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Allein mit Lea
Bericht einer alleinerziehenden Mutter
Von Anna B., Mai 2000

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Der folgende Erfahrungsbericht stammt von einer alleinerziehenden Mutter. Er repräsentiert ausschließlich ihre persönliche Sichtweise der Erlebnisse und ihre persönliche Meinung dazu. Einige der geschilderten Situationen und Empfindungen sind aber vielleicht von anderen alleinerziehenden Müttern ähnlich erlebt oder empfunden worden. Aus diesem Grund bringen ich diesen Bericht auf meiner Homepage und um Anna ein Forum zu geben. Sie hätte nämlich gern Kontakt mit anderen alleinerziehenden Müttern und hofft auf Zuschriften. Ihre E-Mail-Adresse ist: Brosinski21@aol.com.


Ich hatte im Sommer 1998 eine kurze Beziehung zu einem Nachbarn. Es war ein Junge, den ich auf einem Spaziergang kennenlernte.Die Beziehung währte ca. 3 Monate und gegen den ersten Oktober trennte der Junge, ich sage Junge, weil er erst 24 Jahre alt war, von mir.

Am 18.Oktober bekam ich von meinem Frauenarzt die Mitteilung, dass ich in der neunten Schwangerschaftswoche sei. Ich war überglücklich über diese Schwangerschaft. Ich war zu diesem Zeitpunkt schon 40 Jahre alt und ich hatte fast schon mit der Idee abgeschlossen, noch einmal Mutter werden zu dürfen. Es war zuerst gar nicht mein Vorhaben, den Vater so schnell von der Schwangerschaft in Kenntnis zu setzen. Erstens befürchtete ich Schwierigkeiten mit dem Vater und zweitens war mir selbst klar, dass ich dieses Kind um jeden Preis wollte.

Ich bin aber von verschiedenen Personen motiviert worden, den werdenden Vater, er heißt übrigens Alexander, in Kenntnis zu setzen. Ich bekam die erwarteten Schwierigkeiten. Der Vater drängte zuerst auf eine Abtreibung, was ich natürlich ablehnte. Dann gab es eine neue Kontroverse darüber, ob er denn bezahlen müsse oder ob ich ihn nicht von dieser Pflicht entbinden könne. Auch dieses musste ich verneinen.

Ich muss sagen, dass ich Gespräche über diese Themen jeweils nur kurz vom Auto aus geführt habe und das mit laufendem Motor, weil ich mit aggressiven Uebergriffen, zu Recht oder Unrecht, das weiss ich nicht, gerechnet habe. Irgendwann, ca. 3 Monate vor der Geburt ist der Kontakt zu dem Vater des Kindes ganz abgebrochen.

Schwangerschaft

Leider kann ich mich heute kaum noch an Gedanken und Gefühle während der Schwangerschaft erinnern. Da ich auch kaum mit schwangeren Frauen, die verheiratet sind oder in einer Partnerschaft leben, gesprochen habe, weiß ich nicht, ob die Schwangerschaft für eine Alleinerziehende gefühlsmäßig anders verläuft. Klar, ich habe während der gesamten Schwangerschaft keinen Partner gehabt, der mir in meinem Leiden half, das es natürlich in der Schwangerschaft gibt: mir war immer übel, ich hatte am Schluss einen so dicken Bauch, daß ich mir nur noch mit Mühe die Socken anziehen konnte etc. Aber ich habe darunter nicht wirklich gelitten. Im Gegenteil, ich habe oft die Frauen bemitleidet, die ihre ganze Selbständigkeit aufgaben und sich von Männern nur noch bedienen liessen. Das hatte ich während der Schwangerschaft wirklich nicht vermisst.

Wirkliche Schmerzen hat es mir während der Schwangerschaft verursacht, Broschüren zu lesen, in denen z.B. stand: "Jetzt macht ihr Baby seine ersten Bewegungen und nun wird der Papa sicher auch mal seine Hände auf den Bauch legen, um diese Bewegungen zu spüren." Bei solcher Lektuere habe ich es manchmal bedauert, dass Alexander an solchen Ereignissen nicht teilgenommen hat und dass ich die Freude über das Baby nicht teilen konnte. Sonst hatte ich eine Schwangerschaft wie alle anderen Frauen auch. Ich habe mich intensiv mit meinem Baby befasst, ich habe die Bewegungen empfunden und ich habe mit meinem Baby von Anfang an gesprochen.

Eine Schwangerschaft, möchte ich noch anfügen, ist eine gefühlsmässige Ausnahmesituation für jede Frau. In der Schwangerschaft war ich sehr schnell aufgeregt und wenn mich jemand angegriffen hat, war ich besonders schnell aufgeregt und ich konnte mich manchmal kaum selbst noch beruhigen. Die Veränderung meines Körpers war für mich ein anderes Problem. Ich möchte ein wenig näher darauf eingehen:

Jede Schwangerschaft bringt einen Verlust der vorherigen Jugendlichkeit des Körpers mit sich. Brüste, die vorher eine Spannkraft hatte, verlieren diese und auch der Bauch der Mutter verändert seine Form. Die Muskulatur des Bauches ist bis an die Grenzen strapaziert worden und erlangt bei älteren Müttern, z.B. wie bei mir, nicht mehr die übliche Form und ist wesentlicher rundlicher geworden. Kommt bei Kaiserschnittgeburten hinzu, dass ein tiefer Schnitt zurückbleibt, der zwar verdeckt gehalten wird, aber immerhin noch sichtbar bleibt. Das Gebiet über der Narbe bleibt zudem für das Leben lang taub. Auch hierüber wird eigentlich nicht gesprochen, noch nicht einmal direkt vor dem Kaiserschnitt erhält die Mutter eine Information hierüber. Nach dem Kaiserschnitt wurde mir z.B. tröstend mitgeteilt, dass diese Taubheit nicht bleiben würde. Dies war nur ein Trost und entspricht nicht den Tatsachen, denn die Taubheit bleibt sehr wohl.

Viele Mütter haben damit ein Problem und da kommen dann so Selbsttröstungen, wie:

"Ich habe ja schliesslich ein Kind geboren und nun muss ich damit leben." Oder es kommen eben nur Schilderungen der Situation und die Frau ist dann ratlos, wie sie nun diese schlaff gewordenen Brüste hinnehmen soll. Denn die Welt bleibt ja mit ihren Ansprüchen und ändert diese ja nicht, bloss weil man eine Schwangerschaft bereit war durchzustehen. Die Gesellschaft steht sofort wieder auf dem Plan mit den Anspruechen, Modeidealen standzuhalten und auch in Konkurrenz mit nichtgebärenden Frauen zu treten. Ein sehr schweres Unterfangen, wenn die Frau gerade eine Geburt hinter sich gelassen hat und nun da steht, mit Krampfadern an den Beinen, einen eher überstrapaziertem Körper und auch einer Erschöpfung, denn eine Schwangerschaft geht doch an die Grenzen der Leistungskraft einer Mutter. Hier ist ein Teil der Realität der Frau, der von unserer Gesellschaft nicht verbalisiert wird und der ein Tabu darstellt. Das finde ich, ehrlich gesagt, nicht gut.

Lea's Geburt

Also, ich habe meine Tochter Lea-Alexandra-Kathrin am 18.5.1999 entbunden. Ich hatte schon im Aufnahmegespräch von dem Krankenhaus eine Entscheidung für den Kaiserschnitt gefällt.

Mein Kind lag schon sehr früh in der Beckenendlage (BEL) und diese Lage hat mein Kind nicht verändert. Das bedeutete, dass es gegen Geburtstermin nicht mit dem Köpfchen gegen Schambereich der Mutter lag, sondern mein Kind hatte sein Pöterchen in meinem Schambereich und hatte die Beinchen hochgeklappt, wie ein Taschenmesser. Die Ärztin, die mich dann entbinden sollte, stellte mich vor die Entscheidung, entweder einen Kaiserschnitt machen zu lassen oder andererseits hätte ich ein Formular unterschreiben müssen, dass ich mir bewusst sei, dass mein Kind, wenn ich den Weg der normalen Geburt gehen wollte, lebenslang ein Pflegefall sein könnte. Ich habe sofort das Formular unterzeichnet, dass den Ärzten erlaubt, einen Kaiserschnitt durchzuführen.

Am 17.5.99 bin ich dann von meiner Mutter in das Krankenhaus gefahren worden und ich habe mich dort einquartiert. Am 18.5.99 wurde gegen 7 Uhr nochmals das letzte CTG geschrieben, das in Ordnung war. Danach rasierte eine Schwester meinen Schambereich und ein Katheder wurde gelegt. Danach konnte ich selbst auf den OP klettern und der Bauch wurde vereist und ich wurde angeschnallt.

Ich hatte da schon ganz schön grosse Ängste, die ich aber dadurch in Zaum halten konnte, dass ich dies einer Anästhesistin vermittelte und die mir die ganze Zeit die Hand hielt und beruhigend auf mich einsprach. Alle Geräte wurden angeschlossen und das Narkosemittel wurde gegeben. Ich hatte das Gefühl ersticken zu müssen, ich bekam kaum noch Luft. Das habe ich dann noch gesagt: "Ich bekomme keine Luft mehr, es ist so schwer."Und dann habe ich noch gespürt, wie mich die Anästhesistin gestreichelt hat und ich war dann eingeschlafen.

Dann wurde ich, mir kam es vor als wäre keine Sekunde vergangen, wieder wachgeklopft. Eine Schwester klopfte auf meine Beine, alles schien mir sehr schwer zu sein und sie sagte: "Sie haben eine kleine Tochter und die hat geschrieen!" Und ich war sofort total glücklich und ich habe es dann allen gleich gesagt, als ich im Aufwachraum war.

Nach einer halben Stunde im Aufwachraum wurde ich dann ins Krankenzimmer gefahren und da kam dann der grosse Moment: meine kleine Tochter wurde in einem kleinen Glaskasten an mein Bett gefahren. Sie hielt sich die Händchen vor das Gesicht und wirkte ganz unsicher, hier auf der Welt. Das war ein tolles Gefühl: die Tochter das erste Mal zu sehen. Ich kann mich nicht erinnern, jemals in meinem Leben an einem anderen Tag so aufgeregt und so glücklich gewesen zu sein und ich dachte, ich habe echt was geleistet.

Dann verging der Tag mit vielen Besuchern und ich bekam viele Geschenke. Gegen 17Uhr sollte ich dann das erste Mal aufstehen. Das war schlimm. Zwei Schwestern zogen mich gemeinsam an die Bettkante, denn das konnte ich nicht mehr, mich selbst an die Kante ziehen. Und dann sagten sie zu mir: "Wollen Sie jetzt aufstehen, Frau B. ?" Ja, sagte ich, obwohl mir alles weh tat und ich nicht recht wusste, wie wird das gehen. Aber ich dachte mir, dass musst Du jetzt überwinden und dann wirst Du schnell gesund.

Und ich bin dann im Zimmer herumgelaufen und auch sehr bald durch das Krankenhaus. Ich hatte dann zwei Tage lang die Wehen. Vielleicht ist das nicht allgemein bekannt: Die Wehen müssen sein, damit der Bauch sich zurückbildet. Und das ist ziemlich schmerzhaft. Ich weiss nicht, ob ich wehenfördernde Mittel bekam. Ich weiss nur, dass ich wirkliche Schmerzen hatte und das es manchmal schlimm war. Ich habe die Schwestern oft um ein schmerzlinderndes Mittel gebeten, aber hier sind die Schwestern auch zurückhaltend.

Bei mir ist die Bauchrückbildung nicht so gut abgelaufen. Die Ärztin war eigentlich ziemlich unzufrieden damit. Aber ich denke, es hat damit zu tun, dass ich schon 41 Jahre alt, als ich mein Kind bekam. Als ich entlassen wurde, fand sie aber alles OK.

Im Krankenhaus war das Alleinerzieher-Dasein für mich schon etwas problematisch: man sieht ja immer Frauen, die von ihren Männern besucht werden und das tut ziemlich weh. Ich war immer allein mit meinem Baby und sah glückliche Frauengesichter und die Männer waren ja auch happy. Das schmerzt schon mal.

Die erste Zeit

Zu Eingangs, als meine kleine Tochter noch sehr klein war, war ich erstaunt darüber, was für einen Riesenaufwand es bedeutete, ein so kleines Baby zu versorgen. Damit hatte ich echt nicht gerechnet. Ich hatte gedacht, ein Baby ist so quasi ein kleiner Nebenjob.

Meine kleine Tochter hatte dann auch noch die Kolliken in ihrer schärfsten Ausprägung und das bedeutete manchmal ein kontinuierliches Geschrei von 4 bis 5 Stunden und das legt auch die stärksten Nerven blank. Schwer irritiert hatten mich dann immer die Mitteilungen von Müttern, die so leger sagten: "ach, ich teile mir die Arbeit mit meinem Mann". Das hat meine Füsse dann immer wackliger werden lassen und ich habe dann immer gedacht: "oh, warum habe ich niemand und schaffe ich es überhaupt alleine?" Bis ich eines Tages zu dem Punkt kam, wo ich mir sagte: ok, die haben einen Mann, ich habe keinen und ich muss da alleine durch. Und als ich diese Erkenntnis hatte, da habe ich es geschafft und da wurde ich sicherer.

Es war mir dann auch gleichgültig, was mir andere Frauen von ihren Männern berichteten. Ich wusste, ich muss es alleine schaffen, das ist mein Schicksal und es ist meine Aufgabe und ich liess mich nicht mehr irritieren.

In manchen Alltagssituationen habe ich den Vater meiner Tochter aber doch vermisst und ich hätte seine benötigt: Meine kleine Tochter hatte, wie ich schon geschildert hatte, eine Beckenendlage. Da sie eine sehr lange Zeit in dieser Beckenendlage gelegen hatte, brachte das mit sich, dass sie sich wenig bewegen konnte und dass eine Hälfte des Gesichtchen dadurch besser ausgebildet war als die andere. Fachleute nennen dieses Erscheinungsbild eine Schräglagedeformität.

Nun, es war mein erstes Kind und ich wusste eigentlich überhaupt nichts.

Ich habe unter diesem Krankheitsbild sehr gelitten, weil es mir zuerst nicht klar war, wie es dazu kommen konnte und ich habe mir selbst die Schuld zugewiesen. Ich habe gedacht, dass ich sie besser hätte lagern müssen. Ich habe gedacht, weil ich nicht immer konsequent rechts-links gelagert habe, wäre es zu diesem Krankheitsbild gekommen. Wie depressiv ich am Ende war, als die Schräglagedeformität besonders ausgeprägt war, kann ich keinem schildern. Ich habe entsetzlich darunter gelitten, weil ich mich, aus Unwissen und Unkenntnis schuldig fühlte.

Ich bin aber dann irgendwann zu meinem Kinderarzt und ich habe wirklich auf eine Behandlung gedrängt und dann wurde eine Krankengymnastik verordnet. Nach sechmaliger Behandlung ist von dieser Schieflage für einen Laien nichts mehr erkennbar.

Alleinerziehende Mütter - Mütter 2. Wahl?

Ich persönlich finde Kinderarztbesuche für alleinerziehende Muetter unangenehm. Ich fühle mich als alleinerziehende Mutter oft in Frage gestellt und ich vermute, dass ich herbere Kritiken hinnehmen muss, als Mütter, die einen Mann im Hintergrund haben. Z.B. wurde meiner Tochter gleich eine Krankengymnastik in Aussicht gestellt, falls sie mit 11 Monaten noch nicht krabbeln könne. Ich habe vehement mich gegen diese Krankengymnastik verwehrt, weil mein Kind mir so gesund und so beweglich erschien, auch wenn sie auf den Punkt noch nicht krabbelte.

Manchmal würde ich einfach gern neue Fortschritte von Lea mit dem Vater teilen. Z.B. robbt meine kleine Tochter seit heute. Es strengt sie an, aber sie robbt zu Gegenständen, die sie interessieren. Auf diesen Bewegungsdrang habe ich hingefiebert. Oder meine kleine Tochter beginnt Worte nachzusprechen. Sage ich konsequent Wauwau, dann wiederholt sie das. Dann kann ich auch mit ihr kommunizieren, Bilderbücher anschauen und Figuren erklären. All diese Fortschritte möchte ich gerne dem Vater mitteilen und seine Reaktion erleben. All das ist mir verwehrt. Ich leide hierunter enorm. Das muss ich sagen.

Wo liegen die Hauptprobleme der alleinerziehenden Mutter?

Die Hauptproblematik von alleinerziehenden Frauen, ganz allgemein, liegt in der Auseinandersetzung mit der Situation, dass der männliche Partner nicht anwesend ist. Alleinerziehende Frauen vergleichen sich in ihrer Lage mit Müttern, die ihren Partner noch anwesend haben und schneiden natürlich bei diesem Vergleich dementsprechend ab und ebenso wird der Partner mit dem Mann verglichen, der seine Familie treu versorgt. Und hier entsteht dann das Dilemma und der enorme Leidensdruck von alleinerziehenden Frauen.

Verschärft wird das ja auch durch die Situation, dass zu Hause nicht die bekannte Familienidylle herrscht, sondern dass die Frau ja, um ihre Rechte vom Mann zu erhalten, sich häufig vor ein Gericht begeben muss und ein Richter diese Situation regeln muss.

Diese besondere Situation führt zur Ausgrenzung, so möchte ich jetzt etwas übertrieben sagen, sogar aus der Gesellschaft. Statt dass die Frau mit dem Mann die Familienprobleme besprechen kann, muss sie, um Besuchsrecht und Unterhaltsfragen zu regeln, vor Gericht erscheinen. Das ist eine starke Belastung für eine alleinerziehende Mutter.

Dies scheint mir das zentrale Problem von alleinerziehenden Frauen zu sein.Es ist bestimmt auch mein Problem.Ich kann das jetzt aus eigener Erfahrung so mitteilen, weil ich selbst in das Pinboard für Alleinerziehende mit folgender Meldung gegangen bin: Suche Alleinerziehende zur Gründung einer Email-Selbsthilfegruppe.

Es haben sich einige Frauen und auch einige Manner gemeldet. Und jede Frau reflektiert das Problem in ähnlicher Weise: die Frauen kommen mit dem Verhalten der Väter nicht klar und leiden dadurch zusätzlich.

Aus Emailkontakten mit vielen Alleinerziehenden ist mir mittlerweile klar geworden, dass viele Alleinerziehende oft über Jahre hinweg keine Sexualität leben können. Bestimmt hat das die Ursache in der gesellschaftlichen Ausgrenzung von Alleinerziehenden. Kommt hinzu, dass durch die Situation das Selbstwertgefühl von Alleinerziehenden geschwächt ist und auch geschwächt wird und teilweise auch bewusst kleingehalten wird, sodass Alleinerziehende es besonders schwer haben, diese Situation aufzuheben oder zu ändern.

1. Besuch des Vaters

Der Vater meines Kindes hat mich vor ungefähr drei Wochen, nach zwei Jahren, das erste Mal besucht. Es war ein Besuch, in dem er eigentlich nur ankündigen wollte, dass er nunmehr für drei Jahre nach Australien gehen wird und wohl auch keine Unterstützung mehr bezahlt. Ich muss aber trotzdem gestehen, dass ich mich über den Besuch wahnsinnig gefreut habe. Denn ich habe ja ein Kind von ihm ausgetragen und dieses Kind gleicht dem Vater enorm. Er hat die ganze Zeit während des Besuchs Lea mit großem Verlangen angesehen. Leider habe ich seit seiner Abreise nichts mehr von ihm gehört.


Noch einmal: Anna wünscht sich Kontakt zu anderen alleinerziehenden Müttern. Ihre e-Mail-Adresse: Brosinski21@aol.com.

Wie gesagt, dieser Bericht repräsentiert Anna's persönliche Sichtweise. Ich bin gern bereit, Zuschriften und Meinungen zu veröffentlichen: Anna_Kommentar@psychohelp.at


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