Schlafmangel macht hungrig
Gescrieben am Mittwoch, Januar 18th, 2012 um 22:59
Wir schlafen immer weniger und werden im Durchschnitt immer dicker. Schwedische Forscher haben jetzt in einer Studie nachgewiesen, dass da möglicherweise ein Zusammenhang besteht. Sie verglichen die Aktivität in Gehirnzentren von Studienteilnehmern nach acht Stunden Schlaf und nach einer durchwachten Nacht. Ergebnis: Das Gehirnzentrum verantwortlich fuer Appetit wird aktiver wenn man nicht genug schläft:http://www.sciencedaily.com/releases/2012/01/120118111740.htm
Happy New Year
Gescrieben am Samstag, Dezember 31st, 2011 um 23:39
Ich wuensche allen Besuchern ein wunderbares 2012!
Schlank werden leichter mit drei Mahlzeiten
Gescrieben am Samstag, April 2nd, 2011 um 01:41
Wer abnehmen will, sollte lieber fünf oder sechs kleine Mahlzeiten essen denn drei große. Wer hat diesen Rat nicht schon gehört?
Forscher an der amerikanischen Purdue Universität haben diese Diät-Weisheit nun an 27 übergewichtigen Männern getestet und für falsch befunden.
In der Studie hat sich herausgestellt, dass diejenigen Testeilnehmer, die nur drei proteinreiche Mahlzeiten pro Tag aßen sich leichter mit ihrer Diät taten. Sie haben sich während des Tages mehr gesättigt gefühlt als Teilnehmer, die die gleiche proteinreiche Nahrung mit der gleichen (reduzierten) Kalorienanzahl über sechs Mahlzeiten verteilt aßen. Wer nur dreimal am Tag aß, litt auch weniger Hunger am späten Abend, hielten die Nacht besser durch und dachte insgesamt weniger an Essen.
Die Forscher verglichen auch extra-proteinreiche Diät mit normal proteinreicher Diät und fanden, dass je mehr Proteine man isst bei insgesamt reduzierter Kalorienmenge desto weniger litten die Teilnehmer unter Hungergefühlen.
Schlussfolgerung: Wer abnehmen will, ist mit drei proteinreichen Mahlzeiten besser dran als wenn die gleiche Kalorienmenge auf mehrere kleinere Mahlzeiten aufgeteilt wird.
Die Studie wurde im wissenschaftlichen US-Journal Obesity veröffentlicht.
Blogbeitrag von Christiane Turnheim. Christiane ist diplomierte Psychologin und unterrichtet Psychologie am MassBay Community College in Wellesley, Massachusetts, USA. Sie ist ausserdem LifeCoach and kann unter christiane@coach4u.net erreicht werden. Sie bietet Email Beratung und Telefon- und Email Coaching an.
Kauf dir Happiness
Gescrieben am Freitag, März 25th, 2011 um 22:11
Kann man Glück kaufen, 2. Teil:
Du meinst das geht nicht? Man kann Glück nicht mit Geld erwerben? Nun, der Psychologe Ryan Howell von der San Francisco State University ist hier anderer Meinung: Nach Auswertung seiner Studie, an der 154 Leute im Alter von 19 bis 50 Jahren teilnahmen, ist er zur Ansicht gekommen, dass Glück doch käuflich erwerbbar ist – man muss sein Geld nur richtig einsetzen.
Laut der Studie darf man sein Geld eben nicht für materielle Dinge „verschwenden“. Wer ein paar extra Scheinchen übrig hat sollte stattdessen Erlebnisse und Erfahrungen kaufen: Kinokarte, Essen mit Freunden im Restaurant, Bowling, Theater, Ausborgen eines Segelbootes, Wochenendausflug oder Urlaub. Die meisten solcher Aktivitäten werden normalerweise zusammen mit anderen Leuten ausgeführt, was das menschliche Urbedürfnis nach sozialen Beziehungen befriedigt. Darüber hinaus berichteten die Teilnehmer an der Studie, dass sie sich durch die Aktivitäten und Erlebnisse lebendiger und gluecklicher fühlen und danach noch lange von den positiven Erinnerungen zehren würden.
Schlussfolgerung Howells: Wer anderen wirklich eine Freude machen will, sollte zu Geburtstagen oder anderen Anlässen „Erfahrungen“ verschenken, also einen Restaurantgutschein, Theaterkarten oder Tickets für ein Fußballspiel und dergleichen.
Lebensglück: Respekt, Freunde und Einkommen
Gescrieben am Freitag, Juli 2nd, 2010 um 21:43
Kann man sich mit Geld Lebensglück kaufen? Eine alte Frage. Wer arm ist kann sich viele Aktivitäten nicht leisten die Spaß machen wurden. Reiche sind aber auch nicht unbedingt glücklich.
Psychologen der Universität Illinois haben jetzt versucht gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut Gallup in einer weltweiten Umfrage mehr über den Zusammenhang zwischen finanziellem Wohlstand und Glück herauszufinden.
An der Umfrage nahmen 136 000 Menschen in 132 Ländern teil. Das wichtigste Ergebnis: Happiness bzw. Lebensglück scheint sich aus zwei Hauptfaktoren zusammenzusetzen:
Lebenszufriedenheit und Lebensfreude.
Das Ausmaß von Lebenszufriedenheit, definiert als das Gefühl dass das eigene Leben sich ganz gut entwickelt, war deutlich vom erreichten Wohlstand beeinflusst. Lebensfreude dagegen hing von anderen Faktoren ab wie vom Gefühl respektiert zu werden, gute Beziehungen zu Freunden und Familie zu haben und dem Gefühl von persönlicher Freiheit bei der Gestaltung des Alltags.
Wer den Originalbericht lesen möchte, hier ist der Link.
Bitte lächeln für ein langes Leben
Gescrieben am Freitag, Juni 4th, 2010 um 03:07
Teure Cremes um die Lachfalten um die Augen wegzukriegen? Warum nur – Lachfalten verleihen einem Gesicht nicht nur Charakter, sondern können sogar ein Hinweis auf langes Leben sein. Laut einer neuen Studie leben nämlich Leute, die viel und breit lächeln, um Jahre länger als Griesgrams.
Wissenschaftler an der Wayne State University in Michigan, USA haben für diese Studie die Fotos von 186 bereits verstorbenen Baseballspielern aus den 50iger Jahren verglichen und in drei Kategorien eingeteilt: Breites Lächeln, teilweises Lächeln (nur Mund) und kein Lächeln. Dann berechneten die Forscher das Alter der Spieler zum Todeszeitpunkt. Nach Ausschluss anderer Faktoren wie Übergewicht, stellte sich heraus dass die breit lächelnden Spieler mit 79.9 Jahren im Schnitt um 7 Jahre länger lebten als die nicht lächelnden Spieler (72.9 Jahre).
Alles Humbug? Eine berechtigte Frage. Trotzdem, es ist was dran an dieser Studie und die Wissenschaftler liefern auch die Erklärung: Unser Lächeln spiegelt positive Gefühle wieder. Echtes, breites Lächeln, das auch die Augen mit einbezieht, kann nur schwer vorgetäuscht werden. Die Leute mit breitem Lächeln haben daher meist eine positive emotionale Grundstimmung und sind glücklicher und lebenszufriedener. Auch frühere Studien haben schon gezeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen intensiven positiven Gefühlen und psychischem sowie körperlichem Wohlbefinden gibt.
Lächelnde Augen als Tor zur (positiv gestimmten) Seele.
