Written on Sonntag, Februar 14th, 2010 at 15:41 by forumeintrag
Ich wünsche euch allen einen schönen Valentinstag!!!!
Mir gehts nach wie vor super. Morgen hab ich viel vor – ich brauch noch 2 Unterschriften und dann gehts ab Mittwoch wieder langsam rein ins Arbeitsleben. Ich freu mich ja schon total. Endlich mal wieder gelegenheit meine schönen Sachen anzuziehen. Und ich komm unter Leute die nicht krank sind. Es wird bestimmt schwer werden die ersten Tage mit den neugierigen Fragen zu überstehen aber ich bin da ganz positiv gestimmt dass ich das schaffe.
Heute mach ich einen ganz langweiligen Tag vor dem Fernseher. Ich muss ja auch mal lernen dass ich entspanne. Ich seh mein Leben wieder mit positiveren Augen. Ich hab ein gutes Leben, meine Tiere sind gesund (zumindest die die noch verblieben sind) ich werde auch gesund und ich habe meinen Job noch zumindest bis Ende des Jahres. Mein Chef freut sich auf mich und ich freu mich auch drauf wieder gebraucht zu werden. Es wird sich bestimmt alles in Wohlgefallen auflösen.
Aber eines weiss ich genau – ich geb die Tabletten nimmer her. Mit denen gehts mir so super gut wie früher….
LG Kimba
Tags: Ehe, Ende, Fernseher, Jahre, job, Lernen, Liebe
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Written on Mittwoch, Februar 3rd, 2010 at 13:48 by forumeintrag
Hallo Mädels
So ich war dort beim Gespräch und Ergebnis ist ich hab ne Essstörung – welch Wunder wusste ich auch schon vorher. ABER eine Therapie lehn ich ab. Dazu müsste ich wieder in die Tagesklinik aus der ich rausgeworfen wurde – die können mich dochnicht aufnehmen und rauswerfen wie so nen Spielball bloss weil das denen grad in den Kram passt. ich werde es nun allein versuchen – einmal hab ich es ja schon geschafft. Bei dem Gespräch heute hab ich meinen Rauswurfgrund aus der Tagklinik erfahren – Differenzen mit den Schwestern. Tja ich frag mich nur welche Differenzen denn ich weiss keine. Auf jeden Fall geh ich dort nicht mehr hin zurück.
Schreib mir halt jetzt immer die Portionsgrößen auf und versuche ausgewogen zu essen. Wenn ich satt bin hör ich auf und ich esse nur noch ohne Fernseher nebenbei.
Heute gabs Nudeln mit 4-Käse-Soße einen Teller – war total lecker und ich hab jetzt auch kein schlechtes gewissen. Dazu bin ich viel zu sauer auf die Welt. Heute muss ich nur noch zum Reiten und das ist abends erst. Nachmittags werde ich ein wenig aufräumen und mal versuchen mich ein wenig mit mir zu beschäftigen. Ziel sind 10 min ohne Fernseher, Ipod, etc. Und ich möchte mir eine Liste anfertigen was ich alles schon geschafft hab und was ich gut an mir finde.
LG KImba
Tags: Ehe, Fernseher
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Written on Sonntag, November 2nd, 2008 at 05:19 by forumeintrag
Hi!
Ich bin seit ca. 1 1/2 Jahren in psychotherapeutischer Behandlung (Überlastungssyndorm). Vor ein paar Wochen habe ich geglaubt, dass ich jetzt diese Alptraumsituation überwunden hätte. Es wurde viel über meine Kindheit gesprochen, auch über meine Jugend (die ich eigentlich nicht hatte), über meine familiäre Situation usw.
Meine Kindheit, so dachte ich, hätte ich aufgearbeitet gehabt, auch bei meiner Jugendzeit wäre ich dieser Meinung gewesen. Meine Beziehung ist noch offen. An der wollte ich nicht arbeiten, weil ich sie nicht verändern kann bzw. will.
Ich glaubte, mit dieser Einstellung könnte ich nun wieder “normal” weiterleben. Doch seit einigen Tagen bekomme ich wieder Panikattacken, keine Luft, alles wird mir zu eng, wie damals auch vor ca. 1 1/2 Jahren.
Ich frage mich nun, geht das ganze jetzt wieder von vorne los? Was soll ich blos tun? Ich bin wirklich schon verzweifelt.
Ich lebe in Beziehung und habe zwei Kinder.
Ich war ein ganz engagierter Mensch, der vieles geleistet hat und auch geschafft hat. Seit ich in meinem “neuen Zuhase” bin, (ab der der Geburt meines ersten Kindes) ist irgendwie die Welt für mich zusammengebrochen. Ich dachte, dass sei alles nur eine Sache der Umstellung, aber jetzt sind schon fast 10 Jahre vergangen und es wird immer schlimmer. Meine Kinder geben mir nicht wirklich Halt, obwohl ich alles für sie tue. Mein Mann ist ein Workoholiker. Er sieht zwar mein Problem, ist aber selber so beschäftigt, dass ich selber glaube, er sei auch bereits mich sich und seiner Firma überfordert.
Ich stamme von einem Elternhaus ab, wo die Eltern (beide Unternehmer) nie Zeit für die eigenen Kinder hatten, die Firma stand immer an erster Stelle. Meine Eltern haben sehr viel geleistet, das mag schon stimmen, aber als Kind bin ich immer zu kurz gekommen, was Nähe, Zuneigung usw. betrifft. Meine einzige Stütze in meinem Leben war meine Großmutter und mein Vater, der mich verstanden hat und der mir auch Liebe, Vertrauen und Zuneigung gelernt hat. Vor zwei Jahren ist er leider an einer sehr heimtükischen Krankheit gestorben. Meine Mutter war nie eine Mutter zu mir. Sie war eine einkalte Geschäftsfrau und wir Kinder waren eigentlich immer nur im Weg. Meine Vater war meine Mutter.
Nun habe ich niemanden mehr und bin ganz auf mich alleine gestellt. Mein Mann versteht mich oft nicht und ich fühle mich sehr einsam. Zudem wohne ich in einer Wohngemeinschaft mit meinen Schwiegereltern, die ebenfalls noch immer das Sagen haben.
Ich war und bin nichts wert in dieser Familie. Das wird zwar oft nicht dirket ausgesprochen aber ganz gemeine, hinterlistige Attacken hatte ich bereits über mich ergehen lassen müssen. Zuvor war ich fassungslos und schockiert, wie gemein man sein kann. Ich habe mich auch nicht gewehrt, weil ich gelernt habe (aufgrund unseres Unternehmens), dass man dem Kunden und allen Menschen nicht widersprechen darf. Ich habe mir also meine Stellung in diesem Haus nicht erkämpft, und wenn ich mit meinem Mann über meine Probleme gesprochen habe, so hat er immer seinen Eltern die Stange gehalten. Selbst wenn ich jetzt etwas auf Beleidigungen antworte, so hat meine Schwiegermutter immer das letzte Wort. Das geht immer so weit, bis ich einfach nichts mehr auf ihre Aussagen weiß und am Ende stehe ich immer als blöder Verlierer oder Gedemütigter da.
Mittlerweile wird meine Einsamkeit immer größer (mache alles alleine mit meine Kinder, Ausflüge, Urlaub, usw. einfach alles)
Schon vor Jahren wollte ich meinen Mann verlassen. Da ist er in eine Depression gefallen, und ich bringe es einfach nicht zusammen ihn zu verlassen, weil ich nicht dafür verantwortlich sein möchte, wenn sich er aufgrund meines “Ihn Verlassens” er sich etwas antut. Mit dieser Schuld möchte ich nicht leben. Und aus diesem Grund bin ich noch immer bei ihm.
Abgesehen davon ist er sehr tüchtig, geschickt, liebevoll zu den Kindern aber auch zu mir immer nett.
Was wir allerdings überhaupt nicht haben, ist eine Gesprächsbasis. Wir reden so gut wie nichts. Ich bin froh, wenn ich am Abend meine Ruhe vor dem Fernseher verbringen kann, wenn meine Kinder im Bett sind, denn ich habe einfach keine Kraft und Energie für Gespräche mehr. Der Fernsehapparat und das Internet sind sozusagen meine einzige Verbindung zur Außenwelt. Ich habe eigentlich keine wirklichen Freunde und habe mich nur auf meine Kinder konzentiert. Mich dabei völlig vergessen, ja ich sogar ein schlechtes Gewissen habe, wenn ich einmal etwas für mich alleine machen will.
Weiß jemand von euch, wie ich wieder zu mir finden kann, wie ich Energie bekommen kann, und aus meiner Verzweiflung herausfinden kann, wie ich wieder zu Kräften kommen kann, wie ich einfach wieder leben kann, Anschluss an die “Außenwelt” finden kann, denn zur Zeit fühle ich mich wie in einem “goldenen” Käfig, der immer enger wird, und ich habe Angst überzuschnappen und meine Kinder und mein Leben ganz zu verlieren.
Würde mich auf Antworten freuen
Betty
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Written on Montag, Juli 11th, 2005 at 06:53 by forumeintrag
Hye Shady,
lass dich nicht unterkriegen.
Das mit der Fahrprüfung tut mir leid.
Weisst du, woran du gescheitert bist?
Nicht hoffen, glaub’ daran, dass du die Prüfung schaffst!
Du musst an dich glauben.
Nicht oder zu wenig schlafen – das ist schlimm – man ist am nächsten Tag so grogy. Irgendwie läuft man herum wie ein Tagträumer – und man hat das Gefühl, dass man gar nicht vorhanden ist.
Die Gedanken auf schöne Erlebnisse umlenken und nicht über Probleme grübeln.
Ich habe eine ganze Weile in Rätselheften Aufgaben gelöst, damit mein Kopf müde wird. Das ging auch schon bis 3 Uhr früh so und um 6 musste ich aufstehen.
Es gibt Momente, da lache ich ab und zu über mich selber, weil ich mich auch mal lautstark ermahne. Sage mir laut vor, dass ich jetzt müde bin und schlafen muss, wenn es bei mir nicht so gut läuft und meine Gedanken wieder über mich herrschen möchten.
Ich habe den Fernseher laufen, wenn ich nicht einschlafen kann (Timer einstellen) – ist zwar nicht so gesund, aber es hilft mir. Ich gehe auch abends noch ein wenig an die frische Luft und versuche meine Gedanken auf die schöne Natur zu lenken.
Im Bett versuche ich, die schönen Bilder die ich während dem Spaziergang aufgenommen habe, mir vorzustellen.
Während dem ich das probiere, schlafe ich schon ein.
Ich bete und denke über Gott und Jesus nach, ich frage ihn, viele Dinge, die mich beschäftigen.
Es erleichtert mir, alles, was sich in meinem Leben zugetragen hat, besser zu verstehen.
Dies sind einige Anregungen, die mir helfen, wenn ich den Kopf übervoll habe und nicht einschlafen kann.
Vergiss nicht, bei dir bewegt sich momentan sehr viel, deshalb verlier den Mut nicht. Tiefschläge gibt es immer wieder.
Du machst das schon richtig, mobilisiere deine Energien. Wo ein Wille – da ein Weg!
Es ist wirklich wichtig, dass du das für dich machst.
Es ist dein Erfolg – für deine Anstrengungen.
Hey Shady – du bist nicht allein und wenn du mal reden möchtest, melde dich im Forum. Ich schaue fast jeden Tag mal kurz rein.
Es kann ja sein, dass sich auch mal ein anderer Forumbesucher(in) mit dir unterhalten möchte.
Ausserdem hab’ ich dich vermisst, es freut mich immer sehr, wenn du dich meldest.
Ach ja, mir geht es momentan solala. Hab’ auch wieder einige Blockaden gelöst – langsam komme ich voran. War letzte Woche “Schnuppern” und warte auf DEN Anruf. Suche noch einen Praxisplatz für meine neue Berufsausbildung. Habe mehrere Möglichkeiten, aber es ist anstrengend und zeitaufwendend.
Mein Sohn zieht in 1-2 Monaten in eine eigene Wohnung und was für mich noch positiv ist, er muss nicht nach Afghanistan zum Einsatz. Ich merke immer mehr, wie die Energien sich in Positives Verhalten umlenken lassen.
Fällt mir grad ein – mein Familienaufsteller hat mir gesagt, dass noch bis am 26. Juli die Energien etwas verrückt spielen, das hat angeblich mit u.a. Kalender zu tun.
Versuch mal unter Google den “Maya-Kalender” zu finden. Da steht viel Interessantes drinnen – es gibt mehrere Seiten – über Bewusstseinsebenen, über neues Zeitalter usw. Nur so zwischendurch, ist interessant und lässt den Alltag ein wenig vergessen.
Na dann, Shady – drücke dir die Daumen für deine Klausur und deinen Führerschein.
Du schaffst das. Gib DICH nicht auf!
Liebe Grüsse
Helga
Tags: Ehe, Ende, Familie und Kindererziehung, Fernseher, Forum, Gefühl, Gene, Liebe, reden, Schlaf, Sohn, Test, Verhalten, Zeit
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Written on Mittwoch, Mai 12th, 2004 at 06:03 by forumeintrag
as Leben ist so langweilig geworden. Mein Freund und ich sitzen den ganzen Tag vor dem Fernseher und langweilen uns. Manchmal beginnen wir sogar zu streiten, weil uns so langweilig ist. Aber jeder gibt sich selbst die Schuld für unser langweiliges Leben. Was können wir dagegen tun? Kino ist uns zu teuer, in den Discos, die wir kennen sind wir zehn Jahre älter als der Rest (ich bin 25), sich besaufen kann keine Lösung sein.
Vor allem mein Freund leidet darunter. Mittlerweile findet er sein ganze Leben sinnlos und er trauert seiner “Jugend” nach. Er fühlt sich alt, obwohl er erst 26 ist.
Ich möchte ihn wieder aufmuntern und uns aus der Langeweile heraus reissen. Hat irgend jemand eine gute Idee? Oder wird das Leben wirklich langweilig, wenn man über 20 ist?
Tags: Ehe, Fernseher, Jahre
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Written on Dienstag, März 16th, 2004 at 05:24 by forumeintrag
Ein Herz aus Fleisch und Blut, in welchem liebe im Überfluss hauste,
Eine reine Seele welch weder Gewallt noch Eifersucht kannte!
Ein Kind voller Lebensfreude, ein Lächeln welches zu jeder Zeit,
ein weiteres Lächeln hervorzaubern konnte!!
Eine Reine Freude, ein unvorstellbarer Segen,
bis die Welt grösser und grösser wird!!
Sie reicht nun schon bis in das nächste Dorf, man hört und sieht.
Es gibt Kinder in einem fernen Land, die Sterben weil sie nichts zu Essen haben!
Sie haben nicht einfach Wasser so wie wir, die haben nicht einmal einen Fernseher.
Und so beginnt es,
das Herz beginnt zu Weinen,
warum müssen die Eltern dieser Lieben Kinder in den Krieg ziehen?
Warum müssen sie Sterben, warum hilft ihnen niemand richtig?
Aus einer Träne wird ein kleiner Bach, die Kinder müssen mehr Arbeiten als ich,
sie verdienen aber nicht einmal die hälfte, die ich kriege von meinen Eltern,
die immer um mich sind!
Dann tritt zum ersten Mal der Tod, und zugleich vergessen,
in dein Leben ein,
Und aus dem Bach wird ein Fluss!
Man wird älter Erwachsen, und vergessen gehört zum Alltag.
Das Herz wird durchströmt von Liebe, Liebe welche nur das kleine Kind kannte!!
Doch die Liebe ist anders, ein anderes Gefühl,
ein spezielles und nur für eine Person.
Doch auch diese liebe wird zerstört!
Und um das Herz entsteht eine Schutzmauer aus Angst,
Nun kennt das kleine Herz Schmerzen und die mag es nicht.
Also baut es schnell eine Steinummantelung, auf das es nie mehr verletzt werde!
Doch dann beginnt es wieder zu Springen und zu Hüpfen.
Nun lasen meine Augen einen kleinen Satz, den sie auch schon erblickten.
Doch noch nie so viele Gedanken auslöste wie er in jenem Augenblick tat.
Und meine Augen erblickten ein Wesen, in dessen Augen sie Liebe, Treue, und Ehrlichkeit
Erblickten wie schon einst Jahre zurück!!
Doch der reissende Fluss aus Tränen, der kurz nur noch rieselte, die Angst, die Steinmauer,
und das Eis, sagten: Hey junge lass es gut sein,
wir warten auf die die uns im ersten Moment verschwinden lässt!
Doch eine kleine Stimme rief: Sende liebe und du wirst liebe ernten!
Schaue tief in dein Herz, du weist was du willst:
Denn es gibt eine kleine Spur spezieller Personen mehr,
und auch wenn sie nicht grösser wird,
Danke Ihr dass es sie gibt und du wieder schreiben kannst.
Nach neu gefundener Kraft am 27.08.03 verfasst durch, Miguel Alexandro de la Rossa
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Written on Donnerstag, September 25th, 2003 at 19:12 by forumeintrag
Das Leben ist so langweilig geworden. Mein Freund und ich sitzen den ganzen Tag vor dem Fernseher und langweilen uns. Manchmal beginnen wir sogar zu streiten, weil uns so langweilig ist. Aber jeder gibt sich selbst die Schuld für unser langweiliges Leben. Was können wir dagegen tun? Kino ist uns zu teuer, in den Discos, die wir kennen sind wir zehn Jahre älter als der Rest (ich bin 25), sich besaufen kann keine Lösung sein.
Vor allem mein Freund leidet darunter. Mittlerweile findet er sein ganze Leben sinnlos und er trauert seiner “Jugend” nach. Er fühlt sich alt, obwohl er erst 26 ist.
Ich möchte ihn wieder aufmuntern und uns aus der Langeweile heraus reissen. Hat irgend jemand eine gute Idee? Oder wird das Leben wirklich langweilig, wenn man über 20 ist?
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Written on Montag, September 23rd, 2002 at 19:12 by forumeintrag
hallo, habe zwei jungs (11 und 12 jahre)
beide wollen einen eigenen fernseher, was haltet ihr davon???
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Written on Donnerstag, Juni 27th, 2002 at 01:22 by christiane
Fernsehgeräte im Kinderzimmer fördern Übergewicht, Aggression und sind oft für schlechte Schulnoten verantwortlich. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des US-Institute on Media and the Family. Psychologen des Instituts erhoben die Daten von 527 Familien mit Kindern zwischen 2 und 17 Jahren und analysierten die Gründe, warum sich ein Fernsehgerät im Kinderzimmer so nachteilig auswirkt. Demnach ist dafür die Kombination von fünf Faktoren verantwortlich:
- Kinder mit eigenem Fernsehgerät sahen 51/2 Stunden pro Woche mehr fern als Kinder, die den Familienfernseher im Wohnzimmer benutzten.
- Eltern haben weniger Kontrolle über die Inhalte, die die Kinder sehen.
- Eltern sind weniger konsequent mit Fernsehregeln.
- Kinder beteiligen sich nach der Schule seltener an außerschulischen Aktivitäten wie Sportklub oder Musikunterricht.
- Kinder wenden weniger Zeit für Hausaufgaben und lernen auf.
„Unsere Untersuchung beweist, dass ein Fernseher im Kinderzimmer schädlich ist“, sagt Dr. Douglas Gentile, einer der beiden Autoren der Untersuchung und weiter: „ Eltern, die sich wünschen, dass ihre Kinder Erfolg in der Schule haben, körperlich gesund und fit sind und nicht aggressiv und gewalttätig werden, sollten den Fernseher aus dem Kinderzimmer raus halten.“ Dr. David Walsh, der zweite Autor fügt hinzu: „Diese Studie bestätigt, was Lehrer seit Jahren sagen, nämlich dass sie am Verhalten sofort erkennen welche Kinder einen eigenen Fernseher in ihrem Zimmer haben, auch ohne danach zu fragen.“
In den alten Bundesländern Deutschlands hat etwa die Hälfte aller unter 14 jährigen Kinder ein eigenes Fernsehgerät im Kinderzimmer und 6-9 jährige Kinder sehen im Durchschnitt täglich 90 Minuten fern statt der von Experten empfohlenen maximal 60 Minuten. Eine Studie der Universität Freiburg über Vielseher unter Kindern ergab vor einiger Zeit ähnliche Ergebnisse wie die US-Studie: Kinder, die täglich mehr als drei Stunden vor dem Fernseher verbringen hatten schlechtere Schulnoten, vor allem im Fach Deutsch.
Link zum Originalartikel über die US-Studie: http://www.mediafamily.org
Tags: Eltern, Familie und Kindererziehung, Fernseher, Fernsehgeräte, Fettsucht, Kinder, Kinderzimmer, Psychologen, Schule, Untersuchung
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Written on Sonntag, Dezember 30th, 2001 at 07:12 by forumeintrag
Hallo… hab eigentlich gerade ne Seite gesucht, wo man irgendwie sofort anonym beraten werden kann, aber ich glaube mittlerweile, sowas gibt es nicht!!
Ich habe dann ein paar eurer Einträge gelesen, und ich weiss nicht ob es mir hilft, auch hier reinzuschreiben, aber man soll ja nichts unversucht lassen. Also, naja, wo soll ich anfangen? Ich bin jetzt 18 geworden, und mir geht´s einfach nur mies. Meine Eltern haben sich getrennt als ich 1 1/2 war, danach hat meine Mutter einen neuen Freund gefunden mit dem sie vier weitere Kinder bekommen hat…
Ich fang am besten mal von vorne an (obwohl ich bezweifle, dass hier irgendwen meine Geschichte überhaupt interessiert!!!) Meine Mutter hat schon mit 15 angefangen, zu kiffen und dann mit 16 hat sie durch ihren Freund auch Heroin konsumiert, das tut sie heute noch…!!!
Mit meinem Stiefvater, der auch Drogenabhängig ist, habe ich mich nie verstanden, er hat mich das erste mal vergewaltigt als ich 11 war, darauf möchte ich jetzt auch nicht weiter eingehen weil es verdammt wehtut daran zu denken. Vorher hat er mich auch schon oft körperlich mißbraucht, das habe ich nie jemandem erzählt, weil es mir peinlich war, und ich Angst vor ihm habe wegen seinen Drohungen… Er hat mich immer wieder angefasst, bis ich und meine Geschwister als ich 13 war in ein Heim kamen, mein kleinster Bruder war schon seit seiner Geburt bei Pflegeeltern, da mein anderer Bruder bei einem Verkehrsunfall mit fast zwei Jahren ums Leben gekommen ist und meine Mutter das nie verkraftet hat!
Als wir von zu Hause wegkamen, dachte ich, dass diese Qualen nun endlich vorbei wären, doch das war nicht der Fall, wir waren in einem Klosterheim, die Nonne die meine Gruppe leitete (ich war von meinen Schwestern getrennt) war alles andere als nett, sie hat mich für jeden Scheiss verantwortlich gemacht und außerdem hatte sie Probleme mit sich selbst, und meinte, die müsse sie an mir auslassen. Die anderen Erzieher waren alle recht okay, bis auf einer, er hat mich immer befummelt und wenn ich versuchte mich zu wehren, lies er auch mal Sätze los wie: “Was führst du
dich denn so auf, du bist das doch gewöhnt…!” Irgendwann fühlt man nichts mehr, man lässt alles nur noch über sich ergehen…
Mit 14 kamen wir alle wieder nach Hause zu meiner Mutter, die in der zwischenzeit eine Therapie gemacht hatte (schon die zweite!!!), und sich von meinem Stiefvater getrennt hatte, auch mein kleinster Bruder war nun bei uns.
Wir waren in eine andere Stadt gezogen, in der allerdings mein Stiefvater auch wohnte, weil er die selbe Therapie gemacht hatte.
Der erste Monat lief ganz gut, meine Mutter blieb clean und nur die Schule war zwar beschissen, weil ich niemanden kannte und auch keinen Wert darauf legte irgendwem zu vertrauen. Danach ging es langsam wieder so los, wie früher… mein Stiefvater war wieder öfter bei uns, meine Mutter wurde durch ihn wieder rückfällig, und alles war Kacke. Immer wenn sie kurz weg war kam er in mein Zimmer und machte weiter wie früher, noch ein bisschen fordernder aber das merke ich gar nicht mehr, wenn ich nicht tat was er sagte, schlug er mich oder lies sich etwas anderes einfallen.
Seit dreieinhalb Jahren wohnen wir nun hier, ich führe den Haushalt so gut wie alleine, es ist nicht immer leicht, mit drei kleinen Geschwistern und einer Mutter die den ganzen Tag auf dem Sofa liegt und schläft, oder mit der Spritze in der Hand vor dem Fernseher sitzt und den Kopf auf den Boden sinken lässt, aber ich lebe noch!!!
Oft muss ich auch nachmittags zu meinem Stiefvater, er erzählt meiner Mutter, er würde mit mir lernen… sie glaubt ihm, gut so!!! Ab und zu sind Bekannte bei ihm, indem er ihnen erlaubt, mich zu vergewaltigen, verdient ER sich natürlich ein wenig Geld für seine Drogen nebenbei, aber was kann ich tun??? Wenn ich nicht zuhause bin wenn er kommt und “Lust hat”, dann vergreift er sich eben an meinen Schwestern, das konnte ich zum Glück bis jetzt verhindern, sie haben noch nie etwas davon mitbekommen, aber wer weiss wie lange noch…!!!
Ich gehe noch zur Schule, will mein Abi machen und dann Psychologie studieren, mein Traum, aber ich glaube nicht, das ich das tun kann, dazu ist in mir viel zu viel kaput und zerrissen…
Vor etwa vier Monaten hat sich ein Junge in mich verliebt, er war mir wahnsinnig wichtig, aber er ist komplett anders als ich, sein Vater Lehrer, seine Mutter Drogenberaterin, das passt wieder alles zusammen, ich habe ihm nie etwas von meinem Leben erzählt, musste ich auch nicht, denn er hat so einiges über meine Mutter von seiner Mutter erfahren, tja, Kleinstadt eben… er fragte mich, ob irgendwas mit mir wäre, doch ich habe dir gelegenheit nicht genutzt es ihm zu erzählen, das kann ich nicht. Er hat mich noch einmal darauf angesprochen, aber als ich wieder abgeblockt habe, hat er sich nicht mehr gross für mich interessiert, ich verstehe das…!!!
Es gibt einen Spruch den letztens jemand gesagt hat,:”Was nicht tötet, härtet ab!!” ich weiss nicht, ob es so ist, aber ich kann eh schon nicht mehr zählen, wie oft ich schon mit einem Messer in meinem Arm herrumgeritzt habe, oder wie oft ich schon mit Schlaftabletten in der Hand dagesessen bin, doch was wird aus meinen Geschwistern wenn ich nicht mehr da bin…? Ich kann ihnen das nicht antuen, es reicht, wenn ich das alles erfahren muss.
Ich fühle mich leer, weiss nicht, warum ich das alles geschrieben habe, vielleicht, weil niemand weiss wer ich bin… vielleicht auch, weil ich weiss, dass es eh nicht gelesen wird…!!! Es ist auch egal, gehe jetzt in eine weitere schlaflose Nacht, vielleicht kann ich doch einschlafen, aber wenn, dann kommen die Alpträume wieder, wie jeden Tag, wie jeden Tag…
Tags: Bruder, Ehe, Eltern, Fernseher, Gewalt, Gross, Jahre, Kind, Kinder, Lehrer, Lernen, Mutter, Schlaf, Schule, Studie, USA, Vater, Zeit
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Written on Mittwoch, Dezember 5th, 2001 at 19:12 by forumeintrag
Bitte, bitte hol Dir Hilfe, wos auch wirklich was bringt.
Unlängst haben Jehovas Zeugen an meine Türe geklopft, und es war erstaunlich, was Sie mir in einer halben Stunde zwischen Tür und Angel aus der Bibel bewiesen haben: Nämlich daß es wirklich einen Gott gibt, daß er an uns interessiert ist, daß er einen Guten Grund hat, bisher Leiden zuzulassen. Daß er aber auch bereits den Ausweg – der nicht im Selbstmord liegt – für uns Menschen gezeigt hat. Wir müssen ihn uns nur anschaun.
Ich für meinen Teil denke mir, daß es egal ist, womit ich die nächste halbe Stunde verbringe, ob vor dem Fernseher, in der Arbeit oder mit den Zeugen Jehovas, die mir meine Fragen über das Leben und Gott beantworten wollen. Auf jeden Fall hab ich in dieser Zeit des Gespräches meine Traurigkeit total vergessen, und ein bißerl Hoffnung geschöpft, daß Gott mich nicht ganz vergessen hat.
Gib Dir selbst noch eine Chance, und probiers aus.
Gib Dich nicht auf. Gott tut es sicher auch nicht.
Wir haben ja nur ihn. Er muß ja wissen, was wir wirklich brauchen, und an uns liegt es, das was er uns zu sagen hat, einmal anzuhören.
Bleib da!
Deine Johanna
Tags: Ehe, Fernseher, hilfe, Hoffnung, Zeit
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Written on Sonntag, April 22nd, 2001 at 05:09 by forumeintrag
Hallo allerseits,
ich hab zwar keine Ahnung, was mir dieser Eintrag hier bringt bzw. ob dieses Forum auch wirklich hilfreich ist, aber ich versuchs halt mal.
Es fällt mir extrem schwer, auszudrücken, was in mir vorgeht. Auf jeden Fall kommt in letzter Zeit immer häufiger die Frage auf, ob ich tatsächlich unter Depressionen leide oder ob ich einfach nur eine schlechte Phase habe. Vielleicht kann mir ja irgendwer eine Antwort geben?!
Hier eine kurze Beschreibung: bin 26, w, Studentin und kämpfe seit ca. 2 Jahren mit meiner Lernmotivation – ursprünglich war das auch das einzige Problem, das ich hatte. Statt zu lernen und meine Prüfungen zu machen, bin ich stundenlang vorm Computer oder vorm Fernseher gehangen. Tja, und nach und nach hab ich total das Interesse an anderen Dingen verloren, ich gehe kaum mehr aus (was vielleicht auch daran liegt, daß mein Partner und meine Freunde auch eher “Stubenhocker” sind), die Spaziergänge mit meinem Hund werden teilweise zur absoluten Qual (heute hab ich zum Beispiel einen Heulanfall bekommen, weil es mir auf der Donauinsel einfach zu kalt war und ich nach 5 Minuten wieder umgekehrt bin und dann natürlich ein schlechtes Gewissen hatte – ist ja nicht normal, oder), die Arbeit, die mir früher als einziges noch Freude machte, ist mittlerweile notwendige Pflichterfüllung (neulich hab ich sogar vergessen, hinzugehen – obwohl ich normalerweise überhaupt nicht der Typ dazu bin), und kleine Hausarbeiten entarten teilweise zum Ding der Unmöglichkeit!! Das einzige, was ich noch konsequent kann, ist fernsehen, computern und schlafen – da muß ich nicht nachdenken.
Meine Beziehung steckt in einer schweren Krise, und irgendwie hab ich absolut keine Kraft, dagegen anzukämpfen.
Das kann so nicht weitergehen (nach nun sicherlich einem Jahr) – schließlich sollte ich mein Studium zuende bringen. Ich versuche ständig, mir einzureden, daß dieses Selbstmitleid nichts bringt und ich mich endlich zusammenreissen soll, aber ohne Erfolg. Alles was ich anpacke, ist irgendwie zum Scheitern verurteilt, zumal ich nicht einmal mehr Interesse für Dinge habe, die früher absolute Favoriten in meinem Leben waren.
Vielleicht kann mir ja irgendwer weiterhelfen, ich kann so nämlich nicht mehr weitermachen, schließlich leiden ja auch andere darunter…
Vielen Dank im Voraus,
wisl
Tags: Computer, Depression, Depressionen, Ehe, Ende, Fernseher, Forum, Jahre, Krise, Lernen, Pflicht, Phase, reden, Schlaf, USA, Zeit
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