Psychoforum

Offen für alle Besucher der Homepage "Advice - die psychologische Online Beratung". Alle, die etwas mitteilen, fragen oder diskutieren möchten, können hier ihre Nachricht hinterlassen oder ihre Meinung zu Beiträgen auf dieser Seite schreiben. Ich freue mich über eine rege Teilnahme.

Wer jedoch eigentlich eine psychologische Beratung sucht, sollte mir persönlich schreiben. Fragen Sie einfach einmal unverbindlich an. Sie müssen nur hier klicken.

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Von – ventus
Gescrieben am Mittwoch, Mai 9th, 2012 um 17:12

Lieber Roland
schön dich hier zu treffen und danke, ja ich bin schon einige Zeit hier anzutreffen mal mehr mal weniger, aber eigentlich schau ich regelmässig rein und schreibe auch wenn es sich ergibt.
Ich kann dir auch nicht sagen warum sich zur zeit keiner hier meldet, aber du hast es auf jeden Fall getan und ob ich dir helfen kann , ich werde es gerne versuchen

Ich denke aber schon, dass man diese Seite empfehlen kann denn es kann jeder entscheiden ob er sich hier einträgt und seine Situation schildert oder antwortet.
Wenn ich mich nicht in der Lage sehe , den Draht finde, lass ich es auch und wenn ich das Gefühl haben, dem Benutzer nicht helfen zu können, dann bin auch ich still, sag ich mal, aber das kommt eher selten vor, und wer meine Einträge verfolgt, der weiss, dass ich gerne aus meinem Erfahrungsschatz meines Lebens erzähle und meine Erfahrungen weitergebe.
Mit Menschen, die entweder wirklch eine schwere psychische Störung haben oder sehr an ihren Problemen festhalten und sie eingentlich nicht loslassen wollen tu ich mir schwer, denn sie gehören entweder in professionelle behandlung oder an eine Instituion die ihnen pers. weiterhelfen kann verwiesen.
So nun freu ich mich wieder von dir zu lesen und wünsche dir ein schönes WE
liebe Grüße
ventus


Von – Roland
Gescrieben am Donnerstag, Mai 3rd, 2012 um 16:26

Hallo Ventus,

ich komme hier hin und wieder vorbei und schaue mich um, einfach nur so.
Vielleicht kannst du mir weiterhelfen Eigentlich war das hier mal eine Klasse Webadresse, wo man auch viele (Psycho) Dinge geschrieben und im Chatroom “besprochen” hat.
Jetzt sehe ich aber praktisch niemanden mehr. Du gehörst schon “zum Inventar” hier. Sag mal, was ist hier los? Hin und wieder empfehle ich diese Seite an jemanden, kann man das überhaupt noch? Wäre nett wenn du mir antwortest.

Herzlicher Gruß
Roland


Von – ventus
Gescrieben am Freitag, April 6th, 2012 um 13:55

Ich wünsche euch allen ein frohes Osterdest
und schöne erholsame Stunden im Kreis eurer Liebe :)
glg. ventus


Von – ventus
Gescrieben am Montag, März 5th, 2012 um 18:32

Lieber Chris,

danke für deine lieben Worte an mich. Es ist für mich selbstverständlich zu helfen wenn es mir möglich ist. Zumindestens einwenig Zuspruch sollte immer drin sein. Da ich selbst aus einem Sozialen Beruf komme, ist es für mich klar hier vorbei zu schauen und zu helfen, wenn es möglich ist .Ist ja nicht immer möglich. Vorallem dann wenn eine schwere Psychische Erkrankung vorliegt. Da ich weder Ärztin bin noch Selsorgerin, kann ich nur aus dem Erfahrungschatz meines eigenen Lebens berichten und aus meinen Erfahrungen aus meinem Grundberuf.

Somit danke ich dir nochmals für deine Worte und möchte aber auch anmerken, dass es mein Bestreben ist, die Sebstheilungskräft, wenn du so willst, zu aktivieren, die wir alle in uns tragen. Sei es eine religiöse Richtung oder auch eine andere. Es geht ansich ja darum an SICH SELBST zu glauben, und wenn es hilft auch an eine höhere Instanz. Wie wir sie nennen sei jedem selbst überlassen, denn wenn wir an uns glauben, ist der erste Schritt getan, und wir sind am weg.

In diesem Sinne wünsche ich dir alles Gute
und grüße alle die hier vorbei kommen.
glg. ventus :)


Von – Christoph – juni0106@arcor.de
Gescrieben am Montag, März 5th, 2012 um 11:42

Liebe Besucher im Forum :-)

Ventus gibt Euch hier sehr gute Tipps und Hilfe – dankeschön für Deine Nächstenliebe für andere Menschen, Ventus!

Ich möchte heute genau Dir, liebe Besucherin / lieber Besucher, ebenfalls schreiben und Dich ermutigen, alles was Dich “nach unten” zieht, alle Krankheiten, Depressionen und Gefühle der Minderwertigkeit oder Ängsten von dem besten Psychologen und Arzt, den es gibt, behandeln zu lassen! Wen ich damit meine?

Das ist Jesus Christus, der Sohn unseres allmächtigen Gottes, der alle Deine Probleme von Dir wegnimmt, wenn Du Ihn darum bittest. Vielleicht sagst Du jetzt: “Es gibt doch gar keinen Gott – wo war er denn, als ich ihn brauchte?” Falls Du Zweifel hast, bitte ich Dich, den Herrn erst zu prüfen! Lehne Ihn nicht gleich ab. Denn Er heilt auch heute noch jeden Tag Menschen, genau wie vor über 2000 Jahren.

Wenn Du eine Bibel zuhause hast, lies’ bitte das Johannes-Evangelium im Neuen Testament. Das gibt es auch online:

http://www.bibel-online.net/buch/schlachter_1951/johannes/1/

Ich möchte Dir auch folgende Predigt (alle vier Teile) empfehlen:

Bete zu Jesus Christus und bring’ Deine Probleme vor Ihn! Er wird Dir helfen! Fange an, Dich wieder nach vorn zu bewegen! Das kann am Anfang sehr mühsam sein, denn es ist alles leicht gesagt, aber nicht getan! Fange mit kleinen Schritten an. Du wirst sehen, dass Deine Schritte nach einiger Zeit größer werden! Aber bleibe am Ball! Alle widrigen Lebensumstände, die Dich dahin geführt haben, wo Du gerade bist, sollen und werden der Vergangenheit angehören. Schaue jetzt nach vorn! Ich weiß, das kann super schwierig sein, aber wenn andere Menschen das geschafft haben, kannst Du das auch!

Bitte den Herrn Jesus Christus um Vergebung Deiner Sünden und Fehler. Er wird Dich “reinigen” und annehmen als ein Kind Gottes! Und ganz wichtig: vergib’ auch Du allen Menschen, die Dir ungerechte oder sündhafte Dinge angetan haben! Es ist wichtig, dass die Vergebung und die Liebe Gottes in Deinem Herzen aufblühen! Es ist schon der halbe Weg zu Deiner Heilung, wenn Du das tust. Und vergib’ Dir selbst das, was DU anderen angetan hast. Auch das ist sehr wichtig, denn der Herr Jesus Christus möchte, dass Du diese Herzenshaltung in Seinem Namen pflegst.

Wenn Du Fragen zur Bibel hast, begib’ Dich in die Obhut eines Pastors einer freien christlichen Gemeinde in Deiner Umgebung. Das wird Dir helfen und wirst viel mehr erfahren, als ich Dir heute schreiben kann.

Und nimm’ weiter die Hilfe von Deinem Arzt, Psychologen oder Therapeuten in Anspruch! Du wirst nicht alleine dastehen und noch dazu einen neuen Partner haben, für den nichts unmöglich ist, um Dir zu helfen – Jesus Christus, unser Retter und Erlöser!

Die Liebe, Barmherzigkeit und der Trost unseren Herrn Jesus Christus sei alle Zeit mit Dir!

Viele Grüße,
Chris.


Von – Katerle30
Gescrieben am Sonntag, Januar 29th, 2012 um 22:27

Liebe Ventus
Du hast recht, es isr ein echter Schweinehund den man überwinden muss um raus zu gehen. Irgendwie habe ich das Gefühl das ich die Laune der Menschen im Umfeld abkriege. In meiner Gegend sind die meisten alle so unhöflich. Sie grüßen kaum, schauen immer böse und abweisend, und geben eine Ausstrahlung die mich echt niederdrückt. Von was kommt das ?. Selten geht jemand an mir vorbei der mich beachtet. Meine momentane Beschäftigung ist zu Hause zu sitzen, Musik zu hören, über die Vergangenheit nachzudenken und den schmerz meiner Seele vollen Lauf zu geben. Ich besuche zur Zeit auch einen Umschulungskurs der mir eindeutig zu denken gibt das ich mich behandeln lassen sollte. Ich zeige angeblich eine Ausstrahlung her wo andere einfach aus dem Weg gehen. Jedes mal wenn ich wo dazu gestellt habe gingen sie weg. Die meisten ignorieren mich bzw. tun so als wäre ich nicht da. Das tut einfach weh. Ich mache mir immer wieder die Vorwürfe das es in der vorletzten Beziehung nicht gefunkt hat weil ich Angst hatte. Angst zu versagen oder sie nicht Glücklich zu machen, egal in was für einer Hinsicht. Das arbeitet und arbeitet und arbeitet. Ich kenne mich einfach so nicht, als Kind war ich doch auch sehr zugänglich und kontaktfreudig. Aber das verschwand nach einer Zeit. Ich bin ein Familiärer Mensch aber mit der jetztigen Art habe ich keine Chance etwas zu erreichen. Egal ob es beim Job oder in der Beziehung ist. Bekomme null besuch, musste mich immer melden wenn ich lust hatte etwas zu unternehmen, und keiner fragt mich ob ich auch mal gewisse Dinge wie Urlaub oder so mitfahren will. Das ist ein Gefühl der ausgeschlossenheit. Ich denke nach und denke und denke wie ich das ändern kann. Aber ich finde zur Zeit kein Licht am sogenannten Ende des Tunels. Liegt das alles daran wegen der Persönlichkeitsstörung ?. Es belastet mich sehr. Ich habe meiner Exfreundin auch gesagt das ich einen Vaterschaftstest machen werden wenn das Baby kommt und sie ansprüche setzt.

Lg Katerle


Von – ventus
Gescrieben am Sonntag, Januar 29th, 2012 um 21:00

Lieber Katerle !

SMILE; hab ich mich doch nicht geirrt, ja GIZMO das sagt mir was, lach, jetzt weiss ich wieder, ja wir hatten ein nettes Gespräch.
Na ja, da hat sich doch einiges getan bei dir, und du hast einen Weg gefunden , wenn er auch nicht so leicht scheint.
Jedoch sind deine guten GEDANKEN an die Therapie ein guter Anfang, denn eine positive Einstellung ist wichtig. Was die Ex anbelangt, da solltest mal nachhaken ob du wirklich der Vater des Kindes bist, denn da könnten Zahlungen auf dich zukommen, wenn sie dich angibt . Wenn du allerdingt schon der leibliche Vater bist, dann wird sich da sicher auch was tun, schätz ich mal Aber alles der Reihe nach, step by step, wie ich immer sage.

Jedoch ein Spaziergang an der frischen Luft lässt sich doch allemal machen, versuch dich wenigstens 1 mal die WOche aufzuraffen und rauszugehen. Es ist wichtig ,für deinen Körper und deine Seele, denn du weisst, ja, Körper, Geist und Seele hängen untrennbar zusammen und auch ein Krankheitsbild betrifft immer alle 3 Komponenten. Wenn du nun dich unterstützen willst, dann tu auch was dafür :)

Ich wünsch dir viel KRAFT und Durchhaltevermögen , besiege den inneren Schweinehund und trete ihm gegenüber :)
alles liebe und meld dich wieder,
ventus


Von – Katerle30 (ehemaliger Gizmo)
Gescrieben am Sonntag, Januar 29th, 2012 um 17:41

Liebe Ventus
Du hast den Pfeil ins Schwarze getroffen und mein Name war damals “Gizmo”. Ja mein Bruder hatte damals den schweren Verkehrsunfall und ist seit dem ein Pflegefall. Kurz nach unserem letzten Gespräch kam ich nach Eggenburg (PSZW). Seit dem letzten Gespräch zwischen uns hat sich auch einiges geändert. Im Mai 2012 werde ich laut meiner Ex Freundin Papa, von der Familie habe ich mich jetz zur gänze abgeseilt da es immer wieder zu Konflikte kam und mein Körper schon dementsprechend reagiert hat (Fieber, Kreislaufprobleme, Magenbeschwerden usw). Die angeblichen Freundschaften wo sich heraus gestellt hat das es keine Freundschaft sonder nur eine falsche Bekanntschaft war gibt es auch nicht mehr und alles was ich bis jetzt getan habe tut mir gut. Ich habe kein Gefühl dabei etwas falsch gemacht zu haben. Ich habe in Eggenburg auch neue Leute kennen gelernt die aber leider aus einen unbeschreiblichen Grund wieder zu Bruch gingen. Meine Ärztin hat mir angeboten in Ybbs/Donau ein Therapiezentrum zu besuchen wo ein 3 Monatlicher Therapieprozess beginnt. Eggenburg war angeblich auch nicht das richtige KH für mich. Im Feb. habe ich mal das Erstgespräch. Das interesse den Weg zu gehen mit der stationären Therapie ist groß. Vor allem es soll mir neue Kraft, Ausdauer, und Entspannung geben. In meiner Familie gab es in keiner Weise etwas erfreuliches bzw. etwas das mich wieder näher brachte. Deshalb werde in Zukunft den Weg ohne Eltern und Geschwister gehen. Im moment ist das Raus gehen (an die frische Luft) eine Qual für mich weil ich demotiviert bin. Eine Frau kennen lernen geht jetzt mal überhaupt gar nicht, und freundschaften knüpfen erst dann wenn ich die Therapie gemacht habe. Anschließend solls das mit dem Job los gehen. Lass mal wieder was von Dir hören und verbleibe mit Lieben Grüßen

Katerle30


Von – ventus
Gescrieben am Sonntag, Januar 29th, 2012 um 16:46

Lieber Katerle!

ich möchte ehrlich sein, und dir sagen, dass ich mich an deinen Namen nicht erinnern kann. Hast du damals auch unter Katerle30 geschrieben? Ich hab einwenig in den Einträgen der letzten Jahre nachgeschaut, aber leider nichts gefunden, allerdings kommt mir deine Geschichte und deine Krankheitsbilder etwas bekannt vor. Freuen tuts mich, dass du dich gerne mit mir unterhalten hast. Hattest du auch von einem Bruder erzählt, denn da würde etwas ” klingelen” bei mir :)
Ist ja auch nicht schlimm, denn schön ist es, das du dich wieder gemeldet hast, und nun von dir erzählst.
Ich denk mir, dass du dir einen guten Weg überlegt hast, den du gehen möchtest, Arbeit suchen, zurerst deinen Aufenthalt stationär gut bewältigen und dann all deine ” Sterne neu ordnen.” Dazu wünche ich dir das Beste viel Kraft und Ausdauer. Wenn du dir einen Ziele nicht zu hoch steckst und eines nach dem anderen angehst, wird dein Weg sicher von Erfolg gekrönt sein :)
Ich denk mir, dass du schauen sollst, gut bei Dir zu sein, dich gut zu reflektieren, und auch Auszeiten einzuplanen, damit du nicht mit all dem überfordert bist, was du dir vorgenommen hast.
In diesem Sinne alles gute, lass wieder von dir hören und liebe Grüße
ventus


Von – Katerle30
Gescrieben am Sonntag, Januar 29th, 2012 um 02:10

Liebe Ventus
Ich hoffe das du Dich noch an unsere Unterhaltung erinnern kannst. Wir haben vor. ca 1 Jahr miteinander geschrieben. Damals ging es um meine Depressionen und das ich nach Eggenburg gegangen bin. Heute schreibe ich Dir weil mir damals unsere Unterhaltung gefallen hat. Leider hatte ich in letzter Zeit so viel um die Ohren das ich kaum daran gedacht habe mich zu melden. Es wurden bei mir drei bis vier Krankheitsbilder festgestellt. ADHS/ Ängstliche und Zwangshafte Persönlichkeitsstörung/ Mittelschwere Depression. Das ADHS habe ich schon seit der Geburt nur die Störungen und die Depressionen kamen von meiner Vergangenheit aus (Menschen Umfeld). Es hat sich bei mir leider noch viel verändert außer das es ein bisschen Schwerwiegender geworden ist. Im Februar habe ich einen neuen Termin im Krankenhaus aber dann wird es ein 3 Monatlicher Stationärer Aufenthalt. Von den meisten alten Kontakten habe ich mich entfernt weil bei mir durch ihr Verhalten eine Spannung aufgeht das man glaubt “es tickt einen innerliche Bombe in mir”. Auch von der Familie habe ich mich abgeseilt. Ich liebe das Familienleben aber unter diesen Wort “Familie” sollte auch eine Familien Liebe sein und kein gegenseitiges Schmerz zufügen. Ich werde dann nach den 3 Monaten Spital Aufenthalt eine Arbeit suchen und dann versuchen meine eigene Familie zu Gründen. In der Liebe hat es im Moment auch nicht wirklich geklappt. Ich werde wahrscheinlich Papa, aber die Frage ist ob ich auch wirklich der Papa bin, da meine letze Ex Freundin mich vor meinen eigenen Augen betrogen hat und ich seit dem wieder vor Beziehungen zurück trete. Würde mich auf eine Antwort von Dir freuen und verbleibe mit Lieben Grüßen aus Wien

Katerle 30


Von – ventus
Gescrieben am Sonntag, Januar 29th, 2012 um 00:36

Liebe Luzie!

Schön, dass du dich wieder gemeldet hast und ein wenig über dich erzählst.
Der Verlust deiner Mutter, war sicher eine sehr traumatisches Erfahrung, die dir event. heute noch zu schaffen macht. Hattes du jemals die Möglichkeit, das mit Unterstützung , später aufzuarbeiten?
Ich denk mir, das es durchaus sein kann , dass diese traurige Erfahrung noch in dir ganz tief verborgen liegt, und event. sogar dein Thema für deine jetzige Situation ist. Es würde ins Bild passen, sag ich mal.

Zu deiner Therapeutin glaub ich aus deinen Worten zu lesen, hast du kein Vertrauen mehr, bzw. keine guten Gedanken, denn wenn sie dich mit einem bockigen Kind vergleicht, frag ich mich, ob sie an ihre Grenzen gestoßen ist und es nicht bemerkt hat.
Deine Idee, dass du den Therapeuten wechselst, finde ich aber schon ok, denn es ist nicht gesagt, dass ein anderer Therapeut wieder so agiert. Da würd ich doch noch mal nachspüren, denn es gibt gute und weniger gute.
Ich könnte mir vorstellen, dass du bei einem Lebensberater mit Gestaltausbildung oder Gestalttherapeuten gut aufgehoben bist. Da schaust du auch auf deine Themen, machst es aber spielerisch, oder in Gesprächen, je nach dem. Grunsätzlich sollte der Therapeut mit dem arbeiten was DU in die Sitzung mitbringst. Wenn du über ALKOHOL nich reden willst, sollte er dich nicht dazu zwingen oder drauf herumreiten.

Schade finde ich deine Worte, dass du keine Freunde hast!!! Das sollte sich aber schon ändern, denn wenn du wieder zurück möchtest, ins Leben, dann gehört ein gutes Soziales NETZWERK dazu.
Natürlich findest man Freunde nicht so ohne weiteres, aber du hast schon den ersten Schritt gemacht, indem du hierher gefunden hast und uns über dich schreibst.
Bleibe dabei, wenn du dich wirklich dazu entschließt, deine Themen anzuschauen, dann bist du schon am Weg, denn es ist durchaus schaffbar!!! Davon bin ich überzeugt.
Es ist schön und sehr wertvoll , dass dich dein Mann so unterstützt. Aber wie du richtig erkannt hast, wenn er an seine Grenzen stößt, und wir haben alle unsere Grenze, dann könnte es kritisch werden. auch wenn er dich liebt.Denn wenn ihm die KRAFT ausgeht, und die braucht er im Moment für euch beide, dann schauts nciht gut aus. Daher solltest du dir überlegen wie du ihn unterstützen kannst. Im Alltag, aber auch indem du ihm zeigst, dass du es nun wirklcih angehene willst und aus deinem Tief heraus möchtest.
Aber, und da gibt schon ein aber, :) ohne ein bisschen Anstrengung wirds nicht gehen.
Als Anfang könnte ich mit gut vorstellen, dass du dir für sagen wir 1-2 x in der Woche etwas vornimmst, dass NUR FÜR DICH IST. Sei es einen Stadtbummel mit Kaffehausbesuch und ein gutes Buch/ Zeitung lesen, sei, es ein Spaziergang in der Natur, ein Kinobesuch….. da spielt es keine Rolle, was du dir vornimmst. Wichtig dabei ist es, dass du es dir vornimmst, und dann auch umsetzt. Denn es wird nur in kleinen Schritten gehen, aber es wird gehen!!!!
Spazierengehen, bietet sich da natürlich schon gut an, hast du früher gene getan ist also vertraut und vertreibt die schweren Gedanken. ( nur so als Anregung)

In welcher Form zeigen sich deine Angstzustände??? Danach wollte ich dich noch fragen, denn sind es generelle Ängste oder beziehen sie sich auf spezielles Theam/Situation?

So liebe Luzie, vielleicht mags du mir ja schreiben, wass dir beim Lesen meiner Zeilen durch den Kopf geht, ich würd mich sehr freuen wieder von dir zu hören.
Und vergiss nicht, den ersten Schritt, ernsthaft etwas ändern zu wollen, hast du getan, nun geht es Step by Step, langsam, aber beständig. Du wirst, sehen, es ist zu schaffen.

Ich wünsche dir alles Liebe und freu mich von dir zu hören
glg.
ventus


Von – luzie
Gescrieben am Samstag, Januar 28th, 2012 um 13:09

Hallo Ventus, danke für deine Ausführung,hab mich echt gefreut!
Ich habe noch keine Suchtherapie gemacht.Meine Neurologin gibt mir die Medikamente gegen Depresivität und Angstzustände.
Im Mai 2011 war ich in stationärer Behandlung deswegen und aufbauend daran wurde mir ans Herz gelegt mich noch an eine Psychologin zu wenden. Dies hab ich getahn.
Zu meiner Person ich bin 39 habe drei Jungs zw. 11-16 Jahren bin seit 2 Jahren wieder verheiratet.Mein Mann ist sehr verständnisvoll und geduldig Gott sei Dank, nur kommt er langsam auch an seine Grenzen, z.B. wenn ich ihm nicht mal die kleinsten Entscheidungen abnehmen kann,wenn es nur darum geht,was ich essen möchte.
Mein Alkeholkonsum hab ich mit Hilfe meines Mannes und aus Respekt gegenüber Ihm einstellen können.Ich muß mal so sagen-das ich meiner Meinu ng nach eigentlich vom Alkehol nicht abhängig war/bin.Mit einer Ausnahme! Ich bin der Meinung das ich nur Spaß habe wenn ich mit andern Leuten was trinke.Sonst hab ich an nichts Spaß.
Also typische Anzeichen von Depri.Das Ziel der psych. Behandlung war mein Selbstwert aufzubauen und wieder Spaß an Dingen zu bekommen,die mir früher auch Spaß gemacht haben.ich muß mich zu allem zwingen. Ich bin z.B früher ganz viel und gern spazieren gegangen und heute frag ich mich warum ich überhaupt aufsteh.
Ich habe keine Freunde, nur meinen Mann.Mein Mann arbeitet und ich mache Haushalt und Kinder.Die Psychologin ist nun der Meinung,das meine Depri vom Alkehol kommt,obwohl das gar nicht stimmt.Ich habe meine Mutter mit 15 verloren und bin damals in ein großes Loch gefallen,aus dem mir keiner geholfen hat.
Ich habe 2 kaputte Ehen hinter mir.Meine Psychologin stellt mich als ein bockiges Kind hin,das keine Einsicht zeigt,nur weil ich echt nicht weis,was ich bei der Suchttherapie soll!?!Die bei der Sucht würden doch auch sagen,was wollen sie hier!
Wenn ich den Psychologen wechsel,wirds doch auch nicht anders.Die würden jedes mal mit dem Thema anfangen und das ärgert mich.
Ich hoffe ein klein wenig erweitertes Bild geschaffen zu haben,würde mich freuen von dir zu hören.
Gruß Luzie


Von – ventus
Gescrieben am Samstag, Januar 28th, 2012 um 02:47

hallo luzie !

Ich hab da eine Frage, hast du, um von deiner Alkoholsucht wegzukommen,jemals eine Entzugtherapie gemacht? oder hast du das von dir aus abgestellt?

Wenn ich so deine Zeilen lese, kommt mir als erstes in den Sinn, dass du sehr viel ” Therapien” gleichzeitig machst/ machen möchtest?
Hat dir das wer empfohlen, in Psychiatrische Behandlung und gleichzeitig in Psychotherapie zu gehn?
Ich denk mir, dass du dich ja gar nicht auf die einzelnen Schritte der Thrapien konsentrieren kannst, wenn du mal da und mal da bist? oder ist die Neurologische Unterstützung nur auf die Gabe von Medikation beschränkt?

Zu deinem Selbstwertgefühl möchte ich dir sagen, dass ich es schon gut finde, dass es aufgebaut und gestärkt werden würde, denn wenn du es selbst so spürst, dann kann dir ja kein anderer sagen, das passt schon so. Denn du kennst dich schließlich am besten.
jedoch, sei nicht unerwähnt, dass es zu einer Suchtbehandlung, auch dazugehört stabiliseirt zu werden, denn die Rückfallquote bei Alkoholmissbrauch ist sehr hoch. Da reicht schon manchmal ein kleiner Ausrutscher um in das Alte zurückzukehren.

Vielleicht möchtest du ja noch einwenig von dir erzählen, dass das Bild, das du uns hier gegeben hast, ein wenig erweitert wird.
Würde mich freuen wieder von dir zu hören,
bis dann liebe Grüße
ventus


Von – luzie
Gescrieben am Freitag, Januar 27th, 2012 um 15:37

ich habe ein Problem und weiß nicht wem ich fragen könnte. Hab dieses Forum gefunden und versuch mein Glück mal hier.
Ich bin seit ca 5 Jahren bei einer Neurologin in Behandlung wg manisch depresiv.
Im November habe ich gleichzeitig eine Psychatrische Behandlung bei einer Diplompsychologin angefange, weil ich Selbstwertgefühl habe wie eine Stubenfliege.Wegen meiner Vorgeschichte hat diese die ersten 10 Std eine Alkeholsuchtbehandlung durchgeführt. Ich habe nämlich bis vor 2 Jahren getrunken in Abständen von ca einmal monatlich bis zum umfallen,weil ich große Probleme hatte. Durch meinen neuen Mann meiner hartnäckigkeit und den Medikamenten bin ich nachweislich vom Alkehol weg.
Ich habe eine Kur beantragt die mit der Begründung das ich eine Suchtherapie machen soll, abgelehnt wurde. Auch meine Psychologin möchte mit mir nicht mehr weiter arbeiten,wenn ich diese Therapie nicht mache.Ich habe gefragt,warum ich diese machen soll,da ich ja keinen Alkehol mehr trinke,da meint sie,zur Stabilisierung.Nun frag ich mich-was hat mein Selbstbewustsein mit der Therapie zu tun? Und ob es sich lohnt überhaupt noch die Behandlung bei der Psychologin weiter zu machen, da sie mir nicht weiter helfen will?
Und ich weiß nicht was ich bei der Suchttherapie soll? Ich bin kein Alkeholiker!Und mich regt das auf,wenn die mir das immer wieder unterstellen!
Würde mich freuen,wenn mir jemand weiter helfen kann. Danke


Von – ventus
Gescrieben am Montag, Januar 23rd, 2012 um 19:06

Liebe Kiki!

Hm, da hast du wirklich eine etwas verzwickte Situation, kann das gut nachfühlen. Mal so im allgemeinen, Männer sind etwas ” eigen” wenn es um mama geht, das mal so nebenbei. Aber du hast mit deinen Ideen und Gedanken ganz recht. Du darfst und sollst mitgestalten und sollst auch dabei bleiben. Ich denk mir, dass du einen Weg finden musst, ihm das Gefühl zu geben, dass er seine Bereiche hat und du deine, sowie Ihr gemeinsam Eure.
Das mit dem spiegeln kenn ich auch nur zu gut, da hüpfen sie dann besonders schnell, denn damit können die wenigsten umgehn. :)

Ich würde mal vorschlagen, ein von dir insziniertes, gut vorbereitetes GESPRÄCH zu führen, indem du seine Situaion anerkennst, aber auch ganz bei dir bleibst, indem du ICH-BOTSCHAFTEN sendest. Viell. kennst du das: ich sehe, dass…. ich spüre… Damit gibst du deinen Wünschen Ausdruck, setzt ihn aber nciht unter Druck indem du ihn anklagst. Viell. kann er damit umgehn.

Wertschätzung seiner Ideen ist wichtig, aber auch er muss anerkennen, dass du Wünsche und Ideen hast.
Es Ist noch einwenig kurz,da ihr erst jetzt eingezogen seid, daher würde ich auch sagen, dass ihr erst ankommen müsst. Lass ihm etwas Zeit, dokumentiere nicht alles ,was er tut ( auch wenn uns das oft schwer fällt :) ) aber viell. kannst du über das eine oder andere, vorerst ! hinwegsehen.

Wie wäre es auch,wenn du ihn vor einer Ideenumsetzung ansprichst seine MEINUNG EINHOLST nicht um ERLAUBNIS FRAGEN sondern ihm deine Idee unterbreitest.
Dann wird er eingebunden und hat nicht das Gefühl übergangen worden zu sein.
Männer tun sich oft damit schwer, denn sie möchten auch anerkannt werden in ihrem Tun und Gestalten. Sag ihm auch wenn dir etwas gut gefällt was er getan hat. Ganz bewusst, lobe es und schau dass er dich dabei wahrnimmt. Also nicht im vorbeigehen :”du hallo, das ist toll”, sondern: ” das gefällt mir, das war eine gute Idee!”….
Oft zeigt sich so auch Unsicherheit in so einem Verhalten. da kann man dann nur Druck rausnehmen und loslassen.

Ich hoffe dir damit einwenig helfen zu können und freu mich wenn du dich wieder meldest

ganz liebe Grüße und Kraft
ventus


Von – Kiki
Gescrieben am Sonntag, Januar 22nd, 2012 um 14:56

Hallo mal an alle!
Ich bin derzeit so derart deprimiert, dass ich nicht weiter weiss….

Aber vorab muss ich kurz mal ausholen:
Ich bin vor mittlerweile 6 Jahren in die Junggesellen-Wohnung meines jetzigen Mannes zu ihm gezogen, wir haben jetzt 2 Kinder (meinen Sohn habe ich mit in die Beziehung gebracht, die Tochter ist unser gemeinsames Kind, 4 Jahre alt) und ich bin eigentlich seit der Schwangerschaft auf der Suche nach einer neuen Bleibe gewesen, da wir im ersten Stock des Hauses meiner Schwiegermutter gewohnt haben …. Für mich waren die Jahre sehr schwierig, denn nicht nur, dass sich alle Familienmitglieder meines Mannes ständig in alle unsere Lebensbereiche eingemischt haben, mein Mann hat seine Mutter auch fast immer vor mich gestellt und konnte sich nicht ganz so lösen …. Daher war für mich ein Auszug logische Konsequenz – darüberhinaus hatten wir auch Platzprobleme, denn für 4 war die Junggesellenwohnung zu klein …
Nun haben wir endlich ein neues Haus gefunden, das unser beider Vorstellungen getroffen hat, sind am 5. Jänner eingezogen und seit da gibt es dauernd nur Streit … meist wegen Nichtigkeiten …
Mir kommt nun vor, dass er seinen nun auch physisch vollzogenen Abnabelungsprozess durch Machtdemonstrationen a la “Jetzt habe ich ein eigenes Haus und mache, was ICH will!” mir gegenüber ausleben will/muss … Wir haben jedoch im neuen Haus 50:50 Finanzteilung, d.h. die Hälfte gehört auch mir …. ICH bin nicht mehr nur geduldet, sondern kann endlich auch mitgestalten und mitreden, weil es ja auch tatsächlich MEIN Zuhause ist … und eben DAS boykottiert er ständig durch z.B. das Umräumen von Laden in der Küche, die ich zuvor so eingeräumt hatte, wie es mir sinnvoll erschien … etc, etc. …
WIE soll ich dem bitte begegnen, ohne seine an den Tag gelegte Aggression zu spiegeln, dass sich die Situation nicht noch weiter hochsteigert?!?!
Bitte um Ratschläge, ich bin ratlos …
Danke
Kiki


Von – ventus
Gescrieben am Freitag, Januar 20th, 2012 um 15:11

Liebe Doris!

Schön dass du dich hier im Forum gemeldet hast, herzlich willkommen:) Zu deiner Frage,warum du so, und nicht anders reagierst, kann ich dir nicht´s sagen,denn dazu kenn ich dich ja zu wenig, aber ich kann dir sagen, dass , wenn du dich selber besser kennenlernen willst, bei einer GESTALTBERATUNG, bei uns machen das Lebensberater od auch Psychotherapeuten die den Gestaltberatungszweig gewählt haben, sicher gut aufgehoben bist.
Es gibt viele versch. Zweige, auch die Systemische, aber da wird das System rund um dich herum beleuchtet. Bei der GESTALTBERATUNG schaust du dich an, und deine Themen. Das könnte ich mir vostellen, könnte für dich gut passen.

Gerne kannst du auch hier erzählen was dich im Genauen beschäftigt. Viele Forumnutzer haben ähnliche Erfahrungen und können oft daraus erzählen und helfen. Ausserdem wirst du sehen, dass du nicht alleine bist, mit deinen Themen. Also lass wieder von dir hören, wir freuen uns.
bis dahin liebe Grüße
ventus


Von – Doris
Gescrieben am Donnerstag, Januar 19th, 2012 um 19:46

Hallo!
Ich habe da mal eine kleine Anfrage. Weiß nämlich nicht wohin ich mich wenden soll.
Es geht darum, dass ich mich selbst gerne besser verstehen und begreifen möchte. Wieso reagiere, fühle, … ich in einer bestimmten Situation o.ä. so und nicht anders? Wieso bin ich dauernd am grübeln über Gott und die Welt. Wieso beschäftigen mich Dinge, über die ich mir überhaupt keine Gedanken machen brauche? Wieso ist für mich die Zukunft wichtiger, wobei ich mein Leben im Hier und Jetzt bestreiten sollte? Ich hänge fest. Seit Jahren absoluter Stillstand. Ich weiß nicht was ich will, möchte es aber endlich herausfinden. Ich flüchte mich in die Esotherik, welche jedoch nicht die Lösung bringt.
Wohin soll ich mich wenden um Klarheit zu bekommen? Selbstfindungskurs? Psychotherapie? Lebenscoach? Yoga, QiGong? Eine Mischungs aus mehreren Sachen? Bin ratlos.


Von – Daisy
Gescrieben am Donnerstag, Dezember 22nd, 2011 um 19:38

Ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes, vor allem gesundes Neues Jahr wünsche ich allen, die hier vorbeischauen, die ich bereits kenne aber auch allen anderen. Soll das Jahr 2012 nur Gutes bringen, das wünscht euch

Daisy


Von – ventus
Gescrieben am Mittwoch, Dezember 21st, 2011 um 17:30

Ich wünsche euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes und gesundes wie erfolgreiches Jahr 2012

liebe Grüße
ventus


Von – Daisy
Gescrieben am Mittwoch, Dezember 7th, 2011 um 23:05

Lieber Christoph,
ich gebe dir recht, aber nicht bedingungslos Auch ich glaube an Gott, auch ich wurde von einer schweren Krankheit befreit, ich habe um Arbeit gebeten und auch gefunden. Auch meine finanzellen Schwierigkeiten habe ich lösen können, usw. Man muss dran glauben, es sich wünschen, dann kann es klappen. Aber den grössten Teil muss man schon selber dazutun, man muss eben lernen, mit einer negativen Situation richtig umzugehen. Den richtigen Zugang finden, und nicht “auf Schienen denken”.
Wenn Gott dir immer helfen würde, dann gäbe es keine schweren Krankheiten, keine Menschen, die qualvoll sterben müsen. Keinen Hunger auf dieser Welt, keine Kriege, das alles wünsche ich mir aus vollem Herzen. Aber leider.
Um etwas zum Gelingen meines Wunsches beizutragen, habe ich begonnen, Menschen zu helfen, die Hilfe brauchen. Nicht mit Geld, das hab ich nicht. Mit Zeit, zuhören, und alles,was man halt so tun kann. Und ich konnte es kaum glauben, ich habe aus meinem Tief, aus meiner prekären Lebenssituation heraus gefunden. Ich habe Prioritäten im Leben gesetzt, was ist wichtig, und was nicht. Plötzlich schien das, was früher für mich wichtig war, überhaupt nicht mehr wichtig. Dafür hab ich anderes endeckt, was mir früher verborgen blieb.
Du kannst jetzt sagen, das hat dir Gott geschenkt, aber ich glaube, ich habe selber den grössten Teil dazu beigetragen.
Wenn ich hier im Forum oder im Chat lese, was manche für Probleme haben, kann ich nur den Kopf schüttel und denken, es geht jedem einzelnen viel zu gut. Wer einmal “durch die Hölle” gegangen ist, der weiss erst zu schätzen, was man eigentlich im Leben hat, und wie schön es sein kann. Auch ohne dicker Brieftasche,schmuckem Häuschen und grossem Auto. Wenn man mit offenen Augen durch die Natur geht, da ist alles vorhanden, was Freude macht.
Ich habe auch hier im Forum gute Ratschläge bekommen, die ich befolgt habe, und die mir geholfen haben, einen Anfang zu finden, den Weg weiter bin ich dann alleine gegangen.
Lieber Christoph, dein Beitrag ist wunderschön, aber doch teilweise ein Wunschzettel an das Christkind.
Sende dir liebe Grüsse

Daisy


Von – Christoph
Gescrieben am Dienstag, Dezember 6th, 2011 um 12:30

Lieber Besucher im Forum!

Wie ich sehe, gibt es auch hier viele Menschen, die von Krankheiten, Depressionen und Umständen geplagt werden, die das Leben schwierig machen und ihnen Gefühle der Minderwerigkeit, Nutzlosigkeit, Unzulänglichkeit und Ängsten vermitteln.
Viele leiden somit unter miserablen Selbstwertgefühlen und sind aus eigener Kraft kaum in der Lage, aus diesem Loch herauszukommen.

Wenn es Dir auch so geht, möchte ich Dir heute sagen, dass es aus diesem “Gefängnis” einen Ausweg gibt, den Du in Deinem Leben ernsthaft in Betracht ziehen solltest und den Du von heute gehen kannst! Was und wen ich meine, ist Gott, unser Schöpfer und sein Sohn Jesus Christus, der Dich liebt und Dich von allen Problemen, die Du alleine nicht lösen kannst, befreien möchte!

Du bist hier, weil Du Worte des Trostes, Hilfe und Unterstützung von anderen Menschen, Ärzten oder Psychologen brauchst. Das ist gut und wichtig. Nimm’ vertrauensvoll jeden Beistand an, der Dir weiterhilft und von dem Du glaubst, dass er gut für Dich ist!

Jesus Christus hat durch Sein Werk am Kreuz von Golgatha unsere Sünden, Fehler, Probleme, Ängste, Krankheiten und jegliches, was nicht von Gott kommt, auf sich genommen! Das bedeutet, dass auch Du Gottes vollen Segen hast und vor Seinem Angesicht gerecht (frei von allem, was Dich von Ihm trennt) sein wirst. Jesus Christus möchte immer die Gemeinschaft mit Dir und wünscht sich, dass Du Seine Liebe und Barmherzigkeit annimmst!

Jesus Christus ist real; Er ist der lebendige Sohn Gottes und möchte Dir helfen, wenn Du Ihm den Raum dazu gibst! Die meisten Menschen lehnen Ihn ab, weil sie Ihn nicht sehen und mit ihren fünf Sinnen nicht erfassen können. Er ist aber trotzdem da, genau so, wie z. Bsp. Deine Gedanken da sind. Du kannst sie aber nicht sehen. Prüfe es nach, bevor Du Ihn ablehnst! Mache es so wie bei einer Probefahrt mit einem neuen Auto! Bevor Du sagst, dass dieses nichts taugt, wirst Du es erst fahren und dann urteilen! Mache es ebenso mit dem Herrn und lasse Ihn in Dein Herz “einziehen”, denn nur an diesem Ort wirst Du fühlen, dass es Ihn gibt!

Ich möchte Dich dazu ermutigen, Jesus Christus, Deinen Retter und Erlöser, heute in Dein Leben einzuladen! Erzähle Ihm – auch wenn Dir das vielleicht unmöglich erscheint – von Deinen Problemen, Krankheiten, Sorgen oder was es auch sein mag.
Er wird Dich von allem frei machen, denn was Dich bedrückt und Dich krank macht, kommt von den Lügen des Satans, der in dieser Welt alles tut, um unser Leben zu ruinieren, sprich: um uns weit weg von Gott zu bringen!

Der Herr Jesus Christus möchte Dich nicht länger am Boden sehen, denn Du bist für Ihn wertvoll und geschätzt – Du bist von Natur aus nach Gottes Ebenbild geschaffen und berufen, in Seinem Namen ein Überwinder und Gewinner zu sein! Nur so möchte er Dich haben! Und Du kannst das – fange heute an, alle guten Gaben, die Gott für Dich bereitet hat, anzunehmen und Dich im Sinne des Herrn Jesus Christus „umzuprogrammieren“. Wenn Du vor dem Herrn als Versager oder Minderwertiger stehst, wirst Du Seinen Segen nicht empfangen. Denn Er möchte, dass Du tatsächlich verstehst, dass Er für Dich jedes Problem und jede Krankheit – sei es auch noch so unlösbar – aus der Welt schafft, wenn Du Ihn darum bittest!

Und dann ist es an Dir, dafür ein Gebet zu sprechen und zu glauben, dass der Herr es macht! Wenn Du Ihm nicht vertraust und nicht glaubst, wird auf Dein Gebet hin nichts geschehen. Fange an, zu sehen, dass Gott Deine gesamte schwere Lebenssituation wegnehmen wird und bekenne dies jeden Tag im Gebet:

„Danke, lieber Heiland, dass Du

- mein Problem weggenommen hast
- danke, dass Du meine Krankheit geheilt hast
- danke, dass Du mir eine neue gute Arbeit gibst
- danke, dass Du meine finanziellen Probleme gelöst hast
- danke, dass Du mir einen liebevollen, treuen Ehepartner schenkst”
- usw.

Wenn Du das glaubst und bekennst, also mit dem Mund aussprichst, was Du Dir von Gott wünschst, wird sich Dein Wort durch das wiederholte Sprechen in Deinem Leben manifestieren! Sprich’ immer wieder die positiven Dinge, die Du in Deinem Leben
haben willst, aus, und der Herr macht es! Glaube daran – es ist wahr!

Mache Dich frei von allen Lügen des Satans, sage es laut: „Du, Satan, kannst in meinem Leben nicht mehr wirken, weil ich ein Kind Gottes bin! Ich bin von Gott geliebt und wertgeschätzt! Ich bin ein besonderer Mensch in dem Herrn! Ich bin durch das Blut Christi gereinigt und gerecht vor Gott! Deshalb befehle ich Dir im heiligen Namen meines Herrn Jesus Christus von Nazareth, jetzt und hier aus meinem Leben zu verschwinden!“

Freue Dich in unserem Herrn und nimm’ die ganze Fülle, die Er für Dich bereitet hat, noch heute an! Es gibt nichts mehr in diesem Leben, was Dich als Kind Gottes aufhalten kann! Gott möchte nicht, dass Du Ihn lediglich um Kleinigkeiten bittest.
Du darfst von Ihm immer große Dinge und richtige Wunder erwarten, denn es gibt keinen Wunsch, den Er Dir nicht erfüllen wird!

*** Tanke Dich auf mit Gottes Kraft und gib’ nicht auf! ***

Es ist alleine Deine Entscheidung, ob Du so weitermachen möchtest oder Dir für Dein Leben das volle Paket von unserem allmächtigen Gott abholst! Sei beharrlich und entschlossen! Lasse Dich nicht entmutigen, wenn es dauert und sei bei
Anfechtungen standhaft! Gehe diesen neuen Weg weiter und lasse Dich von Jesus Christus wieder ganz nach oben bringen!

Du bist Seine Schöpfung, hast Würde und Wert. Gott hat „den Samen Deines Erfolgs und Deiner Heilung“ schon von Geburt an in Dein Herz gepflanzt! Liebe und wertschätze Dich selbst! Sprich’ das jeden Tag aus! Übernimm’ heute für Dein Leben das starke, gesunde Selbstwertbild, das in Übereinstimmung mit Gottes Wort ist und werde die wunderbare Person, für die der Allmächtige Dich geschaffen hat!

*** Handele danach und sei ein Gewinner in Jesus Christus! ***

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Lieber Besucher im Forum, ich selbst war auch weit unten! Der Herr hat in meinem Leben groß und mächtig gewirkt und Veränderungen da geschaffen, wo ich es nicht wirklich geglaubt habe. Meine Botschaft ist kein Unsinn oder Hokuspokus! Wie
gesagt, prüfe erst, bevor Du sie ablehnst! Ich gebe zu, viele Lebensumstände machen es oft nicht leicht, das alles umzusetzen – auch ich falle immer wieder mal in ein Loch! Ich stehe aber dann wieder auf und schaue fest auf Jesus Christus!

Bei Fragen bin ich gerne jederzeit bereit, Dir diese zu beantworten :-)

Liebe Grüße,
Christoph


Von – ventus
Gescrieben am Mittwoch, September 28th, 2011 um 00:31

Liebe Sneflocke!

Gut gemacht, das war dein erster SCHRITT auf deinem neuen Weg. Weiter so.
Wie Daisy schon scheibt, vertrau dich deiner Therapeutin an, wenn du ehrlich bist, dann kann es nur vorwärts gehen.
Spür auch deinen Empfindungen gut nach, schau sie dir an, was da so alles kommt. Nimm sie an , respektiere sie, auch wenn es verwirrend sein mag, ab und an, das gehört dazu.
Und nun alles gute, weiter so und meld ich wieder, wir freuen uns mit dir auf deinem Weg

glg. ventus


Von – Daisy
Gescrieben am Dienstag, September 27th, 2011 um 17:09

Liebe Sneflocke,
das hast du wirklich gut gemacht. Du siehst, deine Angst war völlig unbegründet. Deine Therapeutin hat sich sogar gefreut, dass du sie um Hilfe gebeten hast. Es war ein erster Schritt von dir in die richtige Richtung. Mach weiter so. Du kannst deiner Therapeutin vertrauen, sag ihr alles, was dich belastet. verstecke dich nicht, steh zu allem was du tust, sei einfach du selbst. Deine Therapeutin wird dir behilflich sein, das hat sie dir ja schon bewiesen. Geh diesen Weg, den du begonnen hast weiter und du wirst sehen, alles wird gut.
Ich freu mich mit dir, dass es dir etwas besser geht, lass wieder von dir hören, bis dahin ganz liebe Grüsse
Daisy



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