Von – aile

Written on Montag, Juli 23rd, 2007 at 06:06 by forumeintrag

Rotti!

Ich habe gerade deine Einträge gelesen und war ziemlich erschüttert, wie es dir derzeit geht. Gerade du, die du den anderen hier immer wieder Mut machst, hast selbst so einen schweren Weg zu gehen.
Du hast geschrieben, dass du eine Heimhilfe hast und eine Rufhilfe, wenn du mal stürzen solltest. Ich frage mich aber, ob du auch mal jemandem zum nur für dich hast? Gibt es für dich die Möglichkeit, auch mit dem psychosozialen Dienst der Caritas Konatkt aufzunehmen und so eine zum Beispiel bei dir daheim zu organisieren? Hast du , Freunde, Nachbarn oder Bekannte, die mal bei dir nach dem Rechten schauen? Ich denke, es ist für dich wirklich sehr schwer im Moment, aber du darfst dich davon nicht unterkriegen lassen.
Gibt es für dich die Möglichkeit, einen weiteren Schlaganfall zu verhindern, eventuell mit einer Operation?
Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann versorgst du ja auch deinen Mann. Wäre es für dich einfacher, wenn du diese nicht hättest? Wieviel an Verantwortung für ihn kannst du abgeben? Welche Möglichkeiten siehst du da?

Mir geht es im Moment auch nicht besonders gut. Ich weiß dich daher nicht wirklich so recht zu trösten. Aber wenn ich eins in all den Jahren gelernt habe, dann das es auch wieder vorbeigeht. Nur die bis dahin aufzubringen und durchzuhalten….;-)

Liebe Rotti: Behalt das Leben lieb. Du wirst gebraucht! Schon allein deine Antworten hier in diesem beweisen es und ich denke, es werden dir noch einige mehr schreiben, die es so ähnlich sehen wie ich.

Liebe Grüße an Dich!

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Von – selina

Written on Donnerstag, Juli 12th, 2007 at 06:00 by forumeintrag

Das vorletzte Wochenende war ein Traum. Bin im siebten Himmel geschwebt, alles toll, harmonisch und so weiter. Und dieses Wochenende wieder mein Absturz. Hab viel im Kopf gehabt, mir viel Gedanken gemacht. Seine Tochter war da, und wir haben viel unternommen. War auch ganz O.K. Ich war halt nicht ganz so gut drauf wie sonnst, ich wollte von Sex einfach nichts wissen, und war halt auch immer wieder etwas nervig. Mich hat seine Schwester genervt, er hat mich zwischendurch genervt, wegen nichts und wieder nichts, die Art zu sprechen zu atmen zu gehen, also eigentlich schwachsinn. Ich habs runtergeschluckt und zu mir selber gesagt, Mädel, werd normal, komm runter. Er kam am Dienstag abend zu mir, ich hab gekocht. Er hat gefragt was los ist, warum ich so schlecht drauf bin. iCH HAB VERSUCHT ES IHM ZU ERKLÄREN: ES LÄUFT GERADE ALLES SCHIEF: MEIN Xe MANN HAT MICH ANGERUFEN UND MICH GEBETEN GeLD FÜR iHN AUFZUNEHMEN::: DAS BEKOMM ICH NIE MEHR WIEDER: ER STECKT BIS ZUM hALS IN DEN sCHULDEN: iCH HAB MIR VORWÜRFE GEMACHT weil ich Ihn verlassen hab und ihn nun nicht untersütze. Hab Schuld bei mir gesucht und so weiter. Hab Angst, dass gepfändet wird, wenn er nihct mehr zahlen kann bin ich als Bürge bei einer dicken Summe drin die ich bis an mein Lebensende nicht weg bekomme. Da soll ich gut drauf sein? Mir platzt der Kopf vor Sorge Ich habs Ihm erklärt. Er zeigte sich verständnissvoll. Dann sag doch was, damit ichs verstehen kann. Ich habs gesagt. Er wollte später körperlichen Kontakt, ich wollte einfach nur meine Ruhe, hab aber mitgemacht. Danach konnte ich den Rest der Nacht nicht schlafen, weil ich mich gestört fühlte durch seine körperliche Anwesenheit. Hab mich weggerollt und vor mich hingestiert. Morgens leise aufgestanden und zur Arbeit gegangen.
Er fragte heute an, ob er abends kommen kann. Ich habe geantwortet, dass ich ihn gerne mag, aber im Moment in einer bin mit der ich Ihn nicht stressen möchte, und deshalb heute abend lieber alleine bleiben möchte. Er war beleidigt. Hat mir leid getan, und geantwortet, wenn er mich ertragen kann wenn ich ein wenig stressig bin, mich nimmt wie ich bin, freu ich auf sein kommen. Darau hat er mir geantwortet, Wenn ich nicht gerne bei Ihm sei, sei ich eine nur ….. gong…. das hat gesessen. Ich hab versucht zu erklären, dass ich einfach den Kopf voll Sorgen habe, und den nicht immer auf kommandeo frei bekomme. Innerlich hab ich den Zorn bekommen und sagte mir dann geh doch zum Teufel wenn Du mich nur brauchen kannst wenn ich gut drauf bin. Und nun seine Mail ne Stunde später mußt auch nicht immer abschalten können, dafür ist eine Partnerschaft da um sich gegenseitig aufzufangen…
Ich glaub ich brauch psychologische Unterstützung. Ich mach den Mann verrückt und ruder von eine Hoch ins nächste Tief. Ist doch nicht mehr normal oder?
Selina

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Von – tina

Written on Montag, April 3rd, 2006 at 05:55 by forumeintrag

Hallo…
Ich habe ein sehr großes problem! Ich (17 , Schülerin) komme mit meinen einfach nicht klar. Sie schikanieren mich oft, wollen mir alles vorschreiben, sagen Dinge wie: “Ich stehe mein ganzes leben lang schon im weg.” u. a. Ich habe versucht das problem zu lösen aber mit ihnen ist nicht zu . Sie denken, sie handeln richtig, sehen aber nicht dass es mir immer und immer schlechter geht. Die psychische wirkt sich jetzt schon auf das physische aus: , Niedergeschlagenheit, Appetitlosigkeit, Konzentrationsverlust in der ,und ich schaffe es seit 8 wochen nicht meine erkältung auszukurieren. Bekannte haben mir geraten zu verwandten zu ziehen. Das problem ist, dass meine verwandten alle ganauso über mich denken, obwohl ich noch nie irgendwas falsches getan habe! Was soll ich tun? Betreutes Wohnen oder eine eigene wohnung möchte ich nicht, da ich in dieser situation nicht allein sein kann. freunde wären auch überfordert. Bitte helft mir schnell!!!!!!! Bitte!!!!

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Von – LillyP

Written on Donnerstag, Mai 26th, 2005 at 19:12 by forumeintrag

Warum fühle ich mich innerlich immer so belastet?

Es gab und gibt ein paar Menschen – genau gesagt, vier stück – die während letzten Jahren auf unbekannter Weise ziemlich in meinem Leben eingemischt haben. Da ich dabei sehr gelitten habe, bekomme ich arg psychischen Druck zu spüren, wenn ich auch irgendwie merke oder vermute, dass sie oder einer von ihnen mit irgend einer Sache oder einem Menschen in meiner Nähe zu tun haben/hat. Ich habe sofort diese innere Aufregung, diesen Unruhezustand, je nachdem wer von ihnen es sein kann, machmal spüre ich diesen schrecklichen Abscheu *seufz*
Mein Herz sinkt nach unten, als ob alles wieder gleich bach runtergehen wird, weil diese Leute oder einer davon aufgetaucht sind/ist. Es ist schrecklich. Ich kann mich innerlich kaum beruhigen und stehe ständig unter belastendem Zustand. Ich bekomme meistens Atemschwierigkeit und fühle mich innerlich einfach nur krank. Nur mit Mühe kann ich noch den Schein bewahren, der ich nach Außen trage. Das ist im Berufsleben.

Im privaten Leben, wenn ich ebenfalls so was merke, dann verliere ich sämtliche Lust, noch mit Menschen zu tun haben zu wollen. Ich will mich nur noch zurückziehen. Das ist keine Angst, das ist einfach diese schreckliche Abneigung gegenüber diesen Menschen, die mein Leben während den letzten Jahren so schwer gemacht haben.

Ich bemühe mich, diese Leute los zu werden. Aber wieso schaffe ich es nicht? Warum habe ich solche Abneigung ihnen gegenüber? Warum geht es mir psychisch so schlecht mit ihnen? Ich habe immer den Eindruck, sie zerstören in allen Formen mein Leben, verbreiten schlechte Dinge überall über mich, zerstören meinen Kontakt zu anderen Menschen sogar zerstören sie meine Beziehung.

Was soll ich tun, damit sie keine mehr für mich darstellen? Sie wollen angeblich mir nur helfen und fügen mir aber immer Schmerzen zu. Ich kann sie mitteleweile überhaupt nicht mehr leiden. Ich habe auch keine Lust mehr, noch nett zu ihnen zu sein. Ich will sie nur noch loswerden. *seufz*

Was mache ich bloß und was soll ich machen?
Ich fühle in meinen Innesten so krank und so schwach, und so hilfbedürftig. Ich kann es nicht mehr.

Vielleicht hat jemand ähnlich so was erlebt und könnte mir ein paar geben?

Mein Psychologe wurde von diesen Leute “verarbeitet” – sie kriegen immer meine Tel.-Nr. heraus, richtig kriminell -dass er mir nur verschreibt, das ich nicht vertrage und deswegen nicht einnehme.

Man nennt solche Leute “Stoiker” oder so was ähnliches. Fünf sind es schon und ich kann es irgendwie wirklich nicht mehr. Jeder von ihnen versucht mich auf seiner Seite zu ziehen, obwohl ich sie alle unmöglich finde. Sie zapfen mein , überwacht mein Telefongespräch, und wenn ich jemanden kennengelernt habe, sei es real oder im , verbreiten sie schlimme Dinge über mich, sodass dieser Kontakt immer schnell kaputt geht. Ich find es grausam, einfach nur grausam. Warum?

Grüsse

Lilly

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Von – Unbekannt

Written on Samstag, Mai 21st, 2005 at 06:03 by forumeintrag

An alle Forum Besucher

Ich bin vor ein paar Tagen durch Zu-fall in dieses Forum geraten. Was mir aufgefallen ist, dass viele anonyme Einträge sind. Ich melde mich mit meinem Namen, da ich der Meinung bin, dass man sich hinter der versteckt und nicht zu seinem Leben steht, das finde ich traurig.
Es gibt so viel Leid in diesem Leben, jeder SUCHT nach Ratschlägen und Hilfestellungen. Aussenstehende, Betroffene, Leidende … wir alle wollen nur ein menschenwürdiges Leben leben – Freud und Leid gehören dazu – das formt uns Menschen zu dem was wir sind und was wir aus den Erfahrungen machen.

An Juma

Es ist interessant, dass meistens die ein schlechtes Gewissen haben, wenn sie anfangen das Leben zu geniessen.
Du bist ein freier Mensch, ich meine, ich befürworte nicht die Beziehung zu einem verheirateten Mann.
Ich habe das vor vielen Jahren auch mal erlebt und konnte es nicht aushalten, die Heimlichkeiten, immer aufpassen in der Öffentlichkeit – die Welt ist klein – irgend jemand sieht einem doch und wenn es raus kommt ist eine Familie zerstört – das sollte dir bewusst sein – ausser seine Frau weiss davon und sie toleriert es.
Es muss dir nur bewusst sein, dass du immer im stehen wirst. Ich weiss ja nicht wie offen du und dein Partner damit umgeht.
Wenn ich ehrlich bin, ist das nicht dein Problem – wie gesagt – du bist ein freier Mensch – es ist seine Entscheidung mit dir eine Beziehung einzugehen.
Er ist verheiratet nicht du – es liegt in seinem Verantwortungsbereich, ob er das sich und seiner Familie aufbürden möchte – wenn du so stark bist und die aushalten kannst – geniesse es so lange du kannst – aber dann – weg mit dem schlechten Gewissen, sonst machst du dich kaputt!
Mach nicht den Fehler und übernimm seine Verantwortung – du hast bisher genug Verantwortung getragen – du trägst deine – er seine.
Triff die Entscheidung für dich – überdenke die Situation und entscheide dich, bevor es zu tief geht (oder du lässt es von Anfang an nicht zu tief gehen).

Wünsche dir eine tolle , und lebe!!!

Helga

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Von – Anni

Written on Mittwoch, März 23rd, 2005 at 19:12 by forumeintrag

Hallo Karoline, habe Deinen Eintrag gelesen. Ich glaube es ist , dass Du versucht professionelle zu bekommen. Spricht einfach mit Deinem Hausarzt darüber, vielleicht weiss der Rat. Diese pychische , der ihr drei ausgesetzt seit, kann nicht ohne bleiben, irgendwann glaubst Du es und Deine selbst und ihr verschliesst Euch auch. Eigentlich bräuchte Dein Mann , aber er wird sich bestimmt in dieser Situation noch nicht helfen lassen, also musst Du es versuchen. Vielleicht hilft es Euch vieren. Wünsch Dir alles Gute und viel, viel Kraft.

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Von – birgit

Written on Dienstag, März 1st, 2005 at 05:40 by forumeintrag

hallo andi!
kann dich gut verstehen, wie es dir geht. schaut aus als wärst du in eine mittelschwere gerutscht. das ist kein spass, sondern eine ernsthafte , von der man alleine nicht mehr loskommt. du brauchst dringend ! wie weit kannst du mit deinem jetzigen partner darüber sprechen? dass dein für euch beide eine riesige ist, wird euch sicher beiden klar sein, aber das eigentliche problem ist, dass du es alleine nicht schaffst solche ängste einfach abzulegen. wenn einem ein solches trauma widerfährt, bleibt das ein ganzes leben hängen und man muss schwer daran arbeiten wieder einen positiven zugang zum leben zu finden, was aber mitten in einer depression nicht möglich ist. sprich mit deinem partner warum du dich so verhältst und erklär ihm, dass du im moment nicht aus deiner haut rauskannst, obwohl er gar nichts dafür kann. vielleicht kann er besonders auf dich eingehen, bis du es geschafft hast wieder vertrauen zu einem mann aufzubauen (was ja nicht an ihm liegt). es wird besser werden, aber es dauert lange und ist niemals gänzlich vergessen. ein tip von mir: wenn du merkst, dass der kloss in der magengegend immer größer wird, und dir nur noch zum heulen ist, denk an etwas ganz schönes. eine blumenwiese, oder einen sandstrand mit palmen. irgendwann wirst du es schaffen nicht mehr mit deiner vergangenheit kämpfen zu müssen, sondern ausgeglichen mit belastenden situationen umzugehen.

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Von – Anni

Written on Mittwoch, Februar 2nd, 2005 at 19:12 by forumeintrag

Hallo Tina,
ich weiss jetzt nicht, ob Du regelmässig diese Seiten liest, aber schreibe Dir trotzdem. Nun sind schon über 5 Wochen vergangen, seit mich mein Mann so geschlagen hat. Habe immer noch den Tinitus im Ohr und der HNO weiss noch nicht, ob ich operiert werden muss. Aber dies nur nebenbei. Ich schrieb Dir, dass meine auf der Seite meines Mannes sind und ich ihnen geben will, die richtige Entscheidung zu treffen. Nur setzt mich mein Mann jetzt immer mehr unter Druck, sagt das er mich lieb, solle ihm Verzeihen und bittet und bettelt tagtäglich zu ihm mit “Haut und Haaren natürlich” zurückzukommen. Für mich ist es eine ziemliche , da meine Entscheidung zu gehen feststeht, ich kann ihm nicht mehr Vertrauen und weiss bestimmt, sobald ich mich wieder auf ihm einlasse, fängt alles wieder von vorne an. Bestimmt noch viel schlimmer. Ich würde alles Selbstwertgefühl verlieren und mich aufgeben. Aber diesen Preis werde ich nicht bezahlen, auch nicht für meine Kinder. Ich muss noch bis Sommer hierbleiben, da ich dann in meine eigene Wohnung, die derzeit noch vermietet ist, einziehen kann, aber ob ich das in der derzeitigen Situation schaffe, bleibt abzuwarten. Aber ich muss es probieren, da ich dies für die beste Lösung erachte, zumal die Wohnung auch genug ist, um meine Kinder mitnehmen zu können. Was hälst Du davon?

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Von – Kornelia.Marx@gmx.de

Written on Montag, Januar 31st, 2005 at 19:12 by forumeintrag

Hallo,
eigentlich seit meiner Geburt leide ich an posttraumatischen Belastungsstoerungen. Aufgrund dessen lerne ich immer wieder Menschen in meinem Leben kennen, die auch etwas am Laufen haben. ich will aber endlich aus diesem Sog oder Trauma herauskommen.
Mein Ex-Mann, er ist Alkoholiker, lebt seit ein paar Monaten wieder bei mir mit im Haus, ds ich es momentan alleine nicht schaffe, zu arbeiten, das Haus und 2 zu versorgen. Zumal steht mir in den naechsten Monaten eine Operation, bzw. ein Krankenhausaufenthalt bevor.
Ich habe inzwischen feststellen muessen, dass er noch viel kraenker als ich ist und irgendwie hat er mich in meiner eigenen persoenlichen, mentalen Entwicklung mit von verschiedenen wieder um zurueckgeworfen, denn durch ihn wird auch wieder meine nicht erfreuliche Kindheit aufgerollt.
Was soll ich machen? Soll ich ihn wieder rausschmeissen, so wie ich es immer gemacht habe! Er waere alleine nicht faehig, sich eine eigene Wohnung zu suchen. Er wuerde wieder zu seinem nach Amerika gehen.

Wenn er nur nicht alles so negativ sehen wuerde! Er ist auch so aggressiv. Ich bin frueher auch einmal so gewesen und ich bereue es sehr, dass ich vor allen Dingen meinen Schlimmes angetan habe.

Es waere nett, wenn man mir einen Rat geben koennte.

Gruesse

Kornelia Marx

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Von – Sonja

Written on Freitag, Juni 18th, 2004 at 06:56 by forumeintrag

Endlich traut sich mal einer (Jürgens Beitrag!)darüber zu sprechen, was viele nicht glauben!
Es stimmt: Wenn das Bett auf Wasseradern oder anderen Störzonen steht kann noch so ein guter , noch so eine gute Medizin oder die beste Therapie keine Besserung erreichen.
Ich kann dem nur zustimmen! Selbst die heutige Schulmedizin berücksichtigt dies heute so nach und nach.
Es gibt sogar eine Blutuntersuchung, der elektomagnetische Bluttest nach Dr. Aschoff, der nachweist, ob ein Mensch durch krankmachende Erdstrahlen beeinflusst wird.
Nicht zu unterschätzen sind die Gefahren durch die immer größeren werdenden Mobilfunk-Strahlenbelastungen. Unter www.buergerwelle.de kommt einiges, was man wissen sollte, was da um uns rum abgeht.
Ein Thema worüber viel zu wenig informiert wird, vielleicht gibt dieses Anlass?
Ich würde mich freuen.
Sonja

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Von – Uschi

Written on Montag, Juni 7th, 2004 at 06:33 by forumeintrag

@lex
Danke für dein Verständnis. Du meinst ich schlage mich wacker? Ich bin mir da nicht so sicher. Momentan habe ich keine Kraft zum Kämpfen. Ich hätte gerne eine Auszeit, um mich wieder zu fangen. Ich war einmal auf der Psychatrie um mich vor Selbstmord zu schützen. Ich fühlte mich dort sehr geborgen und gut aufgehoben. Nach so was sehne ich mich im Moment. Ich möchte Ruhe haben und frei sein von . Kann Zuzeit nichts mehr ertragen. Aber es hilft das es Menschen gibt die das verstehen.

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Von – Uschi

Written on Montag, Mai 24th, 2004 at 06:24 by forumeintrag

@lex
Danke für dein Verständnis. Du meinst ich schlage mich wacker? Ich bin mir da nicht so sicher. Momentan habe ich keine Kraft zum Kämpfen. Ich hätte gerne eine Auszeit, um mich wieder zu fangen. Ich war einmal auf der Psychatrie um mich vor Selbstmord zu schützen. Ich fühlte mich dort sehr geborgen und gut aufgehoben. Nach so was sehne ich mich im Moment. Ich möchte Ruhe haben und frei sein von . Kann Zuzeit nichts mehr ertragen. Aber es hilft das es Menschen gibt die das verstehen.

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Von – Angi

Written on Samstag, Januar 4th, 2003 at 19:12 by forumeintrag

verlassen die wenn sie das wollen.
Und da ändert auch kein was dran.

Mein hat 3 und er ging auch fremd und nach dem zweiten mal fremdgehen wurde meine wieder schwanger… nur um ihn zu halten? ich weis es nicht… jedenfalls hat es nicht funktioniert. Er ist dennoch gegangen… zurück bleiben 2 mittlerweile mehr oder weniger Kinder und ein 11 Jähriger der damals 7 war…

es ist nicht leicht ein Kind allein groß zu bekommen mit arbeiten nebenher usw. Meine Mutte rbekommt Geld von meinem Vater ja… aber es ist dennoch schwer… udn noch schwerer für meinen weil er seinen Vater wenig sieht udn zumindest eine der beiden Schwestern rafft heute noch nciht ganz das sie nciht schuld dran ist das er gegangen ist…

Kinder können beziehungen nicht für ewig kitten… wenn er gehen will wird er gehen… auch wenn du nen Kind hast udn die für das Kind als Brückenglied zwischen mami udn daddy um sie zusammenzuhalten ist unwahrscheinlich groß…

angi

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Von – Wichtel 19

Written on Donnerstag, Dezember 19th, 2002 at 05:18 by forumeintrag

Advent, Advent, ein Kraftwerk brennt…

Auch in diesem Jahr häufen sich Katastrophenmeldungen von Ereignissen, die auf zu exzessiven Gebrauch von Weihnachtsdekoration zurückzuführen sind:

Sonntag,1.Advent 10.00 Uhr.
In der Reihenhaussiedlung Oenkelstieg lässt sich die Rentnerin Erna B. durch ihren Enkel Norbert 3 Elektrokerzen auf der Fensterbank ihres Wohnzimmers installieren. Vorweihnachtliche breitet sich aus, die Freude ist groß.
10 Uhr 14:
Beim Entleeren des Mülleimers beobachtet Nachbar Ottfried P. die provokante Weihnachtsoffensive im Nebenhaus und kontert umgehend mit der Aufstellung des 10-armigen dänischen Kerzensets zu je 15 Watt im Küchenfenster. Stunden später erstrahlt die gesamte Siedlung Oenkelstieg im besinnlichen Glanz von 134 Fensterdekorationen.
19 Uhr 03:
Im 14 km entfernten Kohlekraftwerk Sottrup-Hocklage registriert der wachhabende Ingenieur irrtümlich einen Defekt der Strommessgeräte für den Bereich Stenkelfeld-Nord, ist aber zunächst arglos.
20 Uhr 17:
Den Eheleuten Horst und Heidi E. gelingt der Anschluss einer Kettenschaltung von 96 Halogen-Filmleuchten, durch sämtliche Bäume ihres Obstgartens, an das Drehstromnetz. Teile der heimischen Vogelwelt beginnen verwirrt mit dem Nestbau.
20 Uhr 56:
Der Diskothekenbesitzer Alfons K. sieht sich genötigt seinerseits einen Teil zur vorweihnachtlichen Stimmung beizutragen und montiert auf dem Flachdach seines Bungalows das Laserensemble Metropolis das zu den leistungsstärksten Europas zählt. Die 40 Meter Fassade eines angrenzenden Getreidesilos hält dem Dauerfeuer der Nikolausprojektion mehrere Minuten stand, bevor sie mit einem hässlichen Geräusch zerbröckelt.
21 Uhr 30:
Im Trubel einer Club-Feier im Kohlekraftwerk Sottrup-Hocklage verhallt das Alarmsignal aus Generatorhalle 5.
21 Uhr 50:
Der 85-Jährige Kriegsveteran August R. zaubert mit 190 Flakscheinwerfern des Typs Varta Volkssturm den Stern von Bethlehem an die tief hängende Wolkendecke.
22 Uhr 12:
Eine Gruppe asiatischer Geschäftsleute mit leichtem Gepäck und sommerlicher Kleidung irrt verängstigt durch die Siedlung Oenkelstieg. Zuvor war eine Boing 747 der Singapur Airlines mit dem Ziel Sydney versehentlich in der mit 3000 bunten Neonröhren gepflasterten Garagenzufahrt der Bäckerei Brohrmeyer gelandet.
22 Uhr 37:
Die NASA Raumsonde Voyager 7 funkt vom Rande der Milchstrasse Bilder einer angeblichen Supernova auf der nördlichen Erdhalbkugel, die Experten in Houston sind ratlos.
22 Uhr 50:
Ein leichtes Beben erschüttert die Umgebung des Kohlekraftwerks Sottrup-Hocklage, der gesamte Komplex mit seinen 30 Turbinen läuft mit 350 Megawatt brüllend jenseits der Belastungsgrenze.
23 Uhr 06:
In der taghell erleuchteten Siedlung Oenkelstieg erwacht Studentin Bettina U. und freut sich irrtümlich über den sonnigen Dezembermorgen. Um genau 23 Uhr 12 betätigt sie den Schalter ihrer Kaffeemaschine.
23 Uhr 12 und 14 Sekunden:
In die plötzliche Dunkelheit des gesamten Landkreises Stenkelfeld bricht die Explosion des Kohlekraftwerks Sottrup-Hocklage wie Donnerhall. Durch den stockfinsteren Ort stapften irre, verwirrte Menschen, Menschen wie du und ich, denen eine Kerze auf dem Adventskranz nicht genug war.

Autor unbekannt

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Von – von traurig

Written on Donnerstag, November 21st, 2002 at 06:42 by forumeintrag

Hallo Lissi
Dank dir für deinen Eintrag.
Du schreibst dass es dir jetzt besser gut und du jetzt weißt wie du dich präsentieren musst um “anzukommen”. Wie hast du das geschafft?
Denn wenn du 6-7 darunter gelitten hast muss das eine enorme psychische gewesen sein, das sehe ich ja bei mir ich leide “erst” seit ca. 4 Jahren daran aber mir geht es psychisch sehr schlecht, ich bekomme Weinkrämpfe (meist in der aber das kriegt zum Glück niemand mit, weil ich mich immer im Klo einsperre) und bin total depressiv. Am liebsten würde ich einfach die hinschmeißen, wobei ich natürlich weiß das das auch nicht`s mehr ändern würde.
Deshalb würde ich gerne wissen, WIE hast du das geschafft, dass es dir jetzt gut geht?
Würd mich freuen, wenn du zurückschreiben würdest.

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Von – Anonym

Written on Sonntag, September 15th, 2002 at 05:41 by forumeintrag

Hallo,

vor 3 Monaten wurde ich morgens wach und mein ganzer Körper kribbelte.
Na ja dachte ich geh erst Mal duschen . Aber es hörte nicht auf.
Bei meinen alljährlichen Untersuchungen war immer der Rheumawert schlecht,
und ich hatte (was ich nie tat) Ölsardinen gegessen. (Ganz hoher Purinwert).
Also hab ich erst mal s6 Tage gar nichts mehr gegessen und gesunde gelebt. Also
( Schwarzbrot , Salat, keine und auch die 2 Flachen Bier am Abend nicht mehr)
Aber es half alles nichts. So ging ich dann zum Hausarzt. Also EKG , Belastungs EKG,
Blutbild und Ultraschall . Alles in Ordnung. Dann habe ich Magnesium genommen.
Es kribbelte und kribbelte …. . Zum teil ein unbeschreibbarer Kopfdruck und unsicheres gehen.
Nach 6 Wochen hatte ich Morgens den ersten Nervenzusammenbruch.
Dann dachte ich es könnten Verspannungen im Nacken (da laufen ja alle Nerven durch) die
sein. Also zum Röntgen und danach zum Physiotherapeuten. Fehlanzeige.
Dann bekam ich von meinem ein Antidepressivum. Ich bin glücklich verheiratet und wir haben einen ganz lieben Sohn. Warum ??? Trotzdem nahm ich die Pille-
Eine Pille hat nicht gewirkt.
Nach Einnahme der doppelten Menge dachte ich am nächsten Morgen jetzt schnappst du völlige über
(ich zitterte am ganzen Körper und konnte meine Kaffeetasse kaum noch halten)
Dann wurde aus dem Kribbeln ein Brennen (Augen und Blasenentzündungen) kamen hinzu.
Noch mal zum Hauarzt. Überweisung zum Neurologen. Dann bat ich den Arzt mir für die Übergangszeit
bis zum Termin beim Neurologen mir Tafil zu geben. Das hatte ich vor 15 Jahren nach einer Beziehungskrise (damals hatte ich wirklich Depressionen ) ca ein halbes Jahr genommen und ohne Probleme absetzten können.
Und ich sag euch. Ich habe abends 0,5 und morgens 0,5 genommen und meine Beschwerden sind seit einer Woche zu 95 % weg.
Das ist ein super mittel. Aber !!! Jedes Gehirn ist anders.. Für mich ist das die Superpille schlechthin.
Ihr glaubt nicht wie froh ich bin und das ist wohl auch der Grund für mein Posting hier.

Gruß
Mr .Anonym

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Von – Dirk

Written on Montag, August 5th, 2002 at 05:27 by forumeintrag

Hallo an Alle!

Vielleicht klingt mein Problem im Gegensatz zu Euren total lächerlich, aber für mich ist es im Moment fast nicht mehr auszuhalten.
Ich bin 24 alt und habe immer noch ein totales Berufsfindungsproblem. Ursprünglich wollte ich immer Musiker oder Kinderpsychologe werden. Besonders die Musik (spiele Geige) ist mein Leben. Leider scheiterten meine Versuche in der richtung Fuß zu fassen und ich traute mir weitere Versuche nicht mehr zu. Aus resultierender Entscheidungsnot habe ich dann die nächstbeste Ausbildung angefangen und natürlich nach einem Jahr wieder abgebrochen. Inzwischen studiere ich seit einiger durchaus erfolgreich ein Fach, dass mich zwar sehr interessiert, aber mit welchem Abschluß ich mir keinen Beruf für mich vorstellen kann. Zunächst ging es mir damit sehr gut, weil ich mich nur auf das Studium an sich und meinen damals sehr großen Freundeskreis konzentrierte.Bis ich Beziehungsprobleme mit meiner Freundin bekam. Wir sind jetzt seit einem Jahr auseinander und mein Leben ist nun die Hölle. ich bekam einen Gehörsturz und habe jetzt noch starke Ohrengeräusche. Nachdem das einige so ging und ich keine Lösung dagegen fand wurde ich sehr depressiv. Ich hatte das ganz und gar das Falsche zu studieren, sah keine Zukunft mehr für mich. Habe dann erst mal zwei Semester ausgesetzt und in einen anderen Studiengang mit mehr pädagogischer Richtung reingeschnuppert. Das hat mich aber noch mehr durcheinander gebracht und dazugeführt, dass ich den Kontakt und das Verständnis meines alten Freundeskreises (der auch der meiner Freundin war) verloren habe. Aber nun ist eine Entscheidung fällig. Ich kann so nicht weitermachen, ich habe keine Lust mehr Tag für Tag in dieser Verzweiflung zu ertrinken. Die Uni ist für mich zur Zeit so eine (muß mich vor jeder Prüfung übergeben), so dass ich nicht mehr weiß, wie ich das nächste Semester schaffen soll.
Habt Ihr irgendeinen Tipp für mich??

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Wie ändern Kinder ihr Verhalten bei Belastung?:

Written on Freitag, Juni 21st, 2002 at 17:45 by christiane

Jüngere Kinder wissen leider oft selbst nicht genau, was sie belastet und können es daher nicht erzählen. Sie ändern aber ihr Verhalten:

* Körperliche Beschwerden: Bei unter 8 Jahren äußert sich Angst oft in körperlich: Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit…Bevor sie aber davon ausgehen, daß ihr Kind “psychosomatisch” reagiert, sollte unbedingt eine ärztliche Untersuchung erfolgen!
* : Daumenlutschen, Bettnässen, Nägelbeißen oder Weinerlichkeit – das sind häufig auftretende Belastungszeichen in der gesamten Volksschulzeit. Bei 10-12jährigen Kindern muß man mit “vorpubertärem” rüden Benehmen rechnen, Wutausbrüchen, Schlafstörungen und extremen Trödeln vor der .
* : Viele Kinder tragen ihre Frustrationen durch Streitereien mit den Geschwistern aus. Wenn sich die üblichen Geschwisterrivalitäten daher plötzlich verstärken, es jeden Tag Zank über nichtigste Anlässe gibt und sie pausenlos intervenieren müssen, dann sollten sie nach tieferliegenden Ursachen suchen. (Halten sie übrigens niemals Geschwistern die Schulleistungen des jeweils anderen vor. Dadurch fördern sie nur Rivalität und Streit)
* Zunehmende : Vielleicht merken sie keine direkte Zunahme eines aggressiven Verhaltens, hören aber von anderen Eltern oder vom , daß ihr Kind immer wieder Streit vom Zaun bricht. Ihr Kind schimpft viel häufiger als sonst über , Hausaufgaben und über Mitschüler und es rufen keine Freunde mehr an, um ihr Kind zum Spielen zu holfen. Sehr oft ist aggressives Verhalten nur ein Mittel, um die Aufmerksamkeit von Schulschwierigkeiten abzulenken.Fragen sie daher ihr Kind konkret nach Lernproblemen in den einzelnen Fächern, schauen sie sich die Hausaufgaben an und halten sie auch Kontakt mit den Lehrern, um eventuellen Lernschwierigkeiten auf die Spur zu kommen.
* Rückzug: Manche Kinder reagieren auf Belastungen mit “Innerer Immigration”. Sie ziehen sich total zurück, nichts mehr, treffen keine Freunde und haben zu nichts mehr Lust.

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Bericht eines Rettungsfahrers

Written on Samstag, Juli 21st, 2001 at 20:53 by christiane

Vorbemerkung von Mag. Turnheim: Dieses Mail erreichte mich vor einigen Monaten. Ich veröffentliche es an dieser Stelle, da es passend zum Artikel über Notfallpsychologie, in dem eine über Rettungsfahrer vorgestellt wird, die eines Betroffenen durch ein traumatisches Ereignis zeigt. Ich habe den Bericht etwas gekürzt und alle Hinweise auf Ort und Identität des Schreibers entfernt.


Bericht eines Rettungsfahrers

Ich bin seit 3 Monaten beim Zivildienst und bin dem Rettungsdienst zugeteilt. Ich hatte schon einige schlimmere Fälle, aber noch nie etwas, was mich derartig seelisch stark belastet hat wie dieses Ereignis:

Meldung des Anrufers lautete: ‘Schwerer Verkehrsunfall!’ Mein Fahrer und ich sprangen ins Rettungsauto und fuhren los. Am Zielort kommen uns schon Passanten entgegengelaufen! Ein Mann sagt zu mir: ‘Den zweien geht’s gut – dort drüben liegt einer, der rührt sich nicht mehr!’ Schnell laufen wir zu den beiden deformierten Autos. Von der Weite sah man keine Personen in den Wracks. Als wir auf der offenen Seite des einen Fahrzeuges standen, war ich schockiert! Ein Mann, die Augen weit offen, nicht ansprechbar, lag in diesem Auto. Ich handelte nach Vorschrift und sprach den Mann an, doch dieser reagierte nicht. Mein Fahrer, einige Passanten und ich beförderten den Patienten vom Auto auf den danebenliegenden Acker. Ich holte sofort alle notwendigen Geräte aus dem Rettungswagen und anschließend begannen wir mit der Reanimation. Es war grauenvoll. Nach ca. 10 Minuten waren bereits Notärzte an der Unfallstelle. Einer kam zu uns, checkte den Patienten und meinte, wir können aufhören. Ich stand auf und sah den Mann dort liegen und wollte nicht kapieren, daß er tot sei. Am liebsten hätte ich nie aufgehört zu reanimieren. Wir mußten jedoch noch weitere leisten, da mehrere Verletzte am Unfallort waren.

Zurück an der Dienststelle reinigten wir Geräte, Fahrzeug und alles was dazugehört. Anschließend sprachen mein Fahrer, einige Kollegen und ich in einem ausführlichen Gespräch über den Unfall. Wir sind eine sehr humane Dienststelle, wo man dies gut machen kann. Alle waren sehr hilfsbereit und tatsächlich hat es mir sehr geholfen. Auch meine Familie steht mir sehr zur Seite. Dennoch beschäftigt mich der Tot des Mannes sehr.

Es stellt sich mir die Frage: ‘Hab ich alles richtig gemacht? Bin ich schuld?’ Ich bin kein labiler Mensch, muß jedoch sagen, daß dieses Ereignis ein bzw. Denkstein in meinem Leben war und auch noch ist. Ich habe im Moment riesige Angst vor einem weiteren Autounfall, doch ich hoffe ich bekomme dieses Problem in den Griff. Seit dem Geschehen geht es mir jetzt schon besser. Ich kenne die Strecke, an der dieser schrecklich Unfall passiert ist gut. Im Moment glaube ich, bin ich nicht einmal im Stande an dieser Stelle vorbeizufahren. Vielleicht gibt sich das mit der Zeit – hoffentlich.

Nachtrag: Viele Helfer stellen sich die Fragen ‘bin ich schuld? Hätte ich etwas anders machen können?’, wenn der Hilfseinsatz nicht erfolgreich war. Berufs-Helfern wie Feuerwehrleuten, Rettungsfahrern und Polizeibeamten sollten daher erleichterten Zugang zu , Therapeuten oder – wie es auch schon praktiziert wird- zu speziell für die Krisenbetreuung ausgebildeten Kollegen haben. Lesen sie zu diesem Thema auch die Artikel: Zur Bedeutung der Notfallpsychologie und Tipps, wie man eine persönliche Katastrophe besser verarbeitet.

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Von – sonneschein

Written on Donnerstag, Juli 5th, 2001 at 05:14 by forumeintrag

hallo da draussen!

gibt es hier jemanden, der eine selbsthilfegruppe für manisch-depressive in WIEN kennt? die meines freundes leidet schon seit jahren darunter – man gibt ihr keine chance auf heilung, sie muss tabletten nehmen – tja und das war’s dann; alle paar wiederholt sich das : zuerst die des höhenflugs, dann verfolgungswahn, unberechenbare , gefühlsachterbahnen, schließlich . ich suche menschen, die vielleicht ähnliches erfahren haben, oder wissen, an wen man sich wenden kann. es wäre schön einen kreis zu finden, der sich auch nicht nur mit dem patienten sondern auch mit den angehörigen und bekannten auseinandersetzt. es ist nicht leicht auf dieses krankheitsbild RICHTIG zu reagieren – mein freund, seine verwandten und alle anderen freunde versuchen ihr bestes, manche müssen sich zurückziehen weil sie der psychischen nicht standhalten können. grüße und schon im voraus dank für etwaige !

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Von – Ralf

Written on Donnerstag, Januar 11th, 2001 at 05:07 by forumeintrag

ach ja Petra, folgendes habe ich dir, bevor Du gegangen bist, noch mitteilen: : Also, die meiner Tochter, ich sage das so, weil wir nicht verheiratet sind, ist Berufstätig und bringt unser schon um 7.00 Uhr in die Kinderkrippe und hohlt sie um halb 4 Nachmittags wieder ab. Meine Tochter geht dann so gegen 21.30 zu Bett. aber bis dahin beschäftigt sie sich mit unserem . Sie gehen einkaufen, machen den Haushalt und ich, wenn ich dann mal Daheim bin spiele mit ihr (22:40:29)
petra : Zur nicht.Warum fragst Du? Wegen Doppelbelastung?

Gruß Ralf

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Von – Paddi

Written on Freitag, Oktober 20th, 2000 at 05:00 by forumeintrag

Ich denke, daß sie sich von mir abwenden würde, weil ich nicht so ein ewig redender witzelnder Spassmacher bin wie es die heutzutage verlangen und auch nicht sehr selbstbewußt.
Diese Eigenschaften wird sie mit der wohl rausbekommen und sich dann denken: “Oh je, auf was für eine hab ich mich da eingelassen, der ist ja nicht normal…..!”

Das muß jedesmal erst mir zeigen, daß es mich nett findet, bevor ich mich überhaupt traue irgendwas zu machen…….

Ich denke auch sehr viel darüber nach, wie ich sein soll, damit mich Menschen (und Mädchen eben auch ) mögen und habe mich unter großer Kontolle.
Ich fühle mich sehr festgefahren und langweilig, weil ich aus krampfhaftem nur das tue, was ich denke, daß andere akzeptieren.

Denkst du, ich könnte durch eine Psychoanalyse meinen Ängsten und Komplexen auf den Grund gehen und sie vielleicht beseitigen?
Oder denkst du, ich käme mit einer eher zu einer Problemvergrößerung oder -einredung?

Viele Grüße Paddi

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Von – Matthias

Written on Sonntag, September 17th, 2000 at 04:56 by forumeintrag

Hallo!
Ich habe in meinem Leben ein sehr großes Problem:
Ich bekomme manchmal, wenn ich mit Menschen zusammen bin, aus unerfindlichen Gründen sehr mißmutig eingestellte Phasen, in denen ich ständig denke, daß ich am liebsten aus der Konversation ausbrechen und mich irgendwohin verziehen möchte, weil ich mich irgendwie total unter Druckk gesetzt fühle, etwas bestimmtes sagen zu müssen oder daß ich negativ beurteilt werde von der Gesprächsperson.
Und ich habe vor Treffen mit Menschen oft keinen Lust darauf, weil ich sehr viele negative Gefühle in das Kommende hineinprojiziere.
Ich habe Angst, nicht gut und unterhaltsam genug zu sein.Ich denke immer:”Jetzt sollte ich das sagen, jetzt das….”um eben möglichst gut dazustehen…..aber ich verliere meine eigenen und Geprächsthemen, die mich wirklich interessieren, völlig aus den Augen und reagiere mit depressiven Ansätzen.
Dies gibt mir oft das , alleine unter einer Käseglocke zu leben und andere sprechen zu sehen, aber nicht wirklich zu hören.
Ich bekomme diese fast “ohnmächtigen” Phasen am öftesten bei Menschen, die mir beziehungstechnisch (damit meine ich feste Beziehung) sehr wichtig sind und am allermeisten, wenn ich die Möglichkeit habe, Sex zu haben, weil ich neben “ihr” nereits im Bett liege.
Und genau dann verfalle ich in diese “alles ist doof”- Phasen.
Ich habe das Gefühl, allen macht die Liebe Spaß, ich fühle mich nur gelähmt und unter Druck gesetzt, wärend ich bei einer mir sehr lieben Person liege!
Selbst mit meiner Ex-Freundin schreckte ich vor Verkehr zurück und empfand die langen Nächte mit ihr oft als …was stimmt mit mir nicht?
Könnte es (auch das gesellschaftliche) daran liegen, daß ich Probleme mit meinem Penis habe( ich finde ihn zu kurz und habe Angst, Ansprüchen nicht zu genügen , belächelt zu werden oder daß “seine” Größe sich rumspricht.Ich kann einfach nicht hinter “ihm” stehen!!!
Einen () habe ich bereits, die sagt das gleiche wie der Urologe…nützt nichts!
Ich will endlich raus aus der Lähmung!
Wenn Sie eine Idee haben: Ich bin dankbar für jede Reaktion….

Tschüss

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Von – Christiane Turnheim

Written on Montag, April 10th, 2000 at 04:53 by forumeintrag

Janet,
gehen Sie mit Ihrem zu einem Psychologen oder fragen Sie beim schulpsychologischen Dienst nach einer speziellen Therapieeinrichtung in Ihrer Stadt für mit Aufmerksamkeitsdefiziten bzw. . Da Ihr Kinderarzt zugibt, sich nicht so gut auszukennen, sollte seine Diagnose ohnehin noch einmal überprüft werden. Es kommt leider immer wieder vor, daß bei Auftreten derartiger Verhaltensauffälligkeiten (Unruhe,Getriebenheit, andere stören, unkonzentriert sein etc) ADS, HKS oder diagnostiziert wird, obwohl die Verhaltensauffälligkeit Folge einer traumatischen ist oder durch noch nicht erkannte körperliche Behinderungen ausgelöst wird. Ich habe erst kürzlich wieder einen Fall erlebt, wo bei einem motorisch stark unruhigen und emotional labilen Jungen trotz aller Routineuntersuchungen erst im Alter von 6 Jahren eine Hör- und Sehbehinderung entdeckt wurde. Die Therapie in einem solchen Fall unterscheidet sich natürlich von der Therapie einer “echten” Aufmerksamkeits- und/oder . Daher ist eine genaue Diagnose notwendig. Herzliche Grüsse, Turnheim

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