mir geht es mal wieder richtig schlecht…hab heute den ganzen tag über hyperventiliert und habe jetzt angst ins bett zu gehen,da ich mich dann wieder meinen gedanken aussetzen würde.
mir wurde bisher nur autogenes training geraten,welches bei mir aber nicht anschlägt und dadurch wird meine angst vor möglichen symptomen noch größer,da ich kein mittel gegen sie habe. weiß zufällig jemand,ob hier nicht doch im notfall anti-depressiva helfen würden?
über ratschläge und tipps würde ich mich sehr freuen…
Von – sak
Written on Montag, März 31st, 2008 at 19:12 by forumeintragTags: Ehe, Gene, Symptome, Tipps
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Von – SAK
Written on Dienstag, November 13th, 2007 at 19:12 by forumeintragHey Nadine!
Habe das gleiche Problem. Bin in Psychotherapie und erlerne eine Konzentrationsübung um die ängstlichen Gedanken zu unterbinden. Es handelt sich hierbei nicht um Mangel an Selbstvertrauen sondern um Mangel an Vertrauen. Je mehr Vetrauen du in diese Übung, desto mehr nimmt die Angst vor den Panikattacken ab. Ich tu mich damit relativ schwer, da die Übung beinhaltet, sich auf die Atmung zu konzentrieren, sprich die Bewegung der Bauchdecke zu erspüren und meine Ängste beinhalten größtenteils die Erstickungsangst. Und während meiner Übung versuche ich, meine Atmung selbst zu kontrollieren und zu beeinflussen und dadurch wird die Übung nutzlos. Das heißt, die Konzentration muss so hoch sein, dass du nur die Bewegung erspürst und mehr nicht. Vermeide angstvolle Gedanken, denn je mehr du dich damit auseinander setzt, desto tiefer gerätst du in eine Spirale und unterhältst dadurch die Symptome. Ich trage das jetzt insgesamt schon 3 bis 4 Jahre mit mir rum und im Moment gibt es kaum mal einen Zeitpunkt, an dem ich keine Panik in mir spür. Und das seit ungefähr einem halben Jahr. Eigentlich war ich auch hier, um Hilfe zu suchen oder zumindest Leidensgenossen zu finden oder Personen, die ihre Ängste überwunden haben.
Tags: hilfe, Jahre, Symptome, Zeit
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Von – Christiane Turnheim
Written on Donnerstag, November 1st, 2007 at 19:12 by forumeintragLiebe Mama4.
Teilnehmer des Psychoforums koennen Ihnen keine Diagnose stellen. Sie beschreiben ernstzunehmende Symptome, die in aerztlicher Behandlung gehoeren. Falls Sie Ihrem jetzigen Arzt/ Behandlungsteam nicht vollstaendig vertrauen, koennten Sie sich eine zweite fachaerztliche Meinung einholen. Eine Diagnose oder Behandlung kann und sollte allerdings keinesfalls per Internet erfolgen.
Liebe Gruesse,
Mag. Christiane Turnheim
Tags: Arzt, Behandlung, christiane, Ende, Forum, Internet, Liebe, PsychoForum, Symptome
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Von – Alex
Written on Montag, Mai 10th, 2004 at 05:50 by forumeintragall
Danke für den Hinweis! Ich dachte schon, da wäre irgendein Link fehlerhaft. Aber als ich zwei Autoren in einem Block gesehen habe, kam mir das auch spanisch vor. Guter Trick, das muss man schon sagen. Auf anderen Seiten gibt es Foren mit Passwort, so können Die Namen nicht kopiert werden.
@Mango
Ja, den komischen Text habe ich auch noch gesehen! 8:X Der muss wirklich unter kolossalem Druck stehen. Vor allem in der Birne! Ich glaube, der hat am meisten Hilfe nötig und gehört eindeutig in eine Zwangsjacke!
@Uschi
Das ist schön daß sie doch noch gekommen sind. Du bist ja dabei, nächstes Jahr besser zu planen – denk dran: Deine Jungs könnten das genau so gut! Schließlich ist es “Dein” Tag! Ich schließe mich da Mango´s Ideen an, um sie ein wenig zu motivieren!
Weißt Du, was? Ich glaube, wir beide haben da ein Talent, uns Selbstvorwürfe zu machen!
Zu Deiner Frage: du fragtest mich ja, ob ich tatsächlich Schuld hätte, oder ob ich mir das einrede. Das Problem ist, daß ich es oft leider nicht auseinander halten kann. An diesem Wochenende war mein schlechtes Gewissen schon irgendwie berechtigt, denn ich hätte meiner “Freundin” nicht sagen sollen, daß die Familienaktion nur bis 13 Uhr geht. Das war ein unrealistischer Wunschgedanke von mir. Vielleicht hatte ich mich auch nicht getraut, zu sagen, daß ich nicht so viel Zeit hätte, weil ich sie nicht enttäuschen wollte. Im Endeffekt habe ich das auch nicht, denn sie hat ja mitbekommen, daß ich meinen Eltern gesagt habe, ich würde gerne schon heim fahren.
Diese Schuldgefühle kommen meistens, wenn ich darauf angesprochen werde, etwas falsch gemacht, nicht gemacht oder vergessen (in diesem Fall bescheid zu sagen) zu haben. Man könnte also schon davon sprechen, daß ich dann auch wirklich Mist gebaut habe.
Im Allgemeinen bin ich ein Mensch, der nicht so gut mit Kritik umgehen kann – und das schon seit längerem. Wenn nur ein, zwei Sätze gesagt werden, ist das okay für mich, aber sobald es Richtung Vortrag oder Gespräch geht, wird es schon arg schwierig für mich, weil ich dann schnell in eines der Extreme falle: Selbstvorwürfe und Minderwertigkeitsgefühle oder die andere Seite: Wut dem Menschen gegenüber. Da ich mir aber unsachliche Angriffe verkneifen will, lebe ich meist den Haß gegen mich selber aus. Da ich mir geschworen habe, mich nicht selbst zu verletzen, werde ich dann relativ still, sage kaum etwas und bin recht nervös. Manchmal spielt mir auch mein Kreislauf einen Streich, wenn es extrem wird. Die Pupillen weiten sich, und es treten noch viele weitere, für einen Schock typische Symptome auf. Mein Gedächtnis lässt nach. Ich kann mich dann kaum an etwas erinnern. Deswegen neige ich dazu, unsachlich zu werden, wenn es zu viel wird.
Deswegen meide ich auch meistens Auseinandersetzungen – egal in welcher Stärke.
In der schriftlichen Form so wie hier habe ich keine Probleme, denn dort kann ich mir Zeit für die Antworten lassen. Auch die ersten Worte, die mir einfallen, bekommt keiner zu Gesicht. Anders ist es bei einem Gespräch. Wenn mich jemand auf Antworten drängt, kommt vieles dabei heraus, was nicht dort hingehört.
@Anonymus
Mach es so, wie ich es mal gemacht habe: Gib ihnen eine „abgespeckte“ Version Deiner Unterlagen! Ist zwar gemein, aber somit wirst Du beidem gerecht! Lass etwas weg, oder mache es ungenauer! Ich bin sogar bei einer Ausarbeitung hin gegangen, und habe extra ein Farbrauschen auf die Kopien gelegt!
Denn Deine Freunde (außerhalb der Klasse?) haben Recht! Da es aber fast die gesamte Klasse ist, die etwas von Dir erwartet, ist das echt eine üble Situation und erfordert üble Mittel.
Tags: Ehe, Eltern, Ende, Familie und Kindererziehung, Gedächtnis, Gefühl, hilfe, Schock, Schuldgefühl, Symptome, Test, USA, Zeit
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Von – tomtom
Written on Samstag, März 13th, 2004 at 05:23 by forumeintragHallo, ich bin mir nicht sicher wie das ganze hier läuft,also versuche ich es einfach mal. Ich habe ein ziemliches Problem mit meiner Selbstzentriertheit, naja genauer wohl mit meinem Narzissmus, in Schüben auftretenden Depressionen ( ichglaube sie hängen mit ersterem zusammen ) und allgemein der Welt als solches. Ich habe ziemlich Angst denn ich fühle mich bis auf die Symptome genau wie Goethes Werther und der hat ja sein Heil im Suizid gefunden… Also wenn mir jemand was produktives raten kann ( ausser: ” such dir nen Therapeuten” ) wäre ich sehr Dankbar, meine mail add. ist telochvowim@lycos.de
Tags: Depression, Depressionen, e mail, Ende, Symptome, Therapeut, USA
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Von – Unbekannt
Written on Montag, Mai 6th, 2002 at 05:16 by forumeintragHimmelhoch jauchzend Zu Tode betrübt
Die Borderline Persönlichkeitsstörung
Patienten mit Borderline – Persönlichkeitsstörungen leiden unter einer Vielzahl von Symptomen: sie fühlen sich oft „innerlich leer”, „wie tot”, die äussere Wirklichkeit wird phasenweise wie ein Film erlebt. Diese Phänomene werden als Depersonalisation und Derealisation bezeichnet. Solche Phasen sind unterbrochen vom Erleben heftigster Gefühlse (in der Regel Schuld, Scham, Ekel). Ein anderes Mal kommtes diesen Patienten wiederum vor, als ob alles in Ordnung wäre und sie völlig gesund seien. Die Stimmungen schwanken innerhalb kurzer Zeit abrupt von „himmelhoch jauchzend” nach „zu Tode betrübt”.
Die Beziehungen dieser Patienten sind ebenso instabil wie die Gefühle (nach dem Motto: „Ich hasse dich , verlass mich nicht”). Sie sind häufig unfähig, Nähe und Intimität auszuhalten, weil sie beides bedrohlich finden – und zwar lebensbedrohlich (Angst vor Verschlungenwerden bzw. Angst vor einer Ich – Auflösung). Bei Trennung von einem Partner wird die Verlassenheitsdepression in der Regel so stark, dass sie erneut eine Wiederannäherung versuchen, um sich dann aus Angst vor Nähe wieder zu trennen. Die Patienten erleben sich zwischen der Sehnsucht nach völliger Verschmelzung mit dem Partner und radikaler Beziehungslosigkeit hin- und hergeworfen.
Den Patienten fällt es schwer, ein zusammenhängendes Bild von sich selbst zu entwickeln: sie fühlen sich unsicher bezüglich ihrer eigenen Identität, wissen nicht, wer sie eigentlich sind („Identitätsdiffusion”), was sich auf die sexuelle Identität genauso auswirkt wie auf die Fragen nach Berufsfindung, Lebensplanung, Lebenssinn. Der eigene Körper wird abgelehnt bzw. gehasst.
Immer wieder kommt es zu aggressiven Impulsdurchbrüchen, die sich entweder gegen andere, in der Regel nahestehende Personen und / oder gegen die eigene Person (z. B. in Form von Selbstverletzungen) richten. Solchen Impulsdurchbrüchen folgen Gefühle wie Scham und / oder Verzweiflung.
In der Regel fügen sich Patienten mit Borderline – Persönlichkeitsstörungen Selbstverletzungen zu (Schnittverletzungen, Brandwunden, Kopf gegen die Wand schlagen usw.), wobei diese Selbstverletzungen entweder die Funktion haben:
- sich selbst zu bestrafen,
- starken inneren Druck, Frust, Wut usw. abzubauen,
- ein quälendes Gefühl innerer Leere oder ein Gefühl der Gefühllosigkeit zu beenden,
- von seelischem Schmerz abzulenken oder
- sich von der eigenen Lebendigkeit zu überzeugen (z. B. durch die Wahrnehmung von Blut)
Nicht selten haben Patienten mit Borderline – Persönlichkeitsstörungen bevor sie zur stationären Psychotherapie kommen mehrere Suizidversuche unternommen.
Neben den genannten autodestruktiven Symptomen (Selbstverletzungen, Suizidversuche) dienen der Missbrauch von Tabletten, Alkohol ebenso wie starker Nikotinkonsum oder Drogenkonsum, der Bewältigung kaum aushaltbarer Gefühlszustände. Auch spielen Essstörungen (Magersucht, Ess-Brech-Sucht, Esssucht) eine grosse Rolle.
Die Lebensgeschichte dieser Patienten ist häufig gekennzeichnet durch schwerste körperliche Misshandlungen mit nicht selten lebensbedrohlichen Charakter, sexuellen Missbrauch und / oder einem familiären Klima, das von Vernachlässigung bzw. emotionaler Inkonstanz gekennzeichnet ist.
Stand 2001 TEXTINHALTE entsprechen der Klinik Schwedenstein Broschüre!
Aus: http://www.aet1.de/border.html
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Himmelhoch jauchzend Zu Tode betrübt
->DEPRESSION:Es ist schwer eine Depression ganz genau zu beschreiben,da es bei jedem Menschen anders ist;(das gilt für alle psychischen Erkrankungen)Jemand der an einer Depression erkrankt ist,leidet meistens an einer langandauernden(manchmal manischen)Niedergeschlagenheit,er fliegt sozusagen in ein tiefes Loch.Man muss dabei beachten,dass nciht jedes Gefühl der Trauigkeit gleich eine Depression ist,man kann sagen das jeder der länger als 2 Monate an Trauer leidet depressiv ist.Depressionen können heutzutage mit Medikamenten und Therapie gehailt werden.Wichtig:MAN DARF DIESE KRANKHEIT NICHT UNTERSCHÄTZEN!ES IST EINE ERNSTZUNEHMENDE PSYCHISCHE STÖRUNG!
->MANISCH-DEPRESSIV:Manisch-Depressiv unterscheidet sich nur wenig,jedoch leidet man unter Stimmungsschwankungen->”ZUM HIMMELHOCH JAUCHZEND ZU TODE BETRÜBT”trifft die Beschreibung am besten.Anders als bei der Depression wissen die meisten Menschen dabei nicht dass sie an einer Krankheit leiden.
->BORDERLINE-PERSÖNLICHKEITS-STÖRUNG:Borderliner haben Schwierigkeiten in der Beziehungsgestaltunn und bei Anforderungen.Merkmale davon sind:-Häufige Beziehungsabbrüche -emotionale Instabilität -Stimmungsschwankungen -Selbstverletzung -Esstörungen -Drogen/bzw.Alkohol
->SCHLAFSTÖRUNG:Schlafstörungen resultieren meistens aus psychischem Druck,auch andere psychische Erkrankungen können “schuld” daran sein:-Esstörungen -Depression -Angst/Panik Jedoch werden Schlafstörungen als eigene Psychose angesehen und nciht nur als Flogeerscheinung
->SCHIZOPHRENIE:Man kann dieses Krankheitsbild nur anhand von Symptomen erklähren:-Störung des Denkens -Störung des Gefühls -Störung des Wollens bzw. des Ich-Erlebens -Personenverzerrungen etc.
All diese Symptome treten gleichzeitig auf,jedoch können sie von abwechselnd schwächer bis hin zur Manie reichen.Im Alltäglichen Umgang wird das Krankheitsbild nciht erkannt.
Aus: http://members.e-media.at/Bulimie_Magersucht/infcpage.asp
Tags: Alkohol, Anforderung, Depression, Depressionen, Ehe, Ende, Erkrankung, Gefühl, Gene, Gross, Medikament, Missbrauch, Phase, Schlaf, Schlafstörungen, Stimmung, Symptome, Trennung, Umgang, USA, Zeit
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Von – finalmente@surfeu.de
Written on Samstag, August 4th, 2001 at 05:21 by forumeintrages ist der wahnsinn, daß ich wegen nichts und wieder nichts solche innernen spannungen(schmerzen psy.art) aushalten, bzw. erleiden muss,nur weil etwas nicht so ist oder geschah, wie ich es erwartet hatte, bzw. will.
seit 11 Jahren “arbeite” ich an mir, d.h. ich bin über die ursache zu den symptomen gekommen, aber ich kann meine “irrealen verhaltensweisen” um´s verrecken nicht wegbringen, auch mit noch soviel verständnis, bemuehungen etc.
folge: immer das gleiche drama: ich mache irgendwas, habe eine vorstellung wie es ausgehen soll, es kommt aber anders: a b s t u r t z !!!!! und zwar so folgenschwer, als ob ich mein höchstes gut verloren hätte.
ich weiß, daß meine reaktionen auf diese situationen
völlig überzogen/unangemessen/überdramatisiert sind, und schon immer waren, obwohl ich seit jahren weiß, daß ich überreagiere, und deshalb an mir arbeite !
wenn ich dann alkohol trinke, tritt erst nach einer gewissen zeit eine entspannung bei mir ein, und ich sehe den ganzen “fall” aus einer anderen sicht, die mir vorher nicht möglich war !
ich bin eigentlich nicht gewillt aus dem leben zu scheiden, aber es fällt mir täglich schwerer, meine “fahne hochzuhalten”, vor allem seit ich im net gelesen habe, daß die therapieerfolgschancen doch eher
gering sind.
meine kurzstory:
unerwuenschtes kind-scheintot geboren-zangengeburt-mit den knien auf dem bauch der schwangeren mutter -und auch auf mir,herumgesprungen- per zange heraus ins leben gezogen- keinerlei liebe erfahren, vater prügelte mich mit dem riemen (hose selbst ausziehen müssen…) 3 x von zu hause ausgerissen…
durft nichts selbst probieren in der kindheit u. jugend
kein slebstvertrauen, ja kein selbstbewusstsein,später dann polizeibeamter mit besten beurteilungen, sogar bei antiterrorgruppe und kripo…, bayer. u, deutscher
polizeimeister… dann der ultrafrust: kein erwartetes lob- folge: überreaktion-folge: pensionierung mit 35 jahren-
folge:identitätsverlust-und entzug der “kompensations-
moeglichkeiten” als polizei-bzw.kriminalbeamter!
keine autoritär mehr, nicht einmal mehr die autorität kraft amt !!!
nun, mit 47 jahren habe ich mich zwar nach einigen fehldiagnosen (bipolare psychose, endogene depression,)
zwar durch viel eigeneingagement zur wahren diagnose(borderline) vorgekämpft ( mit allen dazugehörenden tiefgängen )war auch voriges jahr 3 mte in bad groenenbach stationär in therapie, aber wie gesagt,
ich fühle mich wie wenn man als todkranker noch auf die olympiade trainieren möchte.
ich bin, wenn ich entspannt bin,geistig völlig klar,
einsichtig und zuversichtlich weiter an meinen vorsätzen zu arbeiten. körperlich bin ich immer noch für mein alter sehr fit.
und wenn ich morgen früh feststelle, daß mein auto schon wieder unvorhergesehen in die werkstatt muß,
werde ich wieder völlig aus dem hauschen geraten, nein
ich werde wieder voellig ausrasten…warum es gerade wieder mir passieren musste , diese ungerechtigkeit, diese scheiße !!
liebe leser(-innen), liebe mitleidende, falls jemand einen tip hat, wie man mit dieser furchtbaren krankheit/fruestoerung am (einigermassen freudigen) leben bleiben kann,
bitte schreibt mir an: finalmente@surfeu.de
vielen dank
war von mai-mit juli 3 mte in bd.groenenbach in therapie. es war hart, ich wollte 4 mal abhauen, hielt aber durch. aber: ich habe zwar in bezug auf konflikt-faehigkeit einiges dazugelernt, das wars aber dann schon.
d.h. wenn mir etwas nicht hinausgeht, wie wir in bayern sagen, dann kommt es bei mir zur psychischen ueberreaktion,i.v.m. staren seelischen schmerzen, auch psychosomatischer art ( stechen im linken brustbereich bis rauf zum li. schluesslebein )
Tags: Alkohol, Depression, Drama, Ehe, Ende, Entspannung, Gene, Jahre, Kind, Liebe, Mutter, Selbstbewusstsein, Symptome, Ursache, Vater, Verhalten, Vorsätze, Zeit
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Gehirnregion identifiziert, die bei Hyperaktivität zu wenig aktiv ist!
Written on Mittwoch, Juni 20th, 2001 at 15:56 by christianeForschern am McLean Krankenhaus in Belmont, Massachusetts ist es gelungen eine Schlüsselregion im Gehirn zu finden, die bei Kindern mit ADHD (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) zu wenig aktiv ist. Sie haben dafür ein neues von ihnen entwickelten Abbildungsverfahrens für Gehirnaktivitäten eingesetzt, die sogenannte funktionale Magnetresonanz-Abbildung. Das Ergebnis wird als Beweis für eine biologische Basis von ADHD gewertet und bringt auch Erkenntnisse über die Wirkungsweise des in den USA oft verschriebenen Medikaments Ritalin.
An der Studie nahmen 17 Jungen teil, 11 davon waren mit ADHD diagnostiziert. ADHD ist die am häufigsten bei Kindern diagnostizierte psychische Störung. Kriterien für die Diagnose lt. dem Diagnoseschema DSM IV sind verschiedene Symptome von Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität. Aufgrund der Bandbreite der Symptome zeigen betroffene Kinder recht unterschiedliches Verhalten. So können z.B. die Symptome der Unaufmerksamkeit überwiegen ohne Vorhandensein der als “Hyperaktivität” bezeichneten motorischen Unruhe. Die Forscher im McLean Krankenhaus haben daher bei den 11 Jungen mit ADHD zunächst mithilfe eines Infrarot-Bewegungs-Analyse-Systems den Grad der Hyperaktivität untersucht. Sechs der 11 wurden danach als hochgradig hyperaktiv eingestuft. Anschließend erfolgte die funktionale Magnetresonanz-Abbildung der Gehirnaktivitäten. Dabei zeigte sich eine verminderte Durchblutung des Putamen, eine Gehirnregion, die zum extrapyramidalmotorischem System (steuert nicht bewußt ausgeführte Bewegungen, wie Lidschlag) gehört. Die Durchblutung war um so geringer, je motorisch unruhiger das Kind war. Unter Einnahme von Ritalin erhöhte sich die Aktivität im Putamen bei den sechs Jungen mit den höchsten Werten für Hyperaktivität. Bei den anderen fünf mit geringeren Hyperaktivitätswerten kam es unter Ritalineinnahme dagegen sogar zu einer weiteren Reduzierung der Durchblutung.
Der Original-Artikel ist in der April-Nummer des US-Magazins ‘Nature Medicine’ erschienen. Autoren d. Studie sind: Martin Teicher, Carl Anderson, Ann Polcari, Carol Glod u. Perry Renshaw. Das McLean Krankenhaus ist der Harvard Medical School angeschlossen.
Tags: ADHD, Aufmerksamkeitsdefizit, Durchblutung, Gehirnaktivitäten, Gehirnregion, Hyperaktivität, Hyperaktivitätsstörung, Lidschlag, McLean, Putamen, Symptome
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Von – bm
Written on Montag, Januar 22nd, 2001 at 19:12 by forumeintraghallo Ihr alle, ich wünsche euch allen gute Besserung.
Ich schreibe nicht weil ich selbst ein Problem habe, sondern für mein Brüder. Er ist 18J und erlebt seit einem Monat Angst Anfälle wie: Angst vor Sterben, vor Menschen, vor Fragen wie warum, wie und seit wann ist diese Welt, vor Krankheiten, vor Verrückt werden, etc.
Die Symptome von diesen Anfällen sind Zittern, Schwitzen, Atemprobleme, etc. In meinem Heimat, wo er z.Zt lebt gibt es keine Psychologen, daher ist es auch sehr schwierig für ihn , weil auch die Leute dort nicht so aufgeklärt sind.
Ich fürchte das diese Angst künftige Schaden hinterlassen kann, deshalb bitte ich Sie um Hilfe.
alle Antworten an meine E-mail Adresse schicken:
<http://www.privatedaddy.com?q=R35ZaE4PdFtfKTZqZEUrMzBMaG5jYQ-3D-3D_19>
Vielen Dank im Voraus
Tags: hilfe, Psychologen, Symptome
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Besonderheiten der Depressionssymptome bei Kindern
Written on Montag, Oktober 30th, 2000 at 21:04 by christianeNach amerikanischen Schätzungen erkranken etwa 2-3 Prozent der Kinder und 8 Prozent der Jugendlichen an Depressionen. Die Erkrankung wird eigentlich erst seit einigen Jahren bei Kindern als solche erkannt. Es passiert aber immer noch, daß Symptome als ”entwicklungsbedingte Störungen” übergangen werden und die Depression daher unbehandelt bleibt. Kliniker in den USA warnen vor schwerwiegenden Folgen einer solchen Nichtbehandlung, bis hin zu Selbstmordversuchen. Laut einer US-Statistik des Department of Health and Human Services war Selbstmord im Jahr 1997 die dritthäufigste Todesursache bei 10 bis 24 jährigen.
Besonders gefährdet sind Kinder aus Familien mit vorhandenen Depressionserkrankungen bei erwachsenen Angehörigen – das deshalb, weil ein genetischer Aspekt bei der Erkrankung an Depressionen vermutet wird. Erleiden diese Kinder zusätzlich besonderen Streß wie Verlust eines Elternteils, schwere Erkrankung, Scheidung der Eltern, Lernschwierigkeiten oder ein Trauma wie sexuellen Mißbrauch oder körperliche Mißhandlung, dann potenziert sich quasi die Gefahr einer tatsächlichen Depressionserkrankung.
Warnzeichen
Bei der Diagnose stellt sich das Problem, daß sich die Depression bei Kindern häufig anders als bei Erwachsenen äußert: Statt eines sozialen Rückzuges wird bei Kindern oft Ausagieren ihres Gefühlszustandes beobachtet: Aggressive Ausbrüche und häufige Raufereien mit anderen Kindern können daher z.B. Symptome einer sozialen Verhaltensstörung sein oder Begleitsymptome einer Depression. Unkonzentriertheit, Lernschwierigkeiten und daraus resultierendes Schulversagen können Ausdruck eines Aufmerksamkeitsdefizitsyndroms sein oder Symptome einer Depression.
Etliche Symptome der Depression bei Kindern ähneln allerdings den Symptomen der erwachsenen Patienten, daher gilt in den USA (Richtlinie der US-Akademie für Kinder Psychiatrie), daß die Diagnose aufgrund des Diagnoseschemas DSM-IV erstellt wird.
Jüngere Kinder zeigen andere Symptome als ältere Kinder
- Bei kleineren Kindern bis zu etwa sechs Jahren liegt das Schwergewicht der Symptome oft auf erhöhte Ängstlichkeit, körperliche Beschwerden, heftigen Temperamentsausbrüchen (Aggressionen, rebellisches Verhalten) und Verhaltensproblemen.
- Bei älteren Kindern kommen stärker Symptome wie mangelndes Selbstbewußtsein, Schuldgefühle und Gefühle der Hoffnungslosigkeit (”ist doch alles egal”) zum Vorschein.
- Jugendliche leiden wiederum häufig stärker unter Schlaf- und Appetitstörungen, Selbstverletzungen und Suizidgedanken.
Allgemeine Symptome einer Depression :
Im folgenden einige Symptome, die häufig bei depressiven Menschen aller Altersstufen zu finden sind. Es gilt: für einen Verdacht auf Depression sollten mehrere dieser Symptome seit Wochen nahezu täglich zu beobachten sein.
- deutlich herabgesetztes Interesse an Freunden und Spielen
- Wenig Selbstvertrauen, Schuldgefühle, Gefühl ”wertlos” zu sein, nicht geliebt zu werden
- Konzentrationsprobleme, Probleme beim Nachdenken, Unfähigkeit, Entscheidungen zu treffen.
- Schlafstörungen (zu wenig schlafen oder immer müde sein und zuviel schlafen)
- energielos, keine Lust, irgend etwas anzufangen
- sozialer Rückzug, keine Lust mit Freunden zu spielen
- kein richtiger Appetit (bei Kindern v.a. auffallend, wenn früher ”guter Esser”) od. unentwegt essen und starke Gewichtszunahme
- niedrige Frustrationstoleranz, schnell weinen oder wütend werden
- sich oft ohne konkreten Anlaß traurig fühlen
Wie gesagt, jeder von uns, auch ein Kind, fühlt sich einmal eine zeitlang melancholisch. Eine Depression unterscheidet sich von der Melancholie durch Dauer, Häufigkeit und Intensität der Symptome.
Behandlung:
Die Behandlung einer Depression bei Kindern konzentriert sich vor allem auf Psychotherapie. Bei jüngeren Kindern zeigen Spieltherapien Erfolge, bei älteren Kindern kognitive Verhaltenstherapien. In bezug auf Medikamente betritt man bei Kindern noch Neuland: Die vorhandenen Anti-Depressionsmedikamente sind für Erwachsene erforscht und dosiert. Erste Erfahrungen in den USA zeigen allerdings, daß neuere Medikamente, die das Niveau des Neurotransmitters Serotonin im Gehirn regulieren, auch bei Kindern wirken – allerdings nicht im gleichen Ausmaß wie bei Erwachsenen. Weitere Forschungsarbeiten sind hier notwendig.
Quellen für diesen Artikel:
www.savvyHealth.com, ”Even Kids Get the Blues: Depression in Children” von Jill Brady, 29.Sept. 2000
www.nimh.nih.gov, Depression Research Fact Sheet des National Institute of Mental Health, USA, März 1999
Tags: Depression, Kinder, Symptome
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Von – Christiane Turnheim
Written on Dienstag, Juni 27th, 2000 at 19:12 by forumeintragAufgrund einer kurzen Wochenendreise von mir hier einige späte Antworten, gereiht nach Datum der Anfrage ( gleich bei dieser Gelegenheit: Ich bin vom 5. bis 30. Juli auf Urlaub.):
Hallo Sofie,
ich weiß nicht, welche Art von Therapien Sie gemacht haben. Für eine Traumabewältigung ist eine Therapie eigentlich der geeignete Weg, aber vielleicht sind Sie kein “Typ” für eine Gesprächstherapie, hätten aber mehr Erfolg mit einer Gestalttherapie oder einer Hypnosetherapie? Schreiben Sie mir persönlich, damit ich Ihnen eventuell Adressen geben kann. Sie sollten auf jeden Fall etwas gegen die Depressionen und Suizidgedanken unternehmen.
Hallo Mabrukk,
auch Ihnen kann ich nur eine erneute Therapie empfehlen. Die erste Therapie hat sich offensichtlich mit den typischen Symptomen eines in der Kindheit mißbrauchten Menschen beschäftigt ohne zum Kern des Problems, dem Mißbrauch selbst, vorzustossen. Jetzt sind Sie aber einen Schritt weitergekommen und können sich mit dem eigentlichen Problem in einer Therapie auseinandersetzen. Dadurch haben Sie die Chance die Vergangenheit zu bewältigen und hinter sich zu lassen.
Hallo Andrea,
die Trauer und Einsamkeitsgefühle nach dem Tod Ihres Vaters verschlimmern sicher noch Ihr Problem, daß Sie bisher über die Enttäuschung mit der großen Liebe nicht hinweggekommen sind. Auch Ihnen kann ich daher nur raten, zumal Sie schon von Panikgefühlen sprechen, eine Psychotherapie zu beginnen. Ich gebe Ihnen gern Adressen.
Und jetzt noch ein Wort an alle Leser und Schreiber:
Ich finde, es ist wirklich keine Schande, wenn man nicht mit allen Widrigkeiten des Lebens allein fertigwerden kann, sondern auch einmal Hilfe in Anspruch nehmen muß. Ich bin gern bereit mit Adressen von Therapeuten und Hilfseinrichtungen weiterzuhelfen. Dafür muß ich allerdings zumindest den Wohnort des Betreffenden kennen.
Herzliche Grüsse an alle, Christiane Turnheim
Tags: christiane, Depression, Depressionen, Einsamkeit, Ende, Gefühl, Gesprächstherapie, hilfe, Kind, Liebe, Symptome, Therapeut, Vater
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Warnzeichen – Symptome der Entwicklung zur Gewaltbereitschaft
Written on Freitag, Juni 2nd, 2000 at 14:23 by christianeGewalt wird mit der Absicht ausgeübt, jemanden zu verletzen. Es ist eines der Hauptthemen, mit dem sich Kinder und Jugendliche heutzutage auseinandersetzen müssen. Schulmassaker wie in Columbine, Colorado wo im April 1999 zwei Jugendliche 12 Mitschüler und einen Lehrer erschossen, sind nur traurige Höhepunkte einer besorgniserregenden ”Alltags-gewalt”: In Amerika wird jedes Jahr statistisch gesehen 1 von 12 Schülern in den High-Schools (9. bis 12. Klasse) mit einer Waffe bedroht oder verletzt. Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 24 Jahren haben das höchste Risiko im Vergleich zu anderen Altersgruppen in der Gesamtbevölkerung Opfer einer Gewalttat zu werden.
Im deutschsprachigem Raum ist die Situation bei weitem nicht so dramatisch, aber die Anzahl von gewalttätigen Übergriffen durch Jugendliche in der Kriminalstatistik steigt – wenn auch längst nicht in dem Ausmaß, wie es oft in den Medien dargestellt wird. Man sollte hier allerdings auch deutlich unterscheiden zwischen amtlich gewordener Jugendkriminalität und der allgemeinen Art und Weise, wie Konflikte zwischen Jugendlichen ausgetragen werden. Während die offiziellen Zahlen nicht auf extreme Steigerungen in der Jugendkriminalität hinweisen, wird nach Aussagen von Pädagogen und Sozialarbeitern das Klima unter Jugendlichen ”brutaler”. Es wird noch auf bereits am Boden liegende Kontrahenten eingetreten, die Messer sitzen lockerer … solche Aussagen sind nur Stimmungsberichte, nicht durch Zahlen untermauerte Fakten. Eine der wenigen Zahlen, die es zum Klima an den Schulen gibt: 1993 gaben bei einer Befragung in Berlin ein Viertel der Schüler an, zum Selbstschutz irgendeine Art von Waffe mit zur Schule zu nehmen. (Dettenborn, Pädagogik und Schulalltag, 48, 175-185)
Ursachen für das Entstehen von Gewaltbereitschaft in Jugendlichen
Es ist nicht möglich, einen einzigen Grund für die Zunahme der Gewaltbereitschaft zu nennen. Viele Faktoren spielen mit:
- In einer gewaltvollen Umgebung zu leben, d.h. Zeuge häuslicher Gewalt zwischen Eltern oder Geschwistern zu sein,
- selbst als kleines Kind Opfer von Gewalt oder sexuellem Mißbrauch geworden zu sein,
- Vernachlässigung,
- unkontrolliertenZugang zu gewalthältigen Fernsehprogrammen und Videospielen haben und diesen intensiv nutzen,
- Zugang zu Waffen haben,
- Bedürfnis nach Aufmerksamkeit,
- geringes Selbstbewußtsein,
- Gruppendruck durch Gleichaltrige (Ganggewalt)….
drastisch erhöht, wenn zwei der folgenden drei Faktoren zusammentreffen: der Jugendliche erlebt soziale Benachteiligung seiner Familie (Arbeitslosigkeit, Krankheit, Ausländerfeindlichkeit), seine Zukunftschancen sind aufgrund niedriger Schulbildung eingeschränkt und/oder der Jugendliche hat in seiner Familie Erfahrungen mit Gewalt sammeln müssen (selbst geschlagen oder mißhandelt worden oder als Zeuge von Mißhandlungen).
Gewalt wird als ”einzige Lösung” in Konflikten gesehen
Wer solchen Faktoren immer wieder ausgesetzt ist, bei dem bildet sich mit der Zeit ein typisches Gedankenmuster heraus: Gewalt ist die beste Lösung eines Konfliktes, Gewalt ist legitim, Gewaltanwendung ist gerechtfertigt, das Opfer verdient es….. (Ron Slaby, habit of thought model, 1995). Sehr oft haben Menschen, die auf Konflikte mit Gewalt reagieren, Probleme, ihre Wutgefühle zu kontrollieren. Das kann daran liegen, daß sie selbst von anderen verletzt wurden – körperlich oder auch ”nur” psychisch. Einige verwechseln die Angst, die andere vor ihnen haben, mit Respekt. Sie glauben, durch Gewalt werden sie stärker geachtet. Das stimmt natürlich nicht. Im Gegenteil: Jemand, der zur Gewalt greifen muß, um sich durchzusetzen, verliert Respekt.
Warnzeichen:
Wer bei einem Mitschüler oder bei seinem Kind folgende Anzeichen bzw. Veränderungen bemerkt, sollte aufmerksam werden:
- häufige Wutausbrüche
- immer wieder in Raufereien verwickelt werden
- Neigung zu Vandalismus
- deutliche Zunahme des Alkoholkonsums,/li>
- riskantes Verhalten, in Kauf nehmen von Verletzungen
- über geplante Gewalttaten reden (jemanden zusammenschlagen wollen etc)
- andere bedrohen
- Tierquälerei
- Waffen tragen
Treten folgende Verhaltensweisen über einen längeren Zeitraum auf, ist bereits ”Feuer am Dach”:
- seit Jahren immer wieder auftretende Probleme mit aggressivem Verhalten (agressives, gewaltbereites Verhalten läßt sich sogar oft bis in den Kindergarten zurückverfolgen)
- Alkoholmißbrauch
- Zugehörigkeit zu einer Jugendgang
- Zugang zu Waffen
- vernarrt sein in Waffen
- andere regelmäßig bedrohen
- deutliche Probleme, Ärger zu kontrollieren
- Rückzug von Freunden und gewohnten Aktivitäten
- sich zurückgewiesen und einsam fühlen
- selbst ein Opfer von ‘bullying’ (gezielten Schikanen von Mitschülern) gewesen zu sein
- Schwierigkeiten in der Schule, Lernschwierigkeiten
- häufig disziplinäre Probleme mit Eltern und Lehrer
- sich nicht respektiert fühlen
- Probleme, die Gefühle und Rechte anderer zu respektieren
Was Kinder und Jugendliche tun können, wenn Sie diese Warnzeichen bei einem Mitschüler entdecken:
Zunächst einmal: an die eigene Sicherheit denken. Nicht allein mit jemanden sein, der diese Warnzeichen zeigt.
Wenn es ohne Selbstgefährdung möglich ist, dann könnt ihr versuchen den betroffenen Mitschüler aus der ärgererregenden Situation herauszubringen. Erzählt jemandem, dem ihr vertraut, von eurer Besorgnis. Das kann ein Familienmitglied sein, ein Lehrer, der Schulpsychologe, ein Trainer, Pfarrer oder einfach ein Freund.
Wenn ihr fürchtet, selbst Opfer einer gewalttätigen Handlung zu werden, dann geht zu jemanden um Hilfe, der euch beschützen kann. Versucht nicht, das Problem ebenfalls durch Gewalt zu lösen oder sich vielleicht sogar noch zu bewaffnen.
Es wird immer wieder vorkommen, daß man über jemanden wütend ist. Ärger und Frustration rechtfertigen aber auf keinen Fall Gewalt. Ärger ist zwar ein starkes Gefühl, das man nicht immer im Griff hat, aber man kann lernen, besser damit umzugehen:
- Zunächst einmal: über Gefühle sollte man sprechen. Manchmal ist es schwer, die richtigen Worte zu finden, um zu beschreiben, was in einem vorgeht. Aber auch dabei kann ein guter Freund helfen und manchmal sieht man dann selbst klarer, warum man sich überhaupt geärgert hat.
- Man sollte immer versuchen, so ruhig wie möglich über seine Enttäuschung, seinen Zorn oder sein verletztes Gefühl zu sprechen.
- Es ist auch sehr wichtig, anderen Menschen zuzuhören, selbst wenn sie Kritik aussprechen. – Manchmal ist es wirklich von Vorteil, wenn man Dinge von einer anderen Seite betrachten kann.
- Lernen in Konfliktfällen nach alternativen Lösungen oder Kompromissen zu suchen
Was tun, wenn man Warnzeichen für gewalttätiges Verhalten bei sich selbst entdeckt?
Ganz wichtig: Hilfe für sich selbst suchen. Wer spürt, daß er seinen Ärger nicht gut kontrollieren kann und befürchtet, er könnte andere Menschen einmal verletzen, kann Hilfe bei Psychologen, Psychiater oder Therapeuten finden. Jugendliche, die nicht wissen, an wen sie sich wenden können, sollten mit einem Erwachsenen ihres Vertrauens sprechen und diesen um Unterstützung bei der Suche nach professioneller Hilfe bitten.
Maßnahmen, die man selbst durchführen kann, um den Zorn besser zu beherrschen:
- Konzentration auf die Atmung und einige Male langsam und tief ein- und ausatmen
- Die Augenschließen und an angenehme Situationen denken, sich ablenken
- Zu sich selbst sagen: ‘Ruhig bleiben’ oder ‘Ich muß mich nicht selber beweisen’ oder ‘So wichtig ist das nicht’
- An die Konsequenzen von möglichen Reaktionen denken
- Versuchen, das Verhalten des anderen nicht als feindlich zu sehen. Andere, neutrale Erklärungen für dessen Verhalten suchen.
- Das Ziel sollte sein, das Problem zu lösen, nicht die andere Person zu besiegen
Quelle: Seminar ”Gewaltprävention in Amerika” von Dr. Ron Slaby, Harvard Universität, Cambridge und Broschüre “Warning Signs” der American Psychological Association
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Von – Christiane Turnheim
Written on Donnerstag, Mai 4th, 2000 at 19:12 by forumeintragLieber Alex,
nun, wenn Sie bisher noch nie bei einem Psychotherapeuten waren, sollten Sie sich dringend an einen wenden. Es ist schließlich nicht nur die Aufgabe eines Therapeuten Ihnen bei der Suche nach der Ursache von Beschwerden zu helfen, sondern er/sie kann Sie auch bei der Beseitigung dieser Symptome unterstützen. Schreiben Sie mir persönlich ein Mail und sagen Sie mir Ihren Wohnort (falls Deutschland bitte mit Postleitzahl), dann kann ich Ihnen genauere Informationen und Adressen geben. Herzliche Grüsse, Christiane Turnheim
Tags: christiane, Deutschland, Ende, Informationen, Liebe, Psychotherapeuten, Symptome, Therapeut, Ursache
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Definition, Symptome, Typen und Behandlung
Written on Dienstag, November 30th, 1999 at 19:28 by christianeEine Depression kann viele Gesichter haben:
Die 64jährige Anna B. war früher eine aktive, lebenslustige Frau. Seitdem sie in Rente war reiste sie gemeinsam mit ihrem 72jährigen Mann Walter viel herum und hatte eine besondere Liebe für die Toskana entdeckt. Dann starb plötzlich Walter an einen Herzinfarkt und seitdem ist alles anders: Anna geht nicht mehr aus, vermeidet ihre Freundinnen, läßt den Garten, früher ihr Lieblingshobby, verkommen und hält auch kaum Kontakt zu ihrer Tochter und dem 10jährigen Enkelsohn. Obwohl Anna jetzt schon seit mehr als einem Jahr Witwe ist, scheint sich an ihrem Zustand nichts zu ändern. Hin und wieder sagt sie zu ihrer Tochter, daß Walter vielleicht noch leben würde, hätten sie ein ruhigeres und beschaulicheres Rentnerleben geführt.
Martin ist 17 Jahre alt. Er wirkt nicht traurig. Er ist gereizt und aggressiv: Martin streitet mit seiner Mutter über jede Kleinigkeit, hat seiner Freundin den Laufpaß gegeben und spielt nach etlichen Querelen nicht mehr in der örtlichen Fußballmannschaft. Am liebsten liegt er den ganzen Tag über im Bett, hört Musik oder setzt sich vor den Fernseher. Seine schulische Leistung ist rapid gesunken, er muß die 10. Klasse wiederholen.
Die ältere Frau und der junge Mann- sie beide haben etwas gemeinsam: beide zeigen Symptome einer Depressionserkrankung. Trauer ist eine normale Reaktion auf einen schweren Verlust wie Tod eines nahen Menschen oder auf übermäßige Belastung. Die Depression unterscheidet sich von einer normalen Trauer aber dadurch, daß sie übermäßig lange dauert, die Trauerreaktion selbst übermäßig intensiv erscheint und manchmal außerdem kein äußerer Anlaß zu entdecken ist. Depressive Menschen sind energielos, haben ihre ursprünglich einmal vorhandene Freude an Tätigkeiten oder Dingen verloren, fühlen sich hoffnungslos, ängstlich und leiden unter Schlafstörungen. Viele Betroffene plagen sich mit Selbstvorwürfen. Sie sind außerdem in ihrem Alltagsleben stark eingeschränkt, bekommen berufliche oder schulische Probleme. Es besteht eine erhöhte Selbstmordgefahr.
Es gibt keine genauen Statistiken darüber, wieviel Menschen von einer Depressionserkrankung betroffen sind, da viele Betroffene keine ärztliche Hilfe suchen. Die Schätzungen gehen dahingehend, daß etwa 15 % der Bevölkerung hin und wieder an einer leichten Depression leidet und 2 Prozent an schweren Depressionen.
Untersuchungen über die Ursache der Depression bringen Hinweise auf fundamentale Störungen im Gehirn. Mithilfe von neueren Abbildungsverfahren für Gehirnprozesse (u.a. Magnetresonanz-Technik) ist der Nachweis gelungen, daß bei einer Depression neuronale Schaltkreise, die für die Regulation von Stimmung, Schlaf, Denken und Appetit verantwortlich sind, Störungen aufweisen. Außerdem ist die Zusammensetzung der Neurotransmitter – das sind verschiedene chemische Botenstoffe, die von den Gehirnnervenzellen zur Kommunikation gebraucht werden – aus der Balance.
Aufgrund genetischer Forschungen geht man davon aus, daß die Anfälligkeit einer Person für eine solche Störung der elektrischen und chemischen Prozesse im Gehirn vererbt werden. Erleidet diese Person dann zusätzlich besonderen Streß ist die Wahrscheinlichkeit einer tatsächlichen Erkrankung an Depression um ein Vielfaches höher als bei Personen ohne familiärer Vorbelastung mit Depression.
Depression kann allerdings trotzdem auch Menschen ohne familiäre Vorbelastung befallen. Ursachen können sein: Gehirnveränderungen nach schweren Erkrankungen, Störungen oder Veränderungen im Hormonhaushalt (z.B. Schwangerschaft oder Wechseljahre), Medikamente, Drogenmißbrauch, Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, traumatische Erlebnisse ….
Symptome und Typen der Depression
Es ist ganz natürlich, sich in verschiedenen Situationen des Alltags niedergeschlagen zu fühlen. Die Grenze zwischen normaler Niedergeschlagenheit und der eigentlichen Depression ist dabei fließend. Für eine Depression gilt, daß mehrere der folgenden Symptome über einen längeren Zeitraum vorhanden sein müssen:
Die wichtigsten Symptome sind:
- Fehlendes Interesse und Freude an normalen Aktivitäten und Vergnügungen
- Sozialer Rückzug
- Veränderung von Persönlichkeitszügen, wie z.B. plötzliche Aggressivität
- Geringerer Appetit/Gewichtsverlust oder erhöhter Appetit und Gewichtszunahme
- Schlafstörungen, gekennzeichnet durch frühzeitiges Erwachen gefolgt von Grübeln oder durch Einschlafstörungen
- Geringerer oder erhöhter Schlafbedarf
- Rastlosigkeit oder Trägheit
- Verringerte sexuelle Energie
- Fehlende Energie, Müdigkeit
- Geringeres Selbstbewusstsein
- Schuldgefühle
- Weinerlichkeit
- Konzentrationsschwierigkeiten, langsamer Gedankengang
- Unentschlossenheit
- Wiederkehrende Gedanken über den Tod, Selbstmordgedanken, Selbstmordversuche
- Wahnphänomene
Typen der Depression (lt. Diagnostischem und Statistischem Manual Psychischer Störungen DSM IV)
Major Depression: Das wesentlichste Merkmal ist eine mindestens zwei Wochen lang andauernde Zeitspanne mit schwermütiger Stimmung und/oder Verlust des Interesses und der Freude an fast allen Aktivitäten. Außerdem müssen zumindest vier zusätzliche Symptome (siehe oben) bestehen, die während dieser mindestens zwei Wochen täglich und permanent vorhanden sind. Manche Patienten erleiden im Laufe ihres Lebens nur eine Episode einer Major Depression, andere mehrere Episoden.
Bipolare Störung: Hier kommt es zu einem Wechsel zwischen depressiven Phasen und manischen Episoden. Während einer manischen Episode zeigt der/die Betroffene u.a. ein übersteigertes Selbstwertgefühl, geringes Schlafbedürfnis, gesteigerte Betriebsamkeit und/oder psychomotorische Unruhe und/oder Rededrang.
Dysthyme Störung: Sie ist definiert als eine depressive Verstimmung, die mindestens zwei Jahre lang mehr als die Hälfte der Zeit angehalten hat, zusätzliche depressive Symptome aufweist, aber die Kriterien für eine Major Depression nicht voll erfüllt.
Zyklothyme Störung: Hier leiden die Betroffenen unter starken Stimmungsschwankungen, wobei die einzelnen Phasen weder voll die Kriterien für eine manische Episode noch die Kriterien für eine Major Depression erfüllen.
Man unterscheidet außerdem zwei aufgrund ihrer Ursache gesondert genannte Erkrankungen: Affektive Störung aufgrund eines medizinischen Krankheitsfaktors (Depressionen als Begleitsymptom zu schweren körperlichen Erkrankungen) und Substanzinduzierte Affektive Störung (Depressionen als Nebenwirkung von Medikamenten oder Folge von Drogenmißbrauch oder nach Kontakten mit einem Toxin)
Behandlung
Mit heutigen Behandlungsmethoden kann einem Großteil der Patienten geholfen werden. Die Kombination Medikament und Psychotherapie hat sich dabei gut bewährt.
Ungefähr 80 Prozent der Betroffenen reagieren laut dem US-Institute of Mental Health positiv auf eine Behandlung in dem Sinn, daß es zumindest zu einer deutlichen Verbesserung des Gemützustandes kommt. Trotzdem gibt es noch viele ungelöste Probleme: Ein kleiner Teil der Depressionskranken spricht überhaupt nicht auf die Medikamente an. Bei anderen Patienten halten erreichte Erfolge wiederum nur eine zeitlang an. Medikamente gegen Depression brauchen außerdem oft Wochen, bis sie die angestrebte Wirkung zeigen, weshalb es immer wieder notwendig wird, akut selbstmordgefährdete Depressionskranke temporär auf einer psychiatrischen Station aufzunehmen. Außerdem haben einige der Medikamente beeinträchtigende Nebenwirkungen wie z.B. Reduktion der sexuellen Aktivität und werden daher von den Patienten abgelehnt und gegen ärztlichen Rat abgesetzt. Es gibt zwar Medikamente mit relativ wenig Nebenwirkungen, doch leider sprechen nicht alle Patienten im gleichen Ausmaß auf diese Medikamente an. Es kann also eine zeitlang dauern kann, bis das richtige Medikament gefunden wird und zu wirken beginnt.
Unter den verschiedenen Psychotherapieschulen hebt das US-Institute of Mental Health vor allem die kognitive Verhaltenstherapie und die Einzel-Gesprächstherapie als wirksam hervor. Untersuchungen hätten gezeigt heißt es in einem Informationsblatt des Instituts, daß bei leichteren Depressionen Psychotherapie allein ausreichende Wirkung zeigen würde, während bei schwere Depressionen eine Kombination von Medikament und Therapie empfohlen wird.
Quellen für diesen Artikel:
www.nimh.nih.gov Informationsblatt “Depression Research”, National Institute of Mental Health, USA.
Diagnostisches und Statistisches Manual Psychischer Störungen DSM-IV, Dt.Bearbeitung von Saß, Wittchen und Zaudig, S.375-S.452, Hogrefe Verlag 1998
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