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	<title>Advice - die psychologische Online Beratung &#187; Internet</title>
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	<description>Advice - die psychologische Online Beratung bietet Rat und Hilfe durch Psychologen bei Konflikten und in Lebenskrisen, kostenlose News a. d. Psychologie, Newsletter, Chatroom und Diskussionsforum</description>
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		<title>Cyber-Krankheiten &#8211; eine neue Anforderung an Therapeuten!</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jun 2003 00:14:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christiane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Anforderung]]></category>
		<category><![CDATA[Cyber-Krankheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Neue Krankheiten erfordern neue Therapien. Für die meisten Psychologen und Psychotherapeuten ist die Internet-Sucht aber noch absolutes Neuland.<div class="addthis_default_style addthis_" addthis:url='http://www.psychohelp.at/2003/06/03/cyberkrankheit.html' addthis:title='Cyber-Krankheiten &#8211; eine neue Anforderung an Therapeuten! ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neue Krankheiten erfordern neue Therapien. Für die meisten Psychologen und Psychotherapeuten ist die <a href="http://www.psychohelp.at/tags/internet" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>-Sucht aber noch absolutes Neuland. Es gibt weder formale Diagnose-Kriterien, anhand derer <a href="http://www.psychohelp.at/tags/internet" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>-Sucht objektiv festgestellt werden kann, noch spezielle Therapien. Forscher behelfen sich derzeit mit modifizierten Diagnose-Kriterien für Spielsucht und Therapeuten, die zunehmend mit <a href="http://www.psychohelp.at/tags/internet" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>-süchtigen Patienten konfrontiert werden, greifen auf allgemeine Therapieansätze für Suchtkrankheiten zurück.</p>
<p>Dr. Kimberly Young vom &#8220;Center for On-Line Addiction&#8221; in Pittsburgh, USA hat in einer jetzt veröffentlichten Studie Erfahrungsberichte von Therapeuten erfaßt und ausgewertet. 35 Therapeuten mit im Durchschnitt 9 Patienten mit Internet-Sucht pro Jahr haben an dieser Studie teilgenommen.</p>
<p>Eine der wesentlichsten Erkenntnisse war, daß Internet-Sucht ein ziemlich breites Spektrum von Symptomen und Verhaltensstilen umfaßt: Vom zwanghaften Nutzen der Cyber-Sex-Seiten über übermäßiges Engagement in Online-Beziehungen statt in Real-Leben-Beziehungen bis zur übermäßiger Informationssuche im Web oder exzessivem Spielen von <a href="http://www.psychohelp.at/tags/computer" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Computer">Computer</a>-Games. Als Sucht-Kriterien definierten die Therapeuten: Extreme Internet-Nutzung gepaart mit signifikanten sozialen, psychologischen oder/und beruflichen Unzulänglichkeiten. Betroffende sind vom Internet wie &#8220;besessen&#8221;, geraten in Angstzustände, wenn sie &#8220;off-line&#8221; sind und lügen über bzw. verstecken das wahre Ausmaß ihrer Internet-Nutzung. Die Konsequenzen der Sucht sind für die Betroffenen oft verheerend: soziale <a href="http://www.psychohelp.at/tags/isolation" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Isolation">Isolation</a>, zunehmende Depression, Scheidung, Scheitern in Ausbildung oder Beruf, Jobverlust, finanzielle Schwierigkeiten usw. Einige Therapeuten berichteten von Patienten mit Drogen- und Alkoholmißbrauch als Folge der ursprünglichen Internet-Sucht.</p>
<p>Die <a href="http://www.psychohelp.at/tags/anonymitat" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Anonymität">Anonymität</a>, die das Netz seinen Benutzern bietet, wird als ausschlaggebender Faktor für die Ausbildung des Suchtverhaltens gewertet:</p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="100%" summary="Anonymität beinflust:">
<tbody>
<tr>
<td width="42" valign="top"><img src="http://www.psychohelp.at/themes/nature/anabull1.gif" alt="*" hspace="11" width="20" height="20" /></td>
<td width="100%" valign="top">Demnach fördert die Anonymität den Konsum von Cyber-Sex, Kinderpornographie und Suche nach Befriedigung von anderem abweichendem Sexualverhalten. Häufig begann das später zwanghafte Verhalten mit &#8220;harmloser Neugierde&#8221;, &#8220;einmal in diese Seiten hineinschauen, was es dort so gibt&#8221;.</td>
</tr>
<tr>
<td width="42" valign="top"><img src="http://www.psychohelp.at/themes/nature/anabull1.gif" alt="*" hspace="11" width="20" height="20" /></td>
<td width="100%" valign="top">Die Anonymität hilft sozial ängstlichen bzw. extrem schüchternen Menschen bei der Kontaktaufnahme mit anderen. Sofern sie diese <a href="http://www.psychohelp.at/tags/kontakte" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kontakte">Kontakte</a> als &#8220;Übung&#8221; für <a href="http://www.psychohelp.at/tags/kontakte" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kontakte">Kontakte</a> im realen Leben nutzen können, bietet das Internet ihnen eine positive Chance. Gefährlich wird es, wenn virtuelle <a href="http://www.psychohelp.at/tags/kontakte" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kontakte">Kontakte</a> reale ersetzen und ohnehin sozial eher scheue Menschen sich noch weiter zurückziehen.</td>
</tr>
<tr>
<td width="42" valign="top"><img src="http://www.psychohelp.at/themes/nature/anabull1.gif" alt="*" hspace="11" width="20" height="20" /></td>
<td width="100%" valign="top">Die Anonymität unterstützt &#8220;Cyberaffären&#8221;, was bei Menschen, die in Beziehungen leben zu ernsthaften Krisen mit dem Partner/ der Partner führen kann.</td>
</tr>
<tr>
<td width="42" valign="top"><img src="http://www.psychohelp.at/themes/nature/anabull1.gif" alt="*" hspace="11" width="20" height="20" /></td>
<td width="100%" valign="top">Die Anonymität fördert die Entwicklung einer &#8220;Online-Identität&#8221;, eines Wunsch-Phantasie-Ichs, und unterstützt damit die Flucht aus der Realität. Dieses Verhalten wurde von den Therapeuten bei Patienten mit Depressionen bzw. psychotischen Erkrankungen festgestellt.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>60 % der an der Studie teilnehmenden Therapeuten hatten Klienten betreut, die vor der Internet-Sucht schon an einer anderen Sucht gelitten haben, z.B. ehemalige Alkoholabhängige. In bezug auf die Behandlung hat die Studie gezeigt, daß eine Internet-Suchttherapie nur dann erfolgreich sein kann, wenn sie auf die spezielle Form der Internet-Nutzung zugeschnitten ist. In Frage kommen u.a. Sexualtherapien, Paartherapien, Familientherapien oder Therapien, die sich auf die Verbesserung der sozialen Fertigkeiten konzentrieren. Eine Checkliste zum Überprüfen ob Sie selbst zu den Betroffenen gehören finden Sie unter: <a href="http://www.psychohelp.at/psychonews/internet/internetsucht_gefaehrdet.shtml" target="_top">Internet-Sucht: Sind Sie gefährdet?</a>.</p>
<p>Wer noch mehr Informationen möchte, kann mir schreiben: <a href="mailto:cturnheim@psychohelp.at">cturnheim@psychohelp.at</a>.<br />
Das &#8220;Center for On-Line Addiction&#8221; findet man unter: <a href="http://www.netaddiction.com/" target="_blank">www.netaddiction.com</a>.<br />
Und noch mehr Informationen zum Thema &#8220;Internet-Sucht&#8221;: <a href="http://www.virtual-addiction.com/" target="_blank">www.virtual-addiction.com</a>.</p>
<div class="addthis_default_style addthis_" addthis:url='http://www.psychohelp.at/2003/06/03/cyberkrankheit.html' addthis:title='Cyber-Krankheiten &#8211; eine neue Anforderung an Therapeuten! ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gefangen im Netz: 6 Prozent aller Internet &#8211; User sind süchtig!</title>
		<link>http://www.psychohelp.at/2002/06/02/gefangen.html</link>
		<comments>http://www.psychohelp.at/2002/06/02/gefangen.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 Jun 2002 00:39:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christiane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[User]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie haben für nichts anderes mehr Interesse, riskieren Ehe und Job, verzichten auf Schlaf und Freundschaften. Die Rede ist von Internet-Süchtigen.<div class="addthis_default_style addthis_" addthis:url='http://www.psychohelp.at/2002/06/02/gefangen.html' addthis:title='Gefangen im Netz: 6 Prozent aller Internet &#8211; User sind süchtig! ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie haben für nichts anderes mehr Interesse, riskieren Ehe und Job, verzichten auf Schlaf und Freundschaften &#8211; und sie wissen, daß etwas mit ihnen nicht stimmt. Die Rede ist von <a href="http://www.psychohelp.at/tags/internet" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>-Süchtigen. Surfer, die sich im World Wide Web verfangen haben wie Insekten im Spinnennetz. Zwischen 6 und 10 Prozent aller <a href="http://www.psychohelp.at/tags/internet" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>-<a href="http://www.psychohelp.at/tags/user" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with User">User</a> erfüllen nach neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen die Kriterien für <a href="http://www.psychohelp.at/tags/internet" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>-Abhängigkeit. Diese Zahlen wurden auf dem Jahres-Kongreß 1999 des amerikanischen Psychologenverbandes APA präsentiert.</p>
<p>Die größte bisher zu dieser Frage durchgeführte Studie stammt von Dr. David Greenfield, einem Psychologen aus West Hartford in Connecticut. Er hat mehr als 17000 Fragebögen, die mithilfe der Website des Nachrichtensenders ABC an Internet-User verteilt wurden, ausgewertet. Die Teilnehmer an dieser Studie haben 36 Fragen beantwortet, z. B. wieviel Zeit sie im Internet verbringen, zu welcher Uhrzeit, welche Teile des Internets benutzt werden, ob es Probleme mit Partnern oder Freunden wegen der langen Sessions gibt, ob sie schon versucht haben, die Sitzungen zu kürzen und wie es ihnen damit gegangen ist und ob sie schon andere in bezug auf die Zeit, die im Internet verbracht wurde, belogen haben. Zur Feststellung der Internet-Sucht wurden Diagnosekritierien der Spielsucht modifiziert.</p>
<p>Das Ergebnis: 6 Prozent der Teilnehmer an der Studien können als &#8220;süchtig&#8221; bezeichnet werden, weitere 10 Prozent sind &#8220;Internet-Mißbraucher&#8221; als Vorstufe zur Abhängigkeit.</p>
<p>Diese Zahlen decken sich größenordnungsmäßig mit dem Ergebnis einer anderen <a href="http://www.psychohelp.at/tags/untersuchung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Untersuchung">Untersuchung</a> von Dr. Keith Anderson, der College-Studenten in New York und Illinois nach ihrem Surf-Verhalten gefragt hat. Er fand einen Anteil von etwa 10 Prozent Süchtigen unter 1200 Studenten, wobei unter Studenten technischer Studienrichtungen deutlich mehr Internet-Süchtige zu finden waren als unter Studenten sozialwissenschaftlicher Fächer.</p>
<p>Die Frage ist nun, warum kommt es zur Internet-Sucht. Ist das Netz so attraktiv oder liegt das Problem in den süchtigen Usern selbst. Die Antwort muß lauten: Das Netz ist attraktiv und wer bereits ohne Internet Probleme mit seiner Lebensgestaltung hatte, unter <a href="http://www.psychohelp.at/tags/einsamkeit" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Einsamkeit">Einsamkeit</a>, Sinnleere, Depressionen, sozialer Ängstlichkeit oder unbefriedigendem Familienleben litt, läuft erhöhte Gefahr, von der scheinbaren &#8220;Grenzenlosigkeit&#8221; des Web eingezogen zu werden.</p>
<p>Dr. Kimberly Young vom &#8220;Center for On- Line Addiction&#8221; in Pittsburgh unterscheidet bereits fünf Subtypen von <a href="http://www.psychohelp.at/tags/cyber-krankheiten" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Cyber-Krankheiten">Cyber-Krankheiten</a>:</p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td width="42" valign="baseline"><img src="http://www.psychohelp.at/wp/themes/nature/anabull1.gif" alt="*" hspace="11" width="20" height="20" /></td>
<td width="100%" valign="top"><a href="http://www.psychohelp.at/tags/cybersex" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Cybersex">Cybersex</a>- Sucht, d.h. zwanghafter Gebrauch der Webseiten für <a href="http://www.psychohelp.at/tags/cybersex" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Cybersex">Cybersex</a> und Cyber-Pornographie.</td>
</tr>
<tr>
<td width="42" valign="baseline"><img src="http://www.psychohelp.at/themes/nature/anabull1.gif" alt="*" hspace="11" width="20" height="20" /></td>
<td width="100%" valign="top">Cyberbeziehungs- Sucht. Statt Freundschaften im realen Leben wird die Freizeit mit Freunden in Newsgroups und in Chat-Räumen verbracht.</td>
</tr>
<tr>
<td width="42" valign="baseline"><img src="http://www.psychohelp.at/themes/nature/anabull1.gif" alt="*" hspace="11" width="20" height="20" /></td>
<td width="100%" valign="top">Netz-Zwangsverhalten. Besessen sein von Online-Spielen (MUDs), Online-Shopping oder Online-Handel.</td>
</tr>
<tr>
<td width="42" valign="baseline"><img src="http://www.psychohelp.at/themes/nature/anabull1.gif" alt="*" hspace="11" width="20" height="20" /></td>
<td width="100%" valign="top">Informations-Überladung. Zwanghaftes Surfen im Web oder zwanghaftes Suchen in Datenbanken.</td>
</tr>
<tr>
<td width="42" valign="baseline"><img src="http://www.psychohelp.at/themes/nature/anabull1.gif" alt="*" hspace="11" width="20" height="20" /></td>
<td width="100%" valign="top"><a href="http://www.psychohelp.at/tags/computer" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Computer">Computer</a>- Sucht.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Laut Dr. Youngs Untersuchungen ist die scheinbare Freiheit, die das Internet seinen Benutzern durch die Möglichkeit der <a href="http://www.psychohelp.at/tags/anonymitat" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Anonymität">Anonymität</a> bietet, der wesentlichste Faktor, der die Entwicklung von Suchtverhalten begünstigt.</p>
<p><>In den USA besuchen derzeit immer mehr Psychologen Seminare zur Therapie der <a href="http://www.psychohelp.at/tags/internetsucht" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internetsucht">Internetsucht</a>. Kein Wunder: Bei mehr als 80 Millionen Amerikanern mit Internet-Anschluß ist immerhin nach diesen Untersuchungen mit einem Anteil von 6 bis 8 Millionen Süchtigen zu rechnen. Und immer mehr Menschen wollen wieder raus aus dem Netz &#8211; und suchen Hilfe in Online-Psychologenpraxen.</p>
<div class="addthis_default_style addthis_" addthis:url='http://www.psychohelp.at/2002/06/02/gefangen.html' addthis:title='Gefangen im Netz: 6 Prozent aller Internet &#8211; User sind süchtig! ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Cybersex: 200 000 in USA &#8216;süchtig&#8217; ?</title>
		<link>http://www.psychohelp.at/2001/06/02/cybersex.html</link>
		<comments>http://www.psychohelp.at/2001/06/02/cybersex.html#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 Jun 2001 00:36:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christiane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Chatrooms]]></category>
		<category><![CDATA[Compulsivity]]></category>
		<category><![CDATA[Cybersex]]></category>
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		<category><![CDATA[Untersuchung]]></category>

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		<description><![CDATA[Internetsucht: Psychologen sagen, dass in USA 200 000 suechtig nach Cybersex sind.<div class="addthis_default_style addthis_" addthis:url='http://www.psychohelp.at/2001/06/02/cybersex.html' addthis:title='Cybersex: 200 000 in USA &#8216;süchtig&#8217; ? ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine neue &#8216;Sucht&#8217; wird erforscht: Psychologen der Universitäten Stanford in Kalifornien und <a href="http://www.psychohelp.at/tags/duquesne" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Duquesne">Duquesne</a> in Pennsylvania haben das Surfverhalten von amerikanischen Pornographieseiten-Usern untersucht. Ihr Ergebnis: Etwa 1 Prozent der an dieser Studie teilnehmenden knapp 10 000 <a href="http://www.psychohelp.at/tags/pornoseiten" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Pornoseiten">Pornoseiten</a>-<a href="http://www.psychohelp.at/tags/user" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with User">User</a> wurde als süchtig eingestuft. Die Psychologen rechneten daraus hoch, dass bei rund 20 Millionen Menschen in den USA, die regelmässig <a href="http://www.psychohelp.at/tags/cybersex" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Cybersex">Cybersex</a>-Seiten aufsuchen, 200 000 süchtig danach sind.</p>
<p>Das Ergebnis dieser Studie wurde in der März-Nummer der psychologischen Zeitschrift &#8220;Sexual Addiction and <a href="http://www.psychohelp.at/tags/compulsivity" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Compulsivity">Compulsivity</a>&#8221; veröffentlicht. Die <a href="http://www.psychohelp.at/tags/wissenschafter" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wissenschafter">Wissenschafter</a> definierten jene User als süchtig, die mehr als 11 Stundenwöchentlich mit Surfen auf Pornographieseiten bzw. in entsprechenden <a href="http://www.psychohelp.at/tags/chatrooms" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Chatrooms">Chatrooms</a> verbringen und zusätzlich bei einer Fragebogenuntersuchung Probleme in persönlichen Beziehungen und mit ihrer Einstellung zur Sexualität angaben. Das betraf schließlich 96 unter 9265 Amerikanern, die an dieser <a href="http://www.psychohelp.at/tags/untersuchung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Untersuchung">Untersuchung</a> teilnahmen, also etwa 1 Prozent.</p>
<p>Weitere Ergebnisse der Studie: 7 von 10 Cybersex-Seiten Usern halten ihr Verhalten vor anderen geheim. Jeder fünfte Mann und jede achte Frau benutzt den <a href="http://www.psychohelp.at/tags/arbeitsplatz" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arbeitsplatz">Arbeitsplatz</a>-<a href="http://www.psychohelp.at/tags/computer" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Computer">Computer</a> und 70 Prozent des &#8220;traffic&#8221; auf Porno-Seiten findet zwischen 9 und 17 Uhr statt.</p>
<p>Das Ergebnis dieser Untersuchung wird von anderen Wissenschaftern aufgrund der Art und Weise wie die Untersuchungsteilnehmer ausgewählt wurden in Frage gestellt. Der Fragebogen mit 59 Fragen zum Surfverhalten, persönlichen Beziehungen und zur Sexualität war auf der Nachrichten-Webseite MSNBC zu finden. Jeder, der wollte und angab Sexseiten im <a href="http://www.psychohelp.at/tags/internet" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> aufzusuchen, konnte den Fragebogen ausfüllen. Durch diese Selbst-Auswahl sei es nicht möglich zu sagen, ob die Gruppe der Untersuchungsteilnehmer repraesentativ sei, sagte ein Psychologe der School of Professional Psychology in San Diego.</p>
<div class="addthis_default_style addthis_" addthis:url='http://www.psychohelp.at/2001/06/02/cybersex.html' addthis:title='Cybersex: 200 000 in USA &#8216;süchtig&#8217; ? ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Internetsucht: Sind Studenten besonders gefährdet?</title>
		<link>http://www.psychohelp.at/2000/06/02/internetsucht_cyber_jugend.html</link>
		<comments>http://www.psychohelp.at/2000/06/02/internetsucht_cyber_jugend.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Jun 2000 00:33:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christiane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymität]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Internetsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Generation]]></category>
		<category><![CDATA[Pizzerias]]></category>
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		<category><![CDATA[Waxman]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter US-Collegestudenten soll der Anteil an Internetsüchtigen höher sein im Vergleich zu allen Internetnutzern. Wissenschafter zeigen sich zunehmend besorgter über die Bedeutung des Internets für Teenager. Links zu Selbsttests auf Internetsucht.<div class="addthis_default_style addthis_" addthis:url='http://www.psychohelp.at/2000/06/02/internetsucht_cyber_jugend.html' addthis:title='Internetsucht: Sind Studenten besonders gefährdet? ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter US-Studenten ist der Anteil von Internetsüchtigen größer als in der Gesamtheit der Internetnutzer. Dr. Kimberley Young vom Center für Online Addiction in Pittsburgh, USA schätzt die Zahl der Betroffenen mit &#8216;pathologischer Internetnutzung&#8217; (offizielle Bezeichnung, eingeführt durch die American Psychological Association im Jahr 1997) unter Collegestudenten auf 8 bis 14 Prozent gegenüber 6 Prozent unter allen Internetnutzern. Besonders gefährdet sind nach Aussagen von Dr. Young in einem von der US-Nachrichtenagentur U-Wire verbreiteten Artikel Studenten mit Studienproblemen oder Problemen mit ihrem Partner bzw. Freunden.</p>
<p>Die Psychologin gibt zu, daß es oft schwer ist zu unterscheiden, ob tägliches stundenlanges Surfen oder Chatten zwanghaftes Verhalten darstellt oder lediglich Ausdruck großer Langeweile ist. So berichtet James Jolly, ein College-Student über seinen Zimmerkollegen, daß er in jeder freien Minute am Computer sitzt und chattet oder &#8216;instant e-mails&#8217; schickt: &#8216;Ich glaube nicht, daß er süchtig ist, er spart nur Geld in dem er den Computer benutzt statt ein Telefon&#8217;. (In den USA ist nur eine Grundgebühr für die Modem-Verbindung bzw. Internetanbindung gemeinsam mit Kabel-TV zu bezahlen, die Zeit Online gilt als &#8216;Ortsgespräch&#8217; und ist mit der Telefon-Grundgebühr abgedeckt.)</p>
<h3>Warnzeichen von Internetsucht und Selbsttest</h3>
<p>Was sind die Warnzeichen einer &#8216;Internetsucht&#8217;? Internetnutzer, die jede Minute ihrer Freizeit im Web verbringen, ihre Familie und Freunde über das Ausmaß der Online verbrachten Zeit anlügen, bereits Probleme in der Partnerschaft oder im Beruf wegen ihres Surfverhaltens haben und sich im realen Leben ängstlich oder deprimiert fühlen zeigen typische Warnzeichen und sollten Kontakt mit einem Psychologen oder Therapeuten aufnehmen. Einen kurzen <a href="http://www.psychohelp.at/html4/psychologie_nachrichten/internet/internetsucht.shtml" target="_blank">Selbsttest</a> mit weiteren Warnzeichen findet sich auf meiner Homepage. Wer einmal einen amerikanischen Test in Originalform machen möchte, dem sei der Selbsttest des Centers für Online-Addiction empfohlen: <a href="http://netaddiction.com/resources/test.htm" target="_blank">http://netaddiction.com/resources/test.htm</a>.</p>
<h3><a href="http://www.psychohelp.at/tags/wissenschafter" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wissenschafter">Wissenschafter</a> über <a href="http://www.psychohelp.at/tags/online-generation" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Online-Generation">Online-Generation</a> besorgt</h3>
<p>Dr. Kimberley Young gehört zu den ersten &#8216;Cyber-Psychologen&#8217; in den USA. Mittlerweile haben etliche andere Wissenschafter dieses Thema entdeckt und springen auf den Zug auf, in dem sie gegenüber Medienvertretern ihre Besorgnis über die Entwicklung äußern. Während sich heutige US-Teenager eine Zeit ohne Computer gar nicht mehr vorstellen können, befürchten Psychologen negative Folgen für die soziale Entwicklung der Gesellschaft: Je mehr die üblichen Teenie-Treffpunkte wie <a href="http://www.psychohelp.at/tags/pizzerias" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Pizzerias">Pizzerias</a>, Skateboard-Bahnen oder Discos durch Aktivitäten im Cyberspace ersetzt werden, desto stärker werden Isolation, <a href="http://www.psychohelp.at/tags/einsamkeit" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Einsamkeit">Einsamkeit</a> und Ungeübtheit in zwischenmenschlichen Kontakten.</p>
<p>Soziologin Sherry <a href="http://www.psychohelp.at/tags/turkle" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Turkle">Turkle</a> vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge bei Boston hat kürzlich eine Studie über den Einfluß der interaktiven Computertechnologie auf <a href="http://www.psychohelp.at/tags/selbstidentitat" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbstidentität">Selbstidentität</a> und Wertvorstellungen von Teenagern gestartet: &#8216;Wir wollen nicht nur untersuchen, was der Computer für uns tun kann, sondern auch, was er mit uns anstellt&#8217;. Eine ähnliche Studie wird an der Carnegie Mellon Universität in Pittsburgh laufen. Sozialpsychologe Robert Kraut meint, er sei besorgt über den &#8216;hohen Preis an verpaßten Gelegenheiten&#8217; den Jugendliche für ihre Online-Zeit zahlen müssen. In einer früheren Studie (1998) untersuchte Kraut 100 Pittsburgher Familien, die einen Internetzugang besaßen und fand, daß Jugendliche mit ein paar Stunden Internetaktivitäten pro Woche weniger Freunde hatten als andere Jugendliche. &#8216;Chatten mag besser sein als Fernschauen, aber es ist schlechter, als sich irgendwo mit seinen Freunden real zu treffen&#8217; sagt Robert Kraut.</p>
<p>Viele Jugendliche selbst sehen nichts ungewöhnliches darin, daß der Computer einen zentralen Platz in ihrem sozialen Leben einnimmt. Mittlerweile besitzen 40 Prozent aller US-Haushalte einen Computer, bei Haushalten mit einem Jahreseinkommen von mehr als 50 000 US-Dollar sind es sogar fast 70 Prozent. Beim <a href="http://www.psychohelp.at/tags/internet" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>-Provider America Online führt man die immense Zunahme der Nutzung des &#8216;Instant- Messenger Systems&#8221; ( es ermöglicht gleichzeitige Realtime- Kommunikation mit mehreren Freunden) vor allem auf die hohe Akzeptanz bei Jugendlichen zurück. Die Nutzungsspitze für das System wird regelmäßig am nachmittag verzeichnet, kurz nach Schulschluß.</p>
<p align="center">Virtuelle Welt contra reale Welt?</p>
<p>Während Wissenschafter über die Realitätsferne in der virtuellen Welt besorgt sind, haben viele Jugendliche damit kaum Probleme. Sie erwarten gar nicht erst, daß die Online Welt genauso ist wie die reale Welt. So reagierte der 14jährige Jonathon Reis aus Somerville gelassen nach seinem ersten Treffen mit einem recht molligen Mädchen, das sich im Online Kontakt als schlank bezeichnet hatte: &#8216;Ich weiß, daß sich die meisten mit größter Wahrscheinlichkeit als attraktiver beschreiben als sie wirklich sind.&#8217; Andere Teens geben zu, daß es leichter ist jemanden Online nach einem Date zu fragen oder eine Beziehung zu beenden als im persönlichen Gespräch.</p>
<p>Soziologin Sherry Turkle meint zu diesen Ansichten, der Cyberspace wird mehr und mehr zum elektronischen Spielplatz von Jugendlichen. Eine Entwicklung, der sie auch Positives abgewinnen kann: Die <a href="http://www.psychohelp.at/tags/anonymitat" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Anonymität">Anonymität</a> zum Beispiel bietet Jugendlichen die Chance verschiedene Identitäten auszuprobieren und dadurch mit der Zeit ihre eigene zu finden &#8211; ein wichtiger Entwicklungsschritt, der in der Teenagerzeit vollzogen werden sollte.</p>
<p>Andere Wissenschafter bleiben bei ihrer eher negativen Haltung. So äußert sich Harry <a href="http://www.psychohelp.at/tags/waxman" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Waxman">Waxman</a> von der Harvard Medical School in Cambridge besorgt über die Schwäche von sozialen Kontakten, die im Internet geknüpft werden. Er meint:&#8217;Das ist nicht die Art von Beziehungen, die dich in einer ernsten Lebenskrise stützen können&#8217;. Waxmann fürchtet, daß derzeit eine Generation von Teenagern erzogen wird, die später als Erwachsene ein Problem eher durch ein E-Mail lösen als in offener <a href="http://www.psychohelp.at/tags/diskussion" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Diskussion">Diskussion</a> von Gesicht zu Gesicht.</p>
<p>Quelle: American Psychological Association &#8211; Psycport</p>
<div class="addthis_default_style addthis_" addthis:url='http://www.psychohelp.at/2000/06/02/internetsucht_cyber_jugend.html' addthis:title='Internetsucht: Sind Studenten besonders gefährdet? ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Internetsucht und Einsamkeit</title>
		<link>http://www.psychohelp.at/1999/09/03/internetsucht.html</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 1999 00:31:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christiane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Isolation]]></category>
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		<description><![CDATA[Einsamkeit und extremer Internet-Gebrauch sind schon des öfteren miteinander in Verbindung gebracht worden. Soweit also ein alter Hut. Was aber ist Ursache, was ist Wirkung?<div class="addthis_default_style addthis_" addthis:url='http://www.psychohelp.at/1999/09/03/internetsucht.html' addthis:title='Internetsucht und Einsamkeit ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.psychohelp.at/tags/einsamkeit" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Einsamkeit">Einsamkeit</a> und extremer <a href="http://www.psychohelp.at/tags/internet" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>-Gebrauch sind schon des öfteren miteinander in Verbindung gebracht worden. Soweit also ein alter Hut. Was aber ist <a href="http://www.psychohelp.at/tags/ursache" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ursache">Ursache</a>, was ist <a href="http://www.psychohelp.at/tags/wirkung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wirkung">Wirkung</a>? Gemeint ist, führt stundenlanges Web-surfen zu Einsamkeit oder werden einsame Menschen besonders von den Möglichkeiten des World-Wide-Web angesprochen und eingesogen? Dieser Frage forschen <a href="http://www.psychohelp.at/tags/wissenschafter" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wissenschafter">Wissenschafter</a> aus aller Welt nach- und mit Ergebnissen, die beide Sichtweisen stützen: 1. Wer viel surft, reduziert seine Real Life <a href="http://www.psychohelp.at/tags/kontakte" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kontakte">Kontakte</a>. Dadurch kann Einsamkeit entstehen 2. Einsame Menschen nutzen das Netz anders und ausgiebiger als Nichteinsame. Dadurch kann ihre <a href="http://www.psychohelp.at/tags/isolation" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Isolation">Isolation</a> noch größer werden. Dazu als Beispiel die Ergebnisse von zwei US-Studien:</p>
<ol>
<li>
<p><strong>Wer viel surft, reduziert seine Real Life Kontakte </strong></p>
<p>Die Ausgangsbasis für die <a href="http://www.psychohelp.at/tags/untersuchung" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Untersuchung">Untersuchung</a> zu diesem Thema waren die Hypothesen: Einsamkeit entsteht als Nebenprodukt von exzessiver Internet-Nutzung. Die Zeit Online und die Energie, die für Online-Beziehungen aufgewendet werden gehen zu Lasten von Real Life Beziehungen. Die 1998 publizierte HomeNet Studie (s. Literaturangabe) bestätigte mit einer etwas unüblichen Forschungsmethode diese Annahmen: Die 93 an der Studie teilnehmenden Familien mit insgesamt 169 surfenden Familienmitgliedern bekamen einen kostenlosen bzw. stark verbilligten <a href="http://www.psychohelp.at/tags/computer" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Computer">Computer</a> zur Verfügung gestellt, sowie Ausbildung und Internetzugang für zwei Jahre. Die psychologischen Tests zeigten, daß die Teilnehmer an der Studie mit der Zeit um so mehr Einsamkeitsgefühle angaben, je stärker und ausgiebiger sie das Internet nutzten. Die Autoren führten das auf Abnahme der Kommunikation in der Familie und Verlust von Interesse an sozialen Aktivitäten zurück.</p>
</li>
<li>
<p><strong>Einsame Menschen nutzen das Netz ausgiebiger und es hat eine andere Bedeutung für sie als für Nichteinsame</strong></p>
<p>Einsamkeit wurde in dieser zweiten kürzlich veröffentlichten Untersuchung (s. Literangabe) nicht an der Anzahl der Beziehungen gemessen, sondern folgendermaßen definiert: Einsamkeit entsteht, wenn das soziale Netzwerk einer Person kleiner ist oder weniger befriedigend, als es die Person wünscht. Einsame Menschen werden als sozial gehemmt beschrieben, ängstlich, selbstunsicher und übersensibel in bezug auf Zurückweisung. Sie haben dadurch weniger Fähigkeiten, intime und enge Beziehungen aufzunehmen als Nichteinsame. Diese Kennzeichen von einsamen Menschen werden als Ursache für die große Attraktion des Internet angesehen: Zum einen bietet das Internet ein wesentlich größeres Angebot an sozialen Beziehungen, als das reale Leben. Es ist möglich anonym zu agieren. Das Ausmaß der sozialen Teilnahme kann besser selbstbestimmt werden und es können andere Menschen und die Art, wie sie mit anderen umgehen, beobachtet werden. Optimisten schlußfolgern daraus, daß einsame Menschen so eine Gelegenheit haben, soziale Fähigkeiten zu lernen und im Internet unverbindlich zu üben, quasi ein Trockentrainig für das reale Leben. Pessimisten meinen, Einsame verstricken sich dadurch noch mehr in ihrer Isolation und werden noch unfähiger für reale Kontakte.
</li>
</ol>
<p>Diese Fragen wurden in der Studie untersucht: 283 Studenten unterschiedlicher Studienrichtungen, die das Internet benutzen, wurden nicht nur nach dem zeitlichen Ausmaß ihrer Nutzung gefragt sondern auch nach ihrer Meinung zu verschiedenen Einstellungen und Ansichten in bezug auf das Internet. Mit einem zweiten Test wurden die Teilnehmer in die Gruppen &#8220;Einsame&#8221; und &#8220;Nichteinsame&#8221; aufgeteilt. Der Vergleich der Internetbezogen Daten in diesen beiden Gruppen zeigte etliche, statistisch bedeutsame Unterschiede: Nichteinsame waren pro Woche im Durchschnitt drei Stunden Online, Einsame fast doppelt so lang. Als Grund für die Internet-Nutzung nannten einsame Menschen stärker als Nichteinsame: Entspannung, Leute treffen, emotionale Unterstützung und Zeit-Totschlagen.</p>
<p>Bei den Einstellungen und Ansichten stimmten einsame Menschen etlichen Fragen deutlich häufiger zu als Nichteinsame, z. B.</p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="100%" summary="Antworten zu den Fragen">
<tbody>
<tr>
<td width="42" valign="baseline"><img src="http://www.psychohelp.at/themes/nature/anabull1.gif" alt="*" hspace="11" width="20" height="20" /></td>
<td width="100%" valign="top">Ich ziehe Online-Kommunikation realer Kommunikation vor.</td>
</tr>
<tr>
<td width="42" valign="baseline"><img src="http://www.psychohelp.at/themes/nature/anabull1.gif" alt="*" hspace="11" width="20" height="20" /></td>
<td width="100%" valign="top">Die <a href="http://www.psychohelp.at/tags/anonymitat" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Anonymität">Anonymität</a> im Internet macht mich freier.</td>
</tr>
<tr>
<td width="42" valign="baseline"><img src="http://www.psychohelp.at/themes/nature/anabull1.gif" alt="*" hspace="11" width="20" height="20" /></td>
<td width="100%" valign="top">Ich bin Online eher ich selbst als im realen Leben.</td>
</tr>
<tr>
<td width="42" valign="baseline"><img src="http://www.psychohelp.at/themes/nature/anabull1.gif" alt="*" hspace="11" width="20" height="20" /></td>
<td width="100%" valign="top">Meine Online-Freunde verstehen mich besser als andere Menschen.</td>
</tr>
<tr>
<td width="42" valign="baseline"><img src="http://www.psychohelp.at/themes/nature/anabull1.gif" alt="*" hspace="11" width="20" height="20" /></td>
<td width="100%" valign="top">Ich fühle mich schuldig, wenn ich an die Zeit denke, die ich Online verbringe anstatt zu arbeiten.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Zusammenfassend meinen die Autoren dieser Studie, daß nach ihren Ergebnissen einsame Menschen sich durch intensive Internetnutzung auf einen gefährlichen Kreislauf einlassen: Sie gehen ins Internet, um sich soziale Bedürfnisse zu erfüllen, aber die Online verbrachte Zeit schafft wieder Lücken und Probleme in ihren Beziehungen im realen Leben.</p>
<p><strong>Literaturangabe: </strong></p>
<p>Zu 1.) Kraut, Patterson, Landmark et al. (1998). Internet paradox: A social technology that reduces social involvement and psychological well being? American Psychologist, 53, 1017-1031 (zitiert nach Morahan-Martin u. Schumacher, siehe unten)</p>
<p>Zu 2.) Janet Morahan-Martin und Phyllis Schumacher, Bryant College (1999): Loneliness and social use of the Internet. Papier präsentiert auf dem Jahreskongreß des amerikansichen Psychologenverbandes APA, Boston, MA</p>
<div class="addthis_default_style addthis_" addthis:url='http://www.psychohelp.at/1999/09/03/internetsucht.html' addthis:title='Internetsucht und Einsamkeit ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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