich wahnsinnig . Kann das ADs sein ????? Übrigens als Kind in der Schule war ich ehrer verträumt hab Stundenlang aus dem Fenster geschaut oder Figuren in meine Hefte oder Bücher gemalt. Ich hoffe ich kann hier mit jemandem chatten der irgendetwas darüber sagen kann Bis bald Tanja
Tags: Arzt, Depression, Depressionen, Ehe, Ende, Erfahrung, Hyperaktivität, Jahre, job, Kind, Kinder, Medikament, Schlaf, Schule, Sohn, Stimmung, Stress, Verhalten, Verhaltenstherapie, Zeit
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Geschrieben am September 15th, 2000
Hallo Angela! Habe gerade deine Nachricht (09.05.00) im Forum gefunden. Ich hab sie mir ausgedruckt. Ich denk mal drüber nach. ……….Das mit dem Psychoheini ist gelungen. ….. tatsächlich braucht man aber ab zu so eine, oder einen Psychoheini, weil man halt manche Dinge nicht alleine machen kann. Und was macht der Psychoonkel? (oder Tante)……..Er hört zu. Der größte Teil seiner Tätigkeit besteht aus zuhören. Manchmal (selten) sagt er auch was. ………..Ich glaube, die Seele (Psyche) vieler Menschen schreit nach jemand, der einfach nur zuhört. Zuhört dem Kind in uns, dass nicht weiß, an wen es sich wenden soll. Weil (scheinbar) keiner da ist. ………Weißt du, das ganze Dilemma entsteht meiner Meinung nach nur dadurch, weil es keine intakten Familien mehr gibt. Mit Omas und Opas, die ihre Enkel lieb haben und sich freuen, das sie da sind. ………………. Ich meine damit, das wir alle in einer Welt leben die nicht mehr natürlich ist. Der Mensch hat sich eine Kunstwelt erschaffen, und es gibt keine Möglichkeit daraus zu fliehen. Es gibt aber die Möglichkeit zurück zu finden in ein natürliches Verhalten Das Verhalten eines Kindes eben, dem noch niemand seine Seele getötet hat! Das einfach redet und sich auch an den kleinsten Dingen freuen kann. ………….. Das nicht Angst hat etwas zu sagen, weil es dann geschimpft oder ausgelacht wird…….. Ja, schwierig, das Kind das wir einmal waren, wieder zum Leben zu erwecken. Es ist aber der einzige Weg sich wieder wohl zu fühlen. Und es geht. Aber es geht nur, wenn man anfängt zu reden und sich dadurch anderen mitteilt. Es ist egal, ob man zu einem Psychoonkel (Tante) geht, oder zu einer Psycho- Selbsthilfe- Gruppe. Das Kind in uns sehnt sich danach sich mitzuteilen, endlich, endlich jemand zu haben der zuhört und vielleicht auch einiges versteht, von dem was dieses Kind ihm sagt.
Ich weiß, dass ich mit dem “geschreibsel” deine derzeitigen Probleme nicht löse. Es ist aber ein Weg den ich dir zeige. Versuchs halt mal. In letzte Konsequenz kannst nur du dir helfen, in dem du deine Seele rettest und ein Teil von dem wirst, was du einmal warst. Alles Liebe Rolland.
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Geschrieben am September 12th, 2000
Liebe Christiane!
danke für Ihren Hinweis, diese Gruppe hatte ich auch gefunden, allerdings handelt es sich dabei um Angehörige (Co-Abhängige) von Alkoholikern. Obwohl es dabei sicher einige Parallelen gibt, ist mir eine solche Gruppe für meinen Fall zu wenig spezifisch. Vielleicht findet jemand noch andere Anregungen für mich (aktuelle Literatur, eigene Erlebnisse und deren Aufarbeitung oder einfach gescheite Ideen,…) Danke!
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Geschrieben am September 12th, 2000
Hallo Elke,
das Verhalten Ihres Mannes kann mehrere Ursachen haben. Vielleicht hat er selbst Schuldgefühle wegen seiner mangelnden Lust seine Kinder zu treffen und sucht nach einem “Schuldigen”. Vielleicht ist er sich auch nicht sicher, ob Sie die Kinder wirklich akzeptieren können und ist daher mit seinen Kontakten zu den Kindern zurückhaltend gleichzeitig aber auch unzufrieden? Wie verhält sich die Ex-Gattin? Wenn Sie mehr über seine Gedanken und Wünsche zu diesem Thema herausfinden, bekommen Sie vielleicht Hinweise für Ihr Verhalten. Ein Vorschlag von mir (ohne Kenntnis der gültigen Besuchsregeln): Vereinbaren Sie mit Ihrem Mann feste Regeln für den Kontakt mit seinen Kindern. Sagen sie ihm z.B. die Kinder sind Ihnen jedes 2. Wochenende willkommen und während der Woche an 1-2 Abenden. Für die Organisation des Besuchs (inkl. abholen und zurückbringen) sollte allerdings ihr Mann verantwortlich sein.
Michael,
herzlichen Dank für Ihren Bericht. Vielleicht hilft auch einigen Betroffenen folgender Gedanke: Versuchen Sie sich einmal an die Menschen zu erinnern, die Sie heute im Bus/in der U-Bahn gesehen haben oder im Supermarkt, während der Vorlesung auf der Uni, während der letzten Theatervorstellung …. Die wenigsten von Ihnen werden sich noch an viele Mitmenschen erinnern können. Nun, anderen geht es genauso. Egal, wie Sie heute aussehen oder sich fühlen, Sie werden nur sehr wenigen Mitmenschen überhaupt auffallen. Selbst wenn Sie die Kassiererin im Supermarkt direkt ansprechen wird sie sich am Abend kaum an Sie erinnern. Manchen Menschen ist die Vorstellung vielleicht unangenehm, nur so ein “unbedeutender Sandkorn” zu sein, aber darin liegt allerdings auch ein großes Stück persönlicher Freiheit.
Hallo Toscana,
danke für das Kompliment über meine Homepage. Hier noch eine Adresse zum Thema Beziehungssucht: CODA (Co-Dependents Anonymous ), 1180 Wien, Bischof Faber Platz 7. Kontaktfrau ist Renate, Tel. 02269/2670 (Mittwoch, 19 Uhr). Ich kenne diese Gruppe aber nicht, mein Hinweis soll daher keine Empfehlung sein.
Herzliche Grüsse an alle, Christiane Turnheim
Tags: christiane, Ehe, Ende, Gefühl, Gene, Hinweise, Kind, Kinder, Kindern, Kontakte, Schuldgefühl, Ursache, Verhalten, Zeit
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Geschrieben am September 12th, 2000
Hier eine Frage an alle: Kennt jemand die Adresse und sonstige Kontaktmöglichkeiten einer Selbsthilfegruppe für beziehungssüchtige Frauen in Wien?
Die einzige, die ich finden konnte, nennt sich ABF und soll jeden Montag um 19.30 Uhr in 1090 Wien, am Rooseveltplatz stattfinden. Ich war gestern dort (was mich auch einige Überwindung gekostet hat) und dann war da gar nichts. Es handelt sich um die Probstei einer Pfarre, es gibt nirgends einen Hinweis auf die Gruppe und auch zwei Menschen, die ich im Hause befragt habe, konnten mir gar nichts sagen.
Naja, kann man nichts machen, der Weg Richtung Kirche (ich mit mit 19 Jahren ausgetreten) und Gott ist ohnehin nicht der, den ich gehen möchte. Bevor es jetzt jemand anderer sagt, ich weiß, daß man auch Räume anmieten kann, ohne gleich etwas Derartiges vorzuhaben.
Wäre sehr dankbar für Eure Hinweise, auch andere Möglichkeiten im Internet sind mir hilfreich.
Tags: Ehe, Frauen, hilfe, Hinweise, Internet, Jahre
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