hallo,
ich komme gerade vom arbeiten und bin durch zufall auf diese seite gekommen.
mein vater hat sich vor einiger zeit sein leben genommen. dieses jahr.
ich weine nicht, das kann ich nicht. meine mutter tut mir so leid.
das erschreckende daran ist, dass ich sehr sehr viel von meinem vater habe und ich immer zu ihm hochgeschaut habe. der grund, wieso er sich das angetan hat, war der soziale druck. er hat sein geschäft verloren und kam sich minderwertig vor, was ihn in ein loch getrieben hat, wo er nicht mehr herauskam.
schlimm finde ich, dass ich mich manchmal dabei erwische, wenn ich vor mich hinspreche und zu ihm sage, dass er schon recht gehabt hat. ich meine, seien wir uns ehrlich. aber das leben ist wirklich nicht lebenswert. kein mensch schätzt, was er hat. meine analyse, fangen wir mal mit der liebe an. so sehr man sie gern hätte, die ewige, einzige liebe… in meinem ganzen bekanntenkreis gibt es nicht eine oder einen, der nicht betrogen hat. was ist dann noch wahre liebe. das ist alles eine riesen lüge.
dazu kommt noch, das wir in unserer gesellschaft nur etwas sind, wenn wir einen guten job haben. menschen werden nicht nach menschen, sondern nach gesellschaftsklassen eingeteilt. dazu ist es ein ewiger kampf, das leben. und wenn man glaubt, he, jetzt läuft es ganz gut, kommt das leben wieder und spielt dir einen streich.
ich bin mittlerweile so, dass ich vor lauter angst vom leben, nichts mehr angehe. ich lass es so vor mich hinbaumeln. es ist langweilig, weil ich mich nichts mehr traue.
sicherlich, viele sagen mir, ich bin ein attraktives junges charmantes mädl, aber wie es in meinem inneren aussieht, dass weiss niemand. ich bin hoffnungslos enttäuscht von diesem leben. das es auf nichts eine garantie gibt. wo liegt der sinn der sache, dass man sich nach unzähligen ehejahren von einander trennt. warum gibt es, aus den augen aus dem sinn? wie kann man sagen, man vergisst jem. mit dem man sein halbes leben verbracht hat? warum ist die welt so herzlos.
ich habe in den letzten monaten an selbstmord gedacht. nicht einmal am tag, sondern mindestens 100 x am tag. ich bin zu brücken gefahren, wo ich mich hinuterstürzen wollte. ich habe mir eisenbahngleise überlegt, an denen ich mich vor den zug schmeissen wollte. ich habe mir überlegt, an tabletten zu kommen. doch irgendwie fehlt mir der mut. ich könnte es nicht. aber wenn man ehrlich ist, ist das leben wirklich ein trauerspiel.
ich habe diese gedanken so oft. dazu kommt, dass ich mich einsperre. ich möchte einfach am liebsten 24 h durchschlafen. ja, man könnte sagen, typische anzeichen auf depression. ich glaube aber auch nicht, dass mir eine therapie helfen kann. dieses negativdenken steckt so tief in mir drin. es will schon gar nichts mehr klappen. es gibt ein sehr gutes buch von paolo coelho mit dem titel: veronika beschliesst zu sterben. genau so fühle ich mich.
vielleicht möchte irgendjemand was dazu schreiben.
liebe grüsse
Von – schneeflocke
Written on Dienstag, April 27th, 2004 at 05:30 by forumeintragTags: Analyse, Depression, Ehe, Ende, Hoffnung, Jahre, job, Liebe, Mutter, Schlaf, Vater, Zeit
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Von – Marina
Written on Mittwoch, März 17th, 2004 at 19:12 by forumeintraganna,
hast du dir eigentlich schon eine hormonanalyse ueberlegt? hat das nie ein gynaekologe vorgeschlagen? es gibt viele frauen, die staerker behaart sind, das haengt mit dem hormon testosteron zusammen.
glaubst du nicht, dass menschen dich so nehmen wie du bist, so wie sie jemanden lieb haben, weil er/sie humorvoll ist oder schoene augen hat?
hast du dir nie psychologische hilfe geholt?
ich habe erst vor kurzem ein buch gelesen (middlesex; sehr zu empfehlen) und darin wurde in der geschichte ganz so nebenbei erwaehnt, dass die griechinnen jede zweite woche zur frisoerin gingen, um ganz automatisch ihre barthaare entfernt zu bekommen, weil sie eben staerker behaart sind.
Du solltest dich nicht laenger verstecken, es gibt genug Frauen, die nicht diesem Rasurwahn, da Frau anscheinend ja keine Haare am Koerper haben darf, erlegen sind, ja, die vielleicht mehr Behaarung als ‘normal’ (was ist das?) haben.
Wenn es nicht einmal Aerzte angesprochen haben, vielleicht ist es gar nicht so schlimm, wie du findest?
Aber ich kann das auch schlecht beurteilen.
Liebe Gruesse,
Marina
Tags: Analyse, Frauen, hilfe, Liebe, Test, USA
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Von – Angi
Written on Mittwoch, September 11th, 2002 at 19:12 by forumeintrag@Tina
hm…ich verstehe was dumeinst. Ich denke das in manhcen fällen diese kindheitsfragen auch wichtig sind…bei traumata oder so. Aber um ehrlich zu sein…ich habe nie einen psychologen sagen hören: erzählen sie mal von ihrer kindheit *g*
das sind meist die freudianer (psychoanalyse) die sich daran aufgeilen. Aber “normale” psychologen fragen immer: was möchten sie denn heute besprechen? …klar kommt man automatisch ab und an auf die kindheit zu sprechen..aber dieser schritt geht vom klienten aus…und dann erst wird darüber gesprochen…wenn der klient dem psychologen durch mimik und gestik und durch das ansprechen zeigt “stop! das hier ist wichtig!”…der psychologe fragt vielleicht die familiären verhältnisse ab oder fragt ob den zuhause nie jemand geweint aht oder so….kommt aber auch auf die therapieform und die ausbildung des therapeuten an.
Verhaltenstherapie= neues verhalten einüben
Analytische Psychotherapie= kindheitsscheisse ausgraben
Gestalttherapie= “stellen sie sich vor auf diesem stuhl sitzt….”
Gesprächstherapie= Was möchten sie heute besprechen
usw.
Aber da die analytische psychotherapie von jung kommt und der schüler freuds war *fg* bin ich da wieder bei den freudianern mit der couch
weil die formen ähneln sich doch sehr..nur halt ohne couch *g*
mfg
Angi
Tags: Analyse, Ehe, Gesprächstherapie, Kind, Psychologen, Therapeut, Verhalten, Verhaltenstherapie
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Von – Christine
Written on Sonntag, September 1st, 2002 at 05:34 by forumeintragLiebe Gabi aus Wien, sei herzlich gegrüßt und vielen Dank für Deine Mail. Kann Dir nur auf diesem Weg
antworten und habe überlegt, was ich denn machen würde um mein Kind zu verstehen und Ihre Haltung nachzuvollziehen. Ratschläge sind auch Schläge heißt es und da ist was Wahres dran, denn eigentlich kennt
jede Mutter ihr Kind am Besten. Mir hat aber Astrologie
von Liz Greene (Jung’sche Analytikerin und Astrologin)
erstmals die Augen geöffnet, denn ich glaubte mein Kind zu kennen.
Dazu muß ich noch sagen: WWW.astro.ch ist das weltbeste Astro-Programm und die psychologische Horoskopanalyse von Liz Greene wird Dich überzeugen
-so ziemlich das Beste aber gibt es nur auf Bestellung, wie auch das Kinderhoroskop von ihr. Oder versuchs erst mal auf dieser Astrosite mit den Gratishoroskopen. Ich finde jede neue Erkenntnis kann helfen, die Gründe zu verstehen, warum Deine Tochter und ihr Vater Dir das angetan haben um ein wenig inneren Frieden zu finden. Wenn Du das Sorgerecht für Deine Tochter hast, gibt es noch die Möglichkeit über einen Anwalt Kontakt aufzunehmen. Es gibt viele Menschen, die im Guten wie im Schlechten sich stark von anderen beeinflussen lassen. Kann vielleicht sexuelle Anziehung das Motiv sein, denn oft sind heranwachsende Töchter die “besseren” Frauen? Dies wäre eine ernsthafte Frage, um die es auch hier geht.
Liebe Gabi, ich wünsche Dir, daß Du einen Schritt weiterkommst und Du Dich nicht so allein gelassen fühlst und liebe Freunde, die Dich jetzt unterstützen.Liebe Grüsse von Christine
Tags: Analyse, e mail, Ehe, Ende, Frauen, Kind, Kinder, Liebe, Mutter, Sorgerecht, Vater
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Nach der Scheidung: Gemeinsames Sorgerecht beider Eltern hat Vorteile für Kinder
Written on Donnerstag, Juni 6th, 2002 at 15:16 by christianeKinder brauchen nach einer Scheidung weiterhin beide Eltern – diese alte Weisheit wurde von einer kürzlich im US-Journal of Family Psychology veröffentlichten Analyse von insgesamt 33 Forschungsstudien der vergangenen Jahre bestätigt. Psychologe Robert Bauserman vom Department of Mental Health and Hygiene in Baltimore, US-Bundesstaat Maryland verglich die Daten von 1846 Kindern, die nach der Scheidung bei einem Elternteil mit alleinigem Sorgerecht lebten mit den Daten von 814 Kindern, deren Eltern sich bei der Scheidung auf ein gemeinsames Sorgerecht geeinigt hatten. Demnach zeigten Kinder, deren Eltern das Sorgerecht gemeinsam ausübten, weniger Verhaltensprobleme, hatten ein höheres Selbstbewusstsein und bessere Schulnoten als Kinder von Eltern mit alleinigem Sorgerecht. Erstaunlicherweise berichteten Eltern, die das alleinige Sorgerecht hatten mehr Konflikte mit den Ex-Partnern als Eltern, die sich das Sorgerecht teilten. Die Ansicht, dass gemeinsames Sorgerecht zur Fortsetzung des Ehekrieges führen könnte scheint sich also in der Praxis nicht zu bestätigen.
Der komplette Artikel ist nachzulesen unter www.apa.org
Tags: Analyse, Bauserman, Eltern, Kinder, Scheidung, Selbstbewusstsein, Sorgerecht
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Von – Petzibaer
Written on Samstag, Juni 1st, 2002 at 05:18 by forumeintragHai Schmerzi,
Hast Du schon Rebirthing probiert?
Ich habe vier Sessions hinter mir, und ich kann es jedem nur empfehlen.
Ich war seit meiner fruehen Jugend depressiv, hatte unzaehlige Therapien, auch eine Psychoanalyse, habe spaeter Antidepressiva genommen, dann wars mal ok fuern Zeitl, ploetzlich hab ich die Dinger nicht mehr vertragen. Ich bin dann durch Zufall ueber ein Buch gestolpert ( Rebirthing von Deike Begg, ist in englisch ) und hab mich sofort verstanden gefuehlt, ich wusste, dass ist was mir helfen wird.
Zufaelligerweise lebt diese Dame auch in derselben britischen Stadt wie ich, wie ich spaeter rausfand.
Lass Dich nicht davon abschrecken, wenn Du im Internet auf Berichte von Scharlatanen stoesst ( die Zeugs verkaufen wie Audi Cassetten und son Schmarrn ).
Manchmal wir der Ausdruck Rebirthing auch nur als Atemuebungen missbraucht.
Ich habe einen Bericht gefunden im Internet:
http://digilander.iol.it/rebirther/articoli/deike1.html
Ich bin der Meinung, dass Rebirthing dort am besten beschrieben und erklaert wird.
Ich hoffe, das hilft, Du weisst ja mittlerweile dass es unerklaerliche Ursachen sind, die Deinen Schmerz bereiten.
Umaermelung
P
Tags: Analyse, Ehe, Internet, Missbrauch, sessions, Ursache, Zeit
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Von – matthes
Written on Sonntag, November 4th, 2001 at 06:22 by forumeintraghabe seit einem jahr nach einer langen depression keine gefühle mehr – hatte noch ein trauma und wahn traüme-das ist aber lange weg -was geblieben ist – ich fühle nichts mehr -fühle mich aber auch nicht depressiv- fühle mich eher wie tod- kann auch nichts mehr geniesen- mein psychater verschreibt mir solian und meine psychologin weis auch nicht ob meine gefühle wieder kommen-kann mir jemand helfen-werde ich wieder fühlen können
Klinikaufendhalt vom 12 April-10 Juli 2000
Als ich in die Klinik kam hatte ich eine schwere Depression. Herr Antonioli war mein Arzt. Ich war anfangs begeistert von ihm weil er so mitfühlend war. Ich bekam 10 Abende eine Remagilinfusion. Jeden Abend kam ein anderer arzt- wer gerade dienst hatte. Bei Herrn Antonioli ging es immer schnell. Deshalb wurde mein arm immer dick- ich musste ruhig liegen bleiben befallen mir die Schwestern. Die ersten anderthalb Monate war er nett zu mir weil ich so traurig war. Danach ging es auch wieder aufwärts. +Schwester Simone meinte das bei einer Depression
Wenn es ihnen gut geht es ersteinmal wieder in den Keller runtergeht.
Und so war es auch-ich hatte es mir wahrscheinlich zu arg angenommen.
Mir ging es beschissen. Und Herr antonioli schenkte mir keinen Glauben mehr ?sowie die Schwestern auch nicht. Als er zu mir in die Visite kam
Und ich zu ihm sagte: ich fühle mich ausgebrannt ?wie offenes Fleisch,
Sagte er ? Ach Herr Dietzel?. So ungefähr ?was sollen wir mit ihnen machen. Vor Wut schoss ich mal einen Stuhl weg und verletzte mich.
Herr antonioli sah es zur Einzelltherapie und meinte zünich ? was haben sie da schon wieder ?.
Ich weinte nur noch aus Verzweiflung wenn ich allein war. Ich hatte angst vor den Schwestern. Herr antonioli schickte mich zu einer Psychoanalytikerin- das ich eine Analyse machen sollte. Aber ich war so durcheinander das sie mich nicht nahm. Herr antonioli sagte zu mir im einzelgespräch- ?sie haben alle versaut Herr dietzel?. Er machte mir immer mehr angst- er kann sich nicht in die Lage eines Patienten reinversetzten- er ist nur ein Theorehtiger.
Ich war nur noch am klagen. Einige Patienten und die Schwestern ( die so und so keine Ahnung hatten wie man mit depressiven umgeht) nahmen abstand von mir. Ich rannte von Schwester zu Pfleger um mich auszuheulen aber es ging nicht. Herr antonioli sagte immer zu: ? ich sauge alle aus und raube denen die kraft ?. Er provozierte mich immer mehr das mich eher noch mehr durcheinander werden lies. Frau simmig vom weißen Hirsch hatte mich damals in dem zustand stillgelegt aber Herr Antonioli nahm mir eher die Tapletten weg.
Einmal stand er vor der Tür ?da sagte er was und ich fing an zu weinen
-ich konnte mich nicht mehr wehren ?ich hatte keinen Schutz mehr um mich. da ging er. Er verbot mir mit dem Seelsorger zu sprechen obwohl Herr antonioli selber katolisch ist. Er wusste sich keinen Rat mehr ?obwohl er zwei Dr. Titel hat. Statt mir was zu Beruhigung zu geben.
Einmal sagte er als ich wieder ins Schwesternzimmer kam-:? was wollten sie wieder bei den Schwestern?. Ich fühlte mich hintergangen ?war voller Wut und wollte nur noch raus.
Als wir mal Köhrpertherapie hatten bekamen wir einen Partner zugeteilt.
Dann durften wir uns was wünschen. Ich sagte zu Katrin meiner Partnerin ob ich mich mal an sie anlehnen dürfte ?sie willigte ein. Nach der Therapiestunde fragte ich sie noch ob alles OK sei sie sagte ja. Aber dann rannte sie gleich zu den Schwestern und heulte sich aus. Ich bekam den nächsten anschiss von Herrn antonioli. ? Was war denn wieder mit Katrin los sagte er im zynischem Ton. Ich erklärte es ihm aber er glaubte mir nicht. Wie kann ein Arzt nur so streng sein wenn ich mir schon eingebildet hatte eine Geistesstörung zu haben. Ich war so zerstreut und nicht mehr ich selber. Als meine Kumpels mit mir sprachen konnte ich kaum noch auf alles antworten weil ich es nicht mitbekam. Ich sahs viel rum ?wie ein Häufchen elend und starte manchmal nur noch auf einen Punkt. Herr antonioli hatte mich soweit gebracht das ich keine eigenen Entscheidung mehr treffen konnte und nur noch das machte was andere sagten. Ich wusste nicht ob ich in die Neustadt ziehen sollte oder zu gut garmich zur Rehabilitation gehen sollte. ich wollte zu gut garmich aber das redete mir Herr antonioli mir aus ?betreutes wohnen das wehre nichts für mich. Das war nun schon der dritte Monat und ich war inzwischen nur noch tagsüber da und übernachtete wieder in meinem Häuschen.ich blieb noch anderthalb Woche in der Tagesklinik, weil es Streß für mich war früh um 9.00 Uhr aufzustehen bzw. in der Klinik zu sein. Obwohl ich mit Herrn antonioli ausgemacht habe,das ich erst zu den Therapien da sein sollte meinten die Schwestern: Ich soll früh 8.00 Uhr da sein. Keine absprachen zwischen Arzt und Schwestern. Die Schwestern mochten mich auch nicht mehr- sie lehnten mich ab. Ganz anders als zu der Therapie 1997 bei Frau simmig. Wahrscheinlich war das der Sinn mich abzustoßen ich müsste alleine zurechtkommen. Also, verlies ich die Klinik.
Ich wusste nicht was ich machen sollte- ob ich zu gut garmich in das Rehabilitationszentrum oder in die Neustadt ziehen sollte. Mein Bruder sagte mir: ? Bau doch dein Häusel an ?. Was ich auch tat. Ich hatte immer noch Wut gegen Herrn antonioli und hatte so eine Zerstörungswut die ich jetzt manchmal auch noch habe.ich war noch nach der Therapie in der psychosozialen Kontaktstelle in der Neustadt in der Holzwerkstatt und baute Nistkästen für die Vögel. Das machte mir auch Spaß. Aber meine Depression war immer noch nicht vorbei. Ich fühlte mich immer noch schutzlos und voller Wut gegen Herrn Antonioli. Herr Klemm mein Psychiater verschrieb mir Solian ein Neuroleptikum was wieder einen Schutz herstellen sollte und zur Ichstärkung. Ich hatte und habe auch keine Gefühle mehr. Was sich bis jetzt auch nicht geändert hat. Ich fühle mich immer noch gefühllos und habe auch noch Frust gegen die Psychiatrie in Radebeul, die mich nach 3 Wochen wieder rausgeschmissen hat. Herr Klemm meinte: Das ich wie in einem Aquarium sitze und mich zurückgezogen habe. Ich bin auch nicht mehr der alte. Ich bin ein anderer Mensch. Als hätte ich mich selbst verloren und meine Identität glaube ich manchmal. Was auch immer noch anhält ist der Kloß in meinem Hinterkopf der milerweile zur Migräne geworden ist. Als hätte sich in meinem Kopf etwas verfestig. Manchmal denke ich auch an Gehirnlähmung. Ich stecke manchmal so voller Wut das ich alles kaputtschlagen möchte oder Herrn Antonioni eine paar aufs maul. Und das nicht bloß einmal. Er hat sich nicht einmal bei mir entschuldigt.
Ich weiß nicht ob ich meine Depression noch habe ?manchmal scheint es mir sie ist noch da weil ich wie durch eine Glasscheibe sehe. Zum anderen verplüft es mich wenn mein Chef sagt ?ich sei erwachsener geworden. Nicht mehr wie ein kleiner Junge und ruhiger. Da hat er recht. Ich nehme mir jetzt mehr Zeit wenn ich eine Arbeit anfange.
Was auch noch kommich ist ?ich kann nichts mehr richtig genießen außer wenn ich mit einer Frau Sex mache. Der Abend ist wie der morgen. Abends mal abschalten das geht schon lange nicht mehr, obwohl ich keine Gedanken in meinen Kopf habe ?wie innerlich erstart sitze ich manchmal da-als hätte ich noch einen Schock der nicht weggeht. Und das ist nun schon ein Jahr her. Manchmal denke ich auch ein Trauma zu haben weil es mich in meinen träumen auch einholt diese Errinerung an damals gestört zu sein. Ich habe zumindestens gelesen das bei Traumas sich eine gefühlosigkeit einstellt und man sich zurück zieht. Ich könnte mich auch ständig zurückziehen weil ich eh nichts genießen kann. Bloß irgendwann muß dieses Trauma doch aufhören. Inzwischen hat sich Herr Antonioli bei mir entschuldigt aber das nützt mir auch nichts- er meinte das er mit sich zu tun hatte und die Frust bei mir ausließ. das er mich aber dadurch kaputtgemacht hat das hat er nicht gemerkt.
Tags: Analyse, Arzt, Bruder, Depression, Ehe, Ende, Erwachsene, Gefühl, Gehirn, Gene, Liebe, Psychologin, Scheidung, Schock, Spaß, Zeit
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Von – matthes
Written on Freitag, Juli 13th, 2001 at 05:15 by forumeintragich habe wieder eine depression und das nun schon wieder seit einem jahr -ich fühle meinen körper gar nicht mehr richtig- immmer habe ich einen druck im hinterkopf der manchmal zum schmerz wird-
kommen meine gefühle wieder -die sind nun schon seit einem jahr weg- manchmal habe ich sollche wut alles kaputt zu schlagen- was soll ich da tun ?
ich habe mal meine krankheitsgeschichte aufgeschrieben
vieleicht habe ich nicht allles verarbeitet von damals -ich weiß manchmal nicht was ich machen soll
Klinikaufendhalt vom 12 April-10 Juli 2000
Als ich in die Klinik kam hatte ich eine schwere Depression. Herr Antonioli war mein Arzt. Ich war anfangs begeistert von ihm weil er so mitfühlend war. Ich bekam 10 Abende eine Remagilinfusion. Jeden Abend kam ein anderer arzt- wer gerade dienst hatte. Bei Herrn Antonioli ging es immer schnell. Deshalb wurde mein arm immer dick- ich musste ruhig liegen bleiben befallen mir die Schwestern. Die ersten anderthalb Monate war er nett zu mir weil ich so traurig war. Danach ging es auch wieder aufwärts. +Schwester Simone meinte das bei einer Depression
Wenn es ihnen gut geht es ersteinmal wieder in den Keller runtergeht.
Und so war es auch-ich hatte es mir wahrscheinlich zu arg angenommen.
Mir ging es beschissen. Und Herr antonioli schenkte mir keinen Glauben mehr ?sowie die Schwestern auch nicht. Als er zu mir in die Visite kam
Und ich zu ihm sagte: ich fühle mich ausgebrannt ?wie offenes Fleisch,
Sagte er ? Ach Herr Dietzel?. So ungefähr ?was sollen wir mit ihnen machen. Vor Wut schoss ich mal einen Stuhl weg und verletzte mich.
Herr antonioli sah es zur Einzelltherapie und meinte zünich ? was haben sie da schon wieder ?.
Ich weinte nur noch aus Verzweiflung wenn ich allein war. Ich hatte angst vor den Schwestern. Herr antonioli schickte mich zu einer Psychoanalytikerin- das ich eine Analyse machen sollte. Aber ich war so durcheinander das sie mich nicht nahm. Herr antonioli sagte zu mir im einzelgespräch- ?sie haben alle versaut Herr dietzel?. Er machte mir immer mehr angst- er kann sich nicht in die Lage eines Patienten reinversetzten- er ist nur ein Theorehtiger.
Ich war nur noch am klagen. Einige Patienten und die Schwestern ( die so und so keine Ahnung hatten wie man mit depressiven umgeht) nahmen abstand von mir. Ich rannte von Schwester zu Pfleger um mich auszuheulen aber es ging nicht. Herr antonioli sagte immer zu: ? ich sauge alle aus und raube denen die kraft ?. Er provozierte mich immer mehr das mich eher noch mehr durcheinander werden lies. Frau simmig vom weißen Hirsch hatte mich damals in dem zustand stillgelegt aber Herr Antonioli nahm mir eher die Tapletten weg.
Einmal stand er vor der Tür ?da sagte er was und ich fing an zu weinen
-ich konnte mich nicht mehr wehren ?ich hatte keinen Schutz mehr um mich. da ging er. Er verbot mir mit dem Seelsorger zu sprechen obwohl Herr antonioli selber katolisch ist. Er wusste sich keinen Rat mehr ?obwohl er zwei Dr. Titel hat. Statt mir was zu Beruhigung zu geben.
Einmal sagte er als ich wieder ins Schwesternzimmer kam-:? was wollten sie wieder bei den Schwestern?. Ich fühlte mich hintergangen ?war voller Wut und wollte nur noch raus.
Als wir mal Köhrpertherapie hatten bekamen wir einen Partner zugeteilt.
Dann durften wir uns was wünschen. Ich sagte zu Katrin meiner Partnerin ob ich mich mal an sie anlehnen dürfte ?sie willigte ein. Nach der Therapiestunde fragte ich sie noch ob alles OK sei sie sagte ja. Aber dann rannte sie gleich zu den Schwestern und heulte sich aus. Ich bekam den nächsten anschiss von Herrn antonioli. ? Was war denn wieder mit Katrin los sagte er im zynischem Ton. Ich erklärte es ihm aber er glaubte mir nicht. Wie kann ein Arzt nur so streng sein wenn ich mir schon eingebildet hatte eine Geistesstörung zu haben. Ich war so zerstreut und nicht mehr ich selber. Als meine Kumpels mit mir sprachen konnte ich kaum noch auf alles antworten weil ich es nicht mitbekam. Ich sahs viel rum ?wie ein Häufchen elend und starte manchmal nur noch auf einen Punkt. Herr antonioli hatte mich soweit gebracht das ich keine eigenen Entscheidung mehr treffen konnte und nur noch das machte was andere sagten. Ich wusste nicht ob ich in die Neustadt ziehen sollte oder zu gut garmich zur Rehabilitation gehen sollte. ich wollte zu gut garmich aber das redete mir Herr antonioli mir aus ?betreutes wohnen das wehre nichts für mich. Das war nun schon der dritte Monat und ich war inzwischen nur noch tagsüber da und übernachtete wieder in meinem Häuschen.ich blieb noch anderthalb Woche in der Tagesklinik, weil es Streß für mich war früh um 9.00 Uhr aufzustehen bzw. in der Klinik zu sein. Obwohl ich mit Herrn antonioli ausgemacht habe,das ich erst zu den Therapien da sein sollte meinten die Schwestern: Ich soll früh 8.00 Uhr da sein. Keine absprachen zwischen Arzt und Schwestern. Die Schwestern mochten mich auch nicht mehr- sie lehnten mich ab. Ganz anders als zu der Therapie 1997 bei Frau simmig. Wahrscheinlich war das der Sinn mich abzustoßen ich müsste alleine zurechtkommen. Also, verlies ich die Klinik.
Ich wusste nicht was ich machen sollte- ob ich zu gut garmich in das Rehabilitationszentrum oder in die Neustadt ziehen sollte. Mein Bruder sagte mir: ? Bau doch dein Häusel an ?. Was ich auch tat. Ich hatte immer noch Wut gegen Herrn antonioli und hatte so eine Zerstörungswut die ich jetzt manchmal auch noch habe.ich war noch nach der Therapie in der psychosozialen Kontaktstelle in der Neustadt in der Holzwerkstatt und baute Nistkästen für die Vögel. Das machte mir auch Spaß. Aber meine Depression war immer noch nicht vorbei. Ich fühlte mich immer noch schutzlos und voller Wut gegen Herrn Antonioli. Herr Klemm mein Psychiater verschrieb mir Solian ein Neuroleptikum was wieder einen Schutz herstellen sollte und zur Ichstärkung. Ich hatte und habe auch keine Gefühle mehr. Was sich bis jetzt auch nicht geändert hat. Ich fühle mich immer noch gefühllos und habe auch noch Frust gegen die Psychiatrie in Radebeul, die mich nach 3 Wochen wieder rausgeschmissen hat. Herr Klemm meinte: Das ich wie in einem Aquarium sitze und mich zurückgezogen habe. Ich bin auch nicht mehr der alte. Ich bin ein anderer Mensch. Als hätte ich mich selbst verloren und meine Identität glaube ich manchmal. Was auch immer noch anhält ist der Kloß in meinem Hinterkopf der milerweile zur Migräne geworden ist. Als hätte sich in meinem Kopf etwas verfestig. Manchmal denke ich auch an Gehirnlähmung. Ich stecke manchmal so voller Wut das ich alles kaputtschlagen möchte oder Herrn Antonioni eine paar aufs maul. Und das nicht bloß einmal. Er hat sich nicht einmal bei mir entschuldigt.
Ich weiß nicht ob ich meine Depression noch habe ?manchmal scheint es mir sie ist noch da weil ich wie durch eine Glasscheibe sehe. Zum anderen verplüft es mich wenn mein Chef sagt ?ich sei erwachsener geworden. Nicht mehr wie ein kleiner Junge und ruhiger. Da hat er recht. Ich nehme mir jetzt mehr Zeit wenn ich eine Arbeit anfange.
Was auch noch kommich ist ?ich kann nichts mehr richtig genießen außer wenn ich mit einer Frau Sex mache. Der Abend ist wie der morgen. Abends mal abschalten das geht schon lange nicht mehr, obwohl ich keine Gedanken in meinen Kopf habe ?wie innerlich erstart sitze ich manchmal da-als hätte ich noch einen Schock der nicht weggeht. Und das ist nun schon ein Jahr her. Manchmal denke ich auch ein Trauma zu haben weil es mich in meinen träumen auch einholt diese Errinerung an damals gestört zu sein. Ich habe zumindestens gelesen das bei Traumas sich eine gefühlosigkeit einstellt und man sich zurück zieht. Ich könnte mich auch ständig zurückziehen weil ich eh nichts genießen kann. Bloß irgendwann muß dieses Trauma doch aufhören. Inzwischen hat sich Herr Antonioli bei mir entschuldigt aber das nützt mir auch nichts- er meinte das er mit sich zu tun hatte und die Frust bei mir ausließ. das er mich aber dadurch kaputtgemacht hat das hat er nicht gemerkt.
kommen Gefühle wieder ?
Tags: Analyse, Arzt, Bruder, Depression, Ehe, Ende, Erwachsene, Gefühl, Gehirn, Gene, Scheidung, Schock, Spaß, Zeit
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Von – matthias
Written on Samstag, Juli 7th, 2001 at 05:15 by forumeintragich habe seit einem jahr aus dem ich aus der klinik kam keine gefühle mehr -manchmal denke ich noch eine depression zu haben -kommen gefühle wieder -? und dann auch noch dieser druck im hinterkopf
ich habe mal meine krankheitsgeschichte aufgeschrieben das sie mich besser verstehen könenn
Klinikaufendhalt vom 12 April-10 Juli 2000
Als ich in die Klinik kam hatte ich eine schwere Depression. Herr Antonioli war mein Arzt. Ich war anfangs begeistert von ihm weil er so mitfühlend war. Ich bekam 10 Abende eine Remagilinfusion. Jeden Abend kam ein anderer arzt- wer gerade dienst hatte. Bei Herrn Antonioli ging es immer schnell. Deshalb wurde mein arm immer dick- ich musste ruhig liegen bleiben befallen mir die Schwestern. Die ersten anderthalb Monate war er nett zu mir weil ich so traurig war. Danach ging es auch wieder aufwärts. +Schwester Simone meinte das bei einer Depression
Wenn es ihnen gut geht es ersteinmal wieder in den Keller runtergeht.
Und so war es auch-ich hatte es mir wahrscheinlich zu arg angenommen.
Mir ging es beschissen. Und Herr antonioli schenkte mir keinen Glauben mehr ?sowie die Schwestern auch nicht. Als er zu mir in die Visite kam
Und ich zu ihm sagte: ich fühle mich ausgebrannt ?wie offenes Fleisch,
Sagte er ? Ach Herr Dietzel?. So ungefähr ?was sollen wir mit ihnen machen. Vor Wut schoss ich mal einen Stuhl weg und verletzte mich.
Herr antonioli sah es zur Einzelltherapie und meinte zünich ? was haben sie da schon wieder ?.
Ich weinte nur noch aus Verzweiflung wenn ich allein war. Ich hatte angst vor den Schwestern. Herr antonioli schickte mich zu einer Psychoanalytikerin- das ich eine Analyse machen sollte. Aber ich war so durcheinander das sie mich nicht nahm. Herr antonioli sagte zu mir im einzelgespräch- ?sie haben alle versaut Herr dietzel?. Er machte mir immer mehr angst- er kann sich nicht in die Lage eines Patienten reinversetzten- er ist nur ein Theorehtiger.
Ich war nur noch am klagen. Einige Patienten und die Schwestern ( die so und so keine Ahnung hatten wie man mit depressiven umgeht) nahmen abstand von mir. Ich rannte von Schwester zu Pfleger um mich auszuheulen aber es ging nicht. Herr antonioli sagte immer zu: ? ich sauge alle aus und raube denen die kraft ?. Er provozierte mich immer mehr das mich eher noch mehr durcheinander werden lies. Frau simmig vom weißen Hirsch hatte mich damals in dem zustand stillgelegt aber Herr Antonioli nahm mir eher die Tapletten weg.
Einmal stand er vor der Tür ?da sagte er was und ich fing an zu weinen
-ich konnte mich nicht mehr wehren ?ich hatte keinen Schutz mehr um mich. da ging er. Er verbot mir mit dem Seelsorger zu sprechen obwohl Herr antonioli selber katolisch ist. Er wusste sich keinen Rat mehr ?obwohl er zwei Dr. Titel hat. Statt mir was zu Beruhigung zu geben.
Einmal sagte er als ich wieder ins Schwesternzimmer kam-:? was wollten sie wieder bei den Schwestern?. Ich fühlte mich hintergangen ?war voller Wut und wollte nur noch raus.
Als wir mal Köhrpertherapie hatten bekamen wir einen Partner zugeteilt.
Dann durften wir uns was wünschen. Ich sagte zu Katrin meiner Partnerin ob ich mich mal an sie anlehnen dürfte ?sie willigte ein. Nach der Therapiestunde fragte ich sie noch ob alles OK sei sie sagte ja. Aber dann rannte sie gleich zu den Schwestern und heulte sich aus. Ich bekam den nächsten anschiss von Herrn antonioli. ? Was war denn wieder mit Katrin los sagte er im zynischem Ton. Ich erklärte es ihm aber er glaubte mir nicht. Wie kann ein Arzt nur so streng sein wenn ich mir schon eingebildet hatte eine Geistesstörung zu haben. Ich war so zerstreut und nicht mehr ich selber. Als meine Kumpels mit mir sprachen konnte ich kaum noch auf alles antworten weil ich es nicht mitbekam. Ich sahs viel rum ?wie ein Häufchen elend und starte manchmal nur noch auf einen Punkt. Herr antonioli hatte mich soweit gebracht das ich keine eigenen Entscheidung mehr treffen konnte und nur noch das machte was andere sagten. Ich wusste nicht ob ich in die Neustadt ziehen sollte oder zu gut garmich zur Rehabilitation gehen sollte. ich wollte zu gut garmich aber das redete mir Herr antonioli mir aus ?betreutes wohnen das wehre nichts für mich. Das war nun schon der dritte Monat und ich war inzwischen nur noch tagsüber da und übernachtete wieder in meinem Häuschen.ich blieb noch anderthalb Woche in der Tagesklinik, weil es Streß für mich war früh um 9.00 Uhr aufzustehen bzw. in der Klinik zu sein. Obwohl ich mit Herrn antonioli ausgemacht habe,das ich erst zu den Therapien da sein sollte meinten die Schwestern: Ich soll früh 8.00 Uhr da sein. Keine absprachen zwischen Arzt und Schwestern. Die Schwestern mochten mich auch nicht mehr- sie lehnten mich ab. Ganz anders als zu der Therapie 1997 bei Frau simmig. Wahrscheinlich war das der Sinn mich abzustoßen ich müsste alleine zurechtkommen. Also, verlies ich die Klinik.
Ich wusste nicht was ich machen sollte- ob ich zu gut garmich in das Rehabilitationszentrum oder in die Neustadt ziehen sollte. Mein Bruder sagte mir: ? Bau doch dein Häusel an ?. Was ich auch tat. Ich hatte immer noch Wut gegen Herrn antonioli und hatte so eine Zerstörungswut die ich jetzt manchmal auch noch habe.ich war noch nach der Therapie in der psychosozialen Kontaktstelle in der Neustadt in der Holzwerkstatt und baute Nistkästen für die Vögel. Das machte mir auch Spaß. Aber meine Depression war immer noch nicht vorbei. Ich fühlte mich immer noch schutzlos und voller Wut gegen Herrn Antonioli. Herr Klemm mein Psychiater verschrieb mir Solian ein Neuroleptikum was wieder einen Schutz herstellen sollte und zur Ichstärkung. Ich hatte und habe auch keine Gefühle mehr. Was sich bis jetzt auch nicht geändert hat. Ich fühle mich immer noch gefühllos und habe auch noch Frust gegen die Psychiatrie in Radebeul, die mich nach 3 Wochen wieder rausgeschmissen hat. Herr Klemm meinte: Das ich wie in einem Aquarium sitze und mich zurückgezogen habe. Ich bin auch nicht mehr der alte. Ich bin ein anderer Mensch. Als hätte ich mich selbst verloren und meine Identität glaube ich manchmal. Was auch immer noch anhält ist der Kloß in meinem Hinterkopf der milerweile zur Migräne geworden ist. Als hätte sich in meinem Kopf etwas verfestig. Manchmal denke ich auch an Gehirnlähmung. Ich stecke manchmal so voller Wut das ich alles kaputtschlagen möchte oder Herrn Antonioni eine paar aufs maul. Und das nicht bloß einmal. Er hat sich nicht einmal bei mir entschuldigt.
Ich weiß nicht ob ich meine Depression noch habe ?manchmal scheint es mir sie ist noch da weil ich wie durch eine Glasscheibe sehe. Zum anderen verplüft es mich wenn mein Chef sagt ?ich sei erwachsener geworden. Nicht mehr wie ein kleiner Junge und ruhiger. Da hat er recht. Ich nehme mir jetzt mehr Zeit wenn ich eine Arbeit anfange.
Was auch noch kommich ist ?ich kann nichts mehr richtig genießen außer wenn ich mit einer Frau Sex mache. Der Abend ist wie der morgen. Abends mal abschalten das geht schon lange nicht mehr, obwohl ich keine Gedanken in meinen Kopf habe ?wie innerlich erstart sitze ich manchmal da-als hätte ich noch einen Schock der nicht weggeht. Und das ist nun schon ein Jahr her. Manchmal denke ich auch ein Trauma zu haben weil es mich in meinen träumen auch einholt diese Errinerung an damals gestört zu sein. Ich habe zumindestens gelesen das bei Traumas sich eine gefühlosigkeit einstellt und man sich zurück zieht. Ich könnte mich auch ständig zurückziehen weil ich eh nichts genießen kann. Bloß irgendwann muß dieses Trauma doch aufhören. Inzwischen hat sich Herr Antonioli bei mir entschuldigt aber das nützt mir auch nichts- er meinte das er mit sich zu tun hatte und die Frust bei mir ausließ. das er mich aber dadurch kaputtgemacht hat das hat er nicht gemerkt.
kommen gefühle iergendwann wieder ?
Tags: Analyse, Arzt, Bruder, Depression, Ehe, Ende, Erwachsene, Gefühl, Gehirn, Gene, Scheidung, Schock, Spaß, Zeit
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Von – matthias
Written on Sonntag, Juli 1st, 2001 at 05:13 by forumeintragich bin seit einem jahr gefühllos und das durch eine depression hervorgerufen- ich weiß nicht ob es jemand in diesem forum liest-manchmal liege ich da erstart vor dem fernsehr ohne iergentwelche reaktion-aber das ist nicht mein thema
ich habe mal meine krankheitsgeschichte aufgeschrieben
vieleicht verstteht mich dann jemand
Klinikaufendhalt vom 12 April-10 Juli 2000
Als ich in die Klinik kam hatte ich eine schwere Depression. Herr Antonioli war mein Arzt. Ich war anfangs begeistert von ihm weil er so mitfühlend war. Ich bekam 10 Abende eine Remagilinfusion. Jeden Abend kam ein anderer arzt- wer gerade dienst hatte. Bei Herrn Antonioli ging es immer schnell. Deshalb wurde mein arm immer dick- ich musste ruhig liegen bleiben befallen mir die Schwestern. Die ersten anderthalb Monate war er nett zu mir weil ich so traurig war. Danach ging es auch wieder aufwärts. +Schwester Simone meinte das bei einer Depression
Wenn es ihnen gut geht es ersteinmal wieder in den Keller runtergeht.
Und so war es auch-ich hatte es mir wahrscheinlich zu arg angenommen.
Mir ging es beschissen. Und Herr antonioli schenkte mir keinen Glauben mehr ?sowie die Schwestern auch nicht. Als er zu mir in die Visite kam
Und ich zu ihm sagte: ich fühle mich ausgebrannt ?wie offenes Fleisch,
Sagte er ? Ach Herr Dietzel?. So ungefähr ?was sollen wir mit ihnen machen. Vor Wut schoss ich mal einen Stuhl weg und verletzte mich.
Herr antonioli sah es zur Einzelltherapie und meinte zünich ? was haben sie da schon wieder ?.
Ich weinte nur noch aus Verzweiflung wenn ich allein war. Ich hatte angst vor den Schwestern. Herr antonioli schickte mich zu einer Psychoanalytikerin- das ich eine Analyse machen sollte. Aber ich war so durcheinander das sie mich nicht nahm. Herr antonioli sagte zu mir im einzelgespräch- ?sie haben alle versaut Herr dietzel?. Er machte mir immer mehr angst- er kann sich nicht in die Lage eines Patienten reinversetzten- er ist nur ein Theorehtiger.
Ich war nur noch am klagen. Einige Patienten und die Schwestern ( die so und so keine Ahnung hatten wie man mit depressiven umgeht) nahmen abstand von mir. Ich rannte von Schwester zu Pfleger um mich auszuheulen aber es ging nicht. Herr antonioli sagte immer zu: ? ich sauge alle aus und raube denen die kraft ?. Er provozierte mich immer mehr das mich eher noch mehr durcheinander werden lies. Frau simmig vom weißen Hirsch hatte mich damals in dem zustand stillgelegt aber Herr Antonioli nahm mir eher die Tapletten weg.
Einmal stand er vor der Tür ?da sagte er was und ich fing an zu weinen
-ich konnte mich nicht mehr wehren ?ich hatte keinen Schutz mehr um mich. da ging er. Er verbot mir mit dem Seelsorger zu sprechen obwohl Herr antonioli selber katolisch ist. Er wusste sich keinen Rat mehr ?obwohl er zwei Dr. Titel hat. Statt mir was zu Beruhigung zu geben.
Einmal sagte er als ich wieder ins Schwesternzimmer kam-:? was wollten sie wieder bei den Schwestern?. Ich fühlte mich hintergangen ?war voller Wut und wollte nur noch raus.
Als wir mal Köhrpertherapie hatten bekamen wir einen Partner zugeteilt.
Dann durften wir uns was wünschen. Ich sagte zu Katrin meiner Partnerin ob ich mich mal an sie anlehnen dürfte ?sie willigte ein. Nach der Therapiestunde fragte ich sie noch ob alles OK sei sie sagte ja. Aber dann rannte sie gleich zu den Schwestern und heulte sich aus. Ich bekam den nächsten anschiss von Herrn antonioli. ? Was war denn wieder mit Katrin los sagte er im zynischem Ton. Ich erklärte es ihm aber er glaubte mir nicht. Wie kann ein Arzt nur so streng sein wenn ich mir schon eingebildet hatte eine Geistesstörung zu haben. Ich war so zerstreut und nicht mehr ich selber. Als meine Kumpels mit mir sprachen konnte ich kaum noch auf alles antworten weil ich es nicht mitbekam. Ich sahs viel rum ?wie ein Häufchen elend und starte manchmal nur noch auf einen Punkt. Herr antonioli hatte mich soweit gebracht das ich keine eigenen Entscheidung mehr treffen konnte und nur noch das machte was andere sagten. Ich wusste nicht ob ich in die Neustadt ziehen sollte oder zu gut garmich zur Rehabilitation gehen sollte. ich wollte zu gut garmich aber das redete mir Herr antonioli mir aus ?betreutes wohnen das wehre nichts für mich. Das war nun schon der dritte Monat und ich war inzwischen nur noch tagsüber da und übernachtete wieder in meinem Häuschen.ich blieb noch anderthalb Woche in der Tagesklinik, weil es Streß für mich war früh um 9.00 Uhr aufzustehen bzw. in der Klinik zu sein. Obwohl ich mit Herrn antonioli ausgemacht habe,das ich erst zu den Therapien da sein sollte meinten die Schwestern: Ich soll früh 8.00 Uhr da sein. Keine absprachen zwischen Arzt und Schwestern. Die Schwestern mochten mich auch nicht mehr- sie lehnten mich ab. Ganz anders als zu der Therapie 1997 bei Frau simmig. Wahrscheinlich war das der Sinn mich abzustoßen ich müsste alleine zurechtkommen. Also, verlies ich die Klinik.
Ich wusste nicht was ich machen sollte- ob ich zu gut garmich in das Rehabilitationszentrum oder in die Neustadt ziehen sollte. Mein Bruder sagte mir: ? Bau doch dein Häusel an ?. Was ich auch tat. Ich hatte immer noch Wut gegen Herrn antonioli und hatte so eine Zerstörungswut die ich jetzt manchmal auch noch habe.ich war noch nach der Therapie in der psychosozialen Kontaktstelle in der Neustadt in der Holzwerkstatt und baute Nistkästen für die Vögel. Das machte mir auch Spaß. Aber meine Depression war immer noch nicht vorbei. Ich fühlte mich immer noch schutzlos und voller Wut gegen Herrn Antonioli. Herr Klemm mein Psychiater verschrieb mir Solian ein Neuroleptikum was wieder einen Schutz herstellen sollte und zur Ichstärkung. Ich hatte und habe auch keine Gefühle mehr. Was sich bis jetzt auch nicht geändert hat. Ich fühle mich immer noch gefühllos und habe auch noch Frust gegen die Psychiatrie in Radebeul, die mich nach 3 Wochen wieder rausgeschmissen hat. Herr Klemm meinte: Das ich wie in einem Aquarium sitze und mich zurückgezogen habe. Ich bin auch nicht mehr der alte. Ich bin ein anderer Mensch. Als hätte ich mich selbst verloren und meine Identität glaube ich manchmal. Was auch immer noch anhält ist der Kloß in meinem Hinterkopf der milerweile zur Migräne geworden ist. Als hätte sich in meinem Kopf etwas verfestig. Manchmal denke ich auch an Gehirnlähmung. Ich stecke manchmal so voller Wut das ich alles kaputtschlagen möchte oder Herrn Antonioni eine paar aufs maul. Und das nicht bloß einmal. Er hat sich nicht einmal bei mir entschuldigt.
Ich weiß nicht ob ich meine Depression noch habe ?manchmal scheint es mir sie ist noch da weil ich wie durch eine Glasscheibe sehe. Zum anderen verplüft es mich wenn mein Chef sagt ?ich sei erwachsener geworden. Nicht mehr wie ein kleiner Junge und ruhiger. Da hat er recht. Ich nehme mir jetzt mehr Zeit wenn ich eine Arbeit anfange.
Was auch noch kommich ist ?ich kann nichts mehr richtig genießen außer wenn ich mit einer Frau Sex mache. Der Abend ist wie der morgen. Abends mal abschalten das geht schon lange nicht mehr, obwohl ich keine Gedanken in meinen Kopf habe ?wie innerlich erstart sitze ich manchmal da-als hätte ich noch einen Schock der nicht weggeht. Und das ist nun schon ein Jahr her.
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Von – Paddi
Written on Freitag, Oktober 20th, 2000 at 05:00 by forumeintragIch denke, daß sie sich von mir abwenden würde, weil ich nicht so ein ewig redender witzelnder Spassmacher bin wie es die Frauen heutzutage verlangen und auch nicht sehr selbstbewußt.
Diese Eigenschaften wird sie mit der Zeit wohl rausbekommen und sich dann denken: “Oh je, auf was für eine Belastung hab ich mich da eingelassen, der ist ja nicht normal…..!”
Das Mädchen muß jedesmal erst mir zeigen, daß es mich nett findet, bevor ich mich überhaupt traue irgendwas zu machen…….
Ich denke auch sehr viel darüber nach, wie ich sein soll, damit mich Menschen (und Mädchen eben auch ) mögen und habe mich unter großer Kontolle.
Ich fühle mich sehr festgefahren und langweilig, weil ich aus krampfhaftem Verhalten nur das tue, was ich denke, daß andere akzeptieren.
Denkst du, ich könnte durch eine Psychoanalyse meinen Ängsten und Komplexen auf den Grund gehen und sie vielleicht beseitigen?
Oder denkst du, ich käme mit einer Analyse eher zu einer Problemvergrößerung oder -einredung?
Viele Grüße Paddi
Tags: Analyse, Belastung, Ehe, Ende, Frauen, Mädchen, reden, Verhalten, Zeit
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Von – rebecca
Written on Dienstag, August 15th, 2000 at 04:55 by forumeintragSalut, Mme Turnheim,
hier ist wieder Rebecca. Ich habe es geschafft, Ihre Antwort zu lesen! Leider muss ich feststellen, dass sie meine Situation nicht ganz richtig interpretiert haben, oder ich bin nicht ehrlich zu mir selbst. Ich bin zwar enttäuscht, das gebe ich zu, aber ich bin nicht wütend. Ich habe immer versucht Verständnis für meinen Vater und für meine Mutter aufzubringen, aber mittlerweile bringe ich das Verständnis für mich auf. Ich habe in den letzten zwei Monaten gelernt, auch mal mehr an mich zu denken. Meine Probleme sind für mich interessant und ich muss sie für mich lösen. Natürlich erwarte ich Hilfe, aber die muss ich noch finden. Zwar habe ich meinen lieben Freund, aber auch professionelle Hilfe kann ich gut gebrauchen.
Auf meinen Vater bin ich nicht wütend. Ich habe Mitleid mit ihm. Ich schaue auf ihn herab und denke mir: “Mein Leben hast du fast versaut, aber ich mache das nicht mehr mit. Sieh` zu, wie du selber klar kommst.”
Mme Turnheim, ich bin enttäuscht darüber, dass sie mir sogar auf diesem Wege nicht mehr mitteilen konnten. Ich bin mir nicht sicher, ob sie wirklich versucht haben, das zu interpretieren, was ich durch Worte versuchte wiederzugeben. Ich erwarte keine deutliche Analyse ihrerseits, aber ein paar tröstende Worte.
Ich erwarte eine Antwort. Danke!
Tags: Analyse, Ende, hilfe, Liebe, Mutter, Vater
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Depression: Hilft positive Psychologie?
Written on Freitag, März 31st, 2000 at 00:55 by christianeMartin Seligman, Psychologie Professor an der Universität von Pennsylvania, sagt, Glück bzw. Lebensfreude hängt stark mit einer optimistischen Erwartungshaltung dem Leben gegenüber zusammen und diese Erwartungshaltung kann gelernt werden.
Positive Psychologie
Seligman ist Autor des bereits 1990 erschienen Buches “Gelernter Optimismus” und gilt als geistiger Vater der “Positiven Psychologie”. Seit Ansatz hat einige Psychologen bewogen nach Jahren “klassischer” Depressionsforschung die Fragestellung zu ändern. Sie forschen nicht mehr danach, was uns unglücklich macht, sondern fragen vielmehr “was macht uns Menschen glücklich?”. Konkrete Forschungsfragen lauten: Haben glückliche Menschen ähnliche Lebenseinstellungen oder Lebensumstände? Trägt Wohlstand zum Glück bei? Welche Wege führen zu einem glücklichen Menschen? Und vor allem: Wie definiert man überhaupt Glück am besten?
Unterschiede zwischen Optimisten und Pessimisten
Seligman meint, Optimisten haben mehr Chancen auf Lebensfreude. Kennzeichen von optimistischen Menschen ist, daß sie Erfolge und positive Ereignisse in ihrem Leben auf ihre eigenen Leistungen und Fähigkeiten zurückführen und negative Ereignisse als Pech ansehen, das sie zufällig getroffen hat. Pessimisten dagegen fühlen sich verantwortlich und schuldig für alles Negative und schreiben dagegen positive Ereignisse dem Zufall zu und nicht ihren eigenen Leistungen und Fähigkeiten. “Wenn dein Chef sich dir gegenüber schroff verhält, dann kannst du es entweder als seinen schlechten Tag interpretieren oder glauben, er verhält sich so, weil du eine wertlose Person bist”, sagte Seligman kürzlich in einem Gespräch mit der Tageszeitung “Boston Globe”.
Positive Psychologie – Modetrend oder ernstzunehmen als “Kognitive Therapie”?
Positive Psychologie wird von vielen Psychologen in den USA als eine zeitgemäße Lösung für Gefühlkummer gesehen, der nicht schwer genug ist, um mit Anti-Depressions-Medikamenten oder jahrelanger Analyse auf der Couch behandelt zu werden. In dieser Sichtweise ist Positive Psychologie verwandt mit Kognitiver Therapie, die Menschen helfen will negative bzw. schädigende Gedankenmuster zu ändern.” Sie gefällt den Leuten und macht Sinn” sagt Phil Levendusky, Direktor für Psychologie am McLean Spital in Belmont, Massachusetts. “Man muß nicht lange in Kindheitserinnerungen herumwühlen. Positive Psychologie ist zeitgemäßes Problemlösen. Der Ansatz ist praktisch, pragmatisch und hat Erfolge.”
Kritik an der Positiven Psychologie
Aber es gibt auch Kritik: Seligman ist einmal gefragt worden, welche Behandlung er einem hypothetischen Neffen empfehlen würde der unter schweren Depressionen leidet. Er antwortete, er würde ihm eine kognitive Therapie raten – ohne Medikamente. Diese Empfehlung findet nicht die Zustimmung von Bessel A. van der Kolk, Psychiatrie-Professor an der Boston University School of Medicine: “Bevor es Medikamente gegen Depressionen gab mußten Betroffene oft Monate im Krankenhaus bleiben”. Van der Kolk meint außerdem, daß es vor allem in Fällen der Traumabewältigung in Zusammenhang mit Depressionen notwendig ist, auch “Vergangenheitsbewältigung ” zu betreiben. Der pragmatische Ansatz der Positiven Psychologie vernachlässige hier viele Aspekte. “Menschen, die ein traumatisches Erlebnis erlitten haben müssen darüber erst reden können, bevor sie ihre Depressionen überwinden können”, meint van der Kolk.
Norbert Schwarz, Psychologie Professor an der Universität von Michigan kritisiert an der Positiven Psychologie, daß sie versucht zu viele Aspekte unter einem Namen zu vereinnahmen. So erforschen Seligman und Mitarbeiter auch Mut und Liebe in Zusammenhang mit dem “positiven Gedanken-Prozeß”.
Lebensfreude ist Freude an kleinen Dingen des Alltags
Während die akademische Diskussion was Glück bzw. Lebensfreude nun eigentlich ist und wie man es erreichen kann in den USA weiterhin aktuell geführt wird fragen andere Psychologen einfach “den Mann/die Frau auf der Straße”, was er/sie zu diesem Thema zu sagen hat. Ed Diener von der Universität von Illinois fand z.B. daß sich selbst als glücklich bezeichnende Menschen ihren Gefühlszustand eher als “die meiste Zeit über wenig bis mittelmäßig angenehm” bezeichnen und weniger von “gelegentlichen intensiven Glücksgefühlen” berichten. Diener meint, daraus könne man lernen, daß Leute, die immer nach Hochgefühlen suchen, sei es im Beruf oder in einer Liebesbeziehung, mit größerer Wahrscheinlichkeit Enttäuschungen erleben werden. Lebensfreude hat demnach etwas mit der Fähigkeit zu tun, sich an den kleinen Dingen des Alltags erfreuen zu können.
Dieses Resultat wird von einer anderen Studie unterstützt. Norbert Schwarz fand, daß Menschen, die im Rahmen eines Experiments an der Universität von Michigan, (von den Forschern plazierte) Geldmünzen an einem Kopiergerät gefunden hatten in einer nachträglichen Befragung über größere allgemeine Lebenszufriedenheit berichtet haben als Menschen, die keine Münzen vorfanden.
Was kennzeichnet Menschen mit Lebensfreude noch?
David Myers vom Hope College in Holland, Michigan fand einige Merkmale: Glück bzw. Lebensfreude hängt demnach nicht mit Alter, Geschlecht und Einkommen, abgesehen von extremer Armut, zusammen. Ausschlaggebend waren dagegen Faktoren wie irgendeine Form eines geistigen Glaubens zu besitzen und die Unterstützung eines Netzwerkes von nahen Beziehungen, wie Freunde und Familie.
Für Myers sind diese Ergebnisse der Beweis, daß die Zunahme an Depressionserkrankungen in der US-Gesellschaft zusammenhängt mit dem Verlust von traditionellen Beziehungsnetzwerken.
Brainmapping: Wo sitzt Lebensfreude im Gehirn?
Im Zuge der Bemühungen Gehirnaktivitäten zu lokalisieren und zu analysieren haben sich Wissenschaftler natürlich auch mit den Gehirnaktivitäten von glücklichen und depressiven Menschen befaßt. Richard Davidson, Professor für Psychologie und Psychiatrie an der Universität von Wisconsin in Madison führt seit 15 Jahren entsprechende Forschungen durch. Er entdeckte dabei, daß der linke prefrontale Kortex von lt. Selbstbeschreibung glücklichen Menschen lebhafte Nervenzell-Aktivität zeigte während depressive Menschen eher Aktivität auf dem rechten prefrontalen Kortex zeigten. Aus diesem Ergebnis leitet sich die Frage ab, ob es in Zukunft ein Medikament geben kann, daß Lebensfreude durch Stimulierung des linken prefrontalen Gehirnabschnitts erzeugt. Davidson erforscht zur Zeit ob äußere magnetische Felder zur Stimulierung genutzt werden können.
Positive Psychologie am Arbeitsplatz
Unterdessen finden die Ansätze der Positiven Psychologie immer mehr Einfluß in die Arbeitswelt. Etliche Firmen haben bereits “Optimismustests” in ihr Testrepertoire für die Einstellung eines Bewerbers aufgenommen. “Besonders für Verkäufer ist eine Extra-Dosis von das Selbstbewußtsein schützenden Optimismus notwendig”, sagt dazu Arbeitspsychologe Michael Mercer aus Barrington, Illinois. Daher werden Bewerber, die hohe Punktezahlen in den Tests erringen von den Arbeitgebern bevorzugt.
Seligman freut sich über den Einfluß der Positiven Psychologie. Er hofft, daß es weiterhin beim weitgefächerten Forschungsgebiet bleibt und künftig auch Aspekte wie Ehrlichkeit, Mitleidsfähigkeit und Weisheit als positive und in einer Gesellschaft zu fördernde Eigenschaften einbezogen werden. Positive Psychologie ist nicht einfach nur “Happy-ologie”, sagt Seligman.
Quelle: “Happiness is a positive thought”, Boston Globe, 14.Maerz 2000, nachzulesen (bis etwa Mitte April): www.psycport.com unter dem Titel “Psychologists Study Causes And Effects Of Happiness”. Übersetzt und zusammengefaßt von Mag. Christiane Turnheim, Psychologische Online Beratung: www.psychohelp.at, e-mail: <http://www.privatedaddy.com?q=dzNzWnkOY39sRRldRRJfGgYcS2YOZGZZNlFE_19>
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