Written on Mittwoch, Dezember 16th, 2009 at 19:12 by forumeintrag
Liebe Mia!
Es freut mich, das du so klar siehst was angesagt ist. Du bist wachsam, das lese ich aus deinen Worten, und ich habe auch das Gefühl dass du gehen würdest, wenn es die Situaion erfordert.
Ich wünsche dir eine schöne Weihnachtszeit, vielleicht kannst du einwenig zur ruhe kommen, bei dir sein, mit dir sein, und reinspüren, wo dich dein Weg hinführen soll/wird.
Silvester ist immer ein guter Zeitpunkt, Resümee zu zeihen über das vergangene, und Ausblick zu haben, was vielleicht kommen könnte, oder gewünscht wird, als Ziel .
Nimm dir dafür einwenig Zeit , zwischen 24.12. und 30.12. es wird dir vielleciht zeigen,wo dein Weg liegt. Es ist eine Meditation die sehr kraftvoll ist, da die Zeit im Jahr dafür die absolut richtige ist. Im gesamten für Veränderungen , die innen von statten gehn.
Daisy,
ich hoffe es geht dir auch gut, und du bist nicht im Vorweihnachtsstress . Ihc wünch dir eine gesegnte Zeit, du hast ja auch ein tolles Jahr hinter dir, denn dein Weg ist so schon gewesen zu sehen, einfach wirklich eine großartige Leistung.
Kimba
warum gehst du jetzt in eines Tagesklinik, was ist aus Yoga geworden und KLavierspielen?
Du hast viele Anlaufstellen, die du bewältigen sollst, für deinen Zustand. Medis, Pschiater, Klinik….. ich könnte mir vorstellen, dass alles zusammen etwas verwirrend sein muss für dich. Denn an jeder Stelle bekommst du was Neues, eine Info, neue Medis, Gespräche die tief gehen können ….. und damit umzugehn stell ich mir schwer vor.
Vielleicht schaust du mal, was dir am meisten zusagt, und was du event. reduzieren möchtest. Gemeint ist dabei aber nicht, dass du Dinge, die du bewältigen musst, also anschauen sollst, Muster… die unbehaglich sind, weglässt.
Vielmehr denke ich, dass du mal deine Ursprünliche Thematik deiner Probleme, anschaust.
Ist es Einsamkeit, oder mangelnde Aufmerksamkeit, unbewältigter schmerz durch verletzung…..da kann vieles die Ursache sein, doch nur du, wirst wissen was es ist. ALSO SCHAU HIN
MÄdels euch allen eine schöne Zeit
und bis bald
l.g.ventus
Tags: Ehe, Einsamkeit, Gefühl, Gene, Liebe, Silvester, Stress, Test, Ursache, USA, Zeit
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Written on Dienstag, November 24th, 2009 at 05:20 by forumeintrag
Liebe Daisy, danke für deine Antwort. Ich denke das die Ursache meiner Situation schon sehr wohl in mir liegt. Trotz aller Berufl. Erfolge kann ich mich über nichts freuen, schau den Menschen nicht in die Augen und kann auch keine Gefühle weitergeben. Ich liebe meine Frau und habe sie und mich beim letzten intimen “Versagen” sicher seelisch verletzt. Aus mich herausgehen, Wünche äußern – Ziele setzen das fällt mir wahnsinnig schwer. Langsame Musik zu hören das kann ich mom. gar nicht (feuchte Augen). Werde sicher jetzt dagegen angehen und mich in Unterst. begeben.
Tags: Ehe, Gefühl, Liebe, Ursache
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Written on Sonntag, Mai 10th, 2009 at 05:40 by forumeintrag
Hallo Daisy! Hallo Ventus!
Danke für eure Antworten besonders Daisy die nicht auf mich vergessen hat. Find ich echt nett von dir da du ja selber ähnliche Probleme hast. Vorige Woche war ich bei nem Vortrag über Depressionen. War echt interessant. Hab mich gezwungen dorthin zugehn und dort auch was zu fragen (bin nämlich auch sehr schüchtern). War dann ganz stolz auf mich dass ich das durchgezogen habe. Zuerst haben sie mal alles zu Depressionen erklärt (Ursache, Hilfen, etc.) dann hat ein ehemaliger Betroffener der jetzt eine Selbsthilfegruppe leitet von seiner Geschichte erzählt und dannch konnte man Fragen stellen und diskutieren. War wirklich toll und dannch war ich irgendwie voller Tatendrang endlich etwas zu tun. Tja das dauerte 2 Tage an jetzt bin ich wieder total unten. Irgendwie komm ich da nicht raus. Wie Daisy sagt es ist wie ein Strudel der einen immer mehr nach unten zieht. Das einzig positive ist dass ich noch einen Job habe aber wenn ich dann umziehe werd ich den auch nicht mehr haben und wer weiß wie schnell ich wieder einen finde.
Ich kann einfach nicht mehr und ich hab auch irgendwie nichts greifbares wofür es sich überhaupt zu kämpfen lohnt. Jeder sagt immer ich soll mich zusammen reißen, meine Einstellung ändern od. es wird schon wieder. Ich selber denk mir das ja auch immer aber ich bin trotzdem unfähig irgendetwas zu tun.
Selbsthilfegruppe ist sicher eine tolle sache vorallem kostet sie nichts aber wenn man schüchtern und nicht selbstbewußt ist so wie ich dann ist das leider auch nichts. Würd mich nie trauen dorthin zu gehn.
LG
Tags: Depression, Depressionen, Ehe, Ende, hilfe, job, Ursache, USA
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Written on Montag, Mai 12th, 2008 at 19:12 by forumeintrag
Hallo!
Diesen Hilferuf starte ich nicht leichtfertig. Schließlich muss sich die Person, die diese mail liest mit meinen Problemen auseinandersetzen. (mehr oder weniger ungewollt). Ich komme absolut nicht mehr mit meinem Leben klar. Wenn ich mit meiner Seele kommunizieren könnte, würde ich vielleicht verstehen, warum das so ist und wer Schuld daran trägt. Ich denke häufig darüber nach, wer mir die Lebensfreude und meinen Charakter von früher genommen hat. Es wäre erheblich leichter für mich, wenn ich jemandem die Schuld für meine derzeitige Leere geben könnte. Ich selber kann ja nicht Schuld sein, das wäre doch bescheuert, denn wenn ich die Ursachen kennen würde, könnte ich dagegen ankämpfen. Innerlich schreie und weine ich… voller Sehnsucht nach Liebe und dem Gefühl was Besonderes zu sein. Nur das Blöde ist, dass ich das nach außen hin nicht mehr zeigen kann. Ich würde die ganze Zeit nur weinen, wenn ich könnte. Aber ich fühle mich leer und gefühlskalt und kann noch nicht mal mehr beschreiben, was wirklich in mir vorgeht. Und wenn ich mit meinen Freunden darüber sprechen würde, würde ich auch nur auf Unverständnis stoßen. Wie soll das denn jemand verstehen? Ich habe mich im Internet schon mal über Depressionen informiert und musste feststellen, dass ich viele dieser Kriterien schon gerecht werde. Ich kann mich in der Schule nicht mehr konzentrieren, komme mit Freunden nicht mehr lange aus und ziehe mich ungewollt zurück. Ständig habe ich das Gefühl, nichts wert zu sein, fehl am Platze zu sein, langweilig zu sein und ich suche ständig die Gründe dafür, warum ich Single bin und warum für niemanden wirklich wichtig. Ich hätte gern ein ‚Mordsselbstbewusstsein’ allerdings ist dann wieder die Angst da, dass ich eingebildet und arrogant rüberkomme und letztendlich wieder allein dastehe. Hat aber auch viel mit der Vergangenheit zu tun. Ich wurde früher auch von vielen nicht gemocht, obwohl ich nie groß aus der Reihe fiel. Durch mein Aussehen und meine guten Noten hab ich mich halt nur etwas überlegen gefühlt und das wurde wohl nach außen hin übertragen. Doch jetzt ist alles anders. Meine Gedanken bringen mich langsam um, ich bin mein eigener Feind. Wenn ich mit Freunden unterwegs bin, stehe ich unter einem so großen Druck, unterhaltsam zu sein und überlege die ganze Zeit, über was ich mit ihnen sprechen könnte. Denn letztendlich bin ich von meinen Zweifeln und Ängsten und dem, was ich nicht bin und sein will so gefangen, dass ich nur noch tunnelblickmäßig an alles Schlechte denken kann und das Gute komplett verdränge. Deshalb ist es ja so schmerzhaft und ich steh unter diesem Druck, weil ich selber merke, dass mich diese Gedanken unbewusst beherrschen und ich dagegen ankämpfen muss. Oft weine ich, wenn ich nach einer Party oder einem Ausflug mit der Clique nach Hause komme, weil ich schon wieder nicht ich selbst war und den anderen nicht gerecht werden konnte. Zumindest fühl ich mich dann wie ein Versager, auch wenn die anderen gar nichts gemerkt haben. Ich ärger mich dann immer, warum ich mein blödes Maul nicht aufgekriegt hab und das die anderen jetzt denken, dass ich total schüchtern und langweilig bin. Ich bin jetzt schon 1 ½ Jahre Single und kam bisher eigentlich ganz gut damit klar, habe ich mir so eingeredet. Doch das änderte sich, als ich eine Enttäuschung nach der anderen einstecken musste. Ständig dieses ‚warum’? in meinen Kopf. Warum will mich keiner? Ich bin nichts wert! Fast 2 Jahre meines Lebens die ich verschwendet habe. Mit meinen Eltern rede ich nicht darüber, bin eigentlich recht froh, wenn ich gar nichts mit denen zu tun haben muss. Ich sehe sie ja auch nur abends, wenn sie von der Arbeit heimkommen. Doch mich belastet es sehr, dass ich ein Einzelkind bin. Denn mir wurde die letzen Monate klar, dass ich deshalb so schwer mit Menschen längere Zeit auskomme. Denn schließlich habe ich nie groß die Erfahrung damit gemacht, mich mit Menschen auseinanderzusetzen, war bisher immer auf mich allein gestellt und deshalb ist der Menschenkontakt nie wirklich was gewesen, was sich von selbst verstand.
Als ich mir das Buch ‚Depressionen – Selbsthilfe’ ausgeliehen habe und dann heulend in die Ecke warf wurde mir klar, dass ich mir nicht selber helfen kann. Es wurde mir empfohlen, mit Freunden/Bekannten über meine Probleme zu reden. Menschen allgemein sind ja glaube mein Problem. Denn wenn man sich wie ein Stück tote Scheiße fühlt, kann man doch nicht mit Leuten über was sprechen, was sie überhaupt nicht nachvollziehen können. Ich habe das Gefühl, dass mich diese Leere irgendwann umbringen wird. Es ist, als ob ich auf einer Entwicklungsstufe stehen bleiben würde und alle anderen mich überholen. Ich möchte doch einfach nur Spaß haben und Dinge sehen und erleben, wie alle anderen auch. Wie kann ich gegen meine schwarze Seele ankämpfen, wo die kleinste Hoffnung gestorben zu sein scheint?
Liebe Grüße,
Katharina
Tags: Depression, Depressionen, e mail, Ehe, Eltern, Ende, Entwicklung, Erfahrung, Gefühl, Gene, hilfe, Hoffnung, Internet, Jahre, Kind, Liebe, Party, reden, Schule, Seele, Selbstbewusstsein, Spaß, Ursache, Zeit
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Written on Samstag, August 25th, 2007 at 06:40 by forumeintrag
Leider neigen wir dazu, Fehler zu wiederholen. Ich denke nicht dass Du Schuld bist, weil auch Deine zweite Ehe nicht funktioniert. Ich denke wir suchen uns nach einem Schema immer wieder die falschen Männer. Wir suchen einen liebevollen Partner, gehen aber Beziehungen ein in denen wir nicht wirklich geliebt werden. Das hat psychische Ursachen.
Auch ihc hatte mich in einen tollen starken Mann verliebt. Er wußte immer eine Lösung und es war für mich einfach mich anzulehnen und mich führen zu lassen, keine Verantwortung zu übernehmen und so weiter. Mein Mann hat geführt, Macht übernommen, auf mich keine Rücksicht mehr genommen, meine Gefühle überfahren, und immer wieder hab ich trotz allem zu ihm gehalten, an dieser Beziehung festgehalten. Ich habe 13 Jahre lang siebenTagewoche mit 16 Stundentag abgeleistet, wollte mir mit selbstaufgabe seine Liebe erkämpfen, wollte was Leisten, was wert sein, habe gelitten, war einsam aber bin geblieben. Er hatte dann bald eine feste Freundin, hat mich ständig mit Ihr betrogen und mit noch anderen Frauen, und ich litt und blieb. Hatte Angst nach Deutschland zurückzukeher, mir einzugestehen, dass meine Ehe kaputt war, Angst neu Anzufangen, wie anfangen, Arbeit zu bekommen und und und so blieb ich bis es mich umgehauen hat. Erst dann hab ich den Sprung geschafft. Und noch heute fühl ich mich Schuldig, ich hätte ja zu all der Arbeit auch noch besseren Sex brtingen können und so weiter. Ich fühl mich Schuldig weil es Ihm jetzt nicht gut geht, das ist irrsinn meines Gehirns, und ich arbeite daran das zu tillen.
Ich bin gegangen, ich habs geschafft, ich hab ne kleine Wohnung mit 34 qm, eine Arbeit und beginne wieder zu leben. Ich habe einen Freund gefunden, der mich liebt, der mich wirklich liebt. Als ich Ihn kennen gelertn habe, sagte ich zu ihm… du passt nicht in mein Beutechema… ich war nicht gewöhnt umworben zu werden, verwöhnt zu werden, ich wußte am Anfang nicht recht wie man mit einem netten , fürsorglichen Menschen umgeht, mir fällt es noch immer schwer, mich auf diese Beziehung einzulassen, die mit gut tut, ich bin doch Kampf und Schmerz und Aufregung gewöhnt. Das ist auch der Grund, warum wir uns immer wieder die falschen Männer suchen.
Ich denke Du solltest im Internet eine Psychotherapie oder Selbsthilfegruppe suchen. Da gibt es viel kostenlose Hilfe.
Melde Dich mal bei der Zentralen Kontakstelle für Selbsthilfegruppen
Friedrichsstraße 33 in 35392 Gießen
Tel. 0641 744503 Leider weiß ich die Internetadresse nicht.
Selina
Tags: Deutschland, Ehe, Frauen, Gefühl, Gehirn, hilfe, Internet, Jahre, Kosten, Liebe, Männer, Test, Ursache
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Written on Donnerstag, Juni 29th, 2006 at 06:35 by forumeintrag
Liebe “Jasmin”,
du musst dir erst mal klar darüber werden, warum das so ist. Erst wenn du die Ursache kennst, kannst du auch eine Lösung für dein Problem finden. Ich weiß zwar nicht wie es bei dir ist, aber bei mir ist es so, dass ich nicht sehr gut hören und aufgrund dessen wenig, ja fast gar keinen Kontakt zur Außenwelt habe. Manchmal macht mir das gar nix aus, da bin ich echt froh, dass ich alleine bin und meine Ruhe habe. Aber dann gibt es auch Zeiten, wo ich denke: ach wie schön wäre es, wenn ich jetzt ‘ne Freundin zum Quatschen hätte. Es hält sich so die Waage bei mir…
Tags: Liebe, Ursache, Zeit
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Written on Samstag, Juni 18th, 2005 at 19:12 by forumeintrag
Hye Scrap!
Am meisten kannst du deiner Freundin helfen, in dem ihr gemeinsam die Ursache erforscht.
D.h. – wann hat das angefangen, was für Ereignisse waren der Auslöser, leidet oder litt ein Familienmitglied (Mutter, Grossmutter, …) darunter? usw.
Ich hatte andere gesundheitliche Probleme und habe mir deshalb dieses Buch besorgt:
Kurt Tepperwein, Die Botschaft deines Körpers (Die Sprache der Organe) – Kosten ca. 10,– Euro
Hab für dich nachgeschaut, was die Ursache von Magersucht sein kann.
Also, hier steht: Magersucht – Absage an das eigene Leben. Extreme Angst. Selbsthass und Selbstablehnung.
Umdenken ist hier die Lösung – ich weiss ja nicht, ob ihr beide so stark seid, und es ohne fremde Hilfe schafft.
Versucht herauszufinden, ob es in eurem Umfeld eine Selbsthilfegruppe gibt – wegen der Kosten?!
Ansonsten braucht sie sicher Hilfe von einem Therapeuten.
Wie gesagt, dass müsst ihr für euch herausfinden, ob ihr Hilfe braucht, oder nicht.
Vor allem braucht es sehr viel Zeit und Geduld!
Möchte dir einen Absatz aus dem Buch übermitteln:
Die Körpersprache ist wohl die meistgesprochene Sprache der Welt, denn unser Körper spricht ständig zu uns, ganz gleich, welche Muttersprache wir sonst sprechen. Und doch sprechen wir diese Sprache kaum noch, obwohl das Verstehen unseres Körpers als uraltes Wissen in uns schlummert und nur darauf wartet, wieder aktiviert zu werden.
Erst wenn wir diese Sprache wieder verstehen, können wir die dahinter liegende Lebensaufgabe erkennen und lösen.
Denn jede Krankheit ist eine Auf-Gabe und keine Strafe. In ihr ist immer ein Geschenk, eine Gabe verborgen, das Symptom ist dabei nur die Verpackung.
Sie ist ein Geschenk von uns selbst an uns selbst und bietet die Möglichkeit, uns einen Schritt näher zu kommen in unserer individuellen Evolution.
In der “Schule des Lebens” gehört Krankheit zum Lehrplan, denn durch sie lernen wir jeweils den nächsten Schritt auf dem Weg zu uns selbst zu finden. Und die Krankheit zwingt uns, diesen Schritt auch zu tun. Voraussetzung ist jedoch, dass wir die Botschaft verstehen.
Wie du ja weisst, haben wir verlernt, auf unseren Körper zu hören, es wurde uns “ab-erzogen”. Es ist nicht leicht, dies wieder zu lernen, aber es ist zu schaffen.
Ich hab’s auch noch nicht ganz geschafft, aber ich spüre, dass es mir immer besser geht.
Manchmal bin ich noch verunsichert, doch versuche ich, tief in mich hineinzuhören, um meinen nächsten Schritt zu gehen.
Dies ist eine kleine Anregung für den Weg, den wir ja alle suchen – nämlich die Suche nach uns selbst, nach unserem wahren Ich, das tief in uns verborgen ist.
Wir sind nur Marionetten, die sich nach der Gesellschaft ausrichtet. Dabei leiden unsere Seelen, weil wir tief im Inneren ganz andere Aufgaben spüren, den Mut aber nicht aufbringen, diesen nach-zu-gehen.
Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung – ich bin aber keine Therapeutin, ich bin auch nur eine leidende Seele, die sich immer mehr entwickelt – ich hatte das Glück, nach langer Suche, endlich die “Werkzeuge” (z.B. Bücher von Kurt Tepperwein, Die Bibel, Kinesiologie als Unterstützung um meine Blockaden aufzulösen, usw.)zu finden, die mir dabei helfen, meine Lebensaufgaben zu lösen.
Es ist nicht einfach, aber mein Leben wurde dadurch wieder lebens-wert.
Forsche auch mal im Internet, hier gibt es so viele hilfreiche Seiten – Unter “Google” – z.B. Selbstfindung – du wirst erstaunt sein!
Alles Gute für euch beide!
Gruss Helga
Tags: Botschaft, Ehe, Ende, Familie und Kindererziehung, geduld, Gene, Gross, hilfe, Internet, Kosten, Lernen, Mutter, Schule, Seele, Therapeut, Ursache, Zeit
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Written on Samstag, Mai 21st, 2005 at 06:04 by forumeintrag
Diese Zeile widme ich allen missbrauchten Kindern, Mädchen,Frauen – (mittlerweile auch den jungen Männern).
Als Einleitung muss ich folgendes erzählen – Ich trauerte immer noch meinem Vater nach, der infolge eines Motorradunfalls sein Leben verlor (da war ich 9 1/2), ich liebte und hasste ihn zugleich. Er war ein toller Vater, wenn er nüchtern war – wenn er getrunken hatte, vor allem Schnaps – dann gab es zwischen ihm und meiner Mutter immer Schlägereien – glaubt mir – so viel Angst, als Kind – das kann keiner aushalten. Am Abend bevor er den Unfall hatte, betete ich, dass das endlich aufhören soll. Ihr könnt euch vorstellen, dass ich mich sehr schuldig gefühlt habe, als am nächsten Tag die Todesnachricht kam. Ich kann mich heute noch gut daran erinnern – es war für mich 9 Jährige schlimm – denn die Folgen habe ich ja nicht absehen können.
Hier hatte ich mich das erste Mal einsam gefühlt, und doch befreit, aber die Angst blieb.
Da fing ich an mich zu verändern – ich zog mich zurück, war nicht mehr das unbeschwerte, fröhliche Kind von gestern – ich war traurig, einsam – er fehlte mir – Jahre später hat uns unsere Mutter Dinge erzählt, die uns Kindern die Haare zu Berge stehen liess. Mit Messerattacken, Schlägen und gerade an diesem Abend vor dem Unfall ein Schuss aus einer Pistole 5 cm neben dem Kopf unserer Mutter ins Kopfpolster. (Das ausgebesserte Kissen hat sie heute noch)
Viele Fragen sind heute noch offen – warum, was ist in meinem Vater vorgegangen? Antworten werde ich nicht mehr bekommen – meine Mutter schweigt – sie verdrängt alles.
In der Familienaufstellung habe ich gelernt zu verzeihen. Ich habe ihn in mein Herz geschlossen – er konnte nicht anders – er war doch mein Vater! Ich liebte ihn sehr – ich vermisse ihn – wäre mein Leben anders verlaufen? – es ist Vergangenheit!
Als Betroffene – ich (damals 12 Jahre alt) wurde 3 Jahre von einem 3 Jahre älteren Bruder sexuell missbraucht, erpresst, eingeschüchtert.
Angst war mein ständiger Begleiter – er hat mir meine Kindheit und meine Jugend gestohlen – zerstört.
Ich war zu naiv – ich habe es zugelassen.
Ich hatte mich noch nie so einsam und verlassen gefühlt – und wir waren eine grosse Familie – aber ich fühlte mich in meiner Not allein-gelassen.
Ich zog mich in meine Welt zurück – war meiner Familie gegenüber unaustehlich – keiner hat versucht mich zu verstehen – keiner hat mich gefragt warum ich mich so verhalte – damals konnte ich nicht anders. Ich war immer die “Böse”.
Die Leistungen in der Schule wurden immer schlechter mein Gesundheitszustand auch. Hier ein Wehwechen, da ein Wehwechen. Sehnsucht geliebt zu werden, jemanden zum Ahnlehen, mein Herz ausschütten – keiner war für mich da. Heimliche Verliebtheiten, Schwärmereien, zu feige zu meinen Gefühlen für andere zu stehen – nie ausgelebt, zu viel Angst vor Männern.
Mit 21 Jahren – Flucht in eine Ehe – falscher Partner, nur weil er mir im Moment die Aufmerksamkeit gab, nach der ich mich so lange gesehnt hatte. Keine Alarmsignale, dass er nicht die Lösung für meine Kindheitsprobleme sein konnte. Ich wurde vor der Ehe schwanger – die Zwiespältigkeit meiner Gefühle erschrecken mich heute noch, wenn ich zurückdenke. Das Gefühl mit einem Mann zu schlafen war schön, aber im Hinterkopf das Gefühl etwas Verbotenes zu tun, lenkte mich ab, ich konnte Sexualität nie geniessen, nie ausleben, immer diese scheiss Angst, man könnte mich entdecken – erwischen – ich brauchte viele Jahre, damit ich endlich meinen Gefühlen freien Lauf lassen konnte – jetzt hab ich es geschafft, aber leider immer noch die falschen Partner – lauter Egoisten, die Frauen nur als “Gebrauchsgegenstand” für ihre Triebe benutzen. Keine Liebe – die ich eigentlich suche. Aber ich gebe mich nicht auf – ich kann warten, ich werde zwar immer älter, doch ich kämpfe um mein Recht als Frau, auch so behandelt zu werden.
Der Wunsch mein Leben zu beenden war immer da, doch ich will leben, – aber wie – innerlich spüre ich, dass ich eine liebende Frau sein kann, aber wo ist der richtige Partner, der mit meinen Gefühlen umgehen kann? Der meine Vergangenheit nicht immer wieder in den Vordergrund rückt, nur weil sein Verhalten meine Erinnerungen wachrüttelt? Denn das ist es doch – wie kann man die Vergangenheit loslassen, wenn man immer wieder damit konfrontiert wird?
Ich war bei vielen Ärzten, habe Therapien angefangen und wieder abgebrochen, es ging mir wie Shady – ich fühlte mich bei meinen Therapeuten nicht wohl. Also konnte es nicht das Richtige sein – Tabletten gegen Depressionen haben mich noch tiefer nach unten gedrückt. Ich wollte ja die Ursache lösen und nicht meine Gedanken vernebeln.
Ich arbeite immer noch an mir, aber ich habe viel aufgearbeitet und ich nehme mir viel Zeit für mich. Man kann nicht 35 Jahre in ein paar therapeutischen Sitzungen aufarbeiten – es braucht Zeit – viel Zeit – und die nehm ich mir.
Hätte ich mit 17 gewusst, was für Möglichkeiten es gibt, solche Probleme zu lösen, na ja, damals waren diese nocht nicht so wie heute, dann wäre mein Leben sicher anders verlaufen. Doch die Erfahrungen, die ich bis heute gemacht habe, und auch das Positive nicht zu vergessen, wäre ich vielleicht eine unausstehliche Persönlichkeit geworden.
Mein Schicksal hat mich geformt zu dem Menschen, der ich heute bin, den Humor hab ich mir bewahrt. Es gibt noch viele traurige Momente, besonders, wenn ich Nachrichten höre. Wenn ich von Kindermorden, von Missbräuchen höre, weine ich – ich fühle mit ihnen – ich hatte ja noch Glück, mir wurde nicht so Gewalt angetan (ich hoffe ihr wisst was ich meine, mit Waffen usw.), mein Körper wurde missbraucht, aber nicht meine Seele, die ist der Teil der leidet!
Es ist ist traurig, das Menschen anderen Menschen so was antun können. Wenn Vergewaltiger wüssten (?), was sie besonders den Kindern antun, sie zerstören Leben, sie nehmen den Kindern das Recht, sich so zu entwickeln, wie es den Kindern zusteht. Beschützt, angstfrei, unbeschwert, fröhlich – es ist seelischer Mord. Kein Therapeut der Welt kann einem das aus dem Kopf arbeiten – eine Gehirnwäsche wäre viel erfolgreicher. Ich für mich hab oft gedacht, dass dieser Teil aus meinem Gehirn herausgeschnitten werde müsste.
Das klingt hart, aber wieviele Betroffene denken so?
Der Verlust eines Kindes nach einem Gewaltverbrechen ist für die Hinterbliebenen eine Katastrophe, aber für das Opfer, (ich schäme mich als Mensch das sagen zu müssen) – die Erlösung.
Wenige Betroffene schaffen es, ein menschengerechtes, glückliches Leben leben zu Können. Vor allem verlieren sie viel Zeit, die sie für Therapien aufwenden müssen, wo andere schon Leben.
So wünsche ich allen Betroffenen die richtige Therapie zu finden, und vor allem viel Kraft und Glauben an sich selber, ihr Leben neu zu erforschen.
Verzeiht mir meine Offenheit, es musste einfach raus, denn ich bin immer noch sehr wütend, ich fühle mich machtlos der Gesellschaft gegenüber, die dies zulässt.
Helga
Tags: Bruder, Depression, Depressionen, Ehe, Ende, Erfahrung, Erinnerung, Familie und Kindererziehung, Frauen, Gefühl, Gehirn, Gewalt, Gross, Jahre, Katastrophe, Kind, Kinder, Kindern, Liebe, Mädchen, Männer, Missbrauch, Mutter, Schlaf, Schule, Seele, Therapeut, Ursache, Vater, Verhalten, Zeit
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Written on Montag, April 11th, 2005 at 05:50 by forumeintrag
Hallo Ulla!
Wenn Jasmin wirklich keine so gute freundin ist, wie du sie jetzt beschreibst, was interessiert es dich dann, was kommen wird, wenn ihr euch wieder treffen werdet? So für sich genommen spielt es doch überhaupt keine rolle mehr, ob mit oder ohne “entgleisung” -eigentlich ist es doch total unwichtig.
Wenn Jasmin noch etwas mit dir zu tun haben möchte, dann macht sie das in entsprechendem Augenblick deutlich, wenn nicht, dann auch das. Wobei aber immer zu bedenken ist, dass sie der eigentliche Verursacher des ganzen “Desasters” ist, weil sie die ausgeborgten Dinge nicht zurückgab. OK., das ist pillepalle, aber das könnte dir helfen, dich auf ein neuerliches Gespräch mit ihr vorzubereiten und das solltet ihr euch beide ruhig gönnen. Vielleicht wird aus der losen Freundschaft ja so eine festere Verbindung, von der ihr beide etwas habt.
Viele Grüße!
Tags: Ende, Freundschaft, Ursache
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Written on Samstag, Februar 12th, 2005 at 19:12 by forumeintrag
Ook, ich hoffe einer von euch wird diesen Haufein Buchstaben hier durchlesen. Wäre nett.
Ich habe folgendes Problem: ich führe mit meiner Freundin eine Fernbeziehung. Das heißt eigentlich: wir kennen uns zwar seit über zwei Jahren, doch gesehen haben wir uns bis jetzt nur 3 Mal für jeweils 1-2 Wochen. Dies ist jedoch nicht das eigentlich Problem. Wir beide haben nicht die klassische gute Kindheit oder Jugend gehabt, beide hatten wir Probleme, wenn auch unterschiedlicher Art. Der Punkt ist, dass ich kein einfacher und (gefühlsmäßig)ein recht zugeschlossener Mensch bin. Ich dämpfe damit das Leben in der Beziehung. Das äußert sich in solcher Forma, dass ich zumache, wenn sie anfängt über Zukunftspläne nachzudenken, oder ich währe mich dagegen, sie meinen Elter vorzustellen, und überhaupt mache ich vieles kaputt was eine Beziehung wertvoll macht. Viele Kleinigkeiten die sie verzweifeln lassen. Dies mache ich aber nicht aus Vergnügen, sondern weil es mir einfach schwer fällt mich zu öffnen und mein Inneres nach außen zu kehren.
Seit meiner frühesten Jugend ist mir vieles unangenehm, und während der pubertären Zeit (was ich für die eigentliche Ursache allen Übels halte) machte ich mit einer gewissen Regelmäßigkeit schlechte Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht. Kurz gesagt: ich wirke manchmal gefühlstaub, und erwecke den Eindruck sie sei mir nicht wichtig genug, um sie im vollen Ausmaß an meine Leben Teil zu haben.
Sie hatte für vieles Verständnis, doch im Endeffekt ist sie doch auch nur eine Frau und möchte auch so behandelt werden. Lange hat sie gewartet, und die Chance, dass ich mich ändere erschien ihr wohl als unrealistisch. Es schien, die Beziehung hat keine Zukunft, wir haben keine konkreten Ziele, weil ich sie aus Angst oder aus einer (für jeden Durchschnittsmenschen) unerklärlichen Scham nicht zulasse.
Nach einem heftigen Streit und der danach folgenden angespannten Phase von ein Paar Tagen lernte sie in einem Club, in dem sie mit Ihren Freundinnen war jemanden kennen. Gleich am nächsten Tag erzählte sie mir davon, jedoch verschwieg sie mir ihr Interesse an ihm. Nach einem wiederholten Streit brach sie den Kontakt zu mir für einen ganzen Tag ab. Während dieses Tage, erklärte sie mir am Tag darauf, habe sie sich aus Trauer und Verzweiflung (sie neig zu sich pychisch selbst zu veletzen) in Ihrer Studentetnwohnung betrunken und habe diesen Typen angerufen um „etwas dummes zu tun“ . Er kam noch am gleichen Abend aus einer Anderen Stadt zu ihr, und ging erst am nächsten Morgen.
Während dieser zeit ist, wie sie sagt, nichts passiert: “Er hat nichts gemacht, obwohl er in der Lage dazu war“. Sie haben die ganze Zeit miteinander gesprochen. (Ich finde man kann das, da ich sie kenne, als eine glaubwürdige Tatsache stehen lassen).Jedoch verliert es für mich aber dadurch nicht im Geringsten an Bedeutung. Ich bin am Boden zerstört und kann es kaum glauben.
Es ist nun genau eine Woche her, und seit dem wechselt alles was sie sagt zwischen Schuldzuweisungen und motivierenden Worten, dass alles gut gehen wirde. Das größte Problem ist aber daran, dass sie sich strickt dagegen weigert ihn nicht wieder sehen zu wollen. „Du warst nicht da als ich dich gebraucht habe“ ist ihre Begründung dafür, dass sie jetzt in diesem Moment mit ihm wieder zusammen ist, und es mich auch offen wissen lässt. Sie sagt sie sei nicht in ihn verliebt, brauche aber Zeit um alles zu durchdeneken und eine Entscheidung treffen zu können.
Ich weis nicht wie ich das nun bewerten soll. Einerseits hatte ich alle Chancen und habe es ihr trotzdem nicht leicht gemacht, andererseits ist das, was sie nun macht ein glatter Schlag ins Gesicht.
Fest steht, dass ich sie auf keinen Fall verlieren will. Ich wäre bereit den ersten Vorfall zu vergessen, aber wie ich nun mit dem zweiten umgehen soll, weis ich nicht. Ich machte ihr nach dem letzten Samstag alle Zugeständnisse, die ich früher verweigert, oder die ich vorher nicht auszusprechen bereit war. Und ich meine ich tatsächlich ernst.
. Diese Situation lässt mich klarer denken und mir wird bewusst, was am wichtigsten für mich ist. Es wirkt waschlappenhaft für mich was ich mache aber wenn ich daran denke, was auf den Spiel steht, dann ist mir alles egal.
Ich muss dazu sagen sie studiert in Freiburg und ich lebe weeit weg in Hamburg. Und das schlimmste ist, sie muss in einem Halben Jahr wieder weg in die USA da sie Amerikanerin ist und nur ein Jahr hier verbringt.
Sie ist eine unverbesserliche Romantikerin, womit sie auch mich (den Holzklotz) angesteckt hat. Auch zunächst völlig unrealistisch scheinende Pläne scheinen mir machbar, wenn wir wollen. Wir planten (eigenrlich plante sie, und ich übernahm) vieles. Dadurch, dass sie bereit war so vieles für uns aufzugeben und meine Anormalitäten weitesgehend zu akzeptieren bemerkte ich ihr wirkliches Interesse an mir.
Sagt mir bitte eure Meinung zu dem Schlammassel hier.
Bedanke mich im Voraus sehr.
PS: ich bin 21 und sie 20
F.Kafka
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Written on Sonntag, Mai 2nd, 2004 at 05:38 by forumeintrag
@Nele
Es klingt ganz so als würdest du eine Depression beschreiben. Aber so wie du schon gesagt hast, eine Diagnose würde deinem seelischen Zustand nur einen Namen geben. Aber glaube mir mit profesioneller Hilfe würde es dir bald besser gehen. Dies ist zwar kein leichter Schritt, aber er lohnt sich. Habe selbst gut Erfahrungen damit gemacht. Meist weiß man nicht wo man anfangen soll. Jenny hat dir schon ein paar Tips gegeben. Und einen Schritt hast du schon gemacht, du hast dich hier im Forum anvertraut. Mache weiter der nächst Schritt könnte sein das du wem anrufst. Anonym geht das unter der Nummer 142, Telefon Seelsorge. die können dir dann mit Weiteren Adressen weiterhelfen.
Bedenke wenn du dich jemanden mitteilst dann hast du die Last deiner melancholischen Stimmung und die Ursache nicht mehr alleine zu tragen.
Alles Gute weiterhin, Uschi.
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Written on Sonntag, September 28th, 2003 at 19:12 by forumeintrag
Hallo Tarnschaf
Probiers doch einfach mal mit der gleichen Tour wie eer…wenn Du einen tollen Mann siehst, schau Dich um, obwohl er dabei ist. Und dann wird meiner Meinung nach eine Reaktion von ihm kommen. Mit Sicherheit wird ihm das nicht gefallen, und vielleicht kapiert er dann eher, dass es Dir auch weh tut, so wie auch ihm.
Ich bin uebrigens mit einem solchen Typen seit 14 Jahren verheiratet, und kann Dir nur sagen, wenn es kein Vertrauen gibt, ist eine Trennung besser. Weist Du wieviele Tussies in der Disco nicht nur gut aussehen, sondern auch anbaggern, und welcher Mann sagt dann Nein, da sich das Fruechtchen ja anbietet. Such Dir lieber einen Typ der zu Dir passt, etwas ruhigeres, jemand der Dir keine Probleme verursacht, so wie Du jetzt leidest muss nicht sein. Und besser wirds mit der Zeit nicht, sondern eher schlimmer, wenn er Dich nicht ein wenig unterstuetzt und dir mit Deinem Problemhilft. Weiss er von deinem Problem mit der magersucht, oder denkt er es hat andere Ursachen. Und wenn er es weiss, wie hilft er Dir? Macht er ueberhaupt einen Versuch?
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Written on Dienstag, Juni 10th, 2003 at 19:12 by forumeintrag
Hallo Lamia, habe gerade deinen Eintrag gelesen. Ich selber habe an Bulemie gelitten und kann dir einige Tipps geben.Ich rate schnellstmöglich einen Psychoherapeuten aufzusuchen. Er kann dir besser helfen die Ursachen dafür herauszufinden. Denn es gibt immer Gründe warum man das macht.Bulemie ist eine Art von Hilferuf. Und diesen sollte man ernst nehmen. Und was auch auch gut ist, ist wenn du dir eine Person deines Vertrauens sucht, der dir vielleicht hilft. Ich wünsche dir viel Kraft
Tags: hilfe, Tipps, Ursache
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Written on Mittwoch, Januar 8th, 2003 at 19:12 by forumeintrag
@Sal
huhu,
hm..ich denke, daß sowas viele Ursachen haben kann und man das nicht so pauschal sagen kann woher das jetzt kommen muss.
Psychopharmaka.. hm.. ich bekam letztes Jahr mal Antidepressiva… die haben auch spitze gewirkt
aber ich bin deshalb kein Junkie geworden dun losgekommen bin cih auch davon… nach 2 1/2 monaten hab ich begonnen sie langsam abzusetzen udn ne woche später war ich wieder davon weg.. ich weis nciht ob das bei allen dingern so ist…
auf jeden Fall denke ich, daß Tabletten nru dann helfen wnen man sie zu einer Therapie begleitend nimmt… dann können sie unterstützend wirken udn dann dneke ich, ist es auch kein Problem wieder davon weg zu kommen, denn man arbeitet ja weiter an seinem Problem udn erkennt irgendwann die Ursache usw.
Tabletten als alleinige Therapie halte ich nciht für gut udn ich denke, wenn ich damals nur Tabletten bekommen hätte udn keine beratung gehabt hätte dabei, hätte ich bmcih überhaupt nicht getraut die dinger abzusetzen geschweige denn es überhaupt auszuprobieren.
gruß
Angi
Tags: Beratung, Ursache
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Written on Donnerstag, Dezember 12th, 2002 at 19:12 by forumeintrag
Liebe Julia!
Zuerst möcht ich Dir sagen, wie lieb ich das von Dir finde, wie Du Dir Sorgen um Deine Freundin machst. So reagiert sicher nicht jeder. Sie kann stolz sein, Dich als Freundin zu haben.
Helfen kann in ihrem Fall nur eine gute Psychotherapie – vielleicht auch das Jugendamt, wo sie sich hinwenden kann, um Hilfe zu finden, wenn sie so mißhandelt wird.
Man kann ihr – ohne ihre echten Gefühle und Umstände zu kennen – nicht mit einer Ferndiagnose und Therapie helfen. Aber es ist logisch, daß sie so reagiert. Ihr innerlicher Schmerz muß riesengroß sein. Nur solche Leute fügen sich und anderen solche Schmerzen zu, weil sie den äußeren Schmerz leichter ertragen als den inneren, und der äußere Schmerz sie kurzzeitig vom inneren ablenkt, und diesen vergessen läßt.
Du hast geschreiben: “Früher war sie immer “brav”, nett, lieb, freundlich usw. Jetzt ist sie frech, “cool” und vorallem total agressiv. Wenn ihr irgendetwas nicht so recht passt, wehrt sie sich nicht mit Worten sondern mit Schlägen und meistens ohne Vorwarnung. SIE KENNT NIX ANDERES ALS SCHLÄGE. BEI IHR IST DAS FASS ÜBERGELAUFEN! NIX GEHT MEHR, UND MAN KANN NUR MEHR BLIND UM SICH SCHLAGEN, UND IST DIREKT FROH, WENN JEMANDEN EINEN ANLASS GIBT, SCHLÄGE AUSZUTEILEN. Einmal hat sie einen mit dem Messer bedroht.
Das ist aber nicht das Hauptproblem. Sie wird daheim geschlagen und seelisch fertig gemacht. DAS IST DIE URSACHE! OFTMALS WERDEN UND WURDEN SOLCHE MÄDCHEN SEXUELL MÌSSBRAUCHT, UND AUS DEN VERSCHIEDENSTEN GRÜNDEN HABEN SIE ANGST, SICH HILFE ZU HOLEN, UND WENN SIE IHRE KÖRPERLICHE STÄRKE ERKENNEN, GEHEN SIE AUF ANDERE LOS, NUR UM NICHT IHR INNERES DRAMA JEAMDEN ZU OFFENBAREN, DENN DANN MUSS MAN SICH DAMIT AUSEINANDERSETZEN, UND DAS TUT GENAUSO SEELISCH WEH, WIE WENN DAS NOCHEINMAL PASSIEREN WÜRDE!
Weiters schreibst Du “sie schnüffelt regelmäßig Klebstoff” EINE ANDER ART DER FLUCHT VOR IHREM SCHEUSSLICHEN DILEMMA, IN WELCHEM SIE STECKT!
Kann irgendwer meiner Freundin helfen??
ES GIBT HILFE, aber sie muß sich helfen lassen. Niemand kann sie zwingen.
Ich werd jetzt nachher das Internet nach Hilfe durchstöbern. Alles Liebe für Dich, und versuch einmal vorsichtig mit ihr zu reden. Sag ihr, daß Du sie lieb hast, und daß Du Dir Sorgen um sie machst.und daß Du sie gerne beim Hilfesuchen unterstützen möchtest. Vielleicht reagiert sie ja gut drauf.
Nochmals liebe Grüße
Lisi
Lisi
Tags: Drama, Ehe, Ende, Gefühl, hilfe, Internet, Liebe, reden, Test, Ursache, Zeit
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Written on Sonntag, September 15th, 2002 at 05:41 by forumeintrag
Hallo,
vor 3 Monaten wurde ich morgens wach und mein ganzer Körper kribbelte.
Na ja dachte ich geh erst Mal duschen . Aber es hörte nicht auf.
Bei meinen alljährlichen Untersuchungen war immer der Rheumawert schlecht,
und ich hatte (was ich nie tat) Ölsardinen gegessen. (Ganz hoher Purinwert).
Also hab ich erst mal s6 Tage gar nichts mehr gegessen und gesunde gelebt. Also
( Schwarzbrot , Salat, keine Zigaretten und auch die 2 Flachen Bier am Abend nicht mehr)
Aber es half alles nichts. So ging ich dann zum Hausarzt. Also EKG , Belastungs EKG,
Blutbild und Ultraschall . Alles in Ordnung. Dann habe ich Magnesium genommen.
Es kribbelte und kribbelte …. . Zum teil ein unbeschreibbarer Kopfdruck und unsicheres gehen.
Nach 6 Wochen hatte ich Morgens den ersten Nervenzusammenbruch.
Dann dachte ich es könnten Verspannungen im Nacken (da laufen ja alle Nerven durch) die Ursache
sein. Also zum Röntgen und danach zum Physiotherapeuten. Fehlanzeige.
Dann bekam ich von meinem Arzt ein Antidepressivum. Ich bin glücklich verheiratet und wir haben einen ganz lieben Sohn. Warum Depressionen ??? Trotzdem nahm ich die Pille-
Eine Pille hat nicht gewirkt.
Nach Einnahme der doppelten Menge dachte ich am nächsten Morgen jetzt schnappst du völlige über
(ich zitterte am ganzen Körper und konnte meine Kaffeetasse kaum noch halten)
Dann wurde aus dem Kribbeln ein Brennen (Augen und Blasenentzündungen) kamen hinzu.
Noch mal zum Hauarzt. Überweisung zum Neurologen. Dann bat ich den Arzt mir für die Übergangszeit
bis zum Termin beim Neurologen mir Tafil zu geben. Das hatte ich vor 15 Jahren nach einer Beziehungskrise (damals hatte ich wirklich Depressionen ) ca ein halbes Jahr genommen und ohne Probleme absetzten können.
Und ich sag euch. Ich habe abends 0,5 und morgens 0,5 genommen und meine Beschwerden sind seit einer Woche zu 95 % weg.
Das ist ein super mittel. Aber !!! Jedes Gehirn ist anders.. Für mich ist das die Superpille schlechthin.
Ihr glaubt nicht wie froh ich bin und das ist wohl auch der Grund für mein Posting hier.
Gruß
Mr .Anonym
Tags: Arzt, Belastung, Depression, Depressionen, Ehe, Gehirn, Jahre, Krise, Liebe, Sohn, Therapeut, Untersuchung, Ursache, USA, Zeit, Zigaretten
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Written on Dienstag, September 10th, 2002 at 05:37 by forumeintrag
Hallo! Ich möchte jemanden helfen bzw. vielleicht aber eher erst einmal verstehen lernen. Es handelt sich um meinen Nachbarn (ca. 27 Jahre), den ich sehr mag und er gab mir auch schon oft genug das Gefühl, daß er mich sehr nett findet. Wir haben schon öfters miteinander gesprochen, und in einem Gespräch unter 4 Augen sagte er mir, daß ich der erste Mensch wäre, dem er gewissen Dinge anvertraut hat. Auf meine Frage, warum gerade ich, sagte er, daß wir uns ja gut verstehen würden. Er hat nur ein Problem: Er läßt zwar gerne Besuche zu, aber er selber hat Probleme, Einladungen zu folgen. Immer wieder hatte er Ausreden, wehrt sich schon fast förmlich dagegen. Er sagt zwar oft mit einem “Vielleicht” zu, kommt dann aber doch nicht.. Ich sprach ihn mal darauf an. Er erzählte mir, daß er sogar mit seiner Verwandtschaft diese Probleme hätte. Er mag z.B. nicht unter mehreren Menschen auf einer Party sein. Lieber wäre es, wenn er mit einer einzigen Person zusammen ist. Ich fragte nach Gründen bzw. Ursachen, worauf er nur kurz seine schlechten Kindheitserfahrungen erwähnte. Ich ging darauf nicht so sehr ein, da dieses Gespräch relativ am Anfang unserer Bekanntschaft stattfand. Solche Einladungen würden ihn irgendwie in die Enge treiben, aber er wüßte manchmal auch nicht, warum er gerade so reagieren würde. Er bezeichnete sich schon selber als einen schwierigen Menschen.
Wie kann ich nun weiter vorgehen? Ich möchte ihn verstehen und, wie gesagt auch gerne helfen. Aber bevor ich mit irgend etwas eher etwas kaputt mache oder noch mehr Unheil anrichte, möchte ich wissen, wo für mich ein Denkansatz zu finden ist. Gibt es eine Definition für dieses Verhalten? Ich sollte vielleicht noch sagen, daß er einen etwas gewalttätigen Vater hatte. Seine Eltern haben sich schon lange getrennt, und seine Mutter ist schon seit über 10 Jahren mit einem anderen Mann verheiratet. Seine Mutter habe ich kürzlich kennengelernt auf einer Feier. Sie ist das pure Gegenteil von ihm: Hyperaktiv und ein Hansdampf in allen Gassen, laut und oberflächlich lustig/freundlich. Er dagegen ist sehr introvertiert und besonders mir gegenüber eher, naja, sagen wir’s mal ruhig: sanft, ausgeglichen, nachdenklich und sehr aufmerksam.
Nun, auf einen Tip oder weitere Hilfe bin ich sehr gespannt und dankbar!
Schönen Tag noch!
Liebe Grüße
Tina
Tags: Definition, Ehe, Eltern, Erfahrung, Gefühl, Gewalt, hilfe, Jahre, Kind, Lernen, Liebe, Mutter, Party, reden, Ursache, USA, Vater, Verhalten
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Written on Samstag, Juni 1st, 2002 at 05:18 by forumeintrag
Hai Schmerzi,
Hast Du schon Rebirthing probiert?
Ich habe vier Sessions hinter mir, und ich kann es jedem nur empfehlen.
Ich war seit meiner fruehen Jugend depressiv, hatte unzaehlige Therapien, auch eine Psychoanalyse, habe spaeter Antidepressiva genommen, dann wars mal ok fuern Zeitl, ploetzlich hab ich die Dinger nicht mehr vertragen. Ich bin dann durch Zufall ueber ein Buch gestolpert ( Rebirthing von Deike Begg, ist in englisch ) und hab mich sofort verstanden gefuehlt, ich wusste, dass ist was mir helfen wird.
Zufaelligerweise lebt diese Dame auch in derselben britischen Stadt wie ich, wie ich spaeter rausfand.
Lass Dich nicht davon abschrecken, wenn Du im Internet auf Berichte von Scharlatanen stoesst ( die Zeugs verkaufen wie Audi Cassetten und son Schmarrn ).
Manchmal wir der Ausdruck Rebirthing auch nur als Atemuebungen missbraucht.
Ich habe einen Bericht gefunden im Internet:
http://digilander.iol.it/rebirther/articoli/deike1.html
Ich bin der Meinung, dass Rebirthing dort am besten beschrieben und erklaert wird.
Ich hoffe, das hilft, Du weisst ja mittlerweile dass es unerklaerliche Ursachen sind, die Deinen Schmerz bereiten.
Umaermelung
P
Tags: Analyse, Ehe, Internet, Missbrauch, sessions, Ursache, Zeit
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Written on Sonntag, Mai 5th, 2002 at 19:12 by forumeintrag
Hi Nadine!
Ich hab dir mal paar Webadressen besorgt… Ich hoffe es hilft dir weiter, wenn nicht sag Bescheid, es giebt etwa 10 mal so viele…
Gruß.
Roland
www.uni-duesseldorf.de/PsyDent/rezension.htm
www.nhm-wien.ac.at/gehirn/stoer4.htm
www.uni-marburg.de/sleep/dgsm/rat/parasom.html
www.schlafgestoert.de/ursachen/Arten/ Parasomnien/Parasomnien.htm
www.sw-ortho.de/public/kgdys3.htm
www.uni-kiel.de/psychotherapie
www.charite.de/oralchirurgie/seiten/ oralpsy/sites/tagung98.html
Tags: Gehirn, Schlaf, Ursache
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Written on Sonntag, Mai 5th, 2002 at 05:16 by forumeintrag
Hallo! Ich hätte gerne Informationen über Bruxismus – welche psychischen Ursachen kann das haben – auch bei Auftreten im Kindesalter – ist allein eine Zahnfehlstellung verursachend?
Besten Dank, Nadine
Tags: Informationen, Kind, Ursache
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Written on Mittwoch, April 3rd, 2002 at 19:12 by forumeintrag
Liebe Anna,
ich hatte schon gedacht, dass das Essen als “Lückenfüller” nicht die Ursache, sondern nur die Folge deiner verletzten Seele ist. Das alles ziemlich schwer für dich ist – das kann ich nachvollziehen. Ich wünschte nur du könntest die Ursache(n) für deine Unzufriedenheit und dein Unglücklichsein leichter aus dem Weg räumen. Du darfst nur nicht aufgeben. Weisst du, manchmal muss man ganz unten sein, damit man wieder einen Weg nach oben findet. Wenn du also, noch nicht ganz die Kraft gefunden hast,…
Geht es dir auch so? Manchmal wenn man tief unten in einer Krise steckt, dann ist das Negative in einem sehr übermächtig – und strotzt vor Kraft. Und der positive Teil von einem, der ist ganz klein und kauert ganz schwach und müde irgendwo in der hintersten Ecke in dir und rührt sich nicht . Vielleicht muss das so sein. Es braucht den richtigen Moment. Weisst du wie ein kleines Pflänzchen, dass gerade keimt. Es ist empfindlich gegen äußere Einflüsse und muss täglich gehegt und gepflegt werden. Es ist auch nicht einfach diesen positiven Teil wachsen zu lassen. Du musst dir wirklich jeden Tag immer und immer wieder sagen, dass du ein wertvoller Mensch bist und dass es sich lohnt zu leben. Sicher, wir haben alle unsere Vergangenheit. Viele haben eine schöne. Aber viele haben auch schlimmes erlebt. Es gibt Schwierigkeiten aber die kannst du bewältigen, da bin ich mÃr ganz sicher. Du musst nur noch den richtigen Weg für dich finden. Da gibt es leider kein Pauschalrezept. Wenn es so was geben würde, hei das wäre was!!
Was meinst du. Da könnte man ein heiden Geld mit verdienen.
-Super Problem Medizin-
– 3mal täglich und alle Sorgen sind weg -
Schön wärs. Spässle gemacht.
Probleme lösen.Nicht alle auf einmal und nicht sofort. Aber mit der Zeit, sowie du dich fit dazu fühlst. Du packst das schon. Ganz bestimmt. Die inneren Werte sind doch die wichtigen und da hast du bestimmt eine Menge zu geben.
Liebe Anna
ich wünsche dir noch eine gute Nacht und schlafe schön
Liebe grüße Chrissy
Tags: Ehe, Krise, Liebe, Schlaf, Seele, Test, Ursache, Zeit
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Written on Mittwoch, April 3rd, 2002 at 05:12 by forumeintrag
Liebe Chrissy
Ich glaube nicht das das Übergewicht die Ursache für meine Depressionen ist, ehr umgekehrt. Im moment bin ich aber auch nicht in der Lage am meinen Eßverhalten etwas zu ändern, dafür müsste ich erst wieder etwas ausgeglichener werden. Ich war auch schon beim Arzt und habe sogar Xenical und Reductil(Abspeckpillen) eingenommen, aber nichts hat dauerhaft geholfen. Ich glaube ich brauche das Essen als “Seelenkrücke”.
Am schlimmsten ist im moment das ich mich kaum zu meinen alltäglichen Pflichten aufraffen kann. Alles ist so mühsam und lästig.
Liebe Chrissy ich würde mich freuen mehr von dir zu lesen. Ich hoffe dir geht es gut?
Anna
Tags: Arzt, Depression, Depressionen, Liebe, Pflicht, Seele, Ursache, Verhalten
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Written on Dienstag, April 2nd, 2002 at 19:12 by forumeintrag
Liebe Anna,
ich kann mir gut vorstellen wie du dich fühlst. Bestimmt bist du an einem Punkt angelangt, wo sich alles um dich herum dreht und wie du auch selber sagst, keinen Anfang zum lösen deiner Probleme siehst. Als erstes solltest du dir nicht zu viel auf einmal vornehmen. Kleine Erfolge werden dich darin bestätigen, dass du auf dem richtigen Weg bist. Allein die Tatsache, dass du erkannt hast Probleme zu haben ist schon als Erfolg zu werten und auch, dass du zur Therapie gehst und hier im Forum Rat suchst.
Weisst du Anna, ich glaube nur wenn man sich selbst liebt (lieben lernt) kann man auch andere lieben. Du bist mit Sicherheit ein wertvoller Mensch. Kein Mensch ist perfekt.
Du schreibst, dass du Eßstörungen hast und deshalb nicht schlank bist. Du kompensierst deine Frust mit Essen. Das mache ich auch manchmal – ich verstehe das schon. Aber jetzt ist es nunmal so, dass du Übergewicht hast. Nun – du bist also an einem Punkt angelangt, wo es eigentlich nur besser werden kann. Meinst du nicht auch? Du hast eine kleine Tochter die dich braucht. Nicht nur jetzt,sondern gerade auch noch in der Zukunft. Du musst in erster Linie an dein Kind denken, das wird dir Kraft geben. Nur das! Ich weiß, das es sehr, sehr schwer für dich ist. Aber es wird sich bestimmt lohnen.
Du musst die Ursache finden für deine Depressionen. Was macht dich in deinem Leben unglücklich. Was würdest du gerne ändern. Falls dir irgendetwas schlimmes in deiner Vergangenheit passiert ist, dann macht das keinen minderwertigen Menschen aus dir!! Im Gegenteil. Ich habe schon in deinem Schreiben lesen können, dass du eine Liebenswerte bist. Lass dich nicht abbringen von dem Weg den du eingeschlagen hast!
Bestimmt kannst du Änderungen irgendwie durchführen. Nimm hier aber auch Rücksicht auf deine Seele. Mute dir nicht zuviel zu und stelle dir vor wie du das machen kannst. Was ein geeigneter Weg für dich (individuell) ist. Denke immer an dein Kind und daran, dass du alles schaffen kannst – mit kleinen Schritten.
Mach dir doch mal eine Liste, in welcher du alles aufschreibst, was dich belastet. Und alles was du dir in deinem Leben wünscht – alles was du ändern möchtest.
Liebe Anna, jetzt habe ich so viel geschrieben und es ist bestimmt ein Stück für dich zum lesen.
Ich wünschte ich könnte dir deine Sorgen nehmen aber ich fürchte, dass du hier den großen Teil selber berwältigen musst. Denke daran, dass immer Menschen für dich da sind, und dir hilfreich zur Seite stehen. Auch ich werde für dich da sein.
Kopf hoch.
Chrissy
Tags: Depression, Depressionen, Ehe, Ende, Forum, Kind, Liebe, Seele, Test, Ursache
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Written on Dienstag, April 2nd, 2002 at 05:12 by forumeintrag
Hallo Anna,
du gibst nur sehr wenig preis von dir, ausser dass du von dir selbst sagst, dass du ja weisst was dir helfen könnte. Es ist in meinen Augen ein wichtiger Schritt, dass du selbst erkannt hast, dass du Hilfe willst. Wenn du also schon eine Ahnung hast, wo die Ursachen liegen, dann solltest du hier ansetzen. Wenn es Lebensumstände sind die du selbst ändern kannst dann versuche es. Ich vermute allerdings doch eher, dass die Probleme tiefer liegen. Dann wäre es vielleicht ratsam einen Therapeuten aufzusuchen. Du bist ja erst 33 und du hast schon so viele Jahre durch deine Depressionen belastet. Versuche einen positiven Schritt zu machen und die zukünftigen Jahre zu ändern. Auch solltest du dir klar sein, dass es kein leichter Weg werden wird. Probleme und Sorgen die über so lange Zeit mit sich herumgetragen werden können nicht so leicht gelöst werden.
Tags: Depression, Depressionen, Ehe, hilfe, Jahre, Test, Therapeut, Ursache, Zeit
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Written on Mittwoch, März 20th, 2002 at 05:10 by forumeintrag
Hallo Lucia!
Dieses Gefühl – oder besser gesagt: NICHTGEFÜHL hat meißtens seine Ursache darin, daß es einem alles einfach schon zuviel ist, und wenn die Seele schon Warnzeichen in Form von Unglücklichsein geschickt hat, auf das von Dir nicht geachtet wurde, dann flieht sie ins NICHTS EMPFINDEN. Das heißt, gar nix fühlen ist besser, als diesen großen Kummer aushalten müssen (Das ist nicht wirklich so, aber das ist der Ablauf bis es zu so einem Nichtfühlen kommt.
Es kann aber auch umgekehrt sein, daß dieses Nichtfühlen der Beginn einer argen Depression ist, wenn Du auf dieses Warnsignal nicht hörst. Dann muß der Mensch, der Du innerlich bist, mit härteren Bandagen an Deine Oberfläche (Bewußtsein) kommen, damit Du Dir Hilfe holst, um zu untersuchen, warum Deine Seele sich schützt durch Nichtempfinen.
Hol Dir bitte Hilfe bei einem Therapeuten, sonst wird ärger! Heutzutage übernehmen die Kassen auch schon solche Kosten, wenn Du Geldprobleme diesbezüglich haben solltest. Du solltest Dir das aber selber auf jeden Fall wert sein.
LG
Lisi
Tags: Depression, Gefühl, hilfe, Kosten, Seele, Test, Therapeut, Ursache, Warnzeichen
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