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September 2002
Die Themen sind:
Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an,
mit 66 Jahren da hat man Spaß daran….,
Dieses Lied von Udo Jürgens könnte als Motto dem Ergebnis einer Langzeitstudie der Yale Universität in Connecticut/USA über die Seniorenjahre vorangestellt werden. Im Rahmen der Studie wurde festgestellt, dass ältere Menschen mit einer positiven Einstellung über das Alter um 7 1/2 Jahre länger leben als Menschen mit einer wenigen positiven Einstellung. Das ist eine deutlich längere Zeitspanne als man durch regelmäßigen Sport, gesunde Ernaehrung und niedrigen Blutdruck erreichen kann. Diese Faktoren, so die Studie, fügen nur jeweils 3 bis 4 Jahre an die Lebensspanne an.
Die Forscher stellten außerdem fest, dass gesellschaftliche Vorurteile gegenüber ältere Menschen für diese Stress bedeuten und dadurch Lebenszeit wegnehmen. Für die Studie wurden Ende der 70er Jahre 660 Bewohner einer kleinen Stadt in Ohio, die 50 Jahre oder älter waren, zum Thema Altwerden befragt. 23 Jahre später wurden die Ergebnisse der damaligen Befragung mit den Sterblichkeitsraten verglichen.
Quelle: http://www.psycport.com
Kompletter Text : Journal of Personality and Social Psychology (engl): http://www.apa.org/journals/psp/press_releases/august_2002/psp832261.pdf
Tausende vor allem ältere Menschen weltweit nehmen regelmäßig Ginkgo Tabletten oder Tropfen in der Hoffnung dadurch ihr Gedächtnis und ihre geistigen Fähigkeiten im allgemeinen zu verbessern. Allein in den USA wurde 1998 Extrakt von den Blättern des Baumes Ginkgo Biloba im Wert von 310 Millionen US Dollar verkauft. Ein gutes Geschäft also, vermutlich aber nur für die Verkäufer.
Eine Studie von Wissenschaftern in Massachusetts und Vermont, die kürzlich im Journal der amerikanischen Ärztevereinigung veröffentlicht wurde, ergab, dass Ginkgo Extrakt keinerlei positiven Effekte auf die geistigen Funktionen zeige. Für die Studie nahmen 230 Menschen älter als 60 Jahre zunächst an verschiedenen Erinnerungs- und Konzentrationstests teil. Die eine Hälfte der Teilnehmer nahm anschließend sechs Wochen lang ein Ginkgo Präparat, die andere Hälfte bekam ein Placebo. Zum Abschluss wurden beide Gruppen noch einmal getestet. Es zeigte sich kein Unterschied zwischen der Ginkgo-Gruppe und der Placebo-Gruppe.
Quelle: http://www.psycport.com, 21.August 2002
Viele Fachleute und Organisationen, wie z.B. die US-Akademie für Kinderärzte mahnen zur Vorsicht wenn es um das gemeinsame Schlafen von Kindern und Eltern in einem Bett geht. Schlafstörungen könnten die Folge sein oder Störungen in der psychosexuellen Entwicklung hieß es Jahre lang von vielen Seiten. Andere Fachleute argumentierten zur gleichen Zeit, ein gemeinsames Familienbett würde dazu beitragen, dass die Kinder eine engere Beziehung zu ihren Eltern hätten und später im Leben zu mehr Intimität in ihren Beziehungen fähig wären.
Ein Wissenschafterteam der Universität von Kalifornien in Los Angeles arbeitete seit 1975 an einer Forschungsstudie, die darauf abzielte, die Debatte ein für allemal zu klären. Das Ergebnis dieser Langzeitstudie wurde im August in der US- Zeitschrift „Developmental and Behavioral Pediatrics“ veröffentlicht. Demnach fanden die Wissenschafter weder Vor- noch Nachteile für das gemeinsame Familienbett. Mehr über die Studie hier.
Quelle: http://www.psycport.com, 14.August 2002
gesendet am 2002/09/02
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