Written on Dienstag, Februar 2nd, 2010 at 18:23 by forumeintrag
Hallo Ventus,
Heute war ich wieder bei meinem Psychiater. Das Gespräch lief in eine völlig ungeplante Richtung (also von mir ungeplant
). Ich hatte jetzt mal ein paar gute Tage dank des neuen Medikaments und hab ihm das auch erzählt. Daraufhin kam die Frage was ich den an meinen guten Tagen alles so mach. Dann hab ich halt von meinen tausend Aktivitäten berichtet und dann ging es los. Ob ich immer schon so leistungsbezogen sei; (ja) Ob ich auch ohne schlechtes Gefühl nichts tun kann; (nein) Welche Hobbies ich habe und warum ich die mache (reiten – leistungssport)… und so weiter. Es ist alles drauf raus gelaufen dass ich mich nicht selber fühlen will, mich nicht mit mir allein beschäftigen möchte und ich deswegen alle Aktivitäten nach Leistung bewerte und mach. ) ) Tja er meinte wenn ich wieder gesund bin sollte ich eine Psychotherapie machen….
Aber ich will mich doch eigentlich gar nciht spüren, ich will mich nicht mögen nur weil ich bin…. smilie_frech_032.gif
Ich bestraf meinen Körper lieber für alles .. oh man jetzt muss ich erstmal damit klar kommen.
Morgen hab ich den Termin bei der Spezialistin für Essstörungen und hab so Angst davor. Mir ist klar dass mein Essverhalten nicht wirklich normal ist. Ich freu mich ja über alles was ich nicht ess und wenn mir schlecht vor Hunger ist find ich das auch toll. Wenn ich was ess dann nur kalorienarmes ohne Kohlenhydrate und fett….
Mal schauen was morgen rauskommt.
Positives heute – nur mein meerschweinchen das so süss Männchen gemacht hat.
LG Kimba
Tags: Aktivitäten, Gefühl, Liebe, Medikament, Sport, Verhalten
Kommentare »
Written on Montag, Februar 1st, 2010 at 20:01 by forumeintrag
Liebe KImba!
Wovor hast du Angst? Bezw. warum hast du Bedenken gesund zu werden? Bitte schildere mir das näher, denn ich wüsste gerne warum dich dieser Gedanke wo quält?
Natürlich wird dein Leben wieder etwas hektischer und nicht mehr ganz so in ruhigen Bahnen verlaufen. Du musst dich dem Rhythmus der Arbeitszeiten wieder anpassen, bzw.du wirst wieder dein Leben in die Hand nehemen müssen. Aber du bekommst dafür auch wieder deine Gesundheit zurück und das wäre doch den Schritt wert?
Was deine KOllgegen betrifft, dafüber brauchst du jetzt noch nciht nachdenken,denn es reicht die GEDANKEN VON MORGEN, MORGEN ZU DENKEN.
Also konsentriere dich auf dich, deine Schritte die du machst und bleib dir treu in deinem Vorhaben.
Step by Step, ein SCHRITT NACH DEM ANDEREN; ein Gedanke nach dem anderen.
Wir können dann über deinen Ängst reden, ich werde dir Atemübungen sagen, die dich beruhigen, und dir Kraft geben.
Es freut mich sehr, dass du so brav dabei bist, auszugehen, zu essen und Aktivitäten zu setzen, bleib dabei,es geht aufwärts.
Melde dich und erzähl was du heute positives gefunden hast.
Alles Liebe
ventus
Tags: Aktivitäten, Ehe, Liebe, reden, Zeit
Kommentare »
Written on Samstag, Januar 30th, 2010 at 14:46 by forumeintrag
Liebe Kimba!
Du hast für dich gekocht, das finde ich einen guten SCHRITT in die richtige Richtung, und kannst als großese positives Erlebnis für dich verbuchen
Es ist durchaus ein gute Idee wenn du deine positiven Aktivitäten variierst, denn es soll dir Spass machen und dir ein gutes GEFÜHL VERMITTELN.
Das mit dem Büchlein, na ja, ich denke du traust deinem Gefühl noch nicht so recht und das kann ich verstehn, jedoch darfst du positives erleben, sollst positives erleben, denn niemand bestimmt wie lange du deine depri haben willst, sag ich mal salopp.
Es braucht nur den ersten Schritt, dass du dich hinsetzt und beginnst. Denke nicht nach darüber, spring über deinen Schatten und beginne einfach, du wirst sehen es macht zum einen Spass und zum anderen wird nicht böses geschehn. Alos keine Angst davor, frisch an Werk,
ich wünsch dir und euch allen ein schöens WE
und lass was hören von dir
l.g.ventus
Tags: Aktivitäten, Ehe, Gefühl, Liebe
Kommentare »
Written on Dienstag, Januar 26th, 2010 at 20:11 by forumeintrag
Liebe Kimba!
Danke für deine Ausführungen.ja jetzt weiss ich viel über dich und das sagt mir dass du mit 27 Jahren schon am Zenit angkommen bist und daher keine Anforderungen mehr an dein Leben siehst. Du hast alles erreicht was du wolltest und nun gibt es anscheinend nichts mehr für dich das Einsatzt lohnen würde.Denkst du, aber falsch gedacht.
Du kannst dir den Anspruch stellen, gesund zu werden, das ist auftrag genug.
Da hättest du doch einiges zu tun!!!
Also versuche wieder deine Zeit mit Aktivitäten zu füllen. Du hast schöne Hobbys, führe sie aus und schraub dein hohes Perfektionistisches Denken runter. Du bist so wie du bist gut, schön und ein wertvoller Mensch.
Denk mal nach, denn du nimmst dir die Zeit uns zu schreiben, und willst doch auch wieder weg von dem ganzen Schrott an medis, Therapien….
Nimm dir z.b. als kleinen ersten Schritt vor: ich gehe jeden Tag eine halbe oder Stunde spazieren. und möchte etwas finden dass mir gefällt. Das kann ein Baum im Schnee sein, ein KInd das du siehst…. egal was, aber halte gut Ausschau dannach, und dann nimmst du den schönen Gedanken, das Bild mit nachhause und schreibst es auf.
Jeden TAG sofern das deine Zeit erlaubt.
Du brauchst Struktur, positive Struktur, damit du dich wieder an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen lernst.
Dein Anspruch ist so hoch geworden dass du den Boden unter den Füssen verloren hast und musst nun wieder auf den Teppich zurück, den Teppich des einfachen, schönen Lebens, mit all seinen kleinen Freunden und Fehler, die Wichtig sind um zu lernen.
Wenn du es wirlich willst und echt dran festhältst, wirde es gehn. Was sehr kontrproduktiv ist, ist jammern, Zudern, Ausreden finden. das ist leicht.
Jedoch an einem festhalten, das ist schwer. also halte daran fest dass du wieder du selbst sein willst, und geh hinaus, finde etwas schönes und berichte hier. Wir hören dir zu und schreiben dir.
Bis dahin schöne verschneite GRÜSSE
und alles liebe
ventus
Tags: Aktivitäten, Anforderung, Ehe, Jahre, Kind, Lernen, Liebe, reden, Test, Zeit
Kommentare »
Written on Mittwoch, April 23rd, 2008 at 19:12 by forumeintrag
Hallo meine Lieben,
ich bin Redakteurin bei der Barbara-Karlich-Show und immer wieder auf der Suche nach interessanten Gästen mit interessanten Geschichten, die einmal auf der Bühne sitzen und mitdiskutieren wollen.
Für meine nächste Sendung suche ich noch Paare, Freunde, Verwandte oder auch alleinstehende Personen, wo es darum geht, dass sie über Erwartungen, Versprechungen und Enttäuschungen diskutieren.
Es könnte sich z.B. darum handeln:
- URLAUB: Partner, Freund, Verwandter verspricht immer wieder einen gemeinsamen Urlaub – es ist noch nie was draus geworden. Es könnte auch generell ein “Urlaubskonflikt” sein – einer will immer an den Strand, der andere eher genau das Gegenteil.
- ARBEIT: Einer verspricht, dass er weniger arbeitet und wieder mehr Zeit für den anderen hat – bzw. dass er sich wieder eine Arbeit sucht…
- FREIZEIT: Man verspricht, gemeinsame Freizeitaktivitäten zu starten, es wird nie was draus. Oder gemeinsame Fortzugehen, immer muss man alleine weggehen usw.
- ZUHAUSE: Partner ärgert sich über schlechte Gewohnheiten – der andere will das schon ewig ändern usw…
- PARTNERSCHAFT: Es wird immer wieder über Hochzeit oder Kinder geredet – es wird nie was draus. Partner geht fremd – verpsricht, es nie wieder zu tun — trotzdem passiert es immer wieder.
- FAMILIE: Partner verpricht, sich mehr um die Kinder zu kümmern…. Mutter ist enttäuscht, weil Kinder nie zu Besuch kommen, obwohl sie es versprochen haben usw.
Es können aber auch ganz andere Themen in der Sendung zur Sprache gebracht werden.
Es würde mich sehr freuen, wenn Ihr Euch bei mir meldet — bzw. vielleicht auch Leute, die an diesem Thema interessiert sein könnten, fragen würdet!
Die AUFZEICHNUNG der Sendung ist am Dienstag, dem 20. Mai um 15.30 Uhr in den Wiener Rosenhügelstudios!
Meldet Euch bitte entweder per Mail: r.gassner@talk-tv.at
oder per Tel.: 0664 / 4099831
Vielen Dank & liebe Grüße,
Renate
Tags: Aktivitäten, Ehe, Ende, Familie und Kindererziehung, Gene, Kind, Kinder, Liebe, Mutter, Zeit
Kommentare »
Written on Montag, Oktober 1st, 2007 at 01:52 by christiane
Stell dir vor, jemand schenkt dir heute eine extra Stunde Zeit. Was würdest du damit machen? Schlafen, Hobby nachgehen, Freunde treffen….. ?
Ich möchte mehr Zeit für mich, Zeit zum Ausschlafen, Zeit zum Joggen, Zeit ein gutes Buch zu lesen…… Das sind heutzutage oft gehörte Stoßseufzer. Die Balance zwischen Pflicht und Vergnügen, zwischen tun, was getan werden muss und Zeit für sich selber haben, ist oft gestört.
Was kann man dagegen tun? Versuch einmal folgendes:
Werde dir zunächst einmal klar darüber, was du am meisten vermisst in deinem Leben und schreibe es der Wichtigkeit nach auf: z. B. Lesen, mit den Kindern spielen, kochen und Freunde einladen – was auch immer
Nächster Schritt: Terminkalender hernehmen und zumindest zwei, wenn’s geht drei Stunden in den nächsten Tagen für Aktivitäten, die an der Spitze der Liste stehen, reservieren. Mach ein ‚Date’ mit Dir selbst und geh raus für einen Spaziergang, hör Musik, geh ins Kino mit deiner/m Partner/in.
Mache Dir das zur Regel: An einem fixen Tag in der Woche, z.B. jeden Freitag, überlege dir was du in den nächsten Tagen für dich tun möchtest. Etwas was dir wirklich Spaß machen würde. Trage es dann in deinen Terminkalender ein wie jede andere Verabredung/ Verpflichtung.
Wenn man keine Zeit einplant für die Dinge die einem wirklich wichtig sind, dann werden über kurz oder lang andere Sachen deren Platz einnehmen und man findet sich schnell in der Situation, dass man von einer Verpflichtung zur nächsten hetzt und sich zunehmend gestresster und unglücklicher fühlt.
Zeit für die eigenen Interessen bedeutet Entspannung und Spaß im Leben einzuplanen und wer das tut wird schnell entdecken, dass dann auch die Sachen, die man tun muss, viel leichter von der Hand gehen.
So, gönn dir die extra Stunde “to smell the roses” wie man hier in Amerika sagt.

Tags: Aktivitäten, Entspannung, Interessen, Pflicht, Spaß, Vergnügen
Kommentare »
Written on Mittwoch, September 12th, 2007 at 19:12 by forumeintrag
Hallo,
ich hätte gerne Meinungen zu folgendem Problem: Mein Mann kann mich seit geraumer Zeit nicht mehr “riechen”. Das bezieht sich auf sexuelle Aktivitäten, die seit längerem deshalb nicht mehr stattfinden. Er ist der Meinung, dass sich das aus heiterem Himmel entwickelt hat und nicht mehr rückgängig zu machen ist. Meine Überlegung ist eher die, dass wir seit langer Zeit viele andere Probleme haben und er auch unter anderem eine Affäre mit einer anderen Frau hat, die er “riechen” kann…Ich würde gerne erfahren, ob so ein Problem erfahrungsgemäß eher mit vielen o.g. Faktoren in Verbindung steht oder ob es wirklich öfter so ist, dass sowas einfach so entsteht…
Freu mich über jede Meinung!
Gruß
Katja
Tags: Aktivitäten, Ehe, Ende, Erfahrung, Zeit
Kommentare »
Written on Dienstag, Juli 31st, 2007 at 06:15 by forumeintrag
@martina
Hallo. Ich schließe mich dem beitrag von lovely vollkommen an. Ich möchte noch ausführen, daß ich auch mal einen guten Freund mit einem Alkoholproblem hatte, der mehrmals im Anton Proksch Institut auf Entzug war. Aus diesem Grund kann ich Dir ein bischen erzählen, wie es dort so ist : Im Großen und Ganzen ist es wie ein Erholungsheim mit gewissen Tagesabläufen. Du hast dort Gespräche mit Ärzten (Therapeuten),Medikamente wie z.B. Vitamin B12, kannst Dich innerhalb des Geländes (drinnen und draußen)frei bewegen. Es gibt ein nettes Cafe (wo man alles bekommt nur keinen Alkohol) und die verschiedensten Freizeit- und Sportaktivitäten, sogar Computer gibt es. Und auch mit etwaigen privaten Problemen läßt man Dich dort nicht hängen. Man schließt da nicht nur mit Mitpatienten sondern auch mit dem Personal sehr schnell Freundschaft. Die Freundschaft mit einem der Ärzte ist für unseren Freund bis heute bestehen geblieben, obwohl er schon lange vom Alkohol geheilt ist und er sagt heute noch, daß er immer wieder gerne hingehen würde.
So, ich hoffe sehr, daß ich etwaige Bedenken Deinerseits mit meiner Beschreibung zerstreuen konnte und wünsche Dir alles, alles Gute!
Liebe Grüße rotti
Tags: Aktivitäten, Alkohol, Computer, Ehe, Freundschaft, Liebe, Medikament, Sport, Therapeut, Zeit
Kommentare »
Written on Mittwoch, Mai 30th, 2007 at 19:12 by forumeintrag
Hallo Sandy (vom 30.5.) Zuerst mal, um Mißverständnisse zu vermeiden: es gibt hier schon eine Sandy mit einem schwerwiegenden Problem. Vielleicht könntest du Dir einen anderen Namen aussuchen (und uns natürlich daraufhinweisen). Zum anderen kann hier jeder an jeden schreiben, mal gehts um schwere Probleme, mal um Zerstreuung, mal auch wieder locker, wenn jemand gute Nachrichten schreibt. Und dann gibts auch noch den Chatroom. Leider sind wenige Leute drauf und wir verpassen uns halt immer wieder, oft nur um ein paar Minuten. Schön, daß Du hier bist, scheinbar wird Dir im Moment alles ein bischen zuviel, ich denke, das Lernen bringt Dir jede Menge Streß. Was meine Person betrifft, komme ich mir im Moment ziemlich überdrüssdig vor. Eine bleibende schwere Gehbehinderung hast mich von ziemlich allen meinen Aktivitäten lahmgelegt. Am meisten fehlt mir mein schönstes Hobby und Lebenselixier: ich war 16 Jahre Rettugs- und Notfallsanitäter bei der Rettung und das geht mir unheimlich ab. Aus dem Haus komme ich fast nur mit der Rettung zu den Therapien. Mein Mann ist auch sehr krank und nicht belastbar und als Ausgleich und irgendwo auch Einsamkeit treibe ich mich jeden Tag mal hier herum. Also, laß auch Du Deinen Gedanken und Sorgen freien Lauf und schreib Dir alles von der Seele, was Du willst. Alles Liebe Deine rotti
Tags: Aktivitäten, Einsamkeit, Ende, Hinweise, Jahre, Lernen, Liebe, Seele, Test
Kommentare »
Written on Freitag, April 30th, 2004 at 05:36 by forumeintrag
Rechtschreibung hin oder her, ich denk mal, wenn Leute Hilfe suchen oder mal was loswerden wollen, dann ist glaube ich die Rechtschreibung eher zweitrangig.
Das ist meine Meinung.
Ein konstruktiver Vorschlag an die richtige Stelle hätte es auch getan.
@Mango
Bezüglich der “Hüpfburg” habe ich das bereits auch schon gemacht. Ich hoffe mal, dem wird einen Riegel vorgeschoben. Ich möchte auf jeden Fall verhindern, daß die Leute, die Hilfe suchen, durch solche Aktivitäten vertrieben werden, was hier offensichtlich damit bezweckt werden soll.
Es freut mich, daß Dir die Texte gefallen.
Ich glaube, wenn ich damals nicht mit meiner Freundin auseinander gegangen wäre, hätte ich nie das Interesse zu dieser Art von Musik in der Tiefe entdeckt. Ich habe zuvor immer nur kommerzielle, allerweltliche “Friede, Freude, Eierkuchen”-Musik gehört, Musik ohne viel Text und sinnbetonten Inhalt.
Ich bin im Nachhinein recht froh darüber, daß es so gekommen ist, und daß ich jetzt “schwarz” bin.
Tags: Aktivitäten, Ehe, hilfe
Kommentare »
Written on Mittwoch, Juni 4th, 2003 at 06:10 by forumeintrag
Hallo Leute,
nachdem ich die Einträge hier gelesen habe, bin ich der Meinung, dass meine Story hier richtig ist.
Dezember 2002 bin ich mit einem Mann zusammengekommen, der mir schon seit langer Zeit gefällt.
Unsere Beziehung ging mehr von meiner Initiative aus, d.h., ich war diejenige, die sich um Freizeitaktivitäten gekümmert hat.
Leider entdeckte ich schon zu Beginn unserer Beziehung seine Lügen. Mir hat er erzählt, er würde auf Geschäftsreise sein, dabei entdeckte ich einen Flyer von einem Nachtclub in seiner Tasche. Für gewöhnlich bin ich icht der Mensch, der in Taschen anderer rumstöbert aber seiher traue ich ihm nicht und suchte regelmäßig
Jedenfalls wurde ich unruhig und mißtrauisch. Als ich ihn zur Rede stellte ging er garnicht auf mich ein und antwortete auch nicht auf meine Fragen(er nahm sein Kalender nicht mehr mit zu mir.)
Unsere Freizeit verbrachten wir meistens bei meinen Freunden/Bekannte, binnen diese 6 Monate waren wir bei keinem seinen Bekannten/Freunde. Das hat mich zusätzlich frustriert Als ich ihn darauf ansprach, hieß es, ich habe keine richtigen Freude..
Die Situation ließ mir innerlich keine Ruhe, so dass ich ihn zur Wahl stellte, Entweder-oder!!. Ich konnte ihm nicht vertrauen. Eines Tages bat ich ihn zu mir, da er an diesem Tag sich mit Freunden traf, kam er nicht pünktlich sondern 2 Stunden später. Ich habe innerlich gekocht dann packte ich seine Sachen. Als er kam gab ich ihm diese an der Wohnungstür. Er hat nur gesagt “wenn Du Dich so entschieden hast” Das war der Schlusssatz. Kein “WIESO” – keine ENTSCHULDIGUNG – keine FRAGEN. Das machte die Sache umso einfacher. Jedenfalls hat er sich nicht mehr gemeldet. Als ich ihn eines Tages anrief ging er nicht ans Telefon. Somit war für mich klar, er hat die Sache abgeschlossen.
Es vergingen 2 einhalb Wochen bis ich ihn zufällig auf einer Fete traf. Zwischen uns kam Gespräch zustande nur Begrüßung.
Mir fiel nur auf, dass er voll beschwippst war.
Er hat sehr daneben benommen, knutschte mit einer anderen Frau rum. Auf dieser Fete kannte ich nicht mehr, so sehr hat er sich daneben benommen. Ich war zu tiefst verletzt. D
ennoch fehlt er mir sehr.
Ich möchte ihn zurückhaben.
Was soll ich nur tun?
Tags: Aktivitäten, Ende, USA, Zeit
Kommentare »
Written on Dienstag, Juli 9th, 2002 at 05:22 by forumeintrag
Was wir alles so tun für die Kinder anderer Leute
Angeregt durch einige Unterhaltungen, Bemerkungen in meinen anderen Foren für das, was wir alltäglich so tun. Wir schreiben – und reden häufig – halt über das, was uns Schwierigkeiten macht, nicht über das, was wir “ganz selbstverständlich” ständig für die Kinder unserer Partner tun. Vielleicht kommt es dadurch zu einigen Mißverständnissen und zu Kommentaren, in denen steht, daß wir ja die kids anscheinend überhaupt nicht im Blick haben und die Kinder einem nur leid tun können etc.
Ich will mal versuchen, aufzulisten, was wir alles so tun, ohne groß darüber zu reden oder uns deshalb als was besonderes zu fühlen – es wird mir sicher nur im Ansatz gelingen!!!
Wir holen Kinder ab und bringen sie wieder zum Zug/nach Hause; wir putzen Nasen, trösten, verpflastern, lesen vor, machen Schularbeiten mit, kochen, waschen ab, putzen die Küche, gehen einkaufen, planen Essen, gehen zum Spielplatz, waschen Wäsche, kaufen Wäsche, wenn die Mitgebrachte kaputt/zuklein/verdreckt ist; wir baden Kinder, betreiben Körperpflege, teilen unser Duschgel mit ihnen, putzen das Bad, sorgen fürs Zähneputzen, teilen unser Bett nehmen es hin, daß unser Partner erst das Kind zu Bett bringt und vielleicht danach zu müde für andere Aktivitäten ist…
Wir betreiben Erziehungsberatung bei den Vätern, schlichten Streits, vermitteln zwischen Vater und Kind, sind Ex-Ehe-Beraterin, fahren Kinder zum Arzt/ins Krankenhaus zum Röntgen bei verknacksten Knöcheln, lesen vor, spielen Mensch-ärger-dich-nicht, halten Trotz- und Bockanfälle aus, halten es aus, ignoriert oder beschimpft oder eifersüchtig ausgegrenzt zu werden; wir ertragen es, immer wieder die Gesichtszüge der Ex UND des eigenen Mannes im Kind wiederzuentdecken, die Verhaltensweisen der Ex wiederzuerkennen im Kind. Wir ertragen Aussprüche wie: Du hast mir gar nichts zu sagen, du bist nicht meine Mutter. Wir räumen Platz in unserer Wohnung für Teddies, Gameboys, Kinderbücher, Lego, Autos, Scheren, Gebasteltes frei, halten Schlafplätze mit Matratzen, Decken, Wärmflaschen, Kuscheltieren bereit. Wir gehen mit auf Jahrmärkte und ins Schwimmbad und geben uns mit dem Platz einer Zuschauerin beim Spiel zwischen Vater und Kind zur Verfügung. Wir verzichten auf Materielles in großem Umfang, wir verzichten auf Zeit mit dem Partner, wie sie in anderen Beziehungen selbstverständlich ist, auf gemeinsamen Urlaub zu zweit, auf finanziell nicht realisierbare Zukunftspläne, auf Auslandsaufenthalte, manchmal sogar auf eigene Kinder…
Euch fällt sicher noch eine zehnmal so lange Liste ein.
Ich finde, wir können stolz auf das sein, was wir für die Kinder anderer Leute so Tag für Tag tun. Und da steht es uns auch verdammt zu, mal klein und verzweifelt oder wütend und ungerecht zu sein und uns auszuheulen und vor Wut zu schäumen, und dafür ist so ein Forum da.
Kommt doch vorbei und diskutiert mit!
FORUM:
http://62.146.82.11/hosting/appolonia/index.php
Homepage:
http://stiefelter.beep.de/
Tags: Aktivitäten, Arzt, Beratung, Ehe, Forum, Gene, Kind, Kinder, Mutter, reden, Schlaf, Vater, Verhalten, Zeit
Kommentare »
Written on Donnerstag, November 1st, 2001 at 06:17 by forumeintrag
an Sue und Julia
Toll, Sue, dass du mit deinem Mann geredet hast. Es hört sich so an, als könnte dein Mann sich mit deinen Bedürfnissen arangieren. Ich drücke dir alle meine Daumen!
Gibt es Neuigkeiten bei dir, Julia? Was sagt eigentlich dein Bekannter dazu, dass du noch bei deinem Mann bist?
Bei mir gibt nicht viel Neues von der Front. Ein kleinen “Sieg” habe ich errungen. Am Dienstag musste mein Mann nach der Arbeit noch zu einem Meeting. Ich habe innerlich ein Freudensfest gefeiert, als er anrief, denn ich hatte mich mit einer Bekannten verabredet und saß nicht muffig zu Hause. Als ich zurückkam, saß dafür er muffig auf dem Sofa… Er wird sich an andere Zeiten gewöhnen müssen. Ganz von allein hat es sich bei mir eingeschlichen, dass ich mich zu Hause festgekettet habe. Meine ganzen Aktivitäten habe ich nach seinem Schichtplan gerichtet oder bin gar nicht mehr weggegangen. Ich werde versuchen, dass zu ändern. Einen kleinen Schritt habe ich schon getan.
Tags: Aktivitäten, Zeit
Kommentare »
Written on Dienstag, Oktober 2nd, 2001 at 05:40 by forumeintrag
hallo,
ich weiss nicht ob ich mit meinem problem heir richtig bin, aber es wäre wirklich toll wenn mir jemand bezüglich meiens problems einen wirklich hilfreichen tip geben könnte.
ich bin 21 und habe seit etwa 5 monaten einen 32jährigen freund. dies ist meine erste beziehung, er selbst hatte schon 5, einige davon hielten nur ein paar wochen, die ertsen zwei aber jeweils 4 und 5 jahre.
obwohl wir eiegntlich ziemlich glücklich miteinander sind und uns gerade eine gemeinsme wohnung gesucht habe und ende der woche zusammenziehen, habe ich in letzter zeit immer öfter so meine zweifel ob ich auch keinen fehler mache.ich bin wohl von natur aus ein relativ eifersüchtiger mensch (genau wie er), aber langsam wird diese eifersucht wirkliche xtrem udn frisst mich geradezu auf.
meinen freund ahbe ich schon end eletzten jahres kennengelernt; wir waren von anfang an beide aneinander interessiert, nur sind wir beide extrem schüchtern udn so hat es ein paar monate gedauert bis wir endgültig zusammenkamen. erschwerend kam noch hinzu, dass ich in dieser anfangsphase, in der wir noch nicht zusammen waren, auch noch 500km weit weg gezogen bin (die ich für ihn jetzt wieder zurückziehe!). in dieser zeit war ich wzar irgendwie wirklich in ihn “verliebt”, zumindest habe ich ständig an ihn gedacht udn wir haben jeden tag telefoniert, emails geschrieben, er hat mich besucht usw. Nur zusammengekommen sind wir nicht, da ich auf den ersten schritt von ihm aus gewartet habe und er sich wohl nicht getraut hat. ich wußte also überhaupt nicht woran ich bin, er angbelich auch nicht (obwohl ich ihm ganz am anfang schon gestanden hatte dss ich in ihn “verknallt” war). ich habe dann den “fehler” gemacht udn mich parallel mti anderen männern getroffen und hatte auch mit zwei von denen recht nahen körperlichen kontakt. naja, als wir dann endlich (im urlaub) zusammenkamen, wollte er dass ich ihm von allen männern die bisher in meinem leben eine rolle gespielt hatten, alles erzähle. zuerst wollte ich nicht,m aber er hat mich sehr dazu gedrängt und so habe ich ihm fast alles erzählt.teilweise habe ich übertrieben (um ihn zu beeindrucken), teilweis eetws weggelassen. mittlerweile ahbe ich das alles berichtigt da es durch einenn zufall herauskam, und seit dem (es liegt etwa 3 monte zurück)vertraut er mir fast gar nicht mehr. er hat alle meine passwörter für emailaccounts udn alles mögliche, er hat telefonnummern auf meinem handy gelöscht von männern, mit denen ich nicht wirklich befreundet bin (mit vielen davon habe ich früher manchmal geflirtet oder auch etwas mehr, aber das ist lange her und war nie etwas ernsthaftes, nur irgendwie eine suche nach bestätigung). ohne ihn gehe ich nicht aus, treffe fast niemanden meiner freunde mehr, jedenfalls nicht ohne ihn, was mich auch nicht so sehr stört da ich am liebsten 24 stunden täglich mit ihm verbringen würde.
was mich jetzt ber so wahnsinnig eifersüchtig macht ist, dass es umgekehrt ganz anders ist. ich darf ihn in keinster weise “kontrollieren”, er kennt extrem viele hübsche frauen in die er (was er mir slebst gesteht) mal verliebt war, eine affäre hatte oder zumidnest ausgegangen ist udn hat zu denen immer noch kontakt. das macht mich rasend, udn er wird dann immer sehr wütend weil ich angeblich so psychopathisch bin und in eine therapie gehöre (vielelicht tu ich das ja auch).
ein andere punkt ist, dass ich sehr serh eiferspchtig auf siene exfreundinnen bin, gerde auf die mit der er über 5 jahre zusammen war. er erzählt mir zwar dass er zwar irgendwie glücklich in dieser beziehung war, aber mit dieser frau niemals in die zukunft geplant hat, noch nichtmal eine eine gemeinsme wohnung stand zur debatte. wir hingegen träumen zumindest sehr oft von eine rgemeisnamen zukunft mit kindern etc.
ich jedoch glaub, dass er diese frau extrem geleibt hat (sie verließ ihn weegn einem anderen udn er hat sehr sehr gelitten)und er in mir irgendwie den ersatz für sie sucht. sowohl äußerlich als auch teilweise in meiner art (“lieb”, “süß”) bin ich ihr wohl sehr ähnlich, dass höre ich auch von anderen. udn er versucht irgendwie immer, alles so zu machen wie er es mit ihr gemacht hat, das heisst der gleiche urlaubsort (sogar das gleiche hotelzimmer!), die gleichen aktivitäten etc.
So viele seiner freunde sagen mir dass ich für ihn soetwas wie ein sehcser im lotto oder besser bin und er mich absolut liebt und er mich niemals betrügen würde, aber ich kann irgendwie trotzdem kein richtiges vertrauen aufbauen und komem mir so….austauschbar vor. woran liegt das nur udn was soll ich tun?
achja nochetwas muss ich dazu erwähnen: am anfang hatten wir sehr sehr oft sex und er hat mir ls ich danach fragte erzählt, dass er mit sienen anderen freundinnen auch sehr oft sex hatte. mittlerweile haben wir höchsten alle 10 tage sex, obwohl wir uns jeden tag sehen und ich seh viel öfter lust hätte. er sagt dann immer dass er zu gestresst ist, was vielelicht auch stimtm, denn er hat einen sehr anstrengend und verantwortungsvollen job udn arbeitet viel, aber andererseits hat er dann doch oft noch lust mit mir in den und den club (unter der woche) zu gehen oder dies udn das zu machen. ist sex für männer denn so anstrengend? ich habe schon überlegt ob es an mir liegt, es ihm mit mir keinen spass macht, aber das streitet er ab.
tut mir leid dass der eintrag so lang geworden ist aber noch mehr konnte ich ihn nicht kürzen da das problem doch ziemlich komplex ist.
liebe grüße und schonmal danke im vorraus.
Tags: Aktivitäten, Ehe, Ende, Frauen, Jahre, job, Kind, Kinder, Kindern, Liebe, Männer, Phase, Stress, USA, Zeit
Kommentare »
Written on Sonntag, September 23rd, 2001 at 05:34 by forumeintrag
Schreib Deine sexuellen Aktivitäten gefälligst in ein Sexforum. Ja Du bist krank, weil es Dich aufgeilt, Menschen, die Hilfe suchen, mit Deinen Schilderungen zu belästigen.
Du bist nicht 13. Verstecke Dich nicht hinter der Maske eines Jugendlichen
Tags: Aktivitäten, Forum, hilfe, Jugendliche
Kommentare »
Written on Freitag, März 31st, 2000 at 00:55 by christiane
Martin Seligman, Psychologie Professor an der Universität von Pennsylvania, sagt, Glück bzw. Lebensfreude hängt stark mit einer optimistischen Erwartungshaltung dem Leben gegenüber zusammen und diese Erwartungshaltung kann gelernt werden.
Positive Psychologie
Seligman ist Autor des bereits 1990 erschienen Buches “Gelernter Optimismus” und gilt als geistiger Vater der “Positiven Psychologie”. Seit Ansatz hat einige Psychologen bewogen nach Jahren “klassischer” Depressionsforschung die Fragestellung zu ändern. Sie forschen nicht mehr danach, was uns unglücklich macht, sondern fragen vielmehr “was macht uns Menschen glücklich?”. Konkrete Forschungsfragen lauten: Haben glückliche Menschen ähnliche Lebenseinstellungen oder Lebensumstände? Trägt Wohlstand zum Glück bei? Welche Wege führen zu einem glücklichen Menschen? Und vor allem: Wie definiert man überhaupt Glück am besten?
Unterschiede zwischen Optimisten und Pessimisten
Seligman meint, Optimisten haben mehr Chancen auf Lebensfreude. Kennzeichen von optimistischen Menschen ist, daß sie Erfolge und positive Ereignisse in ihrem Leben auf ihre eigenen Leistungen und Fähigkeiten zurückführen und negative Ereignisse als Pech ansehen, das sie zufällig getroffen hat. Pessimisten dagegen fühlen sich verantwortlich und schuldig für alles Negative und schreiben dagegen positive Ereignisse dem Zufall zu und nicht ihren eigenen Leistungen und Fähigkeiten. “Wenn dein Chef sich dir gegenüber schroff verhält, dann kannst du es entweder als seinen schlechten Tag interpretieren oder glauben, er verhält sich so, weil du eine wertlose Person bist”, sagte Seligman kürzlich in einem Gespräch mit der Tageszeitung “Boston Globe”.
Positive Psychologie – Modetrend oder ernstzunehmen als “Kognitive Therapie”?
Positive Psychologie wird von vielen Psychologen in den USA als eine zeitgemäße Lösung für Gefühlkummer gesehen, der nicht schwer genug ist, um mit Anti-Depressions-Medikamenten oder jahrelanger Analyse auf der Couch behandelt zu werden. In dieser Sichtweise ist Positive Psychologie verwandt mit Kognitiver Therapie, die Menschen helfen will negative bzw. schädigende Gedankenmuster zu ändern.” Sie gefällt den Leuten und macht Sinn” sagt Phil Levendusky, Direktor für Psychologie am McLean Spital in Belmont, Massachusetts. “Man muß nicht lange in Kindheitserinnerungen herumwühlen. Positive Psychologie ist zeitgemäßes Problemlösen. Der Ansatz ist praktisch, pragmatisch und hat Erfolge.”
Kritik an der Positiven Psychologie
Aber es gibt auch Kritik: Seligman ist einmal gefragt worden, welche Behandlung er einem hypothetischen Neffen empfehlen würde der unter schweren Depressionen leidet. Er antwortete, er würde ihm eine kognitive Therapie raten – ohne Medikamente. Diese Empfehlung findet nicht die Zustimmung von Bessel A. van der Kolk, Psychiatrie-Professor an der Boston University School of Medicine: “Bevor es Medikamente gegen Depressionen gab mußten Betroffene oft Monate im Krankenhaus bleiben”. Van der Kolk meint außerdem, daß es vor allem in Fällen der Traumabewältigung in Zusammenhang mit Depressionen notwendig ist, auch “Vergangenheitsbewältigung ” zu betreiben. Der pragmatische Ansatz der Positiven Psychologie vernachlässige hier viele Aspekte. “Menschen, die ein traumatisches Erlebnis erlitten haben müssen darüber erst reden können, bevor sie ihre Depressionen überwinden können”, meint van der Kolk.
Norbert Schwarz, Psychologie Professor an der Universität von Michigan kritisiert an der Positiven Psychologie, daß sie versucht zu viele Aspekte unter einem Namen zu vereinnahmen. So erforschen Seligman und Mitarbeiter auch Mut und Liebe in Zusammenhang mit dem “positiven Gedanken-Prozeß”.
Lebensfreude ist Freude an kleinen Dingen des Alltags
Während die akademische Diskussion was Glück bzw. Lebensfreude nun eigentlich ist und wie man es erreichen kann in den USA weiterhin aktuell geführt wird fragen andere Psychologen einfach “den Mann/die Frau auf der Straße”, was er/sie zu diesem Thema zu sagen hat. Ed Diener von der Universität von Illinois fand z.B. daß sich selbst als glücklich bezeichnende Menschen ihren Gefühlszustand eher als “die meiste Zeit über wenig bis mittelmäßig angenehm” bezeichnen und weniger von “gelegentlichen intensiven Glücksgefühlen” berichten. Diener meint, daraus könne man lernen, daß Leute, die immer nach Hochgefühlen suchen, sei es im Beruf oder in einer Liebesbeziehung, mit größerer Wahrscheinlichkeit Enttäuschungen erleben werden. Lebensfreude hat demnach etwas mit der Fähigkeit zu tun, sich an den kleinen Dingen des Alltags erfreuen zu können.
Dieses Resultat wird von einer anderen Studie unterstützt. Norbert Schwarz fand, daß Menschen, die im Rahmen eines Experiments an der Universität von Michigan, (von den Forschern plazierte) Geldmünzen an einem Kopiergerät gefunden hatten in einer nachträglichen Befragung über größere allgemeine Lebenszufriedenheit berichtet haben als Menschen, die keine Münzen vorfanden.
Was kennzeichnet Menschen mit Lebensfreude noch?
David Myers vom Hope College in Holland, Michigan fand einige Merkmale: Glück bzw. Lebensfreude hängt demnach nicht mit Alter, Geschlecht und Einkommen, abgesehen von extremer Armut, zusammen. Ausschlaggebend waren dagegen Faktoren wie irgendeine Form eines geistigen Glaubens zu besitzen und die Unterstützung eines Netzwerkes von nahen Beziehungen, wie Freunde und Familie.
Für Myers sind diese Ergebnisse der Beweis, daß die Zunahme an Depressionserkrankungen in der US-Gesellschaft zusammenhängt mit dem Verlust von traditionellen Beziehungsnetzwerken.
Brainmapping: Wo sitzt Lebensfreude im Gehirn?
Im Zuge der Bemühungen Gehirnaktivitäten zu lokalisieren und zu analysieren haben sich Wissenschaftler natürlich auch mit den Gehirnaktivitäten von glücklichen und depressiven Menschen befaßt. Richard Davidson, Professor für Psychologie und Psychiatrie an der Universität von Wisconsin in Madison führt seit 15 Jahren entsprechende Forschungen durch. Er entdeckte dabei, daß der linke prefrontale Kortex von lt. Selbstbeschreibung glücklichen Menschen lebhafte Nervenzell-Aktivität zeigte während depressive Menschen eher Aktivität auf dem rechten prefrontalen Kortex zeigten. Aus diesem Ergebnis leitet sich die Frage ab, ob es in Zukunft ein Medikament geben kann, daß Lebensfreude durch Stimulierung des linken prefrontalen Gehirnabschnitts erzeugt. Davidson erforscht zur Zeit ob äußere magnetische Felder zur Stimulierung genutzt werden können.
Unterdessen finden die Ansätze der Positiven Psychologie immer mehr Einfluß in die Arbeitswelt. Etliche Firmen haben bereits “Optimismustests” in ihr Testrepertoire für die Einstellung eines Bewerbers aufgenommen. “Besonders für Verkäufer ist eine Extra-Dosis von das Selbstbewußtsein schützenden Optimismus notwendig”, sagt dazu Arbeitspsychologe Michael Mercer aus Barrington, Illinois. Daher werden Bewerber, die hohe Punktezahlen in den Tests erringen von den Arbeitgebern bevorzugt.
Seligman freut sich über den Einfluß der Positiven Psychologie. Er hofft, daß es weiterhin beim weitgefächerten Forschungsgebiet bleibt und künftig auch Aspekte wie Ehrlichkeit, Mitleidsfähigkeit und Weisheit als positive und in einer Gesellschaft zu fördernde Eigenschaften einbezogen werden. Positive Psychologie ist nicht einfach nur “Happy-ologie”, sagt Seligman.
Quelle: “Happiness is a positive thought”, Boston Globe, 14.Maerz 2000, nachzulesen (bis etwa Mitte April): www.psycport.com unter dem Titel “Psychologists Study Causes And Effects Of Happiness”. Übersetzt und zusammengefaßt von Mag. Christiane Turnheim, Psychologische Online Beratung: www.psychohelp.at, e-mail: <http://www.privatedaddy.com?q=XUJHbFN-2FV0lGNC1rb2NrLCxtf1AkFVJzR2Vy_19>
Tags: Aktivitäten, Analyse, Arbeitsplatz, Behandlung, Beratung, Brain, christiane, Depression, Depressionen, Diskussion, Ehe, Ende, Erinnerung, Erkrankung, Experiment, Familie und Kindererziehung, Gefühl, Gehirn, Gehirnaktivitäten, Gene, Jahre, Kind, Lernen, Liebe, McLean, Medikament, Online Beratung, Psychologen, reden, Stimmung, Studie, Test, USA, Vater, Wahrscheinlichkeit, Zeit
Kommentare »