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Brustkrebs "Awareness" Monat |
Hier in den USA ist der Oktober zum Breast Cancer Awareness Month ernannt worden. Fast jeden Tag werden in den Nachrichten neue Informationen veroeffentlicht, z.B. ueber einen moeglichen Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Brustkrebs. Es scheint so zu sein, dass Alkohol die Produktion des Hormons Oestrogen beeinflusst. Frauen, die jeden Tag Alkohol trinken (auch wenn's nur ein Glas Rotwein am Abend ist) haben daher anscheinend eine hoeheres Risiko. Die Forscher fanden ein 10 % hoeheres Risiko fuer Frauen, die jeden Tag ein bis zwei alkoholische Getraenke zu sich nehmen. Die Art des Alkohols, ob Bier, Wein oder was Hochprozentiges, war laut Studie irrelevant:
www.breastcancer.org/risk/environmental/new_research/20070927.jsp (englisch)
Andere Riskofaktoren sind ausser genetischer Vorbelastung Uebergewicht und Mangel an sportlicher Betaetigung sowie rauchen.
Gute Informationen ueber Brustkrebs: www.brustkrebs.de und (nur in englisch) www.nbcam.org
Langfristige Nachbetreuung
Viele Frauen fuehlen sich waehrend der Krebsbehandlung und unmittelbar danach medizinisch und therapeutisch gut versorgt. Die langfristige psychische Nachbetreuung laesst allerdings oft zu Wuenschen uebrig. Ich arbeite als Psychologin und Life Coach mit Patientinnen (Vor allem in den USA, aber auch in Europa), die mehr Unterstuetzung suchen.
Wie Coaching hilft:
Viele Frauen haben das Gefuehl nicht bewusst genug gelebt zu haben. Sie haben das Leben an sich vorbeiziehen lassen und durch die Krebserkrankung wird ihnen ploetzlich bewusst, wie schnell das Leben zu Ende sein kann. Diese Frauen kommen zu mir mit Fragen wie: Was moechte ich eigentlich wirklich im Leben erreichen? Wie kann ich mein Leben so umgestalten, dass ich nicht nur fuer meine Familie da bin sondern auch meine Wuensche beruecksichtige? Falls ich nur noch kurze Zeit zum Leben haben sollte, was moechte ich unbedingt getan/erlebt haben bevor es zu spaet ist? Wie mache ich eine Prioritaetenliste, die ich auch in Realitaet umsetzen kann? Was ist der Sinn meines Lebens......
Ich habe selbst vor 9 Jahren Brustkrebs gehabt und fuehle mich dadurch besser imstande mich in die Situation meiner Klientinnen hinein zu versetzen. Das positive am coaching ist, dass die sessions per Telefon erfolgen koennen. Eine kurze halbe Stunde Gespraech und Unterstuetzung am Telefon kann wahre Wunder wirken - und der Coach kann dabei tausende kilometer entfernt leben. Manche meiner Klientinnen wollen sich bei mir nur ueber ihre Sorgen aussprechen. Es sind Frauen, die erfolgreich mit beiden Beinen im Leben stehen und trotz Krebserkrankung Beruf und Familie schupfen. Im Geheimen sitzt da aber die Angst: Was ist, wenn der Krebs zurueckkommt? Was ist, wenn ich Metastasen bekomm? Selbst bei Frueherkennung und exzellenter Prognose kommen diese Gedanken manchmal hoch wie ich aus eigener Erfahrung weiss. Oft ist es aber dann so, dass Familienmitglieder nichts von dieser Angst vorm Sterben hoeren wollen. "Mach dich nicht verrueckt. Wird schon gut gehen. Denk nicht daran..." Alles gut gemeint, hilft aber nicht. Nach einer Krebserkrankung ist ein Wechselbad der Gefuehle normal und immer nur den Optimisten spielen, weil die Familie sich sonst erschreckt, kann ganz schoen stressig sein. Da kann es eine Erleichterung sein, wenn man wenigstens mit einem Menschen auch ueber die Angst reden kann, die irgendwo in einer Ecke sitzt und um so hartnaeckiger dableibt, weil sie immer verdraengt werden muss.
Wer mehr ueber Coaching wissen moechte oder interessiert ist, es aus zu probieren:
www.coach4u.net (Englisch); coach4u.blog.de; www.coachfederation.org (Englisch);
