Written on Sonntag, Juni 8th, 2008 at 19:12 by forumeintrag
Hallo zusammen,
ich befinde mich momentan in meiner schwersten Lebenskrise.
Habe massive Probleme mit meinem Ehemann. Die Ehe stand von Anfang an unter keinem guten Stern, aber ich habe immer versucht das Beste aus Ablehnung und Abweisung zu machen.
Nun habe mich mehrmals bemerkt, daß mich mein Mann belügt. Außerdem hatte ich vor knapp einem Jahr eine schwere Erkrankung – und dann habe ich auch noch meinen Arbeitsplatz verloren.
Diese sehr einschneidenden Erlebisse haben mich nicht mit meinem Mann verschweißt sondern mehr, und mehr entfremdet.
Gesprochen wird kaum noch in dieser Ehe. Das ich unter solchen Vorraussetzungen kein Kind in die Welt setzen will ist auch für meinen Mann unverständlich.
Habe einen Fehler gemacht und diesen Menschen geheiratet, will sicher nicht noch einen Fehler machen und ein ungeliebtes Kind in die Welt setzten.
Kann mich momentan an nichts erfreuen, hab keine Lebenslust und mir fällt die normale Bewältigung meines Lebens sehr, sehr schwer.
Also mir geht es momentan nicht gerade besonders gut.
Möchte gerne davonlaufen und alles hinter mir lassen..
Aber das wird auch nicht meine Probleme lösen…
Danke fürs lesen…
Tags: Arbeitsplatz, Ehe, Ende, Erkrankung, Kind, Krise, USA
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Written on Samstag, Dezember 1st, 2007 at 05:34 by forumeintrag
hallo,meine liebe aile. das klingt alles ziemlich bestürzend. da hast du ja einen gewaltigen binkel zu tragen. boing – und schon kommen mir meine probleme wieder lächerlich vor (wenn man das übehaupt so sagen kann). ja, deine probleme am arbeitsplatz: du bis git wie du sagst – und das ist ja schon die problematik: wer gut ist, wird immer und überall irgendwo neider und feinde haben. die menschheit ist nicht imstande, einem andern zu gönnen, was er selber nicht haben kann. da gibts leidere nur zwei möglichkeiten: augen zu und durch oder – gehen. das zweitere wird wahrscheinlich nicht in deinem sinne sein und bringt letzten endes auch nicht viel, weil es kann dir auch anderswo so passieren. du weißt ja, daß ich vor meiner erkrankung 16 jahre rettungssanitäterin war. ich habe in dieser zeit wegen umzugs insgesamt vier dienststellen gehabt. auch ich darf sagen, daß ich gut war – nicht aus einem ego heraus, sondern weil ich immer das beste am patienten wollte. viele waren bei der zusammenarbeit gehemmt, weil sie angst hatten, in meinen augen etwas falsch zu machen und oft gab es kleine sticheleien zu hören. sicher war das nicht so extrem, wie es bei dir der fall ist, aber mich hat es oft gekränkt, habe ich doch weniger geschulte nie eine überlegenheit spüren lassen. ja, aile, ich denke auch, wenn du endlich mit dir selbst ins reine kämst, könntest du mit den problemen am arbeitsplatz besser zurechtkommen. nun, meine zeilen sind im großen und ganzen nur eine verallgemeinerung und werden dir jetzt wirklich nicht weiterhelfen, den richtigen ratschlag zu geben ist eben immer ziemlich schwer. jedenfalls scheinst du zur zeit massiv überfordert zu sein, kinder und beruf unter einen hut zu bringen und sich auch noch um den partner sorgen zu müssen geht an die substanz, vor allem dann, wenn man selbst nicht gefestigt ist. Vielleicht gelingt es dir, im rahmen einer nachbarschaftshilfe oder einer tagesmutter (auch da kann es – je nach finanziellen kriterien – auch zuschüße geben) wenigsten eine stundenweise entlastung zu erreichen. ich wünsch dir auf jeden fall, daß du deine schwierigkeiten bald wieder in den griff kriegst und vor allem, daß es dir auch seelisch bald wieder besser geht und drücke dich ganz fest. liebe grüße deine rotti
Tags: Arbeitsplatz, Ehe, Ende, Erkrankung, Gewalt, hilfe, Jahre, Kind, Kinder, Liebe, Mutter, Test, USA, Zeit
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Written on Dienstag, Oktober 30th, 2007 at 19:12 by forumeintrag
so ihr lieben hier werde ich nun meine krankengeschichte verfassen
ich war schwanger mit meinem 4.wunschkind und eines abend nach dem baden spürte ich etwas unter meinem bauch und rief mein mann,denn ich konnte selbst nichts sehen,weil bauch soooooooooooooo gross!!
er sagte dann ,tja das ist eine zecke!!Panik!!
mein männe entfernte sie!!
dann gleich nächsten tag zum arzt,der sagte aber,solle ich beobachten,und wenn ein kreis rundherum kommt,dann bitte sofort wieder kommen.
na ja passierte aber nicht!!
Dann bekam ich eine infektion der scheide und der freuenarzt gab mir metrodenazol(richtig?)
aufjedenfall nahm ich es und zwei tage später kribbelte meine linke gesichtshälfte,ab in KH,die sagten,bestimmt nebenwirkungen von den Tabletten.
gut nach 2 tagen war es wieder weg.
mir war ab und zu übel,aber ich war ja auch schwanger.
so und dann kam mein kleiner Tommy-damien am 10.06.2007 auf die welt,seeehhhrrr schwere geburt!!
ich bin dann auch 2 tage später nachhause.
so weit so gut.
dann 1-2 wochen später gings mir richtig schlecht
übelkeit,schwindel,kopfschmerzen,wieder dieses kribbeln.
dann nachts sooo schlimm ab in KH auf die neuro
die haben alles mit mir gemacht ,mich förmlich auf den kopf gestellt.
MRT
SEP
EKG
alle möglichen tests
nervenwasserentnahme
verdacht auf ms
wurde aber dementiert
dann hat die ärztin gesagt es wäre grenzwertig borrelien gefunden worden,aber das ist so eine wischi waschi geschichte.
keine AB
dann wieder nachhuse
es sollte mir nach 10 tagen nochmal blut abgenommen werden,hat mein hausarzt auch gemacht und gleichzeitig auch angefangen mit cetrifaxon i.V.
dann 3 tage später noch ein zeckenbiss unterm arm,der arzt sagte dann,enn da was sein sollte,wird das mit dem AB abgetötet.
dann nachts wurde mir s so komisch,unruhe und angst keine luft mehr zu bekommen!
mit krankenwagen ins KH
auf die neuro,die haben gesagt alles in ordnung.
dann am abend wahnsinnige angst einzuschlafen,schreie vor angst.
dann hiess es,hier sind sie falsch,wir werden sie auf die psychatrische legen,gut,habe ich verstanden.
6 wochen war ich da und es ging mir ab und zu mal ganz gut,aber der schwindel blieb und das kribbeln und magenschmerzen und und und
na ja ,es hiess generalisierte angststörung mit somatischen störungen.
ich bekam 150 mg lyrica und eibissl beruhigungstabletten,aber das wars denn.
ich bin dann nach 6 wochen auf eigenen wunsch gegangen.
zum psychiater,der hat mir dann citalopram und promethazin verschrieben.
ach ja die AB habe ich im KH weiter bekommen.
nun bin ich seit 4 wochen wieder zuhaue und liege fast nur noch im bett.
ich weiss nicht ob es borreliose ist oder wirklich eine angsterkrankung.
es wurden 2 tests jetzt gemacht und die waren negativ!!
ich denke aber das da noch was ist.
denn ich habe zur zeit noch folgenden beschwerden
übelkeit
magenschmerzen
rückenschmerzen
herzrasen
dann wieder das gefühl das herz setzt aus
panikattacken
kribbeln im gesicht
blaue adern in den händen deutlich sichtbar.
fühl mich schwach
schwindelig immer.
und noch so einiges.
so,nun frag ich euch,was ist das ???
ich werde mir wohl am montag von meinem arzt AB verschreiben lassen.
falls ihr noch mehr vorschläge habt dann schreibt mir einfach
liebe grüsse
so ein kleines update:
ich habe immernoch beschwerden
und ich weiss absolut nicht was es sein könnte.
ich habe noch folgende beschwerden.
starken schwindel schwanken
haut brennen(wie sonnenbrand)
kopfschmerzen
nackenschmerzen
ich habe das gefühl meine rippen sind wund!!
konzentrationsschwierigkeiten
schluckbeschwerden
so nun frage ich euch was kann das sein???
liebe grüsse
Tags: Arzt, Ehe, Ende, Erkrankung, Gefühl, Gene, Gross, Kind, Liebe, Schlaf, Test, USA, Vorschläge, Wirkung, Zeit
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Written on Dienstag, November 1st, 2005 at 19:12 by forumeintrag
Hallo an alle ich leide auch unter eÃner angsterkrankung.Ich Habe herzrasen, Luftnot,schweissausbrüche ,übelkeit,mir ist meist den ganzen tag über schwindelig,und man füllt sich wie in einer andern welt.Ich habe aber die hofnung diese probleme in den griff zu bekommen was ich euch auch wünsche bye
Tags: Erkrankung, Jahre
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Written on Dienstag, März 1st, 2005 at 05:40 by forumeintrag
hallo andi!
kann dich gut verstehen, wie es dir geht. schaut aus als wärst du in eine mittelschwere depression gerutscht. das ist kein spass, sondern eine ernsthafte erkrankung, von der man alleine nicht mehr loskommt. du brauchst dringend hilfe! wie weit kannst du mit deinem jetzigen partner darüber sprechen? dass dein verhalten für euch beide eine riesige belastung ist, wird euch sicher beiden klar sein, aber das eigentliche problem ist, dass du es alleine nicht schaffst solche ängste einfach abzulegen. wenn einem ein solches trauma widerfährt, bleibt das ein ganzes leben hängen und man muss schwer daran arbeiten wieder einen positiven zugang zum leben zu finden, was aber mitten in einer depression nicht möglich ist. sprich mit deinem partner warum du dich so verhältst und erklär ihm, dass du im moment nicht aus deiner haut rauskannst, obwohl er gar nichts dafür kann. vielleicht kann er besonders auf dich eingehen, bis du es geschafft hast wieder vertrauen zu einem mann aufzubauen (was ja nicht an ihm liegt). es wird besser werden, aber es dauert lange und ist niemals gänzlich vergessen. ein tip von mir: wenn du merkst, dass der kloss in der magengegend immer größer wird, und dir nur noch zum heulen ist, denk an etwas ganz schönes. eine blumenwiese, oder einen sandstrand mit palmen. irgendwann wirst du es schaffen nicht mehr mit deiner vergangenheit kämpfen zu müssen, sondern ausgeglichen mit belastenden situationen umzugehen.
Tags: Belastung, Depression, Ehe, Ende, Erkrankung, hilfe, Verhalten
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Written on Freitag, Februar 18th, 2005 at 19:12 by forumeintrag
Ich denke, dass es hier eher schwierig wird etwas zu finden, aber schau doch mal auf http://www.zappelphilipp.de
da findest du sicher viele Informationen und andere Betroffene, auch wenn die Aufmachung etwas anstrengend ist. Wichtig ist vor allem nicht die Nerven zu verlieren, und erst einmal ein Zentrum aufzusuchen, wo eine Diagnose gestellt wird. Das Ganze ist nämlich eine Modeerkrankung, und jedes Kind, das etwas unaufmerksam erscheint, wird zuerst einmal “verdächtigt”. Wünsche Dir viel Glück,
Kassandra
Tags: Ehe, Erkrankung, Informationen, Kind
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Written on Dienstag, Mai 20th, 2003 at 19:12 by forumeintrag
Hallo hier ist Melanie. Ich brauche dringend gute Ratschläge. Ich habe ein Buch geschrieben und weiß keinen Buchtitel. Das Buch erzählt meine Lebensgeschichte und über meine Borderlineerkrankung. Würde mich freuen wenn ihr ein paar ideen habt. Meine E-Mail: melanie_matwijuck@yahoo.de
Tags: Erkrankung
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Written on Donnerstag, März 6th, 2003 at 19:12 by forumeintrag
Hallo
ich, männlich -Mitte 40- wurde in der Schule über Jahre hinweg physisch und psychisch von meinen Mitschülern mißbraucht / gemobbt. Mit den Folgen (Sozialangst; Schreckhaftigkeit, psychosomatische Erkrankungen) habe ich noch heute zu kämpfen. Insbesondere die Folgen der psychischen Gewalt sind heute noch präsent. Wem ist es ähnlich ergangen ??? wer möchte sich mit mir zu diesem Thema austauschen ??? e-mail : GiSUeberlebende@aol.com
Tags: Ende, Erkrankung, Gewalt, Jahre, Schule
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Written on Mittwoch, September 18th, 2002 at 05:43 by forumeintrag
Ich habe meinen Mann betrogen – er hat es in meinem Tagebuch gelesen – ich will ihn nicht verlieren.
Zur Vorgeschichte. Wir sind jetzt seit 3 Jahren verheiratet, seit 4 Jahren zusammen. haben schon einiges erlebt, z. B. diverse Geldprobleme mit Geschäftsaufgabe oder Krebserkrankung im letzten Jahr. Trotz vieler Höhen und Tiefen würde ich unsere Ehe als gut bezeichnen.
Dummerweise gibt es da eine viel ältere Geschichte, einer wechselseitig unerfüllten Liebe, heisst erst wollte ich diesen Mann nicht, später wollte er mich nicht mehr. Dennoch haben wir seit 7 Jahren sehr lockeren Kontakt. ca. 2 x jährlich. In diesem Jahr hat er mich zum Geburtstag angerufen und erzählt, er würde beruflich ins Ausland gehen, ob wir uns vorher noch einmal sehen wollen…..
kurz, ich hab ihn getroffen, ich habe mit ihm geschlafen,es war sehr schön, es hat für mich aber nicht mit der realen Welt zu tun gehabt, ich war und bin mir sicher, dass ich mit meinem Mann leben möchte und ihn sehr liebe.
Seit April führen mein Mann und ich aus beruflichen Gründen eine Wochenendbeziehung. Das hat den Betrug für mich einfacher gemacht und da ich mich auch häufig allein und zurückgesetzt fühlte, denn mein Mann ist umgezogen und baut sich natürlich dort auch ein neues Leben auf….
Jedenfalls habe ich über 14 Tage eine Art Tagebuch geführt, um meine Gefühle zu sortieren, ich kann nicht sagen warum ich so dumm war, aber ich habs nicht vernichtet und nun weiss man mann bescheid. das war am Samstag- erst ist er wortlos gefahren, dann kam er abends wieder, wir haben geredet, ich habe mich entschuldigt, versucht u erklären, soweit dies möglich und erklärbar ist.
seine aussage war, dass er unendlich verletzt ist, dass er seine hand für mich ins feuer gelegt hätte und mir das nicht verzeihen kann. er würde mich zwar lieben, kann aber nicht versprechen dies auszuhalten. gestern abend war die stimmung dann zwar belastet und verzweifelt, aber eigentlich hoffnungsvoll für eine gemeinsame zukunft.
Heute morgen haben wir telefoniert und er sagte, er hätte das alles noch mal durchgelesen ( er hat diese Papiere mitgenommen) und sieht das jetzt doch viel mehr betrug. andere namen die dort erwähnt sind, wie ein email kontakt, oder ein kollege mit dem ich kaffee trinken gehe sind nun plötzlich auch alle meine sexualpartner.
ich verstehe wie verletzt mein mann ist, ich kann mir vorstellen, was er fühlt, aber ich liebe ihn auch wirklich und bin auch “nur” in diesem einen punkt der anklage schuldig. was kann ich tun, um unsere ehe zu retten??? soll ich ihm zeit geben? mich gar nicht melden, einen Brief schreiben, blumen schicken??? aufgrund der räumlichen Trennung werden wir uns nicht gezwungenermaßen begegnen….
oder gibt es gar nichts was ich tun oder sagen kann????
Tags: Ehe, Erkrankung, Gefühl, Gene, Hoffnung, Jahre, Liebe, Schlaf, Stimmung, Trennung, USA, Zeit
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Written on Montag, Mai 6th, 2002 at 05:16 by forumeintrag
Himmelhoch jauchzend Zu Tode betrübt
Die Borderline Persönlichkeitsstörung
Patienten mit Borderline – Persönlichkeitsstörungen leiden unter einer Vielzahl von Symptomen: sie fühlen sich oft „innerlich leer”, „wie tot”, die äussere Wirklichkeit wird phasenweise wie ein Film erlebt. Diese Phänomene werden als Depersonalisation und Derealisation bezeichnet. Solche Phasen sind unterbrochen vom Erleben heftigster Gefühlse (in der Regel Schuld, Scham, Ekel). Ein anderes Mal kommtes diesen Patienten wiederum vor, als ob alles in Ordnung wäre und sie völlig gesund seien. Die Stimmungen schwanken innerhalb kurzer Zeit abrupt von „himmelhoch jauchzend” nach „zu Tode betrübt”.
Die Beziehungen dieser Patienten sind ebenso instabil wie die Gefühle (nach dem Motto: „Ich hasse dich , verlass mich nicht”). Sie sind häufig unfähig, Nähe und Intimität auszuhalten, weil sie beides bedrohlich finden – und zwar lebensbedrohlich (Angst vor Verschlungenwerden bzw. Angst vor einer Ich – Auflösung). Bei Trennung von einem Partner wird die Verlassenheitsdepression in der Regel so stark, dass sie erneut eine Wiederannäherung versuchen, um sich dann aus Angst vor Nähe wieder zu trennen. Die Patienten erleben sich zwischen der Sehnsucht nach völliger Verschmelzung mit dem Partner und radikaler Beziehungslosigkeit hin- und hergeworfen.
Den Patienten fällt es schwer, ein zusammenhängendes Bild von sich selbst zu entwickeln: sie fühlen sich unsicher bezüglich ihrer eigenen Identität, wissen nicht, wer sie eigentlich sind („Identitätsdiffusion”), was sich auf die sexuelle Identität genauso auswirkt wie auf die Fragen nach Berufsfindung, Lebensplanung, Lebenssinn. Der eigene Körper wird abgelehnt bzw. gehasst.
Immer wieder kommt es zu aggressiven Impulsdurchbrüchen, die sich entweder gegen andere, in der Regel nahestehende Personen und / oder gegen die eigene Person (z. B. in Form von Selbstverletzungen) richten. Solchen Impulsdurchbrüchen folgen Gefühle wie Scham und / oder Verzweiflung.
In der Regel fügen sich Patienten mit Borderline – Persönlichkeitsstörungen Selbstverletzungen zu (Schnittverletzungen, Brandwunden, Kopf gegen die Wand schlagen usw.), wobei diese Selbstverletzungen entweder die Funktion haben:
- sich selbst zu bestrafen,
- starken inneren Druck, Frust, Wut usw. abzubauen,
- ein quälendes Gefühl innerer Leere oder ein Gefühl der Gefühllosigkeit zu beenden,
- von seelischem Schmerz abzulenken oder
- sich von der eigenen Lebendigkeit zu überzeugen (z. B. durch die Wahrnehmung von Blut)
Nicht selten haben Patienten mit Borderline – Persönlichkeitsstörungen bevor sie zur stationären Psychotherapie kommen mehrere Suizidversuche unternommen.
Neben den genannten autodestruktiven Symptomen (Selbstverletzungen, Suizidversuche) dienen der Missbrauch von Tabletten, Alkohol ebenso wie starker Nikotinkonsum oder Drogenkonsum, der Bewältigung kaum aushaltbarer Gefühlszustände. Auch spielen Essstörungen (Magersucht, Ess-Brech-Sucht, Esssucht) eine grosse Rolle.
Die Lebensgeschichte dieser Patienten ist häufig gekennzeichnet durch schwerste körperliche Misshandlungen mit nicht selten lebensbedrohlichen Charakter, sexuellen Missbrauch und / oder einem familiären Klima, das von Vernachlässigung bzw. emotionaler Inkonstanz gekennzeichnet ist.
Stand 2001 TEXTINHALTE entsprechen der Klinik Schwedenstein Broschüre!
Aus: http://www.aet1.de/border.html
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Himmelhoch jauchzend Zu Tode betrübt
->DEPRESSION:Es ist schwer eine Depression ganz genau zu beschreiben,da es bei jedem Menschen anders ist;(das gilt für alle psychischen Erkrankungen)Jemand der an einer Depression erkrankt ist,leidet meistens an einer langandauernden(manchmal manischen)Niedergeschlagenheit,er fliegt sozusagen in ein tiefes Loch.Man muss dabei beachten,dass nciht jedes Gefühl der Trauigkeit gleich eine Depression ist,man kann sagen das jeder der länger als 2 Monate an Trauer leidet depressiv ist.Depressionen können heutzutage mit Medikamenten und Therapie gehailt werden.Wichtig:MAN DARF DIESE KRANKHEIT NICHT UNTERSCHÄTZEN!ES IST EINE ERNSTZUNEHMENDE PSYCHISCHE STÖRUNG!
->MANISCH-DEPRESSIV:Manisch-Depressiv unterscheidet sich nur wenig,jedoch leidet man unter Stimmungsschwankungen->”ZUM HIMMELHOCH JAUCHZEND ZU TODE BETRÜBT”trifft die Beschreibung am besten.Anders als bei der Depression wissen die meisten Menschen dabei nicht dass sie an einer Krankheit leiden.
->BORDERLINE-PERSÖNLICHKEITS-STÖRUNG:Borderliner haben Schwierigkeiten in der Beziehungsgestaltunn und bei Anforderungen.Merkmale davon sind:-Häufige Beziehungsabbrüche -emotionale Instabilität -Stimmungsschwankungen -Selbstverletzung -Esstörungen -Drogen/bzw.Alkohol
->SCHLAFSTÖRUNG:Schlafstörungen resultieren meistens aus psychischem Druck,auch andere psychische Erkrankungen können “schuld” daran sein:-Esstörungen -Depression -Angst/Panik Jedoch werden Schlafstörungen als eigene Psychose angesehen und nciht nur als Flogeerscheinung
->SCHIZOPHRENIE:Man kann dieses Krankheitsbild nur anhand von Symptomen erklähren:-Störung des Denkens -Störung des Gefühls -Störung des Wollens bzw. des Ich-Erlebens -Personenverzerrungen etc.
All diese Symptome treten gleichzeitig auf,jedoch können sie von abwechselnd schwächer bis hin zur Manie reichen.Im Alltäglichen Umgang wird das Krankheitsbild nciht erkannt.
Aus: http://members.e-media.at/Bulimie_Magersucht/infcpage.asp
Tags: Alkohol, Anforderung, Depression, Depressionen, Ehe, Ende, Erkrankung, Gefühl, Gene, Gross, Medikament, Missbrauch, Phase, Schlaf, Schlafstörungen, Stimmung, Symptome, Trennung, Umgang, USA, Zeit
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Written on Mittwoch, Juli 18th, 2001 at 05:17 by forumeintrag
nochmal ich:
meine frau hat mich nach ausbruch ihrer krebserkrankung betrogen, tausendmal belogen, und abgrundtief verletzt. ich hab ihr immer wieder die chance gegeben, wieder neu anzufangen.
aber es ist nicht leicht, immer brechen die wunden auf und ich falle in ein tiefes loch.
wie kann man mit einer frau, mit der ich und die kinder die vielleicht kurze zeit, die sie noch zu leben hat, zusammenleben, die zur ehebrecherin und lügnerin wurde ???
ich will ihr auch der kinder wegen in ihrer schweren zeit beistehen und helfen, so gut es geht…..
Tags: Ehe, Erkrankung, Kind, Kinder, USA, Zeit
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Written on Mittwoch, Mai 9th, 2001 at 19:12 by forumeintrag
Hallo
Ich bin nun schon seit 18 ½ Jahren berufstätig und ich habe meine Arbeit eigentlich immer geliebt. Vom ersten Tag an (damals an meiner Lehrstelle) durfte ich selbständig arbeiten und bin es daher nicht anders gewöhnt, als sebständig, eigenverantwortlich und mitdenkend zu arbeiten. Und bisher haben das sowohl meine Kolleginnen und Kollegen, als auch meine Vorgesetzten an mir geschätzt. Ich habe innerhalb der gleichen Firma etwa 4 verschiedene Stellen gehabt.
Nun ist im Dezember 2000 das Projekt, das ich geleitet habe, abgelaufen und ich musste mir innerhalb des Hauses eine neue Stelle suchen. Ende Januar 2001 wurde mir von der Geschäftsstelle eine Stelle angeboten und ich sagte spontan zu und fing gleich am darauffolgenden Montag dort an. Meine Vorgängerin war noch eine Woche da und führte mich kurz ein. Dann war ich alleine mit der neuen Arbeit, weil die Kollegin, mit der ich mir das Zimmer teile, zu diesem Zeitpunkt krank war. Sie blieb auch krankgeschrieben bis Ende Februar 2001.
In dieser Zeit habe ich mich mehr oder weniger selbst eingelernt und gleich von Anfang an zwei Stellen auf einmal besetzt. Mein neuer Chef zeigte sich begeistert!
Dann kam die Kollegin und bereits nach zwei Stunden unseres Zusammenseins war für mich klar, das würde schrecklich werden. Plötzlich war alles anders! Alles was ich mir erarbeitet hatte riss sie sofort an sich und teilte mir den restlichen Mist zu. So wäre die Aufteilung immer schon gewesen, erklärte sie mir. Als ich unseren gemeinsamen Chef daraufhin ansprach, meinte der nur: „Sie ist schon länger da und hat selbstverständlich ihre Aufgaben. Ich hätte doch wissen müssen, dass für mich der Rest bliebe!“
Also von ihm war kein Rückhalt zu erwarten, das merkte ich sofort. Vergessen waren all meine Bemühungen der vergangenen Wochen.
Da ich seit einigen Jahren mit einer chornischen Erkrankung zu kämpfen habe, ging es mir schon sehr bald so schlecht, dass ich zwei Tage zuhause bleiben musste. Aber ich wusste ja, dass ich ab Ostern 3 Wochen Urlaub haben würde und versuchte die Zeit zu überstehen. Doch die Situation zwischen dieser Kollegin und mir wurde immer unerträglicher. Nach außen hin tat sie immer lieb und nett und hintenrum kamen die Bosheiten. So wendete sie sich auch an die Geschäftsstelle und beschwerte sich über mich. Sie beschwerte sich überall, dass ich alles besser wüßte und mir nichts sagen lassen wolle. (Meine Meinung dazu ist, dass sie gerne Leute herumkommandiert und jemanden frisch von der Schule bräuchte. Jemand, der es wie ich gewohnt ist, selbständig zu arbeiten, ist ihr ein Dorn im Auge!)
Ich bekam jedenfalls mit, dass sie bei der Geschäftsleitung war und bat ebenfalls um einen Gesprächstermin. Es war erst ein Monat vergangen, aber ich wusste, ich muss da weg. Inzwischen war mir auch zu Ohren gekommen, dass sie in den 14 Jahren, die sie nun an dieser Stelle saß, schon mehrere Kolleginnen weggeekelt hatte.
Der Geschäftsleitung teilte ich mit, dass ich mir über kurz oder lang eine neue Stelle suchen würde, weil ich diese Situation auf gar keinen Fall länger aushalten könnte. Gleichzeitig erfuhr ich vom Betriebsrat, dass geplant sei eine Stelle zu schaffen, für die ich die richtige Person wäre. Doch über diese Stellenschaffung entscheidet im Endeffekt die Geschäftsleitung. Nun ist es bereits 5 Wochen her, seit die Geschäftsleitung weiss, dass ich totunglücklich bin und dass ich mich für die neue Stelle interessiere. Und sowohl der Chef (der die neue Stelle geschaffen haben möchte), als auch der Betriebsrat haben sich für mich ausgesprochen. Doch die Geschäftsleitung sieht sich bis heute nicht in der Lage, eine Entscheidung über die tatsächliche Schaffung der Stelle zu fällen.
Nachdem ich von einem wunderschönen Urlaub zurückgekommen bin, brauchte ich nur daran zu denken, zu der früheren Arbeitssituation zurückkehren zu müssen und ich brach völlig zusammen. Am letzten Urlaubstag ging es mir so schlecht, dass ich am nächsten Tag statt in die Arbeit zum Arzt ging und nun krankgeschrieben bin. Doch das ist natürlich auch keine Lösung! Zwischen Hoffnung und Verzweiflung bin ich ständig den Tränen nahe und sobald mich jemand frägt wie es mir geht, kann ich nicht mehr an mich halten und heule los.
Ich weiss nicht, was ich machen werde, wenn nichts aus der neuen Stelle wird. Denn der Betriebsrat hat mir klargemacht, dass ein schneller Stellenwechsel (außer auf die neu zu schaffende Stelle) nicht möglich wäre, da ich ja eben erst an die andere Stelle gekommen wäre und dieser Chef mir sicherlich Steine in den Weg legen würde, sobald ich mich irgendwo bewerben würde.
Vom Betriebsrat habe ich gestern erfahren, dass die Geschäftsleitung höchst unerfreut über meine Krankmeldung wäre, obwohl ihr meine chronische Erkrankung bekannt ist, und dass die Situation am Arbeitsplatz unerträglich für mich ist.
Aber anstatt mir zu helfen wird über eine amtsärztliche Prüfung nachgedacht. Das ist ja auch viel bequemer, als das Problem tatsächlich lösen zu helfen.
Wer hat Rat für mich?
Ich würde mich auch über Kontakte freuen! Meine mailadresse lautet: help-me-please@gmx.de
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Written on Donnerstag, November 30th, 2000 at 21:07 by christiane
Laut US-Statistik sind doppelt soviel Frauen wie Männer von einer Depressionserkrankung betroffen. Das dürfte aber eigentlich nicht sein, denn soviel weiß man bisher über die Erkrankung: Klinische Depression kennt keine Grenzen basierend auf Geschlecht, sozialer Situation, sexueller Orientierung, Rasse oder Religion. Männer müßten also im gleichem Ausmaß betroffen sein wie Frauen. Daher liegt der Verdacht nahe, daß sie eine Erkrankung nur nicht zugeben. Vielleicht deshalb, weil einige Symptome wie Verzweiflung, Teilnahmslosigkeit und Weinerlichkeit dem alten Männlichkeitsbild widersprechen. Und vielleicht auch deshalb, weil auch heute noch viele Jungen zu hören bekommen ”Jungen weinen nicht”.
Dabei sind depressive Männer in ‘guter Gesellschaft’: Abraham Lincoln z.B. und Winston Churchill, der seine Depression den ”schwarzen Hund” nannte, sind nur zwei prominente Namen aus einer langen Liste.
Höhere Selbstmordraten bei Männern
Wenn Männer die Erkrankung nicht zugeben, bedeutet das in den meisten Fällen, daß sie auch keine Hilfe suchen. Das ist doppelt bedauerlich: Erstens könnte den meisten Betroffenen mit den heutigen Medikamenten und Therapien geholfen werden und zweitens werden viele Männer mit der Erkrankung schlechter fertig als Frauen: Untersuchungen zeigen, daß Frauen zwar dreimal häufiger einen Selbstmordversuch unternehmen als Männer, aber bei Männern resultiert dieser Versuch dreimal häufiger in einem vollzogenen Selbstmord. Das kann so interpretiert werden, daß bei Männern hinter einem Selbstmordversuch wesentlich häufiger der Entschluß steht, tatsächlich zu sterben, während Frauen häufiger auf diese verzweifelte Art und Weise um Hilfe rufen.
Warum suchen nun depressive Männer keine Hilfe: Therapeut Terrence Real sagte dazu in einem Interview mit der Zeitung ‘ San Francisco Chronicle’: ”Depression ist eine Erkrankung, bei der viele Menschen sich nicht sehr gut mit sich selbst fühlen. Aber Männer schämen sich doch dazu darüber, daß sie sich schämen. Sie sind deprimiert darüber, deprimiert zu sein.”
In den USA verzeichnet man z.B. die höchste Rate an Selbstmorden unter Männern in den Bundesstaaten Arizona, Montana, Wyoming, Utah and Nevada – dort, wo ”Männer noch Männer sind”, sagt Dr. Jan Fawcett, Vorstand einer psychiatrischen Klinik in Chicago und setzt fort: ”Die klassischen Männerwerte in diesen Staaten von Unabhängigkeit und Stoizismus gepaart mit leichterem Zugang zu Waffen fördern es, daß Männer nicht über ihren Zustand reden und Hilfe suchen.
Symptome einer versteckte Depression: Ärgerausbrüche, Gewalt, Drogensucht und Alkoholismus
Terrence Real glaubt, daß Ärgerausbrüche, Alkoholismus, Drogensucht und häusliche Gewaltausübung von Männern oft nur Zeichen einer versteckten Depression sind. Dabei könnten seiner Meinung nach 90 Prozent der betroffenen Männern mit Medikamenten und Therapien geholfen werden – wenn auch nicht immer eine vollständige Heilung, so sei doch zumindest eine Besserung möglich, sagt Real: ”Die Behandlung von Depressionen ist einer der großen Erfolgsstories der Psychiatrie”.
Viele Männer fürchten berufliche Nachteile, wenn bekannt wird, daß sie wegen einer Depression in Therapie sind. Das gesellschaftliche Stigma für psychische Erkrankungen trifft Männer heutzutage immer noch härter als Frauen. Es wird zwar einerseits über die Emotionalität von Frauen gespöttelt, andererseits werden psychische Erkrankungen bei Frauen eher akzeptiert und es ist daher einfacher für sie Hilfe zu suchen. (Das größere gesellschaftliche Stigma für Männer könnte man zynisch auch so formulieren: ”Für Frauen gilt es als normal ‘verrückt’ zu sein” – was im Fall einer tatsächlichen Erkrankung offensichtlich von Vorteil sein kann.)
Etliche Männer haben außerdem Angst vor den Anti-Depressions-Medikamenten. Sie fürchten die Nebenwirkung ”sexuelle Dysfunktion”. Es stimmt, daß einige populäre Medikamente wie Prozac und Zoloft die Lust auf Sex dämpfen können (bei beiden Geschlechtern) und bei einigen Männern auch zu sexuellen Funktionsstörungen bis hin zur Impotenz führen. Dr. Fred Parris, ein Psychiater in San Francisco meint dazu, erstens würden die Medikamente bei jedem Patienten anders wirken und nicht jeder hätte unter diesen Nebenwirkungen zu leiden, zweitens gebe es bereits Medikamente mit weniger Nebenwirkungen und drittens sei der sexuelle Appetit bei vielen betroffenen Männern schon durch die Depression selbst stark reduziert.
Quellen für diesen Artikel:
www.nimh.nih.gov (National Institute of Mental Health, USA)
www.psycport.com/news (Ein Produkt der American Psychological Association mit Publikationen von psychologierelevanten Artikeln in US-Medien, für obigen Bericht konkret: ”Sad Men…” in ”The San Francisco Chronicle”, 2.Oktober 2000)
Tags: Erkrankung, Frauen, geschlechter, Männer
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Written on Montag, November 13th, 2000 at 19:12 by forumeintrag
Hallo!
Ich wende mich mal an diese forum, einfach um einmal mein ständiges Leiden mitzuteilen, auch wenn ich es nicht genau beschreiben kann. Das belastet mich auch sehr, denn ich fühle mich meist einfach elendig, einen Druck in der Brust, oft Übelkeit und Leere. Kannmich dann oft zu gar nichts aufraffen, obwohl soviel Energioe und Wut innerlich in mir sprudelt. Es ist so, dass ich an Angsstörungen leide und auch eine Borderline persönlichkeitsstörung habe. nun habe ich aber Angst, auch noch psychotische Tendenzen zu entwickeln, wenn ich so an meinem Schreibtisch sitzt und mich und die Umwelt so starr wahrnehem, alles ist so als würde ich träumen, so un’wirklich, bedrohlich. Und ich kann nicht fliehen, wegen der Starre, der Leere. Und der Traum hört nie auf. Es ist oft sehr schrecklich. Ich bin schon seit Jahren in Therapie, bis jetzt nicht sehr erfolgreich. Und ich bin oft sehr verzweilfelz – vor allem so ängstlich was die zukunft betrifft, Angst, vor einem weiteren Vortschreiten meiner psychischen erkrankung. Wie oft wünschteich, ich wäre nie geboren, weil das Leben für mich meist nur eine Qual ist. – ich bin übrigens 25 Jhare alt.
Vielleicht findet sich hier im Forum ja noch jemand, der Ähnliches fühlt, ähnlch ist oder mir einfach etwas dazu sagen will.
Tags: Ehe, Ende, Erkrankung, Forum, Jahre
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Written on Donnerstag, November 2nd, 2000 at 19:12 by forumeintrag
Ängstliche Eltern – ängstliche Kinder?
Viele der von Angststörungen Betroffenen machen sich Gedanken über die Auswirkung ihrer Ängste auf ihre Kinder. Inzwischen konnten eine ganze Reihe wissenschaftlicher Studien zeigen, daß Angststörungen in Familien gehäuft auftreten. Dabei bekommen längst nicht alle Kinder ängstlicher Eltern selbst eine Angststörung. Unklar ist welche Bedingungen dafür verantwortlich sind, wann und welche Kinder später selbst Angstprobleme bekommen.
Unser Projekt “Psychische Gesundheit und Entwicklung: Programm zur Vorbeugung von Angsterkrankungen” hat sich zum Ziel gesetzt, die Entwicklung und Förderung psychischer Gesundheit besser zu verstehen und somit Aufschlüsse über die Vorbeugung von Angsterkrankungen zu gewinnen.
Um diese Ziele umzusetzen sind wir auf die Unterstützung Betroffener und deren Familien angewiesen. Für unsere Untersuchung suchen wir Familien mit Kindern im Alter zwischen 14 und 21 Jahren, in denen ein Elternteil an Panikanfällen leidet. Die Untersuchung dauert ungefähr zwei Stunden je Kind und eine Stunde je Elterteil. Für die Untersuchung würden wir zu Ihnen nach Hause kommen oder Sie können auch gerne zu uns ans Institut der TU Dresden kommen. Dabei würden Sie für Ihre Mitarbeit eine Aufwandsentschädigung von 50 DM je Kind und 25 DM je Elternteil erhalten, außerdem halten wir für Sie noch kleine Überaschungspakete bereit.
Falls wir Ihr Interesse geweckt haben, können sie sich gerne telefonisch an Frau Dipl.-Psych. Birgit Nündel (Tel.: 0351- 463 69 58) wenden, per e-mail (nuendel@psy1.psych.tu-dresden.de) oder schreiben Sie an: Projekt Psychische Gesundheit und Entwicklung, TU Dresden, 01069 Dresden z.Hd. Fr. Nündel.
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Written on Freitag, März 31st, 2000 at 00:55 by christiane
Martin Seligman, Psychologie Professor an der Universität von Pennsylvania, sagt, Glück bzw. Lebensfreude hängt stark mit einer optimistischen Erwartungshaltung dem Leben gegenüber zusammen und diese Erwartungshaltung kann gelernt werden.
Positive Psychologie
Seligman ist Autor des bereits 1990 erschienen Buches “Gelernter Optimismus” und gilt als geistiger Vater der “Positiven Psychologie”. Seit Ansatz hat einige Psychologen bewogen nach Jahren “klassischer” Depressionsforschung die Fragestellung zu ändern. Sie forschen nicht mehr danach, was uns unglücklich macht, sondern fragen vielmehr “was macht uns Menschen glücklich?”. Konkrete Forschungsfragen lauten: Haben glückliche Menschen ähnliche Lebenseinstellungen oder Lebensumstände? Trägt Wohlstand zum Glück bei? Welche Wege führen zu einem glücklichen Menschen? Und vor allem: Wie definiert man überhaupt Glück am besten?
Unterschiede zwischen Optimisten und Pessimisten
Seligman meint, Optimisten haben mehr Chancen auf Lebensfreude. Kennzeichen von optimistischen Menschen ist, daß sie Erfolge und positive Ereignisse in ihrem Leben auf ihre eigenen Leistungen und Fähigkeiten zurückführen und negative Ereignisse als Pech ansehen, das sie zufällig getroffen hat. Pessimisten dagegen fühlen sich verantwortlich und schuldig für alles Negative und schreiben dagegen positive Ereignisse dem Zufall zu und nicht ihren eigenen Leistungen und Fähigkeiten. “Wenn dein Chef sich dir gegenüber schroff verhält, dann kannst du es entweder als seinen schlechten Tag interpretieren oder glauben, er verhält sich so, weil du eine wertlose Person bist”, sagte Seligman kürzlich in einem Gespräch mit der Tageszeitung “Boston Globe”.
Positive Psychologie – Modetrend oder ernstzunehmen als “Kognitive Therapie”?
Positive Psychologie wird von vielen Psychologen in den USA als eine zeitgemäße Lösung für Gefühlkummer gesehen, der nicht schwer genug ist, um mit Anti-Depressions-Medikamenten oder jahrelanger Analyse auf der Couch behandelt zu werden. In dieser Sichtweise ist Positive Psychologie verwandt mit Kognitiver Therapie, die Menschen helfen will negative bzw. schädigende Gedankenmuster zu ändern.” Sie gefällt den Leuten und macht Sinn” sagt Phil Levendusky, Direktor für Psychologie am McLean Spital in Belmont, Massachusetts. “Man muß nicht lange in Kindheitserinnerungen herumwühlen. Positive Psychologie ist zeitgemäßes Problemlösen. Der Ansatz ist praktisch, pragmatisch und hat Erfolge.”
Kritik an der Positiven Psychologie
Aber es gibt auch Kritik: Seligman ist einmal gefragt worden, welche Behandlung er einem hypothetischen Neffen empfehlen würde der unter schweren Depressionen leidet. Er antwortete, er würde ihm eine kognitive Therapie raten – ohne Medikamente. Diese Empfehlung findet nicht die Zustimmung von Bessel A. van der Kolk, Psychiatrie-Professor an der Boston University School of Medicine: “Bevor es Medikamente gegen Depressionen gab mußten Betroffene oft Monate im Krankenhaus bleiben”. Van der Kolk meint außerdem, daß es vor allem in Fällen der Traumabewältigung in Zusammenhang mit Depressionen notwendig ist, auch “Vergangenheitsbewältigung ” zu betreiben. Der pragmatische Ansatz der Positiven Psychologie vernachlässige hier viele Aspekte. “Menschen, die ein traumatisches Erlebnis erlitten haben müssen darüber erst reden können, bevor sie ihre Depressionen überwinden können”, meint van der Kolk.
Norbert Schwarz, Psychologie Professor an der Universität von Michigan kritisiert an der Positiven Psychologie, daß sie versucht zu viele Aspekte unter einem Namen zu vereinnahmen. So erforschen Seligman und Mitarbeiter auch Mut und Liebe in Zusammenhang mit dem “positiven Gedanken-Prozeß”.
Lebensfreude ist Freude an kleinen Dingen des Alltags
Während die akademische Diskussion was Glück bzw. Lebensfreude nun eigentlich ist und wie man es erreichen kann in den USA weiterhin aktuell geführt wird fragen andere Psychologen einfach “den Mann/die Frau auf der Straße”, was er/sie zu diesem Thema zu sagen hat. Ed Diener von der Universität von Illinois fand z.B. daß sich selbst als glücklich bezeichnende Menschen ihren Gefühlszustand eher als “die meiste Zeit über wenig bis mittelmäßig angenehm” bezeichnen und weniger von “gelegentlichen intensiven Glücksgefühlen” berichten. Diener meint, daraus könne man lernen, daß Leute, die immer nach Hochgefühlen suchen, sei es im Beruf oder in einer Liebesbeziehung, mit größerer Wahrscheinlichkeit Enttäuschungen erleben werden. Lebensfreude hat demnach etwas mit der Fähigkeit zu tun, sich an den kleinen Dingen des Alltags erfreuen zu können.
Dieses Resultat wird von einer anderen Studie unterstützt. Norbert Schwarz fand, daß Menschen, die im Rahmen eines Experiments an der Universität von Michigan, (von den Forschern plazierte) Geldmünzen an einem Kopiergerät gefunden hatten in einer nachträglichen Befragung über größere allgemeine Lebenszufriedenheit berichtet haben als Menschen, die keine Münzen vorfanden.
Was kennzeichnet Menschen mit Lebensfreude noch?
David Myers vom Hope College in Holland, Michigan fand einige Merkmale: Glück bzw. Lebensfreude hängt demnach nicht mit Alter, Geschlecht und Einkommen, abgesehen von extremer Armut, zusammen. Ausschlaggebend waren dagegen Faktoren wie irgendeine Form eines geistigen Glaubens zu besitzen und die Unterstützung eines Netzwerkes von nahen Beziehungen, wie Freunde und Familie.
Für Myers sind diese Ergebnisse der Beweis, daß die Zunahme an Depressionserkrankungen in der US-Gesellschaft zusammenhängt mit dem Verlust von traditionellen Beziehungsnetzwerken.
Brainmapping: Wo sitzt Lebensfreude im Gehirn?
Im Zuge der Bemühungen Gehirnaktivitäten zu lokalisieren und zu analysieren haben sich Wissenschaftler natürlich auch mit den Gehirnaktivitäten von glücklichen und depressiven Menschen befaßt. Richard Davidson, Professor für Psychologie und Psychiatrie an der Universität von Wisconsin in Madison führt seit 15 Jahren entsprechende Forschungen durch. Er entdeckte dabei, daß der linke prefrontale Kortex von lt. Selbstbeschreibung glücklichen Menschen lebhafte Nervenzell-Aktivität zeigte während depressive Menschen eher Aktivität auf dem rechten prefrontalen Kortex zeigten. Aus diesem Ergebnis leitet sich die Frage ab, ob es in Zukunft ein Medikament geben kann, daß Lebensfreude durch Stimulierung des linken prefrontalen Gehirnabschnitts erzeugt. Davidson erforscht zur Zeit ob äußere magnetische Felder zur Stimulierung genutzt werden können.
Positive Psychologie am Arbeitsplatz
Unterdessen finden die Ansätze der Positiven Psychologie immer mehr Einfluß in die Arbeitswelt. Etliche Firmen haben bereits “Optimismustests” in ihr Testrepertoire für die Einstellung eines Bewerbers aufgenommen. “Besonders für Verkäufer ist eine Extra-Dosis von das Selbstbewußtsein schützenden Optimismus notwendig”, sagt dazu Arbeitspsychologe Michael Mercer aus Barrington, Illinois. Daher werden Bewerber, die hohe Punktezahlen in den Tests erringen von den Arbeitgebern bevorzugt.
Seligman freut sich über den Einfluß der Positiven Psychologie. Er hofft, daß es weiterhin beim weitgefächerten Forschungsgebiet bleibt und künftig auch Aspekte wie Ehrlichkeit, Mitleidsfähigkeit und Weisheit als positive und in einer Gesellschaft zu fördernde Eigenschaften einbezogen werden. Positive Psychologie ist nicht einfach nur “Happy-ologie”, sagt Seligman.
Quelle: “Happiness is a positive thought”, Boston Globe, 14.Maerz 2000, nachzulesen (bis etwa Mitte April): www.psycport.com unter dem Titel “Psychologists Study Causes And Effects Of Happiness”. Übersetzt und zusammengefaßt von Mag. Christiane Turnheim, Psychologische Online Beratung: www.psychohelp.at, e-mail: <http://www.privatedaddy.com?q=eH1aK3ZASg5jCzAsSlx2awlSYhcBKk9WeHg1_19>
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