Von – Kimba

Written on Dienstag, Februar 2nd, 2010 at 18:23 by forumeintrag

Hallo Ventus,
Heute war ich wieder bei meinem Psychiater. Das Gespräch lief in eine völlig ungeplante Richtung (also von mir ungeplant ;) ). Ich hatte jetzt mal ein paar gute Tage dank des neuen Medikaments und hab ihm das auch erzählt. Daraufhin kam die Frage was ich den an meinen guten Tagen alles so mach. Dann hab ich halt von meinen tausend berichtet und dann ging es los. Ob ich immer schon so leistungsbezogen sei; (ja) Ob ich auch ohne schlechtes nichts tun kann; (nein) Welche Hobbies ich habe und warum ich die mache (reiten – leistungssport)… und so weiter. Es ist alles drauf raus gelaufen dass ich mich nicht selber fühlen will, mich nicht mit mir allein beschäftigen möchte und ich deswegen alle Aktivitäten nach Leistung bewerte und mach. ) ) Tja er meinte wenn ich wieder gesund bin sollte ich eine Psychotherapie machen….
Aber ich will mich doch eigentlich gar nciht spüren, ich will mich nicht mögen nur weil ich bin…. smilie_frech_032.gif
Ich bestraf meinen Körper lieber für alles .. oh man jetzt muss ich erstmal damit klar kommen.
Morgen hab ich den Termin bei der Spezialistin für Essstörungen und hab so Angst davor. Mir ist klar dass mein Essverhalten nicht wirklich normal ist. Ich freu mich ja über alles was ich nicht ess und wenn mir schlecht vor Hunger ist find ich das auch toll. Wenn ich was ess dann nur kalorienarmes ohne Kohlenhydrate und fett….
Mal schauen was morgen rauskommt.

Positives heute – nur mein meerschweinchen das so süss Männchen gemacht hat.

LG Kimba

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Von – Kimba

Written on Samstag, Januar 23rd, 2010 at 15:29 by forumeintrag

Hallo Mädels,
sorry ich war einfach zu kaputt um zu schreiben. Nach ewig langer ohne hab ich nun Diazepam gekriegt und selbst mit dem ich kaum eine Nacht durch. Dabei ist es schon auf der Höchstdosis. Ansonsten bin ich nach wie vor in der Tagesklinik und am Montag hab ich wieder ein Gespräch mit dem Oberarzt. Leider fall ich grad in alte Gewohnheiten zurück und muss mich zu jedem Bissen zwingen. Ich ernähre mich nur noch von Obst und Gemüse und werde nichtmal dünner dabei. ich fühl mich so fett und hässlich. Ich habe das jeder Bissen landet sofort als Fett auf meinen Hüften. Wie krieg ich das nur wieder aus meinem Kopf raus. Denk der Oberarzt will am Montag mit mir darüber da ich mich geweigert hab ein zu nehmen dass als Nebenwirkung Gewichtszunahme hat. Warum fällt es mir nur so schwer mal ein wenig wegzugeben. Mein Körper macht mich ganz irre mit den Schwankungen zwischen Manie und – keine Stabilität keine Kontrolle. Also glaub ich lass ich das alles am Essen aus, denn das kann ich kontrollieren. Es ist grad bei mir alles ziemlich kompliziert.

LG Kimba

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Von – Kimba

Written on Samstag, Januar 9th, 2010 at 16:38 by forumeintrag

Hallo Mädels,
so die ersten zwei Tage in der Tagesklinik sind schon rum. Ich muss sagen es ist super anstrengend. Leider kann ich nun wieder nicht mehr schlafen aber Montag wird an den Medikamenten was geändert.
Mia super dass du so offen mit deinem Freund redest – ich drück euch die Daumen dass er es wirklich verstanden hat.
Daisy ich beneide dich um den Urlaub!!!!!

LG Kimba

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Von – Kimba

Written on Freitag, Dezember 18th, 2009 at 06:18 by forumeintrag

Hallo Mädels,
So mit Tagesklinik mach ich doch nicht. Momentan wird mir alles zuviel. Einen finde ich auch nicht so schnell naja mal schauen. Bin im 2 wöchigem Rhythmus beim Psychiater die Medikamente wurden jetzt nochmal erhöht da es mir nicht gut geht. Dazu kommen noch ein Schlafmittel und ein Beruhigungsmittel da ich extrem unruhig bin. Momentan hab ich das dass ich es nicht mehr aushalte. Ich warte schon so lange dass es besser wird und nichts. Ich weiss nicht wie lange ich noch durchhalte wie lang icih noch die Kraft habe zu kämpfen.

LG Kimba

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Von – Daisy

Written on Mittwoch, Dezember 16th, 2009 at 06:03 by forumeintrag

Hallo Kimba,
schön, von dir wieder mal was zu hören. Ich hoffe, es geht dir von Tag zu Tag besser, das geht aus deinen Zeilen nicht ganz hervor.
Irgendwie denke ich, du fängst immer irgendetwas an, zb. Medikamente Psychiater, Spital, wieder Psychiater, wieder Medikamente, jetzt ev. Tagesklini, und machst aber nix zuende. Immer hörst du mitten drin auf, weil dir irgendwas nicht gefällt. Ich weiss nicht, ob das der richtige Weg ist, du solltest vielleicht eine Sache zu führen, auch wenn sie unangenehm für dich ist. Wichtig wäre, dass dir das hilft.
Aber letzendlich musst du alleine entscheiden, was du für richtig hältst . Lass wieder von dir hören, wie es dir geht, ich wünsch dir eine schöne Advenzeit,
LG
Daisy

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Von – Kimba

Written on Dienstag, Dezember 15th, 2009 at 05:53 by forumeintrag

Hallo Mädels,
ich wollte mal wieder eine kleinen Statusbericht geben. Ich glaub die Medikamente wirken langsam – ich bin total unruhig, hibbelig und kann nicht still sitzen. Irgendwie spiel grad alles verrückt. Morgen bin ich wieder bei meiner Psychiaterin und dann muss ich mal weiter schauen. Evtl. geh ich ja nach den feiertagen mal in eine Tagesklinik.

LG Kimba

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Von – Kimba

Written on Freitag, November 13th, 2009 at 05:07 by forumeintrag

Hallo ihr Lieben,
so ich war heute als Notfall bei einer seeeeeehr netten Psychiaterin und hab mich das erste mal gut aufgehoben gefühlt. So ich hab nun noch 2 Antidepressiva verschrieben gekriegt und starte ab heute mit der Medikamentösen Therapie. Dazu hab ich eine CD mit nach Jacobson gekriegt die ich 2x täglich machen soll zusätzlich Spaziergänge und . Also Mädels drückt mir die Daumen dass ich die nächsten 14 tage irgendwie übersteh bis die Medikamente wirken.

LG KIMBA

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Von – Kimba

Written on Donnerstag, Oktober 8th, 2009 at 06:57 by forumeintrag

Hallo Sweeties,
ich wollte mich mal melden. Bin inzwischen in einer Klinik – offene Psychiatrie und ab nächster Woche starten die Therapien. Daher hab ich nicht mehr gemailt. Ich bin soweit nun stabil und werd auf neue Medikamente eingestellt. Ich habe die dass ich wenn ich hier rauskomm wieder ganz gesund bin.

Ich meld mich ab und an ! LG Kimba

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Von – Daisy

Written on Dienstag, September 22nd, 2009 at 06:20 by forumeintrag

Hallo Kimba,
ich kann mich in deine Lage sehr gut hineinversetzen, da ich selber sehr schüchtern bin und mich nichts trau.In der Zwischenzeit hab ich es doch geschafft unter Menschen zu gehen.
Nun zu deinem Problem. Wieso glaubst du, dass du versagst, wenn du einen anrufst?? Wenn du krank bist, eine Grippe hast oder Magenschmerzen, oder sonst irgend ein Leiden, wohin gehst du da? Zu einem . Genau dasselbe ist ein Psychologe, ein für die . Es ist nicht dein Körper krank, sondern deine und der Psychologe ist dafür zuständig. Hast du das schon einmal von dieser Seite betrachtet? Von versagen kann doch hier übehaupt keine Rede sein. Ein Mensch besteht eben aus Körper Geist und und die dürfen alle einmal krank sein. Sehe es doch von dieser Seite und versuch es nochmals.
Ich würde es auch deinen sagen, die dir auch bestimmt helfen. Wenn du es wirklich nicht alleine schaffst anzurufen, könnte es doch wer anderer für dich tun, eben deine , oder die Bekannte, von der du geschrieben hast. Einfach einen Termin für dich ausmachen.
Was ich an deiner Stelle nicht tun würde, mit Medikamenten eigenmächtig herumexperimentieren, da kannst du unter Umständen mehr Schaden anrichten, als es dir hilft. Bei vielen dieser Medikamente besteht die Gefahr einer Abhängigkeit, dann kommst du vom Regen in die Traufe.
Also Kimba, nimm deine ganze Kraft und veruch es nochmals, wenns alleine wirklich nicht geht dann mithilfe deiner Eltern oder sonst einer Vertrauensperson. Es ist wirklich keine Schade eine Depession zu haben.
Alles und viel Kraft sendet dir
Daisy
du schaffst es

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Von – Kimba

Written on Dienstag, September 22nd, 2009 at 06:19 by forumeintrag

Hallo,
ich bin über eine Google Suche auf die Seite gestoßen. Mir geht es zur gar nicht gut und ich schäm mich dafür. Ich bin irgendwie unbewusst wieder in ne gerutscht :( Zum wär ich wohl nie gegangen – gut dass ich privat jemanden kenne. Die Bekannte hat das ganze Wochenende mit mir geredet dass ich ja keinen Blödsinn mach. Ok inzwischen seh ich auch schon ein dass ich depressiv bin. Morgen beginn ich schonmal mit einer Medikamentösen Therapie und nun das was mir extrem schwer fällt. Ich soll mir einen suchen – ich kann das nicht. Das kommt an versagen hin sobald ich da anruf. Lieber würd ich einfach einschlafen… Ich hab schon versucht eine Nr. zu wählen aber das geht nicht. Ich weiss das ich ohne nicht rauskomm aber anrufen geht nicht. tut mir leid dass ich euch hier mit meinen Problemen vollaber – ich hab nur leider keinen zum . Meine sollen das nicht mitkriegen ich schäm mich so dass ich in der hinsicht versagt hab. Momentan spiel ich die immer gut gelaunte – aber mit jedem Tag schwindet meine Kraft. Vielleicht habt ihr ja ienen Tip wie man den Anruf beim Psychologen meistern kann?

LG Kimba

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Von – Daisy

Written on Freitag, Juli 10th, 2009 at 05:52 by forumeintrag

Hallo Ventus, hallo xy,
melde mich auch wieder einmal Mir geht es im großen und ganzen ganz gut. Mein macht mir noch immer Freude.Ich habe mich richtig eingearbeitet.Solange ich in der Arbeit bin, habe ich fast kein Problem, da sind meine Kunden, mit denen ich sehr gut zurechtkomme. Ich habe oft sehr nette Gespräche.Da kann ich Energie tanken. Nur das nachhause gehen ist nicht schön für mich. Fühl mich sehr allein. xy, du fragst mich warum ich noch nicht getrennt bin von meinem Partner. Das ist nicht so einfach, hat auch wirtschaftliche Gründe, aber nicht nur. Wie geht es dir? Hast du schon eine Lösung für dein Problem gefunden? Eine Türe die du öffnen kannst, so wie Ventus es sagt. Ventus hat wirklich tolle , ich versuche alles auszuprobieren, was natürlich nicht immer funktioniert. Meine Krankheit macht es mir auch nicht leichter. Habe eine chronische Lungenkrankheit, wo man nicht ausreichend Luft bekommt. Muss ständig ein nehmen.
Ventus ich wünsche dir einen schönen Urlaub, wenn du zurück bist, melde dich bitte wieder.
xy melde dich bitte auch wieder und erzähl, wie es bei dir weitergegangen ist. Ob schon ein Interessent für die Wohung gefunden ist, und vor allem wie es dir geht.
lg
Daisy

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Von – ventus

Written on Freitag, April 24th, 2009 at 19:12 by forumeintrag

HI XY !
Ich habe deinen EIntrag gelesen und denke mir, dass du schon sehr am deiner Kräfte sein musst.
Die Vorstellung mit jemanden Fremden zu sprechen ist oft schwierig, doch es hat auch . Wenn du keine Medikamente nehmen willst dann versuche dir mit homöopatischen Mitteln zur Ruhe zu verhelfen. Es gibt einiges auf dem Markt das dir kurzfristig weiterhelfen kann. Langfristig brauchst du aber auf jeden Fall UNterstützung, denn du überlegst bereits deinem Leben ein Ende zu setzen und das ist Alarm rot.
Wenn du zu keinem Psychiater gehen wisst such dir einen Gestalpsychologen, die Arbeiten anders , ganzheitlich, und das geht auch in die Tiefe und wird dir helfen deine Sichtweise zu verändern. Und deine Kraft wiederzufinden.
Ich wünsch dir alles Gute und lass was hören von dir.
Ventus

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Von – Fisch

Written on Sonntag, Februar 8th, 2009 at 05:33 by forumeintrag

Tu felix Austria. Hast absolut recht, die Versorgung in österreich ist auf sehr hohem Niveau aber natürlich könnte man(n) noch immer was verbessern. Ob wir wirklich 21 Krankenkassen brauchen möchte ich mal bezweifeln. Das würde aber auch bedeuten 20 Generaldirektoren werden arbeitslos und das werden die nicht wirklich gut finden. Apropos finden – zuerst braucht es mal den Wunderwuzzi der das ändert. Statt der Plichtversicherung eine Versicherungspflicht könnte schon was bringen und die dadurch frei gewordenen Mittel könnten anders eingesetzt werden. In Summe sind die Sozialleistungen und die angebotetenen Hilfen auf sehr hohen Niveau. Ein andere gesichtspunkt wäre auch die Blödheit auszurotten. Damit würden sich ein Teil der (und wahrscheinlich nicht mal ein kleiner Teil) vermeiden lassen. Ein wenig Intelligenz mehr könnte zu einem vernünftigeren Leben oder Lebensweise führen und doch für jeden Einzelnen gut sein. Die Vollkornfraktion predigt das schon lange aber warum auch immer hat sich die Idee nicht wirklich durchgesetzt. Zivilisationskrankheiten gibt es überall (ausser dort die wirklich gar nix haben) und trozdem ist es nicht wirklich populär. Die ersparten wären dann für die Mitmenschen vorhanden die Pech hatten und eine Krankheit bekommen. Nun wer weiß vielleicht bieten ja die Genforscher in 200 Jahren schon Lösungen an. Betätigungsfelder gäbe es ja wirklich genug um ganz tolle Medikamente zu erfinden.
Wir (der Staat)schwimmt dann in Geld. Menschen sind nie mehr krank – können bis 100 arbeiten (fragt sich nur was) es gibt keine Probleme mit den Pensionskassen und alle sind glücklich.
na ja – lass ich mich mal überraschen

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Von – Engelchen

Written on Sonntag, Februar 8th, 2009 at 05:32 by forumeintrag

Hallo Fisch ich gebe Dir recht.Wenn man krank wird u. arm ist, wird es schwer die nötige zu bekommen, da unsere Kassen vieles nicht mehr bezahlen.Medikamente u. weiterführende Behandlungen sind oft sehr teuer.Trotzdem ist unser Gesundheitssystem noch immer besser wie viele andere.Denk an Amerika oder England. Ist aber kein Trost, wenn es einen selber betriff.Höre ich weiter von Dir????

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Von – Leo

Written on Mittwoch, Dezember 31st, 2008 at 19:12 by forumeintrag

Hallo Fisch, auch dir ein Danke für deine rasche Antwort.

bringt nix mehr
du wirst nicht durchdringen”

Das denk ich und merk ich oft. Doch ich weiß wie toll unsere Familie ist und wie glücklich – wenn es meiner Gefährtin gut geht. Ich kenn ja beides.
Und so lange, siehe unten, ich merke dass sie sich erholt wenn etwas “Ruhe” ist, gebe ich nicht auf.
Die letzten Tage war meine Gefährtin wieder die “alte”, gut gemeint…

“nach der Geburt wären Medikamente wieder möglich – ein Lichtblick nur kommen womöglich noch die Wochenbettdepessionen dazu – schlechter Gedanke”

Ja, der Gedanke ist aber da und da muss ich durch. Gerade jetzt braucht sie mich.
Auf die Wiedereinnahme der Medikamente und die Fortsetzung der Therapie hoffe ich.

“Besteht die Möglichkeit dass du sie filmst und sie selber ihre Ausraster sieht?
Vielleicht bringt das die nötige Einsicht bei ihr die Therapie (die ja durchaus erfolgreich sein kann) dringend notwendig ist.”

Danke, diese Idee hatte ich schon. Da sind zwei Dinge dann passiert.

1) Klar sah sie wie grauslich und abschreckend ihre Ausraster sind. Sie sah auch, es gibt in der Regel keinen Grund dafür und sie war auch etwas geschockt und sprachlos. Dies half ein wenig, kurzfristig.

2) Leider zweifelte meine Gefährtin dann einige an meinem Vertrauen. Dann kamen Ängste, ich würde das eines Tages gegen sie verwenden. Diese Ängste lösten wieder Panikattacken und Streit aus, da sie dachte ich nehme sie schon länger und weit mehr auf, ich würde mich auf eine und den folgenden Gang zum Gericht vorbereiten.

Ich nehme sie auf um etwas “in der Hand zu haben” – ich habe lange gebraucht um den “Irrtum” wieder gut zu machen.
Vertrauen ist sehr sehr wichtig, speziell wenn eine große, gemeinsame Verantwortung für getragen werden soll.

“Wie alt sind deine Kinder?”

2, 4, 12 und 15

“Können die getarnt als Schulprojekt die Mama filmen?”

Siehe oben…

“Bevor wirklich ein Unglück passiert ist dein Gedanke die Notbremse zu ziehen schmerzlich aber richtig.”

Denk ich auch. Doch wie oben erwähnt, die letzten Tage waren ein Lichtblick und so lange ich bei meiner Gefährtin die Fähigkeit zur “Regeneration” wahrnehme und selbs die Kraft habe – helfe ich ihr und damit uns.

Die Notbremse bleibt das letzte Mittel. Da ich meine Familie und die Meute mich auch, werde ich alles tun um uns zu erhalten.
Wir sind uns unser eigener Schatz, Schätze soll man hüten….

Auch dir einen guten Rutsch und noch mal danke, alles Gute im neuen Jahr und darüber hinaus.

Leo

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Von – Leo

Written on Mittwoch, Dezember 31st, 2008 at 12:48 by forumeintrag

Hallo Doris, zu deinen Fragen

“ich hätte eine Frage an Dich. Wie sieht eigentlich
Euer Alltag aus?”

Ich denke, so wie bei allen größeren Familien. Für mich beginnt um 7 Uhr 30 mein , da beginn ich mit den Mitarbeiter “Briefings” und mach mich auf den Weg in´s Büro. Meine Gefährtin kümmert sich um Haushalt und die , die nicht zur oder zur Arbeit gehen. Ein 2jähriger und ein Mädchen mit 4 Jahren. Ich bin etwa um 17 Uhr wieder zu hause, dann nehm ich ihr meist die Arbeit mit den ab und koche gelegentlich. Nebenbei muss ich aber meist, zu hause, noch arbeiten. An “freien” Tagen sind wir in unserem zweiten Haus, außerhalb von Wien, da gibts viel mehr Freiraum, da gehts meiner Gefährtin besser.
Wenn bleibt machen wir Kinder Action Tage, da schnappen wir uns die Kleinen und unternehmen etwas.
Wenn ich das Haus fertig restauriert habe, etwa in 4 Wochen, bleiben wir draußen…

Ich denke dies wird helfen, da gehts ihr immer besser.

“Inwieweit bist Du und die Kinder,
dem Alter entsprechend, Deiner Lebensgefährtin im
Haushalt behilflich?
Oder kann sie Eure Hilfe auch
nicht annehmen?”

Das ist kein Thema. Wir helfen, jeder wo er kann und einmal in der Woche haben wir eine Putzfee im Haus, die ist ihr Geld wert…

“Hast Du Deine Frau mal gefragt, was
sie sich wünscht?”

Klar. Wir sprechen viel und ich weiß, meine -Gefährtin hat alles was sie sich wünscht.
Was ich ihr momentan nicht erfüllen kann ist, das ich nicht mehr Zeit bei ihr zu hause sein kann. Das ist ihr Wunsch. Raus in´s Haus und ich so viel wie möglich bei ihr.
Aus diesem Grund arbeite ich manchmal von zu hause, das geht. Doch zu viel kann ich meinen Mitarbeitern nicht fern bleiben, da gehts dann im Job manchmal drunter und drüber. Nach dem Motto – ist die Katze aus dem Haus…

“War die jetzige Schwangerschaft
von Euch beiden gewünscht oder war sie eher ein Unfall?”

Kein Unfall, diese Schwangerschaft war Wunsch wie die anderen, wir lieben Kinder und wenn die Gefährtin nicht gerade einen “Schub” hat, dann gibts nur Harmonie, Freude und Frieden.

Der Zustand meiner Gefährtin ist kein permanent Zustand. Mal 2 Tage Sonnenschein, dann wieder eine plötzliche Eruption, die ein, zwei, manchmal drei Tage anhält.
Aus heiterem Himmel. Da gibts dann Panikattacken und miese Stimmung.

Als sie zur Therapie ging und ihre Medikamente nahm gab´s keine Eruptionen.

Hier hoffe ich, dass wenn die Stillzeit vorbei ist, ihr die Medikamente wieder helfen.

“Vielleicht sind diese Fragen in einer ruhigen Minute
zu klären – oder gibt es in Eurem Leben diese ruhigen
Minuten gar nicht mehr?”

Ich denke da liegt das Problem. Ruhige Minuten gibt´s kaum. Die letzten drei Tage beispielsweise. Die Kinder waren bei den Großeltern geparkt, ich mach gerade Urlaub, wir hatten wieder Zeit für uns. In diesen Tagen gab es keinen Stress und auch keinen Streit oder so etwas wie einen Nervenzusammenbruch.
Das geht erst wieder los, meine , wenn ich mich, ab der 2. Jännerwoche, wieder um das Geschäft kümmern muss.

Wir haben oft “keine Luft”, ich denke so kann man das sagen.
Ich komm damit recht gut zurecht, denn ich muss mich auch im Job um bis zu 50 Mitarbeiter kümmern, da gibts immer Stress, ich bin da irgenwie trainiert.

Nach den Medikamenten und der Therapie, wenn die Stillzeit vorüber ist, ist das Haus eine weitere Hoffnung. Ich weiß wie sehr sie es liebt und wie wohl sie sich dort fühlt. Ich denke, wenn wir draußen wohnen wird es für meine Gefährtin leichter. Dort ist viel mehr “Lebensraum” und es ist Ruhe möglich, auch wenn alle da sind.

Ich danke jedenfalls für die wirklich rasche Antwort, allein schon der Ausstausch hat wieder Mut gemacht und die letzten Tage zeigten mir wieder, ich gebe nicht auf und helfe ihr weiter so gut ich kann.
Wir schaffen das!

Ich wünsche noch alles Gute und einen guten Rutsch in neue Jahr, das Beste für 2009 und darüber hinaus.

Danke!!!

Leo

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Von – an Leo von f. Fisch

Written on Montag, Dezember 29th, 2008 at 09:36 by forumeintrag

bringt nix mehr
du wirst nicht durchdringen
nach der Geburt wären Medikamente wieder möglich – ein Lichtblick nur kommen womöglich noch die Wochenbettdepessionen dazu – schlechter Gedanke

Besteht die Möglichkeit dass du sie filmst und sie selber ihre Ausraster sieht?
Vielleicht bringt das die nötige Einsicht bei ihr die Therapie (die ja durchaus erfolgreich sein kann) dringend notwendig ist.
Wie alt sind deine ? Können die getarnt als Schulprojekt die Mama filmen?
Bevor wirklich ein Unglück passiert ist dein Gedanke die Notbremse zu ziehen schmerzlich aber richtig.

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Von – Leo

Written on Sonntag, Dezember 28th, 2008 at 19:12 by forumeintrag

Hallo, ich hätte eine Frage. Falls in diesem Forum jemand genug Erfahrung besitzt und dies liest, bitte ich um eine ehrliche Antwort.

Ich bin von 4 Kindern, seit etwas mehr als 8 Jahren mit meiner Gefährtin zusammen, unverheiratet. Ein Kind habe ich mitgebracht, eines meine Gefährtin, zwei haben wir “gemeinsam” und das 5. Kind kommt in wenigen Tagen zur Welt. Alle sind kerngesund, glücklich und da ich im Geschäftsleben sehr erfolgreich bin fehlt es uns an nichts. Mir einer Ausnahme – meine Gefährtin.

Sie ist seit etwa einem Jahr wegen Depressionen in und muss regelmäßig Medikamente nehmen. Laut Ärztin liegt der Grund für ihren schlechten psychischen Zustand in ihrer Jugend, bei den , präzise – wegen des Verhältnisses zu ihrer Mutter.

Nun, meine Gefährtin verzichtet wegen der Schwangerschaft seit Monaten auf die Einnahme ihrer Medikamente um dem Ungeborenen nicht zu schaden. Eigentlich ok, doch das Leben mit ihr ist, seit sie weder zur Therapie geht noch ihre Medikamente nimmt, zur Hölle geworden. Wegen jeder Kleinigkeit verliert sie die Kontrolle, schreit, weint, schimpft und ist aggressiv. Selbst wenn niemand in der Familie auch nur ein Wort sagt – auch dies löst bei ihr “Wahnsinn” aus. Dann passt halt irgendwas anderes nicht. Sie ist in gleich hohem Maß aggressiv zu den Kindern wie zu mir. Dies geht so weit, das sie uns schon aufweckt mit hysterischem Gebrüll wenn wir alle noch schlafen, weil sie über eine Katze gestolpert ist, der Hund ins Zimmer will(!), sie über Kinderspielzeug stolpert, was auch immer. Alles ist geeignet Dramen auszulösen. Das schlimme ist, sie hört auf niemanden, auch nicht auf mich, obwohl sie weiß, dass ich schon vielen Menschen aus depressiven Phasen geholfen habe und sie empfielt mich auch Freunden und Bekannten, wenn jemand Hilfe oder Rat braucht. Doch wenn es um sie oder ihre Befindlichkeit geht – Streit und Dramen. Manchmal muss ich die vor ihr schützen, vor körperlicher und manchmal muss ich mich selbst “schützen”. Da ich aber seit vielen Jahren Kampfkünste betreibe und gelernt habe, Menschen die aggressiv und handgreiflich sind, auf sanfte Art zu “hindern”, konnte ich bisher ohne Schaden für alle Beteiligten solche Situationen lösen.

Doch ich merke, ich habe bald keine Lust mehr. Ich habe ihr schon vorgeschlagen gemeinsam zu einer Therapie zu gehen wenn ihr das hilft. Das löst gleich wieder Drohungen und Aggressionen aus. Wenn ich “andere” da mit hinein ziehe, will sie nicht mehr mit mir meint sie, das geht niemand was an. Wir lösen das selbst meint sie, ohne zu merken dass dies unmöglich ist.
Ich meine Kinder, die lieben mich und das letzte was ich möchte ist – das zerstören was in Jahren an gewachsen ist. Aber ich weiß auch, so kann es nicht mehr lange gehen.
Nur was soll ich tun? Zu ihrer Therapeutin geht sie nicht, ihre Medikamente nimmt sie nicht und über ihren Zustand kann ich mit ihr nicht sprechen, das ist wie wenn ich mich in ein verbales Minenfeld begebe.
Gibts da irgendeine Chance, eine Möglichkeit, etwas was ich noch tun könnte, wenn ich nicht die Familie sprengen möchte? Ich kann und will meinen Kindern nicht das Herz brechen.

Für eine ehrliche Antwort wäre ich sehr dankbar, egal wie sie aussieht.

Danke und guten Rutsch ins neue Jahr

Leo

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Von – Yannick M.

Written on Donnerstag, Februar 28th, 2008 at 19:12 by forumeintrag

Hi alle!
Ich bin 18 alt,
Da ich nicht lange drum herum will,
komme ich direkt auf den Punkt –> .
Ich habe seit geraumer ein zwanghaftes auf alle Dinge zu zeigen die sich bewegen.
Dies konnte ich gut bewältigen als ich noch zur ging, und Täglich zum Schulpsychiater ging.
Da ich Nun mit 18 Jahren nichtmehr zur Schule gehe, tritt dieses Problem wieder immer häufiger auf.
Die Leute sehen mich desswegen häufig komisch an, und sehen mich herablassend an.
Teilweise artet diese “Krankheit” so aus,
das sich etwas bewegt ich darauf zeige und ich immer wieder auf meine Hände zeigen muss, weil diese sich bewegen.
Professionelle ist zu teuer, oder wird so etwas von der Krankenkassa bezahlt? Und Medikamente habe ich schon probiert, diese aber wärend der Schulzeit abgesetzt und ich möchte nicht wieder damit anfangen, da sie mich “sehr schwächen” und müde machen.
Daher die Frage: Was tun?
Ich bin über jede Hilfe dankbar!!!

LG,

euer Yannick

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Von – aile

Written on Montag, Januar 14th, 2008 at 19:12 by forumeintrag

Rotti!

Du darfst nicht aufgeben daran zu glauben, dass es doch wieder für dich besser werden kann. Ich glaube, nur, wenn du daran glaubst, wirst du die Kraft haben, auch etwas dafür zu tun.
Dein Gesundheitszustand muss sich verbessern, also brauchst du wohl das Krankenhaus. Versuche, die Katzen in einem Tierheim, in eine Tierpension oder bei Bekannten, Nachbarn unterzubringen, damit sie versorgt sind. Dann brauchst du dir ersteinmal darum keine Gedanken zu machen. Im Krankenhaus können sie dich auf die Medikamenten viel besser einstellen, du wärst ständig unter Beobachtung und könntest dich auch ausruhen, um wieder zu Kräften zu kommen. Im Krankenhaus gibt es bestimmt auch Seelsorger oder Therapeuten, die du auch sprechen könntest.
Vielleicht hilft dir das alles ja, um auch wieder deinem Mann etwas Kraft, Mut und Zuversicht zu geben. Ich glaube, der braucht dich jetzt ganz besonders, aber vor allem in besserer Verfassung.
Wie schlimm war der Schlaganfall? Was hat er angerichtet? Was meinst du, ist das für ein Knoten? (Musst du nicht sagen, wenn du es nicht möchtest!)

Pass auf dich auf!

LG

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Von – rotti2102

Written on Sonntag, Januar 13th, 2008 at 19:12 by forumeintrag

hallo, aile
sieht so aus, als wären vom alten haufen nur mehr wir zwei geblieben. ich freu mich, daß dein gespräch nicht doch so schlimm war, wie du es erwartet hast, ich hoffe, daß sich für dich nun doch wieder neue perspektiven auftun.
bei uns hat sich viel getan, leider zum schlechten. am 2. jänner mußte mein mann erneut ins kh, die untrsuchung des knotens konnte wegen blutdruckproblemen nicht gemacht werden. auf grund seiner seelischen verfassung (er wollte undbedingt nach Hause) hat ihn sein , der mit uns befreundet ist, gestern am sonntag!! nach hause gebracht. er war sehr glücklich.blaß, mager, sber unndlich glücklich. im laufe des nachmittags hat er dann einen schlaganfall erlitten.
auch bei mir ist es schlimmer geworden, kann das haus praktisch fast nicht mehr verlassen, mit öffis fahren geht schon längere nicht mehr. habe, nachdem ich kurz nach wieder herzprobleme hatte, plötzlich nicht mehr schlafen können, bin irgedwie über einen gewissen punkt gekommmen, dann ging nichts mehr, schlaftabletten kann ich wegen der anderen medikamente nicht bekommen, dies ist nur kontrolliert im kh möglich. habe jetzt von meinem arzt eine kleine schonftist bis übermorgen, dann bleibt mir das kh nicht mehr erspart. hab natürlich inzwischen massive kreislaufprobleme und bin auch seelisch am absoluten nullpunkt angelangt. leider wüßte ich, wenn ich ins kh muß, unsere katzen und das haus unversorgt, dies hat mich bisher abgehalten, zuzustimmen.
ich wünsche mir eigentlich nur mehr eines, daß es, sobald es mt meinem mann zu ist, auch für mich endlich vorbei ist. von rottis kraft, von der ihr immer gesprochen habt, ist nichts mehr übrig geblieben.
jetzt hab ich mir zwar alles von der geschrieben, geholfen so wie früher hat es mir nicht.

hoffentlich wendet sich wenigstens für dich alles zum besseren.

liebe grüße
deine rotti

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Von – B

Written on Donnerstag, Januar 10th, 2008 at 19:12 by forumeintrag

Ich bin ja erstaunt, was man im finden kann. Also ich bin seit 1988 Psychisch krank und ich kann euch sagen, ich habe viel erlebt wie jeder hier! Ich war 18 als ich das erste mal eine Klinik aufsuchen musste, doch ich kann sagen es war gut. Ich habe bis 2004 sehr starke Medikamente einnehmen musste, doch heute nehme ich nicht mehr so viel ein! Ich werde dieses Jahr eine Ambulante Psychotherapie anfangen, da ich viele Traumer in meiner Kindheit erlebt habe, habe ich oft mit Ängsten zu tun; und machesmal habe ich sehr grosse Spannung wo ich mich ritze! Ich habe eine Borderlinetherapie mit gemacht, doch mir ging es immer dabei Schlechter, und ich bin zu hause alleine!

Ja die macht mich auch sehr oft mürbe, aber es gibt wieder Tage wo ich Lichtblicke habe! Ich sage mir immer ich will nicht klagen obwohl es genügen gibt worüber ich klagen kann!! So ich wünsche euch nun noch einen schönen Abend!!Eure Bärbel

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Von – Ritalin und Lamictal

Written on Donnerstag, Dezember 13th, 2007 at 19:12 by forumeintrag

Hallo!

Mich würde es interessieren, ob ich und Lamictal gemeinsam nehmen kann?
Ich habe nämlich von meinem Neurologen Lamictal verschrieben bekommen. Ich soll die Dosis wöchentlich, von 25mg beginnend, auf 150 mg innerhalb von vier Wochen erhöhen.

Ritalin hab ich von einem anderen verschrieben bekommen. Jedoch hab ich meinen Neurologen bereits gefragt, was er von Ritalin hält, aber er meinte, dass die Krankheit ADHS nur eine Erfindung der Pharmaindustrie sei. Deshalb wollte ich ihn gar nicht fragen, was er von der Kombination dieses Medikaments mit Lamictal hält.

Insofern wäre ich euch wirklich sehr dankbar für eine seriöse und verlässliche Antwort.

FG

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Von – marlene

Written on Dienstag, November 6th, 2007 at 19:12 by forumeintrag

Hi alle!

Ich würde mich freuen, wenn mir hier jemand einen Tip, oder mal eine andere Sichtweise auf mein Probleme geben kann..danke im Voraus!

Nun, mein ist nun seit fünf Jahren schwer bipolar, also manisch depressiv.
Angefangen hat alles mit heftigen Wahnvorstellungen (Verfolgungswahn, Veramungswahn, Schuldgefühle), damals wohnte ich noch zuhause.
Er sollte eingeliefert werden, doch er flehte uns auf Knien (wörtlich) das nicht zu tun, also kam er nach Hause und in psychatrische . Sein wahnhafter Zustand besserte sich, manchmal besser, manchmal schlechter, aber “normal depressiv” eben.
Er geht zum Psychiater, aber nicht oft, er sagt dass der Psychiater nicht gut sei, er höre ihm nicht zu und er wäre “gierig” (weil er meinen Vater einmal in der Woche sehen will.. mein Vater war schon immer ein sehr sturer und geiziger Mensch). Wir haben mehrmals versucht, ihm zu helfen, einen anderen zu finden, er ging aber immer nicht zu den Terminen (mal mit Bitten, Ausrede, mal gelogen..).

Soweit hatte ich mich drauf eingestellt.

Vor vier Monaten kam allerdings heraus, dass mein Vater seit 11 Jahren meine betrügt, und zwar mit einer 30 Jährigen Heroinabhängigen, der er “helfen” will. (ich bin 26). Er beteuert immer, dass da “eh nichts ist”, aber wir haben mehrere SMS gefunden, “Meine geliebte Christina, küsse deine zärtlichen Lippen, dein Bärchen liebt dich so..), alle aus dem letzen Jahr.

Meine Mutter hat besagte Christina konfrontiert bei einem Treffen, die ist noch kranker als mein Vater, sie sagte ” Ihr eigener Vater liebt ihre Mutter sehr, hat aber auch seit Jahren ein Verhältnis, was rege sie (meine Mutter) sich so auf”.

Mein Vater hat mir, nach Gespräch, versprochen, sich “zu bessern”, letze Woche hat er die Frau aber schon wieder getroffen.

Mein Vater ist definitiv sehr krank, die Heroinsüchtige erzählt ihm immer, dass er nicht krank ist, er setzt seine Medikamente ab, er hat einen schlimmen Rückfall, gelobt Besserung, trifft sie wieder…

Es ist so schwer zu sehen, wie meine Mutter leidet, und ich bin absolut fassungslos, ich kann nicht mehr arbeiten, meine zu Freunden leiden, ich glaube langsam, ich bin mit der absolut am .

Ich kann nicht mehr…

Ich würde mich über andere Meinungen/Sichtweisen freuen.

Danke!

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Von – rotti2102

Written on Dienstag, Juli 31st, 2007 at 06:15 by forumeintrag

@martina
Hallo. Ich schließe mich dem beitrag von lovely vollkommen an. Ich möchte noch ausführen, daß ich auch mal einen guten Freund mit einem Alkoholproblem hatte, der mehrmals im Anton Proksch Institut auf Entzug war. Aus diesem Grund kann ich Dir ein bischen erzählen, wie es dort so ist : Im Großen und Ganzen ist es wie ein Erholungsheim mit gewissen Tagesabläufen. Du hast dort Gespräche mit Ärzten (Therapeuten),Medikamente wie z.B. Vitamin B12, kannst Dich innerhalb des Geländes (drinnen und draußen)frei bewegen. Es gibt ein nettes Cafe (wo man alles bekommt nur keinen ) und die verschiedensten Freizeit- und Sportaktivitäten, sogar gibt es. Und auch mit etwaigen privaten Problemen läßt man Dich dort nicht hängen. Man schließt da nicht nur mit Mitpatienten sondern auch mit dem Personal sehr schnell . Die mit einem der Ärzte ist für unseren Freund bis heute bestehen geblieben, obwohl er schon lange vom Alkohol geheilt ist und er sagt heute noch, daß er immer wieder gerne hingehen würde.
So, ich hoffe sehr, daß ich etwaige Bedenken Deinerseits mit meiner Beschreibung zerstreuen konnte und wünsche Dir alles, alles Gute!
Grüße rotti

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