Eltern und Kinder gemeinsam im Familienbett? Langzeitstudie fand weder Vor- noch Nachteile.

Viele Fachleute und Organisationen, wie z.B. die US-Akademie fĂŒr KinderĂ€rzte mahnen zur Vorsicht wenn es um das gemeinsame Schlafen von Kindern und Eltern in einem Bett geht. könnten die Folge sein oder Störungen in der psychosexuellen hieß es Jahre lang von vielen Seiten. Andere Fachleute argumentierten zur gleichen Zeit, ein gemeinsames wĂŒrde dazu beitragen, dass die Kinder eine engere Beziehung zu ihren Eltern hĂ€tten und spĂ€ter im Leben zu mehr IntimitĂ€t in ihren Beziehungen fĂ€hig wĂ€ren.

Ein Wissenschafterteam der UniversitĂ€t von Kalifornien in Los Angeles arbeitete seit 1975 an einer Forschungsstudie, die darauf abzielte, die Debatte ein fĂŒr allemal zu klĂ€ren. Das Ergebnis dieser Langzeitstudie wurde im August in der US- Zeitschrift „Developmental and Behavioral Pediatrics“ veröffentlicht. Demnach fanden die Wissenschafter weder Vor- noch Nachteile fĂŒr das gemeinsame Familienbett.

FĂŒr das Forschungsvorhaben verfolgte die Wissenschaftergruppe 18 Jahre lang die Entwicklung von Kindern in 205 kalifornische Familien. In einem Drittel der Familien teilten Eltern und Kinder zumindest den gleichen Raum, wenn nicht sogar das Bett, zu dem Zeitpunkt als die Kinder 5 Monate alt waren. Je Ă€lter die Kinder wurden desto seltener wurde das ‚Bedsharing“: Im Alter von 3-5 Jahren schliefen noch 9 Prozent der Kinder bei den Eltern, im Alter von 6 Jahren nur mehr 3 Prozent.

Beim Vergleich der emotionellen und kognitiven Reife der Kinder, die bei den Eltern geschlafen haben mit der Reife von Kindern, die ein eigenes Schlafzimmer hatten zeigte sich im Alter von 6 Jahren eine leicht grĂ¶ĂŸere geistige Reife bei der “Bedsharing” Gruppe. Der Unterschied war allerdings minimal. In bezug auf Schlafverhalten oder psychosexueller Entwicklung konnten die Forscher keine Unterschiede zwischen den Kindergruppen feststellen.

Auch Jahre spĂ€ter fanden die Forscher keine Unterschiede zwischen den Gruppen: Im Alter von 18 Jahren zeigte die “Bedsharing” Gruppe weder höhere Raten von , , oder Partnerwechsel Praxis als die Gruppe der Jugendlichen mit eigenem Schlafzimmer von frĂŒhesten Kinderbeinen an. Es wurden auch keine positiven gefunden wie z.B. grĂ¶ĂŸere FĂ€higkeiten in Bezug auf zwischenmenschliche Beziehungen.

Der Leiter der Forschungsgruppe, Paul Okami vom Institut fĂŒr Psychologie der UniversitĂ€t Kalifornien meint ĂŒber das Ergebnis der : Das Wichtigste ist, dass wir keine Konsequenzen gefunden haben. Wir wissen nun, dass Leute, die Bedenken ĂŒber ein gemeinsames Schlafzimmer von Eltern und Kindern Ă€ußern und von möglichen psychologischen SchĂ€den reden nur ihre persönliche Meinung Ă€ußern . Es gibt keine Fakten die darauf hinweisen, dass die Praxis schĂ€digend wĂ€re. Anita Hurtig, Direktorin der „Pediatric Psychosocial Clinic“ an der UniversitĂ€t von Illinois in Chicago begrĂŒĂŸte das Ergebnis der , da dadurch Druck von vielen Familien genommen wĂŒrde. „Aufgrund meiner Erfahrung treten negative Effekte von bedsharing eigentlich nur in Familien auf, wo MĂŒtter das Bett mit Kindern teilen nachdem der die Familie verlassen hat“, sagt Hurtig. „Diese Situation bedeutet, dass die Mutter die Kinder in die Rolle des Mannersatzes zwingt und dadurch psychologische Fehlentwicklungen bei den Kindern fördert“.

Quelle: http://www.psycport.com, 14.August 2002
Der komplette Artikel ist nachzulesen unter auf der Website des Journals „Developmental and Behavioral Pediatrics“ (Ausgabe Aug. 2002, Download-Preis: $5, www.jrnldbp.com unter “Journal contents”)




FernsehgerÀte im Kinderzimmer fördern Fettsucht, Aggressionen und schlechte Noten

FernsehgerĂ€te im Kinderzimmer fördern Übergewicht, Aggression und sind oft fĂŒr schlechte Schulnoten verantwortlich. Das ist das Ergebnis einer des US-Institute on Media and the Family. des Instituts erhoben die Daten von 527 Familien mit Kindern zwischen 2 und 17 Jahren und analysierten die GrĂŒnde, warum sich ein FernsehgerĂ€t im Kinderzimmer so nachteilig auswirkt. Demnach ist dafĂŒr die Kombination von fĂŒnf Faktoren verantwortlich:

  1. mit eigenem FernsehgerÀt sahen 51/2 Stunden pro Woche mehr fern als , die den Familienfernseher im Wohnzimmer benutzten.
  2. haben weniger ĂŒber die Inhalte, die die Kinder sehen.
  3. Eltern sind weniger konsequent mit Fernsehregeln.
  4. Kinder beteiligen sich nach der seltener an außerschulischen AktivitĂ€ten wie Sportklub oder Musikunterricht.
  5. Kinder wenden weniger Zeit fĂŒr Hausaufgaben und lernen auf.

„Unsere Untersuchung beweist, dass ein im Kinderzimmer schĂ€dlich ist“, sagt Dr. Douglas Gentile, einer der beiden Autoren der Untersuchung und weiter: „ Eltern, die sich wĂŒnschen, dass ihre Kinder Erfolg in der Schule haben, körperlich gesund und fit sind und nicht aggressiv und gewalttĂ€tig werden, sollten den aus dem Kinderzimmer raus halten.“ Dr. David Walsh, der zweite Autor fĂŒgt hinzu: „Diese bestĂ€tigt, was Lehrer seit Jahren sagen, nĂ€mlich dass sie am Verhalten sofort erkennen welche Kinder einen eigenen Fernseher in ihrem Zimmer haben, auch ohne danach zu fragen.“

In den alten BundeslĂ€ndern Deutschlands hat etwa die HĂ€lfte aller unter 14 jĂ€hrigen Kinder ein eigenes FernsehgerĂ€t im Kinderzimmer und 6-9 jĂ€hrige Kinder sehen im Durchschnitt tĂ€glich 90 Minuten fern statt der von Experten empfohlenen maximal 60 Minuten. Eine Studie der UniversitĂ€t Freiburg ĂŒber Vielseher unter Kindern ergab vor einiger Zeit Ă€hnliche Ergebnisse wie die US-Studie: Kinder, die tĂ€glich mehr als drei Stunden vor dem Fernseher verbringen hatten schlechtere Schulnoten, vor allem im Fach Deutsch.

Link zum Originalartikel ĂŒber die US-Studie: http://www.mediafamily.org




Empty Nest Syndrom – gibt es so etwas?

Endlich – die sind erwachsen und aus dem Haus. Als Mutter und sollte man aufatmen können. Schließlich kann man jetzt wieder sein eigenes Leben leben? Aber wie? Nach so vielen Jahren der Kinderbetreuung und Orientierung auf den sind die eigenen WĂŒnsche und BedĂŒrfnisse kaum mehr bewusst. Das „Empty Nest Syndrom“ entsteht: Damit ist eine psychologische Krise mit TraurigkeitsgefĂŒhlen, Schlaflosigkeit und/oder allgemein emotionaler LabilitĂ€t gemeint hervorgerufen durch die plötzliche Orientierungslosigkeit und notwendige Lebensumstellung. So glaubte man bisher und so steht es auch in einigen LehrbĂŒchern.

Sollten sich die Forschungsergebnisse der australischen Lorraine Dennerstein in weiteren Untersuchungen bestĂ€tigen dann mĂŒssen allerdings die LehrbĂŒcher umgeschrieben werden: Demnach ist fĂŒr viele GlĂŒck gleichbedeutend mit Empty Nest. Die mit einem heranwachsenden werden laut Dennerstein von den in neunjĂ€hriger Forschungsarbeit befragten eher als Belastung denn als Bereicherung empfunden und die Mehrheit der MĂŒtter erklĂ€rte, dass sich ihre emotionale Situation nach dem Auszug des Nachwuchses verbessert hĂ€tte. Diese Ergebnisse passen zu dem Ergebnis einer anderen australischen , durchgefĂŒhrt von Ailsa Burns. Die verglich Befragungsergebnisse von Frauen in den Vierzigern mit den Ergebnissen von Frauen Ă€lter als 60. Die jĂŒngeren Frauen sind demnach in der Mitte ihres Lebens von Sorgen ĂŒber den Nachwuchs und ĂŒber ihre QualitĂ€t als MĂŒtter und Ehefrauen geplagt. Diese Sorgen hĂ€tten die ĂŒber 60jĂ€hrigen Teilnehmerinnen an der Studie hinter sich gehabt und die meisten berichteten eine Verbesserung ihrer LebensqualitĂ€t.

Quelle: Sydney Morning Herald, 26. 10. 2001




Teenager: Elterliche Kontrolle schĂŒtzt vor Drogenmissbrauch

FĂŒr viele hört sich das Ergebnis einer eines Antidrogen-Centers in New York, USA, nicht gerade erfreulich an: je mehr das Leben ihrer heranwachsenden Kinder kontrollieren und Regeln setzen, desto geringer ist die Gefahr, daß die Teens rauchen, trinken oder illegale Drogen verwenden. DarĂŒber hinaus zeigt die einen fĂŒr manche Eltern erstaunlichen Nebeneffekt: aus ‚strengeren ElternhĂ€usern’ berichteten ĂŒber eine deutlich bessere Beziehung zu ihren Eltern als Teenager mit grĂ¶ĂŸerem persönlichem Entscheidungsspielraum. Dieses Ergebnis sollte Eltern Mut machen, sich auch gegenĂŒber ihren halbwĂŒchsigen Kindern wie Eltern zu verhalten und nicht wie Kumpel, hofft Joseph Califano, PrĂ€sident des ‚National Center on Addiction and Substance abuse’(CASA) der Columbia Universitaet in New York. An der von dem Center im Herbst vergangenen Jahres durchgefĂŒhrten nahmen 1000 12 bis 17jaehrige Jugendliche teil.

Die zentralen Schlußfolgerungen aus der Untersuchung sind: Eltern spielen eine SchlĂŒsselrolle bei der Verhinderung von Drogenkonsum bei Jugendlichen. Ihr Einfluß kann etwaigen negativen EinflĂŒssen durch Fernsehen, Kino oder der Musikkultur durchaus Paroli bieten. Und – elterliche FĂŒrsorge und elterliches Engagement mag lĂ€nger notwendig sein, als viele glauben.

Das Anti-Drogeninstitut CASA untersucht seit Mitte der 90iger Jahre in jĂ€hrlichen Untersuchungen die Einstellung amerikanischer Jugendlicher zu Drogen und versucht anhand mehrerer Indikatoren das Risiko fĂŒr einen Drogenkonsum abzuschĂ€tzen. In der jĂŒngsten jetzt veröffentlichen Untersuchung wurde erstmals das Verhalten der Eltern in Beziehung gesetzt zum Drogenrisiko. Die Wissenschafter fragten nach insgesamt 12 möglichen erzieherischen AktivitĂ€ten der Eltern wie Überwachung von Schulleistungen, Kontrolle von Fernseh- und Internetgewohnheiten der Teens und Regeln fĂŒr CD-KĂ€ufe, ob die Eltern die Freunde ihrer Söhne oder Töchter kennen und wissen, wo der die Freizeit verbringt. Weiters wurde gefragt, ob die Familie das Abendessen gemeinsam einnimmt, ob dabei der lĂ€uft oder ob Zeit fĂŒr FamiliengesprĂ€che ist, ob jemand Zuhause ist wenn die Jugendlichen von der heimkommen und ob die Teenager Haushaltsaufgaben ĂŒbernehmen mĂŒssen. Eltern, die zehn und mehr von diesen AktivitĂ€ten durchfĂŒhren, wurden dann als ‘aktiv beteiligte Eltern’ (hands-on Eltern) eingestuft. 5 und weniger AktivitĂ€ten bedeutete eine Einstufung als ‘nicht aktiv beteiligte Eltern’ (hands-off Eltern).

Von den 1000 an der Untersuchung teilnehmenden 12 – 17 jĂ€hrigen Jugendlichen lebt nur jeder vierte in einer Familie mit aktiv beteiligten Eltern. Etwa jeder 5. Jugendliche lebt in einer Familie mit ‚hands-off’ Eltern. Die Gefahr einer mißbrĂ€uchlichen Verwendung von illegalen Drogen oder Alkohol ist bei diesen Jugendlichen viermal so hoch wie bei Jugendlichen mit aktiven Eltern.

Das Mehr an elterlicher Kontrolle scheint laut dieser Untersuchung – fĂŒr viele sicher erstaunlich- der Beziehung zwischen Eltern und Kindern mehr zu nĂŒtzen denn zu schaden. 41 % der Jugendlichen mit aktiven Eltern bezeichneten ihre Beziehung zum als sehr gut und 54 % bezeichneten so die Beziehung zur . In den Familien mit ‚hands-off’ Eltern gaben nur 14 % eine gute Beziehung zum an und 24 % eine gute Beziehung zur Mutter. CASA-PrĂ€sident Joseph Califano sagte zu diesen Zahlen: ‚Soviel Teenager sich auch ĂŒber elterliche Regeln und Strenge beklagen, sie spĂŒren gleichzeitig, daß dahinter FĂŒrsorge und Liebe stehen. Eltern sollten daher in den Kampf gegen den Drogenmissbrauch viel stĂ€rker eingespannt werden.’

Noch einige andere Zahlen aus der Untersuchung:

Auf die Frage ‚Was ist leichter zu kaufen: Zigaretten, Marihuana oder Bier?’ (in den USA ist der Verkauf von Tabak und Alkohol an Jugendliche verboten. Die Altersgrenze fĂŒr den Kauf von Alkohol liegt in manchen Bundesstaaten bei 21 Jahren) antworteten je 33 %, das Zigaretten bzw. Marihuana am leichtesten zu kaufen seien.

28 % der Jugendlichen hatten Freunde oder Klassenkameraden, die Ecstasy Tabletten konsumieren.
Jeder 10. Jugendliche war schon bei einer Rave-Veranstaltung und bei 70 % dieser Veranstaltungen waren Ecstasy-Tabletten erhÀltlich.

Nur 51 % der Jugendlichen sagten von sich, daß sie wahrscheinlich niemals illegale Drogen probieren werden. (1999: 60 %)

Mehr als 60 % der Jugendlichen ĂŒber 16 Jahre sagten, daß an ihrer Schule Drogen kursieren.

17 % gaben an, sich von Freunden unter Druck gesetzt zu fĂŒhlen, Drogen zu probieren

Quelle: National Center on Addiction and Substance Abuse (CASA) an der Columbia UniversitÀt, New York; www.casacolumbia.org




PubertĂ€t: Der ‘richtige’ Umgang mit Teenagern

Haben Sie einen Sohn oder eine Tochter im Teenageralter? Und brauchen Sie Hilfe fĂŒr den Umgang mit dem Nachwuchs? Ein “” wĂ€re schön? Nun, zwei 16jĂ€hrige in den USA haben jetzt einen solchen Leitfaden in Buchform herausgebracht. SinngemĂ€ĂŸ ĂŒbersetzt lautet der Titel “Wie man seine nicht in Verlegenheit bringt” und listet 250 elterliche “SĂŒnden” auf, die Kids heutzutage absolut “uncool” finden.

Das sind einige der Verhaltensregeln fĂŒr von und Travis Goldman:

  • lauft im Haus oder in der Wohnung nicht im Bademantel oder UnterwĂ€sche herum,
  • nennt uns nicht vor unseren Freunden mit Spitz- oder Kosenamen,
  • bittet uns nicht vor unseren Freunden mit dem Hund spazieren zu gehen,
  • erzĂ€hlt dem Kellner im Restaurant nicht eure Lebensgeschichte,
  • verzichtet auf laute Anfeuerungsrufe, wenn ihr uns bei einem sportlichen Match zuschaut,
  • macht uns nicht auf andere Teenager aufmerksam, die laut eurem Geschmack “gut” angezogen sind,
  • macht keine AffĂ€re daraus, wenn ihr uns fragt, was heute in der los war und wir nur “nichts” antworten,
  • beschwert euch nicht, wenn wir einmal die Fernbedienung haben, daß wir zu schnell durch die KanĂ€le suchen,
  • versucht euch im Urlaub nicht in Fremdsprachen, die ihr nicht wirklich beherrscht und
  • geht nicht mit euren Kindern ins Kino und wenn, dann sitzt wenigstens weit entfernt.

Man kann die Verhaltensregeln des Autorenduos auch so zusammenfassen: Eltern, ihr habt keine Chance es einem Teenager recht zu machen und euch so zu verhalten, daß er sich nicht irgendwann fĂŒr euch geniert. Es ist eben einfach die Phase im Leben, in der die Kinder sich abnabeln und nach ihren eigenen Wegen suchen. Ein Trost: Diese Zeit geht auch vorbei.

Buchtitel: “How Not to Embarass Your Kids”, Autoren: Zack Elias und Travis Goldmann, erschienen bei Warner Books.


Offensichtlich ist es nicht so falsch, was die beiden 16 jÀhrigen Burschen in den USA schreiben. Hier eine Reaktion eines 16jÀhrigen Burschen aus Nordrhein-Westfalen:

> Haben Sie einen Sohn oder eine Tochter im Teenageralter? Und brauchen Sie Hilfe fĂŒr den Umgang mit dem Nachwuchs?

Hm, hab’ zwar keinen Sohn oder Tochter, bin aber selbst 16 und hab Eltern… Deswegen auch vielmehr Hilfe im Umgang mit den lieben Erziehungsberechtigten…!

> lauft im Haus oder in der Wohnung nicht im Bademantel oder UnterwÀsche herum,

Hm, so schlimm find’ ich das nicht… solange es jedenfalls kein anderer außerhalb der Familie mitbekommt.

> nennt uns nicht vor unseren Freunden mit Spitz- oder Kosenamen,

Allerdings! Meine Story dazu: meine Oma nennt mich schon so lange ich lebe Dany (dabei beachte man die explizit_deutsche_Aussprache!). Seitdem das einmal mein bester Freund vor Monaten mitbekommen hat, hat er diesen Kosenamen gleich fĂŒr mich entdeckt und nennt mich seitdem auch so… natĂŒrlich damit auch alle anderen die mich kennen… echt toll…!

> bittet uns nicht vor unseren Freunden mit dem Hund spazieren zu gehen,

Hab’ nur ‘ne Katze, keine Ahnung….

> erzÀhlt dem Kellner im Restaurant nicht eure Lebensgeschichte,

Jau, das ist korrekt!

> verzichtet auf laute Anfeuerungsrufe, wenn ihr uns bei einem sportlichen Match zuschaut,

Oh ja, peinlich peinlich… aber das gute bei alle dem ist doch, dass irgendwie alle Jugendlichen diese Probleme haben, oder? Da herrscht doch dann so’ne gewissen SolidariĂ€t.

> macht uns nicht auf andere Teenager aufmerksam, die laut eurem Geschmack “gut” angezogen sind,

Ebenso peinlich…

> macht keine AffĂ€re daraus, wenn ihr uns fragt, was heute in der Schule los war und wir nur “nichts” antworten,

Au ja! Existiert dieses Problem also nicht nur bei mir und sogar in den USA? Ist echt unglaublich, aber es ist jeden Tag das gleiche Problem… und wenn man dann keinen ausfĂŒhrlichen Tagesbericht abliefert, ist sofort Stunk…

> beschwert euch nicht, wenn wir einmal die Fernbedienung haben, daß wir zu schnell durch die KanĂ€le suchen,

Ach ja, meine kriegt ja dann immer Augenschmerzen…

> versucht euch im Urlaub nicht in Fremdsprachen, die ihr nicht wirklich beherrscht und …

Mein spricht gut Englisch und Mum versucht’s erst gar nicht, damit hab’ich keine Probleme, Gott sei Dank!

> Man kann die Verhaltensregeln des Autorenduos auch so zusammenfassen: Eltern, ihr habt keine Chance es einem Teenager recht zu machen und euch so zu verhalten, daß er sich nicht irgendwann fĂŒr euch geniert. Es ist eben einfach die Phase im Leben, in der die Kinder sich abnabeln und nach ihren eigenen Wegen suchen. Ein Trost: Diese Zeit geht auch vorbei.

Ach, so schlimm wĂŒrd’ ich’s nicht sehen! Ich denk mal, dass das fĂŒr alle Beteiligten ganz interessant ist, oder? Und ob ein solcher Kanon von Regeln unbedingt nötig ist, weiß ich auch nicht… wĂ€r’ ein Dialog zwischen den Generationen nicht vielleicht besser?