Januar, 2012 Archive PsychoForum

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Von – Katerle30

Geschrieben am Januar 29th, 2012

Liebe Ventus
Du hast recht, es isr ein echter Schweinehund den man überwinden muss um raus zu gehen. Irgendwie habe ich das Gefühl das ich die Laune der Menschen im Umfeld abkriege. In meiner Gegend sind die meisten alle so unhöflich. Sie grüßen kaum, schauen immer böse und abweisend, und geben eine Ausstrahlung die mich echt niederdrückt. Von was kommt das ?. Selten geht jemand an mir vorbei der mich beachtet. Meine momentane Beschäftigung ist zu Hause zu sitzen, Musik zu hören, über die Vergangenheit nachzudenken und den schmerz meiner Seele vollen Lauf zu geben. Ich besuche zur Zeit auch einen Umschulungskurs der mir eindeutig zu denken gibt das ich mich behandeln lassen sollte. Ich zeige angeblich eine Ausstrahlung her wo andere einfach aus dem Weg gehen. Jedes mal wenn ich wo dazu gestellt habe gingen sie weg. Die meisten ignorieren mich bzw. tun so als wäre ich nicht da. Das tut einfach weh. Ich mache mir immer wieder die Vorwürfe das es in der vorletzten Beziehung nicht gefunkt hat weil ich Angst hatte. Angst zu versagen oder sie nicht Glücklich zu machen, egal in was für einer Hinsicht. Das arbeitet und arbeitet und arbeitet. Ich kenne mich einfach so nicht, als Kind war ich doch auch sehr zugänglich und kontaktfreudig. Aber das verschwand nach einer Zeit. Ich bin ein Familiärer Mensch aber mit der jetztigen Art habe ich keine Chance etwas zu erreichen. Egal ob es beim Job oder in der Beziehung ist. Bekomme null besuch, musste mich immer melden wenn ich lust hatte etwas zu unternehmen, und keiner fragt mich ob ich auch mal gewisse Dinge wie Urlaub oder so mitfahren will. Das ist ein Gefühl der ausgeschlossenheit. Ich denke nach und denke und denke wie ich das ändern kann. Aber ich finde zur Zeit kein Licht am sogenannten Ende des Tunels. Liegt das alles daran wegen der Persönlichkeitsstörung ?. Es belastet mich sehr. Ich habe meiner Exfreundin auch gesagt das ich einen Vaterschaftstest machen werden wenn das Baby kommt und sie ansprüche setzt.

Lg Katerle


Von – ventus

Geschrieben am Januar 29th, 2012

Lieber Katerle !

SMILE; hab ich mich doch nicht geirrt, ja GIZMO das sagt mir was, lach, jetzt weiss ich wieder, ja wir hatten ein nettes Gespräch.
Na ja, da hat sich doch einiges getan bei dir, und du hast einen Weg gefunden , wenn er auch nicht so leicht scheint.
Jedoch sind deine guten GEDANKEN an die Therapie ein guter Anfang, denn eine positive Einstellung ist wichtig. Was die Ex anbelangt, da solltest mal nachhaken ob du wirklich der Vater des Kindes bist, denn da könnten Zahlungen auf dich zukommen, wenn sie dich angibt . Wenn du allerdingt schon der leibliche Vater bist, dann wird sich da sicher auch was tun, schätz ich mal Aber alles der Reihe nach, step by step, wie ich immer sage.

Jedoch ein Spaziergang an der frischen Luft lässt sich doch allemal machen, versuch dich wenigstens 1 mal die WOche aufzuraffen und rauszugehen. Es ist wichtig ,für deinen Körper und deine Seele, denn du weisst, ja, Körper, Geist und Seele hängen untrennbar zusammen und auch ein Krankheitsbild betrifft immer alle 3 Komponenten. Wenn du nun dich unterstützen willst, dann tu auch was dafür :)

Ich wünsch dir viel KRAFT und Durchhaltevermögen , besiege den inneren Schweinehund und trete ihm gegenüber :)
alles liebe und meld dich wieder,
ventus


Von – Katerle30 (ehemaliger Gizmo)

Geschrieben am Januar 29th, 2012

Liebe Ventus
Du hast den Pfeil ins Schwarze getroffen und mein Name war damals “Gizmo”. Ja mein Bruder hatte damals den schweren Verkehrsunfall und ist seit dem ein Pflegefall. Kurz nach unserem letzten Gespräch kam ich nach Eggenburg (PSZW). Seit dem letzten Gespräch zwischen uns hat sich auch einiges geändert. Im Mai 2012 werde ich laut meiner Ex Freundin Papa, von der Familie habe ich mich jetz zur gänze abgeseilt da es immer wieder zu Konflikte kam und mein Körper schon dementsprechend reagiert hat (Fieber, Kreislaufprobleme, Magenbeschwerden usw). Die angeblichen Freundschaften wo sich heraus gestellt hat das es keine Freundschaft sonder nur eine falsche Bekanntschaft war gibt es auch nicht mehr und alles was ich bis jetzt getan habe tut mir gut. Ich habe kein Gefühl dabei etwas falsch gemacht zu haben. Ich habe in Eggenburg auch neue Leute kennen gelernt die aber leider aus einen unbeschreiblichen Grund wieder zu Bruch gingen. Meine Ärztin hat mir angeboten in Ybbs/Donau ein Therapiezentrum zu besuchen wo ein 3 Monatlicher Therapieprozess beginnt. Eggenburg war angeblich auch nicht das richtige KH für mich. Im Feb. habe ich mal das Erstgespräch. Das interesse den Weg zu gehen mit der stationären Therapie ist groß. Vor allem es soll mir neue Kraft, Ausdauer, und Entspannung geben. In meiner Familie gab es in keiner Weise etwas erfreuliches bzw. etwas das mich wieder näher brachte. Deshalb werde in Zukunft den Weg ohne Eltern und Geschwister gehen. Im moment ist das Raus gehen (an die frische Luft) eine Qual für mich weil ich demotiviert bin. Eine Frau kennen lernen geht jetzt mal überhaupt gar nicht, und freundschaften knüpfen erst dann wenn ich die Therapie gemacht habe. Anschließend solls das mit dem Job los gehen. Lass mal wieder was von Dir hören und verbleibe mit Lieben Grüßen

Katerle30


Von – ventus

Geschrieben am Januar 29th, 2012

Lieber Katerle!

ich möchte ehrlich sein, und dir sagen, dass ich mich an deinen Namen nicht erinnern kann. Hast du damals auch unter Katerle30 geschrieben? Ich hab einwenig in den Einträgen der letzten Jahre nachgeschaut, aber leider nichts gefunden, allerdings kommt mir deine Geschichte und deine Krankheitsbilder etwas bekannt vor. Freuen tuts mich, dass du dich gerne mit mir unterhalten hast. Hattest du auch von einem Bruder erzählt, denn da würde etwas ” klingelen” bei mir :)
Ist ja auch nicht schlimm, denn schön ist es, das du dich wieder gemeldet hast, und nun von dir erzählst.
Ich denk mir, dass du dir einen guten Weg überlegt hast, den du gehen möchtest, Arbeit suchen, zurerst deinen Aufenthalt stationär gut bewältigen und dann all deine ” Sterne neu ordnen.” Dazu wünche ich dir das Beste viel Kraft und Ausdauer. Wenn du dir einen Ziele nicht zu hoch steckst und eines nach dem anderen angehst, wird dein Weg sicher von Erfolg gekrönt sein :)
Ich denk mir, dass du schauen sollst, gut bei Dir zu sein, dich gut zu reflektieren, und auch Auszeiten einzuplanen, damit du nicht mit all dem überfordert bist, was du dir vorgenommen hast.
In diesem Sinne alles gute, lass wieder von dir hören und liebe Grüße
ventus


Von – Katerle30

Geschrieben am Januar 29th, 2012

Liebe Ventus
Ich hoffe das du Dich noch an unsere Unterhaltung erinnern kannst. Wir haben vor. ca 1 Jahr miteinander geschrieben. Damals ging es um meine Depressionen und das ich nach Eggenburg gegangen bin. Heute schreibe ich Dir weil mir damals unsere Unterhaltung gefallen hat. Leider hatte ich in letzter Zeit so viel um die Ohren das ich kaum daran gedacht habe mich zu melden. Es wurden bei mir drei bis vier Krankheitsbilder festgestellt. ADHS/ Ängstliche und Zwangshafte Persönlichkeitsstörung/ Mittelschwere Depression. Das ADHS habe ich schon seit der Geburt nur die Störungen und die Depressionen kamen von meiner Vergangenheit aus (Menschen Umfeld). Es hat sich bei mir leider noch viel verändert außer das es ein bisschen Schwerwiegender geworden ist. Im Februar habe ich einen neuen Termin im Krankenhaus aber dann wird es ein 3 Monatlicher Stationärer Aufenthalt. Von den meisten alten Kontakten habe ich mich entfernt weil bei mir durch ihr Verhalten eine Spannung aufgeht das man glaubt “es tickt einen innerliche Bombe in mir”. Auch von der Familie habe ich mich abgeseilt. Ich liebe das Familienleben aber unter diesen Wort “Familie” sollte auch eine Familien Liebe sein und kein gegenseitiges Schmerz zufügen. Ich werde dann nach den 3 Monaten Spital Aufenthalt eine Arbeit suchen und dann versuchen meine eigene Familie zu Gründen. In der Liebe hat es im Moment auch nicht wirklich geklappt. Ich werde wahrscheinlich Papa, aber die Frage ist ob ich auch wirklich der Papa bin, da meine letze Ex Freundin mich vor meinen eigenen Augen betrogen hat und ich seit dem wieder vor Beziehungen zurück trete. Würde mich auf eine Antwort von Dir freuen und verbleibe mit Lieben Grüßen aus Wien

Katerle 30


Von – ventus

Geschrieben am Januar 29th, 2012

Liebe Luzie!

Schön, dass du dich wieder gemeldet hast und ein wenig über dich erzählst.
Der Verlust deiner Mutter, war sicher eine sehr traumatisches Erfahrung, die dir event. heute noch zu schaffen macht. Hattes du jemals die Möglichkeit, das mit Unterstützung , später aufzuarbeiten?
Ich denk mir, das es durchaus sein kann , dass diese traurige Erfahrung noch in dir ganz tief verborgen liegt, und event. sogar dein Thema für deine jetzige Situation ist. Es würde ins Bild passen, sag ich mal.

Zu deiner Therapeutin glaub ich aus deinen Worten zu lesen, hast du kein Vertrauen mehr, bzw. keine guten Gedanken, denn wenn sie dich mit einem bockigen Kind vergleicht, frag ich mich, ob sie an ihre Grenzen gestoßen ist und es nicht bemerkt hat.
Deine Idee, dass du den Therapeuten wechselst, finde ich aber schon ok, denn es ist nicht gesagt, dass ein anderer Therapeut wieder so agiert. Da würd ich doch noch mal nachspüren, denn es gibt gute und weniger gute.
Ich könnte mir vorstellen, dass du bei einem Lebensberater mit Gestaltausbildung oder Gestalttherapeuten gut aufgehoben bist. Da schaust du auch auf deine Themen, machst es aber spielerisch, oder in Gesprächen, je nach dem. Grunsätzlich sollte der Therapeut mit dem arbeiten was DU in die Sitzung mitbringst. Wenn du über ALKOHOL nich reden willst, sollte er dich nicht dazu zwingen oder drauf herumreiten.

Schade finde ich deine Worte, dass du keine Freunde hast!!! Das sollte sich aber schon ändern, denn wenn du wieder zurück möchtest, ins Leben, dann gehört ein gutes Soziales NETZWERK dazu.
Natürlich findest man Freunde nicht so ohne weiteres, aber du hast schon den ersten Schritt gemacht, indem du hierher gefunden hast und uns über dich schreibst.
Bleibe dabei, wenn du dich wirklich dazu entschließt, deine Themen anzuschauen, dann bist du schon am Weg, denn es ist durchaus schaffbar!!! Davon bin ich überzeugt.
Es ist schön und sehr wertvoll , dass dich dein Mann so unterstützt. Aber wie du richtig erkannt hast, wenn er an seine Grenzen stößt, und wir haben alle unsere Grenze, dann könnte es kritisch werden. auch wenn er dich liebt.Denn wenn ihm die KRAFT ausgeht, und die braucht er im Moment für euch beide, dann schauts nciht gut aus. Daher solltest du dir überlegen wie du ihn unterstützen kannst. Im Alltag, aber auch indem du ihm zeigst, dass du es nun wirklcih angehene willst und aus deinem Tief heraus möchtest.
Aber, und da gibt schon ein aber, :) ohne ein bisschen Anstrengung wirds nicht gehen.
Als Anfang könnte ich mit gut vorstellen, dass du dir für sagen wir 1-2 x in der Woche etwas vornimmst, dass NUR FÜR DICH IST. Sei es einen Stadtbummel mit Kaffehausbesuch und ein gutes Buch/ Zeitung lesen, sei, es ein Spaziergang in der Natur, ein Kinobesuch….. da spielt es keine Rolle, was du dir vornimmst. Wichtig dabei ist es, dass du es dir vornimmst, und dann auch umsetzt. Denn es wird nur in kleinen Schritten gehen, aber es wird gehen!!!!
Spazierengehen, bietet sich da natürlich schon gut an, hast du früher gene getan ist also vertraut und vertreibt die schweren Gedanken. ( nur so als Anregung)

In welcher Form zeigen sich deine Angstzustände??? Danach wollte ich dich noch fragen, denn sind es generelle Ängste oder beziehen sie sich auf spezielles Theam/Situation?

So liebe Luzie, vielleicht mags du mir ja schreiben, wass dir beim Lesen meiner Zeilen durch den Kopf geht, ich würd mich sehr freuen wieder von dir zu hören.
Und vergiss nicht, den ersten Schritt, ernsthaft etwas ändern zu wollen, hast du getan, nun geht es Step by Step, langsam, aber beständig. Du wirst, sehen, es ist zu schaffen.

Ich wünsche dir alles Liebe und freu mich von dir zu hören
glg.
ventus


Von – luzie

Geschrieben am Januar 28th, 2012

Hallo Ventus, danke für deine Ausführung,hab mich echt gefreut!
Ich habe noch keine Suchtherapie gemacht.Meine Neurologin gibt mir die Medikamente gegen Depresivität und Angstzustände.
Im Mai 2011 war ich in stationärer Behandlung deswegen und aufbauend daran wurde mir ans Herz gelegt mich noch an eine Psychologin zu wenden. Dies hab ich getahn.
Zu meiner Person ich bin 39 habe drei Jungs zw. 11-16 Jahren bin seit 2 Jahren wieder verheiratet.Mein Mann ist sehr verständnisvoll und geduldig Gott sei Dank, nur kommt er langsam auch an seine Grenzen, z.B. wenn ich ihm nicht mal die kleinsten Entscheidungen abnehmen kann,wenn es nur darum geht,was ich essen möchte.
Mein Alkeholkonsum hab ich mit Hilfe meines Mannes und aus Respekt gegenüber Ihm einstellen können.Ich muß mal so sagen-das ich meiner Meinu ng nach eigentlich vom Alkehol nicht abhängig war/bin.Mit einer Ausnahme! Ich bin der Meinung das ich nur Spaß habe wenn ich mit andern Leuten was trinke.Sonst hab ich an nichts Spaß.
Also typische Anzeichen von Depri.Das Ziel der psych. Behandlung war mein Selbstwert aufzubauen und wieder Spaß an Dingen zu bekommen,die mir früher auch Spaß gemacht haben.ich muß mich zu allem zwingen. Ich bin z.B früher ganz viel und gern spazieren gegangen und heute frag ich mich warum ich überhaupt aufsteh.
Ich habe keine Freunde, nur meinen Mann.Mein Mann arbeitet und ich mache Haushalt und Kinder.Die Psychologin ist nun der Meinung,das meine Depri vom Alkehol kommt,obwohl das gar nicht stimmt.Ich habe meine Mutter mit 15 verloren und bin damals in ein großes Loch gefallen,aus dem mir keiner geholfen hat.
Ich habe 2 kaputte Ehen hinter mir.Meine Psychologin stellt mich als ein bockiges Kind hin,das keine Einsicht zeigt,nur weil ich echt nicht weis,was ich bei der Suchttherapie soll!?!Die bei der Sucht würden doch auch sagen,was wollen sie hier!
Wenn ich den Psychologen wechsel,wirds doch auch nicht anders.Die würden jedes mal mit dem Thema anfangen und das ärgert mich.
Ich hoffe ein klein wenig erweitertes Bild geschaffen zu haben,würde mich freuen von dir zu hören.
Gruß Luzie


Von – ventus

Geschrieben am Januar 28th, 2012

hallo luzie !

Ich hab da eine Frage, hast du, um von deiner Alkoholsucht wegzukommen,jemals eine Entzugtherapie gemacht? oder hast du das von dir aus abgestellt?

Wenn ich so deine Zeilen lese, kommt mir als erstes in den Sinn, dass du sehr viel ” Therapien” gleichzeitig machst/ machen möchtest?
Hat dir das wer empfohlen, in Psychiatrische Behandlung und gleichzeitig in Psychotherapie zu gehn?
Ich denk mir, dass du dich ja gar nicht auf die einzelnen Schritte der Thrapien konsentrieren kannst, wenn du mal da und mal da bist? oder ist die Neurologische Unterstützung nur auf die Gabe von Medikation beschränkt?

Zu deinem Selbstwertgefühl möchte ich dir sagen, dass ich es schon gut finde, dass es aufgebaut und gestärkt werden würde, denn wenn du es selbst so spürst, dann kann dir ja kein anderer sagen, das passt schon so. Denn du kennst dich schließlich am besten.
jedoch, sei nicht unerwähnt, dass es zu einer Suchtbehandlung, auch dazugehört stabiliseirt zu werden, denn die Rückfallquote bei Alkoholmissbrauch ist sehr hoch. Da reicht schon manchmal ein kleiner Ausrutscher um in das Alte zurückzukehren.

Vielleicht möchtest du ja noch einwenig von dir erzählen, dass das Bild, das du uns hier gegeben hast, ein wenig erweitert wird.
Würde mich freuen wieder von dir zu hören,
bis dann liebe Grüße
ventus


Von – luzie

Geschrieben am Januar 27th, 2012

ich habe ein Problem und weiß nicht wem ich fragen könnte. Hab dieses Forum gefunden und versuch mein Glück mal hier.
Ich bin seit ca 5 Jahren bei einer Neurologin in Behandlung wg manisch depresiv.
Im November habe ich gleichzeitig eine Psychatrische Behandlung bei einer Diplompsychologin angefange, weil ich Selbstwertgefühl habe wie eine Stubenfliege.Wegen meiner Vorgeschichte hat diese die ersten 10 Std eine Alkeholsuchtbehandlung durchgeführt. Ich habe nämlich bis vor 2 Jahren getrunken in Abständen von ca einmal monatlich bis zum umfallen,weil ich große Probleme hatte. Durch meinen neuen Mann meiner hartnäckigkeit und den Medikamenten bin ich nachweislich vom Alkehol weg.
Ich habe eine Kur beantragt die mit der Begründung das ich eine Suchtherapie machen soll, abgelehnt wurde. Auch meine Psychologin möchte mit mir nicht mehr weiter arbeiten,wenn ich diese Therapie nicht mache.Ich habe gefragt,warum ich diese machen soll,da ich ja keinen Alkehol mehr trinke,da meint sie,zur Stabilisierung.Nun frag ich mich-was hat mein Selbstbewustsein mit der Therapie zu tun? Und ob es sich lohnt überhaupt noch die Behandlung bei der Psychologin weiter zu machen, da sie mir nicht weiter helfen will?
Und ich weiß nicht was ich bei der Suchttherapie soll? Ich bin kein Alkeholiker!Und mich regt das auf,wenn die mir das immer wieder unterstellen!
Würde mich freuen,wenn mir jemand weiter helfen kann. Danke


Von – ventus

Geschrieben am Januar 23rd, 2012

Liebe Kiki!

Hm, da hast du wirklich eine etwas verzwickte Situation, kann das gut nachfühlen. Mal so im allgemeinen, Männer sind etwas ” eigen” wenn es um mama geht, das mal so nebenbei. Aber du hast mit deinen Ideen und Gedanken ganz recht. Du darfst und sollst mitgestalten und sollst auch dabei bleiben. Ich denk mir, dass du einen Weg finden musst, ihm das Gefühl zu geben, dass er seine Bereiche hat und du deine, sowie Ihr gemeinsam Eure.
Das mit dem spiegeln kenn ich auch nur zu gut, da hüpfen sie dann besonders schnell, denn damit können die wenigsten umgehn. :)

Ich würde mal vorschlagen, ein von dir insziniertes, gut vorbereitetes GESPRÄCH zu führen, indem du seine Situaion anerkennst, aber auch ganz bei dir bleibst, indem du ICH-BOTSCHAFTEN sendest. Viell. kennst du das: ich sehe, dass…. ich spüre… Damit gibst du deinen Wünschen Ausdruck, setzt ihn aber nciht unter Druck indem du ihn anklagst. Viell. kann er damit umgehn.

Wertschätzung seiner Ideen ist wichtig, aber auch er muss anerkennen, dass du Wünsche und Ideen hast.
Es Ist noch einwenig kurz,da ihr erst jetzt eingezogen seid, daher würde ich auch sagen, dass ihr erst ankommen müsst. Lass ihm etwas Zeit, dokumentiere nicht alles ,was er tut ( auch wenn uns das oft schwer fällt :) ) aber viell. kannst du über das eine oder andere, vorerst ! hinwegsehen.

Wie wäre es auch,wenn du ihn vor einer Ideenumsetzung ansprichst seine MEINUNG EINHOLST nicht um ERLAUBNIS FRAGEN sondern ihm deine Idee unterbreitest.
Dann wird er eingebunden und hat nicht das Gefühl übergangen worden zu sein.
Männer tun sich oft damit schwer, denn sie möchten auch anerkannt werden in ihrem Tun und Gestalten. Sag ihm auch wenn dir etwas gut gefällt was er getan hat. Ganz bewusst, lobe es und schau dass er dich dabei wahrnimmt. Also nicht im vorbeigehen :”du hallo, das ist toll”, sondern: ” das gefällt mir, das war eine gute Idee!”….
Oft zeigt sich so auch Unsicherheit in so einem Verhalten. da kann man dann nur Druck rausnehmen und loslassen.

Ich hoffe dir damit einwenig helfen zu können und freu mich wenn du dich wieder meldest

ganz liebe Grüße und Kraft
ventus


Von – Kiki

Geschrieben am Januar 22nd, 2012

Hallo mal an alle!
Ich bin derzeit so derart deprimiert, dass ich nicht weiter weiss….

Aber vorab muss ich kurz mal ausholen:
Ich bin vor mittlerweile 6 Jahren in die Junggesellen-Wohnung meines jetzigen Mannes zu ihm gezogen, wir haben jetzt 2 Kinder (meinen Sohn habe ich mit in die Beziehung gebracht, die Tochter ist unser gemeinsames Kind, 4 Jahre alt) und ich bin eigentlich seit der Schwangerschaft auf der Suche nach einer neuen Bleibe gewesen, da wir im ersten Stock des Hauses meiner Schwiegermutter gewohnt haben …. Für mich waren die Jahre sehr schwierig, denn nicht nur, dass sich alle Familienmitglieder meines Mannes ständig in alle unsere Lebensbereiche eingemischt haben, mein Mann hat seine Mutter auch fast immer vor mich gestellt und konnte sich nicht ganz so lösen …. Daher war für mich ein Auszug logische Konsequenz – darüberhinaus hatten wir auch Platzprobleme, denn für 4 war die Junggesellenwohnung zu klein …
Nun haben wir endlich ein neues Haus gefunden, das unser beider Vorstellungen getroffen hat, sind am 5. Jänner eingezogen und seit da gibt es dauernd nur Streit … meist wegen Nichtigkeiten …
Mir kommt nun vor, dass er seinen nun auch physisch vollzogenen Abnabelungsprozess durch Machtdemonstrationen a la “Jetzt habe ich ein eigenes Haus und mache, was ICH will!” mir gegenüber ausleben will/muss … Wir haben jedoch im neuen Haus 50:50 Finanzteilung, d.h. die Hälfte gehört auch mir …. ICH bin nicht mehr nur geduldet, sondern kann endlich auch mitgestalten und mitreden, weil es ja auch tatsächlich MEIN Zuhause ist … und eben DAS boykottiert er ständig durch z.B. das Umräumen von Laden in der Küche, die ich zuvor so eingeräumt hatte, wie es mir sinnvoll erschien … etc, etc. …
WIE soll ich dem bitte begegnen, ohne seine an den Tag gelegte Aggression zu spiegeln, dass sich die Situation nicht noch weiter hochsteigert?!?!
Bitte um Ratschläge, ich bin ratlos …
Danke
Kiki


Von – ventus

Geschrieben am Januar 20th, 2012

Liebe Doris!

Schön dass du dich hier im Forum gemeldet hast, herzlich willkommen:) Zu deiner Frage,warum du so, und nicht anders reagierst, kann ich dir nicht´s sagen,denn dazu kenn ich dich ja zu wenig, aber ich kann dir sagen, dass , wenn du dich selber besser kennenlernen willst, bei einer GESTALTBERATUNG, bei uns machen das Lebensberater od auch Psychotherapeuten die den Gestaltberatungszweig gewählt haben, sicher gut aufgehoben bist.
Es gibt viele versch. Zweige, auch die Systemische, aber da wird das System rund um dich herum beleuchtet. Bei der GESTALTBERATUNG schaust du dich an, und deine Themen. Das könnte ich mir vostellen, könnte für dich gut passen.

Gerne kannst du auch hier erzählen was dich im Genauen beschäftigt. Viele Forumnutzer haben ähnliche Erfahrungen und können oft daraus erzählen und helfen. Ausserdem wirst du sehen, dass du nicht alleine bist, mit deinen Themen. Also lass wieder von dir hören, wir freuen uns.
bis dahin liebe Grüße
ventus


Von – Doris

Geschrieben am Januar 19th, 2012

Hallo!
Ich habe da mal eine kleine Anfrage. Weiß nämlich nicht wohin ich mich wenden soll.
Es geht darum, dass ich mich selbst gerne besser verstehen und begreifen möchte. Wieso reagiere, fühle, … ich in einer bestimmten Situation o.ä. so und nicht anders? Wieso bin ich dauernd am grübeln über Gott und die Welt. Wieso beschäftigen mich Dinge, über die ich mir überhaupt keine Gedanken machen brauche? Wieso ist für mich die Zukunft wichtiger, wobei ich mein Leben im Hier und Jetzt bestreiten sollte? Ich hänge fest. Seit Jahren absoluter Stillstand. Ich weiß nicht was ich will, möchte es aber endlich herausfinden. Ich flüchte mich in die Esotherik, welche jedoch nicht die Lösung bringt.
Wohin soll ich mich wenden um Klarheit zu bekommen? Selbstfindungskurs? Psychotherapie? Lebenscoach? Yoga, QiGong? Eine Mischungs aus mehreren Sachen? Bin ratlos.