Written on Dienstag, Januar 12th, 2010 at 14:55 by forumeintrag
Hallo!
Ich schreibe wegen meiner Tochter. Sie ist im Sommer 4 Jahre alt geworden und geht jetzt das 2. Jahr in den Kindergarten. Das Problem ist, dass sie sich extrem zurück zieht, wenn sie jemanden nicht kennt, redet sie kein Wort und sie grüßt auch nicht. Das beschränkt sich aber nicht nur auf Leute, die sie gar nicht kennt sondern das tut sie auch bei Kindergartenfreunden, der Tante, Nachbarn etc.
Sie schließt sich auch im Kindergarten oft selbst aus. Alle Kinder spielen mit der Tante ein Spiel und sie sitzt im Hintergrund und schaut zu. Wenn ich frage, warum sie nicht mitspielt, sagt sie meistens: “Weiß ich nicht.”
Sie wurde jetzt zu einer Geburtstagsparty, von einem Mädchen aus dem Kindergarten, das sie gerne mag, eingeladen. Sie hat schon allein die Einladung nicht entgegen genommen. Das Mädchen wollte ihr die Einladung geben und mein Kind drehte den Kopf auf die Seite und tat so, als würde sie sie nicht sehen. Ich hab sie dann genommen und ihr gesagt, was das ist. Sie hat sich gefreut. Ich hab sie dann gefragt, ob sie da hin gehen möchte, worauf sie mich gefragt hat, ob ich denn mit gehen würde, was ich verneinte, weil nur Kinder eingeladen sind. Jetzt will sie nicht auf die Party gehen. Ich hab ihr erklärt, was man da so macht und dass das Spaß macht – sie kennt das ja von ihren eigenen Geburtstagen – aber sie will dennoch nicht hin, weil ich nicht da bleiben kann.
Das ist nur ein Beispiel von Vielen.
Dieses Verhalten begann ca. mit 1 1/2 Jahren. Da wollte sie auch plötzlich nicht mehr bei der Oma schlafen, was vorher nie ein Problem war. Ich tat es am Anfang als eine “Phase” ab, aber schön langsam mach ich mir Sorgen.
Vor allem ist sie zu Haus total anders: Die hat normalerweise Flöhe im Hintern. Kann nie still sitzen, muss immer was tun, ist laut und auch frech und will bestimmen wo es lang geht. Sie ist sehr interessiert an allem und lernt gerne – kann auch schon viel. Ist sehr sportlich und immer in
Bewegung. Doch kaum haben wir z.B. Besuch oder bringt man sie in den Kindergarten, hängt sie an mir wie ein kleiner Affe, steckt den Kopf rein und tut so als könnte sie nicht bis 3 zählen.
Ich kenne kein Kind in ihrem Alter, dass sich dermaßen weigert, Kontakt mit ihrer Umwelt aufzunehmen. Am liebsten wär ihr glaub ich, wenn es nur Mama, Papa, Oma, Opa, Urli und ihre beste Freundin geben würde.
Ein paar zusätzliche Informationen: Ich bin verheiratet, mein Mann (der Papa) arbeitet aber jeden Tag bis am Abend, bin also den Großteil des Tages mit ihr allein. Ich arbeite wieder halbtags seit die kleine Maus 2 Jahre alt ist. Wenn ich arbeite, wird sie von meinem Vater betreut.
Meine Frage ist nun: Ist dieses Verhalten normal?? Was kann ich tun? Brauchen wir Hilfe von einem Psychologen??
Tags: Ehe, Gene, hilfe, Hintergrund, Informationen, Jahre, Kind, Kinder, Mädchen, Party, Phase, Psychologen, Schlaf, Spaß, Sport, Vater, Verhalten
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Written on Freitag, Juli 17th, 2009 at 05:54 by forumeintrag
Hallo Fisch,( bist Du männlich oder weiblich ?
)
danke für Deine Antwort !!! Ja ich habe auch schon daran gedacht, dass ich das nicht sagen kann, was ich alles weiss. Ich möchte ja erreichen, dass ER darüber redet. Ich kann nicht in einer Partnerschaft leben, die von Heimlichkeiten geprägt ist. Obwohl wir das Thema ja schon ein paar Mal hatten. Aber sexuell ist es schon so, dass er sagt, dass er noch nie so eine Frau hatte, die für so vieles offen ist. Warum sollte er mir dann seine Dinge nicht sagen können ? Und er weiss ja auch, dass ich diese Seite kenne.
Ich habe eher die Vermutung, dass es eine Art Sucht zur Selbstbestätigung ist, nachdem er viele Probleme hat. Ich habe allerdings erst jetzt erkannt, dass er die anscheinend auch innerlich hat. Und ich würde ihm gerne helfen. Hört sich blöd an, weil er mich ja hintergeht. Aber ich denke, dass alles seinen psychologischen Hintergrund hat.
Ich wollte eigentlich zuerst ihm einen kleinen Schock bereiten, mich verabreden und dann das Gesicht sehen, wenn ich da sitze. Weil zu verlieren gibt es ja dann echt nicht mehr viel. Wenn er da hingeht, ist es eh zu spät was zu retten. Aber dann habe ich einen Tag darüber geschlafen und fand die Idee wieder albern. Dann habe ich die Email ausgedruckt und wollte ihn darauf ansprechen. Aber ich weiss einfach nicht was der Richtige Weg ist, um doch noch was retten zu können. Wenn er was anderes will, soll er mir das sagen können. Ich möchte halt auch mitentscheiden, ob ich da mitmachen will. Kannst Du das verstehen ? Wenn man aus so einer ungeklärten Situation geht, dann lässt einen das nicht in Ruhe.
Danke fürs ” Zuhören “
Tags: Ehe, Hintergrund, reden, Schlaf, Schock
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Written on Mittwoch, Mai 20th, 2009 at 05:43 by forumeintrag
Hallo Daisy!
Schön dass du /ihr (xy) nicht böse seit. Freu mich dass es dir gut geht und du einen Job hast, bei dem es dir gut geht, und du mutig bist!!!Toll gemacht!!!:)
Ich kenn das Gefühl der Angst auch, kommt immer wieder mal vor, das ich echt zittere, doch wenn ich da nicht durchkomme und sie besiege , dann kommt sie bei nächster GELEGENHEIT WIEDER . Und das brauch ich nicht, deshalb mach ich folgendes:
Ich nehme mit ca eine halbe Std. Zeit,Tele aus, und keine Störung in Sicht. Dann setzt ich mich gemütlich hin, wo auch immer, am Boden… und hab ein paar Kerzen angezündet, kann nie schaden.
Dann atme ich durch und schau dass ich das innere Geplapper abstellen kann, geht gut wenn ich mich auf meine Atmung konsentriere.
Und wenns ruhig geworden ist, in mir, dann stelle ich mir eine Situaton vor in der ich ANGST HAB:
Sehr realistisch und versuche das GEFÜHL DABEI ZU SPÜREN: So richtig mit allem was mir das Empfinden von Angst anzeigt. Herzrasen, schnellere Atmung, was eben so kommt. Und ich spür rein, und weiss aber, das ich mich auf mich verlassen kann, denn ich habe schon viel bestanden, und geschafft. Diese Wissen lässt mich ruhiger werden und die Angst tritt in den HIntergrund.
Das ich mir denke, dass ich damit die Angst angenommen habe und repektiere, da sie auch ein Teil des Meschseins ist und eine Berechtigung hat, ist ein Teil meiner Spiritualität die ich lebe.
Aber es kommt nicht nur darauf an, sondern dass du spürst, annimmst und loslässt. Das ist die Quintessenz der Übung.
Vielleicht hift es dir ja , aber eines sei noch gesagt, es ist toll, dass du den Job gefunden hast. Es ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung auf deinem Weg. Gratuliere, und spür auch mal rein, in das tolle Gefühl, wenn du mit deinen Kunden sprichst, du schreibst ja es geht dir gut dabei, spür auch das , denn es ist genau das Gegenteil deiner Angst.
Also bis bald
l.g.v
Tags: Ende, Gefühl, Hintergrund, job, Zeit
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Written on Dienstag, März 31st, 2009 at 19:12 by forumeintrag
hallo guido!
Das was dir passiert ist, kommt in den “besten Ehen”; vor. Das soll natürlich kein Freibrief für Lügen sein, aber wer lügt nicht in seinem Leben?
Das deine Freundin auf Vorwürfe bissig reagiert ist klar, denn sie muss sich ja rechtfertigen für das was sie getan hat. Jedoch werdet ihr mit Vorwürfen nicht weiterkommen. Das heißt, versuche den Hintergrund zu erahnen, warum hat sie gelogen? Sie hat in diesem Punkt zu dir kein Vertraun gehabt. Aus Eifersucht oder Egoismus,? von dir? Oder weil sie einen Grund für die Beebdigung eurer Beziehung brauchte? Versuche ihr mit Empathie, also Einfühlungsvermögen und Verständniss zu begegnen. Dafür musst du ihr aber vorher verzeihen, wenn du das kannst.Du schreibst sie hat um eure Beziehung an Anfang noch gekämpft. Ihr wird der Kampf aussichtslos erscheinen, wenn du ihr mit Vorwürfen entgegentritts. Da gibt jeder irgendwann mal auf und findet sich ab, dass es nichts hilft zu kämpfen. Also, suche ein Gespäch mit ihr, bereite dich darauf vor, gestalte eine ruhige Atmosphäre und sag ihr vorher, dass ihr reden müsst, und das sie dir wichtig ist und du sie nicht verlieren willst. Im Gespräch sende Ich – Botschaften, d.h. …mir geht es nicht gut …ich fühle das du mir fehlst… keine Anschuldigungen, wenn du ein gutes Gespräch führen willst . Alles Gute dazu
l.g.umbra
Tags: Botschaft, Ehe, Ende, Hintergrund, reden
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Written on Samstag, Dezember 8th, 2007 at 19:12 by forumeintrag
an aile – nochmal, hab natürlich vor schreiben wieder die hälfte vergessen, also zuerst mal freut es mich gewaltig, daß es deinem mann insweit wieder besser geht. tabl. sind in diesem fall immer noch besser als spritzen.
was die sache mit der überlegenheit angeht, es ist komisch, man tut ja wirklich nichts dazu, ich bin immer nur wie ich bin, versuche nur, meine sache gut zu machen, sonst nichts. du mußt dir das so vorstellen: wir übersiedelten damals, ich kam das erstemal auf die neue dienststelle, da war dort schon per buschtrommel rum: die neue kommt von dort, die haben dort eine superausbildung und und und….. dann kam die erst gemeinsame ausfahrt mit einem kollegen. was wars? ein notfall. zuerst registrierte ich gar nicht, daß er sich irgendwie im hintergrund hielt, weil ich zu sehr mit meinem patienten beschäftigt war. daß ich das kommando übernommen hatte, war sowieso automatisch, weil ich der sani und er der fahrer war. ich drehte mich zu ihm um, er solle mir absauger und sauerstoff aus dem auto bringe, er kriegte einen hochroten schädel, sein “ja gut, mach ich” war ein gestammel. ich brauchte ein paar stunden, bis ich das irgendwie geschnallt hatte und bevor unser dienst für diesen tag zu ende war, suchte ich das gespräch mit ihm, versuchte unsere standpunkte zu klären. es hat zwar gedauert, aber irgendwann sind wir gute freunde geworden. und ungefähr so wars mit allen andern auch. wie gesagt, ich hab niemals meine guten ausbildungen hervorgekehrt, nie jemand zurechtgewiesen oder sonst was, es war eben einfach so und hat sich irgendwann zum guten gewendet. daß es auch anders sein kann, sieht man z.b. bei dir, doch auch bei vielen andern, die oft an mobbing regelrecht zerbrechen.
so jetzt aber genung davon, noch mal alles, alles gute für kommende woche, und – bitte aile, meld dich doch mal, damit ich weiß, wie´s dir geht, deine rotti
Tags: Ende, Gewalt, Hintergrund
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Written on Donnerstag, Oktober 18th, 2007 at 19:12 by forumeintrag
hallo,
situation: habe mich von meiner lebensgefährtin im april getrennt. wir haben einen gemeinsamen sohn (6jahre) der nächstes jahr mit der schule begint.
momentan haben wir einen halb/halb regelung, d.h. mo + di ist er bei mir und mi. + do ist er bei ihr, wochenende wird abgewechselt.
so und jetzt zu unseren problem bzw. fragen:
1. ist so eine halb halb regelung für ein kind gut? (ich glaube, dass er genau so gern bei mir ist wie bei ihr und das daher eine sehr gute lösung ist)
2. wie wichtig es es für ein kind, das mit der schule beginnt, freunde aus dem kindergarten in der klasse/schule zu haben?
3. wie schlimm ist es, wenn zum schul anfang, nicht die schule ist, die in der nähe das kindergartens ist?
hintergrund dazu: ich bin übersiedelt und kann meinen sohn, sobald er in die schule geht, in der früh nicht hinbringen – daher gäbe es dann keine halb/halb regelung mehr und er würde mich viel seltener sehen – meine ex möchte ihm aber seinen “wunsch” (mit seinem besten freund in die klasse zu gehen) erfüllen und ihn dort in die schule geben, ich suche nach einer schule, die in der mitte unserer wohnungen liegt und daher wäre dann eine örtliche trennung vonnöten.
besten dank im voraus
jürgen
Tags: Ehe, Ende, Hintergrund, Jahre, Kind, Kinder, Schule, Sohn, Trennung
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Written on Samstag, Mai 21st, 2005 at 06:03 by forumeintrag
An alle Forum Besucher
Ich bin vor ein paar Tagen durch Zu-fall in dieses Forum geraten. Was mir aufgefallen ist, dass viele anonyme Einträge sind. Ich melde mich mit meinem Namen, da ich der Meinung bin, dass man sich hinter der Anonymität versteckt und nicht zu seinem Leben steht, das finde ich traurig.
Es gibt so viel Leid in diesem Leben, jeder SUCHT nach Ratschlägen und Hilfestellungen. Aussenstehende, Betroffene, Leidende … wir alle wollen nur ein menschenwürdiges Leben leben – Freud und Leid gehören dazu – das formt uns Menschen zu dem was wir sind und was wir aus den Erfahrungen machen.
An Juma
Es ist interessant, dass meistens die Frauen ein schlechtes Gewissen haben, wenn sie anfangen das Leben zu geniessen.
Du bist ein freier Mensch, ich meine, ich befürworte nicht die Beziehung zu einem verheirateten Mann.
Ich habe das vor vielen Jahren auch mal erlebt und konnte es nicht aushalten, die Heimlichkeiten, immer aufpassen in der Öffentlichkeit – die Welt ist klein – irgend jemand sieht einem doch und wenn es raus kommt ist eine Familie zerstört – das sollte dir bewusst sein – ausser seine Frau weiss davon und sie toleriert es.
Es muss dir nur bewusst sein, dass du immer im Hintergrund stehen wirst. Ich weiss ja nicht wie offen du und dein Partner damit umgeht.
Wenn ich ehrlich bin, ist das nicht dein Problem – wie gesagt – du bist ein freier Mensch – es ist seine Entscheidung mit dir eine Beziehung einzugehen.
Er ist verheiratet nicht du – es liegt in seinem Verantwortungsbereich, ob er das sich und seiner Familie aufbürden möchte – wenn du so stark bist und die Belastung aushalten kannst – geniesse es so lange du kannst – aber dann – weg mit dem schlechten Gewissen, sonst machst du dich kaputt!
Mach nicht den Fehler und übernimm seine Verantwortung – du hast bisher genug Verantwortung getragen – du trägst deine – er seine.
Triff die Entscheidung für dich – überdenke die Situation und entscheide dich, bevor es zu tief geht (oder du lässt es von Anfang an nicht zu tief gehen).
Wünsche dir eine tolle Zeit, und lebe!!!
Helga
Tags: Anonymität, Belastung, Ehe, Ende, Erfahrung, Familie und Kindererziehung, Forum, Frauen, hilfe, Hintergrund, Jahre, Scheidung, Zeit
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Written on Dienstag, Februar 15th, 2005 at 05:38 by forumeintrag
Hi!
Ich bin 35 Jahre alt und seit 6 Monaten mit einem super lieben Mann zusammen. Vor zwei Jahren habe ich mich aus einer Beziehung, die 5 Jahre lief und oft nicht so schön war, gelöst.
Als dieser Mann aus meinem Haus auszog fühlte ich mich endlich wieder frei. Wir hatten gemeinsam viele Prüfungen zu bestehen, die man alleine – manchmal auch als Paar – nicht immer lösen kann. Wir konnten es jedenfalls nicht. Die Probleme stellten sich relativ früh ein, ich war nach ca. 8 Wochen gemeinsamer Zeit schwanger. Wir haben uns gemeinsam gegen das Kind entschieden, was ich später (ca. 1 Jahr danach) sehr bereut habe. Eigentlich habe ich immer nur “Hilflosigkeit” im Kopf, wenn ich an unsere Probleme denke. Er konnte mit meinen Gefühlen nicht umgehen, hat mich nicht verstanden, warum ich plötzlich “so” ein Problem damit hatte. Er sagte mir ich solle mir professionelle Hilfe suchen und das obwohl er als Therapeut einen enormen Hintergrund zu all meinem Kummer hatte. Ich fühlte mich allein gelassen. Dann gab es einen Todesfall in meiner Familie, der mich schwer getroffen hat. Auch da war ich nach kurzer Zeit wieder sehr allein. Nachdem ich dann noch 2 Fehlgeburten hatte und die Kluft zwischen uns immer größer zu werden schien, habe ich mich irgendwann meinem “Schicksal” gefügt. Andere Paare hatten ja auch irgendwie Probleme und bekamen es irgendwie hin. Ich hab immer ausgehalten obwohl ich gespürt habe, dieser Mann tut mir keinesfalls gut. Er war neidisch auf alles Gute das mir widerfuhr, konnte keine Kontakte pflegen – Liebe schon gar nicht – und hat mich in jeder Hinsicht psychisch terrorisiert. Zum guten Schluß kam noch heraus, dass er – ich weiß nicht wie lange – ein Doppelleben geführt hat. Es ging immer um schnellen Sex. Auf Parkplätzen, in Clubs überall eben wo man durchs Internet schnell Kontakte knüpfen konnte. Am liebsten mit Lack und Leder. Und dieser Mann sah mich am liebsten in weißer Baumwollwäsche, auch sonst hielt sich seine sexuelle Neugier sehr in Grenzen. Außerdem war er die Eifersucht in Person!
Jetzt fragt sich wahrscheinlich jeder, warum ich so lange mit ihm zusammen geblieben bin…ja! Frag ich mich jetzt auch! In der Situation war mir dieser Horror nie wirklich bewusst….
Jetzt, wo ich diesen überaus liebevollen Mann um mich habe und ihn ständig besser kennenlerne, wird mir das ganze Ausmaß erst mal klar! Ich bin in meiner Ex-Beziehung emotional völlig verblüht und habe nun große Schwierigkeiten Gefühle anzunehmen oder besser überhaupt zu glauben, dass sie existieren! Und im Geben bin ich auch nicht so die Beste!
Ich provoziere Streit, weil ich denke, wenn er geht, muss ich mich nicht mit mir und meinen Schwächen beschäftigen. Dabei will ich gar nicht, dass er geht! Ich könnte mich selbst ohrfeigen und bin völlig ratlos…
Zwei Jahre lang habe ich mich einfach nur amüsiert mit den Männern, die ich in der Zeit kennengelernt habe. Wenn es mir zu eng wurde, bin ich weitergezogen. Jetzt merke ich, bei diesem Mann kann ich nicht einfach so gehen…
Gibt es hier jemanden, der ähnlich “beschränkt” ist???
Tags: Ehe, Familie und Kindererziehung, Gefühl, hilfe, Hintergrund, Internet, Jahre, Kind, Kontakte, Liebe, Männer, Therapeut, USA, Zeit
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Written on Samstag, März 20th, 2004 at 05:25 by forumeintrag
Vom Blumen,
von schönen Blumen träume ich täglich,
an einem schönen Sonnentag!
Eine Ansammlung von Menschen, meine Liebsten!
Freunde die immer zu mir stehen,
und den abstand den ich verlange akzeptieren können!
Personen die ich nicht einmal kenne,
sich mir aber verglichet fühlen!!
Kinder tollen umher, lachend, singend, zur Musik,
die im Hintergrund, dezent aus den Boxen ertönen,
tanzend!!
Ihre Unbeschwertheit ist ansteckend für alle,
Jeder scheint es zu geniessen!
An diesem Platz, umgeben von Bäumen,
an einem kleinen Weier, an diesem platz den ich lange suchte!
Die Ruhe ist unglaublich,
man kann unter hunderten von Leuten sein,
Und doch ist es wie am ersten mal als man den Platz fand!
Die Blumen riechen, wilder Lavendel und Rosen!
Umgeben von so vielen Blumen,
von welchen ich täglich Träume!
Viel Zeit ist vergangen, dass ich alle Freunde um mich hatte,
für diesen Platz aber scheint die Zeit keine Bedeutung zu haben!
Und doch musste ich Lange warten um so weit zu kommen,
ein langer und erschwerter Weg!
Zu meinem Traum,
zu diesem Platz, wo die Blumen so wunderbar riechen,
umgeben von meinen Freunden, welche Glücklich sind,
weil sie wissen,
Ich bin mit einem Lächeln auf dem Gesicht aus dem Leben getreten!
20.03.04
Tags: Ehe, Ende, Hintergrund, Kind, Kinder, Zeit
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Written on Mittwoch, Februar 5th, 2003 at 19:12 by forumeintrag
begreife schon den hintergrund deiner frage, doch dazu null comment
alles andere ist individueller “spiel”raum
Tags: Hintergrund
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Written on Dienstag, Oktober 15th, 2002 at 06:08 by forumeintrag
Dienstag 15.10.2002:
Den ganzen Tag hab ich auf den Anruf gewartet. Sonntag vor einer Woche hab ich den Brief bei deinen Eltern eingeworfen. Aber nur, weil ich deine Mutter Tage davor getroffen habe und sie mir erzählt hat, dass du mal wieder nach Mainz kommst. Ich allerdings den Mut nicht hatte bei dir anzurufen. Tatjana meinte, dass ein Brief an dich vielleicht die beste Lösung wäre. Das hab ich auch getan, mit Moby im Hintergrund, macht einem ziemlich down die Musik. Ob ich den Brief einwerfen würde, da war ich mir auch nicht sicher. Aber ich hab’s getan. Aber es kam kein Anruf, kein Brief, keine Mail. Bis ich dann am Sonntag in der Straße deiner Eltern vorbeigefahren bin. Es stand ein Auto aus der Schweiz dort. Und?? Ist es euer Auto?? Bist du fast ne Woche später angekommen, als deine Mutter es gesagt hatte?? Oder bist du schon wieder auf der Heimreise?? Abends bin ich noch mal vorbeigefahren, das Auto war nicht mehr da. Irgendwie war mir klar, du bist weg. Aber die Hoffnung hatte ich noch, dass du doch eine Woche später als geplant gekommen bist. Also warte ich wieder auf deinen Anruf. Und es klingelt nicht. Das Telefon bleibt stumm. Ich frage mich, was ich dir angetan habe. Ich würde dich so gerne mal wieder sehen. Deine Augen, dein Gesicht, deine Hände einfach alles. Aber warum willst du es nicht? Warum absolut kein Wort von dir? Eine Mail würde mich ja schon glücklich machen, aber nichts, als wäre ich Luft. Dann frage ich mich allerdings, hat dir deine Mutter den Brief überhaupt gegeben? Vielleicht weißt du von dem Schreiben gar nichts. Dauernd die Gedanken um dich. Den ganzen Tag hab ich fast nur an dich gedacht. Was hat es eigentlich für einen Sinn, dass ich deine Mutter zufällig bei mir Treffe, da wo ich immer einkaufen gehe, sie mir erzählt, dass du ein paar tage später zu Besuch kommst. Ich hab das Gefühl, dass die Wunde, die ich seit über 15 Jahre habe immer wieder kurz vor der Heilung geöffnet wird. So wie ein Messer im Körper, das dann auch noch in der Wunde gedreht wird und kurz vorm Heilen mit Salz bestreut wird. Bloß nicht heilen, ich könnte ja vergessen. Ich würde so gerne vergessen, die Schmerzen im Herz sind barbarisch. Das leben unerträglich. Es gibt nur wenige Momente, in denen man mal den ganzen Kram vergessen kann. Ich war heute schon wieder den tränen nah. Als hätte ich zu Nahe am Wasser gebaut. Obwohl ich letzte Woche meine tränen nicht zurückhalten konnte. Es tat so weh. Was ist mit mir los??? Ich komme nicht über dich weg, aber mein leben geht allmählich immer mehr den Bach runter. Ich merke, dass ich Hilfe brauche, professionelle Hilfe. Aber ich traue mich ja noch nicht mal zum Arzt, um mit ihm darüber zu reden, dass mein leben, meine Gedanken das Leben nicht mehr ertragen können. Und ich frage mich, was sollte eigentlich der Brief erzwecken?? Insgeheim hoffte ich eine Antwort zu finden, warum mich das all die Jahre so gequält hat. Einen Schlusspunkt, besser noch nen Schlussstrich finden, damit ich vielleicht noch rechtzeitig die Kurve bekomme. Aber jetzt fängt der Scheiß gerade schon wieder an. Ich bin langsam müde. Mein leben ist eben einfach nur noch ein Soll, aber für wen?? Für mich?? Wohl weniger. Ich hätte mir schon so oft das Hirn mit dem Auto einrennen können, aber dazu fehlt mir wahrscheinlich im entscheidenden Moment wohl auch der Mut. Fürs Kind, was noch nicht mal von mir ist?? Ich nicke mal leicht, vielleicht ein Haltepunkt in meinem Leben. Aber bald ist sie alt genug, dann kommen die Freunde, dann kommt das alter in dem wir waren. Und dann? Ich kann ihr in der Phase nicht helfen, ich hab’s ja selbst noch nicht verarbeitet, wie soll ich ihr da helfen können?? Gute Ratschläge wie ich oder du sie früher bekommen haben. Scheiße man, wer hört auf so was. Mittlerweile hab ich sogar schon wieder angst vor der Nacht, wenn ich müde werde. Ich hab angst von dir zu träumen, was in letzter zeit öfters passiert ist. Die meisten hab ich vergessen, aber einer bleibt mir in Erinnerung. Es war irgendwie eine Kerb, vielleicht in Gonsenheim oder wo auch immer. Da war ein Stand mit Tischen und Bänken, wo man essen konnte. Ich laufe gerade da so lang und sehe deine Mutter etwas unterhalb stehen und laufe auf sie zu. In dem Moment sehe ich dich an einem Tisch sitzen und essen, den Kopf nach unten gebeugt, dass du dich fast gar nicht verändert hast, nur bissen alter halt. Aber aus angst dreh ich dir den Rücken zu und unterhalte mich kurz mit deiner Mutter um zu erfahren, ob ich dich ansprechen kann. Dann gingen meine Augen auf. Es war dunkel, es war Nacht und es war ein Traum aus dem ich vor Aufregung aufgewacht bin. Mann, Mann, Mann, ich könnte schon wieder heulen.
Tags: Arzt, e mail, Ehe, Eltern, Ende, Erinnerung, Gefühl, hilfe, Hintergrund, Hoffnung, Jahre, Kind, Mutter, Phase, reden, Zeit
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Written on Dienstag, September 10th, 2002 at 05:38 by forumeintrag
@Tina
Weisst du, ich denke gerade bei der Familie ist es noch schlimmer. Denn die haben ihn ja auch schon die ganzen Jahre be- bzw verurteilt. Und da ist die “gute-Erziehung” die ich mal so in Frage stelle
sicher im Hintergrund…wenn man angst hat überwiegt die alles…
Gruß
Angi
Tags: Familie und Kindererziehung, Hintergrund, Jahre
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Written on Sonntag, September 1st, 2002 at 19:12 by forumeintrag
Hi, Ich wäre gerne Schlank !!!
Ich habe masives Übergewicht. Jede Diät die ich versucht habe ist bis jetzt gescheitert. Ich halte es 2 Wochen durch und dann überkommt mich die Fresssucht wieder, und das Monster ( So nene ich Kalorienbomben )hat wieder gesiegt. Danach bin ich immer ganz unglücklich. Meine Ehe ist kaputt deshalb weil ich mich nicht mehr unter die Leute traue. Ich werde von den Leuten auf der Straße angeschaut wie ein Tier. ich habe es schwer mich zu bewegen da jeder Anstrengung mühsam ist. Ich wiege jetzt um die 150 Kilo bei 1,75 cm Körpergröße. Ich bin wütent auf mich weil ich nicht abnehmen kann.Mir fehlt der Scheiß Wille es durchzuhalten. Ich kann noch nicht mal Klammoten kaufen wie normal Gewichtige Menschen da ich Sonder größe brauch 5 mal XL. Ich schäme mich weil ich so Fett bin. Meine Arbeitsstelle habe ich auch verloren weil ich immer so schlecht gelaunt bin. da will man dynamische Leute haben. Nicht so einen Fettsack wie mich. manchmal weine ich weil niemand es versteht wenn sich alle nach einem umdrehen und dann über einen tuscheln oder lachen. Dann gehe ich meistens heim und fange wieder an zu essen. Freunde habe ich auch keine mehr. Ich war mal auf einer Party eingeladen da habe ich einen Stuhl kaputt gemacht und jeder hat über mich gelacht. dann habe ich sämtlichen Kontakt abgebrochen.Ich bin 29 Jahre alt aber ich will nicht mehr leben. Kur hilft mir nicht. Magenband und andere operationen kann ich mir nicht leisten und die Krankenkasse übernimmt die Kosten nicht. Meistens liege ich auf meiner Couch und schlafe wenn ich träume bin ich Schlank und gut aussehend und dann bin ich überglücklich. Aber wen ich aufwache bin ich wieder voll Hässlich, Fett und abstossend. einfach eine Dicke Fette Schwabelige Sau. Ich kann meine Frau verstehen das sie mich verlassen hat. Das hätte jede andere Frau auch gemacht. Wer will den schon einen Fetten Mann. Ich habe mal ne Frau im Chattroom kennegelernt. Aber ich habe sie angelogen, Ich habe mich so beschrieben wie ich gerne aussehen würde. Sie wollte mich dann treffen ich habe es aber nicht zugelassen. weil sonst wäre der Schwindel aufgeflogen. Nun Chatte ich unter einem anderen Nicknamen, ich kann ihr die Wahrheit nicht sagen weil sie mich doch sonst auch wieder für ein Monster hält. Nun werde ich mich mal wieder in den Hintergrund begeben. Danke das ich mal über meine Probleme und Gefühle schreiben durfte. Ich finde die Seite hier Supitoll.
Ciao
Michael 29
Tags: Diät, Ehe, Gefühl, Hintergrund, Jahre, Kosten, Party, Schlaf
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Written on Montag, Juni 24th, 2002 at 05:20 by forumeintrag
In einem abgelegnen Holzhaus zwischen Rosen
Als Sommerhitze abgelöst vom Regen ward
Erschien ein Traumbild mir. Erst waren es zwei Worte
Durch brüderliches u n d gehalten oder o d e r?
Es wuchs ein großes Bild daraus. Die karge Landschaft
Schien gleich vor meiner Tür zu liegen und ich sah
Im Hintergrund Ahornbäume, vorn ein Bild
Tags: Hintergrund
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Written on Samstag, April 6th, 2002 at 19:12 by forumeintrag
Hallo Carmen,
sicher kann ich nicht nachvollziehen wie es in dier aussieht. Dazu fehlt mir ja das Hintergrundwissen.
Aber ist es nicht so, dass du immer betrogen und verletzt werden kannst. Egal was für ein Mensch du bist. Nachvollziehen kann ich aber den “Vertauensbruch” den “Betrug” an euerer Freundschaft. Ich denke jeder hat schon mal so was ähnliches erlebt.
Ich bin auch der Meinung, dass du dich hier nicht verstecken musst. Wenn dir von ihr weh getan wurde, dann hast du auch ein Anrecht darauf Schmerz zu empfinden und verletzte Gefühle zu haben. Es ist dann auch kein Anzeichen von Schwäche, wenn sie das erfährt.
Ich meine auch, dass du nich zu ihr angekrochen kommen sollst. Nein. Sie sollte aber vielleicht erfahren wie leichtfertig sie da etwas angerichtet hat.
Und irgendwo habe ich beim lesen das Gefühl bekommen, dass du euerer Freundschaft nachtrauerst. Das ist auch o.k. Sie hat da etwas kaputt gemacht und du musst dich ja auch erst damit zurecht finden.
ich wünsche dir, dass du das thema einigermaßen für dich zufriedenstellend abschließen kannst.
Auch noch einen schönen Sonntag
Christine
Tags: Ehe, Freundschaft, Gefühl, Hintergrund
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Written on Dienstag, August 15th, 2000 at 02:24 by christiane
In Albany im US-Bundesstaat New York müssen Eltern ihrem siebenjährigen Sohn auf richterliche Anordnung weiterhin Ritalin zur Behandlung seiner Aufmerksamkeits-Defizit-Störung (ADS) geben. Das ist kein Einzelfall behördlicher Intervention gewesen: Auch ein anderes Ehepaar im Bundesstaat New York berichtet über eine Untersuchung von Jugendschutz-Sozialarbeitern nach einer Anzeige wegen “medizinischer Vernachlässigung”. Auch dieses Ehepaar hatte Ritalin bei ihrem Sohn wieder abgesetzt, da er unter Nebenwirkungen litt. Außerdem mehren sich Berichte von Druck seitens Lehrer auf Eltern, ihre unter ADS bzw. Hyperaktivität leidenden Kinder medizinisch behandeln zu lassen. Eltern, die sich weigern, bekommen oft den Vorwurf “Kindesmißbrauch” zu hören.
Untersuchungsberichte unterstützen Medikamenteneinnahme
Dies alles passiert vor dem Hintergrund immer neuer Berichte und Untersuchungsergebnisse über die Effektivität der Ritalin-Behandlung. So hat das National Institute of Health erst kürzlich einen Forschungsbericht veröffentlicht, wonach Kinder mit ADHD (Attention Deficit Hyperactivity Disorder), die Medikamente nehmen in erheblich kürzerer Zeit Handlungs-Entscheidungen treffen können als Kinder mit ADHD, die keine Medikamente bekommen.
Nach Auskunft der US-Akademie der Kinderärzte sind 3,8 Millionen amerikanische Schulkinder mit ADS/ADHD diagnostiziert worden und zumindest 2 Millionen von ihnen werden mit Ritalin behandelt, zum Teil in Kombination mit Verhaltenstherapien. Der Rest bekommt andere Medikamente, wird nur mit Verhaltenstherapien oder auch mit anderen Therapien behandelt.
Sollen Eltern über Medikamenteneinnahme allein entscheiden können?
Die Frage, ob man Eltern die Entscheidung über die Medikamenteneinnahme ihrer Kinder aufzwingen darf, wird von Psychologen und Ärzten unterschiedlich beantwortet. Einige meinen ‘ja’ mit Hinweis auf die Wirksamkeit der Medikamente, den schwerwiegenden Folgen einer Nichtbehandlung und vergleichbaren anderen Zwängen wie den in den USA üblichen Pflichtimpfungen vor Schulbeginn. Andere sagen ‘nein’ und begründen das unter anderem mit nach wie vor fehlenden Untersuchungen über die Langzeitfolgen von Ritalin und anderen Medikamenten gegen ADS/ADHD.
Quelle: ‘USA TODAY’, 8. August 2000, National Institute of Health (www.nih.gov) und American Academy of Pediatrics (www.aap.org)
Tags: Ehepaar, Eltern, Hintergrund, Richter, Ritalin, Schulbeginn, Sohn, USA
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Written on Dienstag, August 8th, 2000 at 19:12 by forumeintrag
Vater war ein Desateur der DDR
Hundert Jahre nach Aleister Crowley´s(Crowley Tarot) Geburt erblickt erneut eine ambivalente Persönlichkeit das Licht der Welt: Yehudi Matthäus, Sohn deutsch-französisch-griechisch-jüdischer Eltern. Der Vater ist ein Deserteur der DDR, welcher zur Zeit der Geburt des Sohnes im Knast sitzt. Doch weil dieser Vater ein Weiberheld ist, welcher zehn Kinder in die Welt gesetzt hat, die bis auf eine leibliche Schwester von Y alle von unterschiedlichen Frauen sind, geht die Ehe nach wenigen Monaten in die Brüche.
Schon Y´s Urgroßoma war als zuverlässige Wahrsagerin und Wunderheilerin bekannt. Doch von der christlichen Verwandtschaft, die katholischer als der Papst war, wurde sie als Hexe dargestellt und am liebsten hätte man sie auf dem Scheiterhaufen verbrannt, doch die Zeit der Inquisition war zum Leide der Familie vorbei. Der häufige Aufenthalt der yehudischen Mutter bei ihrer Oma veranlaßt die Familienangehörigen zu der Annahme, daß das zu erwartende Kind vom Teufel besessen sei. Im tiefsten religiösen Glauben fängt die Familie an zu ihrem ewigen Gott zu beten um das Kind Satans Händen zu entreißen. Noch vor der Geburt stirbt die vermeintliche Hexe, worauf die ganze anhängliche Sippschaft aufatmet.
Der bereits vierjährige Yehudi läßt sich von den äußerst religiösen Verwandten nix sagen. Als bei einem großen festlichen Essen einer seiner pseudoreligiösen Onkel ihm das Essen mit Messer und Gabel verbietet, sticht Little Y mit der Gabel auf seinen Onkel ein. Durch die Flucht und das Heilige Kreuz entkommt das blutüberströmte Opfer. Seither steht fest: Das war Satans kleine Mistforke.
Während seiner Kindheit muß Yehudi dem Tod ins Auge blicken, denn ihn ergreift eine lebensbedrohliche Krankheit. Die Verwandten sehen hierin ein klares Zeichen Gottes, daß er ihn von der Erde wegnehmen will um ihn vor der Hölle zu bewahren, damit er bei der Wiederkunft Christi dabei sein kann. Mehrere Wochen kämpft der Sensenmann bis zur Erschöpfung um den Jungen aus dem Krankenhausbett auf den Friedhof zu führen, damit die Menschheit nicht in den Genuß der genialen Werke des talentierten Meisters kommen kann. Doch sein gnadenloser Überlebenswille No Reason To Die zwingt den Tod in die Knie. Für die Verwandten ein übernatürliches Zeichen, daß Satans Kinder auf immer und ewig verdammt sind.
Was am Anfang im Kindergarten noch nach der Auslebung der Ernie-schelmischen Persönlichkeit aussieht, entpuppt sich zum absoluten Diabolismus. In der totalen Verzweiflung, das Tier zu bändigen, wird Yehudi von den Kindergärtnerinnen über mehrere Stunden in eine völlig dunkle Abstellkammer
gesperrt. Hier findet er jedoch noch viel tiefere dunklere Einsichten und Inspirationen. Plötzlich öffnet sich die Tür von innen und das Monster steht in einem scheinbar aus dem Nichts heraus hell erleuchteten Raum. Als Folge weigert sich die komplette Belegschaft , den Bengel dort weiter zu betreuen.
Yehudis Auffälligkeit, Innovation, Phantasie und Kreativität zeichnen sich schon in den ersten Schuljahren ab. Sehr früh entdeckt er sein Talent als Künstler, mit sechs Jahren beginnt er mit Bleistiftzeichnungen div. Persönlichkeiten zu malen. Im Kunstunterricht holt er sich mit unterschiedlichen Maltechniken die besten Noten. In seiner eigenen Welt bleibt er dem Bleistift treu, so daß er während der Pubertät Traumfrauen zeichnet und aus in der Schule abzuliefernden Aufsätzen schreibt er Kriminalromane.
Ohne jegliche Anstrengung quält er die Lehrer mit unterrichtsabweichenden Fragen, denen diese sich nicht gewachsen sehen, da sie es gewohnt waren, den Unterrichtsstoff in die Schüler einzuhämmern wie in einen IBM Computer und sich nicht mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigten. Zudem war der wißbegierige Schüler dauerhaft in jedem Klassenzimmer der Mittelpunkt. Mit seiner Leichtigkeit des Seins quetscht er jede/n Lehrer/in an die Schultafel. Lehrkräfte, die versuchten, ihn mit Worten zu züchtigen, wurden mit fliegenden Stühlen aus dem
Klassenzimmer vertrieben. Auf den Knien bettelten sie den Schulleiter an, den Rebellen von der Schule zu entfernen. Dieses brachte ihm immer wieder EXTRA-Sommerferien ein. So wechselte er häufiger die Klassen und Schulen als sein vorbildlicher Vater die Frauen.
Noch bevor Yehudi das Alphabet beherrschte, lernt er Noten und das von den Eltern bestimmte Instrument Geige wird zur Belästigung der Nachbarn. Bei der Wiederheirat seiner Mutter will ein Stiefvater dieses Talent einschränken. Doch dauert es nicht lange, bis er seinem Stiefvater übern Kopf wächst. Was diesen veranlasst, seine Glaubensbrüder aufzufordern:”Beten Sie für mich. Ich habe den Teufel im Haus!” Gemeint ist Yehudi, dessen schwarzmagische Literatur sich schon in der Jugendzeit stapelt. Durch den in der Nähe liegenden Thelema Orden ist der Zugriff auf diese ein Leichtes. Der Stiefvater verzweifelt in seiner ausweglosen Situation und greift immer häufiger zur Flasche.
Ob in der Schule oder in der Kirche, Yehudi wird durch seine charismatische Persönlichkeit zur Schwierigkeit aller, denn seine Intention ist das Ausleben seiner Individualität, die stets Priorität hat. Anpassung ist ein Fremdwort. Kaum zehn Jahre alt, entscheidet er sich für eine vegetarische Lebensweise und mit konstanter Aufmüpfigkeit läßt er sich die Haare lang wachsen, worauf ihn der fanatische Dirigent des Kirchenchors aus diesem verbannt. Im Geiste zeigt Y ihm den Mittelfinger und sagt sich:”Du kleine Mücke im Kirchenschiff, ich werde Dich mit einem KatathYM von Deinem Sockel stoßen, denn den Chor, den Du dort von mir zu hören bekommst, wird den Deinigen klingen lassen wie das Gejammer alter Weiber.” Ohne Frage haben die vielen Kirchenbesuche und Chorproben zu der Vorliebe für chorale Durchflutung der Kompositionen geführt, die noch ordentlich Sahne auf die fürstlich gerichtete Torte gibt. Auch haben in chormäßger Hinsicht ihn die Produktionen von Queen, Frank Farian und Andrew Eldritch beeinflußt.
Mit dem zwölften Lebensjahr tritt das Violinenspiel durch das neue Instrument Gitarre in den Hintergrund. Zu den frühesten Einflüssen gehörten Led Zeppelin, Deep Purple, J.S.Bach und Beethoven, aber vor den ersten beiden wird in den kirchlichen Jugendstunden gewarnt. Jimmy Page und Ritchie Blackmore werden als düstere Gestalten dargestellt. Und selbst die Beatles sind wegen des Songs „The Fool On The Hill”, der auf die Bergpredigt von Jesus anspielt, verboten. Aber Yehudi beachtet keine der gutgemeinten Warnungen vor dem Abgrund und mit dem nun folgenden Austritt aus der Kirche beginnt er wie Phönix aus der Asche aufzuerstehen, die man versucht hatte ihm aufs Haupt zu streuen.
Für die tief meditativen Einflüsse stehen bei ihm John McLaughlin und Carlos Santana. Die Gitarristen Yngwie Malmsteen, Joe Satriani und Steve Vai sind für den technischen und disziplinierten Einfluß verantwortlich.
Und den letzten Schliff gab es von dem inkarnierten Meister Jimi Hendrix.
Seine Eltern nervt Yehudi mit lautstarker Rockmusik . Da sein Stiefvater häufiger den Strom abstellt, baut er sich ein Notstromaggregat, bestehend aus Solarzellen und alten Autobatterien.
Yehudi liebt das Abenteuer und packt seine Sieben Sachen, worunter sich eine zwölfsaitige Ovation befindet. Mit der Botschaft Let Me Go verläßt er das Haus seines Stiefvaters, trampt nach Paris, wo er sein Glück versucht und von Straßenmusik lebt: Money is The Word! Außerdem holt er sich dort Inspirationen und saugt sich mit multikulturellen Einflüssen voll. Unterkunft findet er bei diversen Au-pair-Mädchen, schläft gelegentlich auch direkt unterm Eiffelturm, wo er mit anderen Abenteurern morgens von den Flics geweckt wird. Doch ein dauerhaftes Dach überm Kopf läßt sich für ihn in dieser Metropole nicht finden. Dem bedauerlichen Abschied aus diesem Land widmet er Chanson Triste, welches eine tiefe, aus dem Herzen kommende Verbindung mit der französischen Kultur darstellt.
Als Alternative siedelt er sich in dem Tor Zur Welt an. Hier lebt er in einer WG mit Hamburgs bestem Saxophonisten, Tadeusz Jakobowski, dessen Einfluß auf den gitarristischen Mitbewohner nicht unerheblich ist. Seit der Wiederkunft Yehudis hat sich der Gitarrist von den gesellschaftlichen Normen verabschiedet. Ohne jegliche
Krankenversicherung lebt er vom Gitarrenunterricht und strippt. Immer wieder wird er für deutschsprachige Filme und Serien als Modell oder Transvestit gebucht. Als Stripper ist er bereits durch alle Fernsehkanäle getingelt. Bei dem OXMOX Bandwettbewerb ´96 wurde er zum Gesprächsthema No 1, weil er mit 23 Musikern auftrat, und in einem Sarg durch die Gr.Freiheit 36 auf die Bühne getragen wurde. Seine Bühnenshow wirkt, als träfen Alice Cooper und Prince in der Rocky-Horror-Picture-Show aufeinander. Auf dem zurückgelegten Weg hat er sich als Strong Wanderer bewährt.
Immer wieder beweist er in seiner seit sieben Jahren neuen Wahlheimat die Fähigkeit, Massen an Musikern für sein Musikprojekt zu begeistern, so daß Außenstehende diese immer wieder als Zeugen Yehudis bezeichnen, dessen Glaubensbekenntnis We are Stars ist. Die Aufnahmen von No Reason To Die fanden in der Hamburger Wohnung des Rabbis statt. Im wahrsten Sinne des Wortes hat der Maestro seinen eigenen Arsch für diese Produktion hingehalten, wie man auf der CD selbst erkennen kann. Es gibt zwölf Tonarten, zwölf Monate, zwölf Stämme Israels, zwölf Jünger des Sohnes Gottes und die zwölf Sternzeichen , und so war die magische Zahl der ausgewählten Meisterwerke ganz klar, denn jetzt, 2000 Jahre nach Jesus Christus, ist es so weit, dem Publikum weltweit das Millenniumwerk des poetischen Mystikers in einem unübertrefflichen mythologischen Gigantismus darzubringen.
© All Rights by Yehudi Matthäus 2000
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