Written on Dienstag, Oktober 13th, 2009 at 05:01 by forumeintrag
Es ist wirklich schlimm wie schwer es jemanden gemacht wird der eh schon keine Kraft mehr hat od. eben Depressionen. Es muss immer erst was passieren dass einem endlich mal geholfen wird. Selbst normale Psychotherapiestunden sind schwer zu bekommen zumindest auf krankenschein. Haben damals bei dem Vortrag über depressionen eh lange darüber diskutiert wie schwer es einem gemacht wird.
Ich selber habe mal per email 2 Psychologen und irgendeine “Psychohelpstelle” (weiß nimmer welche) angeschrieben. Es kam von niemanden eine antwort. Fand/Find ich extrem schlimm zB.
Wahrscheinlich ist es wirklich das beste mit dem Hausarzt ein erstgespräch zu führen. is nur die Frage ob der dich ernst nimmt….
Habe Bürokauffrau gelernt und such auch eine Stelle in diesem Beruf aber eher in Richtung Verwaltung, Datenbankerfassung, Administration und nicht Buchhaltung oder Lohnverrechnung. Liegt mir gar nicht.
LG und einen guten Start morgen. Hoff es geht dir dann halbwegs besser.
Tags: Arzt, Depression, Depressionen, Ehe, Ende, Psychologen, USA
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Written on Dienstag, Oktober 6th, 2009 at 06:52 by forumeintrag
Hallo Mädels!
2 Wochen nicht hier (Urlaub) und soviele Beiträge. Leider ja nicht wirklich erfreuliches. Hab fast ne halbe Stunde daran gelesen. War soviel, dass ich gar nicht auf alles eingehn kann.
Was deine Worte Daisy zu Kimba betrifft so kann ich deine Meinung nachvollziehen und i weiß dass du ihr damit nur klarmachen wolltest dass sie im Grunde keine Probleme, also keine wirklichen wie Krankheit, Tod, etc. hat und sie froh sein sollte dass sie alles hat aber dem ist nicht so. Ich versteh sie gut. Auch bei mir war es so, dass ich keine sagen wir mal argen Probleme hatte, aber für mich waren sie schlimm und ich glaubte die Welt geht unter. Ich war zu Tode betrübt wegen im Grunde Kleinigkeiten, wenn man es jetzt einer schlimmen Krankheit zB. gegenüber stellt. UNd grade wenn man Depressionen hat, sieht man einfach nur schwarz und ist zu tode betrübt. Man hat keine Kraft mehr, fühlt sich ungeliebt und unverstanden, ist lustlos und will eigentlich einfach nur noch abdanken, weil man nichts mehr positives sieht bzw. auch nicht mehr sehen kann. Da rauszukommen ist so verdammt schwer vorallem wenn man keine Stütze wie eltern, Freunde od. nen Partner hat. Bei Kimba konnte ich mich teilweise wiedererkennen also im Stimmungsverlauf, mir gings ähnlich. Einmal total fertig nur mehr am weinen, keine Kraft mehr und dann Stunden od. einen Tag später voller Tatendrang und pos. Denken. Wobei das bei ihr ausgeprägter is/war wie bei mir. Denk ja leider von vornherein eher negativ. Wahrscheinlich bist du Kimba manisch/depressiv. Einmal sehr gut drauf, und dann dafür doppelt so schlecht. Jedenfalls toll dass du dich überwunden hast und jetzt Hilfe in Anspruch nimmst.
@Daisy
hoffe du verstehst meinen einwand nicht falsch. Ich kann dich wiederrum ja auch total gut verstehn. Jemand der “wirkliche” Probleme hat also existenzgefährdende od. eben Krankheit od. verlust eines menschen, kann dass leider nur sehr schwer nachvollziehn. Leider ist es trotzdem so, dass auch wenn man alles hat und gesund ist trotzdem todunglücklich ist. Meistens ist daran eh nur die Depression schuld. Wußte ja auch oft selber nicht warum ich stundenlang geheult habe.
@Ventus
Ich hoffe dir gehts jetzt gesundheitlich wieder besser. Darfst den ganzen Stress den du momentan hast einfach ned überhand nehmen lassen.
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Written on Donnerstag, September 10th, 2009 at 19:12 by forumeintrag
Hallo SaFranz!
Ich hab deine Zeilen gelesen, und aus der FERNE ist es schwer alles so nachzuvollziehen, wie wenn du vor mir seitzen würdest.
ABER
Ja, das klingt nach echten Problemen, die mehr Beachtung brauchen.
Kann es sein, und mich bitte nicht falsch verstehen, dass deinen Mam, ein krankhaftes, psychisches Problem hat, dass sie beeinträchtigt in ihrer Urteislfähigkeit, im sozialen Umgang mit anderen Menschen?
Depressionen, oder manisch, also irgendwie echt bedenklich, krank?
Denn da würde ich doch an deiner Stelle einen Psychiater aufsuchen , und ihr Verhalten schildern.
Mal schauen was der Profi dazu sagt. (verhaltenstherapeut, wäre der Richtige)
Handelt es sich aber , um eine von Haus aus, “zänkische Frau” salopp gesagt, und die gibt es natürlich unter uns Menschen auch, dann hast du ein Zwischenmanschliches Problem, ein Familieres, sozusagen.
Da könnte ich dir versuchen zu helfen.
Doch das kannst nur du , für dich abklären, in dir, und bei Bedarf mit Hife von aussen.
Bitte melde dich, vielleicht kannst du mir ja sagen, in welchen Wohnverhältnissen, du und deine Familie zu deiner Mutter steht.
Bis dahin, wünsch ich dir viel kaft,
Liebe, und SOnne
l.g.ventus
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Written on Dienstag, Juni 9th, 2009 at 19:12 by forumeintrag
Hallo Ventus!
Ja das kann leicht sein dass da der Mond eine Rolle spielt. Wahrscheinlich auch die Hormone und eben wenn Depressionen noch dazu kommen. Momentan gehts mir sowieso a bissl besser weil i ab morgen Urlaub hab und den in Graz verbring. Also mal längere Zeit weg von dem ganzen scheiß. Ich hoff ich kann da ein bißchen kraft tanken.
Also ich weiß nicht wie ich dazu komme mich wieder zu melden, also macht euch keine Sorgen!
LG
Ps: Hast du vielleicht irgendein Infomaterial od. Internetadressen bezügl. Lebensberater und Gestalt…
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Written on Montag, Juni 8th, 2009 at 05:47 by forumeintrag
Hallo!
Momentan gehts wieder ein bißchen besser warum auch immer!? Ich denke wirklich dass das Depressionen sind. Und was den Exfreund anbelangt verstärken das die Depressionen dann auch mehr. Jetzt zB bin ich auch traurig dass es nie mehr so sein wird wie früher aber ich steiger mich ned so rein. Wenns mir grad schlecht geht dann komm i da fast nimmer raus und kann ned mehr aufhören zu weinen und irgendwie kommen dann nur mehr schlecht gedanken. Naja ich weiß eh dass ich zu nem Psychologen gehn sollte aber irgendwie … ich weiß nicht…
Die Vorträge finde ich immer mehr od. weniger durch zufall im Internet. Schau bei den Volkshochschulen od. div. Psychoseiten od. auch im Google ZB unter Veranstaltungen Psychologie, Depressionen etc. Tja und 2 mal bin ich schon fündig geworden. War sehr interessant und gekostet hats auch nix.
lg
PS: und nochmal danke an euch 2 dass ihr euch immer soviel zeit nehmts und versuchts mich aufzubauen.
Tags: Depression, Depressionen, Internet, Psychologen, Schule, Zeit
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Written on Dienstag, Juni 2nd, 2009 at 05:45 by forumeintrag
Danke Dir für Deine tröstenden Worte. Die whg haben wir zusammen auf Kredit gekauft. Hängen also beide mitdrin. Einer allein kann sichs nicht leisten und wie gesagt meldet sich keiner. Mit ihm reden!? Tja wenn ich wüsste wie bzw. was. Es is ja eh aus also kann i dagegen eh nichts mehr machen. Wie du sagst wenn keine Liebe zurück kommt dann machts keinen sinn. Ich kann das alles nur nicht nachvollziehn. Er sagte immer es liegt nicht an mir blabla. An wen solls denn sonst liegen. Irgendwas muss ich gesagt od. getan haben dass er mir plötzlich den Rücken kehrt und ich ihm total egal bin. Ich kenn ihn einfach nicht wieder. Uns hat mal soviel verbunden und waren so vertraut miteinander, zumindest dachte ich das und jetzt is alles im A…
Das schlimme is ja auch dass einem fast niemand versteht bzw. sich jeder denkt reiß di zam, is ja ned so schlimm, is eh nur liebeskummer, depressionen sind nur einbildung und ka ernstzunehmende krankheit etc… I fühl mi im Moment einfach so allein. Wenn ich ihn sehe od. eben nachts neben ihn lieg wünsch i mir nichts sehnlicher als von ihm in den Arm genommen zu werden. Endlich mal wieder sicher und geborgen fühlen. Aber das wirds lang nimma spielen mit ihm sowieso nie mehr. Oft lieg ich neben ihm und heul aber er tut nichts. Er lässt mich einfach weinen. Wie kann man nur so sein? Schließlich verband uns auch eine große Freundschaft. Ich mag einfach nicht mehr. Ich denk mir immer wozu das ganze. Und die Kraft etwas zu tun od. zu ändern die fehlt mir schon lange.
Bin wirklich stolz auf dich und beeindruckt dass es bei dir wieder langsam aufwärts geht und du denke ich pos. eingestellt bist.
lg und danke
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Written on Sonntag, Mai 10th, 2009 at 05:40 by forumeintrag
Hallo Daisy! Hallo Ventus!
Danke für eure Antworten besonders Daisy die nicht auf mich vergessen hat. Find ich echt nett von dir da du ja selber ähnliche Probleme hast. Vorige Woche war ich bei nem Vortrag über Depressionen. War echt interessant. Hab mich gezwungen dorthin zugehn und dort auch was zu fragen (bin nämlich auch sehr schüchtern). War dann ganz stolz auf mich dass ich das durchgezogen habe. Zuerst haben sie mal alles zu Depressionen erklärt (Ursache, Hilfen, etc.) dann hat ein ehemaliger Betroffener der jetzt eine Selbsthilfegruppe leitet von seiner Geschichte erzählt und dannch konnte man Fragen stellen und diskutieren. War wirklich toll und dannch war ich irgendwie voller Tatendrang endlich etwas zu tun. Tja das dauerte 2 Tage an jetzt bin ich wieder total unten. Irgendwie komm ich da nicht raus. Wie Daisy sagt es ist wie ein Strudel der einen immer mehr nach unten zieht. Das einzig positive ist dass ich noch einen Job habe aber wenn ich dann umziehe werd ich den auch nicht mehr haben und wer weiß wie schnell ich wieder einen finde.
Ich kann einfach nicht mehr und ich hab auch irgendwie nichts greifbares wofür es sich überhaupt zu kämpfen lohnt. Jeder sagt immer ich soll mich zusammen reißen, meine Einstellung ändern od. es wird schon wieder. Ich selber denk mir das ja auch immer aber ich bin trotzdem unfähig irgendetwas zu tun.
Selbsthilfegruppe ist sicher eine tolle sache vorallem kostet sie nichts aber wenn man schüchtern und nicht selbstbewußt ist so wie ich dann ist das leider auch nichts. Würd mich nie trauen dorthin zu gehn.
LG
Tags: Depression, Depressionen, Ehe, Ende, hilfe, job, Ursache, USA
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Written on Donnerstag, April 23rd, 2009 at 19:12 by forumeintrag
Wollte nur mal Fragen ob irgendwer eine Idee hat wie man mir helfen könnte. Ich hab grad eine Trennung hinter mir bzw. bin noch dabei. Ich liebe ihn noch immer sehr, mir fällt diese Trennung also extrem schwer. Weiters kommen zukünftig ein Ortswechsel dazu und neue Jobsuche. Hab also auch noch dazu Zukunftsängste. Naja die ganzen Probleme die ich habe od. wie es mir dabei geht will ich jetzt gar nicht aufschreiben. Ich weiß nur dass ich im Grunde Hilfe brauche denn ich komme nicht mehr mit meinem Leben klar. Bzw. wären meine Eltern nicht, wer weiß ob ich nicht mein leben schon beendet hätte denn ich sehe keinen Sinn mehr darin. Es fällt mir schwer an irgendetwas freude zu finden und habe immer öfters schwere Depressionen aus denen ich nur schwer bzw. eigentlich nicht wirklich rauskomme. Das Leben ist für mich einfach nur eine reihe mehr od. weniger schlimmen Erfahrungen und Schicksalsschläge. Ich will und kann einfach nicht mehr. Klar ich könnt jetzt zu nem Psychologen gehn aber ich kann damit absolut nichts anfangen mit dieser Vorstellung. Nem fremden wahrscheinlich unter Tränen alles zu erzählen während ich mir denke du hast im grunde ja eh keine Probleme. Da gibt es leute die mit Tod od. einer schlimmen Krankheit zu kämpfen haben. Was sind da im Vergeeich deine eigenen. Ein Psychologe kann mir irgendwelche Pulver geben od. mit mir reden. Mehr nicht. Die Probleme sind ja immer noch da. Außerdem kann i nicht mit wem fremden reden. Ich brauch da vertrauen dazu.
Ich weiß auch nicht. Ich weiss dass es so nicht weitergehen kann aber es fehlt mir auch die Kraft od. der mut was dagegen zu unternehmen.
Tags: Depression, Depressionen, Ehe, Eltern, Ende, Erfahrung, Gene, hilfe, job, Liebe, Psychologen, reden, Trennung
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Written on Sonntag, Dezember 28th, 2008 at 19:12 by forumeintrag
Hallo, ich hätte eine Frage. Falls in diesem Forum jemand genug Erfahrung besitzt und dies liest, bitte ich um eine ehrliche Antwort.
Ich bin Vater von 4 Kindern, seit etwas mehr als 8 Jahren mit meiner Gefährtin zusammen, unverheiratet. Ein Kind habe ich mitgebracht, eines meine Gefährtin, zwei haben wir “gemeinsam” und das 5. Kind kommt in wenigen Tagen zur Welt. Alle sind kerngesund, glücklich und da ich im Geschäftsleben sehr erfolgreich bin fehlt es uns an nichts. Mir einer Ausnahme – meine Gefährtin.
Sie ist seit etwa einem Jahr wegen Depressionen in Behandlung und muss regelmäßig Medikamente nehmen. Laut Ärztin liegt der Grund für ihren schlechten psychischen Zustand in ihrer Jugend, bei den Eltern, präzise – wegen des Verhältnisses zu ihrer Mutter.
Nun, meine Gefährtin verzichtet wegen der Schwangerschaft seit Monaten auf die Einnahme ihrer Medikamente um dem Ungeborenen nicht zu schaden. Eigentlich ok, doch das Leben mit ihr ist, seit sie weder zur Therapie geht noch ihre Medikamente nimmt, zur Hölle geworden. Wegen jeder Kleinigkeit verliert sie die Kontrolle, schreit, weint, schimpft und ist aggressiv. Selbst wenn niemand in der Familie auch nur ein Wort sagt – auch dies löst bei ihr “Wahnsinn” aus. Dann passt halt irgendwas anderes nicht. Sie ist in gleich hohem Maß aggressiv zu den Kindern wie zu mir. Dies geht so weit, das sie uns schon aufweckt mit hysterischem Gebrüll wenn wir alle noch schlafen, weil sie über eine Katze gestolpert ist, der Hund ins Zimmer will(!), sie über Kinderspielzeug stolpert, was auch immer. Alles ist geeignet Dramen auszulösen. Das schlimme ist, sie hört auf niemanden, auch nicht auf mich, obwohl sie weiß, dass ich schon vielen Menschen aus depressiven Phasen geholfen habe und sie empfielt mich auch Freunden und Bekannten, wenn jemand Hilfe oder Rat braucht. Doch wenn es um sie oder ihre Befindlichkeit geht – Streit und Dramen. Manchmal muss ich die Kinder vor ihr schützen, vor körperlicher Gewalt und manchmal muss ich mich selbst “schützen”. Da ich aber seit vielen Jahren Kampfkünste betreibe und gelernt habe, Menschen die aggressiv und handgreiflich sind, auf sanfte Art zu “hindern”, konnte ich bisher ohne Schaden für alle Beteiligten solche Situationen lösen.
Doch ich merke, ich habe bald keine Lust mehr. Ich habe ihr schon vorgeschlagen gemeinsam zu einer Therapie zu gehen wenn ihr das hilft. Das löst gleich wieder Drohungen und Aggressionen aus. Wenn ich “andere” da mit hinein ziehe, will sie nicht mehr mit mir meint sie, das geht niemand was an. Wir lösen das selbst meint sie, ohne zu merken dass dies unmöglich ist.
Ich liebe meine Kinder, die lieben mich und das letzte was ich möchte ist – das zerstören was in Jahren an Liebe gewachsen ist. Aber ich weiß auch, so kann es nicht mehr lange gehen.
Nur was soll ich tun? Zu ihrer Therapeutin geht sie nicht, ihre Medikamente nimmt sie nicht und über ihren Zustand kann ich mit ihr nicht sprechen, das ist wie wenn ich mich in ein verbales Minenfeld begebe.
Gibts da irgendeine Chance, eine Möglichkeit, etwas was ich noch tun könnte, wenn ich nicht die Familie sprengen möchte? Ich kann und will meinen Kindern nicht das Herz brechen.
Für eine ehrliche Antwort wäre ich sehr dankbar, egal wie sie aussieht.
Danke und guten Rutsch ins neue Jahr
Leo
Tags: Aggression, Behandlung, Depression, Depressionen, Ehe, Eltern, Ende, Erfahrung, Familie und Kindererziehung, Forum, Gewalt, hilfe, Jahre, Kind, Kinder, Kindern, Kontrolle, Liebe, Medikament, Mutter, Phase, Schlaf, Spielzeug, Therapeut, USA, Vater
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Written on Mittwoch, Oktober 22nd, 2008 at 19:12 by forumeintrag
Hi
Ich weiß nicht ob ich hier richtig bin mit der anfrage aber meine Mutter hat Pobleme mit Alkohol und Depressionen. Was mich sehr beunruhigt sind suizidale Aäußerungen ihrerseits. In Einzeltherapie war sie schon mal aber jetzt suche ich eine Art Kur für ihre leichten Suchtprobleme mit guter Psychologischer Beratung. Kennt jemand so eine Institution?
Tags: Alkohol, Beratung, Depression, Depressionen, Mutter
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Written on Montag, Mai 12th, 2008 at 19:12 by forumeintrag
Hallo!
Diesen Hilferuf starte ich nicht leichtfertig. Schließlich muss sich die Person, die diese mail liest mit meinen Problemen auseinandersetzen. (mehr oder weniger ungewollt). Ich komme absolut nicht mehr mit meinem Leben klar. Wenn ich mit meiner Seele kommunizieren könnte, würde ich vielleicht verstehen, warum das so ist und wer Schuld daran trägt. Ich denke häufig darüber nach, wer mir die Lebensfreude und meinen Charakter von früher genommen hat. Es wäre erheblich leichter für mich, wenn ich jemandem die Schuld für meine derzeitige Leere geben könnte. Ich selber kann ja nicht Schuld sein, das wäre doch bescheuert, denn wenn ich die Ursachen kennen würde, könnte ich dagegen ankämpfen. Innerlich schreie und weine ich… voller Sehnsucht nach Liebe und dem Gefühl was Besonderes zu sein. Nur das Blöde ist, dass ich das nach außen hin nicht mehr zeigen kann. Ich würde die ganze Zeit nur weinen, wenn ich könnte. Aber ich fühle mich leer und gefühlskalt und kann noch nicht mal mehr beschreiben, was wirklich in mir vorgeht. Und wenn ich mit meinen Freunden darüber sprechen würde, würde ich auch nur auf Unverständnis stoßen. Wie soll das denn jemand verstehen? Ich habe mich im Internet schon mal über Depressionen informiert und musste feststellen, dass ich viele dieser Kriterien schon gerecht werde. Ich kann mich in der Schule nicht mehr konzentrieren, komme mit Freunden nicht mehr lange aus und ziehe mich ungewollt zurück. Ständig habe ich das Gefühl, nichts wert zu sein, fehl am Platze zu sein, langweilig zu sein und ich suche ständig die Gründe dafür, warum ich Single bin und warum für niemanden wirklich wichtig. Ich hätte gern ein ‚Mordsselbstbewusstsein’ allerdings ist dann wieder die Angst da, dass ich eingebildet und arrogant rüberkomme und letztendlich wieder allein dastehe. Hat aber auch viel mit der Vergangenheit zu tun. Ich wurde früher auch von vielen nicht gemocht, obwohl ich nie groß aus der Reihe fiel. Durch mein Aussehen und meine guten Noten hab ich mich halt nur etwas überlegen gefühlt und das wurde wohl nach außen hin übertragen. Doch jetzt ist alles anders. Meine Gedanken bringen mich langsam um, ich bin mein eigener Feind. Wenn ich mit Freunden unterwegs bin, stehe ich unter einem so großen Druck, unterhaltsam zu sein und überlege die ganze Zeit, über was ich mit ihnen sprechen könnte. Denn letztendlich bin ich von meinen Zweifeln und Ängsten und dem, was ich nicht bin und sein will so gefangen, dass ich nur noch tunnelblickmäßig an alles Schlechte denken kann und das Gute komplett verdränge. Deshalb ist es ja so schmerzhaft und ich steh unter diesem Druck, weil ich selber merke, dass mich diese Gedanken unbewusst beherrschen und ich dagegen ankämpfen muss. Oft weine ich, wenn ich nach einer Party oder einem Ausflug mit der Clique nach Hause komme, weil ich schon wieder nicht ich selbst war und den anderen nicht gerecht werden konnte. Zumindest fühl ich mich dann wie ein Versager, auch wenn die anderen gar nichts gemerkt haben. Ich ärger mich dann immer, warum ich mein blödes Maul nicht aufgekriegt hab und das die anderen jetzt denken, dass ich total schüchtern und langweilig bin. Ich bin jetzt schon 1 ½ Jahre Single und kam bisher eigentlich ganz gut damit klar, habe ich mir so eingeredet. Doch das änderte sich, als ich eine Enttäuschung nach der anderen einstecken musste. Ständig dieses ‚warum’? in meinen Kopf. Warum will mich keiner? Ich bin nichts wert! Fast 2 Jahre meines Lebens die ich verschwendet habe. Mit meinen Eltern rede ich nicht darüber, bin eigentlich recht froh, wenn ich gar nichts mit denen zu tun haben muss. Ich sehe sie ja auch nur abends, wenn sie von der Arbeit heimkommen. Doch mich belastet es sehr, dass ich ein Einzelkind bin. Denn mir wurde die letzen Monate klar, dass ich deshalb so schwer mit Menschen längere Zeit auskomme. Denn schließlich habe ich nie groß die Erfahrung damit gemacht, mich mit Menschen auseinanderzusetzen, war bisher immer auf mich allein gestellt und deshalb ist der Menschenkontakt nie wirklich was gewesen, was sich von selbst verstand.
Als ich mir das Buch ‚Depressionen – Selbsthilfe’ ausgeliehen habe und dann heulend in die Ecke warf wurde mir klar, dass ich mir nicht selber helfen kann. Es wurde mir empfohlen, mit Freunden/Bekannten über meine Probleme zu reden. Menschen allgemein sind ja glaube mein Problem. Denn wenn man sich wie ein Stück tote Scheiße fühlt, kann man doch nicht mit Leuten über was sprechen, was sie überhaupt nicht nachvollziehen können. Ich habe das Gefühl, dass mich diese Leere irgendwann umbringen wird. Es ist, als ob ich auf einer Entwicklungsstufe stehen bleiben würde und alle anderen mich überholen. Ich möchte doch einfach nur Spaß haben und Dinge sehen und erleben, wie alle anderen auch. Wie kann ich gegen meine schwarze Seele ankämpfen, wo die kleinste Hoffnung gestorben zu sein scheint?
Liebe Grüße,
Katharina
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Written on Montag, März 10th, 2008 at 19:12 by forumeintrag
Hallo liebe Leute,
habe ein Problem und suche Hilfe.
Seit längerer Zeit merke ich das einige Sachen mit mir nicht stimmen. Ich war früher ein sehr ausgelassener Ruhiger mensch, seit einigen jahren fing das ganze an sich zu ändern, nur erst jetzt verspühre ich etwas dagegen zu tun da ich mir selbst und meinen mitmenschen nÃcht gut tue. Ich neige oft dazu richtige wutausbrüche zu bekommen, kann keine normale diskussion anfangen ohne das sie in einer katastrophe endet. ich schreie meinen Freund oft an – obwohl ich die sachen auch normal regeln könnte, das passiert immer öfter, ich kann mich in solchen situationen´nicht beherschen. Mich stört einfach alles an jedem. Und glaube immer dass ich recht habe und alle anderen nicht. Ich weiss nicht woran dass liegt aber diese seite ist viel zu kurz um jedes detail hier aufzuschreiben. Ich kann es mir nicht erklären, nach so einem streit, verfalle ich nachher regelrecht in depressionen, ich mach mich dann tagelang fertig, versuche das irgendwie wieder gutzumachen – bis zum nächsten ” Auszucker” Ich kann mir selber nicht helfen – und habe Angst meinen Freund oder Freunde zu verlieren. Ich habe auch sehr stark bemerkt das ich mich extrem vor sachen fürchte, mann muss nur hinter meinem Rücken plötzlich hallo sagen, schon fürchte ich mich zu tode – obwohl ich weiss dass zb. mein freund daheim ist – und plötzlich in die küche kommt, reisst es mich total. zb. beim autofahren war ich immer locker drauf, kaum bin ich beifahrer und ich eine situation erkenne, die meiner meinung nach knapp war – springe ich auf – und mein herz rast wie verrückt. Sogar mein 18jähriger bruder hat bemerkt wie sehr ich mich in letzter zeit fürchte.
Ich überlege jetzt hilfe zu suchen. Was hält ihr davon.
LG
Elena
Tags: Bruder, Depression, Depressionen, Diskussion, Ehe, Ende, hilfe, Jahre, Katastrophe, Liebe, Zeit
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Written on Mittwoch, August 29th, 2007 at 19:12 by forumeintrag
Hallo zusammen
Ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin, falls nicht könnt ihr mir sicher auch weiter helfen.
Zu meiner Person: Ich bin 16 Jahre jung, Einzelkind, wohne bei meinen Eltern(Deutschland) und besuch ab kommenden Jahr ein techisches Gymnasium.
In meiner Familie hatte ich nie einen großen Halt. Keine Vorbilder, keine Vertrauensperson, niemanden. Mein Vater trinkt arbeiten Schicht und ich sehe ihn daher nur selten. Jedoch wenn ich ihn sehe, ist er entweder damit zu beschäftigt Fernsehsendungen aufzunehmen bzw. diese anzusehen. Dabei trinkt er mehrere alkoholische Getränke. Dem entsprechend reagierte er bei kleinen Auseinandersetzungen extrem was für mich mit Schmerzen verbunden war. Schläge gehört in meiner Kindheit zum Alltag. Auch Drohungen, wie die Freigabe zur Adoption, hinterliesen ebenfalls Schäden bei mir (wie z.b. starke Einschüchterungen, chronisches Zittern, kein Selbstbewusstsein). Durch den Umzug vor 6 Jahre verschwand auch die Möglichkeit zu anderen Mitgliedern der Familie zu flüchten, was die Situation für mich verschlimmerte.
Auseinandersetzungen wurden brutaler, Diskussionen meist mit Beleidigungen begleitet und das Famlienverhältnis komplett ruiniert. Ich selbst nenne meinen Vater seit Jahren nicht mehr bei seinem Namen, versuche ihn so gut es geht nicht mehr anzusprechen. Meine Mutter, mit der man sich, ab und zu zumindest, unterhalten kann, habe ich auch keine bessere Beziehung. Sie lehnt zwar die direkte Gewalt ab, was oft zu ergebnislosen Diskussionen bezüglich der Erziehung führte, dafür fügt sie mir anderen Schmerz zu (meist in Form von Depressionen, Ratlosigkeit, Minderwertigkeitsgefühl, diverse Komplexe, Trauer und Angst).
Da ich mich in meiner “Familie” längst nicht mehr wohl fühle, versuche ich jeden Kontakt zu meiden. Ich nehme jeden Job an, den man mir anbietet. Verdiene mir dadurch ein gutes Geld, welches ich jedoch nur beschrenkt ausgeben kann, da ich kein Zugriff auf mein eigenes Konto habe (eine kleine Tyrannei von vielen). Meist bekomme ich von meinem Arbeitgeber gute Zeugnisse, in denen ich vermehrt gelobt werde. Diese sind für mich jedoch nur in sofern wichtig, damit ich einen Job/Fluchtmöglichkeit bekomme.
Nachdem ich un heute seit 8 UHR bis 23 UHR gearbeitet habe (was rechtlich nicht ganz korrekt sein mag), wurde ich zuhause mal wieder auf übelste Art und Weise fertig gemacht. Jede Diskussion, egal wer nun Recht haben mag, wurde benutzt um mein Selbstwertgefühl zu verletzen bis ich irgendwann an dem Punkt war Einzusehen, es hat keinen Sinn weiter zu reden und somit zu flüchten.
Über meine Probleme, die ich Schulisch bzw. im Freundeskreis habe rede ich schon längst nicht mehr, da diese nur wieder gegen mich benutzt werden.
Ich weiß einfach keinen Ausweg aus diesem Psycho-Terror meiner Eltern. Ich suche mir keinen Rat, weil es sich hier um ein einmaliges Geschehnis handelt, sondern um eine Art der Erziehung.
Als ich Rat bei Vertrauenslehrern meiner alten Schule suchte, welche ich detailiert in mein Leben einweite, wurde mir geraten, ich solle mich mit dem Jugendamt in verbindung setzen. Früher wurde mir damit gedroht und nun bin ich selbst soweit.
An wen soll ich mich wenden ?
Was soll ich tun?
Ich weiß echt nicht mehr weiter. Bin um jeden Ratschlag dankbar. Ich weiß nicht wie lange ich noch diesem Druck widerstehen kann, da es immer schlimmer wird.
Danke
MfG, Patrick S.
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Written on Donnerstag, Juni 21st, 2007 at 05:45 by forumeintrag
An MisanthropX (nochmals)
hab gerade gelesen was du tränchen geantwortet hast. auch ich habe deine beiträge gelesen und auch ich verurteile dich nicht. jeder hat im leben sein binkerl zu tragen, jeder auf eine andere art. aber manchmal ist es einfach so, daß man so in seinen problemen gefangen ist, daß es das maß an erträglichem übersteigen würde, wenn man auf so schwerwiegende einträge wie dem deinem eingehen würde. das war der grund, warum ich mich nicht ebenfalls mit einem eintrag beteiligt habe. ich bin zur zeit nicht gerade sehr belastbar und versuche, gegen meine depressionen anzukämpfen. ich hoffe, du verstehst das aber wie gesagt, ich würd mich freun, wenn wir uns mal im chat treffen. es grüßt dich nochmal ganz lieb rotti
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Written on Freitag, Juni 15th, 2007 at 05:40 by forumeintrag
Hallo Freundin
Du solltest Dich im Internet unter Burnout Syndrom und Depressionen Infos holen. Googel dich da mal durch, und dann wirst Du hoffentlich Hilfe finden
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Written on Freitag, März 9th, 2007 at 05:20 by forumeintrag
An Träne für Träne, guten morgen. Es ist immer schwer, einem anderen einen Rat zu geben, selbst wenn man selber Depressionen und den ganzen Schnickschnack kennt. In deinem Fall kann ich wirklich nur die abgedroschene Phrase bringen, die jeder kennt: Die Zeit heilt alle Wunden – weil es wirklich stimmt. Ich war mit meinem Mann schon unzählige leichte und schwere Jahre zusammen, irgendwann kam es zu übelsten Auseinandersetzungen, die ich nicht mehr verkraftet hab und gehen mußte. Ging mir so wie Dir, kreuzunglücklich, sterben wollen und und und. Hab immer gesagt: Ich kann mit ihm nicht leben und ohne ihn auch nicht. Bin dann irgendwann an einen total netten Sozialarbeiter vom Psychosozialen Dienst geraten (leider gibts ih nicht mehr), irgendwann begann es besser zu werden, der bohrende Schmerz hat nachgelassen. Ich begann mich wieder auf schöne Dinge zu konzentrieren, die mich freuten, irgendwann blieb nur mehr eine leise Wehmut, ich wußte irgendwann würde ich es schaffen. Das sollst auch Du Dir zu Herzen nehmen. Vor allem wäre es gut, wenn Du einen Menschen hättest (egal ob Freunde, Kollegen oder so wie bei mir ein nettter Sozialarbeiter) wo Du dich einmal so richtig fallen lassen kannst. Von mir noch ein kleines Detail am Rande: Fast drei Jahre später haben sich mein Mann und ich zufällig wiedergetroffen, er hat geschworen, daß solch häßliche Dinge nicht mehr passieren würden. Er hat sein Wort gehalten, wir sind heute noch zusammen. Leider sind wir heute beide krank, er hat Krebs und ich eine schwere Gehbehinderung mit allen seelischen und finanziellen Problemen dazu, das ist der Grund, warum auch ich in diesem Forum bin – aber wir halten zusammen und lieben uns noch immer. Ich wünsch Dir, daß für Dich auch alles bald wieder gut wird und Du nicht mehr so zerissen bist, kannst mir gerne wieder schreiben. Liebe Grüße rotti
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Written on Mittwoch, August 2nd, 2006 at 05:02 by forumeintrag
lo an alle.
Suche auf diesem wege eine Gesprächspartnerin ab 40 J.die auch wie ich Angststörungen Depressionen u.s.w. hat.Habe einen Lebenspartner und 2 Kinder.Mit ihnen kann man aber nicht über meine Probleme reden.Freundinen habe ich leider keine.War letztes Jahr für 8 Wochen in eine psyisch-somatische Klinik und bin seid 2 J. in therapeutischer Behandlung.
Liebe Grüße.
Tags: Angststörungen, Behandlung, Depression, Depressionen, Kind, Kinder, Liebe, reden, Therapeut
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Written on Donnerstag, Juli 27th, 2006 at 19:12 by forumeintrag
Hallo an alle!
Ich glaube ich habe ein ernstes Problem.Der sieht so aus:irgendwie hab ich das Gefühl dass mein Leben an mir vorbeigeht.Alles was mir früher spass gemacht hat ist jetzt belanglos geworden.Ich leb nur noch in den Tag irgendwie hinein.Irgendwie hab ich das Gefühl dass ich überhapt für die Mitmenschen nicht existiere.Es geht auch schon soweit dass ich keine Frauen mehr kennenlerne bzw. die überhaupt kein interesse mehr zeigen.Nicht dass ich hässlich bin oder der gleichen. Vielle sind der Meinung dass ich gutaussehend bin.Es ist als ob die Frauen jedesmal wenn sie mich erblicken jedes Gefühl verlieren. Anders kann ich es nicht beschreiben.Man fühlt sich als ob man ein Geist wäre.Bei mir geht mittlerweile auch alles schief was nur schief gehen kann.Mittlerweille habe ich solche depressionen dass mir einfach die Luft zum atmen wegnimmt.Trau mich schon garnicht mehr aus dem Haus zu gehen.Denn jedesmal werde ich an meine Lage errinert.Ich kann mirs einfach nicht erklären.Was mache ich bloss falsch?.Was ist mit mir passiert? Würde mich freuen wenn mir jemand ein Tip geben könnte, oder einen Psychologen kennt der gut auf seinen Gebiet ist.
1000 Dank im vorraus.
Tags: Depression, Depressionen, Ehe, Frauen, Gefühl, Psychologen
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Written on Donnerstag, Juni 29th, 2006 at 19:12 by forumeintrag
ich bin seit 2 wochen alleinerziehend mit 3 kindern,der kindesvater interesiert sich null für seine kinder.hab das alles recht gut im griff.mein problem ist, dasich durch meinen ex alle meine freunde verloren habe.sind vor einiger zeit auch noch aufs land gezogen.hier bist und bleibst du die “zugrasste” noch dazu haben wir einig schulden und bekamen manchmal halt briefe vom gericht oder inkasso.das hat sich hier rasend schnell ausgebreitet. die post ist hier wie die krone.habe zwar meine schulden im griff,bin auch der meinung das es keinen etwas angeht da keiner weiss wie es gekommen ist, trotzdem wird man schief angesehen.als wenn die lieben landleute alle ach so gut wären. geh zwar arbeiten,meine sozialen kontakte sind aber gleich null. ich hatte vor ein paar jahren depressionen,habe nun angst das ich wieder welche bekomme.ziet zum grübeln habe ich ja jetzt.auch mach ich mir riesen sorgen: was ist wennich krank werde, allein mit den kids unterwegs sein ….., war 16 jahren in dieser partnerschaft (waren aber nur 3 jahre schön ) und bin das alleinsein nicht gewöhnt. mein lieber ex hat auch meine familie zerstörrt ,heißt er hat mich bei meinem vater schlecht gemacht, der meint jetzt ich bin selber schuld an der lage.möchte mich garnichtmehr rechtfertigen. den mein ex hat natürlich nciht erzählt das er täglich trinkt, immer spät nach hause kommt, sich um seine kids nie gekümmert hat,nur sich selber wichtig war.alimente muss ich einklagen ,er mag nciht zahlen sonst bleibt ihm ja nichts zu leben.könnt jetzt endlos weiterschreiben. es würde mcih interessieren ob es wem auch so ergangen ist und einen weg aus dieser verdammten einsamkeit gefunden hat. cih war zwar auch mit meinem partner einsam,trotzdem war wer da.vielleicht kann mir wer weiterhelfen!ich bin leider kein mensch der von sich aus auf andere zugehen kann.
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Written on Donnerstag, April 13th, 2006 at 06:01 by forumeintrag
Eigentlich habe ich mich mit meinem Schicksal abgefunden, ich habe ein ganz erträgliches Leben, auch meine Depressionen habe ich im Griff, aber es gibt eine Sache aus meiner Jugend, die ich mir nicht verzeihen kann und die mich nicht loslassen will. Um es kurz zu erklären: ich habe meinen Brieffreund sehr verletzt und unsere Freundschaft nicht gerade schön beendet.Um ja alles zu vergessen oder verdrängen habe ich alles, was mich an ihm erinnern konnte verbrannt.
Und jetzt muss ich dauernd an seine Briefe denken, besonders an den, wo er geschrieben hat, dass bei ihm Verdacht auf eine bösartige Krankheit besteht. Damals war die politische Lage ganz anders, man hat mit dem Mauerbau begonnen. Ich lebte in Jugoslawien und unser Land zählte nicht gerade zu den Freunden der UDSSR und somit zu dem ganzem Ostblock. Also gab es objektive Gründe, dass ich meinen Freund aus der DDR nicht besucht habe aber trotzdem quält mich die geschichte noch heute.
Tags: Depression, Depressionen, Ende, Freundschaft
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Written on Sonntag, November 20th, 2005 at 19:12 by forumeintrag
Hallo!
Bin schon voll am verzweifeln. Ich leide seit einiger Zeit an furchtbaren Angstzuständen und ich fühle mich so allein mit dieser beschissenen Krankheit. Habe zwar einen Freund mit dem ich normalerweise gut klarkomme, aber in letzter Zeit lässt er mich sehr hängen. Einerseits versteh ich ihn auch, weil er halt mit meiner Krankheit nichts anfangen kann und wahrscheinlich denkt, dass ich verrückt bin. Wir sind seit zwei Jahren zusammen und mit ihm habe ich das Marijuhana rauchen angefangen. Jeden Tag hab ich bis zu 15 Pfeifen geraucht, bis diese Depressionen anfingen und jetzt auch noch Panikattacken. Ich glaub die ganze Zeit, dass ich bald sterbe, weil ich schon soviel geraucht habe. Dann fängt mein Herz an zu flattern und ich kriege keine Luft mehr. Muss immer schnell raus spazieren gehen, weil ich mir denke, dass ich ersticke. Es is so furchtbar. Ich will endlich nur wieder ein normales Leben ohne diese Angst führen, aber alleine werde ich das nicht schaffen.
Tags: Depression, Depressionen, Ehe, Jahre, USA, Zeit
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Written on Freitag, Juli 1st, 2005 at 06:37 by forumeintrag
Sehr geehrtes Team, ich schreibe ihnen, weil ich am Ende bin, weiß keinen Rat mehr brauche dringest Hilfe, Jugendamt ist dafür leider nicht zu haben. Also kurz meine Situation: Ich war von 1994-2003 verheiratet mit meinem 1.Mann, von der Ehe stammen 4 Kinder, ein Kind brachte ich schon in die Ehe mit, also waren es genau 5 Kinder(14,10,8,7,2). Bis zum Jahr 1997 war alles noch so halbwegs in Ordnung, aber dann kam meine 2.jüngste Tochter auf die Welt und dann fingen die Probleme von seite meines Exmannes an; Alkoholproblem, Akrissivität körperlich und seelisch sowohl bei den Kids und bei mir, er kam Verfolgungswahn, schwere Depressionen und er vergewaltigte mich und dadurch entstand der jüngste. Ich trennte mich 2003 von ihm, nahm alle Kinder mit, er bekam auch das Besuchsrecht, Kinder gingen nie gerne mit, weinten schon paar Tage vorher. Ich heiratete 2004 meinen 2. Mann, mein Exmann durfte dann auch mit mein Einverständnis Kinder mit nach Hause nehmen fürs Wochenende, er lebte da schon mit seiner Lebensgefährtin zusammen( beide haben sich in der Nervenheilanstalt kennengelernt, beide waren bzw sind auch heute noch arbeitslos, bzw. die lgftin ist in Frühpension wg einer Krankheit). Alle 14tage holten sie die 3 mittleren Kinder, jüngste war noch zu klein, und brachten sie sie wieder zurück. Bis auf einmal eines Tages ich war das Wochenende bei meinem Vater u meine Geschwister zu besuch, bekam ich einen Anruf, meine Kinder haben angst und wollen nicht mehr mit mir mit nach Hause, ich soll kommen. Ich fuhr hin, fand durchaus sehr verstörte Kinder vor, der ältere sagte, mir, dass sie angst haben von meinem Mann, da er angeblich ihn geschlagen hätte, dass er sein Kreuz verriss und wenn sie wieder mit heim kommen, dann werden sie wieder geschlagen. Mein Mann hat meinen Sohn einmal ins Bett geschmissen, weil er wie am spieß schrie, weil er nichts essen wollte, aber Daniel sprang dann noch herum und nichts war, natürlich bekam da die Kinder wieder mit sowie bei meinem 1. Mann, dass ich geschlagen wurde. Ich war geschockt, wollte es nicht glauben, aber als ich merkte, dass die Kinder wirklich angst haben, beschloss ich die Kinder bei ihnen zu lassen, bis ich eine Wohnung und ihnen was bieten kann, leider wurde dann das ganze falsch ausgelegt, da ich 2 tage später nach Tirol fuhr zu einem Freund,(trennte mich von meinem Mann) wurde behauptet, dass ich die Kinder absichtlich bei ihnen gelassen habe, dass aber nicht stimmte, ich liebe meine Kinder so sehr, wollte nur das Beste, wußte damals nicht, was alles auf mich zu kam. Paar Monate später bekam mein Exmann die Obsorge, mit der Begründung, muss sein wegen der Entfernung, ich sah das ein und willigte auch ein freiwillig, aber. Ich besuchte die Kinder dann in Oktober04, für 2 Tage, wie ich dann heimfuhr, weinten die Kinder sehr und ich drückte auch mit den Tränen.Ich bliebe in Tirol für 4 Monaten, denn dann lernte ich einen recht netten Mann kennen, der in Linz aber wohnte und zog mit ihm zusammen, wir sind auch heute noch zusammen und sehr glücklich. In der Zwischenzeit habe ich die Kinder vor Weihnachten, Ostern und Ende Mai(Erstkomminion) besucht, jedes mal haben sie geweint wenn ich gegangen bin, mein 1.Mann sagte nur, was spinnts ihr so herum, zu den Kindern. Mein Weihnachtsgeschenk bekamen sie nicht von mir sondern von denen und ich hätte ihnen nichts gekauft. In Feber dieses Jahres fand eine Verhandlung wg dem Kleinen statt, wg Obsorge, die aber Gott sei dank gut für mich aus ging. Nun will er Alimente von 300 Euro, wo er aber genau weiß, dass ich zur Zeit arbeitslos bin und Notstand beziehe von 430€, Alimente zahlt er fürn kleinen 70€; mein Freund bezahlt mir die Miete von 500€, ich bezahl noch Strom und Heizung dass sind 66€, Kindergarten 120€, also bleibt mir nicht viel übrig. Leider ist der Arbeitsmarkt zur Zeit nicht sehr gut und die Zeiten wo ich arbeiten kann auch nicht; 8.00-17.00Uhr und ich bin nicht mobil, aber dass alles interessiert meinem 1.Mann nicht, er selbst ist seit 2 Jahren arbeitslos. Ende Mai riefen meine Kinder ihren kleinen Bruder an, mit mir wollten sie gar nicht sprechen, sagten nur kurz, MAMA MIT DIR WOLLEN WIR KEINEN KONTAKT MEHR; HABEN ANGST DASS DU UNS ENTFÜHRST!!! Seitdem glaubte ich, dass die Welt zusammen gebrochen ist, die Mutter von meinem 1, Mann sagte zu meiner Mutter auch noch(sie hat seit Weihnachten, Obsorge von ganz großen), VERBIETEN SIE KEVIN; DEN KONTAKT MIT SEINER MUTTER, naja dass war das letzte was ich noch brauchte, ich habe aber trotzdem nach wie vor Kontakt mit meinem grossen und er besucht mich alle 4 Wochen regelmässig. Sorry mir sind nun beim Schreiben, die Tränen gekommen, verkrafte den Verlust meiner 3 Kids nicht, bin am Ende weiß nicht mehr weiter. Eines bekam ich auch noch zu hören, nämlich, die Kinder brauchen eine Therapie, jedes mal, wenn ich sie besuchte. Nun bedanke ich mich bei ihnen fürs lesen und würde mich freuen wenn sie mir irgendwie helfen können.
lg
Tags: Alkohol, Bruder, Depression, Depressionen, Ehe, Ende, Gewalt, Gross, hilfe, Jahre, Kind, Kinder, Kindern, Liebe, Mutter, Schock, Sohn, USA, Vater, Weihnachten, Zeit
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Written on Samstag, Mai 21st, 2005 at 06:04 by forumeintrag
Diese Zeile widme ich allen missbrauchten Kindern, Mädchen,Frauen – (mittlerweile auch den jungen Männern).
Als Einleitung muss ich folgendes erzählen – Ich trauerte immer noch meinem Vater nach, der infolge eines Motorradunfalls sein Leben verlor (da war ich 9 1/2), ich liebte und hasste ihn zugleich. Er war ein toller Vater, wenn er nüchtern war – wenn er getrunken hatte, vor allem Schnaps – dann gab es zwischen ihm und meiner Mutter immer Schlägereien – glaubt mir – so viel Angst, als Kind – das kann keiner aushalten. Am Abend bevor er den Unfall hatte, betete ich, dass das endlich aufhören soll. Ihr könnt euch vorstellen, dass ich mich sehr schuldig gefühlt habe, als am nächsten Tag die Todesnachricht kam. Ich kann mich heute noch gut daran erinnern – es war für mich 9 Jährige schlimm – denn die Folgen habe ich ja nicht absehen können.
Hier hatte ich mich das erste Mal einsam gefühlt, und doch befreit, aber die Angst blieb.
Da fing ich an mich zu verändern – ich zog mich zurück, war nicht mehr das unbeschwerte, fröhliche Kind von gestern – ich war traurig, einsam – er fehlte mir – Jahre später hat uns unsere Mutter Dinge erzählt, die uns Kindern die Haare zu Berge stehen liess. Mit Messerattacken, Schlägen und gerade an diesem Abend vor dem Unfall ein Schuss aus einer Pistole 5 cm neben dem Kopf unserer Mutter ins Kopfpolster. (Das ausgebesserte Kissen hat sie heute noch)
Viele Fragen sind heute noch offen – warum, was ist in meinem Vater vorgegangen? Antworten werde ich nicht mehr bekommen – meine Mutter schweigt – sie verdrängt alles.
In der Familienaufstellung habe ich gelernt zu verzeihen. Ich habe ihn in mein Herz geschlossen – er konnte nicht anders – er war doch mein Vater! Ich liebte ihn sehr – ich vermisse ihn – wäre mein Leben anders verlaufen? – es ist Vergangenheit!
Als Betroffene – ich (damals 12 Jahre alt) wurde 3 Jahre von einem 3 Jahre älteren Bruder sexuell missbraucht, erpresst, eingeschüchtert.
Angst war mein ständiger Begleiter – er hat mir meine Kindheit und meine Jugend gestohlen – zerstört.
Ich war zu naiv – ich habe es zugelassen.
Ich hatte mich noch nie so einsam und verlassen gefühlt – und wir waren eine grosse Familie – aber ich fühlte mich in meiner Not allein-gelassen.
Ich zog mich in meine Welt zurück – war meiner Familie gegenüber unaustehlich – keiner hat versucht mich zu verstehen – keiner hat mich gefragt warum ich mich so verhalte – damals konnte ich nicht anders. Ich war immer die “Böse”.
Die Leistungen in der Schule wurden immer schlechter mein Gesundheitszustand auch. Hier ein Wehwechen, da ein Wehwechen. Sehnsucht geliebt zu werden, jemanden zum Ahnlehen, mein Herz ausschütten – keiner war für mich da. Heimliche Verliebtheiten, Schwärmereien, zu feige zu meinen Gefühlen für andere zu stehen – nie ausgelebt, zu viel Angst vor Männern.
Mit 21 Jahren – Flucht in eine Ehe – falscher Partner, nur weil er mir im Moment die Aufmerksamkeit gab, nach der ich mich so lange gesehnt hatte. Keine Alarmsignale, dass er nicht die Lösung für meine Kindheitsprobleme sein konnte. Ich wurde vor der Ehe schwanger – die Zwiespältigkeit meiner Gefühle erschrecken mich heute noch, wenn ich zurückdenke. Das Gefühl mit einem Mann zu schlafen war schön, aber im Hinterkopf das Gefühl etwas Verbotenes zu tun, lenkte mich ab, ich konnte Sexualität nie geniessen, nie ausleben, immer diese scheiss Angst, man könnte mich entdecken – erwischen – ich brauchte viele Jahre, damit ich endlich meinen Gefühlen freien Lauf lassen konnte – jetzt hab ich es geschafft, aber leider immer noch die falschen Partner – lauter Egoisten, die Frauen nur als “Gebrauchsgegenstand” für ihre Triebe benutzen. Keine Liebe – die ich eigentlich suche. Aber ich gebe mich nicht auf – ich kann warten, ich werde zwar immer älter, doch ich kämpfe um mein Recht als Frau, auch so behandelt zu werden.
Der Wunsch mein Leben zu beenden war immer da, doch ich will leben, – aber wie – innerlich spüre ich, dass ich eine liebende Frau sein kann, aber wo ist der richtige Partner, der mit meinen Gefühlen umgehen kann? Der meine Vergangenheit nicht immer wieder in den Vordergrund rückt, nur weil sein Verhalten meine Erinnerungen wachrüttelt? Denn das ist es doch – wie kann man die Vergangenheit loslassen, wenn man immer wieder damit konfrontiert wird?
Ich war bei vielen Ärzten, habe Therapien angefangen und wieder abgebrochen, es ging mir wie Shady – ich fühlte mich bei meinen Therapeuten nicht wohl. Also konnte es nicht das Richtige sein – Tabletten gegen Depressionen haben mich noch tiefer nach unten gedrückt. Ich wollte ja die Ursache lösen und nicht meine Gedanken vernebeln.
Ich arbeite immer noch an mir, aber ich habe viel aufgearbeitet und ich nehme mir viel Zeit für mich. Man kann nicht 35 Jahre in ein paar therapeutischen Sitzungen aufarbeiten – es braucht Zeit – viel Zeit – und die nehm ich mir.
Hätte ich mit 17 gewusst, was für Möglichkeiten es gibt, solche Probleme zu lösen, na ja, damals waren diese nocht nicht so wie heute, dann wäre mein Leben sicher anders verlaufen. Doch die Erfahrungen, die ich bis heute gemacht habe, und auch das Positive nicht zu vergessen, wäre ich vielleicht eine unausstehliche Persönlichkeit geworden.
Mein Schicksal hat mich geformt zu dem Menschen, der ich heute bin, den Humor hab ich mir bewahrt. Es gibt noch viele traurige Momente, besonders, wenn ich Nachrichten höre. Wenn ich von Kindermorden, von Missbräuchen höre, weine ich – ich fühle mit ihnen – ich hatte ja noch Glück, mir wurde nicht so Gewalt angetan (ich hoffe ihr wisst was ich meine, mit Waffen usw.), mein Körper wurde missbraucht, aber nicht meine Seele, die ist der Teil der leidet!
Es ist ist traurig, das Menschen anderen Menschen so was antun können. Wenn Vergewaltiger wüssten (?), was sie besonders den Kindern antun, sie zerstören Leben, sie nehmen den Kindern das Recht, sich so zu entwickeln, wie es den Kindern zusteht. Beschützt, angstfrei, unbeschwert, fröhlich – es ist seelischer Mord. Kein Therapeut der Welt kann einem das aus dem Kopf arbeiten – eine Gehirnwäsche wäre viel erfolgreicher. Ich für mich hab oft gedacht, dass dieser Teil aus meinem Gehirn herausgeschnitten werde müsste.
Das klingt hart, aber wieviele Betroffene denken so?
Der Verlust eines Kindes nach einem Gewaltverbrechen ist für die Hinterbliebenen eine Katastrophe, aber für das Opfer, (ich schäme mich als Mensch das sagen zu müssen) – die Erlösung.
Wenige Betroffene schaffen es, ein menschengerechtes, glückliches Leben leben zu Können. Vor allem verlieren sie viel Zeit, die sie für Therapien aufwenden müssen, wo andere schon Leben.
So wünsche ich allen Betroffenen die richtige Therapie zu finden, und vor allem viel Kraft und Glauben an sich selber, ihr Leben neu zu erforschen.
Verzeiht mir meine Offenheit, es musste einfach raus, denn ich bin immer noch sehr wütend, ich fühle mich machtlos der Gesellschaft gegenüber, die dies zulässt.
Helga
Tags: Bruder, Depression, Depressionen, Ehe, Ende, Erfahrung, Erinnerung, Familie und Kindererziehung, Frauen, Gefühl, Gehirn, Gewalt, Gross, Jahre, Katastrophe, Kind, Kinder, Kindern, Liebe, Mädchen, Männer, Missbrauch, Mutter, Schlaf, Schule, Seele, Therapeut, Ursache, Vater, Verhalten, Zeit
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Written on Samstag, Mai 21st, 2005 at 06:03 by forumeintrag
Hallo Ginete(Eintrag 11.05.05)
Ich kenne dieses Problem sehr gut.An meiner Kindheit muss ich micht auch immer erinnern. Und diese Depressionen und Angstzustände sind mir auch sehr bekannt. Ich bin 21 Jahre und leide auch sehr an meinen negativen Erinnerungen was mir als Kind passiert ist. Ich wurde vernachlässigt und meine Vater hat mich geschlagen. Ich hatte einen enorme Angst vor meinem Vater. Machst du eigentlich eine Therapie? Ich mache zur Zeit eine Verhaltenstherapie. Meine Thera mag ich sehr, aber wenn ich vor ihr sitze, dann kann ich nichts erzählen. Es ist sehr neu für mich, dass mir jemand seine 100%tige Aufmerksamkeit schenkt. Ich habe früher immer jemanden gebraucht bei dem ich mich geschützt fühle, und jetzt habe ich meine Thera und ich blöde Kuh bringe keinen sinnvollen Satz zustande. Ich hoffe, dass wir beide uns von diesem Tief befreien können. Ich hoffe, dass es dir wieder besser gehen wird. Ich weiß, dass dieser Tief kaum auszuhalten ist, und man wünschte sich das man einfach tot wäre. Aber ich wünsche dir und das kommt vom ganzem Herzen alles gute und du wirst es schaffen diesen Schmerz zu überwinden. Man muss sehr hart an sich arbeiten und über diese Gefühle sprechen, dann wird man wieder zur realen Welt zurück geholt. Alles Gute!
Gruß Shady
Tags: Depression, Depressionen, Ehe, Erinnerung, Gefühl, Jahre, Kind, Vater, Verhalten, Verhaltenstherapie, Zeit
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Written on Mittwoch, Mai 11th, 2005 at 05:58 by forumeintrag
Komme aus eine Familie,wo ich Missbraucht wurde,und Gewalt ausgeliefert war.Mit 15 hab ic h mein erster Selbstmordversuch gemacht,der leider nicht funksionierte,fing danach ,it ritzen an,das ging ein paar Jahre,dann war aber alles wiede normal,hatte zwar viele schwierigkeiten,aber ich hatte mein Leben aufgebaut,hatte kein Gedanke mehr an meine Kindheit verschwendet,die gabs überhaupt nicht für mich.Alles vergessen.Mit 30,kamm aber alles wieder,warum keine Ahnung,ich durchlebte meine Kindheit immer und immer wieder,bekam Angstzustände,Depressionen…
Ich sitze in einem Loch,wo ich nicht mehr raus komme,mittlerweile hab ich mich so zurückgezogen,das mir den Gedanke an eine Zukunft,Angst macht.Warum wieder diese Erinnerungen.So daß ich aus einem Land komme,wo man lieber weggesperrt wird,als das einem geholfen wird,sieht es nach keiner Zukunft für mich aus.Ich versteh das alles nicht mehr.
Tags: Depression, Depressionen, Ende, Erinnerung, Familie und Kindererziehung, Gewalt, Jahre, Kind, Liebe, Missbrauch
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