Free Pizza fĂĽr Arbeitszufriedenheit

Written on Montag, Juli 19th, 2010 at 17:40 by christiane

Kürzlich habe ich in der Zeitung gelesen, dass USA-Firmen ihre Mitarbeiter mit kostenloser Pizza oder Eiskrem-Parties verwöhnen um sie bei Laune zu halten.

Viele dieser Firmen mussten wegen der Mitarbeiter entlassen und die verbleibenden fühlen sich doppelter Belastung ausgesetzt: Zum einen die Angst, bei der nächsten auch dabei zu sein, zum anderen der gestiegene Arbeitsdruck weil die gleiche Arbeit nun auf weniger Leute aufgeteilt wird.

Er herrscht daher gedrĂĽckte Stimmung in vielen Firmen. Die von den Mitarbeitern gefĂĽhlte Arbeitsplatzunsicherheit fĂĽhrt auĂźerdem dazu, dass etliche sich mit einem Auge nach neuen Jobs umschauen. Aus diesem Grund suchen viele amerikanische Firmen nun nach neuen Wegen dem Rest der Mannschaft Wertschätzung zu zeigen und die Mitarbeiter dadurch an die Firma zu binden. Da Lohnerhöhungen wegen der Wirtschaftslage nicht drinnen sind, mĂĽssen billigere Loesungen herhalten – wie eben Pizza-Parties.

Ich bin mir nicht so sicher ob das wirklich funktioniert. Ich denke, wenn jemand Angst hat auch bald entlassen zu werden und glaubt einen stabileren Job bei der Konkurrenz zu bekommen, dann wird er/sie die Gelegenheit nutzen – und keine kostenlose Pizza kann das ändern. Auf der anderen Seite, wenn jemand mit Job und Firma zufrieden ist, dann wird er/sie bleiben – auch ohne Pizza.

Die Stimmung wird eine solche free Pizza allerdings vielleicht schon verbessern und wenn nur fĂĽr einen Tag. Und das schadet ja wohl nicht.

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Was tun gegen den Weihnachts- „Blues“?

Written on Freitag, Dezember 7th, 2001 at 16:33 by christiane

sollte ein Fest der Freude und des Friedens sein. Dennoch – fĂĽr viele Menschen bedeutet , , , Enttäuschung und/oder . In den USA nennt man diese Mischung aus Stress und Traurigkeit den . Psychologen meinen, dass heuer in den USA aufgrund der Anschläge in New York und Washington, dem Krieg und der und hoher mehr Menschen als sonst darunter leiden werden. Die angespannte Wirtschaftssituation und die bevorstehende Euro-EinfĂĽhrung macht aber sicher auch vielen Europäern zu schaffen. Nur weil jetzt Weihnachten ist wird man nicht plötzlich glĂĽcklich sagt Dr. Doug Jacobs von der Harvard Universität in Cambridge, Massachusetts.

Leider sind es oft gerade die Menschen, die wir am meisten lieben, die am meisten zum Aufkommen einer Weihnachts-Melancholie beitragen – die Familie. Weihnachten heiĂźt schlieĂźlich Familientreffen. Viele verbinden damit Bilder von vereint beim Christbaum sitzen, Weihnachtslieder singen, Punsch trinken und so weiter. Die Realität sieht dann oft anders aus: Die Gastgeberfamilie verbringt den Tag hektisch mit kochen und putzen, damit alles perfekt ist. Wenn die ersten Gäste eintreffen, sind die Gastgeber bereits erschöpft. Einige Familienmitglieder kommen dann oft zu spät, die pĂĽnktlichen Verwandten stopfen sich mit den hors d’oeuvres voll um den Hunger zu dämpfen und in der KĂĽche verkocht das Festessen. Im Trubel gerät dann die Bescherung nicht so besinnlich wie erhofft, nach einiger Zeit beginnen die Kinder zu streiten und die ersten Verwandten brechen schon vor der Nachspeise auf.

Möglicherweise ist diese Schilderung überzeichnet, aber viele Menschen empfinden nach einer solchen Familienfeier ein Gefühl unbestimmter Traurigkeit und Leere. Eine Ursache dafür ist, dass große Familientreffen heutzutage nur mehr selten stattfinden und wenn dann einmal alle Verwandten zusammenkommen besteht ein größerer Druck das alles perfekt wird. Aus der Erkenntnis, dass die Realität nicht hält was die Phantasie sich erhofft hat resultieren dann Gefühle von Enttäuschung und Entfremdung, die traurig stimmen.

Was kann man nun gegen diesen “Weihnachts-Blues” tun, falls man in diese traurige Stimmung gekommen ist? Das wichtigste: Gestehen Sie sich Ihre GefĂĽhle ein. Verleugnung oder Verdrängung machen die Situation nur schlimmer. Wenn möglich, suchen sie emotionelle UnterstĂĽtzung und Trost bei ihrem Partner/ ihrer Partnerin oder bei einem/ einer guten Freund/ Freundin. Tun Sie auĂźerdem Dinge, die Ihnen normalerweise SpaĂź machen und Ihnen ĂĽber kleine Krisen hinweghelfen können – z.B. Musik hören, ins Kino gehen, ein Theaterbesuch… irgendeine Aktivität, die sie zwingt hinaus zu gehen und sich nicht in der Wohnung zu verkriechen.

Im Ernstfall – falls Sie jetzt schon schlaflose Nächte wegen bevorstehender Familientreffen und damit einhergehenden unausweichlichen Spannungen haben – ziehen sie in Erwägung einfach daheim zu bleiben. In Situationen, in denen die ErfĂĽllung von sozialen Verpflichtungen an psychische Selbst-Zerstörung grenzt ist es durchaus eine gesunde Entscheidung das eigene Wohlbefinden voranzustellen.

Möchten Sie mehr über das Thema Weihnachtsstress lesen? Tipps gegen den Feiertagsstress

Quelle: www.abcnews.com, 14. Dezember 2001

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