Von – Daisy

Written on Freitag, Dezember 18th, 2009 at 06:24 by forumeintrag

Hallo Kimba,
es ist wirklich schade, dass es dir wieder schlecht geht. Aber ich glaube, dass du auch nicht konsequent bist. Warum bist du nicht im Spital geblieben? Warum wechselst du immer wieder zu etwas anderem? Das kann ja nix werden. Du suchst etwas, was für dich angenehm ist und auch hilft. So hokus pokus, aber das gibt es leider nicht. Du musst bei einer auch die für dich unangenehmen Dinge annehmen, weil wenn es nur angenehme für dich wären, dann würdest du ja keine brauchen. Und so suchst du immer weiter und weiter u. irgendwie hab ich auch das dass du denkst alle anderen sind schuld, wenn es dir nicht hilft. Was ist mit dem Klasvierspielen geworden, oder mit dem Yogakurs? Oder mit dem Malen? Sind lauter schöne Dinge, mit denen man Freude haben kann. Warum findest du keinen ? Du schreibst, du warst in einer Privatklinik, hat doch sicher viel gekostet, da kannst ja auch eine nehmen, der was kostet. So einen findest sofort. Ich weiss das aus , ich konnte mir keinen leisten, war auch ziemlich am Boden, aber ich hab Ratschläge angenommen. Hier im . Ventus hat mir einige sehr nützliche gegeben, die ich nach und nach ausprobiert habe, und so hab ich mich langsam, aber doch wieder hochgerappelt. Ich glaube dir schon dass es dir sehr schlecht geht und dass du leidest, aber nur jammern macht es nicht besser. Du musst selber auch was dazu tun und nicht nur von den anderen erwarten, dass sie dich gesund zaubern können. Ich hoffe, du bist mir nicht böse, dass ich so direkt bin, aber ich glaube, das sollte auch einmal gesagt sein.
Und jetzt fühl mal in dich hinein, wo du anfangen könntest dich aus deiner Untergangsstimmung zu befreien. Und dann versuch konsequent zu sein und das Ganze auch durchzuziehen. Egal ob Spital, Tagesklinik, Psychologe, Psychiater, mach irgendwas, das aber nicht halb sondern ganz.
Nun wünsch ich dir ein frohes Weihnachtsfest, und versuch mal positiv zu denken, du schaffst es, wenn du nur willst
Daisy

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Von – mia

Written on Montag, November 16th, 2009 at 19:12 by forumeintrag

hallo,
ich bin die mia, 28 und habe ein riesen selbstwertproblem…
ich weiss nicht mehr, wie ich weitermachen soll, denn zu habe ich kein vertrauen. wenn ich mich dann doch mal aufgerafft habe, einen termin auszumachen und dann auch im behandlungszimmer sitze, sage ich nicht, was in mir vorgeht..
ich habe heute diese seite gefunden und hoffe, ich bekomme ein bisschen unterstützung..

meine kindheit war geprägt von , das wort “” habe ich erst mit meinem ersten freund kennengelernt. doch nach ca. 1,5 jahren hat er mich dann betrogen. dann lernte ich meinen exmann kennen, bei dem ich mir immer sicher sein konnte, dass er mich liebt. doch seine auffassung von war dann, mich einzusperren und zu kontrolieren. unsere scheiterte dann nach 6 jahren. bis vor ca. einem jahr war ich mir sicher, dass unsere auch an meiner unfruchtbarkeit zerbrach. doch da bin ich mir jetzt nicht mehr sicher.
nach der von meinem mann hatte ich 3 beziehungen. der erste war sich nicht sicher, ob er überhaupt eine beziehung möchte. dein dauerndes hin und her – mal ja – mal nein – mal wieder vielleicht.. und das ein jahr lang.
nach dem hin und her war da einer, der mich nach kurzer mit einer viel jüngeren betrogen hat und dann sagte, dass ich schuld habe, da ich nie da bin. dazu muss ich sagen, dass ich schichten arbeite.
jetzt habe ich eine beziehung, die eigentlich schon sehr schön ist, ich aber das problem habe, dass ich mich von ihm nicht geliebt fühle.
angefangen hat es damit, dass wir auf einer weihnachtsfeier waren und er dann sagte, er hätte gern nen 3er mit der freundin seines arbeitskollegen und mir. eine woche später waren wir wieder mit den beiden weg, er kommt an unseren tisch, gibt ihr ein bussi, dreht sich um und geht. ich bekam nicht mal einen blick von ihm.. darauf habe ich versucht, ihm zu erklären, dass er mich damit sehr verletzt hat, doch er hat mich nur ausgelacht. ein paar wochen später ist er dann übers wochenende zu den beiden gefahren um pc zu spielen. dann war das fass voll und wir haben uns das erste mal richtig gestritten und auch zu der zeit hat er mich noch mit dem satz “wenn du meinst” ausgelacht. viele gespräche später hat er sich dann in meine situation hineinversetzt und sich entschuldigt. dann fing die kriese richtig an.. wir stritten uns wegen jedem sch.
wir sahen beide, dass es so nicht weiter gehen kann und haben dann einen psychologen beiseite gezogen, der uns aber leider auch nicht helfen konnte..
jetzt befinden wir uns in einer situation, in der wir uns beide nicht wohl fühlen, aber es trotzdem miteinander schaffen wollen.
wir merken beide, dass wir uns lieben, trotzdem enden unsere streiterein eim chaos.
er fühlt sich in die ecke gedrängt und will mehr zeit für sich und seinen pc. ich möchte einfach nur mal in den arm genommen werden, ohne dass ich ihn darum bitten muss – ich will einfach geliebt werden. ich frage mich oft, ob ich nicht auch das recht darauf habe.
gestern war es dann soweit, dass ich keinen sinn mehr gesehen habe, denn ein leben ohne ihn kann ich mir nicht vorstellen. ich weiss auch, dass mein gestern ungerecht war, ihn in so eine situation zu bringen.
was soll ich tun? ich weiss nicht mehr weiter..
mia

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Von – Daisy

Written on Montag, November 9th, 2009 at 19:12 by forumeintrag

Hallo Marco,
dein Problem ist nicht leicht zu lösen. Wenn du bei einem in bist, machst du schon das richtige. Wenn dein burnout wiedergekommen ist, du deinen Beruf nicht mehr magst, weil er dir so viel kaputt gemacht hat, dann würde ich dir raten, suche dir etwas anderes. Bei der Altenpflege solltest du mit und dabei sein, und nicht nervös u. ausgebrannt. Wenn du das nicht mehr kannst, dann musst du aufhören, du hast nichts davon und die von dir Bereuten natürlich auch nicht. Ist ein Teufelskreis. Aber besprich das mit deinem , der kann dir sicher besser raten. Vielleicht kannst du dich umschulen lassen, etwas was dir Freude macht und wo du nicht so unter Druck stehst.
Lass wieder von dir hören, wie es weitergegangen ist
Liebe Grüsse sendet dir
Daisy

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Von – Engelchen

Written on Sonntag, Februar 8th, 2009 at 05:32 by forumeintrag

Hallo Fisch ich gebe Dir recht.Wenn man krank wird u. arm ist, wird es schwer die nötige zu bekommen, da unsere Kassen vieles nicht mehr bezahlen.Medikamente u. weiterführende Behandlungen sind oft sehr teuer.Trotzdem ist unser Gesundheitssystem noch immer besser wie viele andere.Denk an Amerika oder England. Ist aber kein Trost, wenn es einen selber betriff.Höre ich weiter von Dir????

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Von – Leo

Written on Sonntag, Dezember 28th, 2008 at 19:12 by forumeintrag

Hallo, ich hätte eine Frage. Falls in diesem jemand genug Erfahrung besitzt und dies liest, bitte ich um eine ehrliche Antwort.

Ich bin von 4 , seit etwas mehr als 8 Jahren mit meiner Gefährtin zusammen, unverheiratet. Ein Kind habe ich mitgebracht, eines meine Gefährtin, zwei haben wir “gemeinsam” und das 5. Kind kommt in wenigen Tagen zur Welt. Alle sind kerngesund, glücklich und da ich im Geschäftsleben sehr erfolgreich bin fehlt es uns an nichts. Mir einer Ausnahme – meine Gefährtin.

Sie ist seit etwa einem Jahr wegen in und muss regelmäßig Medikamente nehmen. Laut Ärztin liegt der Grund für ihren schlechten psychischen Zustand in ihrer Jugend, bei den Eltern, präzise – wegen des Verhältnisses zu ihrer Mutter.

Nun, meine Gefährtin verzichtet wegen der Schwangerschaft seit Monaten auf die Einnahme ihrer Medikamente um dem Ungeborenen nicht zu schaden. Eigentlich ok, doch das Leben mit ihr ist, seit sie weder zur Therapie geht noch ihre Medikamente nimmt, zur Hölle geworden. Wegen jeder Kleinigkeit verliert sie die Kontrolle, schreit, weint, schimpft und ist aggressiv. Selbst wenn niemand in der Familie auch nur ein Wort sagt – auch dies löst bei ihr “Wahnsinn” aus. Dann passt halt irgendwas anderes nicht. Sie ist in gleich hohem Maß aggressiv zu den Kindern wie zu mir. Dies geht so weit, das sie uns schon aufweckt mit hysterischem Gebrüll wenn wir alle noch schlafen, weil sie über eine Katze gestolpert ist, der Hund ins Zimmer will(!), sie über Kinderspielzeug stolpert, was auch immer. Alles ist geeignet Dramen auszulösen. Das schlimme ist, sie hört auf niemanden, auch nicht auf mich, obwohl sie weiß, dass ich schon vielen Menschen aus depressiven Phasen geholfen habe und sie empfielt mich auch Freunden und Bekannten, wenn jemand Hilfe oder Rat braucht. Doch wenn es um sie oder ihre Befindlichkeit geht – Streit und Dramen. Manchmal muss ich die vor ihr schützen, vor körperlicher Gewalt und manchmal muss ich mich selbst “schützen”. Da ich aber seit vielen Jahren Kampfkünste betreibe und gelernt habe, Menschen die aggressiv und handgreiflich sind, auf sanfte Art zu “hindern”, konnte ich bisher ohne Schaden für alle Beteiligten solche Situationen lösen.

Doch ich merke, ich habe bald keine Lust mehr. Ich habe ihr schon vorgeschlagen gemeinsam zu einer Therapie zu gehen wenn ihr das hilft. Das löst gleich wieder Drohungen und Aggressionen aus. Wenn ich “andere” da mit hinein ziehe, will sie nicht mehr mit mir meint sie, das geht niemand was an. Wir lösen das selbst meint sie, ohne zu merken dass dies unmöglich ist.
Ich liebe meine Kinder, die lieben mich und das letzte was ich möchte ist – das zerstören was in Jahren an Liebe gewachsen ist. Aber ich weiß auch, so kann es nicht mehr lange gehen.
Nur was soll ich tun? Zu ihrer Therapeutin geht sie nicht, ihre Medikamente nimmt sie nicht und über ihren Zustand kann ich mit ihr nicht sprechen, das ist wie wenn ich mich in ein verbales Minenfeld begebe.
Gibts da irgendeine Chance, eine Möglichkeit, etwas was ich noch tun könnte, wenn ich nicht die Familie sprengen möchte? Ich kann und will meinen Kindern nicht das Herz brechen.

Für eine ehrliche Antwort wäre ich sehr dankbar, egal wie sie aussieht.

Danke und guten Rutsch ins neue Jahr

Leo

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Von – Betty

Written on Sonntag, November 2nd, 2008 at 05:19 by forumeintrag

Hi!

Ich bin seit ca. 1 1/2 Jahren in psychotherapeutischer (Überlastungssyndorm). Vor ein paar Wochen habe ich geglaubt, dass ich jetzt diese Alptraumsituation überwunden hätte. Es wurde viel über meine Kindheit gesprochen, auch über meine Jugend (die ich eigentlich nicht hatte), über meine familiäre Situation usw.
Meine Kindheit, so dachte ich, hätte ich aufgearbeitet gehabt, auch bei meiner Jugendzeit wäre ich dieser Meinung gewesen. Meine Beziehung ist noch offen. An der wollte ich nicht arbeiten, weil ich sie nicht verändern kann bzw. will.
Ich glaubte, mit dieser Einstellung könnte ich nun wieder “normal” weiterleben. Doch seit einigen Tagen bekomme ich wieder Panikattacken, keine Luft, alles wird mir zu eng, wie damals auch vor ca. 1 1/2 Jahren.
Ich frage mich nun, geht das ganze jetzt wieder von vorne los? Was soll ich blos tun? Ich bin wirklich schon verzweifelt.
Ich lebe in Beziehung und habe zwei .
Ich war ein ganz engagierter Mensch, der vieles geleistet hat und auch geschafft hat. Seit ich in meinem “neuen Zuhase” bin, (ab der der Geburt meines ersten Kindes) ist irgendwie die Welt für mich zusammengebrochen. Ich dachte, dass sei alles nur eine Sache der Umstellung, aber jetzt sind schon fast 10 Jahre vergangen und es wird immer schlimmer. Meine Kinder geben mir nicht wirklich Halt, obwohl ich alles für sie tue. Mein Mann ist ein Workoholiker. Er sieht zwar mein Problem, ist aber selber so beschäftigt, dass ich selber glaube, er sei auch bereits mich sich und seiner Firma überfordert.
Ich stamme von einem Elternhaus ab, wo die (beide Unternehmer) nie für die eigenen Kinder hatten, die Firma stand immer an erster Stelle. Meine Eltern haben sehr viel geleistet, das mag schon stimmen, aber als bin ich immer zu kurz gekommen, was Nähe, Zuneigung usw. betrifft. Meine einzige Stütze in meinem Leben war meine Großmutter und mein Vater, der mich verstanden hat und der mir auch Liebe, Vertrauen und Zuneigung gelernt hat. Vor zwei Jahren ist er leider an einer sehr heimtükischen Krankheit gestorben. Meine Mutter war nie eine Mutter zu mir. Sie war eine einkalte Geschäftsfrau und wir Kinder waren eigentlich immer nur im Weg. Meine Vater war meine Mutter.
Nun habe ich niemanden mehr und bin ganz auf mich alleine gestellt. Mein Mann versteht mich oft nicht und ich fühle mich sehr einsam. Zudem wohne ich in einer Wohngemeinschaft mit meinen Schwiegereltern, die ebenfalls noch immer das Sagen haben.
Ich war und bin nichts wert in dieser Familie. Das wird zwar oft nicht dirket ausgesprochen aber ganz gemeine, hinterlistige Attacken hatte ich bereits über mich ergehen lassen müssen. Zuvor war ich fassungslos und schockiert, wie gemein man sein kann. Ich habe mich auch nicht gewehrt, weil ich gelernt habe (aufgrund unseres Unternehmens), dass man dem Kunden und allen Menschen nicht widersprechen darf. Ich habe mir also meine Stellung in diesem Haus nicht erkämpft, und wenn ich mit meinem Mann über meine Probleme gesprochen habe, so hat er immer seinen Eltern die Stange gehalten. Selbst wenn ich jetzt etwas auf Beleidigungen antworte, so hat meine Schwiegermutter immer das letzte Wort. Das geht immer so weit, bis ich einfach nichts mehr auf ihre Aussagen weiß und am stehe ich immer als blöder Verlierer oder Gedemütigter da.
Mittlerweile wird meine Einsamkeit immer größer (mache alles alleine mit meine Kinder, Ausflüge, Urlaub, usw. einfach alles)
Schon vor Jahren wollte ich meinen Mann verlassen. Da ist er in eine gefallen, und ich bringe es einfach nicht zusammen ihn zu verlassen, weil ich nicht dafür verantwortlich sein möchte, wenn sich er aufgrund meines “Ihn Verlassens” er sich etwas antut. Mit dieser Schuld möchte ich nicht leben. Und aus diesem Grund bin ich noch immer bei ihm.
Abgesehen davon ist er sehr tüchtig, geschickt, liebevoll zu den Kindern aber auch zu mir immer nett.
Was wir allerdings überhaupt nicht haben, ist eine Gesprächsbasis. Wir reden so gut wie nichts. Ich bin froh, wenn ich am Abend meine Ruhe vor dem Fernseher verbringen kann, wenn meine Kinder im Bett sind, denn ich habe einfach keine Kraft und Energie für Gespräche mehr. Der Fernsehapparat und das Internet sind sozusagen meine einzige Verbindung zur Außenwelt. Ich habe eigentlich keine wirklichen Freunde und habe mich nur auf meine Kinder konzentiert. Mich dabei völlig vergessen, ja ich sogar ein schlechtes Gewissen habe, wenn ich einmal etwas für mich alleine machen will.

Weiß jemand von euch, wie ich wieder zu mir finden kann, wie ich Energie bekommen kann, und aus meiner Verzweiflung herausfinden kann, wie ich wieder zu Kräften kommen kann, wie ich einfach wieder leben kann, Anschluss an die “Außenwelt” finden kann, denn zur Zeit fühle ich mich wie in einem “goldenen” Käfig, der immer enger wird, und ich habe Angst überzuschnappen und meine Kinder und mein Leben ganz zu verlieren.

Würde mich auf Antworten freuen

Betty

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Von – Christiane Turnheim

Written on Sonntag, Januar 13th, 2008 at 05:57 by forumeintrag

Hallo Baerbel, bist Du noch in medizinischer ? Wann faengst du die Therapie an?

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Von – marlene

Written on Dienstag, November 6th, 2007 at 19:12 by forumeintrag

Hi alle!

Ich würde mich freuen, wenn mir hier jemand einen Tip, oder mal eine andere Sichtweise auf mein Probleme geben kann..danke im Voraus!

Nun, mein ist nun seit fünf Jahren schwer bipolar, also manisch depressiv.
Angefangen hat alles mit heftigen Wahnvorstellungen (Verfolgungswahn, Veramungswahn, Schuldgefühle), damals wohnte ich noch zuhause.
Er sollte eingeliefert werden, doch er flehte uns auf Knien (wörtlich) das nicht zu tun, also kam er nach Hause und in psychatrische . Sein wahnhafter Zustand besserte sich, manchmal besser, manchmal schlechter, aber “normal depressiv” eben.
Er geht zum Psychiater, aber nicht oft, er sagt dass der Psychiater nicht gut sei, er höre ihm nicht zu und er wäre “gierig” (weil er meinen Vater einmal in der Woche sehen will.. mein Vater war schon immer ein sehr sturer und geiziger Mensch). Wir haben mehrmals versucht, ihm zu helfen, einen anderen zu finden, er ging aber immer nicht zu den Terminen (mal mit Bitten, Ausrede, mal gelogen..).

Soweit hatte ich mich drauf eingestellt.

Vor vier Monaten kam allerdings heraus, dass mein Vater seit 11 Jahren meine betrügt, und zwar mit einer 30 Jährigen Heroinabhängigen, der er “helfen” will. (ich bin 26). Er beteuert immer, dass da “eh nichts ist”, aber wir haben mehrere SMS gefunden, “Meine geliebte Christina, küsse deine zärtlichen Lippen, dein Bärchen liebt dich so..), alle aus dem letzen Jahr.

Meine Mutter hat besagte Christina konfrontiert bei einem Treffen, die ist noch kranker als mein Vater, sie sagte ” Ihr eigener Vater liebt ihre Mutter sehr, hat aber auch seit Jahren ein Verhältnis, was rege sie (meine Mutter) sich so auf”.

Mein Vater hat mir, nach Gespräch, versprochen, sich “zu bessern”, letze Woche hat er die Frau aber schon wieder getroffen.

Mein Vater ist definitiv sehr krank, die Heroinsüchtige erzählt ihm immer, dass er nicht krank ist, er setzt seine Medikamente ab, er hat einen schlimmen Rückfall, gelobt Besserung, trifft sie wieder…

Es ist so schwer zu sehen, wie meine Mutter leidet, und ich bin absolut fassungslos, ich kann nicht mehr arbeiten, meine zu Freunden leiden, ich glaube langsam, ich bin mit der absolut am .

Ich kann nicht mehr…

Ich würde mich über andere Meinungen/Sichtweisen freuen.

Danke!

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Von – Christiane Turnheim

Written on Donnerstag, November 1st, 2007 at 19:12 by forumeintrag

Mama4.
Teilnehmer des Psychoforums koennen Ihnen keine Diagnose stellen. Sie beschreiben ernstzunehmende , die in aerztlicher gehoeren. Falls Sie Ihrem jetzigen / Behandlungsteam nicht vollstaendig vertrauen, koennten Sie sich eine zweite fachaerztliche Meinung einholen. Eine Diagnose oder Behandlung kann und sollte allerdings keinesfalls per erfolgen.
Liebe Gruesse,
Mag. Turnheim

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Von – feelingblue

Written on Samstag, November 25th, 2006 at 19:12 by forumeintrag

Yvonne, so wie es aussieht, werde ich wohl leider noch einige in der therapeutischen zubringen müssen, was mir aber nicht zuviel ist. ich würde wohl gern eher fertig werden, aber irgendwie muss es doch länger dauern. die therapeutin meinte, es wäre ungünstig, wenn ich auf der hälfte aufhören würde .

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Von – chrisi

Written on Sonntag, Oktober 1st, 2006 at 19:12 by forumeintrag

Mein Lebensgefährte ist depressiv und würde sich gerne behandeln lassen. wie geht man da vor und an wen sollten wir uns wenden? Wird er vom Hausarzt überwiesen und bezahlt das die Krankenkasse oder muss man die selbst bezahlen? Was genau soll er zum Hausarzt sagen, damit er ihm auch wirklich weiterhilft?

Danke und lg

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Von – Lilli

Written on Montag, September 11th, 2006 at 19:12 by forumeintrag

Ein Bekannter hat mir gestern vorgeschlagen ich sollte einen aufsuchen. Ich erzählte ihm, dass es mir in letzter nicht so gut geht, das ich lagsam an manchen Dingen verzweifle. Ich habe danach angefangen zu heulen und so schnell auch nicht wieder aufgehört… Ich würde seinen Rat gerne befolgen, er selbst war auch mal bei einem und er sagte es habe ihm geholfen.
Leider bin ich Kassenpatient. Übernimmt die Krankenkasse denn die für so eine ? Kann ich mir denn irgendwo anschauen zu wem Kassenpatienten gehen können? Und, sollte ich vorher mit meinem Hausarzt , auch damit er mir jemanden empfehlen kann? Ich hab so viele Fragen und keine Ahnung wie ich es alleine schaffen soll zu einem Psychologen zu gehen und mir dann auch noch den richtigen auszusuchen. Schon das bringt mich wieder zum verzweifeln, schon damit bin ich wieder überfordert…

LG..

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Von – M

Written on Samstag, August 26th, 2006 at 19:12 by forumeintrag

allo,

möchte einfach mal was loswerden.

Bin 25 Jahre und habe viel hinter mir. Meine haben sich scheiden lassen, bzw. mein ist mit 6 Jahren abgehauen. Kindesmissbrauch durch einen Verwandten zwischen 10-12. Tägliche Prügel durch meine bis 22. Dazwischen musste ich isoliert leben, durfte fast nie raus, nie etwas in der Wohnung anfassen, nicht mal meine Kleidung selbst rausnehmen. Ich hatte nie Freunde, ich durfte nie jemanden mitbringen. Für Türequitschen gabs Prüfgel……Mit 17 wurde ich magersüchtig, mit 19 bekam ich Bulimie, die habe ich bis heute, bin aber in und es wird hier besser. Mit 22 bin ich raus und mit einem Mann der mich attraktiv fand und sich in mich verliebt hat, den ich aber nie geliebt habe, eine Beziehung angefangen. Die ersten 1,5 Jahre war ich die Extreme, habe ihn geschlagen wer er nicht alles gemacht hat wie ich wollte, er hat nicht mehr geschlafen ausser 3h täglich. Dann mit 20 Jahren habe ich mich von jetzt auf nachher geändert und das Blatt änderte sich, er wusste wo er bei mir ansetzen konnte, setzt mich psychisch so unter Druck in dem er jeden Tag sagte er bringt sich um, er verlässt mich, ich wäre schuld. Er schlug mich, er wollte mich sogar umbringen, er selber nahm in jeder Situation ein Kabel und wollte sich umbringen und ich stürzte jedes mal hin. Ich übernahm die Organisation für alles, die Ausführung für alles, er machte nichts mehr, er verfiel im Selbstmitleid und war teilweise tagelang verschwunden, ich suchte ihn, ich hatte Zusammenbrüche, er schlug sich selber, ich musste stark sein, wenn ich anfing selber nachzulassen, intensivierte er sein noch mehr. Dann ging ich woanders hin zu arbeiten, er kam jede Woche, weil ich das wollte und weil ich von ihm abhängig war. Jetzt vor 2 Monaten habe ich mich getrennt, als er mich zum 1000 mal hat angelogen, als er zum 1000 mal im Selbstmitleid mir Druck gemacht hat, ich konnte nicht mehr, ich will und wollte da raus, denn ich hatte immer aufgrund der ersten 1,5 Jahre ein schlechtes Gewissen. Ich habe zum ersten Mal einen Menschen gefunden, dem ich vertrauen kann, es ist mein Chef, er hat angeboten dass ich mich ihm gegenüber öffnen kann, ich kann ihm schreiben und ab und zu auch mit ihm …….obwohl ich einmal die Woche in Psychotherapie bin, habe ich den riesigen Wunsch einmal von morgens bis abends mich anvertrauen zu können, einfach einmal alles erzählen was mich beschäftigt ohne überlegen zu müssen, ohne auf die Uhr zu schauen……wie solle ich das schaffen….ich habe niemals soziale gehabt, ich habe keine Freunde, meine MUtter lädt Ihre Sorgen ab, sie ruft nie an und wenn dann schreit sie ins Telefon wie doof ich bin…..was soll ich machen….wassssss? Ich muss irgendwann einmal , mit einem vertrauten Menschen….

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Von – Yvonne

Written on Donnerstag, August 3rd, 2006 at 19:12 by forumeintrag

ondi: Hallo… ich bin zwar erst 33, aber ich suche auch jemanden mit dem ich kann. Habe keine , aber sonst habe ich fast alles, was du hast. Mit der Angst ist es nicht mehr so schlimm, aber ganz weg ist sie auch nicht. In bin ich nicht. Das hilft mir sowieso nicht. Mein Wunsch wäre es, eine richtige Freundin kennen zu , mit der ich über alles reden kann. Natürlich nicht hier im , sondern im realen Leben. Ist aber schwierig, wenn man Angst hat, neue Leute kennen zu …*grins. Gut, ich nehm es manchmal mit Humor, aber meistens ist mir nicht nach Lachen zumute. Da könnt ich nur noch heulen.

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Von – Blondi

Written on Mittwoch, August 2nd, 2006 at 05:02 by forumeintrag

lo an alle.
Suche auf diesem wege eine Gesprächspartnerin ab 40 J.die auch wie ich u.s.w. hat.Habe einen Lebenspartner und 2 .Mit ihnen kann man aber nicht über meine Probleme .Freundinen habe ich leider keine.War letztes Jahr für 8 Wochen in eine psyisch-somatische Klinik und bin seid 2 J. in therapeutischer .
Grüße.

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Von – Tina

Written on Donnerstag, Mai 18th, 2006 at 06:12 by forumeintrag

Hi Melli,
ich kann so sehr nachempfinden wie Du Dich zur fühlst. Ich kenne es nur zu gut.
In meiner schlechten Zeit, war ich unter anderem auch bei einer Homeopathin in . Mit Homeopathischen Mitteln kann man auch etwas die Psyche beeinflussen. Vielleicht probierst Du es damit erstmal um die schwierige Zeit zu überbrücken. Ansonsten kannst Du auch versuchen, Dich ein wenig mit Johanneskraut über Wasser zu halten. Schade das ich Dir sonst nicht helfen kann. ICh würde es soooo gerne….
Versuche einfach an was schönes zu denken. Und lese ganz viel. Wie bereits gesagt, die Bücher von Luise L.Hey würden Dir sicher helfen. Mein persönlicher Bestzeller ist: “Wahre Kraft kommt von Innen” oder “DAs Leben lieben”. Sie sind so schön und tun wirklich sehr gut. Ich kann Dir immer nur wieder empfehlen. Geh gegen dieses an. Kämpfe für die guten Seiten im Leben.
Mache SPaziergänge durch die schöne NAtur. Such Dir bewusst Dinge, die dich erfreuen. Versuch es einfach. Und sag Dir einfach mal vorm Spiegel, das Du Dich lieb hast. Versuche Dich anzunehmen und zu akzeptieren. Wenn Du keinen Anfang machst, wirst Du ihn warscheinlich nie machen. Überwinde Dich einfach. Auch wenn Du meinst, das ist alles Blödsinn. Probier es aus, und Du wirst in ein paar Wochen schon Erfolge spüren. Sei bitte bitte nur Konsequent, sonst bringt es alles nichts.
Weiterhin wünsche ich Dir ganz viel Glück !
LG Tina

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Von – Herz des E.

Written on Donnerstag, März 2nd, 2006 at 19:12 by forumeintrag

anonym:
Nach meiner Meinung, (ich weiß die Welt hat darauf so richtig gewartet ;-) solltest du, wenn du wirklich willst, diese Fragen ( welche eigentlich?) da stellen, wo du auch wirkliche bekommen kannst: in deiner psychologischen !!!

LG

Ps: so ein ist doch was Nettes! *sry* ;-)

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Von – Anonym

Written on Donnerstag, März 2nd, 2006 at 05:50 by forumeintrag

Wer kann mir helfen? Hatte bis jetzt überall recherchiert, doch keine gefunden. Bin 30 alt und trage tagsüber manchmal Windeln. Meine Freundin weiß nichts davon. Bin zwar in psychologischer , traue mich aber nicht über dieses Thema zu sprechen, da es mir sehr peinlich ist. War bis zu meinem 16. Lebensjahr Bettnässer und gewöhnte mich allmählich daran, bis es eines Tages aufhörte. Ebenso trug ich bis zum 8. Lebensjahr Gummihosen und Windeln. Von diesem Zeitpunkt an, denke ich jedesmal an Gummihosen und Windeln. Es törnt mich total an und ich fühle mich wohl, wenn ich in die Windeln gemacht habe.

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Von – Tarika

Written on Samstag, Februar 18th, 2006 at 19:12 by forumeintrag

Neben Euren Problemen kommen mir meine direkt klein vor doch wie immer liegts ganz im Auge des betrachters.
Ich ochse nund wälze sie nun seit 2 Jahren vor mich herum doch ich finde keinen Weg da raus.Ich bin als kleines mißhandelt und mißbraucht worden meine sah letztlich dabei zu und in meinen Augen hat sie sich mitschuldig gemacht. War 5 in was mich auch letztlich weiter gebracht hat, nur kann ich nicht abschließen und das wünsche ich mir wie nichts anderes auf der Welt. Ich habe immer noch Kontakt zu meiner Mutter und auch zu meinem Stiefvater, wobei mich mein leiblicher mißbraucht hat und meine geschieden wurden. Mein Stiefvater mißhandelte mich dann. Ich möchte auch den Kontakt zu meiner Mutter und Stiefvater weiter pflegen denn mir liegt viel daran. Meine Mutter hat alles so verdrängt das sie nun Felsenfest davon überzeugt ist sie sei die beste Mutter der Welt und mein Stiefvater sthet dem in nichts nach. Das ist jedesmal wie ein Schlag ins Gesicht für mich. Ich will aber nicht mehr das der Wut in mir das dann jedesmal hochkommt sondern ich wünsche mir NICHTS sehnsüchtiger das ich darüber stehe und es mir nichts mehr ausmacht.Ich komme sonst NIE zur ruhe innerlich und es zerstört mich langfristig und das will ich nicht, es muß doch einen Weg geben. Evt. habe ich Glück und einen von Euch ist das schon geglückt und ich kann von dem kostbaren Schatz den man dadurch erreicht hat etwas . Bitte helft mir
Schon für den Versuch möchte ich mich aus tiefstem Herzen bedanken
Tarika

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Von – Sinfony

Written on Freitag, Juli 8th, 2005 at 06:47 by forumeintrag

Hallo!

Ich habe mal eine Frage und hoffe mir kann hier jemand weiterhelfen. Ich lebe mit meiner Freundin in einer WG. Sie ist stark depressiv, war auch schon stationär in . Außerdem ist sie stark suizidgefährdet. Momentan gehts ihr gut aber sie meinte wenn sie ihr leben beenden möchte dann wird sie das mit Diazepam, Truxal und Zoplicoderm (oder so ähnlich machen). Ich würd nun gerne wissen ob das geht bzw. ob man sich damit wirklich umbringen kann, weil Diazepam hat sie schon und den Rest will sie sich per besorgen. Ich hab solche Angst um sie. Bitte schreibt schnell zurück – jeder tag zählt!

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Von – Cleo

Written on Samstag, Mai 14th, 2005 at 06:00 by forumeintrag

Hi! Ich gerate immer wieder im Freundes- und KOllegenkreis an Depressive (anerkanntermaßen, tw. in ). Ich fühle mich gleichzeitig angezogen und abgestoßen. Ich frage mich nun, ob ich dafür besonders empfänglich bin oder ob einfach überdurchschnittlich viele Menschen heutzutage darunter leiden. Phasenweise muss ich mich zurückziehen, weil es mir einfach zuviel wird, bzw. mir das Verständnis fehlt (es geht mir einfach auf den Geist, dieses ständige Um-sich-selbst-drehen). Ich selbst habe keinerlei depressive Veranlagung. Wie kann ich das deuten?

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Von – Chris

Written on Sonntag, April 10th, 2005 at 05:49 by forumeintrag

Hallo, User im :-)

sonst bin ich öfters mal derjenige, der versucht, andere ein wenig aufzubauen, wenn mal wieder alles sinn- und hoffnungslos ist. Manchmal ist das Leben für viele Menschen schon eine sehr schwere Last. Während ich für den einen oder anderen mehr oder weniger gut bekannten Mitmenschen ein offenes Ohr habe und ein wenig helfen möchte, habe ich selbst auch an dieser schweren Bürde zu tragen.

Fast niemand weiß von meinen Problemen, die mich größtenteils so niederdrücken, daß ich kaum noch auf die Beine komme und die mir meine ganze Kraft aufsaugen. Ich spreche mit niemandem darüber,
obwohl schon die Gelegenheit dazu besteht. Auch hatte ich bisher nicht die Kraft, alles in Worte zu formulieren, sprich, heute diese Nachricht hier ins Forum einzustellen.

Alles hat damit angefangen, daß vor drei Jahren unser allerliebstes , ein , nach nur fünf Wochen am Plötzlichen Kindstod verstarb. Es war unser Wunschkind und wir hatten einige Jahre darauf gewartet. Vor allem für meine Frau, sie ist 31 und ich 43, war dieses Ereignis ein sehr schwerer Schicksalsschlag. Es war überhaupt nicht abzusehen, daß wir irgendwann damit
zurecht kommen würden, und doch haben sich die Dinge in gewisser Hinsicht spürbar verbessert.

Meine Frau hat irgendwann angefangen, zu trinken, und sich bis zu fünf Flaschen Bier und einer Flasche Rotwein pro Abend gesteigert. Es gab und gibt zwischendurch schon Phasen, wo sie den Alkoholkonsum verringert hatte, hauptsächlich dann, wenn wir deswegen heftigen Streit hatten. Aber dann, bei Geburtstags- oder Betriebsfeiern, ging es wieder in die andere Richtung. Wie oft wollte ich meine beenden und ausziehen, weil ich es nicht mehr aushalten konnte. Wer die Begleiterscheinungen übermäßigen Alkoholkonsums kennt, weiß wohl ungefähr, was ich meine, besonders wenn die Person tagsüber völlig normal erscheint und dann abends dann wie ausgewechselt als eine andere Person auftritt. Zudem muß ich lange und sehr schwer arbeiten, was mir trotzdem noch immer Spaß macht und mich außerdem während der Arbeitszeit die Probleme bis zum Feierabend vergessen läßt. Aber der viele Streß und Termin- und Umsatzdruck kommt ja auch noch zu allem dazu und läßt das Faß nicht selten überlaufen.

Ich habe immer wieder versucht, auf meine Frau einzuwirken, daß sie eine Therapie macht, aber sinnlos,
da sie nicht einsieht, vom abhängig zu sein und glaubt, jederzeit mit dem Trinken aufhören
zu können. Zudem kann sie nachts ihre Blase nicht kontrollieren und macht fast jede Nacht ins
Bett. Auch hier habe tausend Mal versucht, sie zur zu bringen, aber bis auf einen einzigen Arztbesuch, der natürlich nichts einbrachte, vergeblich. Sie hat mich stattdessen immer wieder mit völlig unberechtigten, ja “an den Haaren herbeigezogenen” Gegenvorwürfen konfrontiert, um
von den eigentlichen Problemen abzulenken. Ich habe ihr jedesmal erklärt, daß es dabei nicht darum geht, sie anzugreifen und schlecht zu machen, sondern daß sie sich, nicht zuletzt zu ihrem eigenen Wohl, in Behandlung begeben sollte.

Auf den großen Wunsch meiner Frau hatten wir gemeinsam in einer sehr guten, anerkannten Klinik ein Jahr nach dem Tod unseres Kindes versucht, durch künstliche Befruchtung eine erneute Schwangerschaft einzuleiten. Wegen des vermehrten Alkoholkonsums und nach zwei Fehlversuchen war ich dann nicht mehr gewillt, diese Behandlung fortzusetzen, was sodann in einem sehr großen, wochenlangen Streit endete.

Mir ist klar, daß es sich um schwerwiegende psychische Probleme und Krankheit handelt und hier keine Schuldzuweisungen angebracht sind und trotzdem wollte ich mich trennen. Ich habe es dann wegen meines Sohnes, ich habe ihn auf seinen Wunsch adoptiert und er ist das leibliche Kind meiner Frau aus erster Ehe, nicht getan. Er ist fast 13 Jahre alt und für mich auch genau wie mein eigenes Kind. Wir verstehen uns sehr gut. Natürlich leidet er auch sehr unter der ganzen Situation.

Ich könnte noch beliebig lange weiterschreiben, aber das sollte für den Anfang reichen. Was kann man
machen, um alle diese Probleme wieder in den Griff zu bekommen und ein einigermaßen lebenswertes Leben zu haben?? Für ein paar nützliche Tipps wäre ich euch sehr dankbar!!!

Beste Grüße
Chris

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Von – birgit

Written on Mittwoch, Februar 23rd, 2005 at 19:12 by forumeintrag

Fühl mich nicht ganz wohl meine Probleme in die “Öffentlichkeit” zu tragen, könnte ja wer lesen, dem ich sie nicht anvertrauen möchte. Aber alleine werde ich damit auch nicht fertig. Nach ramonas eintrag (ganz unten auf dieser seite) merkte ich jedoch, das es auch anderen geht wie mir. Nun zum eigentlichen Punkt: Ich kann meinen 5 jährigen Stiefsohn nicht mehr ertragen. Der Kleine kann nichts dafür, es ist sein , der alles kaputt gemacht hat. Habe zwei eigene , die ich nach der weiter erziehen möchte, wie bisher. Ich finde es nicht sinnvoll die beiden nach der zu verwöhnen, weil ich irgendwas was ich ihnen genommen hab, wieder gut machen muss. Sie sollen einmal mit beiden Beinen im Leben stehen können und nicht am Rockzipfel hängen bleiben, weil sie verlernt haben mit der Realität und Enttäuschungen umzugehen. Mein Stiefsohn wird nur verwöhnt, braucht ständig eine Sonderstellung und kommt mit den einfachsten Dingen im Leben (zb. essen, anziehen) nicht klar. Für ihn sollen keine Regeln gelten, es ist ihm keine Unannehmlichkeit zuzumuten, denn es könnte ja sein, dass er dann nicht mehr zu uns will. Meine Kinder kriegen die Sonderbehandlung voll mit. Und nachdem ich ihnen klar gemacht habe, dass das für sie nicht gilt, hassen sie den Kleinen. Seit ein paar Wochen ist es soweit: der Kleine will nicht mehr zu uns – und ich bin schuld! Was soll ich machen? In unserer Familie ein Schlaraffenland einführen?

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Von – Kiona

Written on Donnerstag, Januar 27th, 2005 at 19:12 by forumeintrag

Hallo Dubi39!

Wenn du mal ganz ehrlich bist…wer von euch hat denn hier Trennungsangst? Ich denke, eher du.
Ist ja supi, dass du deiner Süssen ein ganz normales Leben ermöglichen willst…aber dann steh es auch durch und nimm die Gegebenheiten so hin, wie sie sich euch unterbreiten. Meiner Meinung nach tust du deiner Tochter keinen Gefallen, wenn du auch noch zusätzlich an ihr klammerst. Warum lässt du sie nicht ihren eigenen Weg gehen? Warum soll es für sie nicht innerhalb einer stationären psychologischen Einrichtung endlich die geben, die sie eventuell benötige könnte, nur weil du das nicht willst?
Was hältst du von dem Gedanken, dich selbst mal einer oder zu unterziehen?

Viele Grüße!

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Von – melanie_matwijuck

Written on Donnerstag, September 2nd, 2004 at 05:07 by forumeintrag

hallo alex, du musst auf jeden fall zum gehen wegen der von antidepressiva weil geklärt werden muss was für dich am besten ist und alle antidepressiva verschreibungspflichtig sind. Ich finde es supper das du diesen weg gehen willst. deine kriegt das bestimmt nicht mit, weil erstens der absolute schweigepflicht hat und zweitens bist du volljährig und kannst selber entscheiden was du tun willst. Ich rate dir erstmal mit deinem zu wegen tabletten. Alles und viel glück melanie

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