Feiertage: Zuviel essen muss nicht sein

steht vor der Tür und damit mit üppigem Essen und kalorienreichen alkoholischen Getränken. Denken sie schon mit Grausen daran? Da hat man sich mit aller Mühe 2 Kilo hinuntergehungert und nun ist der Erfolg durch die bevorstehenden Schlemmereien gefährdet?

Nun – US-Psychologen behaupten, dass die ganze Rederei über Feiertagskilos nur Legende sei. Die meisten Menschen haben Kontrolle über ihr Essverhalten – zumindest falls sie es darauf anlegen.

Die Psychologen untersuchten das Essverhalten von 65 Menschen während der Thanksgiving- Ende November. Thanksgiving geht zurück auf die ersten Siedler, die im 17. Jahrhundert mit der nach Amerika gekommen sind und ist eine Art . Zu Thanksgiving treffen sich in den USA traditionellerweise alle Mitglieder einer Familie zu stundenlangen . Auf den Tisch kommen – selbst in kleinen Familien – ein ganzer Truthahn, Kürbisgemüse, Süßkartoffeln und danach jede Menge Kuchen.Die ideale Vorraussetzung also um sich ein paar zusätzliche Pfunde aufzufuttern. Dem war aber nicht so. Die Forscher fanden heraus, dass jeder, der weniger essen wollte, das auch tat: Korpulente Teilnehmer der Studie assen weniger als ihre relativ schlanken Kollegen, assen weniger als und die gewöhnlich auf ihr Gewicht streng achten assen sogar weniger als an normalen Tagen.

Mit einem Satz: Die ist demnach nur eine Frage von Willensstärke.

Quelle: www.psycport.com, 10. Dezember 2001




Was tun gegen den Weihnachts- „Blues“?

sollte ein Fest der Freude und des Friedens sein. Dennoch – für viele Menschen bedeutet , Müdigkeit, , Enttäuschung und/oder Einsamkeit. In den USA nennt man diese Mischung aus Stress und Traurigkeit den . Psychologen meinen, dass heuer in den USA aufgrund der Anschläge in New York und Washington, dem Krieg und der und hoher mehr Menschen als sonst darunter leiden werden. Die angespannte Wirtschaftssituation und die bevorstehende Euro-Einführung macht aber sicher auch vielen Europäern zu schaffen. Nur weil jetzt Weihnachten ist wird man nicht plötzlich glücklich sagt Dr. Doug Jacobs von der Harvard Universität in Cambridge, Massachusetts.

Leider sind es oft gerade die Menschen, die wir am meisten lieben, die am meisten zum Aufkommen einer Weihnachts-Melancholie beitragen – die Familie. Weihnachten heißt schließlich Familientreffen. Viele verbinden damit Bilder von vereint beim sitzen, Weihnachtslieder singen, Punsch trinken und so weiter. Die Realität sieht dann oft anders aus: Die Gastgeberfamilie verbringt den Tag hektisch mit kochen und putzen, damit alles perfekt ist. Wenn die ersten Gäste eintreffen, sind die Gastgeber bereits erschöpft. Einige Familienmitglieder kommen dann oft zu spät, die pünktlichen Verwandten stopfen sich mit den hors d’oeuvres voll um den Hunger zu dämpfen und in der Küche verkocht das . Im Trubel gerät dann die Bescherung nicht so besinnlich wie erhofft, nach einiger Zeit beginnen die Kinder zu streiten und die ersten Verwandten brechen schon vor der Nachspeise auf.

Möglicherweise ist diese Schilderung überzeichnet, aber viele Menschen empfinden nach einer solchen Familienfeier ein Gefühl unbestimmter Traurigkeit und Leere. Eine Ursache dafür ist, dass große Familientreffen heutzutage nur mehr selten stattfinden und wenn dann einmal alle Verwandten zusammenkommen besteht ein größerer Druck das alles perfekt wird. Aus der Erkenntnis, dass die Realität nicht hält was die sich erhofft hat resultieren dann Gefühle von Enttäuschung und Entfremdung, die traurig stimmen.

Was kann man nun gegen diesen “Weihnachts-Blues” tun, falls man in diese traurige Stimmung gekommen ist? Das wichtigste: Gestehen Sie sich Ihre Gefühle ein. Verleugnung oder Verdrängung machen die Situation nur schlimmer. Wenn möglich, suchen sie emotionelle Unterstützung und Trost bei ihrem Partner/ ihrer Partnerin oder bei einem/ einer guten Freund/ Freundin. Tun Sie außerdem Dinge, die Ihnen normalerweise Spaß machen und Ihnen über kleine Krisen hinweghelfen können – z.B. Musik hören, ins Kino gehen, ein Theaterbesuch… irgendeine Aktivität, die sie zwingt hinaus zu gehen und sich nicht in der Wohnung zu verkriechen.

Im Ernstfall – falls Sie jetzt schon schlaflose Nächte wegen bevorstehender Familientreffen und damit einhergehenden unausweichlichen Spannungen haben – ziehen sie in Erwägung einfach daheim zu bleiben. In Situationen, in denen die Erfüllung von sozialen Verpflichtungen an psychische Selbst-Zerstörung grenzt ist es durchaus eine gesunde Entscheidung das eigene Wohlbefinden voranzustellen.

Möchten Sie mehr über das Thema Weihnachtsstress lesen? Tipps gegen den Feiertagsstress

Quelle: www.abcnews.com, 14. Dezember 2001




Festessen zu Weihnachten: Schlankbleiben trotz Schlemmereien

Weihnachtskekse, Punsch, Lachs und jede Menge kalorienreiche Naschereien machen es nahezu unmöglich über die zu kommen ohne ein paar Extrapfunde zuzulegen. Auf der anderen Seite: Es ist und dem psychische Wohlbefinden vieler Menschen tut es gut, hin und wieder zu genießen und nicht immer nur an die zu denken. Wie so oft im Leben gilt auch hier der Grundsatz: Es ist wichtig, die richtige Balance zu finden.

Wer sich vornimmt auch über die Feiertage nur “richtig” zu essen und keine Diätsünden zu begehen läuft Gefahr letzten Endes mit diesem Plan zu scheitern und mit Schuldgefühlen und Selbstvorwürfen ins neue Jahr zu gehen. Daher hier ein paar , wie Sie weihnachtliche genießen können, ohne dabei allzu viel Pfunde zuzunehmen:

  • Vor allem – essen sie kleine Portionen. Kosten sie ruhig von allem was Sie besonders lockt, aber überladen sie nicht den Teller.
  • Gönnen Sie sich ruhig ohne Schuldgefühl Spezialitäten, die es nur zu Weihnachten gibt. Lassen sie dafür aber Speisen, die sie das ganze Jahr über essen können links liegen.
  • Vorsicht bei alkoholischen Getränken! Das gilt nicht nur für Autofahrer. Mit alkoholischen Getränken nehmen Sie schnell eine ganze Menge Kalorien zu sich. Außerdem fördern die Getränke eher den Appetit und schwächen Ihre den fettreichen Erdnüssen und Chips zu widerstehen.
  • Essen Sie einen kalorienarmen und gesunden Snack wie Joghurt oder eine Banane, bevor sie zu einer Weihnachtsparty gehen. Gehen Sie auf keinen Fall mit großem Hunger zu der .
  • Während der Party bleiben sie nicht beim Buffet stehen. Die Gefahr unentwegt zu naschen ist zu groß. Füllen Sie sich lieber einen Teller und essen Sie in Ruhe in einem anderen Raum. Dann werden Sie eher das Gefühl haben eine vollständige Mahlzeit gegessen zu haben.
  • Planen Sie etwas sportliche Betätigung in Ihren Feiertagesablauf ein. Skifahren, schwimmen gehen oder ein ausgiebiger Spaziergang sind wertvolle Unterstützungen um sein Gewicht zu halten.
  • Planen Sie zwischen Weihnachten und ein oder zwei Diättage ein.
  • Und schließlich: Vorsicht vor der Einstellung “Weihnachten ist nur einmal im Jahr – da werde ich einmal ein paar Tage überhaupt nicht aufpassen”. So verlockend es wäre einmal ungehemmt zu futtern, der Preis ist dann wahrscheinlich eine ziemlich lange Diätphase um wieder das alte Gewicht zu bekommen.



Tipps gegen den Feiertagsstress

Graust Ihnen schon vor dem Wochenendeinkauf? Vor den endlosen Warteschlangen an den Kassen, den überfüllten Parkplätzen und der überall spürbaren aggressiven Hektik?

Graust Ihnen vielleicht auch schon vor den bevorstehenden Verwandtenbesuchen, den üppigen Mahlzeiten oder der erzwungen Familiengemeinsamkeit?

Und graust Ihnen schon vor dem Weihnachtsputz und vor der unvermeidlichen strikten nach , um die aufgefutterten Pfunde wieder loszuwerden?

Nun, warum machen Sie es sich so schwer? Weil Sie noch romantische Erinnerungen an das wundervolle Weihnachtsfest Ihrer Kindheit haben? An den funkelnden Schein von Kerzen und Kekseduft? Oder weil Sie genau diese Erinnerungen nicht haben, nun aber alle Welt von Ihnen erwartet, dass Sie in die allgemeine hektische Suche nach dem perfekten Weihnachtsfest mit all den alten Traditionen miteinstimmen?

Mein 1. Tipp lautet:

Machen Sie sich frei von diesen überzogenen Ansprüchen. Das perfekte Weihnachten (Hanukkah, Eid-Al-Fitr oder Kwanzaa) gibt es nicht. Akzeptieren Sie, dass auch Ihr Fest nicht perfekt sein wird.

Die sind dazu dar, gemeinsam zelebriert zu werden. Sie sollen daher keine Theatervorstellung bieten. Tief im Inneren erwarten viele Menschen aber, dass die Fantasie von Glück und perfekter Familie zu Weihnachten Realität wird. Trifft das nicht ein, sind sie enttäuscht und haben das Gefühl, versagt zu haben.

Geben Sie diese Fantasie auf, schrauben Sie Ihre Erwartungen zurück und geniessen Sie die Feiertage wie sie sind.

2. Tipp:

Machen Sie sich keinen zusätzlichen , in dem sie versuchen, soviel von den überlieferten Tradtionen wie möglich für Ihre Familie zu übernehmen.

Denken sie daran: Wie Sie die Feiertage feiern ist ihre persönliche Entscheidung. Sie sind nicht ihre Mutter/Vater und müssen nun genau die gleichen Aufwendungen treiben. Schaffen Sie sich eine eigene Familientradition, die dem Rhythmus Ihrer Familie angemessen ist. Sind beide Partner berufstätig, dann ist es um so wichtiger, dass Sie die Zahl der Familientraditionen beschränken. Es müssen nicht unbedingt selbstgebackene Kekse sein. Es gibt auch weniger zeitaufwendige Traditionen, wie das gemeinsame Singen von Liedern oder das Vorlesen einer Geschichte. Sofern sie religiös sind, dann besuchen Sie vielleicht eine religiöse Veranstaltung, um sich einzustimmen, bevor das eigentliche Familienfest beginnt.

3. Tipp:

Verzichten Sie auf den ausgiebigen Weihnachtsputz- selbst wenn penible Verwandte zu Besuch kommen.

Vereinbaren Sie Familien-Putzstunden. Alle helfen mit und die Putzzeit wird begrenzt. Beginnen Sie mit dem wichtigsten zuerst und hören Sie auf, wenn die vereinbarte Zeit um ist. Was dann nicht getan ist, ist eben nicht getan.

4. Tipp:

Verzichten Sie auf opulente Weihnachtsschlemmereien, die stundenlange Vorbereitungen erfordern. Auch wenn die Magazine noch so voll sind mit grossartigen Kochideen und Tischdekorationen, pfeifen Sie darauf und tun Sie sich lieber selbst etwas Gutes. Deshalb muss man noch lange nicht bei Pizza oder Würstchen bleiben. Kaufen Sie ruhig etwas Besonderes ein, aber eben etwas, was schnell angerichtet ist.: Fertige Feinschmeckerhäppchen aus der Tiefkühltruhe als Vorspeise und exotisches Obst sind durchaus würdiger Ersatz für Suppe und Weihnachtspudding.

5. Tipp:

Wenn Ihnen die vielen Verwandtenbesuche zu Weihnachten – ob als Besucher oder als Gastgeber – zuviel sind, dann trauen Sie sich, abzusagen.

In manchen Familien gibt es zu den Feiertagen riesige Familientreffen, in anderen müssen die Jungfamilien oft hunderte Kilometer reisen, um die Elternhäuser beider Partner zu besuchen und mit Schwager und Schwägerinnen zusammenzutreffen. Von Ruhe und Besinnlichkeit kann da keine Rede sein. Machen Sie sich frei von diesem Druck. Vereinbaren Sie einen anderen Termin für das Familientreffen oder laden Sie beide Großelternpaare für einen gemeinsamen Nachmittag zu sich ein. Falls Sie zu einem grossen Familientreffen gehen, dass an und für sich ganz angenehm wäre, wäre da nicht Onkel Soundso oder Tante X , dann überlegen Sie sich von vornherein Strategien, wie Sie diesem ungeliebten Verwandten entkommen. Konzentrieren Sie sich auf den angenehmen Teil der Verwandtschaft und machen Sie sich vielleicht mit ihrem Partner gegenseitige Rettungshilfe aus, falls Sie doch einmal in die Fänge des jeweiligen Verwandten kommen.

6. Tipp:

Besprechen Sie den Ablauf der Feiertage im vorhinein mit der ganzen Familie.

Überlegen Sie gemeinsame Aktivitäten, von Eislaufen bis Kinobesuch. Machen Sie aber kein zu dichtes Programm, sondern denken Sie auch an Entspannungszeiten.

7. Tipp:

Erzwingen Sie nicht das totale Familien-Zusammensein. Gestehen Sie den einzelnen Familienmitgliedern ihre Freiräume zu. Das gilt besonders für Familien mit Teenagern.

Zu Weihnachten brechen deshalb oft in Familien Konflikte aus, weil der Anspruch besteht, dass alle die gesamte Zeit gemeinsam verbringen müssen. Dann stellt sich aber plötzlich heraus, dass man sich gar nicht mehr soviel zu sagen hat oder die das ganze Jahr über bestehenden Meinungsveschiedenheiten über die Frisur oder die Musik des Nachwuchses eskalieren in einen lauten Streit. Lassen Sie es gar nicht soweit kommen. Wenn Sie den Familienplan über den Ablauf der Feiertage machen, respektieren Sie die Wünsche der einzelnen Familienmitglieder nach eigenen Unternehmungen mit Freunden. Zu einem friedvollen Familienleben gehört die Kunst Kompromisse zu machen. Diese Kunst ist zu den Feiertagen besonders gefordert: Vereinbaren Sie eine gemeinsame Aktivität pro Tag – und das kann dann das gemeinsame späte Frühstück sein – und lassen Sie ansonsten den Nachwuchs ziehen oder öffnen Sie Ihr Haus für eine Teenager-Weihnachtsparty.

Und zum Abschluss noch ein ”weises Wort” von David Niven, Autor des Buches ”The 100 simple Secrets of Happy People” (Die 100 einfachen Geheimnisse von glücklichen Menschen”):

”Freude beginnt im Inneren. Die Glückforschung zeigt, dass nicht das, was dir passiert dich glücklich oder unglücklich macht, sondern die Einstellung zu den Ereignissen. Ob du dich auf das konzentrierst, was während der Feiertage klappt und schön ist oder ob du dich auf die Dinge konzentrierst, die nicht funktionieren.”




Alle Jahre wieder….Was lege ich meinem Kind unter den Christbaum?

naht und es stellt sich die alljährliche Frage: Welches soll heuer unter dem liegen? Was aus diesem Überangebot in der Vorweihnachtszeit ist wirklich geeignet?

Nun, einen Anhaltspunkt liefert die Frage, die sich jeder Einkäufer von Spielzeug stellen kann: Zu welcher Art von Aktivität führt dieses Spielzeug?

Ziemlich oft wird die Antwort lauten: Zu keiner guten. Man denke nur an die verschiedenen Arten von Star Wars Spielzeug. Was sollen die Kinder damit anfangen, außer diese Figuren, Raumschiffe und Schwerter für verschiedene Kampfspiele zu benutzen?

sollten bedenken: Durch das von solchem Spielzeug vermitteln sie dem die :„Das ist gut für Dich“. Wenn aber das Spielzeug gut ist, dann müssen auch die Aktivitäten gut sein, die zwangsläufig daraus resultieren, also auch die Gewalt. Das ist der 2. Teil der , über den sich die meisten wohl kaum allzuviel Gedanken machen.

Ein anderes Problem ist die zunehmende „“ des Spielzeugs: Bereits für Kleinkinder gibt es Spielzeug, wo sie nur auf einen Knopf drücken müssen und schon bewegt sich etwas oder es ertönt Musik. Aus der Sicht eines Kleinkindes handelt es sich dabei nur um einen magischen Trick. Das Kind lernt also nichts dabei, solches Spielzeug läßt keinen Raum für und . Das Kind kann nur einen Knopf drücken und immer wieder passiert dann dasgleiche. Irgendwann ist das langweilig und das teure Stück liegt unbeachtet im Eck.

Eine der frühesten Entwicklungsaufgaben für das Kind ist den Zusammenhang von Ursache und Wirkung zu lernen. Es schüttelt die Rassel und hört daraufhin ein Geräusch oder es stößt das Mobile an und alles bewegt sich. Elektronisches Spielzeug zeigen dem Kind nur, daß irgendetwas in dem Spielzeug passiert. Ein gutes Spielzeug eröffnet dem Kind dagegen Möglichkeiten, liefert Hinweise, wie die Welt funktioniert und es erweitert das Spiel anstatt ihm Grenzen zu setzen. Was ist aber nun gutes Spielzeug? Einige Empfehlungen (keine vollständige Liste):

Bis zum 1. Geburtstag: In diesem Alter benötigen Kinder vor allem jemanden, der mit ihnen spielt. Das Spielzeug sollte einfach sein: Rasseln, Mobiles, ein Kuscheltier.

12 bis 24 Monate: Die Kinder erkunden in diesem Alter den Zusammenhang von Ursache und Wirkung. Das Spielzeug sollte sie dabei unterstützen: Bausteine, Kugelbahnen, erste Formenspiele, ein Ball…

bis 5 : Das Spiel wird zielgerichteter, die Kinder beginnen ihre Alltagserfahrungen ins Spiel einzubauen und die Erwachsenenwelt nachzuahmen. Vorsicht beim Kauf von Werkbank oder Puppenküche: Das teuerste und neueste bunte Plastikmodell ist oft so überausgestattet, bis hin zum Plastikspiegelei, das es die Phantasie und Kreativität der Kinder letzten Endes nur wieder einengt. Weniger ist hier mehr. Das gilt auch für Lego, Knex und andere Bausteinsysteme: Ein Überangebot kann das Kind überfordern. (Einzige Ausnahme aus dieser Regel sind Zug-Bausysteme. Das Spiel wird schnell langweilig, wenn die Schienen nur für einen Kreis reichen). Weiteres gutes Spielzeug sind sogenannte Motorikschleifen (verschiedene Kugeln können auf einem labyrinthähnlichem Drahtgeflecht verschoben werden), Spiele wie Domino oder Bilderlotto, Arztkoffer (sehr wichtig, falls Ihr Kind häufiger zum Arzt muß), Materialien zum Sortieren oder Bilderlegen…

Eine Anmerkung noch zu Bausteinsystemen wie Lego oder Knex: Mädchen bekommen dieses Spielzeug immer noch seltener geschenkt als Jungen. Bausteine fördern aber das Konstruktionsdenken und das räumliche Vorstellungsvermögen. Die oft in Testreihen beobachteten schlechteren Leistungen von Mädchen im Bereich „räumliche Vorstellung“ sind unter Umständen auf die in dieser Hinsicht schlechtere Frühförderung zurückzuführen. Also, schenken Sie auch Ihrer Tochter Bausteine (und umgekehrt, auch Jungen spielen gern mit einer Puppenküche).

bis 10 Jahre: In diesem Alter haben die Kinder meist sehr genaue Wünsche und Vorstellungen und hartnäckige Verhandlungen mit den Eltern über Gameboys oder Star Wars Figuren stehen an. Vielleicht haben sie mit diesen Vorschlägen Erfolg: Sportausrüstung (z. B. für Judo, Fußball, Tennis…) plus Anmeldung in einem Verein, Mikroskop, Wissenschaftsbaukästen wie z. B. Kristalle herstellen, Tischfußball, Hobbyausrüstungen für Malen oder Laubsägearbeiten, Modellbausets für gemeinsame Stunden von Eltern und Kindern…

Grundsätzlich gilt: Kinder lernen durch ihr Spiel. Es ist daher wichtig, daß das Spielzeug eine große Bandbreite an Aktivitäten fördert. Daraus folgt: wenn Ihr Kind auch noch so sehr von einem bestimmten Bausystem oder von Autos oder Puppen begeistert ist, Sie sollten ihm trotzdem auch etwas anderes schenken.

Wenn Sie sich jetzt nicht sicher sind, ob Sie das richtige Spielzeug für Ihr Kind kaufen wollen, schreiben sie mir: <http://www.privatedaddy.com?q=WUNRV1d-2BQXJCNTtQa2J9FyhsaWsgFER3RnNJ_19>