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Happiness Forschung
- Kauf dir Happiness
- Lebensglück: Respekt, Freunde und Einkommen
- Negative Vorurteile über das Älterwerden verkürzen Lebenserwartung
Kauf dir Happiness
Kann man Glück kaufen, 2. Teil:
Du meinst das geht nicht? Man kann Glück nicht mit Geld erwerben? Nun, der Psychologe Ryan Howell von der San Francisco State University ist hier anderer Meinung: Nach Auswertung seiner Studie, an der 154 Leute im Alter von 19 bis 50 Jahren teilnahmen, ist er zur Ansicht gekommen, dass Glück doch käuflich erwerbbar ist – man muss sein Geld nur richtig einsetzen.
Laut der Studie darf man sein Geld eben nicht für materielle Dinge „verschwenden“. Wer ein paar extra Scheinchen übrig hat sollte stattdessen Erlebnisse und Erfahrungen kaufen: Kinokarte, Essen mit Freunden im Restaurant, Bowling, Theater, Ausborgen eines Segelbootes, Wochenendausflug oder Urlaub. Die meisten solcher Aktivitäten werden normalerweise zusammen mit anderen Leuten ausgeführt, was das menschliche Urbedürfnis nach sozialen Beziehungen befriedigt. Darüber hinaus berichteten die Teilnehmer an der Studie, dass sie sich durch die Aktivitäten und Erlebnisse lebendiger und gluecklicher fühlen und danach noch lange von den positiven Erinnerungen zehren würden.
Schlussfolgerung Howells: Wer anderen wirklich eine Freude machen will, sollte zu Geburtstagen oder anderen Anlässen „Erfahrungen“ verschenken, also einen Restaurantgutschein, Theaterkarten oder Tickets für ein Fußballspiel und dergleichen.
Lebensglück: Respekt, Freunde und Einkommen
Kann man sich mit Geld Lebensglück kaufen? Eine alte Frage. Wer arm ist kann sich viele Aktivitäten nicht leisten die Spaß machen wurden. Reiche sind aber auch nicht unbedingt glücklich.
Psychologen der Universität Illinois haben jetzt versucht gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut Gallup in einer weltweiten Umfrage mehr über den Zusammenhang zwischen finanziellem Wohlstand und Glück herauszufinden.
An der Umfrage nahmen 136 000 Menschen in 132 Ländern teil. Das wichtigste Ergebnis: Happiness bzw. Lebensglück scheint sich aus zwei Hauptfaktoren zusammenzusetzen:
Lebenszufriedenheit und Lebensfreude.
Das Ausmaß von Lebenszufriedenheit, definiert als das Gefühl dass das eigene Leben sich ganz gut entwickelt, war deutlich vom erreichten Wohlstand beeinflusst. Lebensfreude dagegen hing von anderen Faktoren ab wie vom Gefühl respektiert zu werden, gute Beziehungen zu Freunden und Familie zu haben und dem Gefühl von persönlicher Freiheit bei der Gestaltung des Alltags.
Wer den Originalbericht lesen möchte, hier ist der Link.
Negative Vorurteile über das Älterwerden verkürzen Lebenserwartung
Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an,
mit 66 Jahren da hat man Spaß daran….,
Dieses Lied von Udo Jürgens könnte als Motto dem Ergebnis einer Langzeitstudie der Yale Universität in Connecticut/USA über die Seniorenjahre vorangestellt werden. Im Rahmen der Studie wurde festgestellt, dass ältere Menschen mit einer positiven Einstellung über das Alter um 7 1/2 Jahre länger leben als Menschen mit einer wenigen positiven Einstellung. Das ist eine deutlich längere Zeitspanne als man durch regelmäßigen Sport, gesunde Ernährung und niedrigen Blutdruck erreichen kann. Diese Faktoren, so die Studie, fügen nur jeweils 3 bis 4 Jahre an die Lebensspanne an.
Die Forscher stellten außerdem fest, dass gesellschaftliche Vorurteile gegenüber ältere Menschen für diese Stress bedeuten und dadurch Lebenszeit wegnehmen. Für die Studie wurden Ende der 70er Jahre 660 Bewohner einer kleinen Stadt in Ohio, die 50 Jahre oder älter waren, zum Thema Altwerden befragt. 23 Jahre später wurden die Ergebnisse der damaligen Befragung mit den Sterblichkeitsraten verglichen.
Quelle: http://www.psycport.com
Kompletter Text : Journal of Personality and Social Psychology (engl): http://www.apa.org/journals/psp/press_releases/august_2002/psp832261.pdf
