Von – Doris

Written on Dienstag, Februar 5th, 2008 at 06:06 by forumeintrag

Hallo Leute! Ich bin zum ersten mal hier und hoffe dass mir jemand vielleicht einen Rat geben könnte oder vielleicht schon ähnliches erlebt hat. Es klingt alles ziemlich nach einem typischen Pubertäts- eines Teenagers, möchte aber erwähnen dass ich immerhin schon 23 bin :-)
Im Herbst bin ich in eine neue Wohnung gezogen. Habe zuerst Zuhause gewohnt, mit allen möglichen Problemen zwischen mir und meiner und noch einige andere Probleme mit meinem Freund. Manchmal war ich emotional echt am und nur mehr depressiv. Alles ging schief, egal was ich machte, nichts passte.

Ich hab mich echt super gefreut, endlich eine eigene Wohnung, endlich ein neues Leben! Habe mir alles mögliche ausgedacht was ich wieder machen möchte und wie gut wieder alles werden wird. War richtig happy und motiviert. Am Anfang war’s auch so. Bis eines Tages alles wieder zum alten wurde – wegen meinen Nachbarn. Ich hab mich öfters dabei ertappt wie ich am Fenster gewartet habe bis er heimkommt oder geschaut habe ob sein Auto da ist. Wenn er mit im Stiegenhaus begegnet ist hab ich mir nur gedacht „Mensch, der ist so süߓ. Ich will ja nicht behaupten dass ich verliebt bin aber ich würde ihn gerne näher kennenlernen. Ich weiß ja überhaupt nichts von ihm außer seinen Namen. Weiß nicht mal wie alt er ist und ob er eine Freundin hat.

Mein Problem an der Sache ist, ich weiß echt nicht wie ich das machen soll. Mir fehlt total der Plan. Ich hab mir schon gedacht, fang einfach ein normaler Gespräch zwischen Nachbarn an, aber ich habe solche Angst das er was merken könnte was ich eigentlich will. Und die Angst vor einer Blamage ist echt riesengroß. Außerdem soll ja nicht die ganze Nachbarschaft was mitkriegen, das schlimmste ist ja, seine Schwester wohnt auch in dem Haus!
Noch dazu bin ich megaschüchtern was an meinem sehr geringen Selbstvertrauen liegt. Ich bin auch nicht sehr hübsch und hatte eigentlich immer Pech wenn ich einen Mann wollte weil die mich alle nicht haben wollten. Es gehen auch bei ihm jetzt wieder alle Hoffnungen in den Keller und ich rechne mir kaum Chancen aus will ihn aber ungedingt haben.

Und genau das macht mich fertig. Ich sitz jeden Tag am Fenster und warte bis er heimkommt damit ich ihn sehen kann – wenigstens für ein paar Sekunden. Wenn er wegfährt bin ich ganz fertig weil ich mir alles mögliche ausdenke wo er hinfährt. Das schlimmste dabei, mein ganzer Hauhalt und meine Haustiere werden vernachlässigt weil ich am Fenster sitze und nur auf ihn warte. Meine Hobby die ich so gerne machte interessieren mich nicht mehr. Mein Empfinden ist mal wieder am tiefsten Punkt und ich bin total depressiv, das wirkt sich auch beruflich aus.
Ich versuche ihn zu vergessen und nehme mir jeden Tag vor heute nicht auf ihn zu warten aber kaum bin ich Zuhause ist alles wieder beim alten. Er ist nun mal der Nachbar und der läuft mir über den Weg. Am liebsten würde ich wieder ausziehen aus dieser Wohnung…

Ich bin leider ein Mensch der sich viel zu viele Gedanken macht über so was. Bin in früheren Zeiten immer ein Außenseiter gewesen und hatte kaum Freunde. Mein Selbstvertrauen existiert nicht mehr und so kann ich auch diese Sache nicht anpacken. Ich merke einfach wie wieder alles den Bach runterstürzt, alles was ich mir vorgenommen habe, alle Träume, alles ist wieder weit weg von mir – und das alles wegen einem Mann! Komme mir echt vor wie eine 14jährige.

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Von – Lisi an Julia

Written on Donnerstag, Dezember 12th, 2002 at 19:12 by forumeintrag

Julia!
Zuerst möcht ich Dir sagen, wie lieb ich das von Dir finde, wie Du Dir Sorgen um Deine Freundin machst. So reagiert sicher nicht jeder. Sie kann stolz sein, Dich als Freundin zu haben.

Helfen kann in ihrem Fall nur eine gute Psychotherapie – vielleicht auch das Jugendamt, wo sie sich hinwenden kann, um zu finden, wenn sie so mißhandelt wird.

Man kann ihr – ohne ihre echten Gefühle und Umstände zu kennen – nicht mit einer Ferndiagnose und Therapie helfen. Aber es ist logisch, daß sie so reagiert. Ihr innerlicher Schmerz muß riesengroß sein. Nur solche Leute fügen sich und anderen solche Schmerzen zu, weil sie den äußeren Schmerz leichter ertragen als den inneren, und der äußere Schmerz sie kurzzeitig vom inneren ablenkt, und diesen vergessen läßt.

Du hast geschreiben: “Früher war sie immer “brav”, nett, lieb, freundlich usw. Jetzt ist sie frech, “cool” und vorallem total agressiv. Wenn ihr irgendetwas nicht so recht passt, wehrt sie sich nicht mit Worten sondern mit Schlägen und meistens ohne Vorwarnung. SIE KENNT NIX ANDERES ALS SCHLÄGE. BEI IHR IST DAS FASS ÜBERGELAUFEN! NIX GEHT MEHR, UND MAN KANN NUR MEHR BLIND UM SICH SCHLAGEN, UND IST DIREKT FROH, WENN JEMANDEN EINEN ANLASS GIBT, SCHLÄGE AUSZUTEILEN. Einmal hat sie einen mit dem Messer bedroht.

Das ist aber nicht das Hauptproblem. Sie wird daheim geschlagen und seelisch fertig gemacht. DAS IST DIE ! OFTMALS WERDEN UND WURDEN SOLCHE MÄDCHEN SEXUELL MÌSSBRAUCHT, UND AUS DEN VERSCHIEDENSTEN GRÜNDEN HABEN SIE ANGST, SICH HILFE ZU HOLEN, UND WENN SIE IHRE KÖRPERLICHE STÄRKE ERKENNEN, GEHEN SIE AUF ANDERE LOS, NUR UM NICHT IHR INNERES JEAMDEN ZU OFFENBAREN, DENN DANN MUSS MAN SICH DAMIT AUSEINANDERSETZEN, UND DAS TUT GENAUSO SEELISCH WEH, WIE WENN DAS NOCHEINMAL PASSIEREN WÜRDE!

Weiters schreibst Du “sie schnüffelt regelmäßig Klebstoff” EINE ANDER ART DER FLUCHT VOR IHREM SCHEUSSLICHEN DILEMMA, IN WELCHEM SIE STECKT!

Kann irgendwer meiner Freundin helfen??
ES GIBT HILFE, aber sie muß sich helfen lassen. Niemand kann sie zwingen.

Ich werd jetzt nachher das nach Hilfe durchstöbern. Alles Liebe für Dich, und versuch einmal vorsichtig mit ihr zu . Sag ihr, daß Du sie lieb hast, und daß Du Dir Sorgen um sie machst.und daß Du sie gerne beim Hilfesuchen unterstützen möchtest. Vielleicht reagiert sie ja gut drauf.

Nochmals liebe Grüße
Lisi

Lisi

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Von – einzelhelfer@hotmail.com

Written on Dienstag, Mai 14th, 2002 at 19:12 by forumeintrag

0) Einleitung
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Darf ich raten? Du willst für künftiges Einfamilienhaus mit Kitsch- und dir selber als Hauptperson einen schönen, klugen, erfolgreichen, aufgestellten, potenten aber moderaten, verschmitzten aber treuen Familienmenschen mit Geld, Phantasie und Humor, der dich in allem respektiert und doch hinter geschlossenen Türen und Vorhängen zünftig wie eine kriechende Weibsstute zu nehmen weiss (mit dem letzten kann ich dienen)(nur damit)! Darf ich weiterraten? Und du suchst alles das im . Also: HAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHA
Gut, zurück zum Text. Spass beiseite, Ernst komm her, nun wird es doppelbödig. Du fällst in eine der folgenden Kategorien:
a) Du bist so hübsch und attraktiv wie Frankensteins Monsterchen (machen wir uns nichts vor: auch nur geschminkt)
oder
b) Du bist so harmonisch und psychisch stabil wie derselbige (im Klartext: Klapsen sind dir von innen vertrauter als Seminarräume).
Soweit so schlecht. Also, folgendes: Solltest du zufälligerweise zu Kategorie b) gehören (es gibt nur Kategorien a und b, belüg dich selbst sooft du willst aber bei mir kannst du’s abschminken), d.h. einigermassen gutaussehend und ein manisch-hysterisches Häufchen Depressionselend, so tue das folgende: antworte mir umgehend, ich bete dich an.

1) Wozu ich eine Frau brauche
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Gute Frage.

2) Warum bimmle ich nur Models? (viele wollen das wissen)
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Der Grund ist so einfach wie vielschichtig: mein muss so umwerfend schnieke-heiss-präzisionsperfekt-fünfsternegenialvollkommen aussehen (nur nach aussen)(das Innere ist irrelevant)(wird von mir gezüchtigt-gepeitscht) weil: grottenscheisse sehe ich selber schon aus, und das, wie leicht einzusehen und nachvollziehen, genügt denn auch bestens. Wir können zum nächsten Punkt fortschreiten.

3) Ich bin haarsträubend clever und wixe gleichwohl seit Jahrzehnten, wie kommt das
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Der Grund ist dahingehend zu determinieren, dass so oberflächlich interagieren wie (sie sind genau so verlogen, heuchlerisch, doppelzüngig, affektiert, hormongesteuert und denkblind wie )(wenngleich mit anderen Kopfbrettzielen)(aber warum auch nicht, bitte, sagt ja niemand was), mit allerdings einem basisch-elementaren Unterschied: besitzen Tithen. Dies wäre mit Abstrichen als Fussnote zu Paragraph 1 diskutabel. Vielleicht später mehr. Vorerst dies: Tithen ersetzen das mitnichten, machen es aber über weite Strecken entbehrlich, wie knetende Finger nur zu gut wissen. Etwas fällt mir gerade noch ein:

4) Frauen sind soziale Wesen
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Das Schicksal der Welt und deren Einwohner kümmert frau ernstlich und ganz ohne jeden Scheiss. Mir kommen die Tränen. Ich fühle Sehnsucht. Wenn ich nun eine Frau an der Seite hätte, so wäre ich gezwungen, unter Menschen zu gehen, häufiger als zweimal jährlich zu duschen und vor allem: das sich rappelnde Konto endlich zu schlachten, ich bekomme allwöchentlich anrufe von meinem Betreuer, wohin damit, fragt er, da kommt dann ja noch der Zins und Zinseszins dazu, eh man sich zweimal versieht, und dann ist er zu allem auch noch so ein scheisszuverlässiger Termingeschäfteprofi, dem nie ein Schnitzer unterläuft und der aus viel mehr und aus mehr noch mehr macht, ich schwimme in dem verdammten Scheissgeld! Es gibt Leute, die sagen, wenn man eine Frau hat, löst sich das Problem des strapaziösen Geldüberschusses von selbst. Mal schauen. Zum Rückenschrubben sind sie auch noch gut, heisst es. Ausserdem wie gesagt, Tithen. Also gut.

5) Ich will (denn ich bin dumm)(platt)(ein Nichts)(kurz: ein Mann)
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Während Klischees für die Anwendung in unterschiedlichsten Kontexten geprägt werden, würdigt das singuläre Bild das Besondere. Und doch sagt es unendlich viel mehr über das Allgemeine als der Gemeinplatz. Deshalb hängt man Bilder oder das Gegenteil, Idole, wenn man so will, gern ins Museum. Gegen diese wertende Entgegensetzung gibt es einen prominenten Einwand. Das singuläre Bild ist als Bild ebenfalls geprägt, strukturiert, fixiert, d.h. von vorneherein klischierbar. Ist Klischierbarkeit dann nicht geradezu die Bedingung der Möglichkeit? Und weiter: jedes Klischee hat einen wahren Kern. Es ist ein rationales Gebilde. Bedürfen nicht auch das Denken, das Fühlen selbst immer schon des Klischees? Denn Vorstellungen sind doch nichts anderes als die vergröbernde, gleichmacherische Zusammenfassung des Ähnlichen, aber Verschiedenen unter einem kleinsten gemeinsamen Nenner. Die zudem noch Kommunikation ermöglicht, indem Konventionen für normierten Gebrauch dieses Nenners sorgen. Kein Verstehen von Bildern ohne Klischee.
Was solchermaßen in der Erkenntnistheorie seit dem Schematismuskapitel der Kritik der reinen Vernunft als Problem anerkannt ist und ursprünglich die Reichweite des Verstandes bemessen sollte, dient seit den strukturalistischen und poststrukturalistischen Wenden und Windungen der Selbstbestätigung kulturanalytischer Praxis. Da ihr alles ununterschieden Zeichen, Symbol, gar Code ist, folgert sie die strukturelle Gleichwertigkeit aller Phänomene. Wenn daraufhin die ideale Singularität eines Bildes als selber noch klischeehafte Utopie denunziert wird, lässt eine hübsche begriffsakrobatische Figur sich tanzen – “Alles ist Text, alles Rhetorik”. Das Kino wird dann betrachtet hinsichtlich seiner Geschwätzigkeit und Kritik fällt in die Hände nicht minder geschwätziger Popkulturarchivare, die ihr kleinliches Distinktionsgehabe interpretiert sehen möchten in den hui, wie frei fluktuierenden Makrodifferenzen des Indifferenten.
Aber wenn man die von den Cultural Studies vorgetäuschte Gleichgültigkeit nicht mitmacht? Wenn man sich vom Kino wieder und wieder betrogen fühlt, weil man Wert legen möchte auf Unterschiede auch hinsichtlich der Qualität und Beschaffenheit von Bildern? Dann ist Klischeekritik Pflicht. Wohin das führen kann, werden wir sehen, den Klischeebegriff als unverzichtbaren Kompass in der Hand. Leider funktioniert der rein negativ, seine Nadel zeigt immer nur, was es zu meiden gilt. Was fordert man, wenn man Klischees anklagt? Erlebnis. Reflektiertheit. Engagement. Authentizität. Banal, aber vermutlich am wichtigsten, sozusagen ganz im Süden: Originalität.
Erlebnis
das sagt alles. Wer etwas erleben will, möchte gefesselt werden – wie, bleibt nachrangig, Geschmackssache. Sinnlos, Erlebniskultur als Unkultur zu geißeln: der Jahrmarkt, die Schaubude gehören zu den Ahnherren des Kinos. Man fragt hier zu recht nicht lang nach Kunst – ein Vorschlag Kants, der bei “sinnlichem Wohlgefallen” von Schönheit nicht sprechen möchte. Der Dauerspagat des Kinos zwischen Konsum und Ästhetik bleibt dennoch irritierend. Kunsterfahrung hat offensichtlich immer ihre somatische Seite. Und die rein kinetische Intensität der action lässt an guten Tagen alles intellektuell Ambitionierte verblassen: eine Form kulinarischer Kreativität. Sinnlos jedenfalls auch, einem Spektakel klischeehafte Dramaturgie vorzuwerfen, wo es doch ausdrücklich um die Achterbahn der Effekte ging. Dass oft der Wecker an einer Zeitbombe Regie führt, schmälert nicht den Genuss. Hier zählt, was man im Werkzeugkasten hat. Anonyme Techniker-Ameisen drehen an der Rüstungsspirale der filmischen theme parks. Den längsten Abspann der letzten Zeit hat immer noch “Mission to Mars”.
Aus Fertigbauteilen wird auch eine andere Achterbahn regelmäßig neu aufgebaut: die der

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Von – Nathalie

Written on Sonntag, Januar 13th, 2002 at 06:05 by forumeintrag

Hallo,

ich hab ein Problem und ich weiss nicht so recht,was ich dagegen tun kann,oder woher das überhaupt kommt.Also,es begann als ich vor ca 3 Jahren von der Realschule zum Gymnasium gewechselt habe.Die ersten Monate lief alles super,aber plötzlich bin ich einfach nicht mehr zum Unterricht gegangen,mit der Quittung,dass ich wenige Wochen später von der flog.Nach diesem ,kam ich auf ein anderes Gymnasium,wieder mit dem Vorsatz dort mein Abitur zu machen,aber mich voll reinzuhängen und mein Bestes zu geben.2 Monate später musste ich die verlassen,ich hatte zuviele Fehlstunden.In beiden Fällen weiss ich nicht,wie es soweit kommen konnte.Ich wusste genau,ich hätte zum Unterricht gehen können…”es ist alles immer nur halb so schlimm,wie ich es mir vorstelle”hab ich mir immer gedacht.Aber ich konnte nicht hingehen…ich hab meine nicht gemacht….ich weiss nicht,warum.Nach fast einem Jahr Pause,bin ich jetzt an einer Privatschule untergekommen,und es geht schon wieder los.Dabei ist es auf dieser Kunstschule überhaupt nicht schwer(und ich interessiere mich auch sehr dafür),aber damit habe ich sowieso noch nie Probleme gehabt.Ich sage mal,auf der Realschule hab ich fast immer 1er und 2er geschrieben,auf dem Gymnasium auch.Vom Stoff her,könnte ich das locker gepackt haben,aber ich hatte teils auch einfach keine Lust….ich weiss nicht wie das kommt,von heute auf morgen.Jetzt geht es schon wieder los,obwohl die Aufgaben dort für mich kaum Schwierigkeiten darstellen.Aber ich weiss auch nicht so recht wovor ich Angst habe.Obwohl,in sozialen Fragen und Kontaktknüpfung bin ich auch nicht gerade sehr aktiv.Schon auf der Realschule war ich eher isoliert,das war aber kein Grund für mich,nicht dort hinzugehen.Jetzt bin ich wieder eher allein,als mich einer Gruppe anzuschliessen,aber ich will auch gar nicht so sehr irgendeiner Gruppe angehören,oder im Mittelpunkt stehen.Ich weiss auch nicht so recht,was besser für mich ist.Ich war schon immer ein Einzelgänger.Jetzt kann ich irgendwie keine Verantwortung für mich selbst übernehmen.Als “Student”,der ich ja nun bin,bin ich selbst für meine Entscheidungen verantwortlich,das schaff ich irgendwie nicht,denke ich…Ich möchte nicht schon wieder alles hinschmeissen,aus irgendwelchen Gründen,die ich nicht erklären kann.Ich wohne noch zu Hause und meine wissen bis heute noch nicht,warum ich zweimal von der Schule geflogen bin…

Ich wäre auch für über e-mail(falls möglich) dankbar:
bottleofwodka@yahoo.de

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Von – Brosinski21@aol.com

Written on Sonntag, Januar 13th, 2002 at 06:05 by forumeintrag

Hallo Mirja!
Habe gerade Deinen Eintrag vom 11.1.02 gelesen.
Ich finde auch, dass es sicher schön sein wird, wenn Du lächelst. Es ist immer schön, wenn ein Mensch lächelt.
Ich erinnere, ich habe das als junges immer schlimm gefunden, wenn ich gelächelt habe, weil ich eine Zahnlücke hatte und ich habe diese dann auch oft verborgen gehalten.
Ich hoffe, dass es Dir heute schon wieder viel besser gehen wird.

Jedenfalls erinnere ich mich auch, oft an den Laptop gegangen zu sein, wenn ich viele Probleme habe.

Besonders in der vor der Geburt meiner Tochter habe ich, so erinnere ich, Nächte damit verbracht, traurige Emails zu verfassen, z.B. wenn ich einen
geliebten Mann aufgeben musste.

Dann wurden die Mails in der Nacht auch oft sehr dramatisch und sehr traurig.

JEtzt ist meine kleine Tochter auf der Welt und ich
sitze nicht so oft mit schlimmen Problemen vor dem Laptop.

Karin

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Von – Peter

Written on Donnerstag, Dezember 27th, 2001 at 19:12 by forumeintrag

Ích bin 60 ig und habe vor zwei Monaten eine 46 jährige Frau kennen und lieben gelernt und nun frage ich mich, ob der Altersunterschied für uns zu großen Problemen führen kann oder ob diese 14 nicht so dramatisch sind.
Wer kann mir darauf eine antwort geben?

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Von – finalmente@surfeu.de

Written on Samstag, August 4th, 2001 at 05:21 by forumeintrag

es ist der wahnsinn, daß ich wegen nichts und wieder nichts solche innernen spannungen(schmerzen psy.art) aushalten, bzw. erleiden muss,nur weil etwas nicht so ist oder geschah, wie ich es erwartet hatte, bzw. will.

seit 11 Jahren “arbeite” ich an mir, d.h. ich bin über die ursache zu den symptomen gekommen, aber ich kann meine “irrealen verhaltensweisen” um´s verrecken nicht wegbringen, auch mit noch soviel verständnis, bemuehungen etc.

folge: immer das gleiche drama: ich mache irgendwas, habe eine vorstellung wie es ausgehen soll, es kommt aber anders: a b s t u r t z !!!!! und zwar so folgenschwer, als ob ich mein höchstes gut verloren hätte.

ich weiß, daß meine reaktionen auf diese situationen
völlig überzogen/unangemessen/überdramatisiert sind, und schon immer waren, obwohl ich seit jahren weiß, daß ich überreagiere, und deshalb an mir arbeite !

wenn ich dann trinke, tritt erst nach einer gewissen zeit eine bei mir ein, und ich sehe den ganzen “fall” aus einer anderen sicht, die mir vorher nicht möglich war !

ich bin eigentlich nicht gewillt aus dem leben zu scheiden, aber es fällt mir täglich schwerer, meine “fahne hochzuhalten”, vor allem seit ich im net gelesen habe, daß die therapieerfolgschancen doch eher
gering sind.
meine kurzstory:
unerwuenschtes -scheintot geboren-zangengeburt-mit den knien auf dem bauch der schwangeren -und auch auf mir,herumgesprungen- per zange heraus ins leben gezogen- keinerlei liebe erfahren, vater prügelte mich mit dem riemen (hose selbst ausziehen müssen…) 3 x von zu hause ausgerissen…
durft nichts selbst probieren in der kindheit u. jugend
kein slebstvertrauen, ja kein ,später dann polizeibeamter mit besten beurteilungen, sogar bei antiterrorgruppe und kripo…, bayer. u, deutscher
polizeimeister… dann der ultrafrust: kein erwartetes lob- folge: überreaktion-folge: pensionierung mit 35 jahren-
folge:identitätsverlust-und entzug der “kompensations-
moeglichkeiten” als polizei-bzw.kriminalbeamter!
keine autoritär mehr, nicht einmal mehr die autorität kraft amt !!!
nun, mit 47 jahren habe ich mich zwar nach einigen fehldiagnosen (bipolare psychose, endogene depression,)
zwar durch viel eigeneingagement zur wahren diagnose(borderline) vorgekämpft ( mit allen dazugehörenden tiefgängen )war auch voriges jahr 3 mte in bad groenenbach stationär in therapie, aber wie gesagt,
ich fühle mich wie wenn man als todkranker noch auf die olympiade trainieren möchte.

ich bin, wenn ich entspannt bin,geistig völlig klar,
einsichtig und zuversichtlich weiter an meinen vorsätzen zu arbeiten. körperlich bin ich immer noch für mein alter sehr fit.

und wenn ich morgen früh feststelle, daß mein auto schon wieder unvorhergesehen in die werkstatt muß,
werde ich wieder völlig aus dem hauschen geraten, nein
ich werde wieder voellig ausrasten…warum es gerade wieder mir passieren musste , diese ungerechtigkeit, diese scheiße !!

liebe leser(-innen), liebe mitleidende, falls jemand einen tip hat, wie man mit dieser furchtbaren krankheit/fruestoerung am (einigermassen freudigen) leben bleiben kann,

bitte schreibt mir an: finalmente@surfeu.de

vielen dank

war von mai-mit juli 3 mte in bd.groenenbach in therapie. es war hart, ich wollte 4 mal abhauen, hielt aber durch. aber: ich habe zwar in bezug auf konflikt-faehigkeit einiges dazugelernt, das wars aber dann schon.

d.h. wenn mir etwas nicht hinausgeht, wie wir in bayern sagen, dann kommt es bei mir zur psychischen ueberreaktion,i.v.m. staren seelischen schmerzen, auch psychosomatischer art ( stechen im linken brustbereich bis rauf zum li. schluesslebein )

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Von – Unbekannt

Written on Montag, Juli 30th, 2001 at 05:20 by forumeintrag

Aufgegabelt im Compuserve- “Psycho”:

Ein Mensch fragt: “Wo geht es denn hier zum Bahnhof?”

Es antworten:

Ein Sozialpaedagoge: “Ich weiss nicht, aber es ist gut, dass wir darüber koennen.”

Ein Sozialarbeiter: “Keine Ahnung, aber ich fahre Sie schnell hin.”

Ein Gespraechstherapeut: “Sie moechten wissen, wo der Bahnhof ist.”

Ein Tiefenpsychologe: “Sie wollen verreisen?”

Ein Psychoanalytiker: “Sie meinen dieses lange dunkle Gebaeude, wo die Zuege rein und raus, rein und raus ….fahren…”

Ein Verhaltenstherapeut: “Heben Sie den rechten Fuss, schieben Sie ihn vor, setzen ihn jetzt auf. Sehr gut! Hier haben sie ein Bonbon.”

Ein Gestalttherapeut: “Du lass das voll zu, dass du zum Bahnhof willst.”

Ein Bioenergetiker: “Machen sie mal: Sch… sch… sch….”

Ein humanistischer Psychotherapeut: ” Wenn du da wirklich hinwillst, wirst du den Weg finden.”

Ein Psychiater: “Bahnhof? Zugfahren? Welche Klasse?”

Ein Familientherapeut: ” Welche Funktion hat Zugfahren für das System Familie.”

Ein Psychodramaleiter: “Das spielen wir jetzt mal. Such dir mal jemanden aus, der der Bahnhof sein kann.”

Ein Integrativer : “Was empfindest du dabei, wenn du gerade m i r jetzt diese Frage stellst? Spuer mal genau hin! Was macht das mit Dir? Woran erinnert dich das?”

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Von – sonneschein

Written on Donnerstag, Juli 5th, 2001 at 05:14 by forumeintrag

hallo da draussen!

gibt es hier jemanden, der eine selbsthilfegruppe für manisch-depressive in WIEN kennt? die meines freundes leidet schon seit jahren darunter – man gibt ihr keine chance auf heilung, sie muss tabletten nehmen – tja und das war’s dann; alle paar wiederholt sich das : zuerst die des höhenflugs, dann verfolgungswahn, unberechenbare , gefühlsachterbahnen, schließlich depression. ich suche menschen, die vielleicht ähnliches erfahren haben, oder wissen, an wen man sich wenden kann. es wäre schön einen kreis zu finden, der sich auch nicht nur mit dem patienten sondern auch mit den angehörigen und bekannten auseinandersetzt. es ist nicht leicht auf dieses krankheitsbild RICHTIG zu reagieren – mein freund, seine verwandten und alle anderen freunde versuchen ihr bestes, manche müssen sich zurückziehen weil sie der psychischen nicht standhalten können. grüße und schon im voraus dank für etwaige !

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Wie kann man Eingewöhnungsschwierigkeiten von ernsthaften Schulproblemen unterscheiden?

Written on Mittwoch, Juni 20th, 2001 at 20:21 by christiane

Verändert sich relativ bald nach das ihres Kindes, dann heißt es am besten erst einmal “Abwarten und Teetrinken”. Nicht gleich ein daraus machen, wenn es aggressiver als gewohnt reagiert oder sich mehr zurückzieht. Werten sie dieses Verhalten als Signal für mehr Unterstützung. Ändert sich dieses Verhalten aber nach mehr als zwei Wochen nicht, wird es vielleicht im Gegenteil noch schlimmer, dann sollten sie wachsam und aktiv werden. Es könnte mehr dahinterstecken, als nur “”.

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