Von – Martina

Written on Mittwoch, Januar 27th, 2010 at 14:12 by forumeintrag

Hallo Ventus!

Sorry, dass ich mich so spät melde, aber ich hab nicht so oft die Gelegenheit bzw. , mich an den zu setzten.

Nun ja, das mit der Tante ist ein Problem. Ich glaub ja nicht, dass es ihr nicht auffällt, ich denke, dass es ihr einfach egal ist. Die Helferin ist glaub ich ein wenig “fürsorglicher”, wenn man so will. Die nimmt sie beim Wandern z.B. auch mal bei der Hand und spielt “Zug” mit ihr, weil sie hinten nach hängt. Da war sie gerade erst mal 3 Jahre alt und die Jüngste im Kindergarten, aber die Tante hat eigentlich nie Rücksicht auf sie genommen. Ich glaub auch nicht, dass weinen “erlaubt” ist. Hab einmal mitbekommen, wie sie ein Kind vom Turnsaal in den Kindergarten geschickt hat, weil er geweint hat. Sie hat der Helferin gerufen und gesagt, dass sie ihn mitnehmen soll, weil das kann sie jetzt nicht gebrauchen. Vielleicht sollten wir versuchen die Gruppe zu wechseln. Hab schon oft daran gedacht, tu es dann aber wieder nicht, weil es wieder eine große Veränderung für meine Kleine wäre und damit tut sie sich eh so schwer.

Hab bisher noch nie mit einem Arzt gesprochen, weil wir sind immer beim Hausarzt – der ist zwar ein toller Arzt und auch sehr nett, aber ich glaub der würd mich nicht ernst nehmen, wenn ich ihm das erzählen würd. Der sagt sicher, dass ist alles ganz normal.

Wir waren allerdings vor ca. 2 Jahren mit ihr bei einem Entwicklungspsychologen im Krankenhaus. Waren dort, weil sie nicht mehr unter zu bringen war. Damals ging ich schon wieder arbeiten und die Kleine machte uns alle fix und fertig. Machte nur noch Sachen kaputt und Chaos und folgte überhaupt nicht mehr. Hatte damals ein wenig Angst wegen ADHS. Ich bin mir ziemlich sicher, dass mein Bruder es hat und sie ist oft gleich wie er als Kind war. Der Arzt sagte uns damals, dass sie ihrem Alter ungefähr 2 Jahre voraus ist und das der Grund sein könnte, dass sie so ist. Aber dass er nicht meint, dass wir bräuchten. Sie sei einfach sehr aufgeweckt und wir sollten sie in den Kindergarten geben, was wir dann machten, als sie 3 war.

Diese Zerstörungswut hat sich mittlerweile gelegt. Sie kann zwar sehr ungeduldig sein und sofort in Wut ausbrechen – darauf folgt dann bitterliches weinen – aber das ist nicht immer so. Manchmal ist sie so geduldig, dass ich schon nervös daneben werd.

Um auf deine Fragen zurück zu kommen: Sie malt Männchen und ich kann mir nicht vorstellen, dass sie ein schlechtes Körpergefühl hat. Sie ist so geschickt und sportlich. Wenn sie ihren Körper nicht wahrnehmen würde, wie er ist, könnte sie das nicht oder?? Sie kann wirklich viele Sachen, die andere in ihrem Alter bei Weitem nicht so gut können.

Wenn sie Blödsinn redet, erkenne ich manchmal Parallelen zu Kinderserien uä., die sie gesehen hat. Daraus kann ich mir dann etwas zusammen reimen, aber oft verstehe ich es einfach nicht. Es hat keinen Zusammenhang bzw. gibt es die Wörter nicht. Wenn ich sie dann frage, was sie da macht, dann sagt sie z.B. “dalullen”. Ich frag sie was das ist und sie sagt: “Ja, Mama, dalullen halt.”

Sie singt auch oft Blödsinn. Das sind dann Wörter die es gibt, aber zusammen keinen Sinn ergeben. Wenn ich dann sage, dass das keinen Sinn ergibt, lacht sie und singt weiter.

Nun ja, das mit den blankliegenden Nerven ist auch immer so ein auf und ab. Jetzt gehts wieder besser. Wahrscheinlich ist es oft gar nicht ihre Schuld, sonder meine oder unsere, weil wenn man genervt ist, eskaliert eine Situation natürlich viel schneller als sonst.

Grundsätzlich kann man zu meiner Maus sagen, dass sie immer ein Extrem ist. Im Guten und im Schlechten. Sie ist selten “normal”. Ich mein das so: Entweder sie ist extrem leise oder extrem laut, extrem geduldig oder sofort total zornig, extrem brav und höflich oder wie der Teufel und frech usw. Für mich ist es nicht immer leicht, damit umzugehen. Daher dieses auf und ab.

Nun ja, das reicht erst mal wieder.

Vielen Dank für dein Iteresse.

LG

Martina

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Von – Daisy

Written on Montag, Oktober 5th, 2009 at 19:12 by forumeintrag

Hallo Jipsy,
dein Unfall vor 3 Jahren hat dich sicher aus der Bahn geworfen. Auch wenn du sagst, dass du alles schon verarbeitet hast. Dein Verstand sagt dir, dass du das akzeptieren must, aber dein sagt eben was anderes. Du fühlst dich nicht vollwertig u. glaubst, du bist ein minderwertiger Mensch. Was natürlich nicht stimmt. Dass du deinen unter beschimpfst glaub ich kommt daher, wenn der die Hemmschwelle sinken lässt, dir zum Bewustsein kommt, dass dein Bruder noch “ganz” ist und du ihn darum beneidest. Wenn du wieder nüchtern bist, tut es dir leid, weil du genau weisst, dass das ein Umsinn ist u. dein Verstand sagt dir wieder, dass du die Situation so nehmen mußt wie sie ist. Bitte deinen Bruder, dich nicht ernst zu nehmen, wenn du unter bist u. versuche ihm das zu erklären. Und vor allem probier, keinen Alko. zu trinken. Ich würde auch an deiner Stelle wieder zu einem Therapeuten gehen, mit dem du über deine Probleme kannst und der dir hilft, das ganze endgültig aufzuarbeiten.
Dein Leben hat noch Sinn, kein Leben ist sinnlos, und denk mal nach, du würdest ganz sicher vielen abgehen. Du glaubst es nur nicht.
Alles sendet dir
Daisy
Lass wieder von dir hören

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Von – jipsy

Written on Sonntag, Oktober 4th, 2009 at 19:12 by forumeintrag

hallo,

ich bin neu hier.

vor ca. 3 jahren hatte ich einen unfall, wo mir beide arme amputiert werden mussten. ich glaube ich habe es auch schon verkraftet aber über den unfall spreche ich nicht. freunde und bekannte fragen mich immer wie es mir geht, dann antworte ich immer das alles ok ist. äußerlich bin ich glücklich wie mein leben so verläuft, aber innerlich bin ich unzufrieden mit mir. wenn ich trinke und stark betrunken bin sage ich wörter zu meinem (nicht immer)die ich dann wieder bereuhe und ein schlechtes gewissen habe. wenn ich nüchtern bin, bin ich lieb und nett. ich vermeide auch jeden ärger und mache das was andere von mir wollen. ich hab mir auch schon vorgenommen keinen alkohol mehr zu trinken. früher hatte ich auch schon sitzungen bei einem , der sagte zu mir das ich im alltag zu wenig aggressiv bin und alles hinunter schlucke. das is wahrscheinlich auch der grund warum es dann zum streit kommt mit meinem .

ich spreche nicht gerne über meine gefühle. ich weiß nicht mehr wie es mit mir weitergehen soll. ich fühle mich einsam, verlassen, unvollständig,traurig. hatte auch schon solche gedanken: hat mein leben noch einen sinn? würde mich wer vermissen?

könnt ihr mir sagen was mit mir los ist?

danke

lg jipsy

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Von – Kerstin

Written on Montag, September 28th, 2009 at 06:33 by forumeintrag

hey
ich wurde als klein vom missbraucht misshandeld sowohl auch mein .wir wurden addoptiert. wir wurden dort misshandelt erkam wieder in ein heim ich blieb misshandlung war tagesordnung.ich wurde17 habe erfahren mein hat sich das leben genommen drogen .in meinen beziehungen die ich hatte war alkohl schläge und fremdgehen altag ich wurde mit 20 vergewaltigt wurde schwanger er stieß mich vors auto er schlug mich im 8schwangerschafts monat ging er mit dem tisch auf mich los .es wurde ein ich empfand nicht für sie mit 7 gab ich sie in eine pflege familie habe trotzallem den kontakt zu ihr nie aufgegeben.ich komme aus berlin hatte jemanden im kenngelernt und bin hingezogen die beziehung ist sehr schwer er kann keine zeigen.heute hatte ich in seinen mails gesehen das er erotischetreffs sucht .mir geht es sehr dreckig ich fühl mich auf dieser doofen welt nicht gewollt ich fühl mich häßlich ich bin ganz unten angekommen.
gruß kerstin

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Von – fifi

Written on Dienstag, Juli 1st, 2008 at 05:02 by forumeintrag

Hallo alle zusammen.
Bin noch dabei den Tod meiner zu verarbeiten ebenso die ganze davor also die der Krankheit und was alles damit zusammenhängt. Nun wenn ich mit meinen Geschwistern zusammen bin kommt häufiger das Gespräch auf meinen welcher bereits im Jahr 69 verstarb. Sehr viele Erinnerungen habe ich nicht an ihn. Besser gesagt nicht viele schlechte. Also wenn ich nun meine Geschwister höre was diese z.Teil durchgemacht haben, denke ich manchmal ich bin in einer anderen Fam. aufgewachsen. Meine lernten sich im Krieg kennen und heirateten. Ich bin das 7. von 8 . Und wie es scheint hat mein keine Gelegenheit ausgelassen seine Kinder zu demütigen und seelisch zu quälen. Ich möchte unbedingt verstehen warum das so war. Keiner kann sich das erlären. Wobei ich vermute es ist vielleicht ein als Folge der Kriegsheimkehrer … Keine Ahnung. Was mich eigentlich so belastet ist, meine Mutter an der ich sehr hing hat sehr viel Leid erfahren durch diese und nicht nur sie, aber sie hat nie ein schlechtes Wort über meinen verloren… Die Geschwister sind entweder sehr traurig oder voll hass ist sehr unterschiedlich. Meine Kindheit war nicht unangenehm, da ich nur mit meinem jüngeren noch zu Hause war hatte ich meine Mutter fast für mich, zumal mein Vater schon verstorben war. Ich kann mich nur an gute Dinge erinnern er ging mit uns kleinen spazieren brachte uns immer was mit durften mit ihm fort… Aber ebenso kam auch schon die Bemerkung der älteren Geschwister das sie dachten im falschen Film zu sein als sie dies sahen was ihnen ja in ihrer Kindheit enthalten wurde, zum Teil kämpften sie ganz verzweifelt um Zuneigung beim Vater. Das verhalten uns kleinen gegenüber ist wahrscheinlich zu erklären damit das sich damals schon eine Krankheit angekündigt hatte, jedoch für 7 Jahre galt er als geheilt… Wenn mir jemand helfen kann das zu verstehen, wäre ich einen großen Schritt weiter.

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Von – Elena

Written on Montag, März 10th, 2008 at 19:12 by forumeintrag

Hallo Leute,

habe ein Problem und suche .
Seit längerer merke ich das einige Sachen mit mir nicht stimmen. Ich war früher ein sehr ausgelassener Ruhiger mensch, seit einigen jahren fing das ganze an sich zu ändern, nur erst jetzt verspühre ich etwas dagegen zu tun da ich mir selbst und meinen mitmenschen nícht gut tue. Ich neige oft dazu richtige wutausbrüche zu bekommen, kann keine normale anfangen ohne das sie in einer endet. ich schreie meinen Freund oft an – obwohl ich die sachen auch normal regeln könnte, das passiert immer öfter, ich kann mich in solchen situationen´nicht beherschen. Mich stört einfach alles an jedem. Und glaube immer dass ich recht habe und alle anderen nicht. Ich weiss nicht woran dass liegt aber diese seite ist viel zu kurz um jedes detail hier aufzuschreiben. Ich kann es mir nicht erklären, nach so einem streit, verfalle ich nachher regelrecht in , ich mach mich dann tagelang fertig, versuche das irgendwie wieder gutzumachen – bis zum nächsten ” Auszucker” Ich kann mir selber nicht helfen – und habe Angst meinen Freund oder Freunde zu verlieren. Ich habe auch sehr stark bemerkt das ich mich extrem vor sachen fürchte, mann muss nur hinter meinem Rücken plötzlich hallo sagen, schon fürchte ich mich zu tode – obwohl ich weiss dass zb. mein freund daheim ist – und plötzlich in die küche kommt, reisst es mich total. zb. beim autofahren war ich immer locker drauf, kaum bin ich beifahrer und ich eine situation erkenne, die meiner meinung nach knapp war – springe ich auf – und mein herz rast wie verrückt. Sogar mein 18jähriger hat bemerkt wie sehr ich mich in letzter zeit fürchte.
Ich überlege jetzt hilfe zu suchen. Was hält ihr davon.
LG
Elena

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Von – JB

Written on Donnerstag, Februar 21st, 2008 at 19:12 by forumeintrag

Hi Nassaya,

kann es sein das du etwas einnimmst (was auch immer), du klingst sehr verwirrt und ich glaube du hast meine Mail nicht richtig gelesen (oder nur sehr oberflächlich).

Nein, ich war nie bei einer Phsychologin und deswegen gab oder gebe ich dir den Rat nicht mehr so lange damit zu warten dir zu suchen. Vor allem wenn du der Meinung bist, dass du von deiner Familie keine erwarten kannst. Aber hast du es denn schon mal mit deinen Schwestern versucht, sie auf deine Probleme aufmerksam zu machen oder mit ihnen richtig darüber zu .

Tut mir leid mit deiner Mam, dass sie die Probleme mit deinem auch noch hat. Aber vielleicht nimmst du zu sehr Rücksicht auf deine Mam und deinem und stellst deine Probleme dadurch hinten an.

Das deine Mam schon etwas älter ist und du Angst hast sie deswegen nicht mehr lange zu haben kann nicht wirklich nur dein Problem sein.

Ich habe meine Mam verloren, als ich Zweieinhalb alt war und habe auch noch mehrere Menschen aus meinem Leben verloren. Auch mein lebt nicht mehr, aber so ist der Lauf der Dinge und des Lebens.

Ich habe dadurch auch verstärkt Verlustängste, aber wenn man versucht sein Leben positiv zu gestalten und sich wie gesagt helfen lässt, kann man auch was ändern.

Man muss nur auch mal zu sich selber stehen. Lass dir unbedingt professionell helfen !!!
Und wenn ich dir noch einen Rat geben darf, dann versuch auch deine Mam dazu zu kriegen sich helfen zu lassen. Denn die Probleme liegen nicht nur bei dir.

Das beste wäre vielleicht auch, euch mal eine Familienhilfe zu holen (auch wegen deinem Bruder).
Geh zum und lass dir unbedingt helfen und vielleicht auch mit Unterstützung durch das Jugendamt.

Lass dich Grüßen und schau nach vorn, dafür bist du einfach zu jung um in Problemen zu versinken !!!

L.G. JB

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Von – Nessaya

Written on Donnerstag, Februar 21st, 2008 at 06:14 by forumeintrag

Hallo JB
Danke erstmal für Deine Antwort…. Naja an meine Familie kann ich mich echt nicht wenden… Meine Mum ist selber fix und fertig durch meinen Papa und hat dadurch auch üble Gesundheitliche Probleme… Naja .. Wenn ich ihr nur erzähl wie sehr es mich ankotzt dass ich mir nix leisten kann weil ich einfach keinen finde & sie dann sieht wie ernst ich das mein… dann fängt sie schon an zu weinen.. es tut mir halt total weh und ich will ihr nicht weh tun & noch mehr Sorgen machen .. sie macht sich auch schon so viele Sorgen wegen meinem kleinen (16) der auch mit dem kiffen angefangen ist und naja..meine mama ist schon 59 und ich hab auch von kleinauf damit zu kämpfen gehabt dass ich sie nicht so lang hab, wie andere ihre Mütter, habe nachts so oft wach gelegen und gewein und schon beim wort bett panik bekommen.. weil dann einfach diese gedanken wieder kamen.. seltsam dass man sich als schon über so etwas gedanken macht *denk* naja .. meine älteren schwestern sind mitllerweile alle verheiratet und haben selbst Kinder.. der ihr Leben ist viel zu perfekt als dass ich da mit meinen Problemen hinkommen könnte (würde mich dann so lächerlich fühlen.. als wenn ich mich wer weiss wie anstelle wegen “dem bisschen”) Wie auch immer… Ich weiss nicht… ich hab ja auch viel über sychologie in meiner Ausbildung gelernt .. dadurch weiss ich dass ich schon seit über 2 jahren an ner leide… aber ich kann ja schlecht zum arzt gehen und sagen.. “Hallo Herr Doktor, ich hab ne .. bitte schick mich zum Psychologen hin.Du bist ja anscheinend nicht in der Lage ne zu erkennen” Das wäre mir einfach zu blöd gewesen…weil er es nicht erkannt hatte hab ich mich auch oft gefragt, ob ich mir einfach nur einbilde dass alles so schlimm ist und hab mich übelst geschämt dass ich so eine “Heulsuse” bin,weil es manch anderen noch viel schlechter geht.. Irgendwie stehe ich mir immer selbst im Weg…Ich versuche ja immer wie Du sagst.. Gefühle rauszulassen und auch zuzulassen dass ich mal vor anderen weine.. aber ich denk es liegt einfach daran dass ich angst habe dass meine schwächen erkannt werden und sie ausgenutzt werden in einem streit oder so (was mein ex bei jedem streit ausgenutzt hat und nicht nur er) Ich werde auf jeden Fall zu der hingehen… vielleicht schaffe ich es dann endlich mal abzunehmen und all die anderen Dinge die ich mich vorgenommen habe und jedes mal anfange und wieder aufgebe… Ist es bei Dir denn auch so gewesen dass du einfach nur ein der Lustlosigkeit hattest, Hass auf Dich selbst und das der Gefühlslosigkeit ? Warst Du auch bei einer Psychologin? LG und Danke Nessaya

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Von – Beverly

Written on Freitag, Dezember 14th, 2007 at 19:12 by forumeintrag

mein ist im oktober diesen jahres verstorben und nun lebe ich mit meinem kleinen (13) und meiner freundin alleine.
mein bruder hat noch nicht wirklich getrauert. das einzige was jetzt einige male vorgekommen ist, ist, dass er schon viermal morgens nicht zur gegangen ist, weil er über bauch- oder kopfschmerzen klagte und dann nachmittags aber wir putzmunter war.
kann das irgendwie im zusammenhang stehen? außerdem glauben wir, dass er sich nicht traut mit uns über schulische probleme zu . er ist eigentlich ein guter schüler, aber gestern hat sich herrausgestellt, dass er schon dreimal ohne im lateinunterricht saß.
was sollen wir tun?

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Von – rotti2102

Written on Freitag, Juni 29th, 2007 at 05:52 by forumeintrag

hallo, sandy76.
freut mich, von dir zu hören. ja, im prinzip hast du deine probleme sowieso auch selbst erkannt.es wird gewiss einige dauern, bis alles wieder in halbwegs normale bahnen kommt. aber was z.b. heiraten und familie angeht: setz dich da nicht selber unter druck, die zweit wird kommen, werd nicht ungeduldig. ich weiß auch, was du damit meinst, du siehst dich irgendwie allein in deiner situation. mir ging es mal so, als ich dieses eine jahr von meinem mann getrennt war: mir fiel zu hause auf einmal die decke auf den kopf, war sehr verzweifelt und ich beschloß in die stadt zu fahren, durch die fußgängerzone zu spazieren und irgendwo einen Kaffee zu trinken. es war ein warmer abend, jede menge leute, aber ich hatte das mutterseelenallein zu sein. ich verzichtete enttäuscht auf den kaffee und ging zurück richtung bahnhof. du siehst also,daß es öfter solche gefühle gibt. aber da ich schon beim thema bin, will ich dir auch den rest der gescgichte nicht verschweigen: am bahnhof angekommen läutete mein handy. es war eine langjährige freundin aus wien, sie teilte mir mit, daß ihr mann, der für mich fast wie ein war, an krebs gestorben ist. das gab mir endgültig den rest, als ich zu hause ausstieg, hatte ich nur mehr den gedanken, mich vor den zug zu werfen, daß ich noch am leben bin, verdanke ich einem sehr netten nachbarn, der geschnallt hat, was ich vorhatte. er rief seine frau an und erkärte ihr die lage und ließ mich solange nicht ausd den augen, bis ich wieder vernünftig war. du siehst also, daß man sich so oder so nicht zu sehr in solche gefühle verstricken sollte.
ich kann dir nur den rat geben: wenn du es nicht packst, gib diesen nebenjob, der dir nichts als kummer und sorge bringt, auf und nutze lieber die gewonnene zeit, um dich ein wenig von deiner erschöpfung zu erholen. wenn es dir dann bessergeht, kannst du immer noch nach einer anderen sinnvollen beschäftigung suchen (wie wärs zum beispiel mit freiw. sanitäter bei der rettung, oder telefonseelsorge, eine andere möglichkeit wäre, leute im altersheim zu besuchen, es gibt da so viele möglichkeiten).
so, ich hoffe, daß ich dir einen kleinen anstoss geben konnte und wünsch dir alles gute. melde dich doch mal wieder und laß hören, wie´s dir geht.
liebe grüße deine rotti

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Von – Sanni

Written on Mittwoch, Mai 30th, 2007 at 05:33 by forumeintrag

Hallo, ich bin auch neu hir,bin 24 und zur ziemlich Einsam. Es fühlt sich gar nicht gut an ein von tiefer leere. Mein Pa ist vor 2 Jahren Verstorben und in 3 Wochen ist der Todes Tag. Mein Freund ist der Zeit in Afghanistan im Einsatz noch 8 Wochen, da macht man sich nun auch Sorgen. Mein ist Heute nun auch noch zu sich nach Hause gefahren, nun ist es zu ruhig und Wohnung leer.
Bin von meiner Familie weit getrennt das macht alles noch Schwieriger für mich.
Bin im April zu meinen Freund in einen neue gegend gezogen, nun kennt man keinen hier,keinen zum .
Nun geht man Abends alleine Schlafen aber man kann gar nicht Schlafen.
Suche nette Leute die sich in etwa auch so fühlen oder es nachvollziehen können. Wäre Dankbar für jede Mail.

LG Sanni

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Von – xfactorx

Written on Sonntag, März 11th, 2007 at 19:12 by forumeintrag

ich habe im jahr 2004 eine ganz tolle frau kennengelernt – mit der und den anfangs sehr intensiven treffen, verliebten wir uns ineinander und jedes sehn war eine bereicherung für unsere seelen – sie war/ist aber verheiratet und sie hat ein – anfangs war es die distanz, die eine trennung nicht möglich machten – dann war es wieder mein , den ich in ihrer nähe nicht ausüben konnte – nun, nach fast 3 jahren, warf sie das handtuch – da sie ohne aufgewachsen ist, will sie ihrem kind nicht das selbe antun – sie will dem kind die einheit familie geben, die sie selbst nicht erlebt hatte. sie und ihr mann leben wie und schwester – keine gefühle, keine sexualität, keine gespräche – sie unterdrückt ihre gefühle zu mir, des kindes wegen – wegen ihrem pflichtbewusstsein heraus.
Wie kann man ihr helfen oder ihr zum ausdruck bringen, dass es der falsche weg ist, den sie geht ?
hat sie angst vor eine Veränderung oder ist wohl das sicherheitsdenken doch stärker, als alle die die sie in ihrem Herzen für mich trägt ?
Sie sagt, ich sei der Mensch ihrer und von so einem Menschen habe sie schon immer geträumt, doch weil sie ihr kind liebt, verzichtet sie auf ihre echten Gefühle, die sie in ihrem Herzen trägt und obwohl die Seelenschreie nicht verstummen – geht sie den einfacheren Weg ;-(
Können Sie mir helfen bzw. ihr ?
Ich bin auch überzeugt davon, dass sie der mensch ist, mit dem ich mir eine harmonsiche partnerschaft und zweisamkeit vorstellen kann.
oder muss ich warten, bis ihre tochter ist ?
tut sie ihrem kind damit etwas gutes oder ist ihre denkweise falsch?

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Von – Doris

Written on Mittwoch, August 16th, 2006 at 05:04 by forumeintrag

lo!

Mein Problem ist wohl eher ein alltägliches, trotzdem fühlt es sich für mich fast wie der Weltuntergang an.
Ich, 24, war jetzt fast ein Jahr mit einem Mann zusammen, den ich eigentlich sehr . Doch von Anfang an, gab es in unserer Beziehung heftige Auseinandersetzungen, weil wir in vielen Dingen so verschieden sind. Ich glaube, teilweise hat die Beziehung auch aus Angst vor beiderseits überhaupt so lange gehalten. Am meisten hab ich eigentlich unter seiner sehr wenig herzlichen und oft sehr egoistischen Art gelitten. Ich wusste, er meinte es nicht so, er konnte nie anders und er liebt mich. Er hat leider keine einfache Kindheit gehabt. Nie wirklich von jemanden geliebt. Doch ich wurde trotzdem immer unglücklicher und habe mich nach langer Überlegung doch getrennt. Ich glaube, damit hätte mein Freund nicht gerechnet. Jetzt bettelt und jammert er, ich soll zurückkommen. Ich bekomme Liebeserklärungen, die ich das ganze Jahr über nicht erhalten habe. Das macht mich ziemlich fertig, doch andererseits will ich die Beziehung nicht mehr. Ich habe Angst, dass es wieder so weitergeht wie vorher.
Ich kann jetzt Nachts kaum mehr schlafen, fühle mich, als ob ich ein Verbrechen begonnen habe. Ich habe zumindest noch meine , meinen und Freunde. Aber er hat im Prinzip niemanden, auf den er bauen könnte. Und jetzt bin ich auch noch weg. Ich weiß nicht, was ich tun soll. War ich doch zu voreilig? Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht? – Auch wenn es für Außenstehende sicher kein weltbewegendes Problem ist….Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn mir jemand einen guten Rat geben könnte.
Liebe Grüße,
Doris

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Von – Melli

Written on Mittwoch, Mai 10th, 2006 at 19:12 by forumeintrag

Mein Problem fängt wohl schon in meiner Kindheit an. Meine Eltern haben sich getrennt, da war ich gerade mal 8 alt, bin bei meiner groß geworden, mein lebte bei meinem Vater, dann auf die schiefe Bahn geraten und sitzt zur in der JVA, kein Kontakt zu meinem Vater, kein Kontakt zu meinem Bruder, von meiner aus mit 20 Jahren bin ich dann mit einem Mann (später mein Ehemann)zusammen gezogen. Er war der erste und sollte eigentlich der letzte Mann in meinem Leben sein. Es wurde geheiratet (genau zu diesem Zeitpunkt zog meine ins Ausland, so hatte ich sozusagen niemanden mehr), die war mehr schlecht als recht (viel ), mit 29 Jahren habe ich mich von ihm getrennt und da fingen dann erst so richtig meine Probleme an. Das alleine klar kommen war gar nicht so einfach, das erste mal in meinem Leben war ich so alleine… ich schlidderte von einer Beziehung in die nächste, hab’ mich immer an die geklammert, hatte ja sonst nichts…. wurde mehrfach von Männern benutzt und nur verarscht, mein Selbstbewußtsein und mein Selbstvertrauen sind absolut im Keller…. wenn man Dir immer und immer wieder sagt, Du bist nichts, Du kannst nichts und Du hast nichts, irgendwann fängt man an daran zu glauben….
zur Zeit (die Beziehung läuft seit fast einem Jahr) bin ich mit einem Mann zusammen, aber auch mit ihm habe ich diese Probleme, habe Angst ihn zu verlieren, kann nicht loslassen, mit dem Ergebnis, daß er zwischendurch die Nähe einer anderen Frau gesucht hat, er beteuert mit ihr nichts gehabt zu haben und daß er mich liebt und wir zusammen gehören etc. aber glauben kann ich das alles nicht wirklich und mein Vertrauen zu ihm kann ich einfach nicht aufbauen…. ich lebe jeden Tag mit höllischen Angstzuständen und grübele den lieben langen Tag über unsere Beziehung und ihn nach, kann mich kaum noch auf meinen konzentrieren, meine Freunde (habe nicht viele davon) leiden auch darunter, denn mit ihnen treffe ich mich fast gar nicht mehr, will ja nur mit ihm zusammen sein, damit ich sicher sein kann, er geht mir nicht fremd oder macht sonst was ohne mich…
ich weiß nicht mehr was ich noch machen soll um da raus zu kommen… mein Gott ich möchte doch einfach nur glücklich sein….
habe bald einen Termin beim Psychologen, hoffentlich kann der mir weiter helfen….
vielleicht kann mir hier im Forum ja jemand einen guten Rat geben, das wäre echt super, vielen Dank schon mal im voraus!!

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Von – Tarika

Written on Samstag, Februar 25th, 2006 at 19:12 by forumeintrag

Hallo Herz von E

Dieser Springteufel wie du ihn nennst wird wohl immer dann wiederkommen, wenn es dich im Kontakt mit ihnen aufwühlt. Solange du daran festhältst, weil es doch nun mal die Mutter ist und Blut ja bekanntlich dicker ist als Wasser, solange kann sich in deinem Erleben nichts ändern.

** jeeep recht haste…evt. halte ich fest, denn wenn ich loslöse dieses loslasse klafft ein Loch auf und wie, mit was füllen

Ich hatte damals einen trifftigen Grund: Ich sah die Gefahr für meine Kinder, dass ihnen Ähnliches geschieht und das wollte ich auf alle Fälle abwenden. Ich habe also erst einmal eine Entscheidung für sie getroffen, später aber auch gemerkt, wie sehr mir das gut tat.

** als ich den Kontakt abbrach, gab es riesiges Theater mit meinen ….sie mochten ihre Oma, verstanden nicht warum ihnen das verboten wurde, weil ich doch meine Probleme mit ihnen hatte….die Gefahr meines richtigen Vaters bestand ja nicht mehr der war weg…..ihnen gingÂ’s gut mit ihrer Oma. Das ist lange her Gott sei Dank….aber früher nahm ich den Kontakt dann wider auf damit meine Fam. Nicht daran zerbrach und heute wollen sie nichts mehr mit Oma zu schaffen haben….so ist das L
Leben.

Immer wieder hatte ich halt die irrwitzige , als ihr wird doch irgendwann einmal etwas anders werden und sie würden sich als verhalten.

**ich habe heute den ganzen Tag über das was Du sagtest nachgedacht und Du hast recht….Ich das Kind wartet immer noch darauf lieb gehabt zu werden und das alles in Ordnung ist. Es schmerzt dann auch jedes Mal wenn wider mal meine Mutter zum Rundumschlag ausholt.

Mein wirft mir vor, ich hätte die Familie zerstört.

** Neee meine Geschwister wissen alle was Mama und mein Stiefvater immer wider anrichten und JEDER weiß von denen wie kaputt die Mutter und Stiefvater sind, sie hoffen ständig das sie die erziehen können und die Erkenntnis dann eintritt scheiß was haben wir unseren Kindern angetan. Wir alle wissen wie kaputt wir sind/waren doch ich war die einzigste die 5 zur Therapie gegangen ist und das hat TOTAL gut getan. Dieses hier ist mein letzter Schritt aber auch der schwierigste für mich…evt. weil das kleine Kind Tarika immer noch hofft. Doch sag mal hast Du damit Deine Verbitterung und Trauer auch loslassen können….hast Du dann irgendwann verzeihen können und in liebe losgelassen….ich weiß das das für mich das wichtigste ist um die Bitterkeit und Trauer loszulassen. Das weiß ich daher das ich meinem richtigen Vater den Missbrauch verziehen habe und ihn in liebe gehen ließ….da hab ich ein Gefühl der Reinheit im Herzen weiß das alles vorbei und ein Teil meiner Geschichte ist.

Manche Dinge sprengen einfach die menschliche Vorstellungskraft.

** Ohh ja da stimme ich Dir völlig zu…manchmal denke ich mir das ich fast alles durch habe in meinem Leben nur 2 Dinge die nicht, doch die will und möchte ich auch nicht erleben weil zu schrecklich….doch was anderen passiert sprengt manchmal meine Vorstellungskraft.

ich grüße Dich lieb und wünsche Dir noch einen schönen Abend und danke für Deine Denkanstöße die Gedanken rollen

Tarika

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Von – Herz des E.

Written on Freitag, Februar 24th, 2006 at 19:12 by forumeintrag

Hallo Tarika!

Dieser Springteufel wie du ihn nennst wird wohl immer dann wiederkommen, wenn es dich im Kontakt mit ihnen aufwühlt. Solange du daran festhältst, weil es doch nun mal die ist und Blut ja bekanntlich dicker ist als Wasser, solange kann sich in deinem Erleben nichts ändern.
Ich hatte damals einen trifftigen Grund: Ich sah die Gefahr für meine , dass ihnen Ähnliches geschieht und das wollte ich auf alle Fälle abwenden. Ich habe also erst einmal eine Entscheidung für sie getroffen, später aber auch gemerkt, wie sehr mir das gut tat. Heute frage ich mich, warum ich mir das nicht schon eher selbst zugestanden habe. Immer wieder hatte ich halt die irrwitzige , als ihr wird doch irgendwann einmal etwas anders werden und sie würden sich als . Aber das kann nicht klappen. Wie heißt es so schön: Man kann andere nicht ändern, nur sich selbst. Auch wenn man sich seine Eltern nicht aussuchen kann, muss man sich doch nicht alles von ihnen gefallen lassen. Früher hatte ich keine Wahl, jetzt schon und ich will ganz einfach nicht mehr, dass sie mich so behandeln, wie sie es eben getan haben!
Mein wirft mir vor, ich hätte die Familie zerstört. Ich habe vielleicht den Anstoß gegeben, aber eigentlich kann ja nicht zerstört werden, was nicht existiert, eine Familie waren wir nie! Ich weiß jetzt, dass er brauchen wird, um die Sachlage als gegeben zu akzeptieren, denn ob er sie je wirklich verstehen wird, wage ich zu bezweifeln. Manche Dinge sprengen einfach die menschliche Vorstellungskraft.

LG

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Von – mara

Written on Mittwoch, November 9th, 2005 at 19:12 by forumeintrag

Hallo und guten Abend,

ich heiße Mara. Ich habe ein Problem. Ich bin alleinerziehend mit einem , ich habe einen Freund der auch 2 eigene Kinder hat (Patchworkfamilie). Wir leben zusammen seit über 3 Jahren. Seine Exfrau hat nach ihrer noch ein mit einem anderen Mann bekommen, der sich aber das Leben nahm. Seit einiger etwa 3 Monaten bringt er nun auch dieses Kind, welches nicht seins ist ebenfalls mit in unseren Haushalt ein … immer dann wenn seine Kinder auch bei uns sind ( 14 Tage im Monat). Ich komme damit sehr schlecht klar. Für mich ist dieses Kind fremd und nennt ihn Papa. Für ihn ist es selbstverständlich dieses Kind ebenfalls bei uns aufzunehmen aufgrunddessen, da er der Halbbruder seiner Kinder ist. Ich leide sehr unter der Situation. Kann mir jemand helfen oder vielleicht von seinen Erfahrungen berichten. Lieben Dank

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Von – beate

Written on Freitag, Juli 1st, 2005 at 06:37 by forumeintrag

Sehr geehrtes Team, ich schreibe ihnen, weil ich am Ende bin, weiß keinen Rat mehr brauche dringest , Jugendamt ist dafür leider nicht zu haben. Also kurz meine Situation: Ich war von 1994-2003 verheiratet mit meinem 1.Mann, von der Ehe stammen 4 , ein Kind brachte ich schon in die Ehe mit, also waren es genau 5 (14,10,8,7,2). Bis zum Jahr 1997 war alles noch so halbwegs in Ordnung, aber dann kam meine 2.jüngste Tochter auf die Welt und dann fingen die Probleme von seite meines Exmannes an; Alkoholproblem, Akrissivität körperlich und seelisch sowohl bei den Kids und bei mir, er kam Verfolgungswahn, schwere Depressionen und er vergewaltigte mich und dadurch entstand der jüngste. Ich trennte mich 2003 von ihm, nahm alle mit, er bekam auch das Besuchsrecht, gingen nie gerne mit, weinten schon paar Tage vorher. Ich heiratete 2004 meinen 2. Mann, mein Exmann durfte dann auch mit mein Einverständnis mit nach Hause nehmen fürs Wochenende, er lebte da schon mit seiner Lebensgefährtin zusammen( beide haben sich in der Nervenheilanstalt kennengelernt, beide waren bzw sind auch heute noch arbeitslos, bzw. die lgftin ist in Frühpension wg einer Krankheit). Alle 14tage holten sie die 3 mittleren , jüngste war noch zu klein, und brachten sie sie wieder zurück. Bis auf einmal eines Tages ich war das Wochenende bei meinem Vater u meine Geschwister zu besuch, bekam ich einen Anruf, meine haben angst und wollen nicht mehr mit mir mit nach Hause, ich soll kommen. Ich fuhr hin, fand durchaus sehr verstörte vor, der ältere sagte, mir, dass sie angst haben von meinem Mann, da er angeblich ihn geschlagen hätte, dass er sein Kreuz verriss und wenn sie wieder mit heim kommen, dann werden sie wieder geschlagen. Mein Mann hat meinen Sohn einmal ins Bett geschmissen, weil er wie am spieß schrie, weil er nichts essen wollte, aber Daniel sprang dann noch herum und nichts war, natürlich bekam da die wieder mit sowie bei meinem 1. Mann, dass ich geschlagen wurde. Ich war geschockt, wollte es nicht glauben, aber als ich merkte, dass die wirklich angst haben, beschloss ich die bei ihnen zu lassen, bis ich eine Wohnung und ihnen was bieten kann, leider wurde dann das ganze falsch ausgelegt, da ich 2 tage später nach Tirol fuhr zu einem Freund,(trennte mich von meinem Mann) wurde behauptet, dass ich die absichtlich bei ihnen gelassen habe, dass aber nicht stimmte, ich liebe meine so sehr, wollte nur das Beste, wußte damals nicht, was alles auf mich zu kam. Paar Monate später bekam mein Exmann die Obsorge, mit der Begründung, muss sein wegen der Entfernung, ich sah das ein und willigte auch ein freiwillig, aber. Ich besuchte die dann in Oktober04, für 2 Tage, wie ich dann heimfuhr, weinten die sehr und ich drückte auch mit den Tränen.Ich bliebe in Tirol für 4 Monaten, denn dann lernte ich einen recht netten Mann kennen, der in Linz aber wohnte und zog mit ihm zusammen, wir sind auch heute noch zusammen und sehr glücklich. In der Zwischenzeit habe ich die vor Weihnachten, Ostern und Ende Mai(Erstkomminion) besucht, jedes mal haben sie geweint wenn ich gegangen bin, mein 1.Mann sagte nur, was spinnts ihr so herum, zu den . Mein Weihnachtsgeschenk bekamen sie nicht von mir sondern von denen und ich hätte ihnen nichts gekauft. In Feber dieses Jahres fand eine Verhandlung wg dem Kleinen statt, wg Obsorge, die aber Gott sei dank gut für mich aus ging. Nun will er Alimente von 300 Euro, wo er aber genau weiß, dass ich zur arbeitslos bin und Notstand beziehe von 430€, Alimente zahlt er fürn kleinen 70€; mein Freund bezahlt mir die Miete von 500€, ich bezahl noch Strom und Heizung dass sind 66€, Kindergarten 120€, also bleibt mir nicht viel übrig. Leider ist der Arbeitsmarkt zur nicht sehr gut und die Zeiten wo ich arbeiten kann auch nicht; 8.00-17.00Uhr und ich bin nicht mobil, aber dass alles interessiert meinem 1.Mann nicht, er selbst ist seit 2 Jahren arbeitslos. Ende Mai riefen meine Kinder ihren kleinen an, mit mir wollten sie gar nicht sprechen, sagten nur kurz, MAMA MIT DIR WOLLEN WIR KEINEN KONTAKT MEHR; HABEN ANGST DASS DU UNS ENTFÜHRST!!! Seitdem glaubte ich, dass die Welt zusammen gebrochen ist, die Mutter von meinem 1, Mann sagte zu meiner Mutter auch noch(sie hat seit Weihnachten, Obsorge von ganz großen), VERBIETEN SIE KEVIN; DEN KONTAKT MIT SEINER MUTTER, naja dass war das letzte was ich noch brauchte, ich habe aber trotzdem nach wie vor Kontakt mit meinem grossen und er besucht mich alle 4 Wochen regelmässig. Sorry mir sind nun beim Schreiben, die Tränen gekommen, verkrafte den Verlust meiner 3 Kids nicht, bin am Ende weiß nicht mehr weiter. Eines bekam ich auch noch zu hören, nämlich, die Kinder brauchen eine Therapie, jedes mal, wenn ich sie besuchte. Nun bedanke ich mich bei ihnen fürs lesen und würde mich freuen wenn sie mir irgendwie helfen können.

lg

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Von – Chaya

Written on Mittwoch, Juni 29th, 2005 at 06:30 by forumeintrag

ich bin mit 11 Jahren von meinem eigenen sexuelle missbraucht worden, mein saß 3 lang im Knast und meine terrorisiert mich!
Ich habe meine Probleme immer verdrängt und da durch ist meine Magersucht entstanden.
Ich habe heute Angst vor Männern, vor Berührungen….
Ich sehne mich aber auch gleichzeitig nach Zuwendung und das mich jemand liebt, aber ich denke immer wieder daran verletzt zu werden!
Ich denke auch oft an Selbstmord, weil mich ja eh keiner haben will……
Ohne meine Freunde wäre ich heute nicht mehr da glaube ich…..

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Von – Helga

Written on Samstag, Mai 21st, 2005 at 06:04 by forumeintrag

Diese Zeile widme ich allen missbrauchten Kindern, Mädchen, – (mittlerweile auch den jungen Männern).

Als Einleitung muss ich folgendes erzählen – Ich trauerte immer noch meinem Vater nach, der infolge eines Motorradunfalls sein Leben verlor (da war ich 9 1/2), ich liebte und hasste ihn zugleich. Er war ein toller Vater, wenn er nüchtern war – wenn er getrunken hatte, vor allem Schnaps – dann gab es zwischen ihm und meiner immer Schlägereien – glaubt mir – so viel Angst, als Kind – das kann keiner aushalten. Am Abend bevor er den Unfall hatte, betete ich, dass das endlich aufhören soll. Ihr könnt euch vorstellen, dass ich mich sehr schuldig gefühlt habe, als am nächsten Tag die Todesnachricht kam. Ich kann mich heute noch gut daran erinnern – es war für mich 9 Jährige schlimm – denn die Folgen habe ich ja nicht absehen können.
Hier hatte ich mich das erste Mal einsam gefühlt, und doch befreit, aber die Angst blieb.
Da fing ich an mich zu verändern – ich zog mich zurück, war nicht mehr das unbeschwerte, fröhliche Kind von gestern – ich war traurig, einsam – er fehlte mir – Jahre später hat uns unsere Mutter Dinge erzählt, die uns Kindern die Haare zu Berge stehen liess. Mit Messerattacken, Schlägen und gerade an diesem Abend vor dem Unfall ein Schuss aus einer Pistole 5 cm neben dem Kopf unserer Mutter ins Kopfpolster. (Das ausgebesserte Kissen hat sie heute noch)
Viele Fragen sind heute noch offen – warum, was ist in meinem Vater vorgegangen? Antworten werde ich nicht mehr bekommen – meine Mutter schweigt – sie verdrängt alles.
In der Familienaufstellung habe ich gelernt zu verzeihen. Ich habe ihn in mein Herz geschlossen – er konnte nicht anders – er war doch mein Vater! Ich liebte ihn sehr – ich vermisse ihn – wäre mein Leben anders verlaufen? – es ist Vergangenheit!

Als Betroffene – ich (damals 12 Jahre alt) wurde 3 Jahre von einem 3 Jahre älteren sexuell missbraucht, erpresst, eingeschüchtert.

Angst war mein ständiger Begleiter – er hat mir meine Kindheit und meine Jugend gestohlen – zerstört.
Ich war zu naiv – ich habe es zugelassen.
Ich hatte mich noch nie so einsam und verlassen gefühlt – und wir waren eine grosse Familie – aber ich fühlte mich in meiner Not allein-gelassen.

Ich zog mich in meine Welt zurück – war meiner Familie gegenüber unaustehlich – keiner hat versucht mich zu verstehen – keiner hat mich gefragt warum ich mich so verhalte – damals konnte ich nicht anders. Ich war immer die “Böse”.
Die Leistungen in der Schule wurden immer schlechter mein Gesundheitszustand auch. Hier ein Wehwechen, da ein Wehwechen. Sehnsucht geliebt zu werden, jemanden zum Ahnlehen, mein Herz ausschütten – keiner war für mich da. Heimliche Verliebtheiten, Schwärmereien, zu feige zu meinen Gefühlen für andere zu stehen – nie ausgelebt, zu viel Angst vor Männern.
Mit 21 Jahren – Flucht in eine – falscher Partner, nur weil er mir im Moment die Aufmerksamkeit gab, nach der ich mich so lange gesehnt hatte. Keine Alarmsignale, dass er nicht die Lösung für meine Kindheitsprobleme sein konnte. Ich wurde vor der schwanger – die Zwiespältigkeit meiner Gefühle erschrecken mich heute noch, wenn ich zurückdenke. Das Gefühl mit einem Mann zu schlafen war schön, aber im Hinterkopf das Gefühl etwas Verbotenes zu tun, lenkte mich ab, ich konnte Sexualität nie geniessen, nie ausleben, immer diese scheiss Angst, man könnte mich entdecken – erwischen – ich brauchte viele Jahre, damit ich endlich meinen Gefühlen freien Lauf lassen konnte – jetzt hab ich es geschafft, aber leider immer noch die falschen Partner – lauter Egoisten, die Frauen nur als “Gebrauchsgegenstand” für ihre Triebe benutzen. Keine – die ich eigentlich suche. Aber ich gebe mich nicht auf – ich kann warten, ich werde zwar immer älter, doch ich kämpfe um mein Recht als Frau, auch so behandelt zu werden.
Der Wunsch mein Leben zu beenden war immer da, doch ich will leben, – aber wie – innerlich spüre ich, dass ich eine liebende Frau sein kann, aber wo ist der richtige Partner, der mit meinen Gefühlen umgehen kann? Der meine Vergangenheit nicht immer wieder in den Vordergrund rückt, nur weil sein meine Erinnerungen wachrüttelt? Denn das ist es doch – wie kann man die Vergangenheit loslassen, wenn man immer wieder damit konfrontiert wird?
Ich war bei vielen Ärzten, habe Therapien angefangen und wieder abgebrochen, es ging mir wie Shady – ich fühlte mich bei meinen Therapeuten nicht wohl. Also konnte es nicht das Richtige sein – Tabletten gegen haben mich noch tiefer nach unten gedrückt. Ich wollte ja die Ursache lösen und nicht meine Gedanken vernebeln.
Ich arbeite immer noch an mir, aber ich habe viel aufgearbeitet und ich nehme mir viel Zeit für mich. Man kann nicht 35 Jahre in ein paar therapeutischen Sitzungen aufarbeiten – es braucht Zeit – viel Zeit – und die nehm ich mir.
Hätte ich mit 17 gewusst, was für Möglichkeiten es gibt, solche Probleme zu lösen, na ja, damals waren diese nocht nicht so wie heute, dann wäre mein Leben sicher anders verlaufen. Doch die Erfahrungen, die ich bis heute gemacht habe, und auch das Positive nicht zu vergessen, wäre ich vielleicht eine unausstehliche Persönlichkeit geworden.
Mein Schicksal hat mich geformt zu dem Menschen, der ich heute bin, den Humor hab ich mir bewahrt. Es gibt noch viele traurige Momente, besonders, wenn ich Nachrichten höre. Wenn ich von Kindermorden, von Missbräuchen höre, weine ich – ich fühle mit ihnen – ich hatte ja noch Glück, mir wurde nicht so Gewalt angetan (ich hoffe ihr wisst was ich meine, mit Waffen usw.), mein Körper wurde missbraucht, aber nicht meine , die ist der Teil der leidet!
Es ist ist traurig, das Menschen anderen Menschen so was antun können. Wenn Vergewaltiger wüssten (?), was sie besonders den Kindern antun, sie zerstören Leben, sie nehmen den Kindern das Recht, sich so zu entwickeln, wie es den Kindern zusteht. Beschützt, angstfrei, unbeschwert, fröhlich – es ist seelischer Mord. Kein Therapeut der Welt kann einem das aus dem Kopf arbeiten – eine Gehirnwäsche wäre viel erfolgreicher. Ich für mich hab oft gedacht, dass dieser Teil aus meinem herausgeschnitten werde müsste.
Das klingt hart, aber wieviele Betroffene denken so?
Der Verlust eines Kindes nach einem Gewaltverbrechen ist für die Hinterbliebenen eine Katastrophe, aber für das Opfer, (ich schäme mich als Mensch das sagen zu müssen) – die Erlösung.
Wenige Betroffene schaffen es, ein menschengerechtes, glückliches Leben leben zu Können. Vor allem verlieren sie viel Zeit, die sie für Therapien aufwenden müssen, wo andere schon Leben.

So wünsche ich allen Betroffenen die richtige Therapie zu finden, und vor allem viel Kraft und Glauben an sich selber, ihr Leben neu zu erforschen.

Verzeiht mir meine Offenheit, es musste einfach raus, denn ich bin immer noch sehr wütend, ich fühle mich machtlos der Gesellschaft gegenüber, die dies zulässt.

Helga

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Von – Alex

Written on Freitag, Mai 21st, 2004 at 06:16 by forumeintrag

@Uschi
Ja, das kenne ich gut! Ist wohl eine ganze Weile her, als ich noch arbeiten gegangen bin. Man fühlt sich körperlich fertig, aber man weiß, was man gemacht hat.
Wie war das noch bei „Bruce allmächtig“? Die Glücklichsten Menschen sind meist die, die hart arbeiten. Ich kann mir bei Dir auch gut vorstellen, daß Du einen anstrengenden hast als Krankenschwester, allein schon wegen den merkwürdigen Arbeitszeiten.
Einen ähnlichen Genuss hatte ich, als ich für ältere Menschen Essen ausgefahren habe, denn die haben sich auch immer gefreut, wenn ich da war. Aber das wollte ich gleich mal alles im Zusammenhang schreiben.

@Mango
Hast schon recht, ein solches Jubiläum sollte angemessen gefeiert erden, obwohl ich ja noch nicht so lange dabei bin.
Arbeitslos bin ich so gesehen nicht, ich verdiene bekomme nur ca. 100 Euro weniger als in der Industrie, aber die Zeitarbeitsfirma hat im Moment keine Aufträge für mich, und das seit Februar. Aber von vorn

@jeden_ders_lesen_will
Es ist so, daß ich vom Sommer 1998 bis Anfang 2002 meine Ausbildung als Industrieelektroniker (Fachrichtung Gerätetechnik) gemacht habe. Obwohl sich mein Zwillingsbruder September 2000 in einer Klinik das Leben genommen hat, und September 2001, kurz vor meiner Ausbildung meine Beziehung zu zerbrechen begann, konnte ich Januar 2002 meine Ausbildung als viertbester in meinem Lehrjahr (ausschließlich der Vorzieher) mit einem glatten Schnitt von 2,0 in der Berufschule und ca 85% in der Prüfung abschließen.
Nach abgeschlossener Prüfung hat mich die Firma unbefristet übernommen, und ich habe eine ganze Weile dort gearbeitet. Die Beziehung zu meiner damaligen Freundin lief immer schlechter, weil ich es ihr einfach nicht mehr recht machen konnte, außerdem hat sich ein Ausbildungskumpel bei mir eingeschlichen, mit dem sie bereits zwei Monate vor unserer Verlobung im Juni 2002 fremdgegangen ist, wie ich später erfahren sollte. Das habe ich nicht gemerkt.
Ich habe nur gemerkt, daß sie immer mehr an mir auszusetzen hatte, obwohl ich mittlerweile neben einem 11stündigen Arbeitstag und Fitnessstudio fast den gesamten Haushalt geschmissen habe, obwohl sie nur halbtags gearbeitet hat. Aber alles, was ich gemacht habe, war zu wenig, zu viel, zu schlecht, oder in der flaschen Reihenfolge. Wen ich etwas von mir aus gemacht habe, war sie sauer, weil ich sie nicht gefragt habe, habe ich gefragt, war sie von meiner „ewigen Fragerei“ genervt. Dann kann ich auch gerne zwei super Beispiel zu geben, wenn ihr wollt.
Zwei Monate nach unserer Verlobung , also im Juli 2002 hat sie Schluß gemacht, mit der Aussage, daß sie die Verlobung gar nicht meinetwegen eingegangen wäre, sondern, wegen den Familien, weil sie die Verlobung schon angekündigt hatte. (Meiner Meinung nach ging es ihr nur darum, eine möglichst große Show abzuziehen).
Wegen einer vorteilhaften Gütertrennung für beide Seiten blieb sie bis Juni 2003 bei mir wohnen – offiziell wohl nur, denn mehr als einmal die Woche habe ich sie kaum zu Gesicht bekommen. Sonst war sie nämlich bei meinem Arbeitskollegen, bei dem ich zu allem Überfluß noch ab Juli 2003 gegenüber sitzen sollte.
Weil ich die ganze Geschichte wohl bis dahin nicht ganz verdaut hatte, kam für mich im Juli die offensichtiliche „Erlösung“: Die Firma rief einige Mitarbeiter (geplant waren an die 100) ins Büro des Betriebsleiters und „bot“ ihnen Aufhebungsverträge an, wegen der vermeintlich schlechten Auftragslage. Eigentlich wollte ich nicht unterschreiben, aber die Vorstellung, dem Menschen gegenüber zu sitzen, der jetzt mit meiner Ex zusammen ist, der sich in meine Leben eingeschlichen hat und mir sonst noch einiges mehr genommen hat, dem ich mein Vertrauen geschenkt hatte, obwohl es alle anderen nicht taten, trieb mir den Mageninhalt nach oben. Nach zweiwöchigen Überlegen unterschrieb ich den Aufhebungsvertrag, mit dem Gedanken, wenigstens eine hohe Ablöse ausgefeilscht zu haben und endlich Frieden zu finden.
Dazu kam noch die Aussage vom Betriebsleiter, daß die Leute, die Sommer 2003 nicht unterschreiben würden, wahrscheinlich Januar 2004 ohne oder mit gernigerer Abfindung wohl betriebsbedingt gekündigt werden müssten, was wohl laut Erzählung eines Ebenfalls Betroffenen Kollen wohl auch eingetreten ist. Andere Quellen behaupten, im Januar 2004 hätte es keine betriebsbedingten Entlassungen gegeben. Mit dem Gedanken, endlich ein neues Leben anfangen zu können, sowohl geistig als auch beruflich, denn der Schlechteste war ich ja nicht, erhoffte ich mir eine baldige Aufnahme in einer anderen Firma.
Die Illusion wurde mir nach einigen Monaten und zahlreichen zurückgesendeten Bewerbungen genommen. In dieser Zeit hatte ich bereits einen kleinen Job im Altenheim, der mir einen kleinen Nebenverdienst zum Arbeitslosengeld gebracht hat, nämlich das Essen Ausfahren. Die Institution, die bis Dezember 2003 vom Arbeitsamt aus beauftragt wurde, mich zu vermitteln, konnte dies leider nicht. Neue Bewerbungen – neue Absagen. „Nein danke, wir haben schon einen“.
Ab Januar 2004 war wieder das Arbeitsamt für mich zuständig, das es auch schaffte, mich zu vermitteln, nämlich an die Zeitarbeitsfirma, dessen Vertreter mir aber schon vor Unterzeichnung des Arbeitsvertrages sagte, daß sie regulär für mich keine Arbeit hätten. So gesehen hat die Zeitarbeitsfirma mich vom Arbeitsamt aufs Auge gedrückt bekommen.
Ich bot der Zeitarbeitsfirma an, den Vertrag mit einem Arbeitsantritt von einen Monat später zu unterschreiben, denn im Altenheim brauchte man meine , außerdem wäre es aus kündigungsrechtlichen Gründen sauberer gewesen. Mir wurde aber sofort gesagt, daß ich den Arbeitsvertrag zu unterschreiben hätte, weil es sonst vom Arbeitsamt gegeben hätte, nämlich ein dreimonatiges Aussetzen des Arbeitslosengeldes, was ich mir natürlich nicht erlauben wollte, denn so wollte ich meine Abfindung nicht dezimieren.
Quintessenz: Ich bin seit Ende Januar in der Zeitarbeitsfirma, habe bis jetzt eine Qualifizierungsmaßnahme â 8 Tage erhalten und durfte drei Tage Arbeit auf dem Bau arbeiten! Arbeitszeitdefizit: Über 300 Stunden! Und der Arbeitsvertrag läuft November aus, dann bin ich wieder arbeitslos.
Ich habe auch mittlerweile gemerkt, daß meine Qualifizierung auch nicht mehr auf dem neuesten Stand ist. Deswegen möchte ich dieses Jahr noch mit dem Techniker anfangen, um meine mechanischen und IT-Kenntnisse erweitern, ebenso wie Kenntnisse zur Personalführung, denn wenn ich mir die Stellenanforderungen ansehe, suchen die zwar ab und an Industrieelektroniker, aber mit den Kenntnissen eines Meisters oder Technikers. Dinge, die ich bis jetzt nicht gelernt habe.
Aber: Die Weiterbildung ist dem Arbeitsamt und der Zeitarbeitsfirma ein Dorn im Auge. Bezahlt bekomme ich es sowieso nicht, und wenn ich beispielsweise Abendschule mache, kann ich keine Stellen mehr annehmen, die Schichtarbeit erfordern. Ich habe ja schon einmal mit denen darüber geredet.
Aber was soll´s. Ich glaube nicht, daß sich in den zwei Monaten der Überlappung: Zeitarbeitsfirma / Abendschule noch etwas ergeben wird. Deswegen mache ich es hinter deren Rücken. Wenn ich etwas finde, dann kann ich immer noch notfalls die Schule schmeißen.
So sieht es aus.

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Von – Alex

Written on Montag, Mai 10th, 2004 at 05:50 by forumeintrag

Uschi
Dann nimm diese Blume @-.- von mir zum Muttertag!
Alles Gute!
Ich kann gut verstehen, dass Du gestern enttäuscht warst. Es erinnert mich auch ein wenig an meine Familie. Meine kleinste Schwester und ich waren die einzigen, die meiner Mutter gestern etwas geschenkt hatten. Die ältere Schwester und mein hatten nichts. Das fand ich auch nicht okay von den beiden. Eine Kleinigkeit hätten die schon für meine Mutti besorgen können. Und was das Aufräumen betrifft… Seit ich von zuhause ausgezogen bin, hilft dort keiner mehr so richtig mit im Haushalt, und das, obwohl noch alle drei Geschwister bei meinen wohnen. Mein Vater tut sein bestes, aber wenn er um 5 Uhr das Haus verlässt und um 5 Uhr zurückkommt, ist er dann auch relativ fertig; aber er hilft am Wochenende soviel mit wie es geht.
Räumen Dein Sohn und Dein Mann denn prinzipiell nicht auf? Wenn ja, dann musst Du sie auch dazu bekommen, dann werden sie auch zum Muttertag aufräumen.
Wohnen Deine Jungs weit weg von Dir?
Auf die Frage, ob Du zuviel erwartest, müsste ich jetzt wissen, wie weit Deine Jungs von Dir weg wohnen.
Wäre es vielleicht in Ordnung, wenn sie sich alle telefonisch bei dir melden, falls sie keine hätten? Oder wenn sie ein paar Tage später vorbei kommen?
Ich glaube nicht, dass Du eine schlechte Mutter bist, denn immerhin sind jetzt alle bis auf einen Sohn so selbständig, dass sie einen eigenen Haushalt führen! Und ich finde, das ist eine der wichtigsten Sachen überhaupt, die die Eltern einen geben können: Selbständigkeit!
Wenn sie mit 35 noch bei Dir wohnen würden (abgesehen von finanziellen Schwierigkeiten als Grund), dann könnte man sich fragen, ob da nicht etwas schief gelaufen ist, aber so finde ich, hast Du das ganz prima hinbekommen!
Eine bekannte Familie von meinen Eltern hat nämlich das Problem: Sie (mittlerweile getrennt lebend) haben drei (wohl alle schon mit eigenem Haushalt), aber von denen ist nur eines, dass sein Leben einigermaßen auf die Reihe bekommt, die anderen Beiden krebsen recht gut rum und sind, so wie ich gehört und teilweise selbst erlebt habe, relativ unzuverlässig.
Wenn dem so wäre – dann würde ich sagen, dass da etwas schief gelaufen wäre.
Selbständigkeit, finde ich, ist das schwierigste, was man als Elternteil den vermitteln kann. Denn soweit ich noch vom meinem Erziehungswissenschaftskurs weiß, soll Erziehung im Laufe der Zeit nicht mehr nötig sein.
Das habe ich selbst gemerkt, als ich mit meiner längsten Beziehung zusammen gezogen bin. Da taten sich Abgründe auf. Ich muss jetzt, mit 25 daran arbeiten wie ein “Erwachsener” zu denken. Das klappt bis jetzt ganz gut, wenn ich keinen Stress habe, aber sobald es zuviel wird, falle ich auf das Verhalten von einem Teenager zurück.
Das einzige, was dann hilft, davon weg zu kommen, ist eine simulierte “Tracht Prügel” von meiner Jetzigen, damit ich die Schuldgefühle loswerde.
Ich sehne mich manchmal nach Schlägen, damit ich danach denken kann, dass dadurch meine Schuld gesühnt ist, anstelle von tagelang anhaltenden Schuldgefühlen.
Gestern war auch wieder so ein Tag. Es war Muttertag, und gleichzeitig hatte die älteste von beiden Schwestern Konfirmation. Andererseits hatte ich meiner Angehenden versprochen, ihr an diesem Tag mehr zeit zu widmen, weil wie uns das Wochenende nicht so viel gesehen hatten. Ich dachte, die ganze Feier und so würde bis zum frühen Nachtmittag gehen, und dann hätten wir beide Zeit.
Dann baten mich meine Eltern, doch noch etwas länger zu bleiben. Ich stand zwischen zwei Stühlen. Ich bin dann erst mal in das Zimmer von meinem Bruder gegangen und habe versucht, abzuschalten. Zum Glück hat meine Jetzige gemerkt, dass ich versucht habe, mit meinen Eltern zu verhandeln, so dass sie erkannt hat, dass es Ärger geben würde, und dadurch ihren Plan für Sonntagnachmittag umgestellt. Sehr viel besser ging es mir dadurch aber nicht.
“Zum Glück” mussten wir an dem Tag ein Haustier zum Tierarzt bringen, und dadurch konnte ich den “Patzer” bei meinen Eltern (zu fragen, ob wir eher weg könnten) wieder ausgleichen. Das hat mein Vater dann auch so gesagt. Im Endeffekt waren wir dann fast die letzten, die dann gefahren sind – für meine Jetzige war natürlich der Tag dann gelaufen. Ich bin froh, dass sie so verständnisvoll ist.
Du siehst, es kann auch für Deine Söhne schwierig sein (vor allem, wenn sie eine Freundin haben) alles unter einem Hut zu bekommen.
Gib Stefan am besten die Möglichkeit, den Besuch nachzuholen. Und vielleicht hat Michael ja noch mal angerufen?
Ich würde nicht sagen, dass Du zuviel erwartest, aber vielleicht könntest Du ja noch die Form der Erwartungen ändern? Dass zumindest alle mal anrufen oder so. Ich kann natürlich verstehen, dass es Dich am glücklichsten macht, alle zu sehen!

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Von – Alex

Written on Samstag, Mai 8th, 2004 at 05:46 by forumeintrag

@Anonymus

Dieses kenne ich gut. Schließlich hat es dazu beigetragen, daß mein sich das Leben genommen hat. Er fühlte sich auch mißachtet, ausgenutzt und fallengelassen.

Als er starb, habe ich mir geschworen, das nicht mit mir machen zu lassen. Glaub mir: irgendwann entwickelst Du ein dafür, auf wen Du Dich verlassen kannst und auf wen nicht!

Es gibt auch nette Menschen, die nicht so sind. Man darf sie nur nicht krampfhaft suchen, denn dann gerät man an die falschen, die diesen Wunsch erkennen und sich das ebenfalls zunutze machen.
Die “guten” Menschen habe ich alle durch Zufall kennen gelernt, ich habe nie dannach gesucht!

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Von – Alex

Written on Donnerstag, April 29th, 2004 at 05:32 by forumeintrag

@Claudi

Ich kenne Die Erfahrungen, die Du gemacht hast leider nicht in diesem Ausmaß, da in der Abteilung, in der ich früher gearbeitet habe, alle Altersgruppen vertreten waren.
Ich frage mich jetzt folgendes:
1. Wenn Du die älteste bist, warst Du dann auch nicht die erste in der Abteilung? In diesem Fall finde ich es äußerst respektlos von den anderen, Dich so zu behandeln, beziehungsweise durch ignorieren eben nicht zu behandeln.
Ich kann gut nachvollziehen, daß es einem nicht gut tut, ignoriert zu werden. Meinem Zwillingsbruder hat es damals auch nicht gut getan, als er in der sitzen geblieben ist und ihn die meisten in der neuen Klasse wie Luft behandelt haben (und zwar erst nachdem sie ihn für Hilfestellungen in einigen Fächern mißbraucht haben!) Diese Menschen schaue ich heutzutage nicht mehr mit dem A… an, denn sie haben ihn mit auf dem Gewissen. Das bringt mich zu
2. Wenn du sagst, daß du in deinem Bekanntenkreis geschätzt wirst, warum willst Du denn auf Biegen und brechen den Leuten auf der Arbeit gefallen? Konzentriere Dich lieber auf die Leute, die Dich so mögen wie Du bist! Es bringt wirklich nichts, sich für andere zu verstellen, und selbst wenn es Dir gelingen würde, Dich zu integrieren – Könntest Du wirklich sicher sein, daß die Leute, auch wenn es hart auf hart kommt, zu Dir stehen würden? Ich glaube nicht. Ich bin noch nicht so alt wie Du (25), aber ich habe eines bis jetzt gelernt: Man soll sich nicht für andere Leute verbiegen. Ich habe früher auch immer versucht, jedem zu gefallen, aber es ist dermaßen kräftezehrend, und (so schätze ich die Leute in Deinem Betrieb ein) man ist teilweise dazu gezwungen, anderen nach dem Mund zu reden.
Beobachte diese Leute bitte mal einzeln. Ich wette 100%ig, daß sie über jemanden her ziehen, wenn die- oder derjenige gerade nicht da ist! Möchtest Du einer solchen Gesellschaft angehören?
3. Wenn Du es trotzdem versuchen möchtest, dann versuche folgendes (hat mir in der Zeitarbeitsfirma, wo ich ja öfters den wechsle sehr geholfen.) Du sagtest, sie machen gerne Witze. Ich kenne jetzt nicht deren Stil, aber Du könntest versuchen, durch witzige Bemerkungen Dich einzugliedern.
Mache aber nie Witze über irgendwelche Personen in der Gruppe, sondern nur über bestimmte Tätigkeiten oder Arbeiten. Aber immer nur ein bis zwei Sätze. Gut kommen lustige Beschreibungen wie “Das sieht aus wie…” oder “Das erinnert mich an…” da ich Deine Arbeit natürlich nicht kenne, wüßte ich jetzt leider auch keine guten Beispiele zu nennen.
Eine weitere Möglichkeit ist der Versuch, laut darüber “nachzudenken”, als was man bestimmte Arbeitsgegenstände (im privaten Leben) auch noch benutzen könnte. Wenn Du auf diese Art und Weise Witze machst, schadet das ja keinem.
Die Frage ist dann natürlich nach wie vor, ob das Dein Stil ist, und ob Du diese Schiene wirklich fahren willst. Bleib aber am besten imm Du selbst, denn so mögen Dich Deine Bekannten!

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Von – Alex

Written on Montag, April 26th, 2004 at 19:12 by forumeintrag

@Uschi

Das freut mich, daß es Dir wieder gut geht, und es freut mich, daß Du Dir über die bewußt geworden bist.
Ich wünschte, mein Zwillingsbruder hätte vor fast vier Jahren die gleiche Einsicht gehabt. Er fehlt mir sehr.
Seit dem hängt auch der Familiensegen recht schief, auch wenn es meine nicht zugeben wollen.
Er ist mir nach seinem Tod öfters in meinen Träumen begegnet, und hat mich gefragt, ob ich bei ihm sein möchte, Doch mein Glauben verbietet mir das.
Jeder muß sein Leben leben. Die , die wir haben, ist ein Geschenk. Und wenn ich an die Dinge denke, die ich mittlerweile gelernt und erlebt habe, möchte ich davon profitieren und sie nicht aufs Spiel setzen.
Die Erinnerungen, die wir haben, seien sie gut oder schlecht, sind eine individuelle Kostbarkeit; ein ganz persönlicher Schatz. Keiner kann sie uns nehmen, höchstens wir selber. Sie sind das, was bleibt, selbst wenn uns alle materiellen Dinge genommen werden.
Auch wenn es uns schlecht geht, so bringt es uns doch jedes mal ein Stück näher zu uns selbst, und wir uns selber etwas besser kennen. So werden die unangenehmen Situationen zu persönlichen Erfolgen, weil wir durch negative Dinge besser als durch positive.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall alles Gute!

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