Ich hab da mal ne Frage zu dem BEricht über INternetsucht und Einsamkeit… und zwar Punkt 2!
Ist dieser Bericht reine Vermutung oder wurde das wirklich festgestellt??
Ich hab da mal ne Frage zu dem BEricht über INternetsucht und Einsamkeit… und zwar Punkt 2!
Ist dieser Bericht reine Vermutung oder wurde das wirklich festgestellt??
Tags: Einsamkeit, Internet, Internetsucht
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Jo sina, das problem internetsucht habe ich auch ein “wenig” sprich komme von der arbeit, dann online, dann schlafen!! Habe manchmal das gefühl, ich träume meine arbeit nur, da ich schicht-arbeiter bin!! Wen ich aus dem haus gehe habe ich dimensionen probleme, da alles so gross und weit erscheint, manchmal sogar unreal!!! Und da ich mit unsrer welt und menschen (grosse menschenmengen) eh schon probleme habe, einzelgänger bin und zurückgezogen lebe, ist das internet halt ein guter freund/in!!!! Tja was machen um davon wegzukommen; Ich habe schon durchschnittlich 12 tüten am tag weggekifft, letztes jahr zwischen 1 und 5 liter bier am tag getrunken!! Habe jetzt schon ein jahr kein gras mehr geraucht und 3 monate KEINEN tropfen mehr getrunken!!!
Bei dir hat sich als erst antwort ergeben ZIEH DEINEM PC DEN STECKER RAUS!! Und dan natürlich die frage was für eine band muss das sein das mann soviel zeit seines kurzen leben opfert!¨
Wen du willst kanst du ganz einfach von deiner “sucht” wegkommen: DU MUST NUR WIRKLICH WOLLEN!! Du bist auch nicht zu schwach, tritt dir in deinen arsch und stelle dich deinem problem, gehe es radikahl oder schrittweise an, und reduzier deinen internet konsum um eine stunde pro woche und dann immer mehr!!! TIP: wen du nicht zuhause bist hast du weniger verlangen, schau mal tv, schreib gedichte texte oder zeichne mal was, das befreit, habs selbs zufest vernachlässigt!!
Tags: Ehe, Gefühl, Gross, Internet, Internetsucht, Schlaf, Zeit
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Unter US-Studenten ist der Anteil von Internetsüchtigen größer als in der Gesamtheit der Internetnutzer. Dr. Kimberley Young vom Center für Online Addiction in Pittsburgh, USA schätzt die Zahl der Betroffenen mit ‘pathologischer Internetnutzung’ (offizielle Bezeichnung, eingeführt durch die American Psychological Association im Jahr 1997) unter Collegestudenten auf 8 bis 14 Prozent gegenüber 6 Prozent unter allen Internetnutzern. Besonders gefährdet sind nach Aussagen von Dr. Young in einem von der US-Nachrichtenagentur U-Wire verbreiteten Artikel Studenten mit Studienproblemen oder Problemen mit ihrem Partner bzw. Freunden.
Die Psychologin gibt zu, daß es oft schwer ist zu unterscheiden, ob tägliches stundenlanges Surfen oder Chatten zwanghaftes Verhalten darstellt oder lediglich Ausdruck großer Langeweile ist. So berichtet James Jolly, ein College-Student über seinen Zimmerkollegen, daß er in jeder freien Minute am Computer sitzt und chattet oder ‘instant e-mails’ schickt: ‘Ich glaube nicht, daß er süchtig ist, er spart nur Geld in dem er den Computer benutzt statt ein Telefon’. (In den USA ist nur eine Grundgebühr für die Modem-Verbindung bzw. Internetanbindung gemeinsam mit Kabel-TV zu bezahlen, die Zeit Online gilt als ‘Ortsgespräch’ und ist mit der Telefon-Grundgebühr abgedeckt.)
Was sind die Warnzeichen einer ‘Internetsucht’? Internetnutzer, die jede Minute ihrer Freizeit im Web verbringen, ihre Familie und Freunde über das Ausmaß der Online verbrachten Zeit anlügen, bereits Probleme in der Partnerschaft oder im Beruf wegen ihres Surfverhaltens haben und sich im realen Leben ängstlich oder deprimiert fühlen zeigen typische Warnzeichen und sollten Kontakt mit einem Psychologen oder Therapeuten aufnehmen. Einen kurzen Selbsttest mit weiteren Warnzeichen findet sich auf meiner Homepage. Wer einmal einen amerikanischen Test in Originalform machen möchte, dem sei der Selbsttest des Centers für Online-Addiction empfohlen: http://netaddiction.com/resources/test.htm.
Dr. Kimberley Young gehört zu den ersten ‘Cyber-Psychologen’ in den USA. Mittlerweile haben etliche andere Wissenschafter dieses Thema entdeckt und springen auf den Zug auf, in dem sie gegenüber Medienvertretern ihre Besorgnis über die Entwicklung äußern. Während sich heutige US-Teenager eine Zeit ohne Computer gar nicht mehr vorstellen können, befürchten Psychologen negative Folgen für die soziale Entwicklung der Gesellschaft: Je mehr die üblichen Teenie-Treffpunkte wie Pizzerias, Skateboard-Bahnen oder Discos durch Aktivitäten im Cyberspace ersetzt werden, desto stärker werden Isolation, Einsamkeit und Ungeübtheit in zwischenmenschlichen Kontakten.
Soziologin Sherry Turkle vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge bei Boston hat kürzlich eine Studie über den Einfluß der interaktiven Computertechnologie auf Selbstidentität und Wertvorstellungen von Teenagern gestartet: ‘Wir wollen nicht nur untersuchen, was der Computer für uns tun kann, sondern auch, was er mit uns anstellt’. Eine ähnliche Studie wird an der Carnegie Mellon Universität in Pittsburgh laufen. Sozialpsychologe Robert Kraut meint, er sei besorgt über den ‘hohen Preis an verpaßten Gelegenheiten’ den Jugendliche für ihre Online-Zeit zahlen müssen. In einer früheren Studie (1998) untersuchte Kraut 100 Pittsburgher Familien, die einen Internetzugang besaßen und fand, daß Jugendliche mit ein paar Stunden Internetaktivitäten pro Woche weniger Freunde hatten als andere Jugendliche. ‘Chatten mag besser sein als Fernschauen, aber es ist schlechter, als sich irgendwo mit seinen Freunden real zu treffen’ sagt Robert Kraut.
Viele Jugendliche selbst sehen nichts ungewöhnliches darin, daß der Computer einen zentralen Platz in ihrem sozialen Leben einnimmt. Mittlerweile besitzen 40 Prozent aller US-Haushalte einen Computer, bei Haushalten mit einem Jahreseinkommen von mehr als 50 000 US-Dollar sind es sogar fast 70 Prozent. Beim Internet-Provider America Online führt man die immense Zunahme der Nutzung des ‘Instant- Messenger Systems” ( es ermöglicht gleichzeitige Realtime- Kommunikation mit mehreren Freunden) vor allem auf die hohe Akzeptanz bei Jugendlichen zurück. Die Nutzungsspitze für das System wird regelmäßig am nachmittag verzeichnet, kurz nach Schulschluß.
Virtuelle Welt contra reale Welt?
Während Wissenschafter über die Realitätsferne in der virtuellen Welt besorgt sind, haben viele Jugendliche damit kaum Probleme. Sie erwarten gar nicht erst, daß die Online Welt genauso ist wie die reale Welt. So reagierte der 14jährige Jonathon Reis aus Somerville gelassen nach seinem ersten Treffen mit einem recht molligen Mädchen, das sich im Online Kontakt als schlank bezeichnet hatte: ‘Ich weiß, daß sich die meisten mit größter Wahrscheinlichkeit als attraktiver beschreiben als sie wirklich sind.’ Andere Teens geben zu, daß es leichter ist jemanden Online nach einem Date zu fragen oder eine Beziehung zu beenden als im persönlichen Gespräch.
Soziologin Sherry Turkle meint zu diesen Ansichten, der Cyberspace wird mehr und mehr zum elektronischen Spielplatz von Jugendlichen. Eine Entwicklung, der sie auch Positives abgewinnen kann: Die Anonymität zum Beispiel bietet Jugendlichen die Chance verschiedene Identitäten auszuprobieren und dadurch mit der Zeit ihre eigene zu finden – ein wichtiger Entwicklungsschritt, der in der Teenagerzeit vollzogen werden sollte.
Andere Wissenschafter bleiben bei ihrer eher negativen Haltung. So äußert sich Harry Waxman von der Harvard Medical School in Cambridge besorgt über die Schwäche von sozialen Kontakten, die im Internet geknüpft werden. Er meint:’Das ist nicht die Art von Beziehungen, die dich in einer ernsten Lebenskrise stützen können’. Waxmann fürchtet, daß derzeit eine Generation von Teenagern erzogen wird, die später als Erwachsene ein Problem eher durch ein E-Mail lösen als in offener Diskussion von Gesicht zu Gesicht.
Quelle: American Psychological Association – Psycport
Tags: Anonymität, Computer, Diskussion, Internetsucht, Online-Generation, Pizzerias, Selbstidentität, Turkle, Waxman
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Hallo Christiane!
Ich bin seit 8 Jahren mit meiner Frau verheiratet und wir haben 2 Kinder (6 + 12 Jahre alt).
Wir haben folgendes Problem. Wir haben uns vor ca. 4 Monaten einen Compjuter mit Internetzugang zugeleget und seit ca. 3. Monaten kapselt sich meine Frau ab und chatet nur noch im Internet. Obwohl es nach diversen Gesprächen kurze Zeit besser wird kippt sie immer wieder rein. Wenn sie vor hat am Abend nicht zu Spielen merkt man es Ihr den ganzen Tag an (übellaunig). Meiner Meinung ist sie von der Internetsucht betroffen. Ich weis mir nicht mehr zu helfen. Da ich meine Frau liebe möchte ich alles versuchen um ihr zu helfen. Ich bin mir nur nicht im klaren wie? Den PC einfach wegräumen halte ich für den falschen Weg. Sie sagt mir immer wieder das sie mich liebt und das sie die abendlichen Sitzungen zur entspannung braucht aber ich glaube zu merken das sie sich immer mehr in diese virtuelle Welt entschwindet und es kommen auch keine richtigeb Gesprächsthemen auf. Sie ist auch nicht bereit eine Psychologische Beratung in Anspruch zu nehmen.
Vielleicht können sie mir einen Rat geben wie ich ihr helfen kann ohne sie auf die sucht direkt anzuspreche, da das immer wieder zu streitpunkten führt.
Ich verbleibe in der hoffnung auf baldige Antwort mit freundlichen Grüßen
Tags: Beratung, christiane, Ende, Entspannung, Hoffnung, Internet, Internetsucht, Jahre, Kind, Kinder, Liebe, Zeit
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Einsamkeit und extremer Internet-Gebrauch sind schon des öfteren miteinander in Verbindung gebracht worden. Soweit also ein alter Hut. Was aber ist Ursache, was ist Wirkung? Gemeint ist, führt stundenlanges Web-surfen zu Einsamkeit oder werden einsame Menschen besonders von den Möglichkeiten des World-Wide-Web angesprochen und eingesogen? Dieser Frage forschen Wissenschafter aus aller Welt nach- und mit Ergebnissen, die beide Sichtweisen stützen: 1. Wer viel surft, reduziert seine Real Life Kontakte. Dadurch kann Einsamkeit entstehen 2. Einsame Menschen nutzen das Netz anders und ausgiebiger als Nichteinsame. Dadurch kann ihre Isolation noch größer werden. Dazu als Beispiel die Ergebnisse von zwei US-Studien:
Wer viel surft, reduziert seine Real Life Kontakte
Die Ausgangsbasis für die Untersuchung zu diesem Thema waren die Hypothesen: Einsamkeit entsteht als Nebenprodukt von exzessiver Internet-Nutzung. Die Zeit Online und die Energie, die für Online-Beziehungen aufgewendet werden gehen zu Lasten von Real Life Beziehungen. Die 1998 publizierte HomeNet Studie (s. Literaturangabe) bestätigte mit einer etwas unüblichen Forschungsmethode diese Annahmen: Die 93 an der Studie teilnehmenden Familien mit insgesamt 169 surfenden Familienmitgliedern bekamen einen kostenlosen bzw. stark verbilligten Computer zur Verfügung gestellt, sowie Ausbildung und Internetzugang für zwei Jahre. Die psychologischen Tests zeigten, daß die Teilnehmer an der Studie mit der Zeit um so mehr Einsamkeitsgefühle angaben, je stärker und ausgiebiger sie das Internet nutzten. Die Autoren führten das auf Abnahme der Kommunikation in der Familie und Verlust von Interesse an sozialen Aktivitäten zurück.
Einsame Menschen nutzen das Netz ausgiebiger und es hat eine andere Bedeutung für sie als für Nichteinsame
Einsamkeit wurde in dieser zweiten kürzlich veröffentlichten Untersuchung (s. Literangabe) nicht an der Anzahl der Beziehungen gemessen, sondern folgendermaßen definiert: Einsamkeit entsteht, wenn das soziale Netzwerk einer Person kleiner ist oder weniger befriedigend, als es die Person wünscht. Einsame Menschen werden als sozial gehemmt beschrieben, ängstlich, selbstunsicher und übersensibel in bezug auf Zurückweisung. Sie haben dadurch weniger Fähigkeiten, intime und enge Beziehungen aufzunehmen als Nichteinsame. Diese Kennzeichen von einsamen Menschen werden als Ursache für die große Attraktion des Internet angesehen: Zum einen bietet das Internet ein wesentlich größeres Angebot an sozialen Beziehungen, als das reale Leben. Es ist möglich anonym zu agieren. Das Ausmaß der sozialen Teilnahme kann besser selbstbestimmt werden und es können andere Menschen und die Art, wie sie mit anderen umgehen, beobachtet werden. Optimisten schlußfolgern daraus, daß einsame Menschen so eine Gelegenheit haben, soziale Fähigkeiten zu lernen und im Internet unverbindlich zu üben, quasi ein Trockentrainig für das reale Leben. Pessimisten meinen, Einsame verstricken sich dadurch noch mehr in ihrer Isolation und werden noch unfähiger für reale Kontakte.
Diese Fragen wurden in der Studie untersucht: 283 Studenten unterschiedlicher Studienrichtungen, die das Internet benutzen, wurden nicht nur nach dem zeitlichen Ausmaß ihrer Nutzung gefragt sondern auch nach ihrer Meinung zu verschiedenen Einstellungen und Ansichten in bezug auf das Internet. Mit einem zweiten Test wurden die Teilnehmer in die Gruppen “Einsame” und “Nichteinsame” aufgeteilt. Der Vergleich der Internetbezogen Daten in diesen beiden Gruppen zeigte etliche, statistisch bedeutsame Unterschiede: Nichteinsame waren pro Woche im Durchschnitt drei Stunden Online, Einsame fast doppelt so lang. Als Grund für die Internet-Nutzung nannten einsame Menschen stärker als Nichteinsame: Entspannung, Leute treffen, emotionale Unterstützung und Zeit-Totschlagen.
Bei den Einstellungen und Ansichten stimmten einsame Menschen etlichen Fragen deutlich häufiger zu als Nichteinsame, z. B.
| Ich ziehe Online-Kommunikation realer Kommunikation vor. | |
| Die Anonymität im Internet macht mich freier. | |
| Ich bin Online eher ich selbst als im realen Leben. | |
| Meine Online-Freunde verstehen mich besser als andere Menschen. | |
| Ich fühle mich schuldig, wenn ich an die Zeit denke, die ich Online verbringe anstatt zu arbeiten. |
Zusammenfassend meinen die Autoren dieser Studie, daß nach ihren Ergebnissen einsame Menschen sich durch intensive Internetnutzung auf einen gefährlichen Kreislauf einlassen: Sie gehen ins Internet, um sich soziale Bedürfnisse zu erfüllen, aber die Online verbrachte Zeit schafft wieder Lücken und Probleme in ihren Beziehungen im realen Leben.
Literaturangabe:
Zu 1.) Kraut, Patterson, Landmark et al. (1998). Internet paradox: A social technology that reduces social involvement and psychological well being? American Psychologist, 53, 1017-1031 (zitiert nach Morahan-Martin u. Schumacher, siehe unten)
Zu 2.) Janet Morahan-Martin und Phyllis Schumacher, Bryant College (1999): Loneliness and social use of the Internet. Papier präsentiert auf dem Jahreskongreß des amerikansichen Psychologenverbandes APA, Boston, MA
Tags: Einsamkeit, Internetsucht, Isolation, Kontakte, Ursache, Wirkung, Wissenschafter
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