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	<title>Advice - die psychologische Online Beratung &#187; Scheidung</title>
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	<description>Advice - die psychologische Online Beratung bietet Rat und Hilfe durch Psychologen bei Konflikten und in Lebenskrisen, kostenlose News a. d. Psychologie, Newsletter, Chatroom und Diskussionsforum</description>
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		<title>Nach der Scheidung: Gemeinsames Sorgerecht beider Eltern hat Vorteile für Kinder</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Jun 2002 13:16:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christiane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
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		<description><![CDATA[Kinder brauchen nach einer Scheidung weiterhin beide Eltern - diese alte Weisheit wurde von einer kürzlich im US-Journal of Family Psychology veröffentlichten Analyse von insgesamt 33 Forschungsstudien der vergangenen Jahre bestätigt.<div class="addthis_default_style addthis_" addthis:url='http://www.psychohelp.at/2002/06/06/nach-der-scheidung-gemeinsames-sorgerecht-beider-eltern-hat-vorteile-fur-kinder.html' addthis:title='Nach der Scheidung: Gemeinsames Sorgerecht beider Eltern hat Vorteile für Kinder ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify"><a href="http://www.psychohelp.at/tags/kinder" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kinder">Kinder</a> brauchen nach einer <a href="http://www.psychohelp.at/tags/scheidung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Scheidung">Scheidung</a> weiterhin beide <a href="http://www.psychohelp.at/tags/eltern" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Eltern">Eltern</a> &#8211; diese alte Weisheit wurde von einer kürzlich im US-Journal of Family Psychology veröffentlichten <a href="http://www.psychohelp.at/tags/analyse" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Analyse">Analyse</a> von insgesamt 33 Forschungsstudien der vergangenen Jahre bestätigt. Psychologe Robert <a href="http://www.psychohelp.at/tags/bauserman" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bauserman">Bauserman</a> vom Department of Mental Health and Hygiene in Baltimore, US-Bundesstaat Maryland verglich die Daten von 1846 Kindern, die nach der Scheidung bei einem Elternteil mit alleinigem <a href="http://www.psychohelp.at/tags/sorgerecht" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sorgerecht">Sorgerecht</a> lebten mit den Daten von 814 Kindern, deren <a href="http://www.psychohelp.at/tags/eltern" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Eltern">Eltern</a> sich bei der Scheidung auf ein gemeinsames Sorgerecht geeinigt hatten. Demnach zeigten <a href="http://www.psychohelp.at/tags/kinder" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kinder">Kinder</a>, deren Eltern das Sorgerecht gemeinsam ausübten, weniger Verhaltensprobleme, hatten ein höheres <a href="http://www.psychohelp.at/tags/selbstbewusstsein" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbstbewusstsein">Selbstbewusstsein</a> und bessere Schulnoten als <a href="http://www.psychohelp.at/tags/kinder" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kinder">Kinder</a> von Eltern mit alleinigem Sorgerecht. Erstaunlicherweise berichteten Eltern, die das alleinige Sorgerecht hatten mehr Konflikte mit den Ex-Partnern als Eltern, die sich das Sorgerecht teilten. Die Ansicht, dass gemeinsames Sorgerecht zur Fortsetzung des Ehekrieges führen könnte scheint sich also in der Praxis nicht zu bestätigen.</p>
<p align="justify">Der komplette Artikel ist nachzulesen unter <a href="http://www.apa.org/journals/fam/press_releases/march_2002/fam16191.html" target="_blank">www.apa.org</a></p>
<div class="addthis_default_style addthis_" addthis:url='http://www.psychohelp.at/2002/06/06/nach-der-scheidung-gemeinsames-sorgerecht-beider-eltern-hat-vorteile-fur-kinder.html' addthis:title='Nach der Scheidung: Gemeinsames Sorgerecht beider Eltern hat Vorteile für Kinder ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Aus der Beratungspraxis: Wie Kinder eine Ehe verändern&#8230;..</title>
		<link>http://www.psychohelp.at/2001/07/06/praxis_eheberatung.html</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Jul 2001 20:36:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christiane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Beratungspraxis]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Geburt eines Kindes bedeutet nicht nur Freude und Glück, sondern auch neue Anforderungen an die Eltern und dadurch Veränderung der Partnerschaft. Wenn Beziehungen scheitern liegt es oft daran, dass die Paare mit diesen Veränderungen nicht umgehen konnten.<div class="addthis_default_style addthis_" addthis:url='http://www.psychohelp.at/2001/07/06/praxis_eheberatung.html' addthis:title='Aus der Beratungspraxis: Wie Kinder eine Ehe verändern&#8230;.. ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als sich Karin und Walter an meine Online-Beratung wandten lag ihre <a href="http://www.psychohelp.at/tags/ehe" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ehe">Ehe</a> nach nur drei Jahren ziemlich im argen. Sie verbrachten ihre Freizeit kaum mehr miteinander, Walter trank zuviel und ging mit seinen Freunden so oft wie möglich fischen. Karin hetzte zwischen Büro und Kinderkrippe hin und her und fühlte sich einsam und von Walter in Stich gelassen. Karin war zu diesem Zeitpunkt 35 Jahre alt und Walter 46. Sie waren seit fünf Jahren zusammen und hatten zu Beginn eine wunderbare Zeit miteinander verbracht. Nach der Geburt ihres Sohnes Felix (1) ging es mit ihrer <a href="http://www.psychohelp.at/tags/ehe" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ehe">Ehe</a> bergab. Warum?</p>
<p>Die Antwort auf diese Frage findet sich, wenn man die Geschichte und Grundlage dieser Beziehung genauer betrachtet. Als die beiden sich kennenlernten, hatte Walter gerade eine <a href="http://www.psychohelp.at/tags/scheidung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Scheidung">Scheidung</a> hinter sich. Er war Vater eines 10jährigen Sohnes, zu dem er allerdings nicht mehr sehr viel Kontakt hatte. Seine Ex-Frau hatte wieder geheiratet und wollte nicht, daß Walter die neue Familie &#8220;stört”. Walter war das durchaus recht. Er sei kein &#8220;Kindertyp” sagte er gleich zu Beginn zu Karin. Das war ihr wiederum egal. Sie hatte einige Jahre zuvor ihr Studium beendet und war auf der Karriereleiter auf dem Weg nach oben. <a href="http://www.psychohelp.at/tags/kinder" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kinder">Kinder</a> waren da nicht eingeplant. Ihre Beziehung lief gut und beide verfügten über ausreichend finanzielle Mittel, um sich einen relativ aufwendigen Lebensstil leisten zu können: Abendessen in guten Restaurants, Segelferien, Urlaubswochen in exklusiven Clubs, Städtereisen&#8230; . Nach zwei Jahren heirateten Walter und Karin und kauften sich gemeinsam ein Haus in guter Wohnlage. Weiterhin lief alles wie im Märchen. Auch als Karin nach ihrem 33.Geburtstag ihre &#8220;biologische Uhr ticken hörte” und den Wunsch nach einem Kind äußerte wies nichts auf bevorstehende Eheschwierigkeiten hin. Walter stimmte nach anfänglichem Zögern zu, Karin wurde ohne Probleme schwanger, hatte eine komplikationslose Schwangerschaft und schließlich normale Geburt. Im Märchen würde es jetzt heißen: Und sie lebten glücklich bis ans <a href="http://www.psychohelp.at/tags/ende" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ende">Ende</a> ihrer Tage&#8230; .</p>
<p>Leider sind wir nicht im Märchen, sondern in der Realität. Und Realität bedeutete für Walter und Karin, daß ihr gesamtes bisheriges Leben plötzlich Kopf stand. Am Anfang war die Zeit mit dem <a href="http://www.psychohelp.at/tags/baby" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Baby">Baby</a> neu und aufregend, dann kamen die Probleme. Karin, die erfolgreich im Beruf gewesen und gewöhnt war, ihre Tage in einem Team mit Kollegen zu verbringen, fühlte sich alleingelassen und isoliert. Die Babypflege und -betreuung war ein 24 Stunden Job, der sie auslaugte. Die &#8220;Karrierefrau&#8221; Karin hatte unter ihren Freundinnen keine ebenfalls jungen Mütter in Karenz, mit denen sie sich hätte treffen können und ihre Familie lebte etliche hundert Kilometer entfernt. Karin sehnte sich dadurch um so mehr nach Gesprächen und Unternehmungen mit Walter. Dieser wiederum fühlte sich vor allem durch die finanziellen Verpflichtungen belastet. Außer Alimentationszahlungen für seinen Sohn aus erster Ehe hatte er nun für eine neue Familie zu sorgen. Dazu kam, daß das Unternehmen, für das er arbeitete, aus wirtschaftlichen Gründen einige Mitarbeiter kündigte. Walter fürchtete, das könnte auch ihn treffen und mit Mitte 40 hätte er dann nicht mehr die besten Aussichten am Arbeitsmarkt. Diese Sorgen trieben ihn dazu, sich in die Arbeit zu stürzen und viele Überstunden zu machen. Wenn er spät am Abend nach hause kam, fühlte er sich ebenfalls müde und ausgelaugt und hatte keine Lust mehr, sich um das <a href="http://www.psychohelp.at/tags/baby" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Baby">Baby</a> zu kümmern. Walter begann außerdem &#8220;zur Entspannung&#8221; mehr Wein zu trinken als für ihn gut war und schließlich lernte er durch einen Kollegen noch Spaß am Fischen. Von da an, war Walter fast jedes Wochenende unterwegs.
<p>Karin ließ sich das natürlich nicht ohne weiteres gefallen. Sie war enttäuscht und wütend auf Walter, weil er sie ihrer Meinung nach in Stich ließ. Er sei schließlich mit einem Kind einverstanden gewesen, argumentierte sie, und sollte nun auch die Vaterpflichten erfüllen. Walter entgegnete diesem Vorwurf mit dem Hinweis, er hätte von Anfang an gesagt, er sei kein &#8220;Kindertyp&#8221;. Die beiden stritten immer häufiger. Karin nannte Walter ihren Freunden gegenüber nur noch den &#8220;Säufer”. Als ihr Sohn den ersten Geburtstag feierte, sprachen Walter und Karin von Scheidung, beschlossen dann aber, sich vorher beraten zu lassen.</p>
<p>Die Geschichte von Karin und Walter ist durchaus typisch. Viele Paare machen nach der Geburt eines Kindes die Erfahrung, daß sie mit ihrer zuvor guten Partnerschaft nicht mehr zufrieden sind. Eine Forschergruppe um John Gottmann von der Universität Seattle im US-Bundesstaat Washington hat vor einigen Monaten eine <a href="http://www.psychohelp.at/tags/studie" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studie">Studie</a> veröffentlicht, wonach bei zwei Dritteln der von ihnen untersuchten Elternpaare die Zufriedenheit mit der Partnerschaft nach der Geburt des Kindes zunächst gestiegen und dann deutlich gesunken ist &#8211; gegen Ende der sechs Jahre dauernden <a href="http://www.psychohelp.at/tags/studie" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studie">Studie</a> zeigten sich Elternpaare deutlich unzufriedener mit ihrer Partnerschaft als die Vergleichsgruppe kinderloser Paare. Die Wissenschaftler wollten außerdem mit ihrer <a href="http://www.psychohelp.at/tags/studie" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studie">Studie</a> herausfinden, welche Kriterien die Stabilität einer Ehe vorhersagen. Sie kamen zu dem Schluß, daß neben der Zuneigung die Aufmerksamkeit und Besorgnis füreinander im täglichen Leben eine ausschlaggebende Rolle spielen. Und hier liegt nun bei vielen Paaren &#8211; wie auch bei Karin und Walter- das Problem.</p>
<p>Vor der Geburt ihres Sohnes hatte jeder von ihnen ein zufriedenstellendes Berufsleben. Viele Bedürfnisse nach Gesprächen, Selbstbestätigung und menschlicher Zuwendung wurden von den Kollegen, mit denen Walter und Karin zum Teil auch privat befreundet waren, erfüllt. So blieben Karin und Walter auch als Ehepaar zwei voneinander unabhängige Individuen, die nicht füreinander sorgen mußten. Das änderte sich mit der Geburt von Felix. Beide Partner brauchten nun Hilfe und Unterstützung von einander. Aber weder Karin noch Walter konnten die Bedürfnisse des anderen sehen und darauf eingehen, sondern jeder erwartete sich nur, daß die jeweils eigenen Bedürfnisse erfüllt wurden. Die Enttäuschung darüber, daß das nicht geschah, führte schließlich zum Zorn auf den Partner und Ablehnung. Walter benutzte schließlich das Fischen um dem Familienleben und Karin aus dem Weg zu gehen. Karin und Walter haben sich jetzt im Rahmen einer Partnertherapie auf den langen Weg gemacht, wieder Respekt voreinander zu bekommen und zu lernen, sich im täglichen Leben gegenseitig Aufmerksamkeit und Besorgnis zu schenken.</p>
<p>Was wäre in der Ehe der beiden wahrscheinlich anders gelaufen, hätte jeder von ihnen von Anfang an die Bedürfnisse des anderen stärker im Auge gehabt?</p>
<ul>
<li>Karin und Walter hätten mehr miteinander über ihre Wünsche und Ängste gesprochen. Karin hätte das Ausmaß der Belastung von Walter gekannt und Walter wäre bewußt gewesen, wie einsam, abgeschnitten und isoliert sich Karin fühlt. Nur wenn man weiß, wie es dem Partner geht und dessen Bedürfnisse ernstnimmt, kann man nach Lösungen für Probleme suchen. Karin könnte z.B. früher als geplant wieder berufstätig werden. Vielleicht wäre ihre Firma sogar mit einer Teilzeitlösung einverstanden. Dadurch hätte sie wieder Kontakt mit den Kollegen, Felix wäre nur ein paar Stunden bei einer Tagesmutter oder in einer Krippe und Walter wäre von der finanziellen Verantwortung entlastet. Mit Karins Arbeit als Rückhalt hätte er vielleicht weniger Angst vor einer Kündigung und könnte auf einige Überstunden verzichten.</li>
<li>Viele Frauen sind wie Karin nicht zufrieden mit der Einsamkeit und Isolation in den ersten Kinderbetreuungsjahren (gilt natürlich auch für Männer, die ihren Beruf zugunsten der Kinderbetreuung aufgeben), wollen aber trotzdem nicht in den Beruf zurückkehren. In einem solchen Fall gibt es auch andere Lösungen: Müttergruppen, Berufsfortbildungskurse, Sportvereine oder eine Tätigkeit als Tagesmutter&#8230; . Wichtig ist, sich selbst nicht nur in der Mutterrolle zu sehen, sondern als Mensch mit über die Kinderbetreuung hinausgehenden Wünschen und Interessen, die erfüllt werden müssen. </li>
<li>Männern scheint oft nicht klar zu sein, wie ermüdend und auslaugend ein Tag allein zu Hause mit einem kleinen Kind sein kann. Ihnen sei gesagt, daß vorgeblich scherzhafte Bemerkungen über das bequeme Hausfrauenleben auf viele Frauen recht verletzend wirken. Wer an einer guten Ehe und an einer engen Beziehung zum Kind interessiert ist, der sollte soviel wie möglich die Partnerin entlasten und sich trotz des eigenen anstrengenden Arbeitstages um den Nachwuchs kümmern &#8211; nicht nur in den ersten Monaten, sondern auch noch nach Jahren, wenn die erste Begeisterung über die neue Vaterrolle schon nachgelassen hat.</li>
<li>Fragen der Kindererziehung sind ein häufiges Streitthema zwischen <a href="http://www.psychohelp.at/tags/eltern" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Eltern">Eltern</a> und grundsätzlich unterschiedliche Erziehungsvorstellungen und -ziele führen nicht selten zu einer Scheidung. Partner, die <a href="http://www.psychohelp.at/tags/eltern" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Eltern">Eltern</a> werden wollen, sollten daher schon im vorhinein über ihre Erziehungsvorstellungen und über ihre eigene Kindheit sprechen. Als <a href="http://www.psychohelp.at/tags/eltern" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Eltern">Eltern</a> wiederholen wir häufig das Verhalten, daß wir bei unseren eigenen <a href="http://www.psychohelp.at/tags/eltern" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Eltern">Eltern</a> erlebt haben. Wer sich im vorhinein über mögliche Konfliktpunkte im klaren ist, kann dann in der Erziehungspraxis besser damit umgehen. Es ist nun einmal ein Unterschied, ob man mit seinem Partner nur die eigenen gemeinsamen Bedürfnisse erfüllen will oder ob man als Elternpaar zusammenarbeiten muß.</li>
<li>Beziehungspartner sollten sich darüber bewußt werden, was vor der Geburt des Kindes die wesentliche Basis für ihre Beziehung war. Es ist wichtig, diese Basis auch nach der Geburt zu pflegen. Bei manchen Paaren mag es ein Hobby sein, sportliche Aktivitäten, gemeinsame Interessen oder wie bei Walter und Karin Lust am Reisen und häufige Zusammentreffen mit Freunden. Bei aller Liebe für das Baby ist es ganz wichtig, daß sich Partner nicht nur als Eltern betrachten, sondern auch als Partner füreinander. Männer klagen oft darüber, daß für ihre Frau nur noch das Baby zählt. Wer vor der Geburt des Babys seine Freizeit mit Bergsteigen oder Segeln verbrachte, sollte darauf in Zukunft nicht völlig verzichten. Am Anfang könnte die Lösung lauten, sich wechselseitig hin und wieder ein elternfreies Wochenende bzw. wenigstens ein paar Stunden Freizeit zu geben. Sobald die Kinder alt genug sind, um einmal ein Wochenende allein mit Oma und Opa oder anderen Familienangehörigen bzw. Freunden zu verbringen- oder wenigstens einen Abend mit einem Babysitter- sollten Paare diese Möglichkeit auch nutzen, um wieder einmal etwas allein als Partner zu unternehmen.</li>
</ul>
<p>Kinder verändern die Wünsche und Bedürfnisse, die Partner an einander haben. Es ist keine leichte Aufgabe, diese Veränderungen bei all dem Alltagstrubel und Verpflichtungen im Augen zu behalten und darauf einzugehen. Doch hier liegt der Schlüssel für eine glückliche Ehe mit/trotz Kindern.</p>
<div class="addthis_default_style addthis_" addthis:url='http://www.psychohelp.at/2001/07/06/praxis_eheberatung.html' addthis:title='Aus der Beratungspraxis: Wie Kinder eine Ehe verändern&#8230;.. ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Scheidungsfolgen für Kinder: Manchmal gilt Besser ein Ende mit Schrecken&#8230;.</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2001 21:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christiane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheidung]]></category>
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		<category><![CDATA[Trennung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob eine Scheidung der Eltern negative Folgen für die Kinder hat, hängt von der Art der Eheführung ab: Bei lautstark ausgetragenen Konflikten kann die Trennung für die Kinder Erleichterung bedeuten, stritten die Eltern wenig kann die Scheidung ein Schock sein. Ein Bericht von Mag. Christiane Turnheim<div class="addthis_default_style addthis_" addthis:url='http://www.psychohelp.at/2001/03/06/scheidungsfolgen_kinder.html' addthis:title='Scheidungsfolgen für Kinder: Manchmal gilt Besser ein Ende mit Schrecken&#8230;. ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Konsequenzen einer <a href="http://www.psychohelp.at/tags/scheidung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Scheidung">Scheidung</a> für die <a href="http://www.psychohelp.at/tags/kinder" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kinder">Kinder</a> des Paares stehen schon fest, bevor die <a href="http://www.psychohelp.at/tags/ehe" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ehe">Ehe</a> tatsächlich endet. Das ist zumindest das Ergebnis einer Langzeitstudie, die in jetzt im US- &#8216;Journal of Marriage and the Family&#8217; veröffentlicht wurde. Demnach erleben <a href="http://www.psychohelp.at/tags/kinder" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kinder">Kinder</a> von lautstark streitenden Paaren die Scheidung der <a href="http://www.psychohelp.at/tags/eltern" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Eltern">Eltern</a> oft sogar als Erleichterung und leiden erheblich seltener unter <a href="http://www.psychohelp.at/tags/langzeitfolgen" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Langzeitfolgen">Langzeitfolgen</a> wie Angst, Depression und Schwierigkeiten mit eigenen Partnerschaften. Bei Paaren, die sich mehr oder weniger friedlich auseinanderleben und deshalb eine Scheidung anstreben leiden die Kinder am stärksten: Die Scheidung ist ein <a href="http://www.psychohelp.at/tags/schock" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Schock">Schock</a>, der sie psychisch aus der Bahn wirft. Diese Kinder erleben häufig das Gefühl des Kontrollverlustes und daraus resultierend Angst und Depression.</p>
<p>Die Soziologen Alan Booth und Paul Amato von der Pennsylvania State Universität interviewten für diese <a href="http://www.psychohelp.at/tags/studie" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studie">Studie</a> mehr als 2000 verheiratete Paare. Die ersten Inverwies fanden 1983 statt und die Paare wurden alle fünf Jahre erneut kontaktiert. An den letzten Interviews nahmen dann auch rund 700 in der Zwischenzeit erwachsene Kinder der Paare teil. Sie wurden in bezug auf psychisches Wohlergehen, Zahl und Qualität von Freundschaften und der Qualität der eigenen Partnerschaft untersucht.</p>
<p>Das Ergebnis: Die Söhne und Töchter mit den größten Angst- und Depressionsproblemen konnten in zwei Gruppen unterteilt werden. Sie hatten entweder Eltern, die sich ohne vorherige intensive Streitphase und daher für die Kinder überraschend scheiden ließen oder Eltern, die trotz erheblicher Probleme und lautstarken Auseinandersetzungen zusammengeblieben sind. Die Nachkommen von Scheidungspaaren, die vorher viel gestritten hatten, erlebten dagegen die <a href="http://www.psychohelp.at/tags/trennung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Trennung">Trennung</a> ihrer Eltern eher als willkommenes <a href="http://www.psychohelp.at/tags/ende" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ende">Ende</a> einer unerträglichen und stressreichen Lebenssituation. Durch das Miterleben der Konflikte ihrer Eltern tendierten sie weniger dazu, sich selbst Schuld an der Scheidung zu geben.</p>
<p>Die Soziologen schätzen, daß ungefähr die Hälfte aller Scheidungen Paare betreffen, die ohne lange Streitereien auseinandergehen. Diese Paare haben im Vergleich zu Paaren, die trotz Problemen zusammenbleiben, weniger starke Bindungen in Form eines dichten Freundeskreises oder religiöser Zugehörigkeit. Sie waren ausserden seltener selbst Scheidungskinder. &#8216;Vielleicht können sie deshalb die Folgen einer Scheidung für ihre Kinder nicht im vollen Ausmaß einschätzen&#8217; sagt Soziologe Alan Booth und meint weiter, ironischerweise würden gerade die Scheidungen den Kindern den grössten Schaden zufügen, die bei Paaren mit eigentlich großer Chance auf Versöhnung auftreten.</p>
<p>Aus dieser Forschungsarbeit lassen sich also zwei Schlussfolgerungen für Paare in Beziehungskrisen ableiten:</p>
<p>Paare, die es nicht mehr schaffen Konflikte mit dem Partner im zivilisierten Ton auszusprechen sondern statt dessen immer wieder vor den Kindern lautstarke Auseinandersetzungen führen können ihren Kindern psychischen Schaden zufügen. Diese Paare sollten daher entweder so rasch wie möglich eine Eheberatung in Anspruch nehmen oder im schlimmsten Fall sogar eine Scheidung ins Auge fassen.</p>
<p>Paare, die dagegen noch miteinander reden können, aber trotzdem vielleicht das Gefühl haben, die Konflikte sind zu gross oder sie hätten sich einfach auseinandergelebt, sollten sich dagegen eine Scheidung doppelt gründlich überlegen und zunächst alles unternehmen, um die Beziehung zu verbessern. Falls eine Scheidung unvermeidbar erscheint, sollten diese Paare ein besonderes Augenmerk auf die Kinder legen: Die Kinder müssen langsam auf die bevorstehende Trennung der Eltern vorbereitet werden und sie sollten von den Eltern ausführlich über die Trennungsgründe aufgeklärt werden, damit sie die Entscheidung ihrer Eltern verstehen und sich nicht selbst Schuld geben.</p>
<p>Quelle: Health News Online, 15. 2. 2001: <a href="http://www.healthnewsdigest.com/news/hlth_divorce-22.html" target="_blank">www.healthnewsdigest.com</a></p>
<div class="addthis_default_style addthis_" addthis:url='http://www.psychohelp.at/2001/03/06/scheidungsfolgen_kinder.html' addthis:title='Scheidungsfolgen für Kinder: Manchmal gilt Besser ein Ende mit Schrecken&#8230;. ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Scheidung: Ein Baby und das verflixte 7. Jahr&#8230;.</title>
		<link>http://www.psychohelp.at/2000/11/06/kinder_und_ehe.html</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Nov 2000 20:59:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christiane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Baby]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Ehen scheitern bereits innerhalb der ersten sieben Jahre. Ist die Geburt von Kindern daran schuld und was macht eine glückliche Ehe aus? Das hat eine neue US-Studie untersucht.<div class="addthis_default_style addthis_" addthis:url='http://www.psychohelp.at/2000/11/06/kinder_und_ehe.html' addthis:title='Scheidung: Ein Baby und das verflixte 7. Jahr&#8230;. ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Innerhalb der ersten 7 Ehejahre scheitert in den USA die Hälfte aller Ehen. Eine oft geäußerte Hypothese ist, daß viele Ehepartner mit den Veränderungen in ihrer Beziehung nach der Geburt von Kindern nicht fertig werden. Eine Forschergruppe der Universität in Seattle im US-Bundesstaat Washington hat über mehrere Jahre hinweg die Auswirkungen der Geburt eines Babys auf die Qualität der <a href="http://www.psychohelp.at/tags/ehe" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ehe">Ehe</a> von jungverheirateten Paaren untersucht und die Ergebnisse dieser Forschungsarbeit nun veröffentlicht.</p>
<p>Zwei Drittel der an der Untersuchung teilnehmenden Elternpaare zeigten sich unmittelbar nach der Geburt des ersten Babys mit der Qualität ihrer Ehe zufriedener als kinderlose Paare. Relativ bald danach sank die Zufriedenheit dieser Paare aber deutlich ab und blieb unter dem Niveau der Zufriedenheit der kinderlosen Paare. Die <a href="http://www.psychohelp.at/tags/studie" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studie">Studie</a> zeigte weiters, daß die Anzahl von positiven Gesprächen zwischen den Partnern bei den jungen <a href="http://www.psychohelp.at/tags/eltern" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Eltern">Eltern</a> abnahm während es häufiger zu Konflikten kam. Eine Ursache für diese Entwicklung orteten die Forscher in der Isolation von Mutter und Kind in den eigenen vier Wänden, wodurch die junge Mutter von Freunden und ehemaligen Arbeitskollegen abgeschnitten wird und einen großen Teil ihres sozialen Unterstützungsnetzes verliert. Das belastet das psychische Wohlgefühl vieler junger Mütter und kann bei einigen sogar eine Depression auslösen.</p>
<p>An der sechs Jahre dauernden Untersuchung nahmen insgesamt 82 Paare teil. 43 davon wurden in dem Zeitraum Eltern, 39 blieben kinderlos. Obwohl die kinderlosen Paare keine Veränderung ihrer Zufriedenheit mit der Ehe berichtet hatten, liessen sich 17 Paare scheiden. Bei den 43 Elternpaaren kam es trotz der großen Anzahl von Paaren mit gestiegener Unzufriedenheit zu keiner <a href="http://www.psychohelp.at/tags/scheidung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Scheidung">Scheidung</a>.</p>
<p>Die Forschergruppe um Prof. John Gottman beurteilte zu Beginn der Studie die 82 jungverheirateten Paare anhand ihres Beziehungsstils und versuchte mehrere Kriterien zu messen, wie Ausmaß der Zuneigung füreinander, die Intensität der gegenseitigen Teilnahme am Alltagsleben des Partners, Gebrauch von &#8220;uns&#8221; und &#8220;wir&#8221; in der Sprache und so weiter. Das Ziel war, herauszufinden, welche dieser Kriterien am besten die Stabilität einer Ehe vorhersagen kann. Die besten Vorhersagefaktoren für das Gelingen einer Ehe sind laut dieser Studie die Zuneigung zum Partner/ zur Partnerin, die Besorgnis und die Aufmerksamkeit für ihn/sie im täglichen Leben und die optimistische Einstellung Probleme gemeinsam lösen zu können.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.psycport.com/" target="_blank">www.psycport.com</a>, 16.11.2000 (das ist ein tagesaktuelles psychologisches Nachrichtenmedium und Artikel sind daher nur eine begrenzte Zeit zugänglich) und <a href="http://www.gottman.com/" target="_blank">www.gottman.com</a></p>
<div class="addthis_default_style addthis_" addthis:url='http://www.psychohelp.at/2000/11/06/kinder_und_ehe.html' addthis:title='Scheidung: Ein Baby und das verflixte 7. Jahr&#8230;. ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Studie untersucht Langzeitfolgen der Scheidung der Eltern für Kinder</title>
		<link>http://www.psychohelp.at/2000/09/06/langzeitfolgen_scheidung.html</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Sep 2000 20:48:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christiane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Alt ist: Etwa jede dritte Ehe in Deutschland oder Österreich endet irgendwann vor dem Scheidungsrichter, in den Ballungsgebieten der Städte sogar fast jede zweite Ehe. Neu ist: Das Ergebnis einer Studie über die Langzeit-Konsequenzen einer Scheidung für Kinder.<div class="addthis_default_style addthis_" addthis:url='http://www.psychohelp.at/2000/09/06/langzeitfolgen_scheidung.html' addthis:title='Studie untersucht Langzeitfolgen der Scheidung der Eltern für Kinder ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Etwa jede dritte <a href="http://www.psychohelp.at/tags/ehe" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ehe">Ehe</a> in <a href="http://www.psychohelp.at/tags/deutschland" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Deutschland">Deutschland</a> oder <a href="http://www.psychohelp.at/tags/osterreich" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> endet irgendwann vor dem Scheidungsrichter, in den Ballungsgebieten der Städte sogar fast jede zweite <a href="http://www.psychohelp.at/tags/ehe" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ehe">Ehe</a>. 1997 wurden ca. 188 000 Ehen in Deutschland und 18.000 Ehen in Österreich geschieden. Besonders Leidtragende sind <a href="http://www.psychohelp.at/tags/kinder" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kinder">Kinder</a>: Fast 150.000 <a href="http://www.psychohelp.at/tags/kinder" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kinder">Kinder</a> in Deutschland und 16.500 <a href="http://www.psychohelp.at/tags/kinder" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kinder">Kinder</a> in Österreich wurden 1997 zu Scheidungswaisen &#8211; viele davon hilflos gefangen zwischen streitenden Müttern und Vätern und mit ihrer Angst, Wut und Schuldgefühlen alleingelassen. Eine traurige Statistik, aber keine neue. Neu ist jetzt das Ergebnis einer <a href="http://www.psychohelp.at/tags/studie" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studie">Studie</a> über die Langzeit-Konsequenzen einer <a href="http://www.psychohelp.at/tags/scheidung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Scheidung">Scheidung</a> für Kinder. Die <a href="http://www.psychohelp.at/tags/psychologin" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Psychologin">Psychologin</a> Judith Wallerstein aus Marounty, Kalifornien verfolgte 25 Jahre lang das Leben von 93 Kindern aus zerbrochenen Ehen. Dabei stellte sich heraus, daß die <a href="http://www.psychohelp.at/tags/scheidung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Scheidung">Scheidung</a> der <a href="http://www.psychohelp.at/tags/eltern" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Eltern">Eltern</a> großen Einfluß auf das spätere Liebesleben der Kinder hat &#8211; allerdings nicht in dem S daß diese nun vielleicht Angst gehabt hätten, eine Ehe einzugehen. Ganz im Gegenteil. Die Hälfte der beobachteten Scheidungswaisen heiratete bereits vor dem 25. Lebensjahr- aber: 60 Prozent dieser Ehen landete über kurz oder lang wieder vor dem Scheidungsrichter.</p>
<p>Judith Wallerstein wählte für ihre Studie 93 Kinder aus finanziell gutgestellten Familien, deren Eltern sich scheiden ließen. Diese Gruppe verglich sich mit 44 Kindern aus sozial ähnlichen Familienverhältnissen, deren Eltern aber zusammenblieben. Die Ergebnisse ihrer 25-Jahr Studie hat sie nun in Buchform veröffentlicht ( &#8221;The unexpected legacy of divorce: A 25-year landmark study&#8221;, Judith Wallerstein und Ko-Autorinnen Julia Lewis und Sandra Blakeslee, Verlag: Hyperion; ISBN: 0786863943):</p>
<p>Demnach hatten 25 % der Scheidungswaisen noch vor ihrem 14. Geburtstag Kontakt mit Alkohol und Drogen, in der Gruppe der Vergleichskinder waren es nur 9 %. Die Hälfte der Scheidungskinder heiratete früh, in der Vergleichsgruppe nur 11 %. Und 60 % der Frühehen von Scheidungskindern zerbrach bis zum Abschluß der Studie wieder, in der Vergleichsgruppe nur 25 %.</p>
<p>Die Psychologin interpretiert diese Ergebnisse als Beweis dafür, daß eine Scheidung nicht nur unmittelbare Folgen für die Kinder wie Angst und Schuldgefühle hat, sondern deren Leben langfristig beeinflußt. Wallerstein meint, von allen großen Familienkrisen, die ein Kind betreffen kann, wie z.B. Tod eines Elternteils oder Drogen- bzw. Alkoholmißbrauch bei den Eltern hätten keine einen so großen schädlichen Einfluß auf das spätere Leben der Kinder wie eine Scheidung.</p>
<p>Diese Ansicht wird von Mavis Hetherington, Professorin an der Universität von Virginia kritisiert. Hetherington sagt, daß andere Forschungsergebnisse gezeigt hätten, daß nur 25 Prozent der Scheidungsweisen Langzeitprobleme mit Beziehungen haben, die restlichen 75 Prozent aber nicht mehr oder weniger Probleme hätten als andere Menschen auch.</p>
<p>Quelle: American Psychological Association (<a href="http://www.apa.org/" target="_blank">www.apa.org</a>), statistisches Material: Bundesamt f. Statistik Deutschland, Zeitschrift &#8221;Dialog&#8221;, Vindobona Verlag</p>
<div class="addthis_default_style addthis_" addthis:url='http://www.psychohelp.at/2000/09/06/langzeitfolgen_scheidung.html' addthis:title='Studie untersucht Langzeitfolgen der Scheidung der Eltern für Kinder ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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