Written on Montag, Juli 19th, 2010 at 17:40 by christiane
Kürzlich habe ich in der Zeitung gelesen, dass USA-Firmen ihre Mitarbeiter mit kostenloser Pizza oder Eiskrem-Parties verwöhnen um sie bei Laune zu halten.
Viele dieser Firmen mussten wegen der Rezession Mitarbeiter entlassen und die verbleibenden fühlen sich doppelter Belastung ausgesetzt: Zum einen die Angst, bei der nächsten Entlassungsrunde auch dabei zu sein, zum anderen der gestiegene Arbeitsdruck weil die gleiche Arbeit nun auf weniger Leute aufgeteilt wird.
Er herrscht daher gedrückte Stimmung in vielen Firmen. Die von den Mitarbeitern gefühlte Arbeitsplatzunsicherheit führt außerdem dazu, dass etliche sich mit einem Auge nach neuen Jobs umschauen. Aus diesem Grund suchen viele amerikanische Firmen nun nach neuen Wegen dem Rest der Mannschaft Wertschätzung zu zeigen und die Mitarbeiter dadurch an die Firma zu binden. Da Lohnerhöhungen wegen der Wirtschaftslage nicht drinnen sind, müssen billigere Loesungen herhalten – wie eben Pizza-Parties.
Ich bin mir nicht so sicher ob das wirklich funktioniert. Ich denke, wenn jemand Angst hat auch bald entlassen zu werden und glaubt einen stabileren Job bei der Konkurrenz zu bekommen, dann wird er/sie die Gelegenheit nutzen – und keine kostenlose Pizza kann das ändern. Auf der anderen Seite, wenn jemand mit Job und Firma zufrieden ist, dann wird er/sie bleiben – auch ohne Pizza.
Die Stimmung wird eine solche free Pizza allerdings vielleicht schon verbessern und wenn nur für einen Tag. Und das schadet ja wohl nicht.
Tags: Arbeitsmoral, Arbeitsplatz, Arbeitszufriedenheit, Career Coaching, Entlassungen, Entlassungsrunde, job satisfaction, Jobsuche, Karriere, Rezession
Kommentare »
Written on Donnerstag, August 20th, 2009 at 19:12 by forumeintrag
Hallo ENGELCHEN!
Zur Aufklärung, ich bin Keine Therapeutin, das wäre zu viel der Ehre, ich bin nur Diplomirte Lebes und sozialberaterin. D.h. ich habe es nicht studiert sondern nur gelernt, und mit diplarbeit abgeschlossen und mündlicher Prüfung.
Nun zu deiner FRAGE:
Bert Hellinger hat es sozusagen ” erfunden” Systeme
in denen wir alle leben nachzustellen und zu sehen welche Eigenenergien (nicht im Sinne von Esoterik zu verstehen ) sondern im Sinne vOn Eigendynmik, sich hier aufgrund von zusammenleben der einzelnen individuen , ergeben.
Das heisst, wir leben in Systemen, Familie, Arbeitsplatz, Schule,Kindergarten…alles das sind hierachisch und emotional geladene Systeme. Hier gelingtZusammenleben aus den versch. Motiven heraus gut oder nicht so gut.
In den Aufstellungen nehmen fremde Menschen (aufsteller )Plätze ein für andere Menschen.(die aufstellen lassen ) und spüren in die EMOTIONEN rein die sie gerade empfinden. Seltsamerweise geht das, da wir alle miteinander auf energetischer , feinstofflicher EBENE verbunden sind.
Derjenige der aufstellen lässt hat hier somit die Möglichkeit, SEINE SITUATION VON AUSSEN ZU BETRACHTEN und wir erkennen, wie alles zusammenhängt (im bestenfalle) oder erkennen wo er, oder jemnd aus seiner Familie steht, oder warum er so handelt.
Wenn ich es nicht einge Male verscuht hätte , würd ich es auch nciht glauben. Aber ich kann mich an mein erstes mal (sehr skeptisch) erinnern.
Ich wurde als Schwiegermutter der Aufstellerin aufgestellt, und hatte kurz nachdem ich da stand das sehr intensive Gefühl ich bin ein böser Mensch.
Dazu kamen heftige Knieschmerzen und Schwindel.
Ich wusste nicht s von dieser Frau und sagte parteilos meine Empfindungen als ich gefragt wurde.
Im Laufe der Aúfstellung hat sich herausgestellt, dass ich ein Furie bin, die ihren Sohn nicht hergeben wollte, obwohl er schon verheiratet war.
Im Nachhinein fragte ich nach den Schmerzen und die frau bestäigte, dass ihre schwiegermutter ein Knieleiden hatte, an Schwindelanfällen durch zu niederen Blutdruck leidet und ech bös war.
Bis jetzt hab ich eingemale mitgemacht, selber nicht aufgestellt (hatte noch keinen grund) und es hat immer gestimmt was ich empfand.
Wir kennen die dubiosen BERICHTE von Fernheilungen. Natürlich hier ist das schon mit Vorsicht zu geniessen. Aber das unmittelbare Empfinden geht und der Aufsteller, hat eine tolle Gelegenheit von aussen zuzusehen und sich ein anderes Bild zeigen zu lassen von seiner Situation.
Ich würde es dir auf jeden Fall empfehlen, jedach pass auf wo du hingehst. Teur sein hiesst nicht gleich gut zu sein. Schaudir einige Aufstellungen vorher an , als Gast und dann entscheide wo du hingehst.
Und es freut mich dass unsere Gespräche so grossen Anklang finden und Resonanz. als Buchtip kann ich dir sagen
ICH STEHE NICHT MEHR ZUR VERFÜGUNG von
Olaf Jokbson, Er beschriebt ganz gut wie das geht, ist leicht zu lesen und man erkannt die Verknüpfungen von den GEFÜHLEN DER EIGENEN PERSON ZU DEN DER ANDEREN PERSONEN. Spanndend kann ich nur sagen.
Also engelchen, wenn du noch fragen hast, meld dich doch, ich hoffe ich konnte etwas Licht ins Dunkel bringen.
Alles Liebe
Ventus
Tags: Arbeitsplatz, Ehe, Emotionen, Familie und Kindererziehung, Gefühl, Gene, Gross, Kind, Kinder, Liebe, Mutter, Schule, Sohn, Studie, Therapeut, USA
Kommentare »
Written on Dienstag, Mai 5th, 2009 at 05:40 by forumeintrag
Hi Ventus
danke für deine angebotene Hilfe.
Ich bin in Wien zuhause.Mein größtes Problem ist, daß ich mein Leben sinnlos finde. Bin nicht ganz gesund Folge Arbeitsplatz weg.- Folge finanzielle Schwierigkeiten. – Folge ehemaliger Bekanntenkreis weg.- Folge fühl mich sehr einsam. Habe Schwierigkeiten, neue Kontakte zu knüpfen. Bin schüchtern und habe kein Selbstvertrauen. Bin antriebslos und schiebe alles auf die lange Bank. Und mach es dann gar nicht. Das meinte ich mit der Spirale die sich immer weiter nach unten dreht.
Das ist einmal eine grobe Darstellung meines Lebens.
Ich finde dich sehr nett
Daisy
Tags: Arbeitsplatz, Ehe, hilfe, Kontakte
Kommentare »
Written on Montag, Februar 9th, 2009 at 05:33 by forumeintrag
Die Macht der Psychologie ist schon erstaunlich. Einem Radio Wien Bericht heute entnehme ich, dass sich 80% der Befrageten Sorgen um den Arbeitsplatz machen.
Das kann ich trotz Wirtschaftskrise nicht ganz nachvollziehen. Von all den Berufstätigen kann es doch alle Beamten Vertragsbediensteten Eisenbahner Krankenwesen gar nicht treffen. Dann gibt es ja jede Menge Berufe die vom Gesetzt her geschützt sind wie Apotheker oder Notare. Andere sind – Krise hin und her – einfach unentbehrlich. Totengräber, Klärwärter E-Wirtschaft.
Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben
Tags: Arbeitsplatz, Ehe, Krise
Kommentare »
Written on Freitag, Januar 2nd, 2009 at 02:56 by christiane
Was ist psychologische Online-Beratung?
Die Online-Beratung der Virtuellen Psychologischen Praxis ist ein Hilfsangebot an alle Menschen, die mit ihren Problemen allein nicht mehr fertig werden oder sich in einer Lebenskrise befinden. Das können Schwierigkeiten mit den Kindern sein, Probleme am Arbeitsplatz oder Krisen durch Scheidung oder Arbeitslosigkeit. Die Virtuelle Psychologische Praxis ist ein geschützter Raum, in dem die persönlichsten Anliegen besprochen werden können. Für mich als Psychologin gilt die berufliche Schweigepflicht. Ratsuchende können daher über alles reden, was sie bedrückt. Ich werde mich ohne persönliche Wertung mit dem Problem bzw. der Krisensituation auseinandersetzen. Meine Aufgabe ist, dem Betroffenen bei der Suche nach einem Lösungsweg bzw. dem geeigneten Umgang mit der Situation zu helfen.
Die Beratung kann je nach Wunsch und Anliegen in Form eines Ratschlags nur einmal erfolgen oder als längerfristige psychologische Betreuung gestaltet werden mit detaillierter Klärung der vorhandenen Schwierigkeiten und Begleitung bei den Lösungsversuchen.
Tags: Arbeitsplatz, Beratung, Coaching, Informationen, Online Beratung, psychologische betreuung, reden, Scheidung
Kommentare »
Written on Sonntag, Juni 8th, 2008 at 19:12 by forumeintrag
Hallo zusammen,
ich befinde mich momentan in meiner schwersten Lebenskrise.
Habe massive Probleme mit meinem Ehemann. Die Ehe stand von Anfang an unter keinem guten Stern, aber ich habe immer versucht das Beste aus Ablehnung und Abweisung zu machen.
Nun habe mich mehrmals bemerkt, daß mich mein Mann belügt. Außerdem hatte ich vor knapp einem Jahr eine schwere Erkrankung – und dann habe ich auch noch meinen Arbeitsplatz verloren.
Diese sehr einschneidenden Erlebisse haben mich nicht mit meinem Mann verschweißt sondern mehr, und mehr entfremdet.
Gesprochen wird kaum noch in dieser Ehe. Das ich unter solchen Vorraussetzungen kein Kind in die Welt setzen will ist auch für meinen Mann unverständlich.
Habe einen Fehler gemacht und diesen Menschen geheiratet, will sicher nicht noch einen Fehler machen und ein ungeliebtes Kind in die Welt setzten.
Kann mich momentan an nichts erfreuen, hab keine Lebenslust und mir fällt die normale Bewältigung meines Lebens sehr, sehr schwer.
Also mir geht es momentan nicht gerade besonders gut.
Möchte gerne davonlaufen und alles hinter mir lassen..
Aber das wird auch nicht meine Probleme lösen…
Danke fürs lesen…
Tags: Arbeitsplatz, Ehe, Ende, Erkrankung, Kind, Krise, USA
Kommentare »
Written on Samstag, Dezember 1st, 2007 at 05:34 by forumeintrag
hallo,meine liebe aile. das klingt alles ziemlich bestürzend. da hast du ja einen gewaltigen binkel zu tragen. boing – und schon kommen mir meine probleme wieder lächerlich vor (wenn man das übehaupt so sagen kann). ja, deine probleme am arbeitsplatz: du bis git wie du sagst – und das ist ja schon die problematik: wer gut ist, wird immer und überall irgendwo neider und feinde haben. die menschheit ist nicht imstande, einem andern zu gönnen, was er selber nicht haben kann. da gibts leidere nur zwei möglichkeiten: augen zu und durch oder – gehen. das zweitere wird wahrscheinlich nicht in deinem sinne sein und bringt letzten endes auch nicht viel, weil es kann dir auch anderswo so passieren. du weißt ja, daß ich vor meiner erkrankung 16 jahre rettungssanitäterin war. ich habe in dieser zeit wegen umzugs insgesamt vier dienststellen gehabt. auch ich darf sagen, daß ich gut war – nicht aus einem ego heraus, sondern weil ich immer das beste am patienten wollte. viele waren bei der zusammenarbeit gehemmt, weil sie angst hatten, in meinen augen etwas falsch zu machen und oft gab es kleine sticheleien zu hören. sicher war das nicht so extrem, wie es bei dir der fall ist, aber mich hat es oft gekränkt, habe ich doch weniger geschulte nie eine überlegenheit spüren lassen. ja, aile, ich denke auch, wenn du endlich mit dir selbst ins reine kämst, könntest du mit den problemen am arbeitsplatz besser zurechtkommen. nun, meine zeilen sind im großen und ganzen nur eine verallgemeinerung und werden dir jetzt wirklich nicht weiterhelfen, den richtigen ratschlag zu geben ist eben immer ziemlich schwer. jedenfalls scheinst du zur zeit massiv überfordert zu sein, kinder und beruf unter einen hut zu bringen und sich auch noch um den partner sorgen zu müssen geht an die substanz, vor allem dann, wenn man selbst nicht gefestigt ist. Vielleicht gelingt es dir, im rahmen einer nachbarschaftshilfe oder einer tagesmutter (auch da kann es – je nach finanziellen kriterien – auch zuschüße geben) wenigsten eine stundenweise entlastung zu erreichen. ich wünsch dir auf jeden fall, daß du deine schwierigkeiten bald wieder in den griff kriegst und vor allem, daß es dir auch seelisch bald wieder besser geht und drücke dich ganz fest. liebe grüße deine rotti
Tags: Arbeitsplatz, Ehe, Ende, Erkrankung, Gewalt, hilfe, Jahre, Kind, Kinder, Liebe, Mutter, Test, USA, Zeit
Kommentare »
Written on Freitag, September 7th, 2007 at 19:12 by forumeintrag
Hallo!
Bin durch Zufall auf dieses Forum gestoßen – natürlich nach suche daß mir wer helfen kann. Und ehrlich gesagt nach Frauen die mir vielleicht meine probleme aus der sicht der Frau ev. erklären können.
Zu mir – bin 46 – seit 17 jahren verheiratet – 2 Kinder(11 u. 13).
Alles begann vor ca. 2 Monaten – durch Zufall lernte ich auf einem Vortrag eine(schon mal gesehene – Angestellte bei der Frau meines Chefs)Frau(auch 46) näher kennen.
Wir tratschten und gegen meiner Gepflogenheiten fragte ich sie ob sie noch mit auf ein Getränk ging. Was sie sofort bejahte. War irrsinnig überrascht – eine solche attraktive Frau hätte ich mir normalerweise nie anzusprechen getraut. Muß sagen diese Frau gefiel mir auf Anhieb(optisch)sowieso.
So nahm alles einen Lauf den “ich” nicht für möglich gehalten hatte(viel. manchmal geträumt daß es sowas gibt).Ihr Arbeitsplatz ist meinem sehr sehr nahe(100m)
dadurch machten wir uns heimliche Treffs zu Mittag aus.
Und schließlich auch eine Ausfahrt am Abend in eine Bar. Dort kam es zum ersten Kuß.
Ich war natürlich im 7 Himmel – total überrascht daß diese hübsche Frau “mich” will. Viele SMS`s u. Tel.
sowie die Treffs – alles heimlich – auch sie verheiratet(aber keine S..) mit ihrem Mann seit Jahren!! erzeugte bei mir Streß ohne nie. Meine berufliche u. nebenberufliche Arbeiten kamen dadurch zu kurz.
Die Treffs natürlich immer in der “weiteren” Umgebung erolgten alle mit befürchtungen daß uns wer kennt.
Es lief dann alles auf unser “erstes Mal Se.” aus.
Natürlich nur im Auto -in einem Wald. Sie war ein Wahsinn… für mich. Hätte noch nie wo tollen … haben können – leider hatte ich ein großes Problem – hatte keine Erektion zustande. Das erste Mal in meinem Leben und daß gerade zu diesem zeitpunkt. Oh was schreibe ich da…
Versuche es abzukürzen – Sorry.
Ab diesem Zeitpunkt hatte “ich” ein massives Problem zu verarbeiten(sie sagte daß kann ja mal sein – Blockade wegen meiner Frau usw..) wollte das irgendwie wieder gutmachen beim 2ten male. Leider kams nicht mehr dazu. Sie zog sich immer mehr zurück – sagte sie will meine funkt. Ehe nicht zerstören usw.
Bis daß es zu einem Treffen kam – wo sie sagte daß sie jetzt einen Abstand haben will, und mit mir nicht mehr Intim sein will. Irgendwie war ich auf das gefaßt. Und akzeptierte das.
Nachsten Tag schickte sie mir ein SMS – daß sie mich gerne wieder “mal” mit mir Treffen will(irgendwann).Hoffnung natürlich bei mir daß es doch weitergeht. Schrieb zurück – sie Antwortet einfach nicht mehr. Hab mich allerdings irgendwie darauf eingestellt daß es keine Intimitäten mehr geben wird.
Wollte mich eigentlich nochmal mit ihr Treffen um ihr zu erklären, daß ich damit kein Problem hätte – sie aber doch gerne weiter sehen würde. Sie blockt allerdings voll ab. Läßt nicht mal ein Tel.Gespräch zu.
Hab dann natürilich versucht per SMS u. Mail kontakt aufzunehmen. Wo sie dann antwortete – daß sie jetzt kein Treffen u. Gespräch will.
Habe ihr dann zurückgeschrieben daß ich es akzeptiere.
So – eigentl. bin ich Froh darüber daß alles vorbei ist – und ich endlich wieder zu etwas komme.
Meine Frau hat natürlich von diesem Verhältnis keine Ahnung und ich mag sie jetzt genauso gerne wie vorher – hätte mich auch niemals getrennt. Allerdings komme ich Gedanklich einfach nicht mehr los von dieser Frau. Daß ist mein riesen Problem. Es hat sich da was eingebrannt in meinem Kopf(der tolle Sex z.b. wird viel. der Hauptgrund sein) daß ich einfach nicht mehr los werde. Wie bringe ich das ganze aus meinem Kopf? Warum ich kein schlechtes Gewissen meiner Frau gegenüber habe – ist mir auch ein Rätsel. Die Ehe funkt. wirklich gut – haben auch guten Sex miteinander.
Und verstehen uns auch so sehr gut. Was bin ich für ein Mensch der da kein schlechtes Gewissen hat.
Ich hoffe es ist nicht ganz verwirrend was ich da schreibe – und kann mir jemand “etwas” Klarheit verschaffen in dieser Angelegenheit.
Sorry wenn ich Mist schreibe – oder wenns gar nicht hierher paßt.
lg, Franky
Tags: Arbeitsplatz, Ehe, Forum, Frauen, Hoffnung, Jahre, Kind, Kinder, Zeit
Kommentare »
Written on Freitag, Juni 29th, 2007 at 05:51 by forumeintrag
Hi Rotti! Danke für deine Rückmeldung, du hast natürlich mit allem, was du sagst, recht, nur ist es nicht immer so einfach, dem Verstand zu folgen. Dieses Mobbing wird immer schlimmer und ich lasse es auch schon seit längerem an mir abprallen, nur brauche ich eine halbwegs vernünftige Atmosphäre am Arbeitsplatz und dies ist ja nur ein Nebenjob, der mir weder geldmäßig, noch sonstwie irgendetwas einbringt. Ich möchte halt nur neben meinem Abi und dem psychologischen Praktikum etwas Praktisches machen, wahrscheinlich ist dies nur wieder mal der falsche Weg. Du hast auch recht damit, daß ich seelisch erschöpft bin, was auch an meiner verpfuschten vergangenheit liegt, aber damit möchte ich nicht langweilen, da ich weiß, wie viele Menschen ihre Vergangenheit als Grund für ihre jetzige Situation vorschieben. Das mache ich nicht, ich weiß nur, daß es daran liegt und ich lasse mir ja auch helfen, ich bin schon seit Jahren in psychologischer Therapie, was mir auch sehr hilft. Zurückgezogen habe ich nur von den Menschen, über die ich mich seit Jahren nur noch geärgert habe und die eine Freundschaft nicht wert sind,mein größtes Problem ist einfach, daß ich mich bezüglich meiner Zukunft nicht entscheiden kann. Ich sehe oder höre immer, daß JEDER verheiratet ist und JEDER Kinder hat und komme mir oft vor, wie ein Ufo. Angeblich gibt es doch so viele Singles und kinderlose Paare – wieso kenne ich so wenige? Das setzt mich permanent unter Druck, weil ich denke, ich MUSS auch eine Familie gründen, um zufrieden sein zu können, weiß aber gar nicht, ob ich das will! Im Moment steht für mich mein Studium an erster Stelle und ich will das unbedingt durchziehen, aber es reißt mich immer wieder runter, wenn ich höre, daß um mich herum alles in heiterer Familienidylle versinkt…das ist wirklich blöd, daß ich diese Gedanken nicht abstellen kann!:-(((
Tags: Arbeitsplatz, Ehe, Ende, Familie und Kindererziehung, Freundschaft, Jahre, job, Kind, Kinder
Kommentare »
Written on Freitag, Juni 22nd, 2007 at 05:47 by forumeintrag
hallo sandy(76), schön daß du dich wieder meldest, das mit dem geburtsdatum ist eine gute idee, um verwechslungen zu vermeiden. hab auch deinen beitrag an tränchen gelesen. nach 16 jahren rettungsdienst muß ich sagen, helfen ist oft sehr schwer, man braucht viel kraft, aber wenig schönes und erfreuliches wiegt oft viel schlimmes auf. da du es zur zeit scheinbar nicht packst, fällt mir nur ein ausdruck ein: hilfe für den helfer. man kann nicht nur helfen ohne sich selber helfen zu lassen. es gibt immer wieder momente und begebenheiten, die man nicht einfach packt. aber nach deinen zeilen habe ich den eindruck, daß du momentan seelisch ziemlich erschöpft bist. dfu willst leben um dich, in wirklicvhkeit schreit alles in dir nach natur und einsamkeit. du mußt dir selber mal ruhe gönnen und dir vor allem einen dicken pelz zulegen, denn mobbing am arbeitsplatz ist leider keine seltenheit. da man selten wirklich erfolgreich dagegen angehen kann, bleiben nur zwei möglichkeiten: entweder zu gehen, oder einfach alles an sich abprallen lassen und die sache durchzuziehen. da du ja etwas erreichen willst, wäre wohl die zweitere möglichkeit in erwägung zu ziehen. es ist natürlich leichter gesagt als getan, aber versuche, die mobbingversuche zu ignorieren und quasi “über den dingen zu stehen”. und wenn du wieder einen “mobbingtag” hinter dich gebracht hast, geh spazieren und hol dir aus der ruhe wieder die kraft. spazierengehen und die natur geniessen hat mir in vielen krisen oft viel geholfen. Aber mach deshalb nicht den fehler dich von allem und jedem zurückzuziehen, denn auch das ist keine lösung für deine probleme. alles gute rotti
Tags: Arbeitsplatz, Ehe, Einsamkeit, hilfe, Jahre, Krise, Zeit
Kommentare »
Written on Samstag, März 31st, 2007 at 19:12 by forumeintrag
@Susanna: Ja, ich genieße es. Nicht immer, aber sehr oft. Weißt du, manchmal ist er freundlich zu mir und dann wieder nicht. Manchmal sagt er “Sie” und dann wieder “Du”. Ehrlich gesagt, ich weiß nicht genau, was ich davon halten soll. Aber diese Augen… die lassen mich das alles vergessen. Ich habe erst gestern mal genauer hingeschaut. Wenn ich richtig gesehen habe, sind sie grau-blau, aber sehr hell. Eigentlich ist es gar nicht die Farbe, die mich so anspricht, ich glaube, es ist der Ausdruck in seinen Augen. Ja, der Mann hat schon eine gewisse Ausstrahlung. Ich weiß auch nicht, was das ist. Hab ich ja noch nie erlebt sowas. Und das komische dabei ist, als ich ihn das erste Mal sah, da hat er mir überhaupt nicht gefallen. Gar nicht mein Typ. Und jetzt das! Ich komme aus dem Rätseln nicht mehr raus…
Mein Freund würde diesen Wunderknaben ja zu gerne mal persönlich kennenlernen, damit er weiß, ob er noch mehr Grund zur Eifersucht hat oder nicht. Bis jetzt hält es sich in Grenzen. (grins) Solange ich ihm alles erzähle, hat er auch überhaupt keinen Grund eifersüchtig zu sein. Zumal ich mit ihm, außer am Arbeitsplatz, keinen Kontakt habe. “Hallo” und “Tschüss” und “wie lange arbeiten Sie heute?” und das war’s. Schade eigentlich. Es wäre so schön, wenn er sich mit mir auch mal etwas länger unterhalten würde. Aber da muss ich wohl noch eine Weile warten. Vielleicht mag er mich ja auch gar nicht und ich warte vergebens. Damit würde ich zurechtkommen, aber ich wäre sicher sehr traurig darüber.
Tags: Arbeitsplatz, Ehe, Lernen, USA
Kommentare »
Written on Donnerstag, Februar 16th, 2006 at 19:12 by forumeintrag
KONFLIKTE, SCHIKANEN, SEXUELLE BELÄSTIGUNG, DISKRIMINIERUNG, MOBBING AM ARBEITSPLATZ
Wegen der zahlreichen Antworten
hier noch einmal mein Aufruf:
Im Rahmen meiner Diplomarbeit bin ich auf der Suche nach Betroffenen, die sich bereit erklären würden an einer von der Universität Wien betreuten Befragung teilzunehmen. Es handelt sich dabei um einen Online – Fragebogen, welchen man von zuhause aus im Internet, VÖLLIG anonym ausfüllen kann. Es wird versichert, dass die Daten vertraulich behandelt und an keine dritte Partei weitergegeben werden! Denn Anonymität und Diskretion, zum Schutze des Betroffenen haben für uns höchste Priorität.
Bei Interesse zur Unterstützung dieser Arbeit, bitte unter der angeführten E-mail Adresse melden (dunja_tasic@hotmail.com).
Ich wünsche Euch alles Gute für die Zukunft.
Lieben Gruß,
Dunja
Tags: Anonymität, Arbeitsplatz, Internet, Liebe
Kommentare »
Written on Mittwoch, Januar 18th, 2006 at 05:42 by forumeintrag
Liebes ?Herz von E.?,
vielen Dank für deine ebenfalls sehr charmante Antwort! Ich bin eigentlich auf der Suche nach Betroffenen und hauptsächlich geht es da eher um Mobbing am Arbeitsplatz…
Stimmt, das habe ich in meinem Aufruf überhaupt nicht deutlich formuliert. Danke für den Hinweis!:) Falls du aber vielleicht jemanden kennen solltest, der (leider!) gemobbt wurde und prinzipiell an der Untersuchung Interesse hätte, würdest du mir unheimlich damit helfen, wenn du meine E-mail Adresse oder den Link dieses Forums an diejenige Person weiterleitest!?
VIELEN DANK für deine Hilfe. Wenn es nicht klappt, dann danke dafür dass du es wenigstens versucht hast…
Ich wünsche dir ALLES Liebe und liebe Grüße,
Dunja
Tags: Arbeitsplatz, Ehe, Forum, hilfe, Liebe, Test, Untersuchung
Kommentare »
Written on Freitag, Mai 7th, 2004 at 05:45 by forumeintrag
@ Alex
Nachdem hier gestern der “Wurm” drin war, hatte einfach keinen Nerv mehr, versuch ich heute noch einmal eine Antwort,
Zuerst möcht ich anmerken, dass die geklauten Rosen immer noch am intensivsten duften
Wenn man daraus also rückführt, werden deine Samples also doch nicht von schlechten Eltern sein. *g*
Ja, ich wünsche mir einen Neuanfang und dafür tat und tu ich jetzt auch immer noch sehr viel. Nur fehlen mir noch so zwei drei “Dinge” an meiner Aussrüstung, um wirklich losgehen zu können. Ich weiß schon genau, wie und wo ich sie bekommen kann, sie mir erarbeiten kann, nur braucht es eben Zeit, weil das Eine auf dem Anderen aufbaut. Da gibt es immer mal Erinnerungen die mich festhalten, ja. Einen Teil der Systematik hab ich davon schon erkannt und kann es ändern, ein anderer Teil verschließt sich mir im Moment noch.
“Mein” Schlagzeug steht in einem öffentlichen Gebäude der Gemeinde, in der ich wohne, dort ist es eine Begegnungsstätte. Für die Schlegel zahl ich Leihgebühren. Es ist mir dennoch wert, denn in meiner Wohnung hab ich auch keinen Platz für große Instrumente. Und das Trommeln tut mir sehr gut, wenn ich auch immer wieder mal Koordinierungsschwierigkeiten in beiden Händen bekomme.
Mein Fahrrad ist kaputt *schnief* Ich grübele seit zwei Wochen darüber nach, ob ich es in meiner freien Zeit noch reparieren kann oder ob es nicht sinnvoller ist, mir gleich ein neues zu kaufen. Da ich letzteres eher annehme, werd ich wohl noch etwas Geduld haben müssen und warten, bis ich das Geld zusammen habe. Deswegen fällt bei mir Fahrradfahren erst einmal weg! Ich konnte es ja eh nur in meiner Freizeit nutzen, weil ich immer sehr weit zu meinem Arbeitsplatz zu fahren habe.
Das Gewicht: Ja es ist nervig, ich achte sehr darauf, nicht zu viel und vor allem gesund und ausgewogen zu essen, es will sich da aber nichts tun. Die äußere Hülle verschließt sich der Umformung.
Wünsche noch einen schönen Tag!
Tags: Arbeitsplatz, Ehe, Eltern, Erinnerung, geduld, USA, Zeit
Kommentare »
Written on Donnerstag, April 29th, 2004 at 05:32 by forumeintrag
@Claudi
Ich kenne Die Erfahrungen, die Du gemacht hast leider nicht in diesem Ausmaß, da in der Abteilung, in der ich früher gearbeitet habe, alle Altersgruppen vertreten waren.
Ich frage mich jetzt folgendes:
1. Wenn Du die älteste bist, warst Du dann auch nicht die erste in der Abteilung? In diesem Fall finde ich es äußerst respektlos von den anderen, Dich so zu behandeln, beziehungsweise durch ignorieren eben nicht zu behandeln.
Ich kann gut nachvollziehen, daß es einem nicht gut tut, ignoriert zu werden. Meinem Zwillingsbruder hat es damals auch nicht gut getan, als er in der Schule sitzen geblieben ist und ihn die meisten in der neuen Klasse wie Luft behandelt haben (und zwar erst nachdem sie ihn für Hilfestellungen in einigen Fächern mißbraucht haben!) Diese Menschen schaue ich heutzutage nicht mehr mit dem A… an, denn sie haben ihn mit auf dem Gewissen. Das bringt mich zu
2. Wenn du sagst, daß du in deinem Bekanntenkreis geschätzt wirst, warum willst Du denn auf Biegen und brechen den Leuten auf der Arbeit gefallen? Konzentriere Dich lieber auf die Leute, die Dich so mögen wie Du bist! Es bringt wirklich nichts, sich für andere zu verstellen, und selbst wenn es Dir gelingen würde, Dich zu integrieren – Könntest Du wirklich sicher sein, daß die Leute, auch wenn es hart auf hart kommt, zu Dir stehen würden? Ich glaube nicht. Ich bin noch nicht so alt wie Du (25), aber ich habe eines bis jetzt gelernt: Man soll sich nicht für andere Leute verbiegen. Ich habe früher auch immer versucht, jedem zu gefallen, aber es ist dermaßen kräftezehrend, und (so schätze ich die Leute in Deinem Betrieb ein) man ist teilweise dazu gezwungen, anderen nach dem Mund zu reden.
Beobachte diese Leute bitte mal einzeln. Ich wette 100%ig, daß sie über jemanden her ziehen, wenn die- oder derjenige gerade nicht da ist! Möchtest Du einer solchen Gesellschaft angehören?
3. Wenn Du es trotzdem versuchen möchtest, dann versuche folgendes (hat mir in der Zeitarbeitsfirma, wo ich ja öfters den Arbeitsplatz wechsle sehr geholfen.) Du sagtest, sie machen gerne Witze. Ich kenne jetzt nicht deren Stil, aber Du könntest versuchen, durch witzige Bemerkungen Dich einzugliedern.
Mache aber nie Witze über irgendwelche Personen in der Gruppe, sondern nur über bestimmte Tätigkeiten oder Arbeiten. Aber immer nur ein bis zwei Sätze. Gut kommen lustige Beschreibungen wie “Das sieht aus wie…” oder “Das erinnert mich an…” da ich Deine Arbeit natürlich nicht kenne, wüßte ich jetzt leider auch keine guten Beispiele zu nennen.
Eine weitere Möglichkeit ist der Versuch, laut darüber “nachzudenken”, als was man bestimmte Arbeitsgegenstände (im privaten Leben) auch noch benutzen könnte. Wenn Du auf diese Art und Weise Witze machst, schadet das ja keinem.
Die Frage ist dann natürlich nach wie vor, ob das Dein Stil ist, und ob Du diese Schiene wirklich fahren willst. Bleib aber am besten imm Du selbst, denn so mögen Dich Deine Bekannten!
Tags: Arbeitsplatz, Bruder, Ehe, Ende, Erfahrung, hilfe, Liebe, reden, Schule, Tätigkeit, Test, Zeit
Kommentare »
Written on Montag, Januar 7th, 2002 at 05:54 by forumeintrag
Hallo
Ich glaube das es vielen von Euch so geht wie mir, zu meinem Problem.Kurz ausgedrückt!Mein Freund und ich leben in einer Fernbeziehung und sehen uns nur am Wochenende.Er hält das nicht mehr aus.Ich liebe ihn, kann aber durch meien Arbeitsplatz nicht bei ihm wohnen was ich aber so gerne täte.
Könnt ihr mir helfen,
Gruss Julia
Tags: Arbeitsplatz, Ehe, Ende, Liebe
Kommentare »
Written on Samstag, Juni 2nd, 2001 at 01:36 by christiane
Eine neue ‘Sucht’ wird erforscht: Psychologen der Universitäten Stanford in Kalifornien und Duquesne in Pennsylvania haben das Surfverhalten von amerikanischen Pornographieseiten-Usern untersucht. Ihr Ergebnis: Etwa 1 Prozent der an dieser Studie teilnehmenden knapp 10 000 Pornoseiten-User wurde als süchtig eingestuft. Die Psychologen rechneten daraus hoch, dass bei rund 20 Millionen Menschen in den USA, die regelmässig Cybersex-Seiten aufsuchen, 200 000 süchtig danach sind.
Das Ergebnis dieser Studie wurde in der März-Nummer der psychologischen Zeitschrift “Sexual Addiction and Compulsivity” veröffentlicht. Die Wissenschafter definierten jene User als süchtig, die mehr als 11 Stundenwöchentlich mit Surfen auf Pornographieseiten bzw. in entsprechenden Chatrooms verbringen und zusätzlich bei einer Fragebogenuntersuchung Probleme in persönlichen Beziehungen und mit ihrer Einstellung zur Sexualität angaben. Das betraf schließlich 96 unter 9265 Amerikanern, die an dieser Untersuchung teilnahmen, also etwa 1 Prozent.
Weitere Ergebnisse der Studie: 7 von 10 Cybersex-Seiten Usern halten ihr Verhalten vor anderen geheim. Jeder fünfte Mann und jede achte Frau benutzt den Arbeitsplatz-Computer und 70 Prozent des “traffic” auf Porno-Seiten findet zwischen 9 und 17 Uhr statt.
Das Ergebnis dieser Untersuchung wird von anderen Wissenschaftern aufgrund der Art und Weise wie die Untersuchungsteilnehmer ausgewählt wurden in Frage gestellt. Der Fragebogen mit 59 Fragen zum Surfverhalten, persönlichen Beziehungen und zur Sexualität war auf der Nachrichten-Webseite MSNBC zu finden. Jeder, der wollte und angab Sexseiten im Internet aufzusuchen, konnte den Fragebogen ausfüllen. Durch diese Selbst-Auswahl sei es nicht möglich zu sagen, ob die Gruppe der Untersuchungsteilnehmer repraesentativ sei, sagte ein Psychologe der School of Professional Psychology in San Diego.
Tags: Arbeitsplatz, Chatrooms, Compulsivity, Cybersex, Duquesne, Pornoseiten, Untersuchung
Kommentare »
Written on Mittwoch, Mai 9th, 2001 at 19:12 by forumeintrag
Hallo
Ich bin nun schon seit 18 ½ Jahren berufstätig und ich habe meine Arbeit eigentlich immer geliebt. Vom ersten Tag an (damals an meiner Lehrstelle) durfte ich selbständig arbeiten und bin es daher nicht anders gewöhnt, als sebständig, eigenverantwortlich und mitdenkend zu arbeiten. Und bisher haben das sowohl meine Kolleginnen und Kollegen, als auch meine Vorgesetzten an mir geschätzt. Ich habe innerhalb der gleichen Firma etwa 4 verschiedene Stellen gehabt.
Nun ist im Dezember 2000 das Projekt, das ich geleitet habe, abgelaufen und ich musste mir innerhalb des Hauses eine neue Stelle suchen. Ende Januar 2001 wurde mir von der Geschäftsstelle eine Stelle angeboten und ich sagte spontan zu und fing gleich am darauffolgenden Montag dort an. Meine Vorgängerin war noch eine Woche da und führte mich kurz ein. Dann war ich alleine mit der neuen Arbeit, weil die Kollegin, mit der ich mir das Zimmer teile, zu diesem Zeitpunkt krank war. Sie blieb auch krankgeschrieben bis Ende Februar 2001.
In dieser Zeit habe ich mich mehr oder weniger selbst eingelernt und gleich von Anfang an zwei Stellen auf einmal besetzt. Mein neuer Chef zeigte sich begeistert!
Dann kam die Kollegin und bereits nach zwei Stunden unseres Zusammenseins war für mich klar, das würde schrecklich werden. Plötzlich war alles anders! Alles was ich mir erarbeitet hatte riss sie sofort an sich und teilte mir den restlichen Mist zu. So wäre die Aufteilung immer schon gewesen, erklärte sie mir. Als ich unseren gemeinsamen Chef daraufhin ansprach, meinte der nur: „Sie ist schon länger da und hat selbstverständlich ihre Aufgaben. Ich hätte doch wissen müssen, dass für mich der Rest bliebe!“
Also von ihm war kein Rückhalt zu erwarten, das merkte ich sofort. Vergessen waren all meine Bemühungen der vergangenen Wochen.
Da ich seit einigen Jahren mit einer chornischen Erkrankung zu kämpfen habe, ging es mir schon sehr bald so schlecht, dass ich zwei Tage zuhause bleiben musste. Aber ich wusste ja, dass ich ab Ostern 3 Wochen Urlaub haben würde und versuchte die Zeit zu überstehen. Doch die Situation zwischen dieser Kollegin und mir wurde immer unerträglicher. Nach außen hin tat sie immer lieb und nett und hintenrum kamen die Bosheiten. So wendete sie sich auch an die Geschäftsstelle und beschwerte sich über mich. Sie beschwerte sich überall, dass ich alles besser wüßte und mir nichts sagen lassen wolle. (Meine Meinung dazu ist, dass sie gerne Leute herumkommandiert und jemanden frisch von der Schule bräuchte. Jemand, der es wie ich gewohnt ist, selbständig zu arbeiten, ist ihr ein Dorn im Auge!)
Ich bekam jedenfalls mit, dass sie bei der Geschäftsleitung war und bat ebenfalls um einen Gesprächstermin. Es war erst ein Monat vergangen, aber ich wusste, ich muss da weg. Inzwischen war mir auch zu Ohren gekommen, dass sie in den 14 Jahren, die sie nun an dieser Stelle saß, schon mehrere Kolleginnen weggeekelt hatte.
Der Geschäftsleitung teilte ich mit, dass ich mir über kurz oder lang eine neue Stelle suchen würde, weil ich diese Situation auf gar keinen Fall länger aushalten könnte. Gleichzeitig erfuhr ich vom Betriebsrat, dass geplant sei eine Stelle zu schaffen, für die ich die richtige Person wäre. Doch über diese Stellenschaffung entscheidet im Endeffekt die Geschäftsleitung. Nun ist es bereits 5 Wochen her, seit die Geschäftsleitung weiss, dass ich totunglücklich bin und dass ich mich für die neue Stelle interessiere. Und sowohl der Chef (der die neue Stelle geschaffen haben möchte), als auch der Betriebsrat haben sich für mich ausgesprochen. Doch die Geschäftsleitung sieht sich bis heute nicht in der Lage, eine Entscheidung über die tatsächliche Schaffung der Stelle zu fällen.
Nachdem ich von einem wunderschönen Urlaub zurückgekommen bin, brauchte ich nur daran zu denken, zu der früheren Arbeitssituation zurückkehren zu müssen und ich brach völlig zusammen. Am letzten Urlaubstag ging es mir so schlecht, dass ich am nächsten Tag statt in die Arbeit zum Arzt ging und nun krankgeschrieben bin. Doch das ist natürlich auch keine Lösung! Zwischen Hoffnung und Verzweiflung bin ich ständig den Tränen nahe und sobald mich jemand frägt wie es mir geht, kann ich nicht mehr an mich halten und heule los.
Ich weiss nicht, was ich machen werde, wenn nichts aus der neuen Stelle wird. Denn der Betriebsrat hat mir klargemacht, dass ein schneller Stellenwechsel (außer auf die neu zu schaffende Stelle) nicht möglich wäre, da ich ja eben erst an die andere Stelle gekommen wäre und dieser Chef mir sicherlich Steine in den Weg legen würde, sobald ich mich irgendwo bewerben würde.
Vom Betriebsrat habe ich gestern erfahren, dass die Geschäftsleitung höchst unerfreut über meine Krankmeldung wäre, obwohl ihr meine chronische Erkrankung bekannt ist, und dass die Situation am Arbeitsplatz unerträglich für mich ist.
Aber anstatt mir zu helfen wird über eine amtsärztliche Prüfung nachgedacht. Das ist ja auch viel bequemer, als das Problem tatsächlich lösen zu helfen.
Wer hat Rat für mich?
Ich würde mich auch über Kontakte freuen! Meine mailadresse lautet: help-me-please@gmx.de
Tags: Arbeitsplatz, Arzt, e mail, Ehe, Ende, Erkrankung, Gene, Hoffnung, Jahre, Kontakte, Liebe, Scheidung, Schule, USA, Zeit
Kommentare »
Written on Mittwoch, August 9th, 2000 at 19:12 by forumeintrag
Liebe Andrea,
Sie sind da wirklich in einer verzwickten Situation: Geben Sie den Familienwünschen nach werden Sie unglücklich. Beharren Sie dagegen auf Ihren Wunsch im Büro zu arbeiten haben Sie Ärger mit Ihrem Mann und riskieren vielleicht sogar Ihre Ehe.
Vielleicht ist folgender Vorschlag für alle Beteiligten ein gangbarer Kompromiß: Ich vermute einmal, daß Sie im Büro mehr verdienen als eine Bäckerei-Mitarbeiterin. Wie wär’s also wenn Ihr Büro-Gehalt für die Finanzierung einer Arbeitskraft für die Bäckerei verwendet wird? Es gibt doch sicher eine Frau in Ihrem Doprf oder in einem Nachbardorf, die froh darüber wäre in der Nähe einen Arbeitsplatz zu finden. So wäre Ihre Schwiegermutter entlastet und Sie könnten ohne schlechtes Gewissen im Büro arbeiten.
Liebe Grüsse Christiane Turnheim
Tags: Arbeitsplatz, christiane, Ehe, Ende, Familie und Kindererziehung, Liebe, Mutter
Kommentare »
Written on Freitag, März 31st, 2000 at 00:55 by christiane
Martin Seligman, Psychologie Professor an der Universität von Pennsylvania, sagt, Glück bzw. Lebensfreude hängt stark mit einer optimistischen Erwartungshaltung dem Leben gegenüber zusammen und diese Erwartungshaltung kann gelernt werden.
Positive Psychologie
Seligman ist Autor des bereits 1990 erschienen Buches “Gelernter Optimismus” und gilt als geistiger Vater der “Positiven Psychologie”. Seit Ansatz hat einige Psychologen bewogen nach Jahren “klassischer” Depressionsforschung die Fragestellung zu ändern. Sie forschen nicht mehr danach, was uns unglücklich macht, sondern fragen vielmehr “was macht uns Menschen glücklich?”. Konkrete Forschungsfragen lauten: Haben glückliche Menschen ähnliche Lebenseinstellungen oder Lebensumstände? Trägt Wohlstand zum Glück bei? Welche Wege führen zu einem glücklichen Menschen? Und vor allem: Wie definiert man überhaupt Glück am besten?
Unterschiede zwischen Optimisten und Pessimisten
Seligman meint, Optimisten haben mehr Chancen auf Lebensfreude. Kennzeichen von optimistischen Menschen ist, daß sie Erfolge und positive Ereignisse in ihrem Leben auf ihre eigenen Leistungen und Fähigkeiten zurückführen und negative Ereignisse als Pech ansehen, das sie zufällig getroffen hat. Pessimisten dagegen fühlen sich verantwortlich und schuldig für alles Negative und schreiben dagegen positive Ereignisse dem Zufall zu und nicht ihren eigenen Leistungen und Fähigkeiten. “Wenn dein Chef sich dir gegenüber schroff verhält, dann kannst du es entweder als seinen schlechten Tag interpretieren oder glauben, er verhält sich so, weil du eine wertlose Person bist”, sagte Seligman kürzlich in einem Gespräch mit der Tageszeitung “Boston Globe”.
Positive Psychologie – Modetrend oder ernstzunehmen als “Kognitive Therapie”?
Positive Psychologie wird von vielen Psychologen in den USA als eine zeitgemäße Lösung für Gefühlkummer gesehen, der nicht schwer genug ist, um mit Anti-Depressions-Medikamenten oder jahrelanger Analyse auf der Couch behandelt zu werden. In dieser Sichtweise ist Positive Psychologie verwandt mit Kognitiver Therapie, die Menschen helfen will negative bzw. schädigende Gedankenmuster zu ändern.” Sie gefällt den Leuten und macht Sinn” sagt Phil Levendusky, Direktor für Psychologie am McLean Spital in Belmont, Massachusetts. “Man muß nicht lange in Kindheitserinnerungen herumwühlen. Positive Psychologie ist zeitgemäßes Problemlösen. Der Ansatz ist praktisch, pragmatisch und hat Erfolge.”
Kritik an der Positiven Psychologie
Aber es gibt auch Kritik: Seligman ist einmal gefragt worden, welche Behandlung er einem hypothetischen Neffen empfehlen würde der unter schweren Depressionen leidet. Er antwortete, er würde ihm eine kognitive Therapie raten – ohne Medikamente. Diese Empfehlung findet nicht die Zustimmung von Bessel A. van der Kolk, Psychiatrie-Professor an der Boston University School of Medicine: “Bevor es Medikamente gegen Depressionen gab mußten Betroffene oft Monate im Krankenhaus bleiben”. Van der Kolk meint außerdem, daß es vor allem in Fällen der Traumabewältigung in Zusammenhang mit Depressionen notwendig ist, auch “Vergangenheitsbewältigung ” zu betreiben. Der pragmatische Ansatz der Positiven Psychologie vernachlässige hier viele Aspekte. “Menschen, die ein traumatisches Erlebnis erlitten haben müssen darüber erst reden können, bevor sie ihre Depressionen überwinden können”, meint van der Kolk.
Norbert Schwarz, Psychologie Professor an der Universität von Michigan kritisiert an der Positiven Psychologie, daß sie versucht zu viele Aspekte unter einem Namen zu vereinnahmen. So erforschen Seligman und Mitarbeiter auch Mut und Liebe in Zusammenhang mit dem “positiven Gedanken-Prozeß”.
Lebensfreude ist Freude an kleinen Dingen des Alltags
Während die akademische Diskussion was Glück bzw. Lebensfreude nun eigentlich ist und wie man es erreichen kann in den USA weiterhin aktuell geführt wird fragen andere Psychologen einfach “den Mann/die Frau auf der Straße”, was er/sie zu diesem Thema zu sagen hat. Ed Diener von der Universität von Illinois fand z.B. daß sich selbst als glücklich bezeichnende Menschen ihren Gefühlszustand eher als “die meiste Zeit über wenig bis mittelmäßig angenehm” bezeichnen und weniger von “gelegentlichen intensiven Glücksgefühlen” berichten. Diener meint, daraus könne man lernen, daß Leute, die immer nach Hochgefühlen suchen, sei es im Beruf oder in einer Liebesbeziehung, mit größerer Wahrscheinlichkeit Enttäuschungen erleben werden. Lebensfreude hat demnach etwas mit der Fähigkeit zu tun, sich an den kleinen Dingen des Alltags erfreuen zu können.
Dieses Resultat wird von einer anderen Studie unterstützt. Norbert Schwarz fand, daß Menschen, die im Rahmen eines Experiments an der Universität von Michigan, (von den Forschern plazierte) Geldmünzen an einem Kopiergerät gefunden hatten in einer nachträglichen Befragung über größere allgemeine Lebenszufriedenheit berichtet haben als Menschen, die keine Münzen vorfanden.
Was kennzeichnet Menschen mit Lebensfreude noch?
David Myers vom Hope College in Holland, Michigan fand einige Merkmale: Glück bzw. Lebensfreude hängt demnach nicht mit Alter, Geschlecht und Einkommen, abgesehen von extremer Armut, zusammen. Ausschlaggebend waren dagegen Faktoren wie irgendeine Form eines geistigen Glaubens zu besitzen und die Unterstützung eines Netzwerkes von nahen Beziehungen, wie Freunde und Familie.
Für Myers sind diese Ergebnisse der Beweis, daß die Zunahme an Depressionserkrankungen in der US-Gesellschaft zusammenhängt mit dem Verlust von traditionellen Beziehungsnetzwerken.
Brainmapping: Wo sitzt Lebensfreude im Gehirn?
Im Zuge der Bemühungen Gehirnaktivitäten zu lokalisieren und zu analysieren haben sich Wissenschaftler natürlich auch mit den Gehirnaktivitäten von glücklichen und depressiven Menschen befaßt. Richard Davidson, Professor für Psychologie und Psychiatrie an der Universität von Wisconsin in Madison führt seit 15 Jahren entsprechende Forschungen durch. Er entdeckte dabei, daß der linke prefrontale Kortex von lt. Selbstbeschreibung glücklichen Menschen lebhafte Nervenzell-Aktivität zeigte während depressive Menschen eher Aktivität auf dem rechten prefrontalen Kortex zeigten. Aus diesem Ergebnis leitet sich die Frage ab, ob es in Zukunft ein Medikament geben kann, daß Lebensfreude durch Stimulierung des linken prefrontalen Gehirnabschnitts erzeugt. Davidson erforscht zur Zeit ob äußere magnetische Felder zur Stimulierung genutzt werden können.
Positive Psychologie am Arbeitsplatz
Unterdessen finden die Ansätze der Positiven Psychologie immer mehr Einfluß in die Arbeitswelt. Etliche Firmen haben bereits “Optimismustests” in ihr Testrepertoire für die Einstellung eines Bewerbers aufgenommen. “Besonders für Verkäufer ist eine Extra-Dosis von das Selbstbewußtsein schützenden Optimismus notwendig”, sagt dazu Arbeitspsychologe Michael Mercer aus Barrington, Illinois. Daher werden Bewerber, die hohe Punktezahlen in den Tests erringen von den Arbeitgebern bevorzugt.
Seligman freut sich über den Einfluß der Positiven Psychologie. Er hofft, daß es weiterhin beim weitgefächerten Forschungsgebiet bleibt und künftig auch Aspekte wie Ehrlichkeit, Mitleidsfähigkeit und Weisheit als positive und in einer Gesellschaft zu fördernde Eigenschaften einbezogen werden. Positive Psychologie ist nicht einfach nur “Happy-ologie”, sagt Seligman.
Quelle: “Happiness is a positive thought”, Boston Globe, 14.Maerz 2000, nachzulesen (bis etwa Mitte April): www.psycport.com unter dem Titel “Psychologists Study Causes And Effects Of Happiness”. Übersetzt und zusammengefaßt von Mag. Christiane Turnheim, Psychologische Online Beratung: www.psychohelp.at, e-mail: <http://www.privatedaddy.com?q=WH9aalZCSk9DCTBtal52KilQYlYhKE92enh0_19>
Tags: Aktivitäten, Analyse, Arbeitsplatz, Behandlung, Beratung, Brain, christiane, Depression, Depressionen, Diskussion, Ehe, Ende, Erinnerung, Erkrankung, Experiment, Familie und Kindererziehung, Gefühl, Gehirn, Gehirnaktivitäten, Gene, Jahre, Kind, Lernen, Liebe, McLean, Medikament, Online Beratung, Psychologen, reden, Stimmung, Studie, Test, USA, Vater, Wahrscheinlichkeit, Zeit
Kommentare »