Gehirnregion identifiziert, die bei Hyperaktivität zu wenig aktiv ist!

Written on Mittwoch, Juni 20th, 2001 at 15:56 by christiane

Forschern am Krankenhaus in Belmont, Massachusetts ist es gelungen eine Schlüsselregion im Gehirn zu finden, die bei mit (Aufmerksamkeitsdefizit-/) zu wenig aktiv ist. Sie haben dafür ein neues von ihnen entwickelten Abbildungsverfahrens für eingesetzt, die sogenannte funktionale Magnetresonanz-Abbildung. Das Ergebnis wird als Beweis für eine biologische Basis von ADHD gewertet und bringt auch Erkenntnisse über die Wirkungsweise des in den USA oft verschriebenen Medikaments Ritalin.

An der Studie nahmen 17 Jungen teil, 11 davon waren mit ADHD diagnostiziert. ADHD ist die am häufigsten bei Kindern diagnostizierte psychische Störung. Kriterien für die Diagnose lt. dem Diagnoseschema DSM IV sind verschiedene Symptome von Unaufmerksamkeit, und Impulsivität. Aufgrund der Bandbreite der Symptome zeigen betroffene recht unterschiedliches . So können z.B. die Symptome der Unaufmerksamkeit überwiegen ohne Vorhandensein der als “Hyperaktivität” bezeichneten motorischen Unruhe. Die Forscher im McLean Krankenhaus haben daher bei den 11 Jungen mit ADHD zunächst mithilfe eines Infrarot-Bewegungs-Analyse-Systems den Grad der Hyperaktivität untersucht. Sechs der 11 wurden danach als hochgradig hyperaktiv eingestuft. Anschließend erfolgte die funktionale Magnetresonanz-Abbildung der Gehirnaktivitäten. Dabei zeigte sich eine verminderte des , eine Gehirnregion, die zum extrapyramidalmotorischem System (steuert nicht bewußt ausgeführte Bewegungen, wie Lidschlag) gehört. Die war um so geringer, je motorisch unruhiger das war. Unter Einnahme von Ritalin erhöhte sich die Aktivität im Putamen bei den sechs Jungen mit den höchsten Werten für Hyperaktivität. Bei den anderen fünf mit geringeren Hyperaktivitätswerten kam es unter Ritalineinnahme dagegen sogar zu einer weiteren Reduzierung der Durchblutung.

Der Original-Artikel ist in der April-Nummer des US-Magazins ‘Nature Medicine’ erschienen. Autoren d. Studie sind: Martin Teicher, Carl Anderson, Ann Polcari, Carol Glod u. Perry Renshaw. Das McLean Krankenhaus ist der Harvard Medical School angeschlossen.

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Von – hyperaktiv.de Team

Written on Sonntag, Januar 7th, 2001 at 19:12 by forumeintrag

Hallo Christiane, hallo Besucher!

Wir sind sehr stolz auf unsere neue Internetseite hyperaktiv.de, an der wir nun mehrere Monate intensiv gearbeitet haben. Deswegen möchten wir sie hier kurz vorstellen und Sie bitten, eventuell einen Link zu uns zu setzen.

hyperaktiv.de ist eine umfangreiche Informationsseite rund um das Thema ADHS, die Aufmerksamkeitsdefizit-/ bei Kindern und Erwachsenen. Fachlich und redaktionell wird das Angebot von zwei Ärzten betreut (Psychiaterin, Neurologe), die sich seit mehr als zehn Jahren mit der Thematik auseinandersetzen. Es wird auf die Ursachen und die Behandlung von ADHS, sowie den alltäglichen in , Familie und Beruf eingegangen. Spezielle Bereiche für Eltern, Betroffene und Lehrer vermitteln gezielt und Antworten auf die häufigsten Fragen. Buchtipps, Adressen und ein gut besuchtes Diskussionsforum runden den Auftritt ab.

Viele liebe Grüße aus München,

das hyperaktiv.de Team

<http://www.privatedaddy.com?q=bk8CZkRoHUd3EWpkW34jehl6SlAzZQ-3D-3D_19>

http://www.hyperaktiv.de

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Von – Christiane Turnheim

Written on Montag, April 10th, 2000 at 04:53 by forumeintrag

Janet,
gehen Sie mit Ihrem zu einem oder fragen Sie beim schulpsychologischen Dienst nach einer speziellen Therapieeinrichtung in Ihrer Stadt für mit Aufmerksamkeitsdefiziten bzw. . Da Ihr Kinderarzt zugibt, sich nicht so gut auszukennen, sollte seine Diagnose ohnehin noch einmal überprüft werden. Es kommt leider immer wieder vor, daß bei Auftreten derartiger Verhaltensauffälligkeiten (Unruhe,Getriebenheit, andere stören, unkonzentriert sein etc) ADS, HKS oder ADHD diagnostiziert wird, obwohl die Verhaltensauffälligkeit Folge einer traumatischen Belastung ist oder durch noch nicht erkannte körperliche Behinderungen ausgelöst wird. Ich habe erst kürzlich wieder einen Fall erlebt, wo bei einem motorisch stark unruhigen und emotional labilen Jungen trotz aller Routineuntersuchungen erst im Alter von 6 Jahren eine Hör- und Sehbehinderung entdeckt wurde. Die Therapie in einem solchen Fall unterscheidet sich natürlich von der Therapie einer “echten” Aufmerksamkeits- und/oder . Daher ist eine genaue Diagnose notwendig. Herzliche Grüsse, Turnheim

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