Von – Martina

Written on Mittwoch, Januar 13th, 2010 at 12:28 by forumeintrag

Hallo Ventus!

Vielen Dank für deinen Eintrag.

Die Tante sagt eigentlich gar nix dazu. Wenn man fragt, dann ist immer alles in Ordnung und super. Es gibt nie was Positives und auch nie etwas Negatives. Und das ist nicht nur bei meinem so, sondern bei allen. Sind immer alle brav und tun immer alle mit.

Die Kleine selber erzählt kaum etwas vom Kindergarten und wenn sie daneben sitzt und zuschaut, weiß ich das nur, weil ich es zufällig beim Abholen gesehen hab.

Ich weiß also nicht, wie anwesend oder nicht sie in diesem Moment ist. Sie kennt die Spiele und Lieder aber alle, weil zu Hause spielt sie sie dann alleine in ihrem Zimmer mit z.b. Stofftieren oder halt mit uns.

Sie lebt aber schon oft in ihrer eigenen Welt. Da redet man sie an und sie hört einen offensichtlich gar nicht. Dann muss man wirklich oft 2-3 mal was sagen und dann plötzlich “erwacht” sie.

Sprachlich ist sie sehr gut. Redete schon sehr früh und sehr deutlich. Man kann mit ihr alles ganz normal . Manchmal geht der Mund halt schneller als der Kopf und dann kommt Blödsinn raus, aber ich denke, das ist normal. Sie redet sowieso viel Blödsinn den ganzen Tag, aber weil sie es will und nicht weil sie nicht anders kann. Sie erfindet eigene Wörter und ist dann böse, wenn man sie nicht versteht, aber ich denke, auch das ist normal.

Im Kindergarten weiß ich nicht wirklich was sie den Vormittag über macht. Wie gesagt, von der Tante erfährt man nix und von ihr selber nur teilweise und da weiß ich nicht, obs immer stimmt was sie sagt. Sie erzählt schon, dass sie mit der einen oder anderen gespielt hat. Wenn ich dann frage was, sagt sie: “Weiß ich nicht mehr.” Sie zeichnet viel und baut gerne Puzzle. Beschäftigt sich also meistens alleine.

Das mit der Trotzphase ist mir klar. Das hat sie sowieso seitdem sie auf der
Welt ist. Das mit dem Ignorieren hab ich jetzt ca. 2 lang gemacht. Ich hab mir immer gedacht: “Ah, das wird schon – ist ja noch klein – ist halt a usw.” Hat halt nicht geholfen und jetzt reichts schön langsam. Bei ihr ändert sich sowieso nix von alleine. Ich habe bei Problemen oft lange gewartet und mir gedacht: “Bleib ruhig – is a – wird wieder anders.” Hat nie geklappt.

Ich diskutierte auch nicht mit ihr. Es gibt dann auch , die dann auch eingehalten werden – sie weint dann natürlich furchtbar und wird aber auch nicht klüger dadurch. Sie macht das Gleiche den nächsten Tag wieder und dann gibts wieder und wieder Geplärre usw. Deshalb liegen die Nerven mittlerweile auch schon ziemlich blank. Es ist irgendwie fast nur noch zum Streiten. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

Bis zur sind es jetzt noch 1 1/2 Jahre und ich denke, dass die schneller vergehen werden als mir lieb ist. Hoffentlich ändert sich bis dahin was, weil sonst haben wir echt ein Problem.

Danke für die

LG

Martina

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Von – zusammen

Written on Mittwoch, August 9th, 2006 at 19:12 by forumeintrag

ren: ich denke auch wie christina, dass du dich wehern musst. wenn du es allein nicht schaffst, dann musst du dir eben suchen. ok, ein psychologe ist nichts für dich, aber dann gehen auch andere ganz gut. geh zur polizei und lass dir eine fangschaltung legen, so kannst du über die telefonnummern herausbekommen, wer dich anruft und dir solche widerwärtigen sachen sagt. du kannst auch in einem selbstverteidigungskurs , wie du dich persönlich wehren kannst, wenn du körperlich angegriffen wirst. das wird dir auch kraft geben, weil du dadurch spürst, nicht ohnmächtig dem allen gegenüberzustehen. es ist eigentlich nur wichtig, du tust etwas und lässt nichts auf sich beruhen. wenn dir jemand schaden will, muss er eben die tragen! das wird dich immer stärker machen und eines tages werden die, die dich jetzt noch bedrohen, merken, wie sehr sie dir unrecht tun und wie unsinnig es ist, denn all ihre versuche konnten dir nichts anhaben! die macht, die sie mit deiner hilfe spüren wollten, haben sie also gar nicht! also: wehre dich!!! alles ist besser, als das einfach nur zu ertragen oder daran unterzugehen!!!

LG

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Von – anja

Written on Donnerstag, Januar 12th, 2006 at 05:40 by forumeintrag

ich habe mich in eine führungsposition hinauf gearbeitet und nun werde ich seit zwei jahren jeden tag gemobbt ohne dei direktion weiss bescheid ignoriert diese zustände in meinen und anderer arbeitsbereichennd vollkommen ich muss meinen mund halten da ich in einem kleinen dorf arbeite und angst vor den habe wie schon einmal dan wird alles noch schlimmer was mach ich nun

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Von – Helga

Written on Samstag, Juli 23rd, 2005 at 05:02 by forumeintrag

Hye Shady!

Das mit deinem Führerschein – da hast du schon recht, ein bisschen “schummeln” gehört dazu – das zeigt auf, dass deinem Prüfer sehr viel daran gelegen hat, dass du deine Prüfung schaffst. Finde ich persönlich sehr schön von ihm!
Alles andere ist reine Übungssache, und du darfst dich nur nicht hetzen lassen, wenn einige ungeduldige Autofahrer dich in irgendwelcher Art drängeln wollen – alles schön mit der Ruhe!
So kommst du schadlos immer an deinem Ziel an.

Nun, die Klausur hast du ja “positiv” abgeschlossen. Klar wäre eine bessere Note erfreulicher, doch gräme dich deswegen nicht. Du darfst nicht vergessen, dass du den Führerschein auch noch nebenbei geschafft hast!

Und das mit der Schlaflosigkeit ist sehr bedrückend.
Ich kenne das nur zu gut. Autogenes Training ist da eine grosse , da hat deine Thera schon recht. Ich hab’ da gar nicht mehr daran gedacht, da ich zur Zeit mit anderen Dingen beschäftigt bin.
Ein Tipp von mir – Ich habe mir mal eine Kasette zugelegt, da ist auch ein Arbeitsbuch dabei (habe ich immer vorher durchgelesen) und jedesmal wenn ich diese anhörte, und mich auf die Übungen konzentriert habe, schlief ich ein. Ich konnte die Kasette nie zu hören, denn die ruhige Stimme ließ mich sehr schnell einschlafen.
Schau dich mal um, vielleicht hilft es dir ein wenig – du liegst im Bett – entspannst dich und lässt dich von der Stimme “berieseln”.

Die Angst, ja, wer hat die nicht! Davon könnte ich auch ein Lied singen!
Aber wovor hast du Angst? Stelle dich der Angst, mach dir Notizen, in welchen Situationen du Angst hast und warum.
Alles wovor man Angst hat zieht man an – da es sich wie ein Magnet verhält.

Ich habe gelernt, dass es zwei Arten von Angst gibt – dass man “in den Abgrund stürzt” oder dass man “überfahren wird”.

Im Bauch werden diese Ängste gespürt. Also, wenn eine Situation unklar ist – d.h. wenn du eine Entscheidung treffen musst, frage dich in Bezug auf zwischenmenschlichen Entscheidungen: “Werde ich überfahren?” und in Bezug auf usw.: “Falle ich?”.

Je nachdem, wie du spürst ob es ein “gutes” oder ein “schlechtes” im Bauch auslöst, hilft es dir, dich zu entscheiden. Du hörst somit auf deine innere Stimme – es braucht Übung, aber je mehr du das versuchst, je öfter wirst du dich angstfrei entscheiden können.
Weil du dir die Situation ins Bewusst-sein holst und nicht dein Unterbewusst-sein entscheiden lässt.

Die Angst hat sich in dir manifestiert und deine Gedanken werden dadurch beeinflusst.
Und wie du richtig bemerkst – dein “innerer Schweinehund” muss besiegt werden.

Daran arbeite ich zur Zeit mit meinem Familienaufsteller.
Es sind tatsächlich “innere Schweinehunde” da, deren Energie so stark ist, dass diese es nicht zulassen, deine Gedanken so zu denken, wie es deine Seele spürt und möchte.
Es ist für mich zur Zeit sehr aufregend, denn meine ganzen Energien im Kopf sind so verwirbelt, und ich spüre genau, wenn ich wieder ein paar Themen energetisch geordnet habe. Ich kann immer nur vier Themen aufstellen, da es auch für meinen Aufsteller sehr anstrengend ist. Deshalb gehe ich jede Woche hin, ich möchte bis September diese Türen abgeschlossen haben, damit ich weiter vorwärts gehen kann. Es zeigt auch schon sehr starke Wirkung.

Mein Kopf war so voll – meine Gedanken kreisten und ich konnte einfach nicht das tun, was ich tun wollte.
Es war eine “Bremse” in mir – ich verzweifelte fast – ich konnte so Vieles nicht verstehen.

Ein Fehler von mir ist, immer noch zu hoffen, denn ich soll mir nichts erhoffen und auch nichts vornehmen, das sind nur Illusionen!

Ich versuche mir vor-zu-stellen, was ich mir wünsche oder erbitte, eine Vision (Bilder-denken).

Und ich kann die Lösung – die mir zu-fällt auch an-nehmen, denn sie ist das, das mir hilft, mein Bewusst-sein zu stärken.

Und das ist ja der Sinn unseres Daseins – BEWUSST ZU LEBEN.

Ich weiss, es klingt zu einfach, aber das ist es anscheinend nicht, denn sonst würde die Menschheit in Harmonie zusammenleben.

Ich habe in den letzten Jahren viel schmerzhaftes erfahren müssen, um diese Erkenntnis zu erlangen.

Egal was wir tun, egal welche Entscheidungen wir teffen, bewusst oder unbewusst, es hat immer , die wir eben auch wieder tragen müssen.

Der Mensch erblickt das Licht der Welt – er atmet, er ist da – je nachdem, wieviel dieser Mensch in seiner erfährt und wie sehr man seine fördert oder hemmt, desto mehr muss er in seinem Erwachsenenalter kämpfen oder nicht.

Ein Kind hört auf seine innere Stimme, aber die Eltern manipulieren “unbewusst” durch Erziehungsmassnahmen seine Seele. Belastet von den Ahnen hat diese Seele eine Aufgabe – manipuliert durch Erziehung (ein Kind darf sich nicht wehren, auch wenn es spürt, dass dies gegen seine Seele geschieht) erschwert es dem Menschen diese Aufgabe zu lösen und sich so zu ent-wickeln, wie es die Bestimmung vorgesehen hat.

So leidet die Seele, bis es so schlimm wird, dass der Mensch keine Kraft (Energie) mehr hat, um dieses Leben fortsetzen zu wollen.

Wenn ich in diesem Forum lese, was die Menschen an “Leiden” leiden, unter welchen Lasten sie ihr Dasein bekämpfen, so tut es mir in meiner Seele weh, da sie ihr Werkzeug noch nicht gefunden haben, um ihrem Leiden ein Ende zu setzen.

Also liebe Shady – kämpfe nicht, sondern setze “Taten” – bewege etwas in dir – dann wirst du deinem Leiden und deiner Angst ein Ende setzen, weil du es dir “bewusst” machst, an was und vor allem wie du deiner Seele helfen kannst – frei zu sein.

Die ersten Schritte hast du schon gewagt – du weisst ja, du gehst dein – und du hast erkannt, dass es einige Dinge in deinem Leben gibt, wo du durch unbewusste Fremdbestimmung von deiner Aufgabe ab-ge-lenkt wurdest.
Du bist auf der Suche nach Lösungen und du bist auf dem besten Weg diese zu finden.
Hab’ Geduld mit dir – Lass los (z.B.: versuche dir vorzustellen, wie du im Herbst glücklich nach deiner bestandenen Prüfung das Gebäude verlässt, du hast ja noch Zeit, du schaffst es) – damit du deinen Weg gehen kannst, der dir bestimmt ist.
Sprich weiter mit deiner Thera über deine Ängste und wie du diese ein-ordnen kannst – vergiss deine Notizen nicht.

Forsche in deiner Seele, was hat dich verletzt, warum hat es dich verletzt?
Notiere deine Gedanken, darin findest du Lösungen.
(Ich habe immer einen Schreibblock dabei, denn ich habe gemerkt, dass ich mich später nicht mehr daran erinnere, also schreibe ich es sofort auf.)
Wie hat es dein Denken verändert und warum?
Wenn du Antworten suchst – spüre in dich hinein – lass es wirken – sobald du erkennst – kannst du bewusst etwas ver-ändern.

Deine Kopfschmerzen werden vergehen – es sind Zeichen – aber du hast die Lösung noch nicht gefunden.
Vielleicht hälst du etwas zu krampfhaft fest?

Ach ja, keine Angst wegen dem Verlust der Thera, du schaffst es auch ohne, wenn es nicht anders geht.
Geniesse es einfach, solange sie dich noch unterstützt.
Lass es einfach auf dich zukommen, vielleicht wartet etwas anderes auf dich.

Nicht verzagen – sondern wagen!

Ja liebe Shady, ich habe wieder viel geschrieben, und du weisst, es sind alles nur Hilfestellungen von mir.

Was du für dich brauchst und wie du mit diesen Infos umgehst – ist deine Entscheidung.

Ich kann dir nur über das berichten, was ich aus meiner Situation heraus mir erarbeitet habe und was mir geholfen hat, mein Leben zu ordnen -
meine Vergangenheit aufzuarbeiten und vor allem die Freude am Leben zurückzugewinnen.
Es geht nicht von allein, ich habe schwer daran gearbeitet, doch der Erfolg ist mir gewiss.

Ich fühle mich schon sehr befreit und ich wünsche mir, dass viele Menschen diese Erfahrung machen dürfen.

Ich wünsche dir, dass du deine Energie ordnen kannst und du die Unterstützung bekommst, die du dafür brauchst.

Wenn du möchtest, schaue mal im Internet unter www.maya.at/index.htm (Die sieben Bewusstseinsebenen)
oder unter Google: Geheimnis aller Geheimnisse oder unter Naturgesetze nach.
- es sind nur Tipps, die dir vielleicht helfen – zu verstehen.

Nimm dir Zeit, denn am Anfang ist Vieles etwas verwirrt, aber wenn man sich das immer wieder durchliest, erkennt man die Einfachheit des Lebens.

Ich wünsche dir ein erholsames Wochenende und lenke dich, wenn du kannst, mit frischer Luft in der Natur ab, hier kannst du Energie tanken. Geniesse jede Blume – wie stark und selbstbewusst sie zwischen den Steinen her-aus-wächst. Jeder Baum der so wachsen durfte wie er wollte – du schaffst es auch – so zu sein wie du es wolltest und willst – mit Erkenntnis und Geduld!

Alles Liebe und “Auf bald”!

Helga

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Von – Martin

Written on Sonntag, April 10th, 2005 at 19:12 by forumeintrag

Hallo Chris,

Dir ist wohl sehr viel Leid widerfahren, sowie Deiner Frau. Trotzdem solltest Du Dich nicht über all dem vergessen. Es gibt Therapien und Selbsthilfegruppen für Co-Alkoholiker – für Menschen die mit abhängigen Alkoholikern (oder andren Suchtkranken) zusammenleben. Ich selbst bin trockener Alkoholiker und ich kann Dir sagen, dass es zumeist vergeblich ist, einen Suchtkranken zu einer Therapie “überreden” zu wollen. Deiner Frau zu helfen und ihr zur Seite zu stehen und sie zu ermutigen ist notwendig, die Motivation mit dem Trinken aufzuhören muss jedoch von ihr- und nur von ihr – selbst kommen. Schrecklich genug, was ihr, Euch widerfahren ist, aber vielleicht muss sie verstehen, dass es hat wenn Sie weiter trinkt – und die muss es dann auch haben. Ich (und viele andere die ich meiner Therapie kennengelernt hatte) mussten erst so richtig auf die Schnauze fallen, hoffen wir dass dies Deiner Frau erspart bleibt. Geh’ nur nicht selbst kaputt daran.

Alles Gute

Martin

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Von – Kiona

Written on Dienstag, Februar 15th, 2005 at 19:12 by forumeintrag

Halo Igel!
mich hat dein Satz “Jetzt, wo ich diesen überaus liebevollen Mann um mich habe und ihn ständig besser kennenlerne, wird mir das ganze Ausmaß erst mal klar!” besonders berührt und ich möchte dich fragen, auf welcher Zeitebene du nun wirklich lebst? Ist es die Vergangenheit, in der dein Verflossener noch so unendlich viel Macht über dein Gefühlsleben auswirken kann oder ist es deine Zukunft, die du dir selbst gestaltest????
ich glaube, wenn du dich ohne “wenn und aber” für die neue entschieden hast, dann verblassen auch alte schmerzliche Erinnerungen (ohne vergessen zu sein und mit neuen und neuen Verhaltensweisen) eingeschlossen:)

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Von – Alex

Written on Freitag, Mai 21st, 2004 at 06:16 by forumeintrag

@Uschi
Ja, das kenne ich gut! Ist wohl eine ganze Weile her, als ich noch arbeiten gegangen bin. Man fühlt sich körperlich fertig, aber man weiß, was man gemacht hat.
Wie war das noch bei „Bruce allmächtig“? Die Glücklichsten Menschen sind meist die, die hart arbeiten. Ich kann mir bei Dir auch gut vorstellen, daß Du einen anstrengenden hast als Krankenschwester, allein schon wegen den merkwürdigen Arbeitszeiten.
Einen ähnlichen Genuss hatte ich, als ich für ältere Menschen Essen ausgefahren habe, denn die haben sich auch immer gefreut, wenn ich da war. Aber das wollte ich gleich mal alles im Zusammenhang schreiben.

@Mango
Hast schon recht, ein solches Jubiläum sollte angemessen gefeiert erden, obwohl ich ja noch nicht so lange dabei bin.
Arbeitslos bin ich so gesehen nicht, ich verdiene bekomme nur ca. 100 Euro weniger als in der Industrie, aber die Zeitarbeitsfirma hat im Moment keine Aufträge für mich, und das seit Februar. Aber von vorn

@jeden_ders_lesen_will
Es ist so, daß ich vom Sommer 1998 bis Anfang 2002 meine Ausbildung als Industrieelektroniker (Fachrichtung Gerätetechnik) gemacht habe. Obwohl sich mein Zwillingsbruder September 2000 in einer Klinik das Leben genommen hat, und September 2001, kurz vor meiner Ausbildung meine Beziehung zu zerbrechen begann, konnte ich Januar 2002 meine Ausbildung als viertbester in meinem Lehrjahr (ausschließlich der Vorzieher) mit einem glatten Schnitt von 2,0 in der Berufschule und ca 85% in der Prüfung abschließen.
Nach abgeschlossener Prüfung hat mich die Firma unbefristet übernommen, und ich habe eine ganze Weile dort gearbeitet. Die Beziehung zu meiner damaligen Freundin lief immer schlechter, weil ich es ihr einfach nicht mehr recht machen konnte, außerdem hat sich ein Ausbildungskumpel bei mir eingeschlichen, mit dem sie bereits zwei Monate vor unserer Verlobung im Juni 2002 fremdgegangen ist, wie ich später erfahren sollte. Das habe ich nicht gemerkt.
Ich habe nur gemerkt, daß sie immer mehr an mir auszusetzen hatte, obwohl ich mittlerweile neben einem 11stündigen Arbeitstag und Fitnessstudio fast den gesamten Haushalt geschmissen habe, obwohl sie nur halbtags gearbeitet hat. Aber alles, was ich gemacht habe, war zu wenig, zu viel, zu schlecht, oder in der flaschen Reihenfolge. Wen ich etwas von mir aus gemacht habe, war sie sauer, weil ich sie nicht gefragt habe, habe ich gefragt, war sie von meiner „ewigen Fragerei“ genervt. Dann kann ich auch gerne zwei super Beispiel zu geben, wenn ihr wollt.
Zwei Monate nach unserer Verlobung , also im Juli 2002 hat sie Schluß gemacht, mit der Aussage, daß sie die Verlobung gar nicht meinetwegen eingegangen wäre, sondern, wegen den Familien, weil sie die Verlobung schon angekündigt hatte. (Meiner Meinung nach ging es ihr nur darum, eine möglichst große Show abzuziehen).
Wegen einer vorteilhaften Gütertrennung für beide Seiten blieb sie bis Juni 2003 bei mir wohnen – offiziell wohl nur, denn mehr als einmal die Woche habe ich sie kaum zu Gesicht bekommen. Sonst war sie nämlich bei meinem Arbeitskollegen, bei dem ich zu allem Überfluß noch ab Juli 2003 gegenüber sitzen sollte.
Weil ich die ganze Geschichte wohl bis dahin nicht ganz verdaut hatte, kam für mich im Juli die offensichtiliche „Erlösung“: Die Firma rief einige Mitarbeiter (geplant waren an die 100) ins Büro des Betriebsleiters und „bot“ ihnen Aufhebungsverträge an, wegen der vermeintlich schlechten Auftragslage. Eigentlich wollte ich nicht unterschreiben, aber die Vorstellung, dem Menschen gegenüber zu sitzen, der jetzt mit meiner Ex zusammen ist, der sich in meine Leben eingeschlichen hat und mir sonst noch einiges mehr genommen hat, dem ich mein Vertrauen geschenkt hatte, obwohl es alle anderen nicht taten, trieb mir den Mageninhalt nach oben. Nach zweiwöchigen Überlegen unterschrieb ich den Aufhebungsvertrag, mit dem Gedanken, wenigstens eine hohe Ablöse ausgefeilscht zu haben und endlich Frieden zu finden.
Dazu kam noch die Aussage vom Betriebsleiter, daß die Leute, die Sommer 2003 nicht unterschreiben würden, wahrscheinlich Januar 2004 ohne oder mit gernigerer Abfindung wohl betriebsbedingt gekündigt werden müssten, was wohl laut Erzählung eines Ebenfalls Betroffenen Kollen wohl auch eingetreten ist. Andere Quellen behaupten, im Januar 2004 hätte es keine betriebsbedingten Entlassungen gegeben. Mit dem Gedanken, endlich ein neues Leben anfangen zu können, sowohl geistig als auch beruflich, denn der Schlechteste war ich ja nicht, erhoffte ich mir eine baldige Aufnahme in einer anderen Firma.
Die Illusion wurde mir nach einigen Monaten und zahlreichen zurückgesendeten Bewerbungen genommen. In dieser hatte ich bereits einen kleinen Job im Altenheim, der mir einen kleinen Nebenverdienst zum Arbeitslosengeld gebracht hat, nämlich das Essen Ausfahren. Die Institution, die bis Dezember 2003 vom Arbeitsamt aus beauftragt wurde, mich zu vermitteln, konnte dies leider nicht. Neue Bewerbungen – neue Absagen. „Nein danke, wir haben schon einen“.
Ab Januar 2004 war wieder das Arbeitsamt für mich zuständig, das es auch schaffte, mich zu vermitteln, nämlich an die Zeitarbeitsfirma, dessen Vertreter mir aber schon vor Unterzeichnung des Arbeitsvertrages sagte, daß sie regulär für mich keine Arbeit hätten. So gesehen hat die Zeitarbeitsfirma mich vom Arbeitsamt aufs Auge gedrückt bekommen.
Ich bot der Zeitarbeitsfirma an, den Vertrag mit einem Arbeitsantritt von einen Monat später zu unterschreiben, denn im Altenheim brauchte man meine , außerdem wäre es aus kündigungsrechtlichen Gründen sauberer gewesen. Mir wurde aber sofort gesagt, daß ich den Arbeitsvertrag zu unterschreiben hätte, weil es sonst vom Arbeitsamt gegeben hätte, nämlich ein dreimonatiges Aussetzen des Arbeitslosengeldes, was ich mir natürlich nicht erlauben wollte, denn so wollte ich meine Abfindung nicht dezimieren.
Quintessenz: Ich bin seit Ende Januar in der Zeitarbeitsfirma, habe bis jetzt eine Qualifizierungsmaßnahme â 8 Tage erhalten und durfte drei Tage Arbeit auf dem Bau arbeiten! Arbeitszeitdefizit: Über 300 Stunden! Und der Arbeitsvertrag läuft November aus, dann bin ich wieder arbeitslos.
Ich habe auch mittlerweile gemerkt, daß meine Qualifizierung auch nicht mehr auf dem neuesten Stand ist. Deswegen möchte ich dieses Jahr noch mit dem Techniker anfangen, um meine mechanischen und IT-Kenntnisse erweitern, ebenso wie Kenntnisse zur Personalführung, denn wenn ich mir die Stellenanforderungen ansehe, suchen die zwar ab und an Industrieelektroniker, aber mit den Kenntnissen eines Meisters oder Technikers. Dinge, die ich bis jetzt nicht gelernt habe.
Aber: Die Weiterbildung ist dem Arbeitsamt und der Zeitarbeitsfirma ein Dorn im Auge. Bezahlt bekomme ich es sowieso nicht, und wenn ich beispielsweise Abendschule mache, kann ich keine Stellen mehr annehmen, die Schichtarbeit erfordern. Ich habe ja schon einmal mit denen darüber geredet.
Aber was soll´s. Ich glaube nicht, daß sich in den zwei Monaten der Überlappung: Zeitarbeitsfirma / Abendschule noch etwas ergeben wird. Deswegen mache ich es hinter deren Rücken. Wenn ich etwas finde, dann kann ich immer noch notfalls die schmeißen.
So sieht es aus.

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Von – Alex

Written on Montag, April 26th, 2004 at 19:12 by forumeintrag

@Uschi

Das freut mich, daß es Dir wieder gut geht, und es freut mich, daß Du Dir über die bewußt geworden bist.
Ich wünschte, mein Zwillingsbruder hätte vor fast vier Jahren die gleiche Einsicht gehabt. Er fehlt mir sehr.
Seit dem hängt auch der Familiensegen recht schief, auch wenn es meine nicht zugeben wollen.
Er ist mir nach seinem Tod öfters in meinen Träumen begegnet, und hat mich gefragt, ob ich bei ihm sein möchte, Doch mein Glauben verbietet mir das.
Jeder muß sein Leben leben. Die , die wir haben, ist ein Geschenk. Und wenn ich an die Dinge denke, die ich mittlerweile gelernt und erlebt habe, möchte ich davon profitieren und sie nicht aufs Spiel setzen.
Die Erinnerungen, die wir haben, seien sie gut oder schlecht, sind eine individuelle Kostbarkeit; ein ganz persönlicher Schatz. Keiner kann sie uns nehmen, höchstens wir selber. Sie sind das, was bleibt, selbst wenn uns alle materiellen Dinge genommen werden.
Auch wenn es uns schlecht geht, so bringt es uns doch jedes mal ein Stück näher zu uns selbst, und wir uns selber etwas besser kennen. So werden die unangenehmen Situationen zu persönlichen Erfolgen, weil wir durch negative Dinge besser als durch positive.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall alles Gute!

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Von – Hannes

Written on Dienstag, Februar 24th, 2004 at 05:20 by forumeintrag

Hallo Herndi
Danke für den Hinweis.
Aber kann ich das den wirklich ohne belassen ?

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Von – @tina

Written on Donnerstag, Juni 12th, 2003 at 19:12 by forumeintrag

wow…tina…dein wort in gottes gehörgang….
und erinnere dich immer schön selbst daran, auch wenn du down under bist….
dann klappts auch….

nur mir erzeugt es ein schlechtes gewissen, dass es mir noch immer nicht rosig, wenn auch besser geht…..auch wenn ich mit den von dir angesprochenen problematiken nix zu schaffen hab….bemüh ich mich dann nicht genug? ist das problem gegenüber anderen nichtig? welche hat das dann für mich, wenn ich dem scheinbar nachhänge? bin ich nichtig?

ich schätze mal, du wolltest hier nen anderen focus schaffen, aber die art und weise …stößt bei mir zb an (was ja nix heißen muss *sfg*)
finde, solche verallgemeinerungen bringen nur unmut auf. lehne inhaltlich ja nicht alle ab, im gegenteil …aber der ton macht eben die musik…hm?

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Eltern und Kinder gemeinsam im Familienbett? Langzeitstudie fand weder Vor- noch Nachteile.

Written on Freitag, September 6th, 2002 at 15:13 by christiane

Viele Fachleute und Organisationen, wie z.B. die US-Akademie für Kinderärzte mahnen zur Vorsicht wenn es um das gemeinsame Schlafen von Kindern und in einem Bett geht. könnten die Folge sein oder Störungen in der psychosexuellen Entwicklung hieß es Jahre lang von vielen Seiten. Andere Fachleute argumentierten zur gleichen Zeit, ein gemeinsames würde dazu beitragen, dass die Kinder eine engere Beziehung zu ihren Eltern hätten und später im Leben zu mehr Intimität in ihren Beziehungen fähig wären.

Ein der Universität von Kalifornien in Los Angeles arbeitete seit 1975 an einer Forschungsstudie, die darauf abzielte, die Debatte ein für allemal zu klären. Das Ergebnis dieser Langzeitstudie wurde im August in der US- Zeitschrift „Developmental and Behavioral Pediatrics“ veröffentlicht. Demnach fanden die Wissenschafter weder Vor- noch Nachteile für das gemeinsame Familienbett.

Für das Forschungsvorhaben verfolgte die Wissenschaftergruppe 18 Jahre lang die Entwicklung von Kindern in 205 kalifornische Familien. In einem Drittel der Familien teilten Eltern und Kinder zumindest den gleichen Raum, wenn nicht sogar das Bett, zu dem Zeitpunkt als die Kinder 5 Monate alt waren. Je älter die Kinder wurden desto seltener wurde das ‚“: Im Alter von 3-5 Jahren schliefen noch 9 Prozent der Kinder bei den Eltern, im Alter von 6 Jahren nur mehr 3 Prozent.

Beim Vergleich der emotionellen und kognitiven Reife der Kinder, die bei den Eltern geschlafen haben mit der Reife von Kindern, die ein eigenes Schlafzimmer hatten zeigte sich im Alter von 6 Jahren eine leicht größere geistige Reife bei der “Bedsharing” Gruppe. Der Unterschied war allerdings minimal. In bezug auf Schlafverhalten oder psychosexueller Entwicklung konnten die Forscher keine Unterschiede zwischen den Kindergruppen feststellen.

Auch Jahre später fanden die Forscher keine Unterschiede zwischen den Gruppen: Im Alter von 18 Jahren zeigte die “Bedsharing” Gruppe weder höhere Raten von Drogenmissbrauch, Depressionen, Kriminalität oder Praxis als die Gruppe der Jugendlichen mit eigenem Schlafzimmer von frühesten Kinderbeinen an. Es wurden auch keine positiven Konsequenzen gefunden wie z.B. größere Fähigkeiten in Bezug auf zwischenmenschliche Beziehungen.

Der Leiter der Forschungsgruppe, Paul Okami vom Institut für Psychologie der Universität Kalifornien meint über das Ergebnis der Studie: Das Wichtigste ist, dass wir keine Konsequenzen gefunden haben. Wir wissen nun, dass Leute, die Bedenken über ein gemeinsames Schlafzimmer von Eltern und Kindern äußern und von möglichen psychologischen Schäden reden nur ihre persönliche Meinung äußern . Es gibt keine Fakten die darauf hinweisen, dass die Praxis schädigend wäre. Anita Hurtig, Direktorin der „Pediatric Psychosocial Clinic“ an der Universität von Illinois in Chicago begrüßte das Ergebnis der Studie, da dadurch Druck von vielen Familien genommen würde. „Aufgrund meiner Erfahrung treten negative Effekte von bedsharing eigentlich nur in Familien auf, wo Mütter das Bett mit Kindern teilen nachdem der die Familie verlassen hat“, sagt Hurtig. „Diese Situation bedeutet, dass die die Kinder in die Rolle des Mannersatzes zwingt und dadurch psychologische Fehlentwicklungen bei den Kindern fördert“.

Quelle: http://www.psycport.com, 14.August 2002
Der komplette Artikel ist nachzulesen unter auf der Website des Journals „Developmental and Behavioral Pediatrics“ (Ausgabe Aug. 2002, Download-Preis: $5, www.jrnldbp.com unter “Journal contents”)

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Von – Christine

Written on Montag, April 1st, 2002 at 05:12 by forumeintrag

Babsi,

so selbstverständlich ist das nicht, dass einem geholfen wird. Es ist aber wirklich lieb von dir, dass du dir die nimmst.

Dein Rat hier ist mir wichtig. Besonders, da du aussenstehend bist und nicht in irgendeiner Weise befangen bist.

Ich erkenne die Gefahr in der ich mich befinde. In dem Moment wo mein Freund diese Sachen macht, fühle ich mich herabgesetzt. In meinen Augen genüge ich ihm nicht. Er braucht die Reize um sich zu stimulieren. Ausserdem kann ich mir gut vorstellen, dass er auch abstumpft. Ich habe in unseren Streitgesprächen schon zu ihm gesagt, wie es in mir aussieht. Ob er sich Gedanken über eventuelle macht – ich denke schon. Nun ich flirte ein wenig. NIcht oft. Wirklich harmlos. Unsere Beziehung bedeutet mir sehr viel und ich würde sie nicht leichtfüssig aufs Spiel setzen. Und sonst stimmt wirklich alles. Er ist sehr aufmerksam, geht abends nicht weg in Kneipen oder ist unzuverlässig – Nein – sonst ist wirklich alles super. Aber ich weiß auch, das man in Beziehungen Kompromisse eingehen muss. Wir sind so verblieben, dass er es reduziert und ich von dem Ganzen nichts mitbekommen werde. So kann ich es wenigstens verdrängen. Und die , dass er es mal ganz aufgiebt besteht ja noch.

Er meint übrigens – er macht das ganze nur aus einer Art “Sammelleidenschaft”.

Ich wünsche dir noch ein schönes Osterfest, Babsi.

Gruß Christine

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Von – Olivia

Written on Sonntag, Oktober 7th, 2001 at 19:12 by forumeintrag

Mir gehts total schlecht. Ich weiß nicht, was ich tun soll oder wie ich mich soll. Ich habe gestern herausbekommen, daß mein meine mit einer anderen Frau betrügt. Ich weiß nicht, ob sie es weiß, noch wie lange die Geschichte schon geht. Ich habe Angst vor den , wenn ich einen der beiden darauf anspreche. Brauche dringend einen Rat!!!!

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Von – aussteigen

Written on Donnerstag, August 23rd, 2001 at 05:28 by forumeintrag

Hi Aquarella
Ich hatte nicht erwähnt, das es das Ausland betrifft, nämlich Südungarn. Bin bereits ausgestiegen seit drei Jahren mit den , die ich erwähnt habe.
berton58

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Von – mim

Written on Freitag, Juli 20th, 2001 at 05:17 by forumeintrag

an Lara
Richtig – es ist ein Spiel – ein Spiel, bei dem keiner wirklich gewinnt und es hat absolut nichts mit einer Partnerschaft zu tun. Das, was es so besonders schwierig macht, ist die Tatsache, dass er plötzlich lieb und zuvorkommend reagiert, wenn du dich zurückziehst. Zeigst du ihm die klate Schulter, wird er weich. Willst du lieb sein, schreckt er zurück. Klingt hart – aber ihr beide habt keine Chance. Nicht jetzt. Und ich glaube auch nicht, dass ihr es mit viel Arbeit schaffen könnt. Ganz abgesehen von der Tatsache, dass du dir was Besseres verdient hast.

Ich musste am meiner erkennen, dass ich immer nur versucht habe zu gefallen. So zu sein, wie , brave eben sind. Sie ordnen sich unter. Sie lesen Wünsche von den Augen ab. Sie werden “Frau Sowieso” und legen ihre eigene Identität ab. Sie funktionieren. Aber nie so wirklich richtig. Nie zur vollsten Zufriedenheit des Partners.

Ihr seid noch nicht so lange zusammen. Da ist noch viel von der ersten Verliebtheit – die mit der rosaroten Brille. Aber wenn ich eines in meinem Leben gelernt habe, dann ist es Folgendes: Entweder man passt – bis auf Kleinigkeiten – zusammen, oder man kann es vergessen. Wenn sich einer für den anderen grundlegend ändern muss, ist die Beziehung schon auf Sand gebaut. Das ging zu Zeiten gut, als die Ehe meist eine Zweckgemeinschaft mit etwas war. Jetzt, da sie hauptsächlich auf Gefühlen basiert, können die einzelnen Personen viel leichter ausbrechen. Es geht nicht ums Überleben, um Essen, um Wohnung, um Geld. Sondern mehr um das seelische Wohlbefinden. Du fühlst dich nicht wirklich wohl in deiner Beziehung. Zieh die sobald du stark genug dafür bist. Schreibe dir alle deiner Beziehung auf und daneben alle Nachteile. Und dann überlege dir ganz genau, was du dir wünscht. Träume dir dein Idealleben zusammen und schreib es dir auf. Auch wenn du jetzt nicht daran glaubst, dass du es jemals schaffen kannst. Denk immer wieder mal an deine Wünsche und irgendwann, wenn du es nicht erwartest, gehen sie in Erfüllung. Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass es funktioniert, aber ich bin der lebende Beweiß – es fällt wohl unter den Begriff der selffullfilling prophecy.
Alles Liebe mim
Im Chat können wir uns zu einer treffen, die du vorschlagen kannst.

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Von – Phillis

Written on Samstag, April 7th, 2001 at 19:12 by forumeintrag

ich grüße euch!

Ich möchte euch nur mitteilen, dass die Kraniche wieder ziehen, dass die Störche aus Afrika zurückkommen, und das ich nie etwas zuvor in solcher Eindringlichkeit gespürt habe: ich lebe, und ich bin bereit für alles dieses aufzugeben, mit allen !!! Selbst wenn es den Verlust meiner selbst bedeuten möge. Selbst wenn ich mich dafür aufgeben müsste.

Was ist schon ein ich, wenn die Kraniche ziehen können? es muß wohl so sein, eins kann nur umdes anderen Willen existiern, oder aber durch den Willen des anderen. Da ich beides nicht verinnerlichen kann, möchte ich mich hiermit von dieser, mir nicht mehr begreiflichen Welt verabschieden und gehe…

Mit der Gewqissheit, dass die Kraniche über meinem Kopf sicherlich einmal ihre Kreise ziehen

Phillis

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