Von – ventus

Written on Donnerstag, Februar 25th, 2010 at 20:56 by forumeintrag

NEIN Kimba, du bist keine Versagerin , sondern du durchläufst einfach die Phasen der HEILUNG und musst diese auch in ihrem Ganzen Sein annehmen.
Das wird schon, wenn du so konstant bleibst, wie du Anforderungen an dich stellst.

Manchmal tun wir uns leichter (glauben wir :) ) wenn wir in die Rolle des Opfers schlüpfen, denn da werden wir dann bemitleidet, und getröstet und gehätschelt. Das ist für eine gewisse Zeit auch gut so, aber dann ist es angesagt wieder herauszutreten und aufzustehn und sein Leben wieder in die Hand zu nehemen.

Und das wirst du auch tun, denn du hast dein Leben wieder in die Hand genommen, hast Verantwortung übernommen, für dich und die Lebenwesen die dir anvertraut sind, und das ist auch gut so und wichtig.

Also bleib dabei, schau dein Leben an, nimm es an,
und steh auf!!!

Alles Liebe
ventus

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Von – Kimba

Written on Montag, Februar 1st, 2010 at 20:41 by forumeintrag

Hallo Ventus,
momentan quälen mich soviele Gedanken. Ich überlege schon die ganze Zeit ob ich überhaupt noch die Berechtigung habe depressiv zu sein – weil ich ja jetzt auch gute Tage habe. Ich habe Angst vor der Arbeit, vor den ganzen Anforderungen die wieder auf mich einprasseln. Vor meinem Perfektionismus der mich dann wieder übermannt, und vor allem wieder 8 stunden da zu sitzen und keine arbeit zu haben. Ich krieg heute kaum Luft und mir ist so schlecht wie noch nie. Morgen hab ich einen Termin bei meinem Psychiater und ich hab Angst dass er mich auch aus der Ambulanz schmeisst weil es mir etwas besser geht. Das mit dem Rausschmiss aus der Tagesklinik hab ich einfach nicht verkraftet.
Das spielt bestimmt auch noch mit bei den Ängsten weil ich einfach Angst hab nochmal so den Boden unter den Füssen wegzieht. Ich krieg kaum mehr Luft mein Brustkorb ist so abgeschnürt….

Heute war eine Tasse heisser Tee und dabei schneegestöber anschauen das positive.

Verzweifelte Grüße
Kimba

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Von – ventus

Written on Dienstag, Januar 26th, 2010 at 20:11 by forumeintrag

Liebe Kimba!

Danke für deine Ausführungen.ja jetzt weiss ich viel über dich und das sagt mir dass du mit 27 Jahren schon am Zenit angkommen bist und daher keine Anforderungen mehr an dein Leben siehst. Du hast alles erreicht was du wolltest und nun gibt es anscheinend nichts mehr für dich das Einsatzt lohnen würde.Denkst du, aber falsch gedacht.

Du kannst dir den Anspruch stellen, gesund zu werden, das ist auftrag genug.
Da hättest du doch einiges zu tun!!! :)

Also versuche wieder deine Zeit mit zu füllen. Du hast schöne Hobbys, führe sie aus und schraub dein hohes Perfektionistisches Denken runter. Du bist so wie du bist gut, schön und ein wertvoller Mensch.
Denk mal nach, denn du nimmst dir die Zeit uns zu schreiben, und willst doch auch wieder weg von dem ganzen Schrott an medis, Therapien….

Nimm dir z.b. als kleinen ersten Schritt vor: ich gehe jeden Tag eine halbe oder Stunde spazieren. und möchte etwas finden dass mir gefällt. Das kann ein Baum im Schnee sein, ein KInd das du siehst…. egal was, aber halte gut Ausschau dannach, und dann nimmst du den schönen Gedanken, das Bild mit nachhause und schreibst es auf.
Jeden TAG sofern das deine Zeit erlaubt.

Du brauchst Struktur, positive Struktur, damit du dich wieder an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen lernst.

Dein Anspruch ist so hoch geworden dass du den Boden unter den Füssen verloren hast und musst nun wieder auf den Teppich zurück, den Teppich des einfachen, schönen Lebens, mit all seinen kleinen Freunden und Fehler, die Wichtig sind um zu lernen.

Wenn du es wirlich willst und echt dran festhältst, wirde es gehn. Was sehr kontrproduktiv ist, ist jammern, Zudern, Ausreden finden. das ist leicht.

Jedoch an einem festhalten, das ist schwer. also halte daran fest dass du wieder du selbst sein willst, und geh hinaus, finde etwas schönes und berichte hier. Wir hören dir zu und schreiben dir.

Bis dahin schöne verschneite GRÜSSE
und alles liebe
ventus

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Von – Kimba

Written on Dienstag, Januar 26th, 2010 at 10:25 by forumeintrag

Guten morgen Ventus,
nach einer durchheulten Nacht versuch ich das ganze nun positiver zu sehen. Ich hab ja jetzt die gleichen Therapien wie vorher nur in anderen Gruppen und ich kann dazwischen heim fahren. Hab also insgesamt mehr Zeit für mich. Ich muss das als Chance sehen und nicht als mein Versagen in der Tagesklinik. In der ambulanten Therapie hab ich einmal die Woche ein Gespräch mit dem Psychiater und naja nen muss ich mir nun selber suchen.
Zu mir:
Ich bin 27 Jahre, Single :( leb in einer eigenen Wohnung mit meinen Tieren (3 Meerschweinchen, 1 Kater). Ich bin seit September 2009 krankgeschrieben und daheim aber mein Vertrag läuft noch bis Ende des Jahres. Ich spiel Klavier seit nem halben Jahr und reite seit 6 Jahren. Die letzten 2 Jahre auch mit kleineren Turnieren. Ansonsten hab ich riesen Anforderungen an mich, die ich nicht immer erfüllen kann. Ich bin extremst ehrgeizig und steck meine Ziele immer in unerreichbare Ferne. Einen Gang runterschalten kann ich so gut wie nicht. Meine Tage sind meist komplett verplant – aber alles mit System. Mein Terminplaner ist mein bester Freund ;)
Meine Eltern sind wahre Goldstücke, sie stärken mir immer den Rücken und haben mich nie zu etwas gezwungen. Kein Leistungsdruck keine hohen Erwartungen – die hab ich allerdings irgendwie immer selber gehabt.
Keine Ahnung warum aber ich wollte ien Perfektes Leben haben. Toller Lebenslauf, schöne Wohnung, super Karierre, gut aussehen alles was halt dazu gehört. Und ich denke daran bin ich nun gescheitert.
Uff ist ganz schön lang geworden aber jetzt weisst ziemlich viel über mich.

LG Kimba

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Von – Doris

Written on Montag, Dezember 29th, 2008 at 08:48 by forumeintrag

Hallo Leo,

es scheint, als sei Deine Lebensgefährtin z. Zt. mit
Familie, Schwangerschaft und ihrem eig. Problem ziem-
lich überfordert. Warum möchte sie sich denn jetzt
während der Schwangerschaft keine Unterstützung mittels
Therapie mehr holen, hat sie darüber mal gesprochen?
Sicherlich ist ihr nicht bewusst, dass ihr derzeitiges
auch etwas mit den anderen Familienmitgliedern
macht, es fehlt ihr offensichtlich an der nötigen Ein-
sicht. Du schreibst nicht, wie es den Kindern derzeit
mit ihrer Mutter geht – vielleicht wäre es gut, ihr
deren Befinden mal vor Augen zu halten! Sicherlich
ist erst mal der Verlauf der Schwangerschaft abzu-
warten, aber wenn der Säugling dann da ist, werden die
Anforderungen sicherlich nicht weniger, im Gegenteil.
Mit welcher Begründung ist Deine Frau denn aus der
Therapie ausgestiegen – vielleicht wurde es ihr dabei
schon zuviel? Es wäre dann zu überlegen, die Therapie
vielleicht mit einer geringeren Anzahl der Sitzungen
fortzuführen, möglicherweise statt wöchentlicher
Sitzungen nur noch im Abstand von 2 oder 4 Wochen,
denn der gänzliche Abbruch hat sicherlich nicht gut-
getan. Es wird schwierig sein, mit Deiner Lebensge-
fährtin zu sprechen, da sie möglicherweise jede An-
sprache auch als Angriff auf Ihr Selbstwertgefühl
interpretiert. Aber einen Versuch mit dem Hinweis auf
die Gefährdung der Familie ist es sicherlich wert.
Ich wünsche Dir alles Gute.

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Von – dobermaus

Written on Donnerstag, März 22nd, 2007 at 05:22 by forumeintrag

An: Tränchen

glaubst du wirklich du stellst zu hohe anforderungen an ihn?oder stellst du sie an dich?
kannst du mal notieren was du an ihm magst bzw. liebst und was dich an ihm stört?ist es so das du ihn nur lieb haben willst weil er so lieb zu dir ist?oder ist er wieder zu lieb deiner meinung nach?ich kann nur aus dem sprechen was ich erfahren musste in meinem leben…ich dachte auch immer mein ex-mann sei so lieb zu mir das ich ihn nur lieben muss!es geht gar nicht anderst dachte ich immer … er war lieb,zärtlich etc. und doch war bei mir nach einem jahr alle liebe wie weggeblasen.ich habe ewig nachgedacht und bin nicht drauf gekommen warum das so ist.oft hasste ich mich dafür weil ich mir, durch die distanz die ich zwischen uns aufbaute “ersatz” für all die anderen gefühle(die ich bei ihm ja nicht mehr bekam (oder wollte)brauchte und anfing fremdzugehen(einige male über jahre).völlig unverständlich da ich ein sehr treuer,ehrlicher und herzlicher mensch bin.heute,nachdem die beziehung zwei jahre beendet ist(wir waren acht jahre zusammen)weiß ich…es waren unterbewusste verletzungen aus der kindheit die mich einholten.z.b.es gab ärger mit freunden..waren wir alleine gab er mir recht…waren die leute um die es ging dabei, vertrat ich meine meinung und er hielt sich aus allem heraus!so ähnlich lief es in meiner kindheit!der von dem ich rückhalt erwartet hatte(mein )hielt sich raus oder stellte sich auf die seite anderer.das unterbewusstsein schaltete sích in der situation mit meinem mann ein (schutzmechanismus)und nach zwei drei solcher “verstöße” warf ich ihn emotional raus!ich hatte auch nicht mehr das gefühl das er mich wirklich so sehr liebt ich sah es eher als oftmals geheuchelt an.
er sagte immer ich sei seine traumfrau war weiterhin super lieb und ich schaffte es einige viele male über einen meist kurzen zeitraum wieder mit ihm “auf eine welle”zu kommen.aber leider immer nur streckenweise.oft nimmt man sich am anfang einer beziehung zurück weil man den anderen nicht verärgern will z.b.wenn einem etwas nicht passt schlickt man es eben runter um keinen streit zu bekommen.das ist als würde man sich den zeh an der tür anrennen und damit es nicht so weh tut macht man mit den gewohnten dingen weiter also lässt der schmerz nach.drei tage später merkt man plötzlich das der zeh ganz blau ist und weh tut und man fragt sich:was hab ich denn DA gemacht?ich hab das öfter und so denk ich geht das auch mit den seelischen verletzungen vor sich.ich weiß nicht wie alt du bist…ich bin 32..bin seit ca. zwei jahren auf der suche nach verschüttetem seelenmüll :o ) und ich kann dir sagen …wenn man nur tief in sich schaut und keine angst hat vor dem was man entdeckt es anpackt und durchläuft(was oft extrem hart ist)wird es irgendwann leichter.das nennt man wohl entwicklung!dein freund scheint sehr zu dir zu stehen …mach dir einige gedanken und vielleicht tut es gut mit ihm einige dinge zu besprechen…solltest du wirklich dahinter kommen oder scheint dein freund und du interesse zu haben kann ich euch ein sehr gutes buch empfehlen das ich zur zeit mit meinem freund lese (darin geht es um besagte schutzmechanismen)und ich halte es für das beste buch das ich über psyche & beziehung gelesen habe.
in diesem sinne wünsche ich dir eine gute nacht (es ist bereits 2.00uhr nacht und meine gedanken finden keine ruhe)
dir rotti…du scheinst sehr viel seelenruhe zu besitzen (ich bewundere solche menschen :o ) )und bist sehr einfühlsam …auch eine angenehme und ruhige nacht

grüße

dobermaus

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Von – Alex

Written on Freitag, Mai 21st, 2004 at 06:16 by forumeintrag

@Uschi
Ja, das Gefühl kenne ich gut! Ist wohl eine ganze Weile her, als ich noch arbeiten gegangen bin. Man fühlt sich körperlich fertig, aber man weiß, was man gemacht hat.
Wie war das noch bei „Bruce allmächtig“? Die Glücklichsten Menschen sind meist die, die hart arbeiten. Ich kann mir bei Dir auch gut vorstellen, daß Du einen anstrengenden hast als Krankenschwester, allein schon wegen den merkwürdigen Arbeitszeiten.
Einen ähnlichen Genuss hatte ich, als ich für ältere Menschen Essen ausgefahren habe, denn die haben sich auch immer gefreut, wenn ich da war. Aber das wollte ich gleich mal alles im Zusammenhang schreiben.

@Mango
Hast schon recht, ein solches Jubiläum sollte angemessen gefeiert erden, obwohl ich ja noch nicht so lange dabei bin.
Arbeitslos bin ich so gesehen nicht, ich verdiene bekomme nur ca. 100 Euro weniger als in der Industrie, aber die Zeitarbeitsfirma hat im Moment keine Aufträge für mich, und das seit Februar. Aber von vorn

@jeden_ders_lesen_will
Es ist so, daß ich vom Sommer 1998 bis Anfang 2002 meine Ausbildung als Industrieelektroniker (Fachrichtung Gerätetechnik) gemacht habe. Obwohl sich mein Zwillingsbruder September 2000 in einer Klinik das Leben genommen hat, und September 2001, kurz vor Ende meiner Ausbildung meine Beziehung zu zerbrechen begann, konnte ich Januar 2002 meine Ausbildung als viertbester in meinem Lehrjahr (ausschließlich der Vorzieher) mit einem glatten Schnitt von 2,0 in der Berufschule und ca 85% in der Prüfung abschließen.
Nach abgeschlossener Prüfung hat mich die Firma unbefristet übernommen, und ich habe eine ganze Weile dort gearbeitet. Die Beziehung zu meiner damaligen Freundin lief immer schlechter, weil ich es ihr einfach nicht mehr recht machen konnte, außerdem hat sich ein Ausbildungskumpel bei mir eingeschlichen, mit dem sie bereits zwei Monate vor unserer Verlobung im Juni 2002 fremdgegangen ist, wie ich später erfahren sollte. Das habe ich nicht gemerkt.
Ich habe nur gemerkt, daß sie immer mehr an mir auszusetzen hatte, obwohl ich mittlerweile neben einem 11stündigen Arbeitstag und Fitnessstudio fast den gesamten Haushalt geschmissen habe, obwohl sie nur halbtags gearbeitet hat. Aber alles, was ich gemacht habe, war zu wenig, zu viel, zu schlecht, oder in der flaschen Reihenfolge. Wen ich etwas von mir aus gemacht habe, war sie sauer, weil ich sie nicht gefragt habe, habe ich gefragt, war sie von meiner „ewigen Fragerei“ genervt. Dann kann ich auch gerne zwei super Beispiel zu geben, wenn ihr wollt.
Zwei Monate nach unserer Verlobung , also im Juli 2002 hat sie Schluß gemacht, mit der Aussage, daß sie die Verlobung gar nicht meinetwegen eingegangen wäre, sondern, wegen den Familien, weil sie die Verlobung schon angekündigt hatte. (Meiner Meinung nach ging es ihr nur darum, eine möglichst große Show abzuziehen).
Wegen einer vorteilhaften Gütertrennung für beide Seiten blieb sie bis Juni 2003 bei mir wohnen – offiziell wohl nur, denn mehr als einmal die Woche habe ich sie kaum zu Gesicht bekommen. Sonst war sie nämlich bei meinem Arbeitskollegen, bei dem ich zu allem Überfluß noch ab Juli 2003 gegenüber sitzen sollte.
Weil ich die ganze Geschichte wohl bis dahin nicht ganz verdaut hatte, kam für mich im Juli die offensichtiliche „Erlösung“: Die Firma rief einige Mitarbeiter (geplant waren an die 100) ins Büro des Betriebsleiters und „bot“ ihnen Aufhebungsverträge an, wegen der vermeintlich schlechten Auftragslage. Eigentlich wollte ich nicht unterschreiben, aber die Vorstellung, dem Menschen gegenüber zu sitzen, der jetzt mit meiner Ex zusammen ist, der sich in meine Leben eingeschlichen hat und mir sonst noch einiges mehr genommen hat, dem ich mein Vertrauen geschenkt hatte, obwohl es alle anderen nicht taten, trieb mir den Mageninhalt nach oben. Nach zweiwöchigen Überlegen unterschrieb ich den Aufhebungsvertrag, mit dem Gedanken, wenigstens eine hohe Ablöse ausgefeilscht zu haben und endlich Frieden zu finden.
Dazu kam noch die Aussage vom Betriebsleiter, daß die Leute, die Sommer 2003 nicht unterschreiben würden, wahrscheinlich Januar 2004 ohne oder mit gernigerer Abfindung wohl betriebsbedingt gekündigt werden müssten, was wohl laut Erzählung eines Ebenfalls Betroffenen Kollen wohl auch eingetreten ist. Andere Quellen behaupten, im Januar 2004 hätte es keine betriebsbedingten Entlassungen gegeben. Mit dem Gedanken, endlich ein neues Leben anfangen zu können, sowohl geistig als auch beruflich, denn der Schlechteste war ich ja nicht, erhoffte ich mir eine baldige Aufnahme in einer anderen Firma.
Die Illusion wurde mir nach einigen Monaten und zahlreichen zurückgesendeten Bewerbungen genommen. In dieser Zeit hatte ich bereits einen kleinen im Altenheim, der mir einen kleinen Nebenverdienst zum Arbeitslosengeld gebracht hat, nämlich das Essen Ausfahren. Die Institution, die bis Dezember 2003 vom Arbeitsamt aus beauftragt wurde, mich zu vermitteln, konnte dies leider nicht. Neue Bewerbungen – neue Absagen. „Nein danke, wir haben schon einen“.
Ab Januar 2004 war wieder das Arbeitsamt für mich zuständig, das es auch schaffte, mich zu vermitteln, nämlich an die Zeitarbeitsfirma, dessen Vertreter mir aber schon vor Unterzeichnung des Arbeitsvertrages sagte, daß sie regulär für mich keine Arbeit hätten. So gesehen hat die Zeitarbeitsfirma mich vom Arbeitsamt aufs Auge gedrückt bekommen.
Ich bot der Zeitarbeitsfirma an, den Vertrag mit einem Arbeitsantritt von einen Monat später zu unterschreiben, denn im Altenheim brauchte man meine Hilfe, außerdem wäre es aus kündigungsrechtlichen Gründen sauberer gewesen. Mir wurde aber sofort gesagt, daß ich den Arbeitsvertrag zu unterschreiben hätte, weil es sonst vom Arbeitsamt gegeben hätte, nämlich ein dreimonatiges Aussetzen des Arbeitslosengeldes, was ich mir natürlich nicht erlauben wollte, denn so wollte ich meine Abfindung nicht dezimieren.
Quintessenz: Ich bin seit Ende Januar in der Zeitarbeitsfirma, habe bis jetzt eine Qualifizierungsmaßnahme â 8 Tage erhalten und durfte drei Tage Arbeit auf dem Bau arbeiten! Arbeitszeitdefizit: Über 300 Stunden! Und der Arbeitsvertrag läuft November aus, dann bin ich wieder arbeitslos.
Ich habe auch mittlerweile gemerkt, daß meine Qualifizierung auch nicht mehr auf dem neuesten Stand ist. Deswegen möchte ich dieses Jahr noch mit dem Techniker anfangen, um meine mechanischen und IT-Kenntnisse erweitern, ebenso wie Kenntnisse zur Personalführung, denn wenn ich mir die Stellenanforderungen ansehe, suchen die zwar ab und an Industrieelektroniker, aber mit den Kenntnissen eines Meisters oder Technikers. Dinge, die ich bis jetzt nicht gelernt habe.
Aber: Die Weiterbildung ist dem Arbeitsamt und der Zeitarbeitsfirma ein Dorn im Auge. Bezahlt bekomme ich es sowieso nicht, und wenn ich beispielsweise Abendschule mache, kann ich keine Stellen mehr annehmen, die Schichtarbeit erfordern. Ich habe ja schon einmal mit denen darüber geredet.
Aber was soll´s. Ich glaube nicht, daß sich in den zwei Monaten der Überlappung: Zeitarbeitsfirma / Abendschule noch etwas ergeben wird. Deswegen mache ich es hinter deren Rücken. Wenn ich etwas finde, dann kann ich immer noch notfalls die Schule schmeißen.
So sieht es aus.

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Von – Mirja@Clementine

Written on Freitag, Juni 27th, 2003 at 19:12 by forumeintrag

Hi,
vielen dank für die antwort…
ich denke, dass du mir damit richtig dolle geholfen hast, weil ich nämlich (wie schon gesagt) darüber nachgedacht habe. und da ist mir das eben klar geworde. Ich denke nämlich wirklich das es vor allem ein selbstbewusstseinsproblem ist. Aber ich kam zu dem schluss. Das ich wirklich angst davor hab häßlich zu sein. und deswegen mich jeder kommentar über mein aussehen (auch wenns nicht ernst ist) irgendwie verletzt. Aber wenn mir nun klar sit dass ich vielleicht nicht die schönheitslkönigin nr.1 bind, dann habe ich auch nicht mehr so extrem hohe anforderungen an mich selbst. gewissermaßen ist es dann so dass es mir egal sein kann was andere denken, weil ich weiß wie ich aussehe. also kann ich damit besser umgehen. Aber das ist die theorie. Ich könnte machen was ich will! nur in der praxis… *ppppppuh* da ist es schwer umzusetzen.
aber danke
grüße von mirja

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Cyber-Krankheiten – eine neue Anforderung an Therapeuten!

Written on Dienstag, Juni 3rd, 2003 at 01:14 by christiane

Neue Krankheiten erfordern neue Therapien. Für die meisten und Psychotherapeuten ist die Internet-Sucht aber noch absolutes Neuland. Es gibt weder formale Diagnose-Kriterien, anhand derer Internet-Sucht objektiv festgestellt werden kann, noch spezielle Therapien. Forscher behelfen sich derzeit mit modifizierten Diagnose-Kriterien für Spielsucht und Therapeuten, die zunehmend mit Internet-süchtigen Patienten konfrontiert werden, greifen auf allgemeine Therapieansätze für Suchtkrankheiten zurück.

Dr. Kimberly Young vom “Center for On-Line Addiction” in Pittsburgh, USA hat in einer jetzt veröffentlichten Studie Erfahrungsberichte von Therapeuten erfaßt und ausgewertet. 35 Therapeuten mit im Durchschnitt 9 Patienten mit Internet-Sucht pro Jahr haben an dieser Studie teilgenommen.

Eine der wesentlichsten Erkenntnisse war, daß Internet-Sucht ein ziemlich breites Spektrum von Symptomen und Verhaltensstilen umfaßt: Vom zwanghaften Nutzen der Cyber-Sex-Seiten über übermäßiges Engagement in Online-Beziehungen statt in Real-Leben-Beziehungen bis zur übermäßiger Informationssuche im Web oder exzessivem Spielen von Computer-Games. Als Sucht-Kriterien definierten die Therapeuten: Extreme Internet-Nutzung gepaart mit signifikanten sozialen, psychologischen oder/und beruflichen Unzulänglichkeiten. Betroffende sind vom Internet wie “besessen”, geraten in Angstzustände, wenn sie “off-line” sind und lügen über bzw. verstecken das wahre Ausmaß ihrer Internet-Nutzung. Die der Sucht sind für die Betroffenen oft verheerend: soziale Isolation, zunehmende Depression, Scheidung, Scheitern in Ausbildung oder Beruf, Jobverlust, finanzielle Schwierigkeiten usw. Einige Therapeuten berichteten von Patienten mit Drogen- und Alkoholmißbrauch als Folge der ursprünglichen Internet-Sucht.

Die Anonymität, die das Netz seinen Benutzern bietet, wird als ausschlaggebender Faktor für die Ausbildung des Suchtverhaltens gewertet:

* Demnach fördert die Anonymität den Konsum von Cyber-Sex, Kinderpornographie und Suche nach Befriedigung von anderem abweichendem Sexualverhalten. Häufig begann das später zwanghafte mit “harmloser Neugierde”, “einmal in diese Seiten hineinschauen, was es dort so gibt”.
* Die Anonymität hilft sozial ängstlichen bzw. extrem schüchternen Menschen bei der Kontaktaufnahme mit anderen. Sofern sie diese Kontakte als “Übung” für Kontakte im realen Leben nutzen können, bietet das Internet ihnen eine positive Chance. Gefährlich wird es, wenn virtuelle Kontakte reale ersetzen und ohnehin sozial eher scheue Menschen sich noch weiter zurückziehen.
* Die Anonymität unterstützt “Cyberaffären”, was bei Menschen, die in Beziehungen leben zu ernsthaften Krisen mit dem Partner/ der Partner führen kann.
* Die Anonymität fördert die Entwicklung einer “Online-Identität”, eines Wunsch-Phantasie-Ichs, und unterstützt damit die Flucht aus der Realität. Dieses wurde von den Therapeuten bei Patienten mit Depressionen bzw. psychotischen Erkrankungen festgestellt.

60 % der an der Studie teilnehmenden Therapeuten hatten Klienten betreut, die vor der Internet-Sucht schon an einer anderen Sucht gelitten haben, z.B. ehemalige Alkoholabhängige. In bezug auf die Behandlung hat die Studie gezeigt, daß eine Internet-Suchttherapie nur dann erfolgreich sein kann, wenn sie auf die spezielle Form der Internet-Nutzung zugeschnitten ist. In Frage kommen u.a. Sexualtherapien, Paartherapien, Familientherapien oder Therapien, die sich auf die Verbesserung der sozialen Fertigkeiten konzentrieren. Eine Checkliste zum Überprüfen ob Sie selbst zu den Betroffenen gehören finden Sie unter: Internet-Sucht: Sind Sie gefährdet?.

Wer noch mehr Informationen möchte, kann mir schreiben: <http://www.privatedaddy.com?q=H310dhFAZFMECx5xLVxYNm5STEpmKmExeFZo_19>.
Das “Center for On-Line Addiction” findet man unter: www.netaddiction.com.
Und noch mehr Informationen zum Thema “Internet-Sucht”: www.virtual-addiction.com.

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Von – inger

Written on Donnerstag, August 22nd, 2002 at 19:12 by forumeintrag

hallöle, ich bin grad auf nem ziemlich miesen trip; die anforderungen die an mich gestellt werden, sind viel zu hoch, ich weiß nicht, ob ich sie selbst erzeugt habe; doch mir gehts sau mies dabei; ich möchte so viele dinge ungeschehen machen und weiß gleichzeitig, es ist unmöglich. beruflich erwartet man von mir ein engagement, das ich auf einem teilsektor nicht leisten kann, die finaziellen grundvoraussetzungen stimmen nicht und die gesetzlichen werden in die länge gezogen. ich steh zwischen den bedürfnissen: soll ich kollegial sein und alles mittragen? soll ich meiner meinung nach sprechen und mir damit den zorn aufladen und in nächster instanz meinen riskieren nur um der ehrlichkeit wegen??? statistiken sind da, um gefälscht zu werden, sagt ein fast sprichwort gewordener ausspruch. ich kann mich einfach nicht genug arangieren, bin wohl beziehungsunfähig, und genau das macht mich kaputt, ich kann keine beziehung privat und beruflich leben, ich kann einfach nicht mehr; fühl mich so ausgebrannt und nutzlos; so abgestellt in dieser welt und wer holt schon die fundstücke auf einem fundbüro ab(wenn die doch nur selbst laufen könnten)? ich versinke wohl gerade im schmalz, es soll nicht wieder vorkommen …..uffff,soviel geschrieben und doch nichts gesagt, mir gehts nur hundeelend und ich wollte , ja ich wollte ein wenig klarheit für mich damit gewinnen :-( was wohl so richtig “gut” gelungen ist

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Von – Steffi

Written on Mittwoch, Mai 8th, 2002 at 19:12 by forumeintrag

Hallo! Ich leide seit ca 1,5 Jahren an einer Depression, mal mehr, mal weniger. Ich war 7 Monate in einer Klinik, bin jetzt seit 4 Monaten entlassen (genau heute!), Die Sehnsucht, wieder in eine KKlinik zu gehen wächst und wächst, manchmal ist es nicht auszuhalten. Ich weiß nicht, wie ich damit ungehen soll! Einfach alle Verantwortung und Anforderungen abfallen lassen! Manchmal überkommt mich das Gefühl, ich müßte ganz viele Tabletten nehmen oder mi9ch ganz heftig schneiden, nur damit ich wieder in eine Klinik kann. Oder einfach nicht mehr weiterleben…

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Von – Unbekannt

Written on Montag, Mai 6th, 2002 at 05:16 by forumeintrag

Himmelhoch jauchzend Zu Tode betrübt

Die Borderline Persönlichkeitsstörung
Patienten mit Borderline – Persönlichkeitsstörungen leiden unter einer Vielzahl von Symptomen: sie fühlen sich oft „innerlich leer”, „wie tot”, die äussere Wirklichkeit wird phasenweise wie ein Film erlebt. Diese Phänomene werden als Depersonalisation und Derealisation bezeichnet. Solche Phasen sind unterbrochen vom Erleben heftigster Gefühlse (in der Regel Schuld, Scham, Ekel). Ein anderes Mal kommtes diesen Patienten wiederum vor, als ob alles in Ordnung wäre und sie völlig gesund seien. Die Stimmungen schwanken innerhalb kurzer Zeit abrupt von „himmelhoch jauchzend” nach „zu Tode betrübt”.
Die Beziehungen dieser Patienten sind ebenso instabil wie die Gefühle (nach dem Motto: „Ich hasse dich , verlass mich nicht”). Sie sind häufig unfähig, Nähe und Intimität auszuhalten, weil sie beides bedrohlich finden – und zwar lebensbedrohlich (Angst vor Verschlungenwerden bzw. Angst vor einer Ich – Auflösung). Bei Trennung von einem Partner wird die Verlassenheitsdepression in der Regel so stark, dass sie erneut eine Wiederannäherung versuchen, um sich dann aus Angst vor Nähe wieder zu trennen. Die Patienten erleben sich zwischen der Sehnsucht nach völliger Verschmelzung mit dem Partner und radikaler Beziehungslosigkeit hin- und hergeworfen.
Den Patienten fällt es schwer, ein zusammenhängendes Bild von sich selbst zu entwickeln: sie fühlen sich unsicher bezüglich ihrer eigenen Identität, wissen nicht, wer sie eigentlich sind („Identitätsdiffusion”), was sich auf die sexuelle Identität genauso auswirkt wie auf die Fragen nach Berufsfindung, Lebensplanung, Lebenssinn. Der eigene Körper wird abgelehnt bzw. gehasst.
Immer wieder kommt es zu aggressiven Impulsdurchbrüchen, die sich entweder gegen andere, in der Regel nahestehende Personen und / oder gegen die eigene Person (z. B. in Form von Selbstverletzungen) richten. Solchen Impulsdurchbrüchen folgen Gefühle wie Scham und / oder Verzweiflung.
In der Regel fügen sich Patienten mit Borderline – Persönlichkeitsstörungen Selbstverletzungen zu (Schnittverletzungen, Brandwunden, Kopf gegen die Wand schlagen usw.), wobei diese Selbstverletzungen entweder die Funktion haben:
- sich selbst zu bestrafen,
- starken inneren Druck, Frust, Wut usw. abzubauen,
- ein quälendes Gefühl innerer Leere oder ein Gefühl der Gefühllosigkeit zu beenden,
- von seelischem Schmerz abzulenken oder
- sich von der eigenen Lebendigkeit zu überzeugen (z. B. durch die Wahrnehmung von Blut)
Nicht selten haben Patienten mit Borderline – Persönlichkeitsstörungen bevor sie zur stationären Psychotherapie kommen mehrere Suizidversuche unternommen.
Neben den genannten autodestruktiven Symptomen (Selbstverletzungen, Suizidversuche) dienen der Missbrauch von Tabletten, Alkohol ebenso wie starker Nikotinkonsum oder Drogenkonsum, der Bewältigung kaum aushaltbarer Gefühlszustände. Auch spielen Essstörungen (Magersucht, Ess-Brech-Sucht, Esssucht) eine grosse Rolle.
Die Lebensgeschichte dieser Patienten ist häufig gekennzeichnet durch schwerste körperliche Misshandlungen mit nicht selten lebensbedrohlichen Charakter, sexuellen Missbrauch und / oder einem familiären Klima, das von Vernachlässigung bzw. emotionaler Inkonstanz gekennzeichnet ist.

Stand 2001 TEXTINHALTE entsprechen der Klinik Schwedenstein Broschüre!

Aus: http://www.aet1.de/border.html

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Himmelhoch jauchzend Zu Tode betrübt

->DEPRESSION:Es ist schwer eine Depression ganz genau zu beschreiben,da es bei jedem Menschen anders ist;(das gilt für alle psychischen Erkrankungen)Jemand der an einer Depression erkrankt ist,leidet meistens an einer langandauernden(manchmal manischen)Niedergeschlagenheit,er fliegt sozusagen in ein tiefes Loch.Man muss dabei beachten,dass nciht jedes Gefühl der Trauigkeit gleich eine Depression ist,man kann sagen das jeder der länger als 2 Monate an Trauer leidet depressiv ist.Depressionen können heutzutage mit Medikamenten und Therapie gehailt werden.Wichtig:MAN DARF DIESE KRANKHEIT NICHT UNTERSCHÄTZEN!ES IST EINE ERNSTZUNEHMENDE PSYCHISCHE STÖRUNG!

->MANISCH-DEPRESSIV:Manisch-Depressiv unterscheidet sich nur wenig,jedoch leidet man unter Stimmungsschwankungen->”ZUM HIMMELHOCH JAUCHZEND ZU TODE BETRÜBT”trifft die Beschreibung am besten.Anders als bei der Depression wissen die meisten Menschen dabei nicht dass sie an einer Krankheit leiden.

->BORDERLINE-PERSÖNLICHKEITS-STÖRUNG:Borderliner haben Schwierigkeiten in der Beziehungsgestaltunn und bei Anforderungen.Merkmale davon sind:-Häufige Beziehungsabbrüche -emotionale Instabilität -Stimmungsschwankungen -Selbstverletzung -Esstörungen -Drogen/bzw.Alkohol

->SCHLAFSTÖRUNG:Schlafstörungen resultieren meistens aus psychischem Druck,auch andere psychische Erkrankungen können “schuld” daran sein:-Esstörungen -Depression -Angst/Panik Jedoch werden Schlafstörungen als eigene Psychose angesehen und nciht nur als Flogeerscheinung

->SCHIZOPHRENIE:Man kann dieses Krankheitsbild nur anhand von Symptomen erklähren:-Störung des Denkens -Störung des Gefühls -Störung des Wollens bzw. des Ich-Erlebens -Personenverzerrungen etc.
All diese Symptome treten gleichzeitig auf,jedoch können sie von abwechselnd schwächer bis hin zur Manie reichen.Im Alltäglichen Umgang wird das Krankheitsbild nciht erkannt.

Aus: http://members.e-media.at/Bulimie_Magersucht/infcpage.asp

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Von – Angi

Written on Donnerstag, Dezember 14th, 2000 at 19:12 by forumeintrag

So nun kotz ich hier auch mal ab……wollt es zwar mal loswerden in nächster Zeit, dachte aber nicht dran, es so schnell zu tun, aber..danke sehr an den/die, der/die das geschrieben hat, er/sie erkennt sich bestimmt wieder, ich hab den Namen absichtlich weggelassen.

Da hat heute jemand den ich gut kenne im Chat geschrieben:

also gut…dann will ich an der stelle mal was sagen….ich weiss das wir alle hier sind weil uns etwas oder irgendwer bedrückt….aber so wie heute war´s echt unnötig ein wort der aufmunterung zu sagen….weil es nicht interessiert hat….ziemliches scheiss gefühl für die person die aufmuntern will……und dann noch doofe abgänge…bin sauer ! …ich frag mich ob es personen gibt, die absichtlich schlechte verbreiten oder ob das unabsichtliches desinteresse ist….aber es ist auf jeden fall nicht schön…..vor allem irritiert mich das…..weil andere personen drunter zu leiden haben……..und vielleicht wortlos wieder gehn…dabei haben sie anteilnahme gesucht…….

Ich schreibe das ins Forum, weil ich dazu was sagen werde. Vielleicht etwas unhöflich und vielleicht ist es ein Fehler und vielleicht werd ich es bereuhen, aber dieses Risiko geh ich ein, ich hab keinen Bock mehr und ich bin sauer. Und es betrifft nicht nur den schreiber, sondern alle die mich kennen oder noch kennen lernen:

du hattest das Gefühl, daß einige Leute da drinnen absichtlich schlechte verbreiten , ja? soso, ich weiss nicht ob du mich damit gemeint hast, aber da ich der einzige war, der heute zu dem moment schlecht drauf war und bin, und da ich mich nicht aufmuntern hab lassen, nehm ich es an. Und ich denke, daß das nicht ok ist. Glaubst du mir gefällt es so mies drauf zu sein??? Nein! Aber ich bin es momentan eben. Ich starre manchmal stunden lang auf meinen leeren Monitor und wenn ich in den Chat ´komme, dann nur um unter “Freunden” zu sein. Und wenn ich nicht wie üblich gut drauf bin, oder lache und scherze oder sonst was, dann bin ich da drin nicht willkommen? Wofür ist der chat denn dann da? Tut mir leid, wenn ich mich nicht so *schnipps* aufmuntern lasse, aber vielleicht ist das auch gar nicht der richtige weg? wie wärs einfach nur mal mit zuhören??? Ich weiss, ich hab ja nichts gesagt..habe aber auch meine Gründe dafür. Ich hab nämlich das gefühl, daß man sich für meine probleme nicht interessiert (auch ziemliches Scheissgefühl). ich hab in diesem chat ein paar mal versucht ernst zu reden , auch mal über mich (zugegeben, ich brauch dazu immer ne menge überwindung, aber es geht), aber wenn ich rede, dann möchte ich auch, daß man mir zuhört und zwar ohne mich aufmuntern zu wollen, ich möchte dann erzählen von meinem problem und ich möchte ernst genommen werden. So wie jeder andere da drin auch. Und ich möchte dann nicht durch irgendwelche Rezepte oder sonst was wieder davon abgebracht werden, es fällt mir schon schwer genug was zu erzählen und wer mich kennt, der weiss das. Wer mir zuhören möchte, der muss sich zeit nehmen und geduldig sein. Aber die meisten haben das nicht und ein ernstes gespräch mal so nebenbei und bröckchenweise gemischt mit andern Themen ist nichts für mich ….sorry. Und dieser miese Abgang…..war übrigens ein ganz normaler rauswurf und ein ganz normales danach nicht mehr rein lassen vom Provider. Und ich hab dann eben zwischendrin kurz was anderes gemacht, bevor ichs erneut versucht habe. Passiert euch ständig, aber ich rege mich nicht drüber auf , oder? Ich bin in letzter Zeit ziemlich mies drauf, aber das habt ihr bestimmt schon gemerkt. Tut mir leid, wenn ich den anforderungen in diesem zustand nicht entspreche……..Aber, wenn es euch besser gefällt kann ich in Zukunft hinter jeden Satz ein ” *lach*” schreiben….das ist schnell getan sind nur 6 Tastendrücke…….

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Von – Christiane Turnheim

Written on Freitag, August 18th, 2000 at 19:12 by forumeintrag

Liebe Napuray,
so, wie Sie Ihre Probleme beschreiben könnten diese nicht nur auf mangelnde Selbstsicherheit zurückzuführen sein, sondern eventuell auch Ausdruck einer Persönlichkeitsstörung oder einer sozialen Phobie sein. Bitte suchen Sie daher eine(n) Klinische(n) /-in oder eine(n) Facharzt/-ärztin auf. Und zu Ihrem Wunsch nach einem Kind: Verschieben Sie diesen bitte auf später. Ein Kind würde Ihre Situation noch komplizierter machen und ich habe meine Zweifel, ob Sie den Anforderungen derzeit gewachsen wären. Auch scheinen Sie nicht in einer stabilen Beziehung zu leben, d.h. die Gefahr ist groß, daß Sie sehr bald mit einem Kind und all ihren Problemen allein dastehen werden. Daher, bitte benutzen Sie künftig Verhütungsmittel.

Liebe Simone,
offenbar fühlen Sie sich von Ihrem Mann nicht sehr ernstgenommen. Woran könnte das liegen? Manchmal ist der Grund dafür, daß Anliegen und Wünsche zu pauschal und allgemein formuliert werden und der Partner nicht weiß, welche Aspekte seines Verhaltens er wie ändern soll. Vielleicht können Sie mir persönlich ein Mail schreiben und darin die Situation etwas ausführlicher schildern?

Liebe Rebecca,
Sie haben in Ihrem ersten Posting hier im Forum berichtet, daß die Auseinandersetzungen zwischen Ihnen und Ihrem Freund auch handgreiflich werden und daß er im Moment deshalb im Spital liegt. Ich habe das so verstanden, daß Sie ihn geschlagen und verletzt haben. Daher bin ich zu dem Schluß gekommen, daß sich in Ihnen – neben Enttäuschung und Mitleid – sehr viel Wut und Zorn aufgestaut hat. Aus diesem Grund lautete meine Empfehlung – und ich wiederhole Sie jetzt hiermit – daß Sie sich ehebaldigst nach professioneller Hilfe umsehen. Ich biete Ihnen gern an, Sie dabei zu unterstützen. Wenn Sie mir Ihre Email-Adresse und Ihren Wohnort angeben, kann ich Ihnen hoffentlich einige Adressen von Therapeuten bzw. von Selbsthilfegruppen schicken.

Herzliche Grüsse,

Christiane Turnheim

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